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Kundenrezensionen

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am 27. April 2014
Als Fan der ersten Stunde ist es (mir persönlich) egal ob da Helden oder Judith drauf steht. Da Judith auch bei den Helden viele Texte schrieb.
Ich liebe diese Lyrik diese Wortspiele und auch den Tiefgang in den Texten.
Lieder wie "Pechmarie" oder "leichtes Schwert" sind, wie hier in anderen Rezessionen geschrieben wurde, Glanzpunkte des Albums so wie auch das "brennende Brücken".
Ich finde aber auch den Einstieg in das Album sehr schön. "Nichtsnutz" ist ein Song wie ich ihn von Judith erwartet hätte. Flippig albern und voller Lebensfreude strahlt dieser Song ein Gefühl aus welches einen aus der Depression holt um dann gleich zu Pechmarie durch die Wohnung zu tanzen. Auch "Liebe Teil2" oder Opossum laden zum Bewegen ein.
Mein ganz persönlicher Favorit auf diesem Album ist aber "Havarie" dieser Song macht echt Mut nicht aufzugeben und weiter zu machen.
Ein Album in tatsächlich bester Helden Tradition und ich hoffe es ist nicht das Ende der Fahnenstange.
Ich freue mich schon auf das nächste.
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am 9. Dezember 2015
Erinnert sehr an die Anfänge der Heldenzeit und trägt die unverkennbare Handschrift Holofernes.
Tolle Songs zum mitsingen, mitgrübeln und mitlachen.
Super Zusammenstellung und nicht mehr so arg melancholisch-politisch-veranlagt wie die späten Alben der Helden.
Sehr erfrischend und begeisternd!
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am 10. Februar 2014
Eigentlich habe ich die "schwere Box" bestellt - aber da ich gerade für einige Wochen im Ausland bin, muss ich erstmal mit dem Albumdownload vorliebnehmen. Ich habe mir viel Zeit genommen, das Album anzuhören - es lief vorm Schlafengehen, beim Zähneputzen, beim Mittagessen und in allen anderen denkbaren Situationen. Einige Lieder habe ich nun schon zigmal gehört, andere erst einmal. Normalerweise höre ich Alben in eins durch, dieses hier muss man sich mit der Zeit erschließen!

Da wären zunächst einmal die Texte, die - wie man es von den Helden gewohnt ist - mit viel Wortwitz gespickt sind und kleine, alltägliche Themen wirklich interessant erscheinen lassen. Als Nichtsnutz macht sie "nichts, was etwas nutzt, wobei man schwitzt oder lang sitzt" und Pechmarie ist ebenso wie Judith Mutter geworden und wird nun überredet, trotzdem mal wieder tanzen zu gehen. Ab und zu wünscht man sich ein Songbuch (das liegt sicher schon in Deutschland, beim Download ist es leider nicht dabei), denn manchmal versteht man nicht ganz genau, was sie singt.

Musikalisch ist das Album etwas experimenteller und rauer als man es von "Wir sind Helden" kennt. Fürs Radio ist hier fast nichts dabei, für einen aufmerksamen Zuhörer gibt es aber immer wieder viel zu entdecken. Langweilige Popmusik ist das auf jeden Fall nicht. Sie macht einfach, was ihr gefällt - man hat nie das Gefühl, dass sie vermeidet, allzu sehr nach "Wir sind Helden" zu klingen oder andersrum möglichst nah an diesem Sound zu bleiben. Es ist ein unangepasstes Album, aber trotzdem bietet es mit "Hasenherz" und "Jetzt erst recht" Lieder, die sehr schnell hängenbleiben.

Hervorzuheben sind noch "Opossum" (schwer zu beschreiben, sollte man gehört haben!) und - nach der etwas langweiligen Gitarrenballade "Havarie" - der großartige Schlusssong "John Irving", der irgendwann legendär werden sollte. Ein bisschen erinnert mich der Song an Jane Birkins "Ex Fan des Sixties".

Das Album gefällt mir sehr, weil es nicht versucht, zu gefallen. Am besten vorher reinhören und wen der erste Eindruck nicht abschreckt, der wird das Album mit der Zeit immer mehr in sein Herz schließen. Jetzt höre ich noch "John Irving", bevor ich dann langsam einkaufen fahre...
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am 7. Februar 2014
Gut, ist wirklich nicht leicht für mich, die Person und das Werk zu trennen. Will ich auch nicht. Ich schätze Frau Holofernes als Lichtblick in der deutschen "Popkultur": Eigenständig, witzig, klug, albern + ehrlich. Was ich von den "Helden" gewohnt war - setzt sie in meinen Ohren mit dieser Platte fort. Mal schauen, welche Lieder sich über die Jahre im Geist festsetzen. Zum Mitpfeifen lädt die Platte für mich nicht ein. Eigenwillig. Judith eben. Wann ich solche Musik wie oft höre, wird sich zeigen. Musikalisch liegt die Platte für mich in der Heldenspur + das werden etliche nicht mögen. Den Fans wir mir, wird sie gefallen. Obwohl: die Texte und die Songs wirken auch durchaus "sperrig" und sind nicht "leicht" zu konsumieren. Viel Elektronik, gemixt von leichtem Punk bis NDW oder eher "einfachem" Songwriting.Es ist nicht leicht, die Musik in Schubladen zu packen.Muss ja auch nicht. Also hört selbst in ein eigenständiges Projekt und lasst Euch überraschen;-)
P.S. Dafür kann sie nix, aber:mir hat die letzte Heldenplatte einfach umwerfend gefallen (auch das Traurige, Schwere) + davon ist hier wenig zu hören. Solo eben. Anders. In der Heldenspur.
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am 23. Juli 2014
Tolles Album, tolle Lieder, tolle Mischung!
Als ich gehört habe, dass Judith ein Soloalbum rausbringt, war das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich mag fast alle Lieder (bis auf eines ;) ) und mein absoluter Lieblingssong ist das Opossum <3
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am 18. Juni 2014
... mal rau und schmuddelig, dabei lieb und sexy.

Oder kommt nur mir das so vor?

Naja, jedenfalls Hörenswert, danke DLF "Klassik, Pop, etc." (da habe ich JH in einer Sendung mit ihren Lieblingsstücken gehört und natürlich war da auch das eine oder andere Stück der Solo LP dabei.
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am 26. September 2014
..zwingend wie die besseren Helden Platten, aber mit ein paar echt coolen Nummern drauf, allen voran der Titelsong und das fantastische Liebe Teil zwei. Ist ne gute Platte die gerade als Vinyl auch ziemlich amtlich klingt, keine Hochaudiophile Sache, aber gut. Einen Stern Abzug weil ich glaube, das die gute Judith das noch nen kleinen Tick besser kann!
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am 26. Januar 2016
Auch wenn ich die Sängerin nicht persönlich kenne, scheint mir das Album eine akurate Repräsentation ihrer musikalischen und geistigen Gedankengänge zu sein - daher die Überschrift. Für das Tanzbein und den Denkapparat sind gleichermaßen, wie vielleicht von Wir sind Helden gewohnt, wortakrobatische Gedankenstränge, eingängige Rhythmen und instrumentale Besonderheiten dabei. Man hat das Gefühl, dass in diesem Soloalbum das Herz der Sängerin in jedem Takt mitschwingt und das macht Spaß. Vermutlich war es keineswegs ein leichtes Schwert dieses "Baby" auf den Weg zu bringen, aber eigentlich war ja nur Großes zu erwarten von einer, die sich im Musikermeer mit Wir sind Helden bereits einen Freiraum erschwommen hatte. Auch nach einem halben Jahr mit der Platte kann ich noch immer nur positives davon berichten.
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am 7. Februar 2014
Durch ihre Vor-Auskupplungen ( "Liebe Teil 2 - Jetzt erst recht!", "Ein leichtes Schwert" und "Nichtsnutz") machte uns die liebe Judith den Mund wässrig. Sie zeigte uns unterschiedliche Seiten ihres Soloprojektes. Wer hätte aber gedacht, dass die Platte noch vielfältiger sein könnte?

Nur für Muttis? Naja, eher nicht!
Natürlich könnten Lieder wie "Pechmarie" & "Liebe Teil 2" den Eindruck erwecken, dass Judith nun nur noch von sabbernden Mündern und Eltern mit blauen Augen singt...

... falsch gedacht!

Sie singt auch vom "Nichtsnutz" sein - natürlich mit frechen, lustigen Wortspielen, wie schon gewohnt -, kritisiert die Konsumgesellschaft ("Danke, ich hab schon") und vom Abschließen mit Vergangenem ("Brennenden Brücken").

Mir persönlich sind Hasenherz, Nichtsnutz und auch John Irving jetzt schon ans Herz gewachsen.

Für Wir sind Helden - Fans ist diese Platte ein Muss, für alle anderen auch! :)
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am 11. März 2014
Von der positiven Grundstimmung, dem kritischen Geist und der Melodiösität her könnte dieses Album auch der Nachfolger der Reklamation sein. Allerdings mit Judith als Mutter. Im Gegensatz zu "Bring mich nach Hause" klingt die Platte viel optimistischer und auch rauer als die anderen Nachfolger. Ansonsten ist das Album trotzdem ruhiger als die bekannte Heldenmusik. Das finde ich persönlich schade und gibt den Punktabzug. Ich mag das Album dennoch, weil es das "Heldengefühl" der ersten Stunde zurückholt und einzigartig ist.

Meine Favoriten sind:
Danke, ich hab schon (8/10) - Cooles Riff mit holofernscher Gesellschaftskritik
Liebe Teil 2 - Jetzt erst recht (10/10) - Melodiös, eingängig und macht süchtig.
MILF (9/10) - saucooler Refrain
Brennende Brücken (10/10) - Ein sehr stilles, melodiöses Lied mit einem schönen Refrain. Dieses Lied muss die nächste Single werden.
Hasenherz (10/10) - Typisches Heldenlied. Sobald die Bridge vor dem Refrain beginnt, kommen die Heldendopamine. Das klingt wie der gute alte Stoff. Ich liebe es.
John Irving (8/10) - Judiths Abrechnung mit ehemaligen Vorbildern und übergroßen Ansprüchen an ihr Leben. Gute Idee, auch das Lied :)

Mir ist das Album etwas zu "weich". Ich hätte gerne noch 1-2 rockige Nummern gehabt, um 5 Sterne zu verteilen, aber das ist Geschmackssache.
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