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Die Kurzversion - Plusminus:

+ gut geeignet zur täglichen Reinigung
+ nimmt Schmutz, Staub und Haare gut auf
+ überfährt bei Feuchtreinigung jeden Punkt dreimal
+ Boden trocknet schnell nach der Reinigung
- nicht so gut geeignet für hartnäckige oder klebrige Verschmutzungen (da muss man dann selbst Hand anlegen)
+ Sowohl Mehrweg- als auch Einwegtücher verwendbar

+ super einfache Handhabung
+ Quasi Kein Wartungsaufwand

+ Wischt feucht bis zu zwei Stunden, trocken bis zu drei Stunden
- Ladezeit beträgt bis zu 10 Stunden
- keine Dockingstation, man muss per Hand aufladen

+ sehr gutes Navigationssystem, er wischt jede Stelle die er erreichen kann, hat kein Problem mit runden Objekten oder Stellen, auch nicht mit Ecken oder Wänden

Die lange Version:
Der Braava ist das neueste Model aus dem Hause iRobot (Stand Juli 2013). So wirklich richtig neu ist das Gerät allerdings nicht, es ist schon in dern USA vor einiger Zeit als Evolution Robotics Mint Automatic Hard Floor Cleaner auf den Markt gekommen und wurde in Europa dann zunächst von Dirt Devil unter der Bezeichnung Evo vertrieben. Jetzt hat iRobot die Herstellerfirma aufgekauft und somit den Mint als Braava im eigenen Programm und die Gelegenheit gleich noch dazu genutzt, den Roboter weiterzuentwickeln und noch besser zu machen.

Ich habe zu dem Braava ein Video erstellt, das eigentlich sehr umfassend informiert. Ich zeige wie das Gerät aussieht, wie es funktioniert, und zeige auch in einem Zeitraffervideo den Braava im Einsatz. Trotzdem werde ich hier wie immer noch etwas dazu schreiben, aber um einen wirklich guten Eindruck von dem Gerät zu bekommen würde ich jedem das Video dringend ans Herz legen.

Doch natürlich möchte ich für alle die das Video nicht sehen können oder möchten auch im geschriebenen Teil auf das Gerät etwas näher eingehen.
Zunächst muss man vorwegschicken dass die Produktbeschreibung hier schlicht falsch ist. Der Braava ist kein Robotersauger, er ist ein Roboterwischer. Das sollte iRobot schleunigst ändern, denn sonst sind Enttäuschungen vorpgrammiert. Apropos Enttäuschungen: Man sollte sich auf jeden Fall vorher über den Roboter informieren und darüber was er kann und was er nicht kann. Viele der eher negativen Reviews gehen einfach auf eine falsche Erwartungshaltung. Darum hoffe ich in diesem Review rüberbringen zu können, was der Braava kann und was er nicht kann, damit man, wie ich, viel Freude an dem Produkt hat.

Bei mir ist die Küche ein großes Problemfeld. Dort ist PVC verlegt und sie ist quasi das Durchgangszimmer zum Rest der Wohnung, daher sammelt sich dort naturgemäß viel Staub, Schmutz und Dreck an und eigentlich müsste sie wenn nicht täglich, dann aber doch mehrfach pro Woche gewischt werden. Mache ich aber nicht - ich wische eher so alle 2-4 Wochen, je nachdem wie schlimm es aussieht. Daher ist der Braava für mich die ideale Lösung, denn ihn schalte ich einfach jeden Tag einmal ein und schon sieht meine Küche immer gut aus und ich habe quasi keinen Aufwand dadurch. Für mich ist das ganze ein absoluter Traum.

Was der Braava aber nicht kann ist zaubern bzw. dafür sorgen, dass man seinen Wischmob entsorgen kann. Er kann keine gründliche Tiefenreinigung vornehmen. Hat man etwa klebrige Flüssigkeiten verschüttet und dieses im Idealfall auch noch über Nacht eintrocknen lassen so wischt der Braava da zwar anstandlos drüber und wenn es sich um keine extrem Verkrustung handelt sieht die Fläche danach auch in der Regel sauber aus - es klebt aber dennoch. Da muss man dann selbst Hand anlegen.

Ein großer Vorteil des Roboters ist der geringe Wartungsaufwand. Vlt. reinigt ein Scooba gründlicher, da stekct aber, zumindest wie ich es in anderen Rezensionen gelesen habe, deutlich mehr Wartungsaufwand hinter. Der Braava hingegen ist super leicht zu handhaben, sehr schnell einsatzbereit und erfordert quasi keine Wartungsarbeit.
Möchte man ihn in Betrieb nehmen muss man sich vorher für einen Modus entscheiden: feucht oder trocken. Dann befestigt man das entsprechende trockene oder feuchte Tuch am Reinigungspad, setzt den Braava auf den Boden, stellt den Navigationscube irgendwo hin, drückt die Taste für den entsprechenden Reinigungsmodus und das wars - schon legt der Braava los und das ganze hat zwischen 60 und 120 Sekunden gedauert.
Wenn der Braava fertig ist mit dem Reinigen kommt die Wartung: Braava nehmen, Reinigungstuch entfernen und entweder in die Wäsche bei Mehrwegtüchern oder in den Müll bei Einwegtüchern. Braava an den Strom anschließen, fertig. Dauer: 60-120 Sekunden.
Wie gesagt ich habe keinen anderen Haushaltsroboter, aber ich denke damit ist der Braava in Sachen Handhabung und Wartung schon absolut spitze.
Aber und zu sollte man vlt. noch die Räder kontrollieren und von Schmutz befreien, aber wenn man das einmal pro Monat macht dürfte es absolut ausreichen.

Zu den angesprochenen Reinigungsmodi: Es gibt wie gesagt zwei: trocken und feucht. Beide unterscheiden sich. Im Trockenreinigungsmodus schafft der Braava eine größere Fläche, benutzt ein anderes Reinigungsprogramm, hält länger durch und ist schneller. Er fährt in parallelen Linien, umfährt dabei Hindernisse und reinigt jeden Bereich nur einmal.
Im Feuchtreinigungsmodus fährt er in einer leichten linksdrehung los, setzt zurück und fährt in einer leichten rechtsdrehung weiter. Er überfährt also jeden Punkt dreimal, das sorgt schon für eine gute Reinigung. Er schafft dann nur noch ca. 24m² statt 90m² und hält nur zwei statt drei Stunden durch, dafür ist die Reinigung aber auch gründlicher.

Man muss sich hier bewußt sein, dass die Reinigung nur durch die Mikrofasertücher erfolgt. Richtig grobe Elemente wie Kiesel oder Steine oder sonstige scharfkantige Sachen sollte man vorher entfernt haben, sonst schiebt der Braava sie vor sich her und ruiniert vlt. den Fußboden. Ich hatte bei der Feuchtreinigung anfangs sorgen, dass das Tuch nach wenigen Minuten trocken ist. Die Sorge war unberechtigt, auch auf den letzten cm war der Boden hinter dem Braava noch feucht, was mich sehr positiv überrascht hat. Beim Feuchtreinigen bildet sich hinter dem Braava einer dünner Wasserfilm der sehr schnell trocknet.
Mitgeliefert werden übrigens ein weißes Mikrofasertuch für die Trockenreinigung und ein blaues für die Feuchtreinigung. Beide sind bei 60°C waschbar und sehen danach wieder aus wie neu. Allerdings ist das bei täglichem Einsatz eher unpraktisch, da man ja nicht täglich 60°C Wäsche wäscht. Daher kann man sich entweder noch zusätzliche Tücher kaufen, was allerdings recht teuer ist.
Eine gute alternative sind Feuchtreinigungstücher z.b. von Swiffer. 24 Stück kosten ca. 4.-€, damit dürfte man einen Monat lang hinkommen. Ich habe auch preiswertere Tücher von Rossmann (Flink & Sauber) ausprobiert, diese kann ich nicht empfehlen, die sind zu schnell trocken. Da kann man natürlich rechnen was effizienter ist. Ein Pack von zwei Trocken- und einem Feuchtreinigungstuch kostet ca. 10€. Davon 3-4 Stück dann sollte man eigentlich ganz gut hinkommen, zumal die Tücher auch bei einer 40° Reinigung wieder sauber werden. Und dann spart man sich das monatliche Neukaufen der Swifferpacks. Da ich bei sowas eher etwas faul bin werde ich wohl bei den Swiffertüchern bleiben. Das Ergebnis überzeugt mich und es ist einfach einfacher ;) Aber das handhabt jeder so wie er will denke ich.
Man kann übrigens auch ein extra Reinigungspad mit Wasserreservoir nachkaufen, dass das Tuch dann nachfeuchtet. Wer häufiger Probleme damit hat, dass die Feuchttücher zu schnell trocken werden, etwa weil der Raum zu groß ist, sollte über den Einsatz nachdenken.

Ein weiterer Punkt der auf jeden Fall angesprochen werden muss ist die Navigation: Wie gut reinigt der Braava ist schließlich nicht nur dadurch zu beantworten wie gut er Verunreinigungen beseitigt sondern auch wie gut er jeden Punkt im Raum erwischt. Um es vorweg zu nehmen: Der Braava leistet hier fantastische Arbeit.
Zusammen mit dem Braava bekommt man ein North Star Indoor GPS Cube geliefert. Dieser kleine Würfel wird mit zwei C-Batterien betrieben und bei Inbetriebnahme des Braavas irgendwo in den Raum gestellt, am besten auf eine Ablage (Tisch, etc) mit freiem Blick zur Decke. Dank dieses GPS Moduls fährt der Braava nicht einfach dumm drauf los sondern er erstellt eine Karte des Raumes, zumindest soweit er für den Braava zugänglich ist. Diese Karte sorgt dafür, dass er jeden Bereich des Raumes erfasst und auch mit sonst schwierigen Objekten wie z.B. runden Mülleimern oder Runden Treppenaufgängen etc. keine Probleme hat und auch diese runden Bereiche sehr gut erreicht. Ich habe (wie man in dem Video sieht) einmal fast in meiner kompletten Küche Saft + Cola verschüttet und den Braava reinigen lassen. Er hat alles erwischt, außer in Bereichen die für ihn nicht zugänglich waren oder Stellen die zu stark verschmutzt waren. Denn er überfährt jeden Punkt dreimal, hat aber keinen Sauberkeitssensor. Ist der Punkt nach den 3x nicht sauber, wird sich der Braava nie wieder um ihn kümmern.
Apropos Sensoren, der Braava erkennt andere Untergründe und Abgründe. Stößt er auf einen Teppich macht er kehrt, eben so wie an Abgründen. Allerdings kehrt er später zu diesen Abgründen wieder zurück, um auch in diesem Bereich gründlich zu reinigen. Angst, dass der Braava irgendwo runterfällt muss man nicht haben. Und wenn Hartboden und Teppich nicht komplett bündig anschließen sondern z.B. durch eine Fußleiste getrennt sind, wird er auch hier drumherum fahren. Man kann auch noch GPS Module nachkaufen, um die Reichweite des Braaveas zu erweitern und ihn so auch mehrere Räume auf einer Ebene reingen zu lassen.

Der Braava hat einen Annäherungsensor mit der er nahende Möbelstücke erkennt. Fährt er in gerade Linie etwas schneller über den Boden reduziert er seine Geschwindigkeit dann entsprechend. Trotzdem stößt er an Rändern und Ecken immer wieder an Wände oder Möbel. Das muss er tun, um so gründlich wie möglich zu reinigen, er ist aber an der Vorderseite ebenfalls mit einem Gummibezug ausgestattet um Möbel zu schonen. Angst dass er irgendwas kaputt macht braucht man nicht haben, wobei man natürlich nicht die teure Vase auf dem Boden stehen haben sollte. Möchte man einen bestimmten Bereich vom Braava aussperren, so muss man dort eine physische Barriere errichten, die auch etwas stabiler sein sollte, denn der Motor hat ganz schön Kraft. Stellt man das GPS Modul z.b. auf den Boden kann es vorkommen, dass der Braava diesen umfährt und verschiebt, wodurch die erstellte Karte natürlich unbrauchbar wird.
Apropos: Mittlerweile kann man den Braava im laufenden Betrieb hochnehmen, etwa um das Tuch zu wechseln oder um ihn zu befreien wenn er sich festgefahren hat, ihn danach wieder absetzen und er setzt sein Programm fort. In früheren Versionen als Mint hat er bei einer Unterbrechung sein Programm und die Karte komplett gelöscht und man musste wieder komplett von vorne Anfangen. Und zum Thema festfahren. Bei mir in der Küche gibt es eine Stelle, die rechte Ecke der Waschmaschine die die einzige Gefahr für den Braava ist. Wenn er diesen Bereich in einem bestimmten Winkel anfährt bleibt er stecken und kann sich selbst nicht mehr befreien. Da muss ich mir noch irgendwas überlegen. Ich würde dies dem Gerät nicht als Fehler ankreiden, das liegt einfach in der Natur der Sache.
Etwas schade ist, dass es keine Möglichkeit gibt eine Raumkarte zu speichern, er legt sie jedes Mal aufs neue an, wobei das Speichern wahrscheinlich keine Auswirkungen hätte, er müsste die gleiche Stecke ja eh immer wieder abfahren. Von daher ist das schon ok.
Sehr sympathisch finde ich übrigens die LED Lichter. Immer wieder wenn der Braava seine Route neu berechnet blinken diese drei auf, was dem Braava durchaus ein wenig Persönlichkeit gibt

Doch wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten, es gibt durchaus ein paar Dinge die mich stören, auch wenn es nicht viele sind. So hätte ich mir zum einen gewünscht, dass das Pad mit Wasserreservoir gleich zum Lieferumfang gehört. Auch wären zwei Tücher mehr ganz nett gewesen. Das sind aber Kleinigkeiten.
Wirklich ärgerlich ist das Nachladen. Dazu muss man den Braava hochnehmen und den Netzstecker auf der Unterseite einstecken. Wünschenswert und zeitgemäß wäre eine Dockingstation zu der der Braava nach dem Reinigen von alleine zurückkehrt, sich selbstständig auflädt und abschaltet wenn er volll aufgeladen ist. Da die Ladezeit mit bis zu 10 Stunden recht hoch ist, ist es ärgerlich wenn man den Braava benutzen will und feststellt dass er leer ist. Hier wäre es sehr schön wenn sich iRobot für die nächste Version eine Lösung überlegt, die Nutzerfreundlicher ist.

Fazit:
So, dass war mal wieder ein recht ausführlicher Überblick, ich hoffe ich habe alles wesentliche angesprochen. Falls noch Fragen offen sind, gerne nachfragen. Für eine Feuchtreinigung meiner 15m² Küche benötigt der Braava ca. 25-30 Minuten, trocken ca. 12-15 Minuten.
Für mich ist das Gerät ideal. Ich lasse ihn täglich eine Küche wischen und habe nicht ständig ein schlechtes Gewissen weil ich ja eigentlich noch wischen müsste, es aber mangels Lust und Zeit vor mir her schiebe. Daher kann ich bezogen auf mein Nutzungsverhalten nur volle fünf Sterne geben, das Gerät tut absolut das was soll.

Nachtrag: In der ursprügnlichen Fassung habe ich auf den Braava 380 verwiesen, da war aber der gelistete Preis falsch und nur 10€ teurer als der 320 hier. Mittlerweile ist der 380 aber wieder zu seinem normalen, deutlich teureren Preis gelistet daher kann ich dem Braava jetzt wieder eine Empfehlung geben.
1818 Kommentare|181 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2014
Drei Tage lang habe ich ihn getestet und dann zurückgeschickt. Ich habe vorher alle, wirklich alle Rezensionen zum Braava 320 und 380 gelesen – aber für meine Ansprüche ist dieser Roboter ungeeignet. Nehmen Sie sich daher Zeit zum Lesen, immerhin geht es um einen ansehnlichen Geldbetrag. Wie der Braava funktioniert, haben andere Nutzer anschaulich erklärt. Ich schreibe hier einen Erfahrungsbericht und hoffe, er kann zu Ihrer Entscheidung etwas beitragen.

Ich hasse Putzen, ganz besonders das Wischen. Deshalb hielt ich den Braava für eine mögliche Lösung dieses Problems. Und es versteht sich von selbst, dass man den Raum vorher penibel saugt oder zumindest sehr gut ausfegt, denn der Braava kann nur wischen. Äh, hoffentlich!

Ich habe den Braava 320 zuerst im Nasswisch-Modus auf Kautschuk-Boden in der Küche eingesetzt. Mit ein wenig räumlichem Verständnis hat man schnell heraus, wohin man den Cube dabei stellen sollte und wo man den Braava am Geschicktesten loslaufen lässt. Es hat durchaus Unterhaltungswert, ihm dabei zuzuschauen, wie er ein bisschen nach rechts, ein bisschen nach links hin- und herfeudelt. Bei einer quadratischen, leergeräumten Küche mit bodenstehenden Einbaumöbeln war das ja wirklich nicht schwer. In die Ecken und Fußleisten beißt er sich regelrecht hinein, er fährt sie immer wieder an, bis ihm die GPS-Karte sagt, dass er jetzt wohl alles berührt hat, und zum Schluss fährt er noch einmal die Kanten ab. Nass berührt – von Wischen kann nicht die Rede sein. Das Ergebnis war, oberflächlich betrachtet, na ja, ausreichend sauber, der Lappen dunkel, was ja kein Wunder ist bei der kleinen Putzfläche. Die Ecken bleiben verschmiert, die Kanten ebenfalls. Ich will das Roboterlein ja nicht schon nach dem ersten Mal „herunter-putzen“, aber als Ersatz für eine Putzfrau, wie manche hier schreiben, taugt er wirklich nicht.

Sie glauben mir nicht? Zeigen (nicht klicken!) Sie mit der Maus auf das kleine Braava-Reklame-Foto mit der Küche (ganz oben auf der Seite iRobot Braava 320 Wischroboter, weiß), dann fahren Sie mit der Maus auf das große Foto rechts daneben. Es vergrößert sich noch mehr und Sie können sich einen genauen Eindruck von seiner Wischerei machen. Das spricht Bände, und ich frage mich, wie lange er wohl um die vielen runden Beinchen braucht und wie das dann hinterher aussieht. Mit dem Zurück-Knopf Ihres Browsers kommen Sie übrigens wieder hierher zurück.

...

Soweit zur Küche. Man muss den Lappen nach dem ersten Raum nicht gleich in die Waschmaschine werfen. Es genügt, das blaue Ding unter heißem Wasser mit einer Handbürste zu säubern – und schon kann man den Braava im nächsten Raum einsetzen. Das war das Badezimmer mit matt-grauen Steinfliesen. Einfacher Grundriss, herumstehende Kleinmöbel ausgeräumt, gesaugt. Hier war das Ergebnis besser, er bekam aber nicht die Wasserflecken von Dusche und Waschbecken weg. Danach Tuch wieder von Hand ausgewaschen und weiter geht's.

In der Gästetoilette mit frei hängendem WC war er blitzschnell fertig und das Ergebnis war erstaunlich gut. Haben Sie einfache, kleine und völlig leere Räume?

Inzwischen war der Akku leer und musste erst wieder Stunden aufgeladen werden.

Zweiter Tag, weiter zum Wohnzimmer. Hier liegt mittig ein Teppich, drumherum vier Parkettbereiche. Und genau hier fing die Arbeit an. Man sollte nicht nur alles wegräumen, um ihm die Navigation zu erleichtern, nein, ich musste jeden der Bereiche gekonnt mit Hindernissen absperren, damit er sich in dem großen Raum nicht leerfährt. Zur Schonung des Bodens habe ich den Lappen nebelfeucht gemacht, aber im Trockenmodus gewischt. Er mäandert dann in einfachen Bahnen hin und her, fährt am Schluss auch nicht die Kanten ab. Das geht also wesentlich schneller und das Maschinchen hält logischerweise länger durch. Trotzdem hat mich die Hin- und Herräumerei, das Saugen, das Absperren, das wiederholte Auswaschen des Lappens, das Wiederbefeuchten, das Warten und Wegräumen länger als einen halben Tag gekostet. Von Hand mit Wischer und Eimer mache ich das mit Vor- und Nachbereiten in einer Stunde und sauberer als der Braava, denn er hinterließ stellenweise feine Wisch- und ganz feine Schleifspuren auf dem Parkett, und das ist völlig indiskutabel.

Und jetzt betrachten Sie die anderen Reklame-Fotos ganz oben oder weiter unten bei der Produktbeschreibung iRobot Braava 320 Wischroboter, weiß: nichts steht auf dem Parkett herum - und wenn Möbel, dann Braava-sicher auf einem Teppich, denn so ist er am effektivsten. Haben Sie eine solche Wohnung? Oder können/wollen Sie ihm einen großen Raum in mehrere kleine, einfache, leere Abschnitte einteilen? Tja, und damit ist der Aufwand da.

...

Der Akku war schon wieder leer.

Da ich tagsüber eigentlich andere Dinge zu tun habe, als einen niedlichen dummen Roboter zum Jagen zu tragen, verschob ich weitere Tests auf den dritten Tag, zumal er wieder Stunden zum Laden brauchte. Auch klar: bis der Akku richtig voll ist, muss er einige Male geladen werden. Dann dauert das Ganze aber 10 und mehr Stunden, wie manche hier schreiben. Der schwarze Braava 380 soll ja schneller laden als der weiße 320, aber wie lange der technisch rückständige NiMH-Akku bei beiden Versionen durchhält, möchte ich gar nicht erst wissen.

* Zeitersparnis? Fehlanzeige.

* Unterhaltungswert? Für den sozialen Umgang ist er hervorragend geeignet, denn unzählige Bekannte kamen vorbei und sogar mein technik-begeisterter Sohn reiste an, um „das Ding“ zu begutachten. Wer Spaß daran hat, einer kleinen Lokomotive beim Schieben eines feuchten Tuchs zuzuschauen, wird sicher seine helle Freude haben.

* Notwendigkeit? Wer gesundheitlich eingeschränkt oder so überbeschäftigt ist, dass er eine Hilfe braucht, kann das Gewissen beruhigen, es ist immer noch besser als tage- (oder wochen-???)lang gar nichts.

* Sauberkeit? Nur unter Bedingungen. Das Ergebnis ist sonst enttäuschend, nämlich innen Hui und außen Pfui. Bedingung ist, dass man den Braava bei größeren Flächen zwischendurch hochheben und den Lappen wieder saubermachen sollte, sonst wird es grässlich unhygienisch (igitt, auf den teuren Zusatz-Tank, 'tschuldigung, ich muss mich berichtigen, auf das "iRobot Braava 380 Pro-Cleaning-Reservoir-Pad" verzichte ich daher dankend!). Der Lappen bleibt ziemlich lange feucht, in wirklich großen Räumen tut's ein Schwupps Wasser in den Weg zur Not auch. Das brauchen Sie aber nicht, denn Sie spülen den Lappen ja zwischendurch aus, oder? Einen Tropfen passendes Reinigungsmittel in dieses Spülwasser verträgt er, ohne zu schmieren, und dann riecht es auch gut. Aber wirklich nur einen Tropfen und nur für die, die ihre Hände nicht von Zusatzmitteln lassen können! Wie man den Roboter im laufenden Betrieb hochhebt und clever wieder einsetzt, ohne ihn zu verwirren, ist im Handbuch gut beschrieben, aber wer liest das schon?

Das weiße Tuch habe ich übrigens nicht getestet, denn für Trockenwischen ist jeder Staubsauger und sogar der alberne Swiffer schneller und besser geeignet, es sei denn, man ist sogar dafür noch zu bequem.

Am dritten Tag im langen Parkettflur mit den vielen Türeingängen konnte ich der sich abquälendenden GPS-Steuerung nicht länger zuschauen und hatte nur noch Mitleid mit dem kleinen Kerl. Bis der Akku völlig leer war, hat er das im Nasswisch-Modus etwa eineinhalbmal geschafft, dann blieb er mittendrin erschöpft mit Abschluss-Piepsen stehen. Ich geb's ja zu, die aufblinkenden Lämpchen, das Piepsen, das Herumeiern - man kann den hübschen Racker schon ins Herz schließen, manche geben ihm sogar einen Namen ... das sollte aber keinen Einfluss darauf nehmen, seine Leistung zu bewerten, denn als Spielzeug ist er zu teuer.

Eigentlich wollte ich für die unausgereifte GPS- und die nur mäßige Putzleistung lediglich einen Stern vergeben. Den zweiten Stern gebe ich aber für das sehr gute blaue Mikrofasertuch, das sich von Hand leicht auswaschen lässt und in der Waschmaschine wieder richtig sauber wird, wobei die empfohlenen 60° durchaus auf weniger diskutierbar sind. Ich habe das Tuch auf dem Boden per Hand mit viel Druck getestet und war erstaunt, wie gut es putzt. Was der Braava schafft, ist allein der Wirkung dieses kleinen blauen Lappens geschuldet. Ich schreibe es noch einmal, denn das, genau das ist die aller-aller-wichtigste Erkenntnis, und deshalb geht es NICHT darum, den Lappen feucht zu halten, sondern ihn zwischendurch immer wieder SAUBER zu machen! Und das nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern damit er überhaupt wieder sauber wischen kann.

Oder putzen Sie Ihre ganzen Räume nur mit einem einmal eingetauchten Mini-Feudel??? - - - Aha.

Wie oft sollte man das tun? Dafür habe ich auf die Schnelle eine Formel entwickelt. Bodenbelag mal Verschmutzungsgrad mal Putzlappenfläche geteilt durch Hygieneempfinden mal Lustprinzip in Klammern hoch Freizeitwunsch. Kommastellen abrunden. Eigentlich ganz einfach. Oder wie oft tauchen Sie einen winzigen Wischmop ins Wasser?

Kopfschüttelnd und mit einem gewissen Ekelgefühl lese ich hier andere Rezensionen über den Braava 380, die sich gegenseitig darin überbieten, wieviel Quadratmeter er geschafft hat, hochgerüstet mit diesem unglückseligen Zusatz-Tank und mehreren Cubes, um das unschuldige Roboterchen in weitere Räume zu locken. Da bin ich nur noch angewidert und empfehle, notfalls die Adresse eines Kammerjägers diskret griffbereit zu haben. Vielleicht hätten die Herren Entwicklungsingenieure einfach einer tüchtigen Putzfrau beim Wischen zuschauen müssen und SAUBERKEIT in ihr Pflichtenheft ganz oben hin schreiben sollen, bevor sie sich um Dinge wie Reichweite und Kilometerleistung kümmern?

Ziehen wir also Bilanz. Sie müssen viel Geld in die Hand nehmen. Sie brauchen Strom. Sie sollten das Ding unbedingt beaufsichtigen und dem Kleinen alle paar Quadratmeter die vollgeschi*** Windel wechseln. Sie haben, wenn Sie es nicht nur oberflächlich-sauber haben möchten, Ihre Hände nach wie vor im Schmutzwasser, sofern Sie sich nicht 20 teure blaue Lappen oder qualitativ schlechtere Tücher zulegen. Was sparen Sie dagegen? Das Hin- und Herbewegen eines Handwischers, der auch starke Verschmutzungen entfernt. Und, Männer, aufgepasst, vielleicht das Lächeln auf dem Gesicht Ihrer Frau, wenn sie ihn geschenkt bekommt. Wahlweise auch umgekehrt. Oder als Selbstgeschenk. Zumindest am Anfang. Zumindest, bis man sich intensiver damit beschäftigt. Denn Heinzelmännchen gibt es nicht.

Folgendes wäre nämlich wünschenswert: eine wesentlich intelligentere GPS-Steuerung, die nicht um Tischbeine schmiert, dumm-schräg gegen die Fußleiste anrennt, bis sie sich mühsam die Ecke wühlt, optische Absperrmöglichkeiten wie beim Roomba und viel, viel mehr Druck auf den Lappen. Und eine genau andersherum aufgehängte Konstruktion, denn der Wackel-Dackel fährt mit seinen Rädern über die frisch gewischte Fläche!!! Bis es soweit ist, schicke ich das Gerät zurück und warte auf eine bessere Version. Für den Preis (Amazon hatte es auf 185 € reduziert) kann ich mir Wischlappen bis an mein Lebensende kaufen, spare viel Zeit (und Strom!) und es ist sauber.

Die großen Fragen der Menschheit bleiben bei diesem Wisch-Roboter wohl ungelöst: Wie könnte der Braava den Lappen zwischendurch selbst saubermachen? Und wie kriegt man das dämliche Ding dazu, dass es sich selbst wieder auflädt?

Denn tatsächlich, viele hier wünschen sich allen Ernstes eine Ladestation, die der Braava selbstständig anfährt. Wie bitte? Mit einem nassen Lappen unten drunter in die Strom-Ladestation? Na, dann viel Erfolg, hoffentlich sind Sie gut versichert! Der Braava bleibt nämlich nach getaner Arbeit oder mit leerem Akku stehen (Tankbesitzer sollten jetzt dem Parkett zuliebe schnell sein!), man muss ihn hochnehmen, saubermachen, 'wickeln & füttern', denn der hilflose Kleine verlangt eine Rundum-Betreuung, damit er einigermaßen akzeptabel putzt. Tausendmal berührt ... sonst haben Sie nur Wischi-Waschi und am Ende noch eine Pfütze.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eines vorweg: Es fällt mir nicht leicht, das Gerät einigermaßen objektiv zu beurteilen. Denn, wie so oft, hängt es von den persönlichen Erwartungen und Anforderungen ab, ob man mit einem Produkt zufrieden ist. Ich versuche deshalb eine möglichst neutrale Beschreibung und überlasse Ihnen die endgültige Wertung. Da der Dirt Devil EVO Swiffer Wischer mit Roboter - Technologie offensichtlich sehr ähnlich konzipiert ist, lohnt eventuell auch ein Blick auf dessen Bewertungen.

1.) Funktionsweise
Der iRobot Braava kann nicht saugen! Das bedeutet, dass der Schmutz ausschließlich vom feuchten oder trockenen Wischtuch erfasst wird. Ist dessen Aufnahmekapazität erschöpft, wird der Restschmutz über die noch zu reinigende Fläche verteilt. Da das Tuch während des Reinigungsvorgangs nicht hin und wieder durchgespült und ausgewrungen wird, hängt das Reinigungsergebnis maßgeblich vom Verschmutzungsgrad und der Größe der zu reinigenden Fläche ab. Was im kleinen Badezimmer noch prächtig funktioniert, kann auf dem Küchenboden mit Fettspritzern vom Kochen zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Eingetrocknete Flecken, z.B. von Saftresten, schafft er nicht.

Wirklich fasziniert hat mich die Navigationstechnik. Über ein dem GPS ähnlichen Funksignal wird der Wischroboter wirklich präzise durch den Raum geführt. Dabei lässt er den Boden auch unter Schränken, Regalen und Betten nicht aus. Da der iRobot Braava recht flach ist, erreicht er diese Orte problemlos. Ich habe die Probe auf's Exempel gemacht und den kleinen Wischer in meinem Fotostudio eingesetzt. Den Slalom durch den Irrgarten der diversen Stativbeine meisterte er bravourös. Allerdings benötigte er für den knapp 30 m² großen Raum auch eine gute Dreiviertelstunde. Dabei ist er so leise, dass man ihn kaum hört.

2.) Was kann man mit dem iRobot Braava reinigen?
Prinzipiell alle glatten, harten Böden. Parkett, Laminat, Linoleum, das geht ohne Probleme. Bei Fliesen kann es zu Schmutz-Rückständen in den Fugen kommen.

Fazit:
Die Navigation ist die größte Stärke des iRobot Braava. Durch die Funk-Steuerung wird das Gerät wirklich zuverlässig in jeden Winkel des zu reinigenden Raums dirigiert. Das Putzergebnis hängt vom Zustand der zu reinigenden Fläche ab. Anders als beim Wischen mit dem Schrubber wird kein Druck ausgeübt und das Wischtuch während des Reinigungsvorgangs nicht immer wieder ausgewaschen. Hier sollte man keine zu hohen Erwartungen an den iRobot Braava haben. Mit Staub und (Tier-)haaren hat er wenig Probleme. Sand oder Katzenstreu werden über den zu reinigenden Boden geschoben und können auf empfindlichem Parkett zu Kratzern führen. Fette und Flüssigkeiten wie Säfte, Bier oder Wein werden, wenn die Aufnahmekapazität des Wischtuchs erschöpft ist, nicht aufgewischt, sondern im restlichen Raum verteilt.
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am 23. Oktober 2014
Wischt nur wirklich einfache Räume und das GPS-System ist ungenau.

Nach vielen Testberichte zu folge, müßte der Braava 320 eigentlich ein sehr guter Wischroboter sein und somit hatte ich mich auch richtig darauf gefreut als meine Bestellung eintraf.
Ausgepackt und aufgebaut überhaupt kein Problem und als das Akku endlich geladen war ( 10 Std. ) konnte ich es kaum erwarten ihn auszuprobieren.

In meinem L-Förmig geschnittenen Wohnzimmer lies ich ihn freien lauf und war total enttäuscht.......
Da wo er mal wischt, macht er das richtig gut , doch leider hat er gerade mal 50 % der Raum Fläche gewischt, obwohl alles sehr leicht zugängig war. Außerdem wischt er viel zu langsam........

Bin echt enttäuscht......nie wieder
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am 28. April 2015
Habe das Gerät jetzt seit 2 Wochen. Mit dem Wischergäbnis bin ich zufriedem, allerdings soll er nur zusätzlich wischen, ich wische weiterhin wöchentlich. So har er nicht die hartnäckigen Flecken, bei den ich sogar mit Wisch Mopp mit der Hand nachhelfen muss. Dieser herausforderung will ich ihn aber auch noch stellen.
+ wischt leise
+ schaft normale Verschmutzungen
- lange Ladezeit
- enttäuschend fand ich, dass diese zusätzliche Wischeinheit, wo das Wasser rein kommt fehlt, die dann 40€ kostet, aber ich mach den Lappen nass und zwischendurch sollte mann ja sowieso den Lappen durchspülen.
--- seine schöne, allerdings unpraktische Form, die unter üblichem Sofa hängen bleibt, hätten die den Roboter nicht nach vorne geneigt, sondern grade gemacht, würde er nicht hängen bleiben. Na-ja den nächsten Roboter 380 haben sie genauso gemacht, ich frage mich ob sie den in normalen Wochnungsverhältnissen getestet haben, also ich hoffe die werden das Problem beim nächsten Roboter angehen.
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am 20. Mai 2015
Hallo zusammen,

der kleine ist jetzt seit kurzer Zeit im Einsatz. Hier mein erster Eindruck:

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Staubsaugerersatz?
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Ich habe gehofft er würde auch den Staub aufnehmen und nicht nur den Dreck in die Ecken schieben. Es kommt noch schlimmer: Der Dreck schiebt sich nicht nur in die Ecken, sondern auch wenn er mal abbiegt, bleibt der Dreck den er vor sich her schiebt schlierenartig auf dem Boden liegen. Da hilft nur eins: Vorher Staubsaugen. Ich wollte alternativ schauen das ich noch passende Microfaser-Staubtücher finde und ihn vorher trocken durchlaufen lasse. Vielleicht hält der Staub ja zuverlässig auf dem Tuch.

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Nasswischergebnis
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Mal angenommen man entfernt jeglichen Staub der durch die Gegend fliegt, dann kriegt er das was auf dem Boden festklebt (z.B. Flecken auf dem Küchenboden) einwandfrei entfernt. Auf dem Parket ist er mit Parketreiniger so gründlich, dass man danach Fußabdrücke sieht, wenn man mit Socken drauftritt.

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Geräuschpegel
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Flüstern ist lauter. Er ist wirklich maximal leise.

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Wasseraufnahme
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Bislang hat er die Flächen mit einem Lappen so durchbekommen, dass dieser noch Feucht war. Das war einer meiner Befürchtungen, dass er sehr schnell auf dem Trockenen liegen würde. Tut er aber nicht.

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Intelligenz
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Er fährt ziemlich sinnvoll durch die Gegend. Hat sich bis jetzt auch nur einmal verhakt.

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Sonstiges
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Das Tockentuch das mitgeliefert wird ist leider kein Microfasertuch. Ich werde wie gesagt ausprobieren wie es sich verhält, wenn man vorher mal mit meinem Microfastertuch drüber fahren lässt. Sollte dieses zuverlässig den Staub aufnehmen können, dann würde er tatsächlich den Staubsauger ersetzen und dann halt zweimal fahren. Einmal Trocken und einmal Nass.

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Nachtrag vom 20.05.2015
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Ich habe heute das Trockentuch probiert und es haut mich weg. Tatsächlich nimmt es Staub und Haare zuverlässig auf und behält diese. Es gibt keine Schlierenbildung. Ab sofort lass ich ihn erstmal Trocken mit dem einen Tuch und dann Nass mit dem anderen fahren.

Insgesamt schafft er es gefühlt ca. 98% des Drecks zu entfernen. ab und an ist mal ein Fussel in der Ecke. Aber vielleicht erwischt der den auch beim nächsten Durchgang und dann passt das.
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am 24. Februar 2014
Fuer eine vollzeitberufstaetge Mutter ist der Wischroboter genau das Richtige. Ich war sehr skeptisch, aber ich wollte es mal probieren. Volltreffer. Unsere Wohnung hat 120 qm, Parkett und Fliesen im Bad. Die Baeder sind nur 4 qm gross und daher brauche ich den extra Tank nicht. Alles wird gut sauber, auch die Kanten. Natuerlich werde ich in Zukunft nicht ganz auf das normale Wischen verzichten. Und natuerlich muss man vorher saugen, aber das macht man ja beim normalen Wischen auch.
Den Haertetest - Wischen unter dem Bett - hat "Futzi" gut ueberstanden. Erstaunlich, was trotz intensiven Saugens vorher noch an Schmutz uebrig war.
Sehr rueckenschonend. Ich glaube, dass sich der Kleine auch gerade fuer aeltere Leute eignet, die fuers Putzen nicht mehr so beweglich sind.
Die Original Microfasertuecher muss man nicht unbedingt nachkaufen, ich habe mir handelsuebliche zurechtgeschnitten, geht genauso.
Tipp: eingetrocknete Flecken gehen muehelos weg, wenn man vorher ein wenig Allzweckreiniger aus der Spruehflasche draufgibt, dann schafft der Kleine auch die.
Fuers Parkett benutze ich feuchte Einwegtuecher, weil mir die Microfasertuecher zuviel von dem Parkettoel abwischen, aber vielleicht habe ich da den Lappen einfach nur zu feucht gemacht.
Die Akkuleistung ist fuer mich voellig ausreichend, weil ich sowieso nicht alle Raeume an einem Tag putze.
Insgesamt moechte ich nie wieder auf ihn verzichten.
Ich werde mir auf jeden Fall auch einen Roomba zum Saugen bestellen, die beiden werden sich sicher gut ergaenzen.
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TOP 500 REZENSENTam 13. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich liebe ja Geräte, die mir Hausarbeit abnehmen und bin schon seit längerem ein Freund des Roomba Saugroboters, der mir regelmäßig beim Staubsaugen hilft. Daher war ich ganz begeistert, dass ich diesen Wischroboter von i-robot testen durfte.
Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach, es gibt 2 mitgelieferte Mikrofasertücher, 1x für Feucht- und 1x für Trockenreinigung und dementsprechend auch nur 2 Programme und -tasten. Favorit ist bei mir die Nassreinigung, ansonsten greife ich lieber zum Staubsauger, da der Braava nicht saugt, sondern lediglich Staub aufwischt, ähnlich wie ein Swiffer-Wischmop.

Reinigung:
Das blaue Tuch für Nassreinigung muss man erst anfeuchten (ohne Reinigungsmittel), dann wird es an eine Platte am Gerät gespannt. Dank der Klemmvorrichtung hält das sehr gut und verrutscht nicht. Die Platte haftet magnetisch am Gerät und es ist so innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit, das geht schneller als ich meinen Wischeimer befüllt habe.
Um sich zu orientieren, braucht der Braava ein Zusatzteil, das aussieht wie ein Würfel und per Batteriebetrieb (Batterien sind enthalten) funktioniert und sozusagen sein Navi ist. Nach Beendigung des Wischvorgangs schaltet sich der Würfel meist selbständig aus, das ist praktisch und Batterie sparend.

Es sieht lustig aus, wie der Braava im Naßmodus wischt, er fährt ein Stück vor und dann wieder zurück und zieht so langsam aber stetig seine Bahnen. Der Geräuschpegel ist angenehm leise, nicht zu vergleichen mit Saugrobotern. Das Tempo ist im Trockenmodus recht schnell, ähnlich wie beim Roomba, das Naß-Wischen dauert da schon um einiges länger. Selbst die lahmste Hausfrau schafft das schneller, aber der Braava wirkt trotzdem emsig dabei und piepst eine kurze Melodie vor jedem Einsatz, wobei seine blauen Lämpchen aufblinken - irgendwie fröhlich das Ding!
Leider eckt der Kleine durch seine quadratisch-praktische Form schnell an. Außerdem hat er eine ungünstige Höhe und versucht auch unter unseren Kiefernschränken zu putzen, wo ich dann immer Angst habe, dass er sich festfährt. Bisher konnte er sich dort aber selbst wieder herauswuseln. Die Navigation funktioniert recht gut und er manövriert sich auch wacker zwischen Stuhlbeinen hindurch. Er spürt sogar Stellen auf, die ich regelmäßig vernachlässige, einfach weil ich dort schlecht hinkomme, z.B. unter Regalen oder der Couch. Wenn es zu eng wird, verliert er aber die Orientierung, fährt sich fest und blinkt und piepst um Hilfe. Die Zimmer sollten schon Braava-sicher sein, d.h. keine losen Kabel herumliegen, in denen er sich verheddern könnte etc., denn daraus kann er sich nicht befreien oder schleift sie hinter sich her.

Leistung:
Erstaunt war ich, wie lange der Akku durchhält. Küche, Hauswirtschaftsraum und Bad schafft er im Naßmodus spielend und erst im Wohnzimmer hat er nach der Hälfte des Raums dann kapituliert. Tja, Flur, Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Kinderzimmer könnte er dann erst nach einer erneuten Aufladung putzen, da ist die Hausfrau klar im Vorteil ;-)
Im Trockenbetrieb schafft er es ca. 90 m² zu putzen, im Feuchtbetrieb lediglich ca. 25m². Die Reinigung auf Laminat und Fliesen erledigt er mit dem Mikrofasertuch streifenfrei, das Tuch wird nicht selbständig befeuchtet, aber die Platte lässt sich problemlos zwischendurch vom Gerät lösen, ich wasche es nach jedem Raum kurz aus. Der Braava putzt dann wacker da weiter, wo er aufgehört hat.
Es lassen sich auch Swiffer Feucht-/Trockentücher verwenden, aber mir gefallen die Mikrofasertücher sehr gut, je eins ist allerdings zu wenig um es regelmäßig in die Waschmaschine zu stecken. Die beiden mitgelieferten Tücher sind von sehr guter Qualität, ich habe es mit anderen (zurechtgeschnittenen) Mikrofasertüchern ausprobiert, die waren nicht so optimal. Die Putzleistung ist in Ordnung, Wunder darf man jedoch bei so wenig Wassereinsatz, Schrubbleistung und null Reinigungsmittel nicht erwarten. Allzu schmutzig und klebrig darf es nicht sein.

Ladezeit:
Die Ladezeit ist mit 10 Std. recht lang, aber für kleine Wohnungen und Single-Haushalte ist so ein Putzwiesel bestimmt gut zu gebrauchen und auch bei mir kommt er für die Bad- und Küchenreinigung zwischendurch öfter zum Einsatz. Den großen Hausputz mache ich dann lieber mit dem Wischeimer, damit wäre der Braava dann doch überfordert bzw. aufgrund der Ladezeit glatt einen Tag länger unterwegs als ich. Es gibt noch ein "größeres" Gerät, den Braava 380, der eine wesentlich kürzere Ladezeit hat und für den es Erweiterungszubehör (Ladestation, Wassertank) gibt. Der Wassertank soll auch für den kleinen hier, den 320 passend sein.
Schön wäre es gewesen, wenn die Roomba-Lichtschranken auch beim Braava funktionieren würden oder es ähnliches Zubehör für den Braava gäbe, um sein Putzrevier abzustecken.

Positiv
Extrem einfache Bedienung und Reinigung
Sehr schnell einsatzbereit
Arbeitserleichterung bei kleinen Räumen
Nimmt kaum Platz weg, parkt z.B. bei mir zum Aufladen unter der Couch

Negativ
Sehr lange Ladezeit (10 Stunden)
Reinigungsleistung im Feuchtbetrieb nur ca. 25 m², daher für größere Flächen/Räume eher ungeeignet
Tuch muss manuell befeuchtet werden
Reinigungsleistung nur durchschnittlich
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TOP 100 REZENSENTam 8. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Besser sollte ich wohl sagen: DAS Heinzelmännchen. Träumte man früher von den Heinzelmännchen zu Köln, die die Wohnung säubern während man schöneren Dingen nachgeht, so ist dieser Wunsch heute gar nicht mehr so unerfüllbar. Der iRobot Braava kommt diesem Wunsch schon sehr nahe. Im Einzelnen:

VOR INBETRIEBNAHME:
Der Braava verfügt über eine Kurzanleitung, die ihn schnell in Funktionsbereitschaft versetzt. Vor dem ersten Einsatz muss der Braava aufgeladen werden. Dazu stellt man ihn aufrecht hin, steckt den Stecker ein und wartet. Lt. Bedienungsanleitung dauert das 4 Stunden. Bei mir zeigte er erfreulicherweise schon nach ca. 1,5 Stunden durch blaues Blinken an, betriebsbereit zu sein. Die Batterien werden in den NorthSide-Tower (kleiner schwarzer Kasten, der den Braava steuert) und schon kann's losgehen. Das blaue Tuch mit etwas Wasser und Reinigungsmittel befeuchten, in die Silikonritzen klemmen und los geht's.

VERARBEITUNG:
Hier haben die Entwickler viele kleine Dinge bedacht, die einem das Reinigen und die Benutzung des Braava erleichtern, als da wären:
- die Reinigungsplatte hält per Magnet unterhalb des Roboters, man braucht also die Platte nicht umständlich befestigen
- die Tücher kann man sehr leicht durch eindrücken in die Silikonhalterung befestigen, eine Sache von wenigen Sekunden
-der Braava verfügt über weiche Gummipuffer, die auch an empfindlichen Schränken (oder Haustieren) keine Macken (oder blaue Flecken) hinterlassen
Insgesamt ist das Gerät überraschend schwer und wirkt hochwertig verarbeitet. Auf den ersten Eindruck würde ich sagen, dass er lange halten wird.

WIE ARBEITET DER BRAAVA?
Man kann den Braava entweder mit den mitgelieferten Tüchern oder feuchten Reinigungstüchern aus dem Drogeriemarkt verwenden. Die beiden mitgelieferten Tücher dienen der Tockenreinigung (weiß) oder der Nassreinigung (blau). Es handelt sich um Mikrofasertücher, die mit Wasser und Reinigungsmittel getränkt werden. Der Sinn der Trockenreinigung erschließt sich mir leider nicht ganz, ich nutze den Braava nur zur Feuchtreinigung. Auch ist ein Nachtrocknen nicht nötig, wenn man das blaue Tuch vor dem Einsatz gut auswringt.
Sobald der Kleine Heinzelmann eingeschaltet ist, beginnt er ruhig, aber beharrlich den Boden durch hin und herfahren zu reinigen. Dabei hält er an Teppichkanten, umrundet Stuhlbeine, macht sich ein "Bild" von seiner Umgebung und fährt weiter. Wenn er die Mitte des Raumes gereinigt hat, fährt er die Ränder ab. Das macht er überraschend zielgenau und gründlich. Die Reinigung meiner Küche (ca. 10 qm) schafft er locker in 10 Minuten. Anschließend fährt er in die Ausgangsposition und lässt eine freudliche Melodie erklingen, die sich so ähnlich anhört wie "Mama! Fertig!" ;-)
Anschließend kann man das Mikrofasertuch auswaschen und erneut verwenden oder bei starker Verschmutzung in die 60-Grad-Wäsche geben.

WAS MAN BEACHTEN SOLLTE UND WAS DER BRAAVA NICHT KANN:
Sinnvoll ist es vor Einsatz des Braavas zu saugen, da der Braava nur wischt und nicht saugt. Sand, Staub und groben Schmutz schiebt er einfach vor sich her. Gerade empfindliche Böden könnten dadurch Schaden nehmen. Auch angetrocknete Rückstände schafft der Kleine nicht. Ebenso kommt er nicht in schmale Ecken, da muss man dann schon selbst ran.

GERÄUsCH:
Der Braava ist so leise, dass man dabei in Ruhe fernsehen oder sogar schlafen könnte. Es ist allenfalls ein leises Surren zu hören.

FÜR WELCHE BÖDEN IST ER GEEIGNET:
Laminat, Fliesen, PVC und alle anderen glatten Böden sind kein Problem für den Kleinen. Da wir keine rauen Böden haben, kann ich dazu leider nichts sagen, ich denke aber, dass das Tuch an sehr rauen Böden hängenbleiben könnte. Im Übrigen putz der Braava selbst Laminat völlig streifenfrei.

MEIN FAZIT:
Während ich diese Rezension gemütlich auf der Terrasse schreibe, macht der kleine Braava gerade den Küchenboden sauber. Für zwischendurch ein wirklich toller Heinzelmann. Wer sich darüber im Klaren ist, dass er selbst saugen muss und dass man hin und wieder selbst mal gründlich -vor allem die Ecken- putzt, erhält hier einen durchaus gut durchdachten Heinzelmann. Bei uns gehört er auf jeden Fall schon zur Familie.
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am 30. November 2013
Es gibt ja nun zig Roboter, welche einen den Alltag erleichtern sollen.
Per Zufall habe ich den Wischroboter von iRobot im Sonderangebot bei Amazon erlangen können und war zunächst eher skeptisch dem gegenüber.
Als der Roboter ankam, habe ich ihn erst einmal aufgeladen und meine Skepsis stieg eher. Der Roboter und das mitgelieferte Mikrofasertuch sind recht klein und ich fragte mich wie eine so kleine Auflagefläche meine ganze Wohnung wischen möchte.

Aber dann kam die große Überraschung, der kleine Helfer durfte sich zunächst an meinem Wohnzimmer austoben und ich hab die Aktion entspannt von der Couch aus beobachtet. Der Roboter hat tatsächlich das ganze Wohnzimmer gewischt, selbst die Kanten ist er separat noch einmal entlanggegangen. Durch die regelmäßige vor und zurück Bewegung wird jede Stelle auch mindestens 2x gewischt. Und die größte Überraschung: das kleine Mikrofasertuch hat tatsächlich für den ganzen Raum ausgereicht.

Fazit: eine nette Hilfe welche einem dem Alltag vereinfachen kann
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