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Kundenrezensionen

265
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Sinister [Blu-ray]
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TOP 1000 REZENSENTam 20. April 2013
Bei US-Mainstream-Horror bin ich schon seit geraumer Zeit ziemlich skeptisch geworden. Zu oft auf Hochglanz poliert, zu viele Teenies und Twens, zu ausgelutscht die Handlungsstränge. Sinister wollte ich zuerst gar nicht sehen, habe dann aber doch einen Blick riskiert und es nicht bereut. Filme mit Snuff-Thematik fand ich nämlich schon immer faszinierend, und ich war gespannt, was die Amis bei diesem Mainstream-Film daraus gemacht haben. Eine ganze Menge! Und dies ist ganz und gar kein klassischer Mainstream-Horror mehr geworden. Die Snuff-Filmausschnitte auf Super 8 bilden von Anfang an eine verstörende Atmosphäre, die den Zuschauer unweigerlich gefangen nimmt. Man will unbedingt wissen, wo die Super 8-Filme herkommen und wer sie gedreht hat.
Als das übernatürliche Element ins Spiel kam, dachte ich mir zuerst, daß der Film vermutlich einfach im Nichts enden und den Zuschauer mit einer Menge offener Fragen und einem offenen und unbefriedigenden Ende zurücklassen würde. Außerdem dachte ich, daß die übernatürlichen Elemente die ganze Snuff-Thematik wieder zunichte machen würden. Aber weit gefehlt. Meine Befürchtungen haben sich allesamt nicht bewahrheitet. Die übernatürlichen Einflüsse kommen sehr dezent zum Einsatz, setzen aber der gruseligen Atmosphäre die Krone auf und drehen zudem mächtig an der Spannungsschraube. In der zweiten Hälfte wird der Film immer besser und entwickelt eine richtige Sogwirkung. Das Finale ist absolute klasse, denn das hätte ich niemals erwartet. Daß sich die Amis trauen, so einen harten Schluß für einen Horrorfilm zu drehen hat mich echt schockiert (und natürlich auch begeistert, denn ich war ganz hin und weg, als der Abspann lief). Mein lieber Schwan, das ist endlich mal ein gelungener Abschluß, so ganz nach meinem Geschmack. Hier haben sich die Filmemacher schon ein bißchen weit aus dem Fenster gelehnt, und endlich trauen sich die Amis mal, ein richtig verstörendes, aber logisch (weitestgehend) abgerundetes Ende zu drehen, mit dem man nie gerechnet hätte. Hut ab! Somit bleibt mir Sinister als Meilenstein des modernen Horrorfilms in Erinnerung, denn dies ist ein echter Edelstein unter den Horrorfilmen geworden: Kompromißlos, hart, ohne Humor, und ohne jegliche dumme Sprüche. So muß echter Erwachsenen-Horror aussehen. Genau so, und nicht anders! Mein persönlicher Geheimtipp.
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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was erwarte ich von einem guten Horrorfilm?

Der größte Horror sollte sich in meinem Kopf abspielen und mir nicht in Form von Körperteilen und literweise Kunstblut entgegenkleckern.

Wer etwas wie Hostel oder Saw erwartet, wird definitiv enttäuscht. Diese Filme sind zwar auch ziemlich horrormäßig aber eher durch die vordergründigen Ekelmomente oder die schauspielerische Leistung. Saw I und II sind auf jeden Fall einen Blick wert, aber nicht mit diesem Film vergleichbar.

Der Film zielt eher auf die Psyche und das Unterbewusste des Zuschauers ab und erinnert mich in der Art extrem an The Ring (kenne nur den US Film aus 2002) und wie eine andere Bewertung verspricht, hat man wirklich die ganze Nacht was davon.

Zum Film will ich nicht viel verraten, schaut ihn euch lieber an. Je weniger Infos man hat, desto unvoreingenommener geht man vielleicht ran und kann sich darauf einlassen.

Die Filmaufnahmen haben auf jeden Fall einen "Oha" bzw. "Ach du Sch...." - Effekt, zoomen aber nicht zu tief in das Grauen, um eklig zu wirken. Die Schockmomente sind gut gesetzt und ab und an ist auch Gänsehaut zu erwarten. Leider gibt es auch den einen oder anderen Negativpunkt (Deputy SoundSo und teilweise die Reaktionen der Eltern) obwohl ich mich Frage ob es ohne diese Kontraste wirklich ein noch besserer Film geworden wäre.

Wer auf "anspruchsvollen" Horror steht, ist hier auf jeden Fall richtig.
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 18. Juli 2013
„Sinister“ (lateinisch) bedeutet „dunkel“, „düster“ - und düster ist dieser Film auch.

Wir haben hier wieder einen Oldschool-Grusler im Stile von „Insidious“, der weder ein Actionfeuerwerk noch Gore bietet.
Tatsächlich ist dieser Film relativ blutarm, dafür eher ruhig-atmosphärisch.

Kurz zur Story:

Der erfolgsmäßig nicht mehr ganz oben schwimmende Schriftsteller Ellison (Ethan Hawke) muss mit Frau und Kindern in ein abgelegenes Haus ziehen, in dem vor einiger Zeit eine Familie auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Ellison versucht, anhand dieses ungeklärten Verbrechens einen neuen Bestseller zu schreiben…
Aber er hat nicht mit der Kiste auf dem Dachboden gerechnet…

Im Versuchsaufbau, ob einem dieser unheimliche Film von Scott Derrickson („Der Exorzismus der Emily Rose“, „Der Tag, an dem die Erde stillstand“)
gefällt, darf in jedem Falle folgendes nicht fehlen:

- Surroundanlage, nicht ganz leise eingestellt
- Subwoofer (hier gibt es viele tiefe Frequenzen)
- gemütlich dunkle Atmosphäre zu Hause.

Wer an folgender Situationsbeschreibung seine Freude hat, der ist hier richtig:

„…Der alte Super 8-Projektor entwickelte plötzlich ein Eigenleben und zeigte schreckliche Bilder…“.

Hier gibt es knarzende Dielen, plötzliches Gepoltere, Stromausfall, unheimliche Geräusche.

Wer sich an den Versuchsaufbau hält und für solche Filme etwas übrig hat, der wird sich vor Angst fast in die Hosen machen.

Tipp für ungemütliche Abende!
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am 31. August 2015
Es ist schwer, einem Film wie „Sinister“ wirklich gerecht zu werden – und es ist schwer zu erklären, warum, ohne Interessierten zu viel über die Handlung zu verraten und ihnen damit evtl. den Spaß zu verderben.
Wer atmosphärisch dichte Horror-Filme mag, der wird „Sinister“ sicherlich dafür schätzen. Die Bilder sind gut inszeniert, wenn auch an einigen Stellen (und zwar NICHT an den spannenden) zu dunkel geraten. Ethan Hawke als Hauptdarsteller macht seine Sache wirklich gut und liefert ein glaubhaftes Portrait des Schriftstellers ab, der unter dem Druck steht, einen neuen Bestseller produzieren zu müssen; auch die Leistungen der anderen Darstellerinnen und Darsteller stehen ihm nicht nach. Insofern ist – bis dahin – alles wirklich in Ordnung mit diesem Film.
Leider jedoch lässt die interne Logik zu wünschen übrig. Wohlgemerkt: Ein Thriller mit eindeutigen Motiven des Übernatürlichen muss nicht (und kann auch gar nicht) nur unserer Realität verbunden sein. Doch er sollte in sich stimmig sein und wenn schließlich eine Auflösung präsentiert wird, die aufgrund simpler physischer Grenzen nicht funktioniert, müssen diese entweder im Sinne einer höheren Realität aufgehoben werden – oder es bleibt eben für jene, die auch bei Horrorfilmen innere Logik erwarten, ein schaler Nachgeschmack.

Ja, ich weiß, das ist nur für die zu verstehen, die den Film gesehen haben. Also sagen wir einfach: Wenn Sie übernatürliche Thriller-Unterhaltung suchen und es Ihnen auf die Logik nicht ankommt, dann schauen Sie sich den Film an und er wird Ihnen vermutlich gefallen. Wenn Sie allerdings ein Freund von in sich schlüssigen Handlungen sind, bereiten Sie sich auf ein Ärgernis vor … oder ersparen Sie es sich.
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am 31. August 2015
Ich bin ein Fan von Horrorfilmen und nach The Ring (japanisches Orginal) hat mich schon lange nichts geschockt bzw. Angst gemacht. Aber Sinister hat das echt geschafft und ich bin echt abgehärtet. Spoiler! Der Film hat ne nicht ganz so neue Geschichte und manchmal ist es auch nicht ganz so einfach was neues zu erfinden. Man kann auch alte Geschichten neu erzählen. Was in Sinister gut umgesetzt wurde. Der Vater ist Autor und zieht mit seiner Familie in ein Haus wo vorher eine Famile ermordet wurde. Das ist nicht neu, aber am Ende kommen mit den Filmen und den Kindern neue Elemente hinzu. Und das wurde meiner Meinung nach gut gemacht. Atmosphäre und Musik sind super und ohne die wäre der Film nur halb so gruselig. Die Schauspieler sind auch gut, nur leider konnte ich selber keine starke "Bindung" zu den Charakteren aufbauen. Da fällt es mir schwer mit der Familie "mitzuleiden". Ein bischen mehr Tiefe bei den Charakteren hätte da nicht geschadet. Da fiebert man gleich mehr mit. Also der Film hat alles was ein guter Horrorfilm braucht: düstere Atmosphäre, unheimliche Musik, gruselige Kinder, einen Killer der nicht sofort enttarnt wird und ein schockierendes Ende. Für einen gruseligen Abend alleine oder mit Freunden ist der Film echt zu empfehlen!
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am 31. August 2015
Ich bin eigentlich sehr wählerisch, was Horrorfilme angeht (z. B. langweilen mich Torture-Porns wie SAW etc.) und auch sonst sehr schnell in Rage zu bringen zu und zu schlechten Rezensionen zu verführen, aber Sinister hat mich sehr überzeugt, auch wenn er einige kleinere Schwächen hat.

Der Film ist sehr überlegt geschrieben und ziemlich gut umgesetzt, das fängt bereits beim verstörenden Soundtrack (den ich sehr gut fand), an, zieht sich über die echt krassen Super-8-Filme weiter hin und hört bei den äußerst effektiv eingestreuten Schock-Effekten noch nicht auf. Die Story finde ich herausragend, denn auch wenn sie fiktiv ist (zum Glück!), wurde sie doch ziemlich authentisch und glaubhaft dargeboten.

Es ist lange her, dass ein Horrorfilm mir eine ordentliche Gänsehaut beschehrt hat, bei Sinister haben sich mir endlich wieder mal die Nackenhaare aufgestellt!

Ich möchte den Film uneingeschränkt weiterempfehlen, und zwar an alle, die über kleinere bis sehr kleine Logik-Schwächen hinwegsehen können.

Im September kommt der zweite Teil, ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten und werde mir diesen, sobald verfügbar, umgehend zulegen!
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am 31. August 2015
Den Film hab ich auf Pro 7 geguckt, eigentlich nicht große Erwartungen gehabt, aber ich fand den Film wirklich gut. Es baut sich eine düstere atmospährische Spannung auf, die sich gegen Ende des Filmes erst entlädt und zum Höhepunkt findet. Wer einen actionbeladenen Horrorstreifen sucht, wo alle 2 Minuten jemand abgemurkst wird ist hier falsch. Oder die Opfer minutenlang kreischen und flüchten. Ich hasse solche Horrorfilme.

Handlung: der Author zieht mit seiner Familie in ein Haus ein, wo eine Familie getötet wurde (oder zumindest im Garten), um dort die Hintergründe zu recherchieren um einen neues Buch schreiben zu können. Am Dachboden findet er dabei einen Videoprojektor und Filmrollen (Homevideos). Diese guckt er sich an der Leinwand an. Zunächst werden die Familien in den Homevideos im fröhlichen Zusammensein gezeigt, man befürchtet nichts böses. Plötzlich dann die Tötungen, wo der Mörder nicht gezeigt wird. Alles deutet auf ein gespenstiges Fabelwesen namens Bokul hin und mehr und mehr mysteriöse Dinge passieren im Haus.

Mehr möchte ich nicht vom Film verraten.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2015
Oh man Sinister ist einfach nur cool.
Ich will hier nicht zu viel verraten…
Der Film ist ein muss in jeder DVD-
Sammlung. Und in meinen Augen ist
Sinister einer der Besten Grusel/Schocker
Filme, die ich je gesehen habe.
Von der ersten Minute bis zur
letzten ist es Spannung pur.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2014
Mann-o-mann, ich bin schon einiges gewohnt und habe schon so einiges reisserische und blutrünstige über mich ergehen lassen. Ich tendiere zum Splatterfilm, wenn er nicht übermäßig lustig gemacht ist sondern ernsthaft. Mir war klar, daß bei diesem Film die Splatter-Einlagen weniger handfest sein würden und habe mich aufgrund des Spitzencovers doch für einen Kauf entschieden. Und den habe ich in keinster Weise bereut.... Der Film ist gruselig ohne Ende, spart nicht mit Schockmomenten. Der Ton und das Bild saugen einen Quasi in den Filmablauf mit hinein und lassen einen nicht mehr ruhig im Sessel sitzen. Selten hat mich ein Film so mitgerissen. Die Snuff-Videos, die Ethan Hawke da auf dem Dachboden findet sind schrecklicher als jede Fantasie es sich einem vorstellen läßt. Das hat mich geradezu elektrisiert und war selbst für mich als Gorehound mühsam zu schlucken.
Ganz dickes Lob für diesen spannenden, ernsthaften und ungemein gruseligen Film! Meine absolute Kaufempfehlung, lassen Sie sich erschrecken !!!!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
*
Auch wenn der Film einen zu Beginn glauben machen könnte, es ginge um einen Serienkiller, dessen Markenzeichen es ist, ganze Familien brutal umzubringen und die Morde auf Filmband aufzunehmen ... so ist die Wahrheit nicht ganz so ... weltlich! Und wenn man dann schließlich überzeugt ist, zu wissen wie der Hase nun läuft, kommt die dicke Überraschung doch erst zum Schluss!
Die paranormalen Elemente schieben den Film ins Genre des okkulten Horrors. Zu(meine)m Glück gibt's jedoch keinen Priester, welcher dem dämonischen Spuk mit Kruzifix und Weihwasser klischeehaft beizukommen versucht. Solche Hilfsmittel fand ich auch immer schon irgendwie albern und billig.

Die Horror-Szenen triefen nicht gerade voll Blut (zu sagen sie seien völlig blutleer, wäre allerdings gelogen). Das Schlimmste nimmt die Kamera jedoch nicht auf (ansonsten müsste der Film eine FSK 18 beantragen). Das Grauen entsteht zum Teil im Kopf des Zuschauers
Dem niedrigen Budget, aber auch zum Zwecke der Errichtung einer passenden Atmosphäre, ist es verschuldet, dass die Grusel-und Schockmomente vergleichsweise rar gesät sind. So kann sich die Spannung langsam und allmählich aufbauen. Auch wenn die (scheinbare) Auflösung Mitte des Filmes präsentiert wird, so kommt die eigentliche Auflösung erst im Finale. Und die ist so schockierend, dass es SINISTER meiner Meinung nach zu einem tollen okkulten Horrorfilm macht.

Die fast durchgehende Abwesenheit des "Monsters" ist - so enttäuschend das manche finden mögen - einfach notwendig. Der Logik des Filmes ist es zu entnehmen, warum dies der Fall ist. Abgesehen davon verliert jeder übersinnliche Schurke seinen Reiz, wenn er zu häufig dargestellt wird.
Das Design der Kreatur ist zwar recht gruselig gehalten, doch wurde offenbar darauf geachtet, dass es nicht dem üblichen Klischee entspricht (Hörner, rote Augen, etc.), sodass keinerlei Verbindung zum judeo-christlichen Teufel/Satan/Dämon gemacht werden muss (was ein Novum ist, da es bei okkultem Horror üblicherweise in diese Richtung geht). Das Wesen hier ist aber viel älter. Es wurde zwar extra für den Film erfunden, erinnert mich aber in groben Zügen an die keltische Gottheit Cromm Cruach (welche bekannt für seinen enormen Durst nach kindlichen Menschenopfern war) ... doch davon gibt's auf der Welt sowieso noch mehr.
Interessanterweise ist das Wesen sogar quasi modernisiert (kommt auch nicht oft vor, dass altertümliche Monster sich auf diese Weise anpassen).

Die schauspielerische Leistung kann sich sehen lassen. Die Charaktere geben keine dämlichen Phrasen von sich oder agieren allzu sehr hirnlos. In Ordnung ... der Protagonist stolpert zwar auch hier mit 'ner Taschenlampe im Dunkeln durchs Haus, doch immerhin hat er einen plötzlichen Stromausfall als einigermaßen gute Ausrede parat (an die Sicherungskästen hat er wohl in dem Moment auch nicht gedacht, weil er evtl. noch nicht weiß wo die sich genau befinden oder weil der Weg dahin zu weit ist oder wasweisich ... ich sehe mal gnädig darüber hinweg). Selbst die blöde Entscheidung NICHT gleich die Polizei einzuschalten ist begründet. Der Mann ist nunmehr ein erfolgloser Autor, welcher seinem Ruhm vor 10 Jahren nachtrauert. Er will die "heiße Story" die hier abläuft, erst mal für sich behalten und nicht an die Presse abgeben. Dumm, aber menschlich nachvollziehbar.

SINISTER erinnert mich ein wenig an solche Filme wie SHINING oder RING und auch NIGHTMARE ON ELM STREET. Zumindest weist er einige Elemente aus diesen Filmen auf, ist aber - allgemein betrachtet - ziemlich originell und eigenständig. Eine Vereinigung von grausamer Serienkiller-Selbstdarstellung (mit "Found Footage" Elementen) und okkulten, übersinnlichen Begebenheiten (inkl. "Hounted House" Szenarien) ... plus einem wahrlich erschreckendem Ende.
Das Ergebnis ist ein gelungener (paranormaler) Horrorfilm!
Der kommerzielle Erfolg spricht jedenfalls für sich. Zur Zeit wird an der Fortsetzung gearbeitet (in welcher wir evtl. mehr von jener Kreatur erfahren dürfen, da sie nun quasi vorgestellt worden ist).
Damit gehört SINISTER jetzt zur Riege meiner Lieblings-Horror-/Grusel-Filme.
Sehenswert? Absolut. aber nur für diejenigen Horror-Fans, welche auf Übersinnliches stehen und kein ekliges Gemetzel zu sehen erwarten.
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