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Kundenrezensionen

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am 24. Juli 2013
Der Paradies-Trick(London Twist) handelt von einem etwas anderen Auftrag für Deliah, der sie mehr psychisch als physisch fordert. Die Geschichte referiert auf "Paris is a Bitch" und knüpft zeitlich direkt daran an. Es ist aber kein Muss, diese Story vorher zu lesen, ich würde es aber empfehlen. Die Handlung ist interessant und spielt sich hauptsächlich in London und in Bora Bora ab. Die Orte sind wie vom Autor gewohnt detailliert beschrieben, was den ganzen den Eindruck der Realität verleiht. London Twist ist jedoch keine Action-Novella, wie man es von den Rain-Büchern kennt, sondern bezieht sich, wie man sich einen Auftrag für Deliah vorstellt, mehr auf strategische Konversationen, Tarnung und Emotionen. Die Spannung kommt dabei jedoch nicht zu kurz und die eingeflochtene Erotik gibt dem ganzen einen speziellen Kick, der meiner Meinung nach auch Frauen ansprechen kann. Während des Verlaufs werden verschiedene Konflikte aufgeworfen, unter anderem innere Konflikte Deliahs.
Insgesamt ist es ein packender Ausschnitt aus Deliahs Leben, der sich gut lesen lässt.
Für Leser, die John Rain bzw. die Tokio-Killer Buchreihe nicht kennen, kann dies eine sehr nette Kostprobe sein. Man muss die Bücher nicht kennen um diese Geschichte zu verstehen, jedoch denke ich, dass der Rahmen in dem sich diese Geschichte befindet, alles noch authentischer und spannender macht. Die Bücher kann ich nur Empfehlen, man sollte vorne anfangen!
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am 4. März 2014
Barry Eisler setzt seine erfolgreichen "Appetithappen" fort. Nach dem Marine-Sniper Dox ("The Khmer Kill") hat mit der Mossad-Agentin Delilah nun eine zweite Nebenfigur aus Eislers Universum einen eigenen Kurzauftritt bekommen. Allerdings nicht so kurz wie der von Dox. Während Eisler ihm wie zuvor seinen Helden John Rain ("Paris Is A Bitch") und Daniel Larison ("The Lost Coast") als Appetithappen für zwischendurch "nur" Short-Stories auf den Leib schrieb, bedachte er Dalilah immerhin mit einer "Novella", einem reichlich einhundert Seiten umfassenden Minithriller. Die Anhänger der attraktiven Agentin werden dies mit Wohlgefallen registrieren, mussten sie doch relativ lange auf einen neuen Auftritt Delilahs warten. Nach dem Rain-Thriller Nummer sechs ("Letzte Vergeltung") hatte Eisler zunächst als Auftakt einer gänzlich anderen Reihe den neuen Helden Ben Treven eingeführt ("Todes-Code") und ihm später den düsteren Daniel Larison gegenübergestellt ("Inside Out"). In Paris Is A Bitch" war es dann zum (vielleicht ja nur vorübergehenden?) Bruch zwischen Delilah und Rain gekommen, weshalb sie in "The Detachment", einem Crossover der Rain- und der Treven-Serie, folgerichtig gänzlich fehlte.

In "London Twist" erhält die blonde Agentin, die darauf spezialisiert ist, hochrangige Zielpersonen zu verführen und ihr Vertrauen zu erlangen, von ihren Chefs den Befehl, ihren vermeintlichen Fehler" aus "Paris Is A Bitch" wieder gutzumachen (die beiden Geschichten schließen aus Delilahs Sicht unmittelbar aneinander an). Doch die Sache hat - natürlich - einen Haken: Bei Delilahs Zielperson handelt es sich um eine Frau. Die dreißigjährige Fatima, eine aus Pakistan stammende Intellektuelle, ist die Sprecherin von Londons muslimischer Diaspora. Sie hat zwei ihrer Brüder bei einem amerikanischen Drohnenangriff verloren. Ihr dritter Bruder Imran, so die Vermutung des MI6, wurde daraufhin zum Kopf einer Terrorzelle der pakistanischen Taliban, die einen Anschlag in London plant. In Fatimas Laptop vermutet der Geheimdienst Informationen, die zu Imrans Versteck führen und so eine Vereitelung des Anschlags ermöglichen.

Zwei Versuche, mittels männlicher Undercover-Agenten, die sich der dunkelhaarigen Schönheit nähern sollten, an die Daten zu gelangen, scheiterten kläglich. Die letzte Hoffnung des MI6, der sich im Rahmen eines obskuren Tauschgeschäfts der Hilfe des Mossad bedient, ist eine Frau. Delilah soll behutsam ein freundschaftliches Verhältnis zu der Zielperson aufbauen. Getarnt als Pariser Fotografin lernt sie Fatima in London kennen und erwirbt nach und nach ihr Vertrauen. Ein gemeinsamer Wochenendtrip nach Französisch-Polynesien soll ihr schließlich die Gelegenheit verschaffen, ein paar ungestörte Momente mit dem von Fatima argwöhnisch bewachten Laptop zu verbringen. Doch im karibischen Sonnenparadies geschieht das Unvermeidliche. Bei einem zunehmenden erotischeren Fotoshooting kommen sich die beiden Frauen näher, als Delilah lieb ist...

Mit seiner Delilah-Novella kehrt Barry Eisler - nach der in meinen Augen etwas moralinsauren Dox-Story "The Khmer Kill" - eindrucksvoll zu alter Stärke zurück. Natürlich verzichtet er auch in London Twist" nicht auf politische Botschaften - diesmal geht es um die Frage, inwieweit der Westen durch Drohnen-Angriffe, Folter und Guantanamo die islamische Welt radikalisiert und so selbst für einen ständigen Nachschub an Feinden sorgt -, aber sie sind besser verpackt als in "The Khmer Kill". Und mitzuverfolgen, wie sich Delilah mehr und mehr in ihrem gewagten Doppelspiel verfängt, ist grandiose, allerbeste Unterhaltung. Leider hat auch London Twist" - wie übrigens jedes vorhergehende Short"-Werk Eislers - eine harte, bittere Nuance (die hier aus einem einzigen Wort besteht), welche einen schalen Nachgeschmack hinterlässt; schal deshalb, weil sie für die Handlung überhaupt nicht nötig ist. Dies weiter auszuführen, würde zu viel von der Story verraten. Deuten wir es mit einer nach einem James-Bond-Film klingenden Zeile :-) an: Der Tod ist genug.

Fazit: "London Twist" hat sicher nicht ganz die Qualität der John-Rain-Thriller, ist aber für Eisler-Fans ein absolutes Muss.
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am 16. August 2015
Der unverkennbare, von mir geliebte, Schreibstil ist wiedermal da.
Ob die perfekte Schilderung einer Location mit Jazzmusik, natürlich, denn B.Eisler liebt Jazz, es ist frappierend. Über den Plot schreibe ich absichtlich nicht, außer daß auch der wieder überraschend ist.
Die eingefügten Sexszenen hätten m.M. nach vernachlässigt werden können. Gut, die dienten der Geschichte..Lesbische Praktiken sind eben Geschmackssache. Alles in Allem : Ich bin wiedermal von den Socken. Muß mich sogleich informieren ob ich noch ein B. Eisler-Buch auftreiben kann, das ich noch nicht kenne. Mein Herz hüpft jetzt schon
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am 19. April 2014
Ich will mal ehrlich sein; für mich müssen Helden halt Männer sein.Punkt. Um so überrascht bin ich immer, wenn ich mich mit ner Frau als Titelheldin identifizieren kann.Hat nix mit Macho zu tun, einfach nur Vorlieben.Die Geschichte ist super"Eisler schreibt auch einfach besser als Child ", Titelheldin top, gerne davon mehr( aber bitte John nicht vergessen)
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am 2. August 2013
kein Gedöns - einfacher Plot mit Sex and Crime - beste kurzweilige Unterhaltung. Wer anspruchsvolle Kriminal-Literatur möchte, ist hier natürlich verkehrt.
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am 3. November 2013
Delilah zwischen Auftrag und lesbischer Liebe.
Es gibt zwar Aktion, aber diese gefühlvolle Beschreibung einer zart entstehenden lesbischen Liebe hätte von einem knallharten Autor wie Eisler nicht erwartet.
Einfach genießen.
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am 4. Dezember 2015
Also, zunächst ein mal, dafür das es als Kurzthriller ausgeschrieben ist, ist es bgar nicht so kurz.
Da habe ich schon angebliche Romane bekommen die kürzer waren.

Dann muss man sagen Barry Eisler hat es mal wieder geschafft einen für ein paar Stunden zu fesseln.

Das Buch ist spannend, gut durchdacht und mit viel Liebe zum Detail und hat auch eine deutliche Erotkthriller Komponente.

Es ist nicht ganz so ausführlich in den Beschreibungen wie die Rain Romane, aber das macht es nicht schlecht.
Wenn man diese schon kennt, hilft das ein wenig, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Im ganzen ein wirklich guter Spionage Thriller.

Mehr braucht man nicht zu sagen !
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Januar 2015
Delilah ist. eine weitere Figur aus dem Umfeld des bekannteren Protagonisten John Rain aus der Feder von Barry Eisler. Arbeitet der Tokio Killer bei seinen "natürlichen Todesursachen" etwas handfester, weiß Delilah als Mossad Agentin mit Finesse und Charme zu glänzen. Dementsprechend interessant und unterhaltend ist diese Geschichte und ist meines Erachtens neben der auch erhältlichen Story um Dox nur knapp auf Platz 2 gelandet, was hier nur als Kompliment zu verstehen sein sollte.
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am 17. März 2014
Es ist gut erzählt und eine fesselnde Geschichte. Ich mag es wenn Frauen aus der Sicht eines Mannes beschrieben werden, klar bin ja auch selber einer… aber mal so nebenbei bei, einen Laptop der mit einem Apfel versehen ist kann auch ohne Geheimdienst geknackt werden… Aber das spielt eigentlich keine Rolle.
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am 11. September 2014
Von diesem Krimi, der sehr kurz war, und wohl nur auf das Liebespiel zwischen den den beiden Hauptakteurinnen
hinauslief war ich nit so angetan wie von den anderen Krimis von Barry Eisler.
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