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Kundenrezensionen

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4,0 von 5 Sternen
Der große Gatsby [Blu-ray]
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2014
Wortwörtlich waren in dieser Verfilmung zum Teil die Dialoge, aber ich greife vorweg. Da ich das Buch und vor allem Gatsby sehr ins Herz geschlossen habe, aber weil ich den Roman vor allem auch frisch im Gedächtnis hatte, war ich sehr gespannt auf den Film. Ich habe schnell festgestellt, dass die Produzenten sich sehr ans Buch gehalten haben. Eine so nahe Verfilmung am Buch ist mir bisher noch nie begegnet. Ganze Dialoge entsprachen eins zu eins aus der Romanvorlage und so zog es sich durch den ganzen Film. Ich war total begeistert, wenn ich wieder feststellte, dass Daisy, Jay, Jordan oder Nick genau die Worte sprachen, die sie auch im Buch ausgesprochen hatten. In der Hinsicht kann man ganz klar sagen: Der Film weicht kaum von der Romanvorlage ab, wie es andere Verfilmungen tun und dies war für mich schon ein großes Plus.

Wie aber waren die Schauspieler? Für mich war vor allem wichtig, dass Gatsby und Daisy gut besetzt waren. Wer DiCaprio nicht mag, für den wird der Film nichts sein. Jay Gatsby ist eine wundervolle, aber auch schwierige Figur, mit schwierig meine ich schwierig zu spielen, da die Romanvorlage ihn so außergewöhnlich beschreibt mit einem Lächeln, dass einem im Leben vielleicht nur vier, fünf Mal begegnet und vielleicht ist es auch meine weibliche Naivität, aber ich finde DiCabrios Lächeln großartig. Für mich war die Besetzung rundum gelungen. Carey Mulligan als Daisy, die zarte Pflanze, dass feine, reiche Mädchen und Nick, gespielt von Tobey Maguire - gutmütig, neugierig und unerfahren.

Doch am besten, und das ist das wichtigste an dem Film, schließlich dreht sich alles um Gatsby, ist Leonardo DiCaprio! Ich habe den Roman gerade beendet und mir direkt danach den Film angeschaut, daher hatte ich Gatsbys Gefühlsregungen im Buch noch ganz genau vor Augen und DiCaprio spielt sie einfach großartig und glaubwürdig. Ich liebe die Szene in Nicks Haus, als dieser Daisy zum Tee eingeladen hat, aber auch der Moment in der New Yorker Innenstadt, der Streit mit Tom Buchanan, wurde so treu der Figur nachgespielt, dass ich einfach nur begeistert war. DiCaprio konnte Gatsby Leben einhauchen und der Figur eine Glaubwürdigkeit und Tiefe geben, die sie auch im Roman besitzt.

Musik und Bild: Die Szenen waren bildgewaltig, bunt und aufwendig produziert. Hin und wieder störte mich der offensichtliche Studioeffekt, doch dieser schien vielleicht auch gewollt zu sein. In die Handlung wurde moderne, bekannte Musik mit eingepflegt, die in einer anderen Version gespielt wurde, welches mir ebenfalls sehr gut gefiel. Insgesamt kann ich sagen, dass diese Verfilmung sehr nah am Buch ist und mir persönlich auch sehr gefallen hat.

"So legen wir uns in die Riemen, rudern gegen den Strom, und fortwährend zieht es uns zurück in die Vergangenheit."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2015
Ich werde hier nicht unnötig ausschweifen. Ich, für jemanden der das Buch noch nicht gelesen, den Film allerdings schon mindestens 6-mal angesehen hat, bin vollkommen überzeugt. Ich entdecke jedes Mal wenn ich ihn schaue etwas neues. Einen neuen Aspekt. Ein neuer Gedanke, den er in mir entfacht. Eine neue Emotion. Man kann den Film nicht nach einem Mal ansehen begreifen. Es werden mit Sicherheit Fragen offen bleiben und man wirds sich überwältigt fühlen von der Flut an Input die auf einen herabzuprasseln scheint. Und das tut sie ohne Frage. Der Film ist stellenweise sehr rasant in seinen Geschehnissen. Und dehnt andere Passagen beruhigend aus. Man kann in diesen Momenten etwas schwelgen und fühlt sich kurzzeitig geborgen und zuhause. Doch dann reißt es einen heraus und wirft einen in die nächste Szene. Wenn man sich darauf einlässt, wird einen der Erzählstil sehr viel geben und Freude machen. Ich sehe sehr wohl ein, dass dies nicht jedermanns Sache ist, doch für gleichgesinnte, dürfte dieser Film ebenso langanhaltend, wiederholt und über seine bloße Laufzeit hinaus unterhaltsam sein wie für mich.
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am 3. September 2015
Disney goes Roaring Twenties, das Jazz-Age wird mit Rap und Discomucke vertont: Nichts erscheint echt in diesem Erfolgsfilm, ein bonbonbuntes Kirmesspektakel macht Regisseur Baz Luhrmann aus F. Scott Fitzgeralds Romanklassiker, der 1922 bei New York spielt. Alle Farben sind gepoppt, alle Gebäude scheinbar Plastik- oder Computermodelle, viel zu fantastisch und abgehoben sehen sie aus, und der Himmel stets gemalt himmlisch. Ansonsten wurde in Australien gedreht, mit überwiegend britischen und australischen Schauspielern.

Die übertriebenen (und virtuellen) Kameraflüge wirken krasser als bei Google Earth. Manches ist lächerlich, wenn man es nicht mit 3D-Brille sieht, so die fliegenden Buchstaben.

Und nebenbei, Hauptakteur Leonardo DiCaprio erscheint wie immer zu milchbubihaft für eine männlich-herbe Rolle (ebenso wie in Zeiten des Aufruhrs, der Verfilmung eines anderen Bei-New-York-Romans von Fitzgerald-Bewunderer Richard Yates). In weiteren Rollen: Tobey Maguire, Carey Mulligan, Joel Edgerton und ganz kurz Bollywood-Superstar Amitabh Bachchan als Mafioso in seiner Hollywood-Premiere (obwohl er doch einst in Westproduktionen nicht mitspielen wollte, weil er da nur Pizzabäcker oder Ganove sein dürfe).

Die Handlung: Der superreiche Gatsby, 32, trauert seit fünf Jahren seiner Daisy nach, die jedoch inzwischen einen anderen Millionär geheiratet hat und am anderen Ende der Bucht wohnt. Gatsby will sie aus ihrer Ehe herauseisen. Spät im Film entsteht noch ein Kriminalfall.

Der Film wurde zum Kassenerfolg, während Kritiker standesgemäß kritisch urteilten (s.u.): Die Stimmung des Romans werde verfehlt, Kostüme und Inneneinrichtung seien nicht zeitgerecht (besorgt von Luhrmanns Frau Catherine Martin, die dafür zwei Oscars erhielt).

Vergleich mit dem Roman:

Luhrmann konzentriert seinen Erfolgsfilm auf das Verhältnis zwischen Ich-Erzähler Nick und Hauptfigur Gatsby. Darum kommt die von Fitzgerald beschriebene Beziehung zwischen Nick und Jordan kaum vor, ebenso fehlt vieles am Ende: Gatsbys Vater, die Beerdigung, Wolfsheims Absage und die Szene, in der sich Nick und Tom zufällig auf der Straße treffen. Diese Episoden hatte Luhrmann gedreht und im Rohschnitt eingesetzt (man sieht sie auch in den Extras meiner DVD); sie wurden aber letztlich zugunsten einer kompakteren Story entfernt und auf meiner DVD nicht in einer Langfassung angeboten.

Der Weg des Automechanikers Wilson zu Gatsby ist viel kürzer und klarer als im Buch. Auch andere Szenen im Film sind direkter und teils vulgärer als der Roman. Manche Nebenfiguren wirken eindrucksvoller und/oder exzentrischer, vor allem Wilson, der Fotograf McKee und Katherine.

Ich-Erzähler Carraway schreibt seine Geschichte ' anders als im Original ' in einem Sanatorium auf Anregung des Arztes nieder. Luhrmanns überdrehte, künstliche Sause trifft keinen Moment die Stimmung von Fitzgeralds großartiger und sehr ruhigen Erzählung, und das, obwohl der Film die Vorlage seitenlang zitiert ' einschließlich der beschreibenden Sätze des Ich-Erzählers, die er hier aus dem Off spricht. (Ich verlange auch nicht, dass er die Stimmung treffen muss, aber der Film gefällt mir auch unabhängig vom Buch nicht so recht.)

Zur DVD:

Ich hatte eine DVD (nicht BD) aus der Reihe Star Collection oder ähnlich mit 2D-Wiedergabe. Sie liefert Ton und Untertitel jeweils auf Deutsch und Englisch. Die Schärfe ist mittel, die Farben wirken oft falsch und teils zu kontrastreich ' aber ob das ein Fehler der DVD oder Absicht der Künstler ist, kann ich nicht sagen. Bei diesem Film ist eh nichts echt.

An Extras gibt es hier nur vier entfernte Szenen, die Luhrmann jeweils anmoderiert. Sie stehen für Episoden aus dem Roman, die im Film nicht verwendet wurden.

"Oh oh, falsche Party" - deutschsprachige Kritiker:

Süddeutsche Zeitung:

...ein Orkan der Bilder mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle geworden. Aber sie nehmen jeder Sehnsucht den Raum. Und genau das ist das Problem. Overkill ist gar kein Ausdruck... Das Kino, das noch Geschichten für Erwachsene erzählen will, die aber auch für ein Multiplex-Publikum interessant sein müssen, steht aktuell mächtig unter Druck: Zwischen Superhelden und Franchise-Filmen droht es an den Kinokassen immer mehr unterzugehen. Diesen Druck spürt man hier, auf ungute Weise. Der Overkill, die turbo-getunten Bilder, ja sogar die turbo-getunten Oldtimer, die mit ohrenbetäubenden Soundeffekten über die Staubpisten brettern, erzählen auch von der Angst zurückzubleiben... oh oh, falsche Party ((Rezensent Tobias Kniebe findet die 1974er-Verfilmung mit Robert Redford insgesamt besser.))

Frankfurter Allgemeine:

Es liegt nicht am Buch, dass wir von Anzügen und Hüten reden, wenn wir über den 'Großen Gatsby' reden. Es liegt an den Filmen, die sich das Buch einverleibt haben. Weil bisher keiner vermochte, uns jenseits der Oberfläche, des Settings, die eigentliche Geschichte zu erzählen... Ausstattung und Kostüme des neuen Films sind überwältigend überkandidelt... Das Buch ist voller Geheimnisse. Der Film nicht. Nichts wird evoziert, alles gezeigt und vorgefühlt, als wären wir im Vergnügungspark mit dem Thema: Gatsby.

Der Spiegel:

Der empörte Vorwurf des Etikettenschwindels ist schnell gemacht, angesichts einer grellen Inszenierung voller Anachronismen und frei von Subtilität... Luhrmanns überproduzierte Extravaganz, die Fitzgeralds schlanke Prosa unter dicken Lagen von Ausstattung, Mode und Musik begräbt. Und als wäre das nicht genug, auch noch in 3D... Nun ballert er eben aus allen Konfettikanonen auf eines der Schlüsselwerke im westlichen Kanon. Wenn sich der Glitter gelegt hat, wird der Blick frei auf ein befremdliches, aber faszinierendes Zeugnis grandiosen Scheiterns... auf jeden gelungenen Kunstgriff folgt hier eine Modestrecke für Prada oder Brooks Brothers. Während die Kamera unablässig durch die volldigitalen oder im australischen Studio gezimmerten Kulissen zoomt, wird damit Besinnungslosigkeit zum alles beherrschenden Gefühl.

Die Zeit:

In Fitzgeralds Roman war es Jazz, der die Feiernden mitriss: jung, sexy, ekstatisch. In Luhrmanns Verfilmung ist es Hip-Hop. Das sei die emotionale Entsprechung für die Gegenwart, sagt Luhrmann.

"A stunning absence of taste..." - englische Kritiken:

New York Times:

It is an eminently enjoyable movie... energetic, brightly colored... Mr. Luhrmann's reverence for the source material is evident. He sticks close to the details of the story and lifts dialogue and description directly from the novel's pages... The result is less a conventional movie adaptation than a splashy, trashy opera, a wayward, lavishly theatrical celebration... a cartoon America that no living person has ever visited... We are in a world of artifice and illusion, confected from old-fashioned production-design virtuosity and newfangled digital hocus-pocus... ((Über DiCaprio:)) It is impossible to look away from him. His charisma has increased as his youthful prettiness has worn and thickened away, and he is beautiful, sad, confident and desperate in exactly the way Gatsby should be.

The New Yorker (mit genauem Vergleich zum Buch):

Luhrmann whips Fitzgerald's sordid debauch into a saturnalia'garish and violent, with tangled blasts of music, not all of it redolent of the Jazz Age. (Jay-Z is responsible for the soundtrack; Beyoncé and André 3000 sing.)... The picture is filled with an indiscriminate swirling motion, a thrashing impress of 'style' (Art Deco turned to digitized glitz), thrown at us with whooshing camera sweeps and surges and rapid changes of perspective exaggerated by 3-D... Luhrmann's vulgarity is designed to win over the young audience, and it suggests that he's less a filmmaker than a music-video director with endless resources and a stunning absence of taste... DiCaprio, thirty-eight, still has a golden glow: swept-back blond hair, glittering blue-green eyes, smooth tawny skin. The slender, cat-faced boy of 'Titanic' now looks solid and substantial, and he speaks with a dominating voice. He's certainly a more forceful Gatsby than placid Robert Redford was in the tastefully opulent but inert adaptation of the book from 1974... As the brutal Tom, the Australian actor Joel Edgerton is so unappealing that Daisy's initial love for him seems impossible... Luhrmann turns Gatsby's big parties into a writhing mass of flesh, feathers, dropped waists, cloche hats, swinging pearls, flying tuxedos, fireworks, and breaking glass. There are so many hurtling, ecstatic bodies and objects that you can't see much of anything in particular. When the characters roar into the city, Times Square at night is just a sparkle of digitized colors.

Variety lässt drei Kritiker sprechen:

Scott Foundas: It don't mean a thing if it ain't got that bling in Baz Luhrmann's 'The Great Gatsby,'... it exudes an undeniable fascination ' at least for a while... for Luhrmann action is production design, hairstyling, Prada gowns and sweeping, swirling, CGI-enhanced camera movements that offer more bird's-eye views of Long Island (actually the Fox Studios in Sydney) than 'The Hobbit' did of Middle-earth... But oh, how Luhrmann tries. Together with cinematographer Simon Duggan, he unleashes every manipulation he can think of ' sepia flashbacks, smash zooms, split screens, superimpositions, period newsreel footage, new footage degraded to resemble period newsreel footage... Only occasionally does the style seem like an actual response to the text rather than a visual circus operating independently of it.
Peter Debruge: full of confetti, replacing the book's finely etched characters with larger-than-life archetypes...
Justin Chang: A companion piece to the director's superior 'Moulin Rouge,' this 'Gatsby' is another early-20th-century tale of doomed love staged as maximalist kitsch carnival, filmed in a hectic postmodern style and an explosion of musical epochs designed to wow you with old-fashioned, newfangled razzle-dazzle. Like any good souffle, it's pretty even when it collapses...

Village Voice:

...less a movie version of F. Scott Fitzgerald's novel than a movie version of Jay Gatsby himself. It's an expressionist work, a story reinvented to the point of total self-invention, polished to a handsome sheen and possessing no class or taste beyond the kind you can buy... self-consciousness and silliness creep in... mostly, the performers look lost in Luhrmann's extravagant panorama. They deliver their lines (which are generally drawn straight from Fitzgerald) with care and respect, like birds entrusted with very special eggs. You sometimes get the feeling they're afraid to sully them with anything so presumptuous as interpretation... The movie's last section, which is so tense in the novel, is strained and awkward here.

The Atlantic:

...rowdy, cluttered... Luhrmann turns every dial at his disposal up to 11. His colors are as bright as those in a detergent commercial; his musical choices as intrusive as the exit cues on an awards show. The camera ducks and swerves... peculiar synthesis of overzealous showmanship and half-hearted tragedy... DiCaprio is in fact awfully good as Gatsby, charming yet uncertain, magnetic yet self-effacing... Elizabeth Debicki looks the part of Jordan Baker even if she lacks the requisite languor. (Like everyone else in the film, she has the feel of a 33 1/3 rpm record being played at 78.) Maguire is profoundly forgettable as Nick... The problem is that when the movie is entertaining it's not "Gatsby", and when it's "Gatsby" it's not entertaining... The score (on which he collaborated with executive producer Jay-Z) is imaginative and ecumenical, making evocative use of Lana Del Rey's "Young and Beautiful" and a cover of "Back to Black" by Beyoncé and Andre 3000. Many of the gags offered up are rather amusing, from Gatsby's explosive entrance to an over-enthusiastic flower purchase to a clever segue between Cole Porter's "Let's Misbehave" and Fats Waller's "Ain't Misbehavin'."... what is most frustrating about The Great Gatsby is that it offers yet further proof that Luhrmann has a skill-set tailor-made for comedy that he insists on squandering in ill-fated attempts at tragedy. Since his delightful 1992 debut, Strictly Ballroom'recently released on Blu-ray'Luhrmann has taken five straight stabs at the latter tradition, missing the mark every time: Romeo + Juliet, Moulin Rouge!, an underwhelming Broadway production of La boheme, the epic folly Australia, and now Gatsby. If only Luhrmann could be persuaded to put down his high-school syllabi and start leafing through some old song books instead. (Imagine what he could have done, to cite just one example, with the amateurishly under-directed Mamma Mia!.)

The Vogue:

We get the usual vertiginous, high-velocity tracking shots (made all the more dizzying in 3-D)... Luhrmann's film is not so much an adaptation as a reimagination, and the further away from Fitzgerald it gets, the more successful it is... Despite its high-gloss, high-decibel style, the film is darker than the book'a post-apocalyptic emotional landscape to which the novelist, even at his dreariest, never succumbed. But it may be more fun, too, in its stylistic melting pot and excess, and offers many of a blockbuster's immodest pleasures

Rolling Stone:

Gatsby officially proves that if you can't make it good, make it 3D... just boring, artificial and godawful

Boston Review (mit Vergleich zur Romanvorlage):

Baz Luhrmann is the filmmaker that highbrow critics feel free to despise. Why? Because he plants his flag in their domain and then bombastically re-imagines their sacred texts through popular culture... Luhrmann enlisted rapper/entrepreneur Jay-Z as an executive producer for the film score, much of it written and sung by celebrity artists'Beyoncé, Fergie, Lana Del Rey, and others with fans around the world. The soundtrack set a record for digital sales in its first week. There were also deals with Brooks Brothers, Prada, Tiffany's, and others to release Gatsby fashion lines when the film launched... In judging Luhrmann's work, it is worth remembering that Hollywood tried several times before to bring Gatsby to the screen and failed. Many thought it could not be done. Luhrmann's bombastic, anachronistic style may well have made it happen: a Great Gatsby for the 21st century. For those who think this is a sacrilege there is still the book, and, as Luhrmann points out, copies are now selling on Amazon as never before.

USA Today:

Jazzy visuals drown out the subtlety of the classic American novel... Frenzied and overwrought, Baz Luhrmann'sThe Great Gatsby is a glitz-filled folly. The director has fashioned a gaudy long-form music video ' all kaleidoscopic spectacle and little substance... So much effort seems to have gone into the eye-popping production design, swooping camera work and anachronistic musical score that the result is hyper-active cacophony rather than enthralling entertainment... The performances are generally lackluster. DiCaprio has some of the haunted qualities of Gatsby, but also comes off as dully aloof. He and Mulligan lack chemistry. Edgerton plays the role of Tom as if twirling a villain's mustache. Maguire is serviceable, but bland... The melange of hip hop, pop and jazz might have worked if the rest of the film hadn't been bent on overkill. Interspersing the music of Jay-Z, Beyoncé and Lana Del Rey makes commercial sense for attracting young audiences. But it feels more calculated than artfully integrated.

Time Magazine:

This is not so much the Jazz Age, or even the Pizzazz Age, as the Razzle-Dazzle Baz Age. The precision and economy of Fitzgerald's style (the book runs a spare 48,000 words) get translated into the famous Luhrmann flair, expressed in art-direction adjectives and visual exclamation points...
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Baz Luhrmanns Neuverfilmung von "Der große Gatsby" war für mich Pflichtprogramm. Nicht so sehr, weil ich der Welt größter Kenner und Liebhaber des Werks von F. Scott Fitzgerald wäre, sondern weil ich Baz Luhrmanns Stil schätze, seitdem er 1996 eine wirklich bemerkenswerte Filmversion der tieftraurigen Geschichte von Romeo und Julia abgeliefert hat.

Nämliche Variante der Shakespeare-Tragödie habe ich mir seinerzeit im Kino angesehen, und sie ist mir schon allein aufgrund eines denkwürdigen Erlebnisses vor Filmbeginn in guter Erinnerung geblieben. Die Vorstellung, die gerade geendet hatte, war nämlich von einer jungen Dame besucht worden, die offensichtlich mit einer weiteren jungen Dame bekannt war, die vor mir in der Schlange stand und auf Einlass wartete. Als die beiden aufeinander aufmerksam wurden, frage die Schlange-Dame die andere gespannt, wie der Film denn gewesen sei? "Voll schön", sei der gewesen, aber auch "voll traurig". Worauf die Schlangen-Dame wie aus der Pistole geschossen entgegnete: "Ey, verrat' bloß nicht, wie's ausgeht ... !" Je nun, dachte ich mir bereits vor Betreten des Kinos, wenn ein Regisseur es schafft, junge Leute fürs klassische Drama zu begeistern, die damit bislang so wenig am Hut gehabt haben, dass ihnen selbst die Chiffre "Romeo und Julia" nichts sagt, dann gebührt ihm schon allein dafür Lob. Fragen Sie, hoffentlich geneigte Lesende, sich nun, wie ich den Bogen von "Romeo und Julia" zu "Der große Gatsby" schlagen will? Literaturkenner werden schmunzeln, Filmkenner darauf verweisen, dass Leonardi DiCaprio in beiden Filmen den Titelhelden gespielt hat - so einfach geht das, und schon sind wir beim großen Gatsby angelangt.

> Unverkennbar: Luhrmanns Handschrift <

Der Roman ist mir ein Begrif, aber meine Erinnerung an den Inhalt war mit der Zeit verblasst. Tatsächlich hat es, als ich mir die Verfilmung angesehen habe, eine Weile gedauert, bis die Erinnerung zurückkehrte und ich mir sicher war: Ja, ich habe nicht nur "Room at the Top" gelesen, sondern auch "The Great Gatsby". Beides ist allerdings eine Weile her, und auch seitdem ich die Verfilmung des Stoffs gesehen habe, in der Robert Redford die Titelfigur verkörpert, ist eine Menge Wasser den Rhein hinabgeflossen. Nun ja, Vergesslichkeit hat ihre Vorteile; ich konnte mich Luhrmanns Film deshalb ziemlich unbefangen nähern. "Luhrmanns Film" - eigentlich müsste man das in Versalien setzen, so unverkennbar ist die Handschrift, die der Regisseur pflegt.

Wer sich auf die jüngste Filmversion einlässt, dem muss klar sein, dass er "Baz Luhrmann's 'The Great Gatsby'" zu sehen bekommt. Mir war das sehr bewusst, und ich hatte befürchtet, "The Great Gatsby" könne eine ähnlich hektisch wirkende, weil rasant geschnittene Angelegenheit sein wie zum Beispiel "Moulin Rouge". Den fand ich sehenswert, aber er kam, um's mal so zu sagen, meinen Sehgewohnheiten nicht unbedingt entgegen. Auch "The Great Gatsby" ist zwar schnell getaktet, dabei aber längst nicht so fiebrig wie "Moulin Rouge" - ich war jedenfalls angenehm überrascht, dass Luhrmann das Stilmitel "Schnitt im Sekundentakt" vergleichsweise sparsam einsetzt.

> Worum geht's? <

Den Schauplatz der Handlung bildet New York in den Roaring Twenties. Der aus kleinen Verhältnissen stammende Nick Carraway (Tobey Maguire) will sich an der Wall Street als Aktienhändler betätigen, als Domizil hat er ein bescheiden wirkendes Häuschen in Long Island angemietet. Die Nachbarschaft ist mondän, das schlossähnlich wirkende Anwesen direkt nebenan gehört einem gewissen J. Gatsby. Dass der schwerreich sein muss, ist offensichtlich, davon abgesehen scheint man nicht viel über den Mann zu wissen. Wo wenig an gesicherter Erkenntnis vorhanden ist, wird viel kolportiert, und das ist auch im Fall Gatsby nicht anders - ein Spion soll er sein, vielleicht auch ein Attentäter. Die New Yorker High Society, die scharenweise zu den rauschenden Festen einfällt, die der geheimnisvolle Gatsby allwöchentlich veranstaltet, kümmert das offensichtlich wenig. Zu seinem Erstaunen erhält Nick eine Einladung, und noch erstaunlicher als die Tatsache selbst erscheint es ihm, dass die schrifliche Einladung in seinem Briefkasten offenbar ohne Präzedenz ist - die Haute-Volée, die sich bei Gatsbys Festlichkeiten die Klinke in die Hand gibt, hat angeblich nie Einladungen erhalten, amüsiert sich aber auf Gatsbys Partys mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit welcher der Gastgeber diese veranstaltet.

Man (hier: Nick in Stellvertretung des rätselnden Publikums) fragt sich, aus welchem Anlass und zu welchem Zweck der geheimnisvolle Gastgeber, der sich diskret im Hintergrund hält, die furiosen, von Feuerwerk illuminierten Lustbarkeiten in Szene setzt. Wie heißt es so schön? Cherchez la femme. Der Grund für Gatsbys Umtriebigkeiten ist blond, heißt Daisy Buchanan (Carey Mulligan) und ist nicht nur Gatsbys große Liebe, zu der er den Kontakt verloren hat, sondern außerdem Carraways Cousine. Nachdem Gatsby vergebens darauf gehofft hat, Daisy durch seine pompösen Gesellschaftsfeste auf sich aufmerksam zu machen, soll nun Carraway in die Bresche springen und Daisy zu sich zum Tee bitten. Gatsby, so der Plan, wird dann wie zufällig beim Nachbarn vorbeischauen und versuchen, neue zarte Bande zu knüpfen. Der große Knackpunkt: Die junge Frau ist seit einiger Zeit verheiratet ...

> Ist das sehenswert? <

Ich kenne eine ganze Reihe von Baz Luhrmanns Filmen - mindestens "Romeo und Julia", "Moulin Rouge" und "Australia" habe ich gesehen, Deshalb weiß ich, auf was ich mich einzulassen bereit sein muss: stilistisch eigenwilligen, zuweilen manieriert wirkenden Kintopp, der mindestens die Schaulust befriedigt. "Moulin Rouge" fand ich zuweilen anstrengend, "Australia" habe ich als einen Film in Erinnerung, der länger ist, als er es für meinen Geschmack hätte sein müssen. Baz Luhrmanns "Der große Gatsby" hat mich überrascht, und das in denkbar angenehmer Weise - der Film trägt zwar eindeutig die Handschrift Luhrmanns, aber der Regisseur hat sich mit Blick auf hektische Schnitte und optische Mätzchen sichtlich zurückgehalten. Das für Luhrmann typische Stilmittel, einen in einer vergangenen Ära angesiedelten Film mit zeitgenösssicher Popmusik zu unterlegen, mag nicht jedem Zuschauer gefallen, mir leuchtet die Absicht dahinter aber ein. Im Interview vergleicht Luhrmann die Jazz-Szene der 20er Jahre mit der zeitgenössischen Hip Hop-Szene, die Verwendung zeitgenössischer Musik ist als Hilfsmittel gedacht, das es dem Zuschauer erleichtern soll, Bezüge zwischen der im Film dargestellten Ära und der eigenen Lebenswelt zu schaffen.

Kurz und gut: Ich habe mich nicht nur 136 Minuten lang fabelhaft unterhalten gefühlt, sondern der Film hat mich dazu inspiriert, meine Bekanntschaft mit der Romanvorlage zu erneuern (deren englischsprachiges Original, wie praktisch, es als kostenlose, da gemeinfreie Ausgabe für meinen kindle Paperwhite gibt). Luhrmanns Film bietet nicht nur dem Auge etwas, sondern auch dem Teil des Kopfes, der sich hinter dem Sehnerv befindet - mein persönliches Fazit: große Bilder, große Emotionen - großes Kino!

> Die BluRay Disc <

Die BluRay Disc im Blechschächtelchen (Werbesprech: "Steelbook") bietet in punkto Bild und Ton die Werte, die man von einer auf Blu Ray Disc veröffentlichten Produktion aktuellen Datums erwarten darf: Das Bild ist ungemein farbig, der Ton schallt druckvoll aus den Boxen, Dialoge sind jederzeit gut verständlich - auch bei der Projektion auf die Heimkinoleinwand macht "Der große Gatsby" eine ausgezeichnete Figur. Das Bonusmaterial bringt es summa summarum auf eine gute Stunde Laufzeit, und was Luhrmann, seine Hauptdarsteller und andere am Entstehen des Films Beteilgte zu erzählen haben, ist interessant und aufschiussreich. Mein einziger Kritikpunkt: Die Gliederung des Materials in eine Handvoll einzelner, kurzer Beiträge wirkt in meinen Augen etwas willkürlich - meinetwegen häte man die einzelnen Gänge als Menü servieren bzw. zu einem einzigen "Making of" mit entsprechend längerer Laufzeit zusammenfassen dürfen. Die Aufteilung in mehrere kurze Beiträge suggeriert natürlich eine Fülle von Ausstattungsmerkmalen, die auf den zweiten Blick verpufft - die BluRay Disc von "Der große Gatsby" ist manierlich, aber eben nicht überdurchschnittlich gut, geschweige denn Aufsehen erregend gut ausgestattet .

> R e s ü m e e <

Sehenswerte Literaturverfilmung auf einer BluRay Disc, die in den Kerndisziplinen "Bild" und "Ton" überzeugt, deren Zusatzausstattung allerdings keine neuen Maßstäbe setzt.
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am 23. Juli 2015
»Der große Gatsby« beruht auf dem gleichnamigen Buch von F. Scott Fitzgerald, dessen wichtiger Beitrag zur amerikanischen Literatur erst in den 1940er Jahren nach seinem Tod wiederentdeckt wurde. Regisseur Baz Luhrmann (»Moulin Rouge«) bemüht sich die "Roaring Twenties" in ein modernes optisches und musikalisches Kleid zu hüllen, das sich immer wieder ehrfürchtig vor den Beschreibungen Fitzgeralds verbeugt und zumindest im letzten Drittel deutlich den Finger in die Wunde unserer Dekadenz und (finanz-)sozialen Strukturen zu legen begehrt.
Ich muss gestehen weder das Buch gelesen, noch frühere Verfilmungen gesehen zu haben, womit sich ein Vergleich zu den genannten Werken erübrigt. Unabhängig davon inszeniert der Regisseur den Film insbesondere während der ersten Hälfte des Films überaus schrill, pompös und durchzogen mit hektisch weiten Kamerafahrten. Unterstützt wird dieser bunte Mix durch den Einsatz moderner Partysongs, welche auch Rhythmen der damaligen Zeit aufgreifen. Diese dennoch starre und vor allem langanhaltende Darstellung wirkt über weite Strecken wie ein langes Musikvideo oder eine laute Musicalshow. Man merkt, dass hier der Regisseur von »Moulin Rouge« tätig war.
Dem Film fällt es schwer, trotz der wunderbaren Einarbeitung von Zitaten aus dem Buch, leise Töne anzuschlagen. Erst im letzten Drittel zeigt sich die eigentliche Stärke der Geschichte, welche dank ihrer menschlichen Abgründe von dem schauspielerisch darin erfahrenen Leonardo DiCaprio (»Shutter Island«) hervorragend gespielt wird. Tobey Maguire (»The Details«) hingegen schafft es nicht den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen und am Ende mag er zwar bemitleidenswert sein, allerdings wirkt die Entwicklung wenig überzeugend. Seine Eindrücke und sein Wesen werden nur dank der verwendeten Zitate Fitzgeralds greifbar, wobei ich an dieser Stelle die deutsche Synchronisation seiner Figur durch Marius Clarén hervorheben möchte, der meines Erachtens selbst die deutsche Übersetzung der Zitate besser erklingen lässt, als sie im englischen Urtext sind.
Die BluRay-Umsetzung ist vorbildlich. Der Sound ist selbst aus den normalen TV-Boxen gut und das Bild verdient den Namen HD allemal, wobei der Film trotz des realistischen Szenarios vor computergenerierten Bildern nur so wimmelt. Dafür erhält man eine umfangreiche Ausstattung mit Bonusmaterial.
»Der große Gatsby« von Baz Luhrmann ist eine geradlinige, Eindimensionale Herangehensweise an die Illusion des American Dream. Der Film wendet sich leider erst im letzten Drittel endlich dem Kern des Themas, zeigt aber stellenweise die starke poetische Kraft der Worte des Autors, dessen Schilderungen in Kombination mit manchen Szenen eine interessante cineastische Wirkung entfalten.

[BLU RAY] Format: 2,4:1 // Laufzeit: 142min (uncut) // Audio: DTS-HD 5.1 Englisch, Deutsch // Untertitel: Die Größe von Gatsby, Drinnen und Draußen, Gatsbys Swinging Sounds, Deleted Scenes, Die Jazz-Ära, Razzle Dazzle: Die Mode der 1920er, Fitzgeralds visuelle Poesie, Gatsbys Party, Trailer // Wendecover: Nein // Region: ABC // Sonstiges: Digital Copy über flixster.com (zeitlich begrenzter Code)
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am 6. Oktober 2014
Ich habe mir den Film geholt, da ich DiCaprio als Schauspieler mag. Er passt auch hier wieder perfekt in die Rolle.
Die Kombination aus einem klassischen Film, einem modernen Soundtrack, einer etwas anderen Story und einem tollen Kameraschnitt finde ich recht gut gelungen. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, finde ihn aber etwas vorhersehbar.
Die Extras auf der Blu Ray sind auch Standard, daher gibt es einen Punkt abzug.
Was noch zu erwähnen wäre, dass das Bild und Ton meiner Meinung nach unheimlich gut gelungen sind
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am 3. Mai 2015
Für Fans der goldenen 20er Jahre genau das Richtige!
Das Buch fand ich dagegen total lahm und öde... Der Film besticht durch großartige Bilder, die ein perfektes Leben in den 20er Jahren in den USA wiederspiegeln.
Den privilegierten Menschen damals ging es ausgezeichnet und auch ich würde gerne mal auf so eine Gatsby-Party gehen.
Noch dazu sind mit Leo DiCaprio und Tobey Maguire zwei echte Hollywood-Schnuckel am Start und sogar das ewige Babyface DiCaprio konnte mich hier überzeugen.
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am 17. Mai 2015
Sowohl Buch als auch Film haben mich anfangs nicht sonderlich berührt oder gefesselt. Das Buch ist gut geschrieben und im Film sind die zwanziger Jahre sehr lebendig dargestellt, aber wirklich interessant wurde es für mich erst nach
Gatsbys Auftritt. Diese Hauptfigur ist so
faszinierend, liebenswert und tragisch, dass sie
mich vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Ein Mann, der so hofft und liebt! Leonardo de
Caprio verkörpert Jay Gatsby sehr glaubwürdig und bewegend.
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am 25. Juni 2015
...ist die Geschichte des Großen Gatsby. Aus irgendeinem Grund dachte ich vor dem ersten ansehen, es ginge um einen erfolgreichen Musical-produzenten, was aber natürlich Quatsch ist. Der Film wird durch Gatsby's Nachbarn erzählt und wirklich ziemlich ergreifend. Alle Schauspieler sind kaum zu übertreffen in ihren Rollen.
Grandioser Film!
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am 26. November 2014
Ein Film der am Anfang bis unter die Haut geht. Doch zum Schluss hin ein einziger Witz. Die Logik und der Handlungsablauf scheinen sich ab ca Mitte des Films zu verflüchtigen. Wäre da nicht die hervorragende Schauspielerische Leistung von Leonardo dann hätte dieser Film nicht mal 2 Sterne verdient.
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