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109 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die einzige Schwäche dieses Buches ist sein Titel. Tugenden sind definitionsgemäß etwas Positives und können somit nicht mit Terror in Verbindung gebracht werden. Im Grunde handelt es sich um den Terror der politischen Korrektheit, aber vielleicht ist dieser Begriff schon auf zu vielen Buchtiteln zu lesen, so dass man lieber darauf verzichten wollte. Zwar ist auch Korrektheit etwas Positives, aber das Adjektiv „politisch“ relativiert dies ebenso wie „soziale Gerechtigkeit“ keine Gerechtigkeit ist.

Wie Sarrazin gut nachvollziehbar darlegt, resultieren die politische Korrektheit bzw. der sogenannte Tugendterror aus der linken Dominanz in den Medien. Umfragen unter Journalisten belegen schon seit den 1970er Jahren, dass sich etwa drei Viertel von ihnen politisch links einordnen; das durch die Medien vermittelte Meinungsklima ist dementsprechend. Diese Schieflage kommt daher, dass politisch links eingestellte Menschen eher missionarischen Eifer entwickeln und Berufe ergreifen, in denen sie ihre Meinung öffentlich verbreiten bzw. direkt auf gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss nehmen können: Pädagogen, Theologen, Juristen, Psychologen, Soziologen – und eben Journalisten. Die Mehrzahl der Bevölkerung wiederum neigt dazu, sich der vermeintlichen Mehrheitsmeinung anzuschließen (was sich durch psychologische Experimente belegen lässt), und so driftet die ganze Gesellschaft immer mehr nach links, ohne viel darüber nachzudenken. Dies betrifft auch die etablierten Parteien. Der sozialliberale Sarrazin mag sich in der SPD der 1970er Jahre noch heimisch gefühlt haben; weshalb er dieser Partei bis heute treu geblieben ist, ist ein Rätsel, das er in diesem Buch nicht auflöst. An anderer Stelle sagte er wohl, dass gerade diese Partei Leute wie ihn gebrauchen könne; doch kann man seinetwegen SPD wählen, wenn die Partei einen entgegengesetzten Kurs fährt? Selbst in der CDU würde er inzwischen zum „rechten“ Flügel gehören.

Dabei ist Sarrazin jenseits des Links-Rechts-Schemas vor allem eines: ein Mann der Vernunft.
Seine intellektuelle Überlegenheit lässt ihn die Schmähkritik seiner Gegner mit bewundernswertem Gleichmut zitieren und deren Substanzlosigkeit bloßstellen. Die „Fallstudie“ der Reaktionen auf „Deutschland schafft sich ab“ ist aber nur eines von sechs Kapiteln. Sarrazin führt uns auch um Jahrhunderte in der Menschheitsgeschichte zurück und zeigt, dass der „Tugendterror“ als Unterdrückung unliebsamer Meinungen und Wahrheiten ein altes Mittel der Politik darstellt. Ein weiteres Kapitel ist der „Sprache als Instrument des Tugendterrors“ gewidmet, unter anderem mit den bekannten grotesken Beispielen der Zensur von Kinderbüchern und der „geschlechtergerechten“ Ausdrucksweise.

Im umfangreichsten, sechsten Kapitel stellt Sarrazin „vierzehn Axiome des Tugendwahns im Deutschland der Gegenwart“ auf, d.h. gutmenschliche Glaubenssätze, die er zunächst aus der Sicht ihrer Befürworter erläutert (was ihm mit nur ganz wenig Polemik gelingt), und denen er dann „die Wirklichkeit“ gegenüberstellt. Hier wird besonders deutlich, dass es bei der Debatte um nichts Geringeres als um Lüge und Wahrheit, Vernunft und Unvernunft geht. Die Politik des „Tugendterrors“ ist auf Lügen gegründet, wobei sich einfältigere seiner Vertreter wohl auch selbst belügen. Die halbwegs intelligenten freilich kennen die Fakten. Sie betreiben wissentlich den Ruin und die Vernichtung Deutschlands, fördern Chaos und Kriminalität. Sarrazin hat das vor die Augen der Öffentlichkeit gebracht, und deshalb hasst man ihn.

Mit seinen Büchern hat Thilo Sarrazin mehr für unser Land getan (mit Betonung auf „für“!) als alle Minister und Abgeordneten zusammen. Ein Rezept, wie in der Politik Ideologie durch Vernunft ersetzt werden kann, gilt es allerdings noch zu finden.
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113 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2014
Ein hervorragendes Buch, außer für Tugendterroristen, deren Weltbild ins Wanken geraten könnte.

Es spricht für sich, dass Sarrazin-Gegner fast nur perfide untergeschobene oder verfälschte Inhalte angreifen und die Person diffamieren und verspotten.

In der Substanz ist Sarrazin für mich beeindruckend klar mit sauberer Analyse. Er trennt Wissen und Meinung, er trägt pointiert aber differenziert. Sachverhalte belegt er stichhaltig und nachprüfbar, Gedankengänge sind vollständig nachvollziehbar.

Wahrscheinlich wäre ich sogar dann ein Fan seines Stils, wenn ich seine Schlussfolgerungen nicht teilen würde. Andererseits sind seine Schlussfolgerungen eben (leider) fast zwingend. Und das ist es wohl, was seine Gegner zu hysterischen ad-personam Attacken treibt. Wenn das eigene infantile Weltbild entzaubert wird, entsteht wohl automatisch Schaum vor dem Mund.
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2014
Nachdem ich das Buch auf das Sarrazin sich hier bezieht (Deutschland schafft sich ab ) gelesen habe und ich seinen Thesen nur voll zustimmen konnte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch.
Und ich wurde nicht enttäuscht !
Glasklare Analysen, natürlich mit persönlichem 'Touch', schließlich zieht der Autor seine neuen Aussagen unter anderem an seinem vorherigen Buch hoch.
Daß er die ganzen Kränkungen, Beleidigungen und Häme, die er erfahren hat, erwähnt, ist nicht nur verständlich, sondern auch sehr aufschlußreich, denn genau daran sind die Machenschaften der 'Meinungsindustrie' sehr gut zu erkennen.
Und daß wir eine 'Gutmenschen-Diktatur' haben, das sollte inzwischen den meisten aufgefallen sein.
Dennoch erschreckend, mit welchen Methoden immer noch (oder wieder ) gearbeitet wird. Fälschungen, Falschaussagen, persönliche Beleidigungen und Attacken ... den Meinungsmachern ist - immer noch - jedes Mittel recht.
Wer bestimmte Medien mit offenen Augen liest, kann das alles sehr gut nachvollziehen.
Jeder von uns kann ähnliche Erfahrungen machen wie Sarrazin mit seinem Buch, wenn er seine nicht konforme Meinung laut äußert. Und das weiß auch jeder.
Nur sagen will es dann schon wieder keiner ... die Diktatur funktioniert ...
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2014
für jeden, der sich Gedanken über den zunehmenden Meinungsterror macht und darüber, wie diesem begegnet werden kann. Für jeden, der noch an eine freie Presse in Österreich und Deutschland glaubt, ebenfalls. Erst recht für jeden, dem Demokratie keine Begriffshülse, sondern ein Anliegen ist.
Ich nehme vorweg, dass ich bei der Rezension des Buchs Parteipolitik nicht ausklammern kann; es ist nicht möglich, jene nicht zu benennen, die für den Meinungsterror verantwortlich sind. Wobei für mich "Meinungsterror" und "Tugendterror" weitgehend synonym sind.
Sarrazin schreibt in sehr gutem Deutsch, zeigt sich hochgebildet und kann auch für ebenfalls gebildete Menschen Neues bringen.
Eigentlich war seine Aufgabe, nämlich die Dogmen der Tugendterroristen zu widerlegen, gar nicht so schwierig: diese Thesen, mathematisch würde man sie Axiome nennen, sind überwiegend derart unlogisch und jeder neutralen wissenschaftlichen Forschung widersprechend, dass sie eigentlich niemand, der seinen Verstand benutzt, einer Erwähnung wert finden sollte. Doch: diese mit geradezu religiöser Inbrunst verbreiteten Lehren finden sich in den Mainstream - Medien als "Wahrheiten", was wie bei allen religiösen oder quasireligiösen Behauptungen bedeutet, dass derjenige, der sie infrage stellt, ein Ketzer ist.
Wobei die Mainstream - Medien die Methode des unseligen Goebbels (auch anderer historischer Personen) verwenden: wenn man eine Unwahrheit hinreichend oft wiederholt, wird sie zur Wahrheit.
Früher verbrannte man Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Würden Grüne vielleicht auch heute noch tun, doch klappt das nicht. Somit bleibt nur der mediale Scheiterhaufen, den Sarrazin nach Herausgabe von "Deutschland schafft sich ab" kennenlernen musste. Dabei taten sich nicht nur intellektuell Unterprivilegierte hervor, auch Frau Merkel, die immerhin Physik studiert hat, gab, ohne das Buch gelesen zu haben, ein Urteil ab, das sich nach ihrer eigenen Aussage auf einen Artikel in der "Bild Zeitung" (schrecklich, oder nicht ?) stützte, ab. No comment.
Ich finde, dass Sarrazin nicht so sehr Thesen, als vielmehr Fakten in seinem Buch präsentiert. Fakten, die überprüfbar sind und von den "politisch Korrekten" nur mit noch abenteuerlicheren Thesen als üblich angezweifelt werden können.
Etwa, dass es zwischen einzelnen Menschen und Gruppen von Menschen Unterschiede, oft sehr deutliche, gibt. Diese Tatsache festzustellen, bewirkt bei den Tugendterroristen einen "Rassismus" - Aufschrei. Nun, es gibt bei Menschen wie jeder anderen Spezies genetische Unterschiede. Wissenschaftlich klar, doch steht diese Tatsache im Gegensatz zur "Religion" der Meinungsterroristen und wird daher geleugnet.
In der neueren Geschichte gibt es gute Beispiele dafür, dass dort, wo der Glaube an eine Ideologie verpflichtend war, Fakten dieser Ideologie geopfert werden und dafür völlig unwissenschaftliche Thesen geglaubt werden mussten. Die Nazis und die Stalinisten sind ein historisches Beispiel, m.E. liefern die - meist grünen - Tugendterroristen ein aktuelles.
Die Tabuisierung von Worten gibt den Meinungsterroristen eine praktische Waffe in die Hand. Man sagt "Neger" oder "Zigeuner" ? Klarer Fall von Rassismus. Martin Luther King war offenbar Rassist: er sprach grundsätzlich von "negroes".
Das ist "Bedeutungswandel". Den haben, so er überhaupt existiert, die "politisch Korrekten" bewirkt. Klar, wenn man einer Gruppe von Menschen jahrelang einredet, dass die für sie vorherrschende Gruppenbezeichnung beleidigend ist, glauben es schließlich viele.
Der Hauptangriffspunkt für Sarrazin ist mit Recht das Dogma von der Gleichheit aller Menschen. Das ist so unwissenschaftlich und dumm, dass es wahrhaft leicht angreifbar ist. Leider bewirkt dieses Dogma , da es im Mainstream verkündet und von Politikern, nicht nur der Linken, akzeptiert wird, schwere Schäden: in Schulen werden die Intelligenteren und Fähigeren zugunsten der Minderbegabten diskriminiert, weil "nicht sein kann, was nicht sein darf". In der Gesellschaft werden die Intelligenten, Tüchtigen und Fleißigen zunehmend diskriminiert und ihr Steuergeld wandert zu den angeblich Gleichen, die nichts zustande bringen.
Ergebnis: bei internationalen Vergleichen fällt Europa dramatisch zurück, die Spitzenresultate bei Schultests finden sich in Hongkong, Singapur, Südkorea, Shanghai. Klar.
In Frankreich, wo der Gleichheitswahn besondere Ausmaße hat (und die Ergebnisse der Schüler besonders schlecht sind) hat dies beispielsweise dazu geführt, dass man in einer früheren Eliteschule für politische Bildung, nachdem man die Vorteile von Kandidaten, die begabter waren und aus gebildeten Familien stammten, nicht und nicht eliminieren konnte, die Aufnahmsprüfung einfach abgeschafft hat.
So geht es auch. Zum Schaden des Landes natürlich.
Übrigens Frankreich: ich habe einmal einen Französischaufsatz mit dem Titel "liberté, égalité, fraternité" (das steht am Kopf jedes Erlasses in Frankreich) geschrieben und logisch begründet, dass "liberté" und "égalité" einander ausschließen. Fein, dass Sarrazin dies ebenfalls aufzeigt, auch mit Hinweis auf andere Quellen.
Zurück zum Buch: Sarrazin argumentiert auf hohem Niveau, mit nachprüfbaren Fakten, er verletzt damit die Prinzipien der Ideologie der selbst ernannten "politisch Korrekten".
Die könnten natürlich diskutieren und argumentieren. Das tun sie nicht. Wenn Sarrazin auftritt, kommen die Linksfaschisten mit ihren grölenden gewaltbereiten Trupps und versuchen, oft erfolgreich, die Veranstaltung zu verhindern. Zuletzt geschehen in Berlin am von Claus Peymann geführten Theater. Der Bürgermeister des Bezirks hat sich nachher nicht über den Pöbel alteriert, sondern über Sarrazin.
Ein Auftritt Sarrazins bei "Menschen für Meischberger" im ARD und ein Interview mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg wurden abgesagt. Die Vertreter des grünversifften Mainstreams werden nervös und bestätigen Sarrazins Behauptungen.
Dass diese Leute Sarrazins Thesen beweisen, begreifen sie selbst in ihrer Beschränktheit nicht.
Dass Verrisse seines Buchs von Leuten, die es nicht gelesen haben, in dieselbe Richtung gehen, kapieren die organisierten "Rezensenten" wohl auch nicht.
Daher: lesen und sich darüber Gedanken machen, wie die Meinungsfreiheit vielleicht noch gerettet werden kann. Wird nicht leicht sein
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130 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2014
Das Buch handelt nicht von Sarrazin und ist genauso wenig eine "Geschichte einer narzisstischen Kränkung" wie manche Medien behaupten.
Das Buch beschreibt und entlarvt die "perversen" Spielchen der "Meinungsmacher" in Deutschland und erklärt ausführlich und an Hand gute Beispiele wie die Presse die Meinungen macht und damit die Massen steuert.
Dass die Medien und deren Marionetten, die Politiker, auf die Barrikaden laufen und versuchen den Man zu diskreditieren ist nur folgerichtig, denn Sarrazin beschreibt die dreckigen Tricks mit welchen sie arbeiten.
Klugerweise nutzt der Autor seine eigenen Erfahrungen mit den Terror, welchen er ausgesetzt war, als sein Buch "Deutschland schafft sich ab" erschienen war. Diese Geschichte ist für jedem klar nachvollziehbar, die meisten Leser haben es live miterleben dürfen wie die "Pressemeute" über ihn hergefallen war.

Dieses Buch sollte man verpflichtend im Schulunterricht verwenden, den nur mit diesem wissen, kann man eine Gesellschaft der mündigen Bürger erziehen und dafür zu sorgen, dass sich das politische Leben eines Landes, um die "REALEN" Probleme dreht und nicht um von Presse erzeugte "Gespenster".

Klare Empfehlung, praktisch ein Muss, egal welchem Lager man angehört.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2014
Man muss den Autor nicht mögen, seine Ansichten teile auch ich nicht alle. Aber neben der Selbstbeweihräucherung in dem Buch hat er auch viele Fakten angeführt die einen zum Nachdenken anregen. Die Manipulationen durch die Presse sind nachvollziehbar und zeigen erschreckend auf wie manipulierbar wir sind wenn es um Tabuthemen geht. Politisch "unkorrekte" Wahrheitsberichte werden gerne plattgemacht oder die Schreiber diffamiert, nicht nur wenn man Sarrazin heißt. Schlimme Zustände in manchen Gegenden dann als "Vorurteile" zu verharmlosen ist ja heute schon allgemein üblich in der Presse wenn es um bestimmten Gruppen geht, halt Tabuthemen. Ein lesenswertes Buch was zum Nachdenken anregt, auch wenn man die Meinungen nicht teilt. Man sollte sich der Macht der politisch gesteuerten Presse hier bewusst werden.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2015
Das Buch erschien vor der Ukraine Berichterstattung und vor der Pegida Berichterstattung. In beiden Fällen gab es ein eklatantes Auseinanderklaffen der Meinung der Medien / Politik auf der einen Seite und der Meinung sehr sehr großer Teile des Volkes auf der anderen Seite. Bei diesen beiden Medien Exzessen wurde vielen Menschen bewußt: Die Medien vertreten teils mit aller Macht Standpunkte gegen das Volk. Wieso? Dürfen die das? Was ist das für eine Welt? ... Dieses Buch von Sarrazin gibt Antwort.

Die Kernaussage des Buches:

Die Medien bestimmen das Meinungsbild. Die Meinungsfreiheit geht so weit wie die Medien es vorgeben. Es gibt medienbestimmte Tabus (z.B. ungeregelte Massenzuwanderung). Kein Politiker der etablierten Parteien besetzt diese Tabus, weil es das sicher Ende seiner Kariere bedeuten würde. Die Politiker haben deswegen auch keine Konzepte dafür und meiden das Thema aus Angst. Spricht jemand das Thema an, so ist er medial vogelfrei. Es gelten keine journalistischen Regeln mehr. Alles ist erlaubt. Verdrehen, Häme, Spott, persönliche Angriffe und Lüge. Sachliche Auseinandersetzung findet nicht statt und ist auch nicht nötig.

Wie man das Buch lesen sollte:

Eigentlich reicht es die erste Hälfte des Buches zu lesen. Dort beschreibt er sehr schön die Funktionsweise der Medien. Es gehen einem angesichts der aktuellen Berichterstattung viele Lichter auf und man versteht das dahinterstehende System. In der zweiten Hälfte stellt er dann die Denkweise der (mehrheitlich linken) Medien dar und setzt sich damit auseinander. Das ist dann schon sehr politisch. Aber auch interessant

Das fand ich beeindruckend :

Er sagt z.B. auch, dass selbst er, der jahrzehntelang in der Politik war, das Medienprinzip nicht voll durchschaut hat. Sehr schön seine Aussage: Noch 4 Monate nach der Buchveröffentlichung war ich der irrigen Meinung, es ginge um eine sachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten des Buches (Deutschland schafft sich ab).

Fazit:

In Kombination mit seinem großartigen Buch "Deutschland schafft sich ab." eine klare Kaufempfehlung!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2014
In muslimische Länder sind sekuläre Andersdenkende und Religionsaustritt praktisch unbekannt, dermasen tief ist die Machtausübung der Religion.. Im Islam gibts es keine Freiheiten, nach streng-muslimischen Recht ist Apostasie mit dem Tode bestraft. Wo der Islam nicht fundamentalistisch geprägt ist, wird man zwar nicht physisch beseitigt, aber man wird sozial ausgegrenzt.

Was einem jedoch Rätsel machen sollte, sind die junge Generationen der muslimischen Einwanderfamilien, die extrem Religiös-Konservativ eingestellt sind, haben sie doch die selben Freiheiten wie wir genossen und triotzdem eine intolerante und konservative Einstellung genommen.

Die bittere Wahrheit ist das westliche Werte bei jungen Muslimen negativ gesehen werden: dekadent, freizügig, pervers. Kopftuch, islamischer Fundamentalismus, Judenhass, Frauenunterdrückung, Intoleranz steht auf der Tagesordnung.. Freizügige deutsche Mädchen werden als "Prostituierte" beschimpft, nur weil sie "zu viel Haut" zeigen und dies mehrheitlich von weiblichen Musliminnen.

Der bevölkerung soll endlich klar werden das Islamofaschisten (das sind sie!) keine andere Werte tolerieren ausser streng-religiöse Werte. Wir Europäer sollen endlich erkennen das eine überwältigende Anzahl der Muslime sich mit der islamofaschistischen Ideologie des Islams identifiziert und diese Werte akzeptiert, und dass allein sollte schon als Gewaltbereitschaft erkannt werden.

Man soll sich im klaren sein dass westlich-sekuläre Werte BESSER sind als islamisch-fundamentalistische Werte, und daraus folgen, das unsere Freiheiten in keinster Weise handelbar sind! Wir sollen nicht Intoleranz mit Toleranz entgegentreten!
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wieder hat er es gewagt: Zum dritten Mal legt der Autor in einer scharfsinnigen Publikation den Finger in die Wunde, wo es denjenigen, die den Zeitgeist zu diktieren glauben, besonders weh tut. Diesmal rechnet Sarrazin mit den Hohepriestern der veröffentlichten Meinung ab, die von Artikel 5 Grundgesetz (Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit) meinen, er betreffe nur sie und sei nicht allgemeingültig. Denn trotz dieses Grundrechtes stößt die Meinungsfreiheit hierzulande aufgrund von Denk- und Redeverboten schnell an vom Grundgesetz nicht vorgesehene Grenzen. Wie zur Bestätigung dieser These wurde Thilo Sarrazin am 2. März in Berlin von einem aufgeputschten linken Mob an einer Lesung aus seinem Buch gehindert. „Halt‘s Maul, Thilo“ forderten die „Sarrazin-Kritiker“ auf mitgebrachten Transparenten. Selbst Zeitgenossen, die Sarrazin und seinen These ablehnend gegenüberstehen, konnten nicht umhin, diese Aktion als „undemokratisches, nazihaftes Gepöbel“ (Claus Peymann) zu charakterisieren. Könnten diese „Herrschaften“, wie sie wollten, wäre Art. 5 GG längst eingeschränkt worden auf Meinungen, die keinen Widerspruch in der „Zivilgesellschaft“ provozieren.
In sechs Kapiteln analysiert der Verfasser in seinem neuen Buch die Herrschaft der Tugendterroristen. Zunächst zeigt er, wie Medien und Politik mit Hilfe der Political Correctness bestimmte Themenbereiche mit einem Tabu belegen. Er geht dann auf seinen eigenen Fall um sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ ein. Kapitel drei beschreibt den Prozeß der Meinungssetzung und -bildung im Land; er analysiert dann die Sprache als Herrschaftsinstrument, zeigt den Tugendterror im Wandel der Zeit und nennt zum Schluß die 14 vorherrschenden Denk- und Redeverbote. Dazu gehören u.a. die Vergötzung der Gleichheit, die Verdammung der „Sekundärtugenden“, die naive Vorstellung vom Islam oder die Propagierung „neuer Familienbilder“. Wie schon bei den beiden Vorgängern argumentiert Sarrazin auch im neuen Werk schlüssig und belegt jede seiner Behauptungen mit Quellen. Wiederum wird es seinen Gegnern kaum gelingen, ihm Fehler nachzuweisen, wenn sie es überhaupt wagen, in eine Sachdiskussion einzusteigen. Aber wie der o.g. Vorfall beweist, haben die Tugendwächter gegen Sarrazins Thesen keine Argumente, sondern werden versuchen, ihn mit nackter Gewalt mundtot zu machen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2015
solche Bücher zu rezensieren, denn sie spalten nun mal. Ich lese Sarrazin, nicht weil ich weil ich ihn für ein Idol halte, sondern weil ich denke, dass es wichtig ist, wenn man durch solche Literatur überhaupt erst mal ins Gespräch kommt, wenn etwas so provoziert, dass man nicht mehr drum herum kommt, denn er greift nun mal Themen auf, die nicht ganz einfach sind und die man wahrscheinlich auch nie mit Scheuklappen betrachten kann, sondern von vielen Seiten beleuchten muss.
Man muss nicht alles teilen, weil geschrieben wird, aber drüber nachdenken darf man bestimmt. Und wenn ein solches Buch nur dazu führt, dass man nachdenkt oder eine schon bestehende Meinung sich festigt, egal in welcher Richtung, kann es doch nicht alles fallsch gemacht haben.
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