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am 25. November 2013
Joseph Gordon-Levitt ist in den letzten Jahren in ziemlich interessanten Rollen aufgefallen. Den süßen Teenie aus "10 Dinge, die ich an Dir hasse" hat er schon lange hinter sich gelassen.
Nun hat er sich selbst in den Regie-Stuhl gesetzt, nachdem er das Drehbuch zu dem frechen "Don Jon" geschrieben hatte.
Er spielt die Hauptrolle, die dem Zuschauer ziemlich nahe gebracht wird:

Jon wird Don Jon genannt. Er ist der Obermacker, der Stecher der Waisen und Witwen. Na ja, so ungefähr.
Man zeigt ihn uns im Club mit seinen Kumpels, wo er seiner scheinbaren Bestimmung nachgeht: Mädels zuerst Punkte vergeben, sich möglichst eine 10 aussuchen und sie dann abschleppen. Uns wird vor Augen geführt, dass er der Stecher schlechthin ist. Er kriegt sie alle. Tja, aber an einem Abend ändert sich das. Seine neue 10 haut mit dem Taxi ab und lässt ihn alleine stehen. Wie das schon in alten Klassikern so war, reizt ihn genau das. Er findet ihren Namen (Barbara) heraus und trifft sich wieder mit ihr. Es schwingt schon viel Ironie mit, wenn man die süßliche Musik zwischendurch hört, die auftaucht, wenn die beiden zusammen sind und das vermeintlich perfekte Paar werden.

Habe ich was vergessen? Natürlich! Don Jon hat ein Problem, was er erst später als solches erkennt: er ist süchtig nach Pornos.
Woran das liegt, versucht er im Laufe des Filmes zu erklären: der echte Sex ist zwar toll, gibt ihm aber nicht alles. Nichts ist so perfekt wie ein guter Porno, nichts vermag ihn so sehr zu befriedigen.
Das mag alles erstmal oberflächlich klingen, ist es aber nicht. Man versucht hinter die Fassade des Obermackers zu blicken.
Er ist (kurioserweise oder dem Klischee entsprechend?) regelmäßiger Kirchengänger, durch den außerehelichen Sex und die Pornos hat er viel zu beichten. Man sieht als Zuschauer immer die gleichen Abläufe: Club, abschleppen, Kirche, Essen mit der Famile (dazu später mehr), Pornos und sein Training (dabei sagt er seine aufgetragenen Gebete auf).

Man braucht kein guter Beobachter zu sein, um zu merken, dass er ein Perfektionist ist: er braucht die immer gleichen Abläufe in seinem Leben. Seine Wohnung muss perfekt sauber sein, dass übernimmt er lieber selbst, wie er es später gegenüber Barbara erwähnt, die das gar nicht verstehen und ihm (da kommt ihre verwöhnte Art gut zur Geltung) Ihre Putzhilfe andrehen will.
Überhaupt, diese Beziehung: Don Jon hatte zuvor das perfekte Single-Leben. Jeden Tag eine (oder mehrere) Andere, keine Verpflichtungen und eben seine Pornos.
Nun muss er sich doch auf eine Beziehung einlassen, denn Barbara ist nicht so einfach zu haben wie die anderen Mädels. Sie macht ihn zunächst bewusst dreist an, ohne ihn ranzulassen. Er soll schon nach ihren Regeln tanzen. Er versucht sich drauf einzulassen, aber schafft er es auch? Seht selbst!
Eins sei dazu jedenfalls gesagt: Scarlett Johansson in der Rolle der Barbara ist genial besetzt. Sie spielt das leicht zickige umwerfend hübsche Mädel, genau der Typ, auf den so gut wie alle Männer stehen. Aber sie ist auch anspruchsvoll, verwöhnt und eben auch ein oberflächliches Miststück. Meiner Meinung nach unterscheidet sie sich nach ganz nahem Hinsehen nicht ganz so sehr von den anderen Frauen, die sich nur eben leichter haben abschleppen lassen. Was ist an ihr so besonders, abgesehen davon, dass sie eine 10 ist? Was außer dem Äußeren hat diese Frau noch zu bieten? Eine der Fragen, die mir nach Sehen des Filmes immer noch im Kopf rumschwirren und die der Film anscheinend auch bewusst an uns alle richtet.

Der Film hat viele Aspekte:
Die Familie von ihm, die wir meistens mit ihm zusammen beim Essen sehen z. B. ist interessant: die Mutter (bekanntes Gesicht, lange nicht mehr gesehen: Glenne Headly), die klischeehaft endlich eine Frau für ihren Sohn haben will. Sie ist sichtlich romantisch veranlagt, obwohl man sich als Zuschauer zwischendurch fragt, wie sie dann an ihren Mann (Tony Danza als widerlicher muskelbepackter Proll) geraten ist. Der Vater, der sichtlich mehr als angetan von Barbara ist, als Don Jon sie mal zum Essen mitbringt. Dann die Schwester, die permanent mit ihrem Handy beschäftigt und gelangweilt aussieht, nie was sagt - außer an einer entscheidenden Stelle und da überrascht sie uns. Ein klitzekleines bisschen erinnert mich die Tisch-Zusammenkunft an die Szenen von "Saturday Night Fever", wo der Sohn doch bloß nicht beim Tisch abräumen helfen sollte. Die Verhältnisse sind in der ebenfalls katholischen Familie nicht unähnlich. Und wenn man sich mal an die Geschichte von "Saturday Night Fever" erinnert: auch hier, definitiv kein oberflächlicher Tanzfilm, sondern viel viel mehr. John Travolta musste damals auch erst herausfinden, was es noch im Leben gibt. Ich sehe da schon eine kleine Parallele - die aber sicher nicht bewusst gesetzt wurde.

Die Kirchen- und Beichtengänge sind absichtlich zum Schmunzeln inszeniert. Man zählt ebenso mit wie Don Jon, wie viele Ave Marias und Vater Unser er nun zu beten hat, um von seinen Sünden erlöst zu werden. Könnte das gar eine Kritik auf die Handhabung der Kirche mit den Sünden sein? Dazu gibt's ein i-Tüpfelchen, als es aufs Ende des Filmes zu geht.

Seine Freunde: auf den ersten Blick die typischen Buddys: immer nur darauf bedacht, über die Mädels zu reden und sich gegenseitig mit den Errungenschaften von letzter Nacht zu brüsten. Aber auch hier: sein Kumpel Bobby hat an einer Stelle auch mal was anderes zu sagen.
Dann kommt mit Esther (Julianne Moore) noch eine ziemlich interessante Persönlichkeit in die Handlung, die uns neugierig macht. Geschickt wird sie zunächst nur als kleines Nervenbündel am Rande eingeführt, dennoch ahnt man, dass sie später deutlich mehr Bedeutung bekommt.

Der Film spielt regelrecht mit der Oberflächlichkeit. Da ich Oberflächlichkeit ziemlich verachtenswert finde, war gerade dieser Film eine sehr interessante Auseinandersetzung damit. Er bringt uns dabei sehr häufig zum Lachen (das Geräusch, wenn sein Laptop zwecks Pornos angeschmissen wird, ist definitiv als Wiederholungseffekt umwerfend komisch), es schwingt aber auch ein wenig Traurigkeit mit.
Wenn ich an Don Jon denke, sehe ich fast schon ein bemitleidenswertes Wesen - ich empfinde jedenfalls im Laufe des Filmes sehr unterschiedlich für seine Figur. Ist er anfangs einfach nur der Macker, der nichts anderes als Pornos und Frauen im Kopf hat, merkt man doch, wie er anfängt zu zweifeln. Es kommt ein Umschwung, ob er es aber endgültig schafft, aus seinen (eigentlich zwanghaften) Gewohnheiten auszubrechen und ein wenig (be)frei(t)er zu sein - das urteilt mal selbst.

Fazit: Mehr Schein als Sein in Don Jons Welt. Der Film ist nur auf den ersten Blick proletenhaftes Kino. Er animiert mit leisen Zwischentönen zum Nachdenken, schafft es aber auch, uns häufig zum Lachen zu bringen und das gar nicht mal so sehr unter der Gürtellinie. Gelungene Balance gespickt mit wirklich gut ausgesuchten Schauspielern, besonders Joseph Gordon-Levitt merkt man die Spielfreude deutlich an. Klare Empfehlung!
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Vordergründig geht es in dem Film um einen Typen, der zu viele Pornos schaut. In Wirklichkeit ist die Sache komplizierter. Es geht um zwei Lebensentwürfe, einen für Frauen und einen für Männer, die beide auf Träumen beruhen, die uns nicht von Natur gegeben sind, sondern einer Gesellschaft entstammen, die uns vor allem als Konsumenten sieht. Und so werden dann Mädchen zu verzogenen Prinzessinnen, Jungs zu stolzen Hengsten. Und wenn diese beiden Welten dann in Form einer Beziehung aufeinander treffen, dann muss das einfach in einer Katastrophe enden. Treue Konsumenten bleiben wir nämlich genau dann, wenn sich diese Lebensentwürfe von Männlein und Weiblein möglichst diametral widersprechen, nicht vereinbar seien können.

Das Paar, dessen Geschichte hier erzählt wird, hat vor allem eine Einstellung gemeinsam. Im Leben geht es vor allem um Performance. Welche Nummer auf der Skala von eins bis zehn hat die Braut im Minirock an der Bar? Hat mein Typ eigentlich eine Karriere? Tut er auch wirklich alles für mich? Wie viele Orgasmen gibt ein Körper so her in vierundzwanzig Stunden? Macht mein Partner bei den Eltern was her? Und ist es nicht ein tolles Leben, wenn man erst einmal ein sechsstelliges Jahreseinkommen hat? Das mit den Zahlen, den Benchmarks geht hier so weit, dass der männliche Protagonist, der neben seiner Körperverliebtheit eben auch noch Katholik ist, seine Erfolge schon abzählt in der Anzahl der Vaterunser und Ave Marias, die ihm für seine außerehelichen Verfehlungen während der Beichte aufgegeben werden. Und da merkt man auch, mit welchen Stilmittel in diesem Film gearbeitet wird. Es ist die stille Groteske, mit der hier die Handlung kommentiert wird. Und deshalb ist der Film trotz des eigentlich ernsten Themas auch noch extrem unterhaltsam anzuschauen.

Scarlett Johanssen sichert sich mit diesem Film wohl auf Dauer den Titel der "Sexiest Woman Alive". Allerdings hat das hier den kleinen Haken, dass ihr Freund, ebenfalls herausragend gespielt von Joseph Gordon-Levit, keine ihrer Zuwendungen umsonst erhält. Und noch dazu verspricht sie auch permanent mehr, als sie dann wirklich hält, wenn es um die Realisierung seiner Träume geht. Das ist gut erzählt, übrigens auch von Joseph Gordon-Levit, der hier auch Regie und Drehbuch verantwortet. Und das macht er dann so gut, dass man sich in einigen Szenen fragt, ob wir hier nicht einen modernen Woody Allan vor uns haben. Denn wie bei diesem auch, gibt es auch hier im Film einen Gegenpool zu der kalten Welt der Protagonisten. Dieser wird von Julianne Moore gespielt, deren Filmfigur uns erst einmal vor allem als dysfunktionale Persönlichkeit erscheint. Bei wem aber am Ende wirklich die Probleme liegen, das ist dann die Geschichte, die dieser eigentlich kurze Film so durchschlagend erzählt. Am Ende darf dann jemand die Lage noch einmal zusammen fassen, der sich bis dahin jedes Kommentars enthalten hat.

Großes Kino kommt manchmal recht klein daher. Hier stellt ein Film das mal wieder unter Beweis. Es bedarf nur einiger Schauwerte, einer guten Story, einigen überzeugenden Schauspielern und dann halt auch noch einer geschickt ausgewählten Filmmusik. Und dann merkt man halt, dass man seinen DVD-Spieler mit besserem füllen kann als mit Pornos.
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am 30. September 2014
Ich hatte den Trailer im Kino gesehen und fand den schon sensationell! Nun endlich habe ich es geschafft, den Film zu sehen und wurde bestens unterhalten. Viele ernste Themen wurden aufgegriffen (Pornosucht, das Machogehabe in seiner Karre, das Elternhaus, die ewig am Handy hängende Schwester, die plötzlich ein paar weise Worte spricht...), aber so unterhaltsam, dass ich nur begeistert bin. Tolle Musik in genau den richtigen Momenten. Echte Brüller zwischendurch, einfach nur "geil" :)
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am 28. Juli 2014
Gut, zu Beginn des Films saß ich etwas perplex im Sessel ob der offenen Worte und Bilder zu Don Jons Pornosucht. Der Film baut sich aber stetig weiter auf und funktioniert von vorn bis hinten. Sehr gelungen!
Schade, daß nicht mehr Männer den Mut haben, sich ein Stück weit zu öffnen, so wie Jon zuläßt, daß Esther ihn mit sich selbst konfrontiert.
Danke für diesen Streifen, Mr. Gordon-Levitt!
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am 16. Januar 2014
Für den Macho Jon(Joseph Gordon-Levitt) keine Frage: „Richtiger“ Sex ist okay, aber ein Internet-Porno ist dann doch besser. Jon ist süchtig nach den Filmchen aus dem Netz, da hilft auch die schönste Frau nicht. Kann man über so ein Thema einen Spielfilm drehen? Man kann! Joseph Gordon-Levitt hat das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und die Hauptrolle übernommen. Dazu kann ich nur sagen: Respekt!

Jon ist Barkeeper in einem Club. Er sieht gut aus, bewertet mit seinen Freunden die Frauen im Club in einer Skala von 1 bis 10. Jon kriegt fast jede ins Bett, die er ins Visier genommen hat. Dabei spielt die menschliche Seite keine Rolle, es geht eher um schlichte Selbstbestätigung, Egoismus und ein komplett verkorkstes Verhältnis zum anderen Geschlecht. Nebenbei ist Jon täglich im Netz unterwegs. Er ist süchtig nach Internet-Pornos und kann die Finger weder von der Tastatur, noch von sich selbst lassen. All das scheint sich zu ändern, als eine echte 10 in den Club kommt. Barbara(Scarlett Johansson) sieht super aus, ist clever und Jon will sie haben. Doch das gestaltet sich schwierig, denn: Barbara hat zwar Interesse, aber sie lässt Jon nicht sofort ran. Der hat nur noch ein Ziel: Barbara ins Bett zu bekommen. Die weiß genau was sie will und spielt ihr dominantes Verhalten gegenüber Jon komplett aus. Sie jagt ihn zur Abendschule, stellt ihn ihren Eltern vor, und ist entsetzt, als sie Jons Internethobby rausbekommt. Davon kann Jon nämlich noch immer nicht lassen. Jon muss sich entscheiden, wie sein Leben weitergehen soll. Und genau in diesem Moment lernt er auf der Abendschule die wesentlich ältere Esther(Julianne Moore) kennen...

Das war ein richtig guter Film. Joseph Gordon-Levitt hat sich ins Zeug gelegt, um seinen -Don Jon- hoffähig zu machen. Das hat geklappt. In skurrilen Sequenzen zeigt Gordon-Levitt den seltsamen Jon als Spiegelbild von Teilen der amerikanischen Gesellschaft. PC, Bars, Fitness-Studio, One-Night-Stands, und anschließend Kirchenbesuche und Ave Marias. Dazu eine Familie, die zum Fürchten ist. Gordon-Levitt verpasst der Story genau den Bogen, den sie braucht, um am Ende eine Botschaft zu vermitteln. Nebenbei baut er ein paar kleine Bonmots ein, die sehenswert sind. Wenn zum Beispiel Jons Schwester im ganzen Film nur ein Mal zu sehen ist, ohne dass sie gerade auf dem Handy herum klimpert und dabei auch nur einen einzigen Text zu sprechen hat, der dann aber den bedeutungsschwersten Inhalt von allen hat, ist das so lustig wie klasse gemacht. Auch der Kinobesuch von Jon und Barbara ist schlichtweg traumhaft gut gelungen. Dazu noch Julianne Moore und Scarlett Johansson auf der Besetzungsliste; was will man mehr?

-Don Jon- behandelt ganz sicher ein Thema, dass nicht für jedermann geschaffen ist. Joseph-Gordon Levitt hat es allerdings hinbekommen, den richtigen Anpacker dafür zu finden. Mir hat das außerordentlich gut gefallen. Am Ende konnte ich mich nicht zwischen vier und fünf Sternen entscheiden. Also gab es fünf, zu Gunsten des Angeklagten...
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Zusammen mit der DVD Don Jon, hat Ascot Elite den Film auch auf Blu-ray herausgebracht. Hierbei handelt es sich um eine romantische Komödie, bei der Joseph Gordon-Levitt nicht nur die Hauptrolle übernahm, sondern auch Regie führte und für das Drehbuch verantwortlich war. An seiner Seite glänzen unter anderem Scarlett Johansson und Julianne Moore, so dass man sich auf einen schönen Film freuen kann.

Die Geschichte im Film dreht sich um den Italo-Amerikaner Jon, der zwar Single ist, aber dennoch ein reges Sexleben hat. “ Mein Körper, meine Bude, meine Karre, meine Familie, meine Kirche, meine Jungs, meine Mädels und meine Pornos.“ Jon zeigt und sagt, was er für wichtig hält. Sex ist gut, Pornos und Masturbation sind besser. Dann trifft er auf die junge Barbara, die eine romantische Vorstellung von einer Beziehung hat. Aber auch die ältere Esther tritt in das Leben von Jon – und zeigt ihn, was es bedeutet eine Beziehung zu führen.

Don Jon regt den Zuschauer zum Nachdenken an. Und er schafft es zudem, wirklich gut zu unterhalten. Ich habe mir den Streifen gerne angesehen und kann ihn Genreinteressierten empfehlen. Joseph Gordon-Levitt spielt seine Rolle wirklich gut, man nimmt ihn jederzeit seinen Charakter ab.
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Die Themenbereiche Komödie und Sex sind schon ziemlich lange eng miteinander verbunden. Man denke nur mal an die "Eis am Stil" Reihe oder die "American Pie" Filme. Nicht so klamaukig, aber dennoch mit einigem Witz nahm sich nun auch Joseph Gordon-Levitt der schlüpfrigen Seite unseres Daseins an für sein Regiedebüt "Don Jon". Da ihm die Regie nicht genügte, übernahm er auch gleich das Script und die Hauptrolle des titelgebenden Jünglings Jon, der von seinen Kumpels ehrfürchtig Don Jon genannt wird. Der Grund dafür liegt darin, dass der gute Jon sich permanent mit den heißesten Mädles durchs Leben vögelt, wenn er nicht gerade seinen Körper stählt, in die Kirche geht, oder bei seinen Eltern zu Abend isst. Kurzum: Jon ist mit seinem Leben ansich ziemlich zufrieden. Allerdings nicht mit seinem Sexualleben, denn er zieht sich lieber auf Pornos einen vom Aal, statt real zu kopulieren. Das soll sich ändern, als Jon sich in die gutaussehende Barbara verliebt, jedoch ist so eine Pornosucht nun mal nicht eins fix zwei wieder vorbei.
Thematisch liegt Gordon-Levitt zu Zeiten, in denen man sich jedwede sexuelle Ausschweifung auf Knopfdruck im Internet ansehen kann, goldrichtig. Allerdings behandelt er das Thema nicht mit mahnendem Zeigefinger, wie man nun meinen könnte, sondern erfreulicherweise genau gegenteilig. Er schwelgt genüsslich darin sich selbst als testosteronstrotzenden und onanierfreudigen Macho darzustellen, um schlussendlich aber einfach nur eine kleine Liebesgeschichte zu erzählen. Das ist keineswegs negativ belegt, weil es wirklich Spaß macht dem Treiben zuzusehen, und er selbst, ebenso wie alle Beteiligten, sichtlich Spaß an der Sache hat. Scarlett Johannson und Julianne Moore spielen gewohnt gut, und es ist eine Freude Tony Danza ("Wer ist hier der Boss?") wieder einmal zu sehen. Insgesamt lebt der Film aber stark von den Wiederholungen in Jons Alltag, und das ist letzten Endes auch das, was den Glanz etwas trübt. Hätte er hier vielleicht etwas mehr in seine Figuren investiert, als den Hauptcharakter ein siebzehntes Mal trainieren/onanieren/beichten/tanzen zu lassen, hätte der Streifen ein klein wenig mehr Substanz bekommen. Für ein Regiedebüt wiederum ist das Teilchen wirklich gelungen, und es kommt gute Laune auf, und das erwarten wir doch von einer zünftigen Komödie!
Optik und Sound der Blu-ray sind auf gutem Niveau, und auch der Bonusbereich ist für den Zuschauer ansehnlich gefüllt worden.
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am 31. August 2015
Der Film regt definitiv Gespräche zwischen Paaren an und lohnt sich besonders dann, wenn:
- man ein Mann ist, der um seinen Pornokonsum kein Geheimnis macht und einen ähnlichen lebensstil führt (oder gerne würde) wie Don
- man ihn mit seiner Freundin ansieht
- die Freundin deutlich älter ist als man selbst!

Amusement par excellence! Joseph Gordon-Levitt nimmt auch noch alle wesentlichen Funktionen bei der Produktion gleich selbst ein: von der Idee bis zum Schauspielern. Genialer Film.
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am 28. Dezember 2015
Von der Story über die Schauspieler bis hin zur Musik... Alles passt.
Mit Sicherheit lebt der Film von einem genialen Hauptdarsteller. Überzeugt hat aber das Gesamtpaket. Julienne Moore berüht mich persönlich ganz besonders, Scarlett Johansson überzeugt mit einer wirklich coolen Rolle, die sie als Schauspielerin fordert.
Das Ende des Films macht den Abschluss perfekt unperfekt :)
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am 16. April 2016
Perfekt in......
DON JON! Und ein interessantes Thema.
" Wie kommst du darauf, dass du das darfst? Verzieh` dich. "
Wer sagt denn da, der Film hat keine Handlung? Hat er doch. Hehe.
" Kondome sind furchtbar, klar- aber du musst dir eins überziehen......
denn anders als bei Pornos können dich echte Frauen töten. "
DON JON ist gar nicht so hohl in der Birne, wie man ihm anlasten möchte.
" Und außerdem ist die Missionarsstellung echt zum Abgewöhnen. " Aha. Oha.
Mindestens Zwei Schachteln Kleenex hat er verbraucht, in dem Film- der lustiggeile
DON JON. Ich finde ihn abartig abgöttisch und herzerfrischend genial. Und meistens
kommt es anders, wie man denkt.
" Die Skala geht von Eins bis Zehn. Die ist doch nur `ne Acht. Komm schon.....oder
hast du dich etwa verliebt? "
" Du bist süß- ich find` dich cool. "
" Die hübsche Frau...der hübsche Mann...Liebe auf den ersten Blick, der erste Kuss....
die Trennung, die Versöhnung, die teure Hochzeit- und die Fahrt in den Sonnenuntergang.
Man weiß, das ist Fiktion...aber alle tun es, als wär`s das wahre............Schei**leben. "
" Ich liebe solche Filme. " - " Ja, der war toll. " Haha, man darf gespannt sein, ob der Sprücheklopfer
DON JON, der Sex- Hallodri sich nicht doch noch in Mr. Right verwandeln lässt.
Ich war gespannt. Wie ein Flitzbogen.
" Das machst du doch nicht, oder? Du schaust keine Pornos? Versprich es. "

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Geschichte:

Jon Martello, genannt Don Jon, ist ein Frauenschwarm. Ein Aufreisser.
Sexsüchtig bis zum Anschlag. Wenn er auf die Jagd geht, kriegt er jede
ins Bett. Doch nichts befriedigt ihn so wie Pornovideos zu schauen.
Jedoch gerät die eingespielte Routine aus heißen Clips und schnellem Sex
arg durcheinander, als der Don Juan der Weltliteratur die verführerische Barbara
und die ältere Esther trifft- ab sofort lernt er Lektionen der Liebe und der Leidenschaft.....
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Mein hübsches Fazit:

" Ich hab` gesagt, belüg` mich nicht. "
In jeder Hinsicht ein toller Film. Die paar Leutchen, die da anderer Meinung sind-
was soll`s. Hört einfach auf mich.;)
DON JON bedeutet: Hübsche junge Menschen, eine gehörige Portion nackte Haut,
jede Menge Witz, sich langsam aufbauender Charme und einen Knaller- Sound.
Genau richtig platziert und einfach hübschschön.
DON JON zu begleiten bei seinem ersten bedeutenden Kuss, bei seinem ersten.....
bedeutungsvollen F***,- ist nur und nur wunderbar.
" Liebst du die Kleine? " - " Ja, das tue ich. " - " Dann stell` sie uns vor. "
DON JON lullte mich ein, verzauberte mich auf ganz, ganz eigenartige Weise. Hätte ich
nie gedacht. Niemals vorhersehbar, niemals wirklich vulgär- auch wenn der Anfang einen
anderen Eindruck vermitteln mag. Und die regelmässigen Beichten, die der Weiberheld ablegt,
sind einfach Zucker. Und deshalb: Ich liebe den Film.
" Vergib uns unsere Schuld, geheiligter Vater. "
" Ich dachte, du wärst anders. "

Lauflänge: 86.15 Minuten ( Mit Abspann ) !

Extras:

- Making of= 6.28 Minuten!

- Themes and Variations= 5.20 Minuten!

- Objectified= 4.54 Minuten!

- Joey`s Hats= 4.38 Minuten!

- Don Jon`s Origin= 7.02 Minuten!

- Deutscher Trailer, Original Trailer!

Wunderschöner Film!
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