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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen119
3,3 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Bonus Edition|Ändern
Preis:9,99 € - 99,90 €
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am 27. Mai 2014
Wer gedacht hat, GTA 5 sei der letzte große Spieleblockbuster für die Ps3 gewesen, hat sich geirrt. Mit Watch Dogs bringt Ubisoft noch ein grandioses Spiel für die bereits 8 Jahre alte Konsolengeneration raus.

Ich habe das Spiel bereits mehrere Stunden lang intensiv auf meiner Ps3, welche an einem 32" Fernseher angeschlossen ist, getestet . Ich werde diese Rezension immer mal wieder updaten, sodass Stärken und Schwächen des Spiels, die mir bis jetzt noch nicht bekannt sind, hinzugefügt werden können.

Zudem werde ich mich in dieser Rezension, als Vergleich, viel auf GTA5 beziehen. GTA5 und Watch Dogs sind sich von der Spieldynamik sehr ähnlich. Zudem gehe ich davon aus, dass die meisten Spieler von Watch Dogs auch schon einmal GTA5 zu Gesicht bekommen haben.
Diese Rezension ist allerdings auch für Leute, die GTA5 nicht kennen, geeignet. ;)

Wichtiges zu Beginn:
Ich schreibe hier nicht über die Missionsinhalte, sondern beziehe mich hauptsächlich auf das Allgemeine, den Charakter und seine Umwelt von Watch Dogs. Das hat zwei simple Gründe:
1. Es entsteht KEINE SPOILERGEFAHR.
2. Ob einem die Missionsinhalte gefallen oder nicht, ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Daher ist es schwer diese in einer allgemeinen Rezension zu berücksichtigen.

Lieferumfang:
In der Bonus Edition sind zusätzlich 60 Minuten Gameplay enthalten.

Sowohl das Menü, als auch der komplette Ton wurden auf Deutsch synchronisiert.

1. Allgemein:
Das Spiel bietet sehr unterschiedliche Facetten. Die Kombination aus Action und Geschicklichkeit erinnert mich an die beiden Spieleklassiker GTA und Splinter Cell.
Trotz leichter Ähnlichkeiten zu diesen Spielen, ist es etwas komplett neues auf dem Spielemarkt. Gerade in unserem Zeitalter, indem Technik, Internet und auch Hackangriffe in aller Munde sind, fasziniert und erschreckt dieses Spiel zugleich.

Watch Dogs spielt in der Stadt Chicago, welche nochmals in sechs unterschiedliche Gebiete aufgeteilt ist. Von dem heruntergekommenen bis zum luxuriösen Bezirk ist alles dabei. In Watch Dogs kann man wirklich alles und jeden hacken. Handys, Überwachungskameras, Ampelsysteme, Verkehrspoller und vieles mehr ist nicht mehr vor euch sicher.
Zudem habt ihr die Möglichkeit ganz unterschiedlich an eine Mission heranzugehen. Es werden euch keine Vorgaben gemacht, wie ihr die Mission zu lösen habt. So kann man beispielsweise "unsichtbar" in ein Gebäude einsteigen, indem man, bevor man das Gebäude betritt, die Überwachungskameras hackt und dadurch die Umgebung und die Standpunkte der Gegner ausspioniert.
Oder aber ihr stürmt in das Gebäude und beginnt eine wilde Schießerei.
Diese Entscheidungen haben euch die Ubisoft-Entwickler freigestellt.

2. Steuerung:
Die Steuerung erinnert mich sehr an die von GTA5. Man muss sich erst wieder bisschen an die "third person shooter " Perspektive gewöhnen, dies geht allerdings sehr schnell. Das Fadenkreuz wird wieder mit dem rechten Stick bedient und springt automatisch in Richtung eines Gegners. Sobald dieser zu weit entfernt bzw. gut geschützt ist, muss man selbständig das Fadenkreuz bewegen.
Leider kann man, wie aus anderen Spielen bekannt ist, nicht aus Fahrzeugen herausschießen.

3. Fahrzeuge und Fahrdynamik:
Euch stehen über 65 verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung. Unter anderem Autos, Gabelstabler, Motorräder und Straßenbahnen.
Auch die Fahrdynamik erinnert sehr an GTA. So kann man mit einem Sportwagen schnell um eine Kurve driften. Spielt man das Szenario mit einem Geländewagen nochmals durch, merkt man, wie das Fahrzeug ins Schleudern gerät. Ist wirklich gut und realistisch, allerdings längst nicht so gut, wie in GTA geworden. Auch lassen sich die Fahrzeuge oft nur sehr schwammig fahren. Dafür finde ich, dass das Schadensmodel ausgesprochen gut geworden ist. Kratzer, Beulen und komplett zerstörte Karosserien werden detailgetreu dargestellt.
Die Fahrzeuge werden so detailgetreu dargestellt, dass man bei den meisten Modellen direkt weiß, um welchen Automobilhersteller es sich handelt.

4. Umwelt:
Falls man mal etwas Freiraum zwischen den Missionen hat, kann man sich die Großstadt Chicago mal genauer ansehen. Man wird direkt merken, dass die Stadt lebt. Die Passanten gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Man entdeckt Sportler, Radfahrer, Verkäufer etc. Durch sein Hackerkönnen, kann man Verkehrsunfälle und Stromausfälle herbeiführen oder Bankkonten leerräumen. Sehr unterhaltsam ist, sich nach einem Verkehrsunfall die Reaktionen der Passanten anzuschauen. Man kann ausnahmslos jeden Passanten scannen und erhält dabei Informationen über seinen Beruf, sein Einkommen sowie ein paar private Details. Bei einigen der Passanten kann man außerdem eine Hackingoption auswählen, bei der man Informationen über das Bankkonto, MP3-Songs und Fahrzeuge erfährt. Durch das hacken und herunterladen von Songs, könnt ihr eure Musikplaylist erweitern.
Auch Telefongespräche oder SMS-Unterhaltungen kann man abfangen. Dies hat zwar keinen spielerischen Nutzwert, aber man entdeckt teils sehr witzige Dialoge.

Man selber kann unteranderem an Schach-, Poker- oder Hütchenspielen teilnehmen. Zudem sind verschiedene Apps auf dem eigenen Smartphone gespeichert, die man spielen kann.

5. Polizei und Hackskills:
In Watch Dogs gibt es genug Gelegenheiten Unfug anzustellen. Dann dauert es nicht lange, bis die Cops auf einen aufmerksam werden und die Suche nach einem starten. Ähnlich aggressiv wie aus GTA bekannt, handeln auch in Watch Dogs die Cops. Sie bilden Straßensperren und rammen einen mit ihren Fahrzeugen. Falls man in eine wilde Verfolgungsjagd gekommen ist, hat man so einige Hacks parat, um die Verfolger abzuschütteln. Beispielsweise kann man Dinge explodieren, Poller und Brücken hochfahren oder Ampeln auf Grün springen lassen. Man sollte auch bedenken, dass die Passanten gerne zum Handy greifen und die Cops alarmieren.
Um der Polizei noch einfach entkommen zu können, braucht man effektive Hacks. Diese Hacks muss man sich allerdings freispielen, indem man Skillpunkte in den Rubriken Fahren, Handwerk, Kampf und Hacken investiert. Skillpunkte bekommt man durch das Erreichen einer neuen Erfahrungsstufe.

6. Grafik:
Da scheiden sich die Geister. Im Internet finden viele die Grafik von GTA5 besser, einige allerdings wiederum von Watch Dogs. Ich finde die grafischen Eigenschaften bei GTA5 auch besser. Aber dieser Unterschied ist wirklich minimal.
Eins kann man sagen, die Grafik ist bei beiden Spilen definitiv gut aussehend!
Regen, Staub, Wasser, Lichtreflektionen etc. werden gestochen scharf dargestellt.
Vorallem bei Nacht kann die Grafik in Watch Dogs punkten. Denn erst dann sieht man hunderte von Lichtern, die die Stadt Chicago erhellen.

Dennoch sollte man nicht die Grafik, wie sie in Trailern dargestellt ist, erwarten ;)
Eventuell ist dies bei der PS4 möglich?!

Im Gegensatz zu GTA5 gibt es in Watch Dogs kein Kantenflimmern mehr. Allerdings kommt es dafür gelegentlich zu kleineren Lags ( Ruckeln im Spiel), die bis jetzt aber nicht wirklich gravierend waren.

7. Sound:
Dieser ist gut gelungen.
Die Stadt wirkt lebendig durch die unterschiedlichsten Geräusche. Auch klingen die Motoren- und Waffensounds von den verschiedenen Fahrzeugen und Waffen sehr unterschiedlich.

8. Resümee:
Watch Dogs ist ein atemberaubendes Open-World-Game, welches nicht nur eine gute Grafik besitzt, sondern auch ein ganzneues Spieleerlebnis bietet.
Grafik und Spielefluss erinnert an einigen Stellen stark an GTA. Dennoch ist es ein komplett eigenständiges Spiel, bei dem nichts abgekupfert wirkt.

Mein Fazit lautet daher: Ähnlich wie GTA5 und doch ganz anders.

Hoffentlich konnte ich euch mit dieser Rezension etwas weiterhelfen?!
Bei eventuell offen gebliebenen Fragen, schreibt einfach ein Kommentar. Ich werde probieren diesen schnellstmöglich zu beantworten.
99 Kommentare|129 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juni 2014
Also ich muss zuerst sagen: Das Spiel ist nicht schlecht.
Es macht auch wohl Laune und alles, aber enttäuscht bin ich dennoch.
So, wie dieses Spiel gehypt wurde, konnte es ja schon nichts vernünftiges werden. Das hat ja gerade Ubisoft schon mehrfach bewiesen. Gerade Assassins Creed 3 war so ein Fall.

Ich nenne mal nur die ganzen Nachteile, die mich so frustierten, wobei ich nochmals erwähnen muss: Das Spiel macht Spaß! Dennoch hier die Frustelemente, die WD mit sich bringt:

Grafik:
Was wurde uns für eine tolle Grafik angepriesen? Die PS4 Version soll so eine supertolle Grafik haben, da denkt man sich "ok, dann wird die PS3 Version ja auch nicht gerade schlecht aussehen. Wenn es an GTA5 ran kommt, ist doch alles gut."
Aber das ist hier nicht der Fall. Die Grafik ist in Innenräumen ganz ok. Kommt man aber ins Freie, ist sie eine Katastrophe.
Beim Fahren bilden sich erst nach und nach die Texturen auf der Straße. Auch sonst sieht die komplette Stadt aus, wie in GTA-Vice City. Jaja, der Vergleich wird ständig kritisiert, passt hier aber einfach zu gut. Ständig wird mit kleinsten Texturen eine riesige Fläche tapeziert. Das sieht oftmals einfach nur billig aus. Die Grafik die in den Trailern zu sehen war, habe ich an keiner einzigen Stelle wiedererkannt. Grafik ist für mich nicht alles, aber so etwas vorgelegt zu bekommen, ist dann doch schon eine Frechheit.

Gameplay:
Das Gameplay ist an sich ganz ok. Immer wieder gibt es kleine "Rätsel", wenn man z.B. einen Hotspot freischalten muss, den man aber erst über zig Kameras finden und den Zugang dahin frei machen muss. Das macht wohl Laune. Die Missionen sind auch meistens ganz cool aufgebaut. Die Schattenseite bei WD sind allerdings die Nebenmissionen. Die ganze Zeit bekommt man Meldungen wie: "Verbrechen erkannt" o.ä. und man hat die Wahl, sich zu dem Ort zu begeben und das Verbrechen zu verhindern.
Problem dabei: Es ist schlichtweg immer das gleiche! Immer! Mann kommt da hin, darf sich vom Täter nicht sehen lassen (was schon mal komisch ist, weil der Täter einen ja noch gar nicht kennt), dann wartet man bis der Verbrechensbalken gegen 100% geht, dann muss man hinrennen und den Kerl umkloppen. So spektakulär wie in den Trailern ist das nie wirklich.
Die anderen Missionen sind ähnlich langweilig. Typen aufhalten, die eine bestimmte Route entlangfahren, Typen niederschlagen, die versuchen abzuhauen und und und. Wiederholt sich alles extrem.
Der Teil mit dem Schießen ist dagegen ganz gut gemacht. Also Gang-Verstecke infiltrieren oder andere Schießereien machen schon Spaß. Das Deckungssystem etc. funktionieren alle wunderbar. Das Stealthsystem ebenfalls.
Negativ sind allerdings wieder Sachen wie Speicherpunkte. In einer bestimmten Mission z. B. wird man vom Bösewicht vollgelabert, über 2 min oder so. Erst dann zeigt er sich und der Kampf geht los. Wenn man verliert, darf man sich wieder erst die 2 min anhören. Sowas gibts an mehreren Stellen im Spiel, dass z.B. auch ganze bereits freigekämpfte Etagen erneut bestritten werden müssen.

Fahren:
Das Autofahren ist katastrophal! Selten habe ich so eine bescheidene Steuerung erlebt. Selbst die in GTA4 war besser als diese.
Das Fahren in WD scheint einzig und allein auf Hochgeschwindigkeitsverfolgungen ausgelegt zu sein.
Berührt man z.B. eine Bushaltestelle nur im Schritttempo, fliegt diese völlig auseinander, eben als hätte man Vollspeed drauf.
Das gleiche bei Zäunen, Gittern, Pömpeln etc. Auch wenn man knapp an Autos vorbeifährt gibts eine derbe "Animation" mit Funkenflug etc etc, als hätte man es nur haarscharf dran vorbei geschafft.
Steigt man in ein Auto ein und will zügig losfahren und drückt R2 durch, vibriert das Auto, der Controller, die Reifen drehen wie bekloppt durch mit Rauch und allem. Das sieht jedesmal aus, als würde man ein Dragrace fahren. GTA hat das besser gelöst.
Zum Schluss kommt noch das Schadensmodell der Autos. Das gibt es so gut wie gar nicht.
Es gibt heile, etwas angeschlagen und nicht mehr intakt. Total rampunierte Karren wie in GTA sucht man hier vergebens.
Man hat durchgehend das Gefühl, mit einem Panzer durch Chicago zu fahren. Und das ist nicht so cool, wie es sich anhört.
Achja, es gibt gefühlt 10 verschiedene Autos, die da rum fahren, wenn auch z.B. so ein Mustang ganz cool aussieht.

Oh, aber noch ein Pluspunkt im Vergleich zu GTA:
Die Autos bleiben da, wo man sie hingestellt hat! Auch wenn man mal eben 200m weit weg geht.

Story:
Ganz ok. Nichts besonderes.
Durchgespielt und direkt wieder vergessen.

Hacken:
In den Missionen macht das Hacken schon Spaß, wenn man all die Überwachungskameras benutzt um Gegner aufzuspüren und so weiter. Das Hacken der Passanten dagegen ist ruck zuck Langweilig.
Die Infos, die die Leute parat halten interessieren einen nicht mehr, nachdem man zum 10. Mal gelesen hat, dass irgend so ein Typ Krebs hat, gerne malt oder sonst irgendwas. Wenn überhaupt hackt man die Leute um deren Bankkonten auszuräumen, Autos freizuschalten oder Musik runterzuladen. Hörte sich in den Trailern von Ubisoft irgendwie spannender an. "You can hack everyone." Dass das nur total öde ist, haben sie nicht verraten.
Was ich aber zugeben muss ist, dass in Missionen, wo man Bereiche infiltriert, ich mir immer erst durchgelesen habe, was die Leute für Hintergründe haben. Steht bei einem Wachposten z.B. "geht regelmäßig Blut spenden" dann überleg ich mir 3 Mal, ob ich ihn mit Schalldämpfer abknalle, oder ihn nur KO schlage. Steht da "Laufender Prozess wegen Vergewaltigung" fällt mir die Entscheidung schon leichter. Das fand ich dann doch wieder ganz gut gemacht. Dieser Gut-Böse-Zwiespalt.

Naja aber wie gesagt. Das Spiel macht schon Spaß. Den vollen Kaufpreis würde ich dafür aber keinesfalls nochmal bezahlen.
Lieber noch etwas warten. Man verpasst nämlich nichts.
Gut war auch:
Man bekommt von WD richtig Lust, mal wieder GTA V einzulegen! ;)
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am 17. Juni 2014
Habe durch die ganzen negativen Bewertungen in Amazon echt überlegt, ob ich mir das Spiel wirklich bestellen soll.
Doch nach etlichen Zockerstunden kann ich sagen: mir gefällt es wirklich gut und macht mir persönlich mehr Spaß als GTA 5.
Grafisch, kann Watch Dogs natürlich nicht ganz mit GTA 5 mithalten, was mich aber nicht wirklich stört, ich finde, dass sich die Grafik immer noch auf einem recht hohen Niveau befindet.

Die Ladenzeiten sind daher auch deutlich besser als bei GTA5, man muss keine 3 Stunden warten bis man endlich mal zocken kann, auch Ingame läuft alles sehr flüssig ab. Die Missionen wiederholen sich zwar im wesentlichen, haben aber trotzdem einen richtigen Spaßfaktor. Dagegen ist die Story sehr abwechslungsreich un fesselt einen teilweise richtig. Die Waffenauswahl ist sehr gelungen und es sollte für jeden das passende dabei sein ;)
Einzig das Fahrverhalten ist echt unter aller Sau, man hat sogut wie keine Chance Verfolger durch seine Fahrkünste (wie in GTA5) abhängen zu können. Auch die Steuerung ist total schwammig und nervt schon nach kurzer Zeit. Daher bin ich meistens zu Fuß (durchs hacken sehr lukrativ) oder mit dem Motorrad (lässt sich ein wenig besser steuern) unterwegs.
Alles in allem überwiegen die postitiven Abspekte, aber man darf natürlich nicht ständig den Vergleich mit GTA im Kopf haben. Wer ein perfektes Fahrverhalten möchte, sollte lieber zu GTA5 greifen, allen anderen kann ich Watch Dogs wirklich ans Herz legen.
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am 16. Juni 2016
Es lässt sich zwar installieren, jedoch hängt es sich beim Starten zu 80% auf.
Wenn dies passiert, hängt es sich beim erneuten Starten wieder an derselben Stelle auf (fast immer Stellen im Prolog).
Deinstalliert man das Spiel, und installiert es wieder, geht es (meine Erfahrung nach) zu 80%, aber dann kann man trotzdem nur 10-30min in der Apielwelt herumlaufen, Missionen spielen etc., bis es sich wieder aufhängt. Außerdem, sollte man es schaffen, für ein paar Minuten zu spielen, buggen die Töne oder sind schlichtweg nicht vorhanden(Schlagen, auf Gegenstände klettern, Explosionen, Autounfälle)
Fazit: Lasst bloß die Finger davon. Grafik ist ok, bringt nur nichts, wenn man nicht mal zum Teil kommt, wo die Grafik entscheidend wird.
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am 12. August 2014
Da ich ein Fan von open-world spielen bin, kenn ich mich ziemlich gut mit selbigen aus.was war der hype um dieses Spiel riesig.auch ich bin dadurch auf watch dogs aufmerksam geworden. Und ich wurde ziemlich enttäuscht. Dass die Grafik nicht so gut sein konnte wie auf der ps4 Version ist logisch, aber das was auf der ps3 abgeliefert wird ist mit viel wohlwollen gerade mal mittelmäßig. Schwammige Texturen, ruckler und bugs.das geht auf der ps3 wesentlich besser (wie viele andere games bewiesen haben).die hauptmissionen sind zwar recht spannend aber die nebenmission werden schnell frustrierend.und da sind wir auch beim haupt Kritikpunkt: die grottige Steuerung. Zu Fuß:schwammig und ungenau. Im Fahrzeug:eine Katastrophe! Selbst nach mehreren spielstunden und eingewöhnen kriegt man die Fahrzeuge kaum unbeschadet um ne Kurve. Und die hacks für Vorteile bei der flucht sind vom Timing her so ungenau dass man sich meist selbst eine falle stellt oder die falle erst dann auslöst wenn alles vorbei ist. Dann hat man es trotz widriger Umstände geschafft zu entkommen, dann wird einfach das Gebiet gescannt in dem man ist, obwohl die Polizei gar nicht wissen kann dass man dort ist weil man sie lange vorher abgehängt hat, und schon tauchen wie von Geisterhand neue Streifenwagen auf. Das kenne ich sonst nor von der need for speed reihe.alles in allem ein reinfall.das spiel an sich ist ok, aber die aufgezählten Kritikpunkte trüben den spielspaß enorm. Das Spiel wäre in meinen Augen nur 30 € wert.
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am 18. Juni 2014
Dieses Spiel ist für mich nur 2 Sterne wert .Es hat eine gute Story und der Mehrspieler Modus ist ganz nett. Aber da das Gameplay in meinen Augen besser seien könnte,die Steuerung recht schwammig ist und die Grafik (PS3)auch besser seien könnte zieht es sich immer weiter runter.Es hat auch einige Bugs und Glitches die mir den Spielspaß genommen haben.Das Hacken ist die Größte Stärke des Spiels,doch auch dass wird nach ein paar stunden langweilig.Ach ja und dass fahren ist auch schwammig wie sonst was.Wenigstens ist dass Ballern gut geworden Aiden hält fast nichts aus und die Waffen sind auch recht viele. Also mein Fazit:Das Spiel ist echt entäuschend für weniger Geld könnte ich es weiter empfehlen,aber für den vollpreis leider kein bisschen,dafür ist das Spiel einfach(in meinen Augen)nicht gut genug.
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am 14. September 2014
Mit Watch Dogs hat Ubisoft für die PS 3 noch einmal einen richtigen Blockbuster an den Start gebracht. Die Programmierer werfen die Spieler in eine Welt, die dem düsteren Abbild von Orwells "1984" ähnelt. Jeder ist überwachbar, jeder und alles ist hackbar.
Watch Dogs ist definitiv kein Spiel für Kinder und Jugendliche. Ich bin 38 Jahre alt und mich hat das Spiel vollkommen überzeugt.
Die Welt ist nicht so bunt und schrill wie in anderen Open World Spielen. Chicago ist kein mondänes Liberty City und schon gar nicht ein überdrehtes Los Santos. Chicago ist Mafia, Chicago ist windig und regnerisch. Es ist Industrie, Korruption und mischt 20er Jahre Charme mit Postmoderne. Und das alles ist gut und richtig so, denn das Setting fügt sich perfekt in die düstere Geschichte.

Die Nichte des Protagonisten Aiden Pearce wird bei einem Attentag, das ihm galt getötet. Pearce sinnt auf Rache und hackt, prügelt und mordet sich im Verlauf des Spiels in einem düsteren Cyberkrimi von ganz unten in die höchsten gesellschaftlichen Kreise der Stadt. Er ist dabei umgeben von Unterstützern und Verrätern, die sehr zur beklemmenden Atmosphäre des Spiels beitragen.

Das Gameplay: In keinem anderen Spiel habe ich bisher mehr Handlungsvielfalt erlebt als in Watch Dogs. Der Spieler bekommt rasante Verfolgungsjagden, Convoy-Überfälle, Beschattungsaktionen, Infiltrationen und Prügeleien bis der Gamepad qualmt. Den in anderen Kritiken beschriebene Effekt, dass der Spielablauf irgendwann langweilig wird, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil: Die Hacks sind spannend gestaltet und tragen sehr zur Stimmung und zur Atmosphäre des Spiels bei.
Spielphysik: Die Kritik an der Fahrphysik ist eingeschränkt zulässig. Die Autos reagieren besonders zu Beginn tatsächlich sehr träge, besonders die Musclecars brechen unverhältnismäßig stark mit dem Heck aus. Allerdings verhält es sich wie bei allen anderen Spielen auch: Je öfter und je mehr man fährt, desto leichter geht die Steuerung von der Hand und zum Ende hin klappt das Driften durch die Straßen von Chicago sogar richtig gut.

Richtig cool sind die Fähigkeiten, die sich Aiden im Laufe des Spiels durch seine Erfahrungspunkte aneignen kann. Besonder gelungen ist die "Fokus" Funktion, in denen die Zeit eingefroren werden kann.

Der Protagonist: Aiden Pearce ist kein cooler Adam Jenson (Deus Ex). Er ist auch kein knallharter Nico Bellic (GTA IV) oder ein durchgedrehter Trevor (GTA V). Er ist ein 38 Jahre alter Hacker und Straßengangster, der seine Nichte bei einem Attentat verloren hat. Das macht ihn tatsächlich irgendwie farblos und düster , nach meinem Empfinden tut das dem Spiel allerdings nicht viel Abbruch. Lediglich etwas mehr Nahkampfaktionen hätten die Programmierer dem Helden verpassen können. Wie es besser geht zeigte Square Enix bei Deus Ex.

Fazit: Es ist inzwischen viel über das Spiel geschrieben worden. Diese Rezension konzentrierte sich darum vor allem auf die Zielgruppe, die von dem Spiel angesprochen werden könnte:
Ich habe zwei Wochen jeden Tag bis zu 5 Stunden gespielt und wurde bestens unterhalten. Möglicherweise ist die Grafik in GTA V besser - ich kann da keinen Unterschied feststellen. Erwachsenen, denen Spieldynamik und eine spannende Geschichte wichtig sind, kann ich das Spiel uneingeschränkt empfehlen. Meiner Meinung nach ist es das Beste, was derzeit an Open World Games auf dem Markt ist. Darum gebe ich fünf von fünf Sternen.
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am 7. Juni 2014
In diesem Spiel könnt ihr mehr interagieren als bei "GTA V" und "Saints Row IV". Bei Regen sieht das Spiel am schönsten aus. Da gucke ich gern hin. Aber dann die ersten Missionen! Vor allem die Nebenquests - grauenvoll. Die Autos sind wie Liegeräder, die einen an einer Schnur, in die Kurve ziehen. Das kenne ich aus "Saints Row IV". Sie bocken auch mal rum, wiegen gefühlte 10 Tonnen, und dann wieder wie ein leerer Karton. Aber, wie geschrieben, nach 10 % habt ihr es intus. Die Verfolgungsjagden sind weniger frustran als in "GTA V". Und das Missionsdesgin mit Stealth Einlagen ist auch gut planbar, wenn anfangs auch der Controller in die Ecke fliegt.
Das Ballern ist anfangs auch eine Katastrophe: Mit oder ohne Zielhilfe, ihr schiesst immer irgendwie vorbei. Bis ihr die Pistole auf das Ziel justiert habt, habt ihr selbst schon ein paar kassiert. So was von hakelig und diffus, schlimmer als bei jedem GTA: Dass es euch health mässig schlecht geht, verrät euch das Spiel mit rotem Bildschirm, IMMER kurz bevor ihr verreckt. Doch mit Fortschritt wird alles besser, denn ihr upgraded eure Fähigkeiten.
Das Heilen funktioniert wie bei "The Getaway" für PS2 - auf magische Weise - damals von Spielern kritisiert, heute modern. Die Musik ist anfangs auch blecherner Amateurmurks aus der Garage. Ausser die guten Jazzlieder. Nicht zum Aushalten. Ihr hackt euch von Normalos auf den Straßen aber mehr und mehr Lieder dazu, darunter NAS oder Squarepusher, und andere bekannte. Dann wird es auch hörbar besser.
Das gepriesene Gehacke: Hier und da ein bisschen Quadrat gedrückt, ein paar Weichen unter Zeit gestellt, Ampeln manipuliert, Geld mittels Bankomat, von gehackten Konten besorgt. Wenn ihr infiltiert, macht ihr das von Kamera zu Kamera, legt Gegner rein, sprengt sie, lenkt sie ab. Und auch hier gibts neue Fähigkeiten - Oder ihr ballert sie alle über den Haufen. Ist doch scheissegal. Ausser in ein paar Quests, in denen ihr schleichen MÜSST.
Nach ein paar Stunden war mir das erstmal zu dumm. Es wirkte wie Pseudo Assasins Creed, halt auf der Strasse. Respekt, dass eine neue Marke geschaffen wurde, Respekt, dass versucht wurde, NEUE Elemente reinzubringen. Ich habe anfangs nicht gecheckt, wie Nahkampf funktioniert: Mit zwei Knöpfen kann man Waffen rausholen, auswählen - aber WO ist der Schlagstock, wie gehen Takedowns? Der untere Kommentar erklärte es. Mir kam es so vor: Das Spiel will mir Dinge nicht verraten. Das mag ich nicht. Speichern geht nicht einfah so, das macht das Spiel auch automatisch.
Ich denke, so würde die NSA ein Spiel entwickeln. DENNOCH: Es hat mich gepackt. Aber erst nach der 10 % Hürde. Jetzt sind es 25 % und ich kann nicht locker lasse. Ich habe mehr Möglichkeiten entdeckt, NPCs reinzulegen, die Stadt zu manipulieren, und vorzugehen, die Fähigkeiten entwickelt, Minispiele ausprobiert. Es gefällt mir richtig gut, und auch die Automodelle sind besser als in "SRIII" oder "IV". Irgendwie wirkt es lebendig, was da so auf den Straßen vor sich geht.
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am 1. Juni 2014
Im Vorfeld waren einige Trailer zu Watch Dogs im Umlauf, die sehr vielversprechend waren; speziell was die Grafik angeht. Das fertige Spiel sieht leider bei weitem nicht so gut aus. Da ich aber schon vor dem Kauf meine Ansprüche "angepasst" hatte, finde ich das Game gar nicht mal so schlecht.

Grafik:
Mittelmaß, auch für die PS3. Da wäre wesentlich mehr drin gewesen (GTA V zeigt, was noch alles in der alten Konsole drin steckt).
Die Texturen sind etwas matschig und einige Gegenden sehen je nach Tageszeit und Wetterverhältnissen doch sehr altbacken aus.
Es gibt leichtes Kantenflimmern und Tearing.
Und es fehlen irgendwie die wirklichen "Aha-Erlebnisse" wie bei besagtem GTA V. Es ist halt alles etwas einfacher gestrickt. Schöne Sonnenaufgänge, malerische Landschaften, etc. sucht man vergebens.

Gameplay:
Macht Spaß, wenn auch teilweise etwas knackiger Schwierigkeitsgrad. Haupt- und Nebenmissionen gibt es zu Genüge, auch wenn sich - wie eigentlich bei allen Open-World-Spielen - mit der Zeit vor allen Dingen die Nebenmissionen wiederholen.

Steuerung:
Ich hatte sie mir schlimmer vorgestellt. Ich weiß nicht, ob es durch den Patch kommt, aber die Fahrzeuge lassen sich doch ganz gut steuern. Ziemlich Arcarde-lastig halt. Die Tastenbelegung finde ich etwas gewöhnungsbedürftig. Alles in allem kommt man aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit gut mit der Bedienung zurecht.

Sound:
Übel, was die Motorengeräusche angeht, gut in Bezug auf die deutsche Synchro. Die Musikstücke sind zumindest mir unbekannt, gehen aber in Ordnung.

Fazit:
Aufgrund des im Moment doch recht spärlichen Spieleangebots auf der PS3, ist Watch Dogs allemal einen Blick wert. Ich habe schon bessere Spiele gesehen, die rein technisch wesentlich mehr aus der PS3 raus geholt haben, trotzdem habe ich meinen Spielspaß. Ausleihen kann vielleicht nicht schaden. Ich habe mir Watch Dogs für die PS3 nach langer Überlegung gekauft und bereue es nicht. Meine Bewertung 3,5 bis 4 Sterne. Hätte Ubisoft im Vorfeld nicht so überzogene Erwartungen mit ihren gerenderten Filmchen geweckt, wäre meine Wertung eventuell besser ausgefallen.
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am 29. Mai 2014
Vorab: ich werde nicht Spoilern. Der Spielgenuss soll letztlich beim Gamer bleiben :-)

Wie in vielen meiner Rezensionen teile ich meine Bewertungen auf. Wer aber gerne nur das Fazit lesen möchte, der scrollt runter. Ich habe nun einige Stunden Spielzeit hinter mir und fühle mich bereit, eine adäquate Bewertung für Watch_Dogs abzugeben. Fangen wir also gleich. Noch eines vorab: meine Eindrücke beziehen sich nur auf die Playstation 3 Version und ich werde keine parallelen zur Playstation 4 ziehen.

Storyline 5/5

Das war ein wirklicher Glücksgriff für Ubisoft. Nicht nur wegen den aktuellen Vorfällen ist das Thema Datenschutz und Privatsphäre so brisant. Ubisoft schafft es mit Watch_Dogs dem Spieler zu vermitteln, in welcher Welt wir leben könnten, wenn wir unsere Hemmungen gegenüber der Überwachung und Datensammlung weiterhin senken. Der Protagonist Aiden Pearce ist ein Rächer. Ebenso wie viele andere Protagonisten versucht er, den Menschen zu helfen und Kriminelle mit Hilfe von Hacking Dingfest zu machen. Interessant hierbei: das starke Gefühl von Verbundenheit mit der Spielfigur. Das Moralsystem wurde dadurch noch verstärkt, dass zum Beispiel der Ruf von Aiden Pearce bei den Bürgern von Chicagos gehoben oder gesenkt wird, je nach positiver oder negativer Aktion seinerseits. Wenn also Zivilisten getötet werden, verliert er Rufpunkte. Wenn er ein Verbrechen verhindert, steigen diese. Es ist eine schmale Gradwanderung zwischen Moral und dem Willen, Gewalt gegen Feinde anzuwenden, um die Bürger der Stadt zu schützen. Ich denke besonders diese Botschaft wollte uns Ubisoft übermitteln. Zur Story an sich erzähle ich nichts, dass soll selber gespielt werden. Eines verrate ich: sie ist ausgiebig erzählt, mit tollen Synchronsprecher realisiert und bietet tolle Zwischensequenzen.

Hacking 4/5

Hacking bekommt von mir einen eigenen Punkt, da es 90% des Spiels ausmacht. Mit dem Open-World-Titel ist Watch_Dogs der Erste seiner Art. Es gibt viele verschiedene Elemente im Spiel, die gehackt werden können. Unter anderem sind dies Ampeln, Verkehrspoller, Hochbahnen, Strom, Druckventile, Handys, Bankautomaten, Fahrzeuge etc. Die Liste ist lang. Viele der Dinge dienen fast ausschließlich zur Flucht und Eliminierung von Feinden. Andere wiederum bieten Informationen und können im Spiel nützlich sein. Von Anfang an stehen einem die Tools zur Verfügung, die aber im Spiel durch neue Fähigkeiten (per Skill-Points aufwertbar) erweitert werden können. Es macht Spaß und ist interessant, so viel Datenfluss in seiner Hand zu haben. Aber letztlich muss ich sagen, dass mir das System etwas zu "langweilig" ist. Unter dem Blockbustertitel habe ich mir ein bisschen mehr Raffinesse vorgestellt. Die meisten Hacks gehen locker von der Hand. Es gibt keine "echte" Herausforderungen. Nur hier und da ist ein internes System zu hacken, dass etwas anspruchsvoller ist. Einen richtig tiefen Sprung in das Hackingmeer kann man demnach nicht machen. Da hapert es etwas an der Umsetzung. Trotzdem ist das Einbinden dieser Komponente gut gelungen.

Missionen 4/5

Die Hauptmissionen der Storyline sind gut gemacht und bieten viel Spaß. Die Nebenmissionen sind auch zahlreich, aber unterscheiden sich nicht sehr viel. Man merkt schnell, dass hier zwar eine große Bandbreite Angeboten wird, diese aber nicht sehr abwechslungsreich sind. Trotzdem machen auch die Nebenmissionen Spaß. Besonders gut ist das Fortschrittssystem, dass dem Spieler zum weiterspielen animiert. Durch das erreichen verschiedener Fortschritte erhält man neue Fähigkeiten oder Boni. So arbeitet man sich Schritt für Schritt an die 100 % heran. Bei jeder Mission wird auch die Fähigkeit gefordert, ein Händchen für das Hacking zu haben, was wiederum den Spielsinn verstärkt. Leider ist es nach dem jetzigen Stand eher ein "ich spiele die Storyline, mache schnell hier und da ein paar Nebenmissionen und zocke mich durch". Wann wird nicht richtig darin gefesselt. So richtig einschätzen kann ich diese Situation aktuell noch nicht. Fakt ist: Hauptmissionen super, Nebenmissionen so lala (ein bisschen mehr Liebe ins Detail, Ubisoft).

Grafik und Engine 3/5

Oh Gott Ubisoft, warum nur? Trotz das der Entwickler sich noch ein paar Monate Zeit gelassen hatte (Release des Games eigentlich im Oktober 2013) trifft man hier fast auf ein unfertiges Game. Zumindest wirkt es so. Verwaschene, unscharfe Texturen. Teilweise Türen und Fenster, die überhaupt keine Textur besitzen. Ab und zu ein Ruckeln im Bild. Das Wasser, dass wirklich mehr wie ein glattes, ebenes Gebilde aussieht. Fahrzeuge ohne viel Liebe zum Detail. Blutflecken, die wie große Pfützen von der eigentlichen Oberfläche abstehen. Ich verteidige die Aussage, dass es immer zu solchen Fauxpas kommen kann. Vor allem bei einem Open-World-Titel ist es schwierig, solche Fehler zu vermeiden. Die Aussage jedoch von Ubisoft, man wolle sich Zeit nehmen um das Spiel perfekt zu machen, ist fast schon ein Scherz. Damit haben sie wohl nicht die Grafik gemeint. Um hier einen Vergleich mit anderen Open-World-Titel zu ziehen: GTA V ist mit Abstand der Vorreiter, gefolgt von Assassins Creed (da war Ubisoft wesentlich erfolgreicher). Wenn man aber davon absehen kann, ist es ja nicht so schlimm.

Steuerung 3/5

Massive Einschnitte bei diesem Thema. Das Fahrverhalten der Fahrzeuge ist wirklich unverblümt katastrophal. Wenn man andere Titel gespielt hat und einfach auch anderes gewohnt ist, tut einem das hier fast schon weh. Kein Handling, nervige Fahrzeugeigenschaften wie brummen oder ähnliches, keine schönen Texturen für die Fahrzeuge, kein Geschwindigkeitsgefühl. Hier wurde ich leider extrem enttäuscht. Die Figur Aiden Pearce ist aber schön zu steuern. Die Bewegung sind flüssig und ordentlich inszeniert (liegt wohl auch an der Engine für AC). Das Bewegen im Parcours Stil ist gut. Manchmal hängt sich die Figur ein bisschen auf und ist kurz bewegungsunfähig, hier bin ich mir aber nicht sicher ob das nicht an meinen Controllern liegt.

Multiplayer - Keine Bewertung

Den Multiplayer habe ich noch nicht ausgiebig ausprobiert. Eins kann ich hierzu aber schon sagen: die Einbindung von Multiplayer und Singleplayer ist interessant und gut umgesetzt. So passiert es schnell, dass ein anderer Spieler in das eigene Spiel eingreift und dich in deiner Aktivität stört. So wie es im Prinzip auch im echten Leben wäre. Das verschafft Realismus. Hier gibt es verschiedene Aktivitäten, die man mit anderen Spielern teilen kann. Online-Rennen, Online-Hacking, Online-Beschattung sind einige hiervon. Ich werde den Multiplayer weiterhin testen, um eine genaue Aussage treffen zu können.

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Fazit

Warum 4 von 5 Sternen? Watch_Dogs bringt uns ein brisantes Spiel mit einer wirklich faszinierenden Thematik daher. Die Story ist super inszeniert und bietet jede Menge Spielspaß. Die Missionen sind gut gestaltet, jedoch kann es bei den Nebenmissionen schnell langweilig werden. Die Steuerung und Grafik haben massive Einschnitte und man ist auch für die PS3 von vielen anderen Titeln besseres gewohnt. Das Hacking macht Spaß und fördert eine neue Art zu Tage, ein Spiel zu spielen und zu beeinflussen. Ein bisschen mehr Detailverliebtheit wäre aber hier wünschenswert gewesen. Alles in allem kann ich den Titel befürworten und sage "Danke!" Ubisoft, für ein großartiges Spiel, dass dem Spieler in vielerlei Hinsicht KEINE Grenzen setzt ( dank ctOS ;-) ).

Meine Empfehlung: kaufen!

Liebe Grüße an alle Hacker, Star_Review.
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