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Kundenrezensionen

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Eins vorweg: Fast schäme ich mich schon, einen Artikel, der fast durch die Bank durch positiv bewertet wurde (und mittlerweile schon 46 Reviews erhalten hat), mit nur einem Stern zu bewerten. Häufig ist so eine Diskrepanz ja auf den Faktor DAU zurückzuführen. Deshalb habe ich mich jetzt über Wochen hinweg mehr oder weniger intensiv mit dem Braava beschäftigt und dem Gerät wirklich eine Chance gegeben - mit niederschmetterndem Ergebnis. "It's really you, not me!" - trifft hier, so denke ich, ausnahmsweise mal zu. Dazu aber gleich mehr.

Mein Verdacht ist, dass viele Eigentümer des Braava ihre Rezension nach den ersten Wochen abgeben und da vielleicht noch ein wenig euphorisch sind über den kleinen Roboter, der scheinbar völlig selbstständig seiner Arbeit nachgeht. Oder die Leistungen des Braava vielleicht subjektiv ein wenig schönen, um den doch recht teuren Kauf zu rechtfertigen. Auf lange Sicht gesehen sehe ich im Braava jedoch keinen wirklichen Nutzen - zumindest nicht im Vergleich zu einem Vileda Wischmop oder ähnlichem Reinigungsgerät. Wieso das so ist?

Nun: Der Braava tut wie geheißen. Schrubbt am Boden hin und her, entweder trocken oder nass. Aber: Sauber habe ich damit noch keinen Boden bekommen - weder Linoleum, Laminat, noch Stein oder Holz. Alles ausprobiert, jedesmal das gleiche, traurige Ergebnis.

Es beginnt mit der Navigation: Trotz "Cube" wird allenfalls mal ein Raum gewischt, aber den Weg durch die Türen zu den anderen Räumen mag der Braava nicht so wirklich finden. Manchmal - ja, aber das ist eher die Ausnahme. Sprich, man muss den Braava manuell umparken und das Programm wieder von vorne beginnen. Nervig - und zeitraubend.

Zum Wischergebnis trocken: Geht so. Ein paar Fussel und Haare nimmt er auf. Allerdings habe ich noch einen iRobot Roomba 780 hier, der das alles viel besser und gründlicher erledigt. Der Roomba flitzt über Teppiche genauso wie über glatte Böden. Und, auch wenn der Roomba sicherlich nicht perfekt ist, so ist er weit mehr als Spielzeug und mittlerweile nicht mehr wegzudenken - einfach eine tolle Erleichterung für den Alltag (insofern sei angemerkt: iRobot hat durchaus tolle Produkte. Umso mehr wundert es mich, so ein halbgares Ding wie den Braava aufzunehmen, der im Übrigen von einer externen Firma zugekauft wurde, also keine hauseigene Entwicklung darstellt. Erklärt auch den Cube, den's beim Roomba so ja nicht gibt.)

Beim Trockenwischen bleiben jedoch die Ecken und Kanten fast gänzlich unberührt, und vielerorts bleiben Haarspuren und Fussel zurück.

Trockenwischen? Kann man vergessen. Völlig lächerlich: Da wird ein leicht feuchter Lappen ohne wirklichen Druck sanft auf den Böden hin und hergeschoben. Anschließend hat man einen völlig verschmierten Boden und dreckige Ecken und Kanten. Zudem hat der Braava keine "Go back home"-Funktion wie etwa der Roomba. Völlig bescheuert, denn schlimmstenfalls bleibt das Teil mit nassem Lappen ein paar Stunden auf empfindlichem Boden stehen, wenn man es vergisst.

Schuhabriebspuren oder ähnliches bekommt der Braava natürlich nicht weg - wie denn mit so wenig Druck? Dafür freut er sich riesig über Flecken, die er im Anschluss großflächig verschmiert (habe es auch auf ungewachsten Böden probiert ...). Macht ja auch durchaus Sinn, wenn man sich überlegt, dass da ein und der selbe Lappen über den gesamten Boden geschoben wird - ohne eine einzige Zwischenreinigung. Hätte man sich vorher denken können, dass sowas ja gar nicht funktionieren kann - aber ob der vielen, positiven Reviews bildet man sich plötzlich ein, das Ding hätte vielleicht einen Zauberlappen, der das eben doch hinbekommt. Und dann noch der Faktor Hygiene ... wie schon geschrieben, der selbe Lappen wird über den gesamten Boden gejagt, ohne eine einzige Zwischenreinigung. Dann noch leicht feucht, und die Bakterien verteilen sich besonders gut.

Dann noch das Aufladen, das Reinigen der Tücher, das in Betrieb nehmen etc. - vielleicht auch noch das Befüllen des "Wassertanks". Das dauert alles seine Zeit. Und damit sind wir auch schon am Kern der Sache angelangt: In der gleichen Zeit habe ich 70-80qm auch von Hand gereinigt. Qualitativ wesentlich besser, als es der Braava jemals schaffen könnte. Von Vileda gibt's Wischer, die man mittlerweile mit Reingungsflüssigkeit befüllen kann - toll, für die kurze Reinigung zwsichendurch. Und der gründliche Putz mit Eimer ist auch schnell erledigt, man hier auf gute Qualität achtet - und tausendmal hygienischer als das, was der Braava da veranstaltet.

Insgesamt also keine wirkliche Zeitersparnis. Der Roomba macht zwar natürlich auch nicht lückenlos sauber, reicht jedoch - und wenn's perfekt sein soll, reduziert sich die Nachsaugzeit auf ein Minimum. Wenn der Brava jedoch durch den Raum ist, sieht's nicht wirklich gut aus - und hier nachzuarbeiten dauert genauso lange, als hätte man es von Haus aus selbst gemacht.

Sollte ich also doch zu "blöd" sein, das Ding einfach richtig anzuwenden - man möge es mir bitte mitteilen. Ich bin durchaus lernfreudig und fänd's klasse, hätte ich das viele Geld nicht so in den Sand gesetzt. Für Interessenten hoffe ich jedoch sehr, ein paar hilfreiche Anregungen geliefert zu haben, um den Kauf besser abwägen zu können.

NACHTRAG 15. September 2014
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Herzlichen Dank erstmal an die vielen "Hilfreich"-Bewerter, die wohl verstanden haben, dass er mich nicht um Produktverriss geht, sondern vielmehr um einen ungeschönten Praxisbericht fernab jeglicher Anfangseuphorie. Ich bin ein "Techie" durch und durch und liebe elektronisches Spielzeug, und von iRobot habe ich ja auch den Roomba, den ich - trotz einiger Unzulänglichkeiten - voll und ganz in mein Herz geschlossen habe. Der Braava hingegen ist derart ungar, dass sich mir wirklich nur noch die Haare sträuben ...

Mittlerweile musste ich feststellen, dass bei Einsatz eines Feuchtreinigungstuchs kein wirklicher Bodenkontakt besteht - ganz gleich, welche der beiden Grundplatten ich auch nehme, und selbst das Originaltuch unterspannen bringt wenig. Zudem hat der Braava die Eigenart entwickelt, unregelmäßig munter vor sich hinzupfeifen - und zwar mit demselben Geräusch, das quittiert, dass der Braava auf die Ladeplatte gestellt (oder von selbiger genommen) wird. Letzteres ist definitiv eine Fehlfunktion. Leider habe ich den Braava bei iRobot selbst gekauft (die zwar einen "deutschen" Internetshop haben, aber scheinbar in London firmieren), die es seit vier Wochen nicht für nötig halten, auf meine Reparaturanfrage zu reagieren ... Unschön!
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am 2. Oktober 2013
Seit einigen Wochen hat mein Roomba 560 ("Drülli") Gesellschaft vom Braava 380 ("Lumpi") erhalten.
Bislang empfinde ich die beiden als gutes Duo: wöchentliches Saugen vom Roomba und zwischendurch Wischen vom Braava.
Meine Partnerin meinte, dass es jetzt noch sauberer sei.

Am meisten Freude habe ich, dass der Braava sehr leise seine Arbeit verrichtet und ich problemlos Fernsehen kann oder etwas arbeiten kann. Ausser ich lasse mich von der gekonnten Navigation ablenken. Im Vergleich zum chaotischen Roomba, geht der Braava systematisch vor. Ich empfinde das als angenehm.
Positiv finde ich der geringe Reinigungsbedarf vom Braava. Bei den Rädern können sich Haare verfangen. Das Montieren des Mikrofasertuchs geht auch für Grobmotoriker gut von der Hand. Nach dem ersten Waschen sehen die Tücher etwas fuselig aus. Das muss ich weiter beobachten.

Beobachtet habe ich, dass er vereinzelt Wohnungsteile nicht er-wischt. Wann und warum das passiert habe ich noch nicht eruieren können. Das kommt aber nur selten vor. Dafür muss ich die Wohnung weniger aufräumen: Schon bei geringen Ergebungen wie dem Wäscheständer macht der Braava halt - der Roomba versucht sich da als Bergsteiger mit entsprechendem Getöse ...

Den Braava gebe ich auf keinen Fall mehr her.

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Update 16.12.2013

Die fuselig aussehenden Mikrofasertücher erfüllen ihren Zweck weiterhin gut und meine Bedenken haben sich in diesem Punkt gelegt.
Leider werden manchmal immer noch Wohnungsteile ausgelassen. Vor allem ein Zimmer wird ausgelassen, obwohl sich darin ein zweiter Cube befindet. Hat mir dafür jemand ein Tipp?
Bei der Feuchtreinigung fiel mir am Wochenende auf, dass er die Küche doppelt gewischt hat. Vielleicht ist das ja höhere Intelligenz, dass er die Küche erkannt hat und dort (berechtigterweise) mehr reinigt?
Trotz den kleinen Schönheitsfehlern belasse ich die Wertung, da ich ingesamt weiterhin sehr zufrieden bin und den leisen Helfer sehr gerne arbeiten lasse.
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am 23. April 2015
Nachdem mein Braava 380 seit bald 2 Jahren im Einsatz ist habe ich gedacht, ich würde nach etwas neuerem, effizienterem Ausschau halten, und stosse so auf die Bewertungen meines Geräts.

Ich finde es müssig über das Wischresultat zu diskutieren, denn dieses Modell macht nichts anderes, als ein Tuch hin und her zu schieben, also genau die Arbeit, die man selbst machen würde, wenn man z.B. einen Swiffer verwenden würde. Das Resultat ist somit hauptsächlich abhängig vom verwendeten Tuch. Anfänglich benutzten wir Swiffer- Tücher, nun die von Coop (Schweiz).

Die gereinigte Fläche hingegen ist Funk- Technologie- abhängig und funktioniert m.E. sehr gut, zumindest in den zwei Wohnungen, in denen ich in diesem Zeitraum gelebt habe (beide Wohnungen mit Raumhöhe 2.40m, massive Wände, Böden entweder keramische Platten oder Laminat). Beide Male ging es um ca. 50m2, die befahren wurden, UND TUCHABHÄNGIG ob gut abgestaubt wurden. Ab und zu klemmt er sich unter der Toilette ein, manchmal zwischen einer Wand und Schrank, dann befreien wir ihn einfach und lassen ihn weiter putzen.
Für mich selbstverständlich ist der Boden nach dem Trocken- Wischvorgang nicht 100% rein, ist er auch nicht, wenn ich von Hand den Swiffer brauchen würde. Und den Boden nass wischen tue ich mit dem 380er immer nur ohne Reinigungsmittel, die hygienische Reinigung erledige ich alle 3-4 Wochen mit dem Mob und Reinigungsmittel.

Der 380er ist nach 2 Jahren gut im Schuss. Die Reifen halten, die Akku hält etwas weniger lang als anfänglich, kann aber immer noch zuerst trocken und gleich danach nass wischen lassen. Danach gehört er an die Steckdose. Eine Schnellladestation habe ich nicht nachgekauft, ist mir zu teuer, und die Aufladung dauert m.E. auch nicht all zu lange.

Mein Fazit beim Suchen einer Alternative, die trocken UND nass aufnehmen kann: ich bleibe vorerst beim 380er. Sollter er kaputt gehen werde ich wahrscheinlich nochmals einen kaufen.

Wer ein Gerät kennt, dass sehr gut nass reinigt und die hygienische Handarbeit abnimmt soll mich bitte kontaktieren (also mit Putzmittel). Denn die gründliche Reinigung eines Staubsaugers kann zur Zeit (meine Meinung) noch kein anderes Gerät übernehmen.

Nachtrag nach einem weiteren Jahr (Juni 2016):
er kurvt weiterhin munter herum, nur die Akku hält nun nicht mehr so lange, reicht aber für unsere Bedürfnisse immer noch aus.
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am 14. Dezember 2013
Ich habe bereits einen Saugroboter und wollte einen Wischroboter.
Ich habe den iRobot Scooba ausprobiert und zurückgeschickt.
der Braava ist dagegen toll!
Er ist leise, gründlich und leicht zum Bedienen.
Wirklich empfehlenswert - vor allem für Katzenbesitzer.

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Nach 1,5 Jahren ist das Gerät kaputt gegangen - ließ sich nicht mehr aufladen.
Ich habe es reklamiert und nach einem Gespräch mit einem Serviceberater habe ich das Gerät verpacken und zur Reparatur senden müssen. Es hat geheißen, es wird in 3 Wochen repariert und zurück gesendet.
Es ist erst nach 2 Monaten gekommen. Ich habe mich wegen der Verspätung beschwert! meine Wohnung war wieder voller Haare!
Die Kommunikation mit dem Service hat nichts gebracht. Es hat geheißen, Teile die für die Reparatur notwendig sind werden nachbestellt.
Ok...
Nach 2 Monaten ist das Gerät angekommen. Und es war nach wie vor KAPUTT. Es hatte nach wie vor das gleiche Problem: es ließ sich nicht aufladen!!!
Ich nehme meine Empfehlung (5 Sterne) definitiv zurück.

Der Preis von 300 EUR ist zu hoch für eine Gerät, das nur 1,5 Jahre lang funktioniert und wo das Service so ineffizient und mangelhaft ist. Abgesehen davon hat es mich viel Zeit (c.a 5 Stunden) und Mühe gekostet. Auch aus diesem Grund zahlt sich das NICHT aus.
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am 19. Juni 2014
Mein Kaufgrund:
Seit etwa vier Jahren habe ich einen Roomba 520 im Einsatz und da ich Tätigkeiten wie regelmäßiges Wischen nicht mag hat dieser nun "Familienzuwachs" in Form eines Braava 380 bekommen.

Wer braucht so etwas:
Menschen, die wie ich das Wischen nicht mögen und Spaß an Technik haben.

Einsatzgebiet:
Fliesen und (versiegeltes) Laminat; bei unversiegelten Böden würde ich den Braava nicht nass wischen lassen.
Man sollte ein möglichst roboterfreundliches Zuhause haben, sprich: keine umherliegenden Kabel oder leichte Möbel, welche ein Roboter verschieben kann oder wo er sich festfahren kann

Optik:
Die schwarz, glänzende Oberfläche sieht sehr wertig aus, hat aber den Nachteil, dass man Fingerabdrücke oder ähnliches schnell sieht.

Lieferumfang:
-Braava Roboter
-Navigation Cube
-Magnetpad für trockenes Wischen
-Magnetpad mit Wasservorrat für Naßwischen
-Ladegerät (keine Ladestation)
-je ein Mikrofasertuch für trockenes bzw. nasses Wischen

Einsatz:
Die Mikrofasertücher oder Einmaltücher (feucht oder nass) werden in das Magnetpad ohne Wasservorrat eingeklemmt.
Klappt super und hält bombenfest. Alternativ wird das Mikrofasertuch für Naßwischen in das Magnetpad mit Wasservorrat eingeklemmt. Dieses wird dann über den Wasserbehälter kontinuierlich befeuchtet.

Die Magnetpads werden dann an den Braava angebracht, der mitgelieferte Navigation Cube irgendwo im Raum aufgestellt, der Braava abgestellt und dann wird über einen Schalter entweder die Funktion "Trockenwischen" oder "Nasswischen" gewählt.

Trockenwischen bedeutet, dass der Braava nur geradeausfährt, bis er auf ein indernis trifft, dann dreht und etwas versetzt den gleichen Weg zurück fährt (meanderförmig). Dabei merkt der Braava sich die Maße des Zimmers und reinigt auch hinterher entlang aller Ecken. Das trockene Tuch nimmt dabei Staub und kleine Partikel auf. Ist so ähnlich wie trockenwischen mit diesen Swiffer-Staubtüchern.

Naßwischen bedeutet, dass der Braaava leicht schräg nach rechts vorfährt, dann wieder zurück in die Ursprungsposition und dann leicht schräg nach links (typische Wischbewegung). Auch hierbei wird das Zimmer vermessen und zum Schluss die Ecken gereinigt.

Spannend ist, dass der Braava nicht nach dem Chaos-System reinigt, wie einige Staubsaugerroboter, sondern wirklich streng nach Plan vorgeht. Meist schafft er es wirklich alle Ecken einer Fläche zu erwischen.

Der Braava kehrt nach getaner Arbeit wieder an seinen Ausgangsort zurück und muss von dort dann wieder an die Ladestation angeschlossen werden.

Was darf man erwarten:
Man darf nicht erwarten, dass man nie wieder wischen muss. Mit grobem und festsitzendem Schmutz ist der Braava überfordert. Dafür ist er zu leicht und kann nicht genug Druck aufbauen. Leichte Flecken (Wasserflecke, frische Kaffeespritzer) etc. beseitigt der Braava aber mit Bravour. Er hinterlässt in meiner Küche eine leicht glänzende Fläche und durch die eingesetzten Einmaltücher (Swiffer) verbreitet er einen tollen Frischeduft nach Zitrone. Weiterhin ist es immer wieder faszinierend, wie viel Staub und Pollen der Braava in einer frisch gesaugten Wohnung noch findet. Davon zeugt jedes mal das Einmaltuch. Es ist natürlich auch möglich die Mikrofasertücher zu nutzen und diese später in der Kochwäsche zu waschen.

Fazit:
Ich bereue den Kauf nicht und freue mich jedes mal, wenn ich dem Kleinen beim Arbeiten zusehen darf.
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am 23. Dezember 2013
Seit 5 Tagen wischt der Braava 380 (Wendy) in unserem Haus Holzparkett, Fliesen und Naturstein. Nachdem Roomba 770 (Alan) seit 1,5 Jahren als treuer Sauger im Einsatz ist, musste ein Nasswischer her. Wir benutzen Wendy zum Nasswischen mit den blauen Mikrofasertüchern und nicht zum Staubwischen mit den weissen Tüchern, da Alan das Saugen zuvor übernimmt. Wir sind mit Wendys Wischleistungen super zufrieden und arbeiten uns nun auf unsere differenzierten Raum- und Bodenansprüche ein:

- CUBE: Ja, schnell kann man intuitiv rausfinden, wie der Cube zu setzen ist - einfach ausprobieren, die große Anleitung ist für Details später recht informativ. Ich stelle ihn im Wohnzimmer auf den Tisch, im kleinen Gäste-WC auf den WC-Deckel und im Schlafzimmer auf die vordere unterste Kante des Bodenregals in den geöffneten Schrank, damit er schön unter dem großen Bett Empfang hat. Klappt prima, alles sauber. Überraschender Weise kam er im Eingangsflur (L-Form ca. 20qm) überall problemlos mit einem Cube sogar um die Ecke. Prima. Ich werde uns evtl. noch einen 2. Cube nachkaufen iRobot NorthStar Channel 2 Cube für Braava 380, damit ich auch 2 Räume verbinden kann, denn Wendy hatte nach 20 qm Wohnraum immer noch genug Akku und Wasser, um weiter zu wischen. Eine Infrarot-Grenze (Wall) ziehen zu können, wie beim Staubsauger wäre schon gut und fehlt: bisher stelle ich halt die zur Seite geräumten Gegenstände dahin, wo ich den Wischer stoppen möchte. Geht zur Not auch.

- ORIENTIERUNG: Wendy kommt zum Wischen nach dem saugenden Alan dran (Wendy schiebt im Wischmodus den losen Dreck nur hin und her) und da im Raum ja sowieso schon alles irobotauglich zur Seite gestellt ist, hat Wendy eine schnelle freie Bahn. Wendy orientiert sich beim Wischen im Raum deutlich intelligenter als Alan. Anhand der feuchten Flächen kann man sehen, dass sie eine Fläche relativ systematisch durcharbeitet, sich dabei schritthaft mit Vor- und Zurückschieben zielsicher vorwärtsbewegt. Das wirkt lange nicht so zufällig wie bei Alan, was auch wegen der begrenzten Wasser- und Akkuleistung zweckmäßig ist. Der Schnellmodus (3 Sekunden auf Wischknopf drücken)lässt Wendy durch den Raum und weiträumig um die Gegenstände rasen, was "auf die Schnelle" eben super ausreicht.
Erhöhte Teppiche und Gegenstände lässt Wendy in Ruhe, sie erkennt gut Grenzen und Kanten. Naja, so leise, dass ich Wendy beim Lesen neben mir arbeiten lassen möchte wie im Original irobot-Video finde ich sie nicht, aber sie ist sehr viel leiser als der turbosaugende Alan. Da Wendy kleiner und flacher ist als der Staubsauger, schafft sie dann auch noch Winkel hinten im Gäste-WC und unter Schränke, die der größere, runde Alan gar nicht erreicht. Prima Teamwork.

- BODENTÜCHER: Die Tücher sind super einfach und schnell an dem Wassertankaufsatz auf einer Klettfläche anzubringen. Das eine mitgelieferte blaue Mikrofaserwischtuch ist für einen ausgiebigen Putzvorgang eindeutig zu wenig. Per Hand mit Hilfe einer Handbürste bekomme ich es zwar zwischendurch ausreichend schnell gereinigt, möchte aber mehrere blaue Nass-Mikrofasertücher für meine verschiedenen Räume benutzen, um sie dann gesamt in die Waschmaschine werfen zu können. Die Tücher werden bei uns stellenweise schnell schmutzig, was mir zeigt, wie dreckig der Boden in einigen Schmutzbereichen ist (vor Haustür und Terasse) und wie effektiv Wendy putzt, obwohl sie so scheinbar harmlos vor sich hin und her huddelt. Also habe ich noch weitere blaue Mikrofaserwischtücher im 3er-Set erstanden. Vier Tücher langen uns.

- REINIGUNGSMITTEL: Wir haben altes Holzstäbchenparkett, neues Holzklickparkett, Fliesen und Naturstein. Der Wassertank speist seine Flüssigkeit direkt über einen Docht (kleine feuchte Ausgangsöffnung mit Microfaserstutzen, austauschbar) in das Wischtuch und dann auf die Wischfläche. Die Flüssigkeistversorgung von Wendy führt also nicht durch das Gerät. Also kann ich nach Bedarf jede Reinigungsflüssigkeit problemlos in den Tank füllen. Klasse.
Der Docht soll in eine antibakterielle Flüssigkeit getaucht worden sein. Toll, die Haltbarkeit ist mir jedoch unbekannt.
Für meinen ersten Durchgang (die Böden waren SEHR dreckig) habe ich Wendy mit einigen Tropfen Grüner Seife im Tank über alle Böden losgeschickt. Prima erfolgreich, Wischtuch immer wieder schön dreckig, alle Oberflächen wirkten angenehm sauber. 2 Tage später habe ich Wendy dann nochmals mit einem Schuss professionellen antibakteriellen Putzzusatz zum Wischen losgeschickt. Das empfand ich gerade um die WC`s und in den Badezimmer als sehr sinnvoll und angenehm. Nach den Weihnachtstagen werde ich Wendy die Holzböden dann mit Holzputzmittel pflegend reinigen lassen. Also für alle Haufrauen- , Hausmänner- und Bodenansprüche kann ohne großen Aufwand eine gute Feinabstimmung der Putzmittel vorgenommen werden. Inwiefern die Microfasernase des Reinigungstanks durch die Putzmittel verklebt, bzw. nach jedem Gebrauch gereinigt werden sollte /kann, werde ich noch prüfen.

NÄSSE: Gerade das alte Holzparkett putzt Wendy wesentlich schonender und eben nicht so nass wie ich. Gut. Der unebene Naturstein (Solhofener Fliesen) bekam auch an allen Stellen gerade ausreichend Flüssigkeit durch das Mikrofasertuch ab. Hier werde ich ab und zu 2 Mal wischen lassen. Die Badfliesen und auch das Holzklickparkett hatten einen funktionalen Nässegrad, um einerseits die Seifenwasserflecken unter dem Waschbecken auf den schwarzen Fliesen zu entfernen, jedoch nicht in die Holzfugen des Parketts einzudringen. So wünsche ich mir das.

LADESTATION: Praktisch, dass bei Wendy in aufrecht gestellter "Haltung" direkt das Kabel auf der Unterseite eingesteckt werden kann. Somit entfällt eine 2. Ladestation, die ja mit Alan schon im Raum rumsteht. Gleichzeitig benötigt Wendy durch den Stand auch wenig Platz und kann direkt nahe der Wand stehen. Das geht natürlich nur, da Wendy quadratisch und wesentlich kleiner sowie leichter ist als der turbosaugende Alan. Noch vermisste ich keine extra Turboladestation (bringt es auf 2 anstatt 4 Std. Ladezeit) für Wendy, die zusätzlich erhältlich ist iRobot Braava 380 Turbo-Ladestation. Ich lasse Wendy meist einmal zwischendurch Strom saugen, wenn Alan noch länger mit dem Vorsaugen beschäftigt ist. Bisher langte das.

OPTIK: Alan und Wendy kommen beide im schwarzen Klavierlack-Look daher. Das passt optisch recht ansehnlich zusammen. Beim aufrechten Stehen beim Laden schaut man dann auf die glänzende Oberfläche, was akzeptable aussieht.

Selbst unser 13jähriger Sohn hat Wendy schon in seinem Zimmer im Einsatz und ist zufrieden.

Wendy und Alan sind unser Dreamteam.
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Nachtrag Mai2014: Kommen weiter ohne 2. Cube gut aus. Benutze in der Regel für die Fliesen und das Parkett jeweils einen Schuss vom entsprechenden Spezialreiniger (manchmal auch nur grüne Seife für alles) und mische jeweils einen kleinen Schluss Haushaltsdesinfektionsreiniger hinzu. Nichts im Wassertankaufsatz verstopft und bringt für mich weiter gute Resultate. Die Bodentücher zeigen gute Haltbarkeit. Der Wischroboter verfängt sich im Waschkeller im abgesenkten Siel, da Stelle ich dann die Waschpulverdose drauf.
Den Reinigungsbehälter nach jedem Reinigungsgang entleeren. Hatte das vor den Ferien in der Eile vergessen und nun ist das Plastik etwas matt geworden und der Frottéstoffen etwas mürbe. Naja, nun passe ich besser auf (der soll sowieso regelmäßig ersetzt werden, war bisher nicht nötig). Reinigungsbehälter aber noch komplett einsatzfähig!
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am 19. Mai 2014
Warum feudeln einige zu Hause noch ? Das frag ich mich jetzt immer wieder wenn ich den kleinen Helfer los schicke.
Nach dem wir schon beim Staub saugen auf einen Roboter (Vorwerk Kobold VR100) umgestiegen sind, sehnte sich meine Frau auch ganz schnell nach diesem tollen Wischroboter. Ich glaube ohne diese ganzen Amazon Bewertungen hätte ich ihn auch nicht angeschafft und als Spielzeug abgetan.

Da er so einfach zu bedienen ist, möchte ich nur ein paar Punkte aufzählen statt eines langen Textes....:

+ sehr leise !! (kann man immer nebenbei laufen lassen)
+ einfach zu bedienen (kann wirklich jeder)
+ gute Reinigungsleistung
+ preislich attraktiv. (Eine Reinigungskraft kostet auf Dauer mehr)

- Nun komme ich zu dem Punkt, der einen Stern abzieht. (Wir wollen dem Herstelle ja noch Raum zur Verbesserung lassen)
Man feuchtet das Wischtuch ja am Anfang etwas ein, gefüllt den Wassertank, der wiederum ja das Tuch feucht halten soll. Dies funktioniert aber nur bedingt. Nach einem größeren Raum ist das Tuch nur noch in der Mitte feucht genug um korrekt zu reinigen. Die beiden äußeren Seiten des Tuches werden nicht durchgängig befeuchtet. Das ist dem einzigen Loch in der Mitte zum feucht halten geschuldet. Hier sollten 3 Stück davon auf dem "Brett" verteilt sein. Dies hätte bei Probenutzung vor dem release solch ein Produktes aufgefallen sein. Ingenieur setzten: 3- ;-)

Fazit: Super Produkt mit Luft nach oben zum perfekten Produkt.
Würde ich es wieder kaufen ? JA auf jeden Fall !
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am 2. März 2015
Ich habe mir das Gerät erfolgreich zu Weihnachten gewünscht und jetzt zwei Monate im (täglichen) Einsatz.
Vorneweg: einen Staubsaugroboter habe ich schon lange. Und unser Haushalt ist dementsprechend schon sehr roboterfreundlich gestaltet: möglichst wenig herumliegende Kabel, keine hohen Schwellen. Als Bodenbelag haben wir ausschließlich Laminat und im Nassbereich Fliesen.
Der Braava ist die ideale Ergänzung zum Saugi. Im Erdgeschoss werden Steine hereingetragen und mit dem Essen rumgekrümelt, da schicke ich erst den Saugi durch und lasse dann den Braava wischen. Ins Obergeschoss, wo sich nur Schlafzimmer, Bad und Arbeitsräume befinden, habe ich den Saugi schon lang nicht mehr hochgeschleppt, denn da reicht es völlig, den Braava trocken oder feucht wischen zu lassen. Unglaublich, wie viel Staub der Braava einsammelt. (Selbst wenn vorher der Saugi durch ist).

Ich bin bekennender Hasser von jeglicher Art von Hausarbeit und mache es mir deshalb maximal einfach. Am Anfang habe ich natürlich das Mikrofasertuch mit dem Wassertank ausprobiert, aber dieses Hin und Her dauert mir zu lange, vor allem, weil ich dann auch noch dauernd die Tücher waschen müsste.
Ich verwende nur noch Einmaltücher á la "Swiffer". Einmaltuch draufstecken, wischen lassen, wegschmeißen, fertig. Eine hygienische Sache, und sonstige Wartung und Pflege braucht er auch nicht. (Im Gegensatz zum Saugi, wo ich ständig die herumgewickelten Haare von den Rädern entfernen muss). Er kommt auch gut in die Kanten und Ecken, auch das klappt besser als beim Saugi.
Nachdem ich verschiedene Marken durchprobiert habe, muss ich sagen, die feuchten Original-Swiffer-Tücher sind die allerbesten. Die sind tatsächlich sehr lange feucht und riechen auch gut. Sie sind je nach Drogeriemarkt oder Sonderangebot mal ganz schön teuer, mal ganz erschwinglich, aber ich schwöre drauf. (Was die Trockenreinigung angeht, gehen auch Billigheimer beziehungsweise die Nachbauten unter den Trockenwischtüchern, finde ich). Auch die leichte Streifenbildung beim Feuchtwischen, die durch die Rollen des Braava entstehen kann, ist je nach verwendeter Marke unterschiedlich, hält sich mit den Originalswiffertüchern aber sehr in Grenzen. Sehen kann man die ohnehin nur, wenn die Sonne gerade in einem ganz bestimmten Winkel auf den Boden scheint, und da würde man auch Wischspuren sehen, wenn ich von Hand feudele. Mich stört das gar nicht.

Der Braava macht, was er soll, reinigt den ganzen Raum selbständig und bleibt hinterher genau dort stehen, wo man ihn ausgesetzt hat. Sorgen über ausgelaufenes Wasser muss man sich wirklich nicht machen - so feucht sind die Tücher auch wieder nicht, vor allem nach einem Reinigungszyklus..... also mit meinem Laminat gibt das absolut keine Probleme.

Auch die Reichweite finde ich absolut überzeugend. Das allerbeste ist aber, wie superleise er arbeitet, das ist sehr angenehm, man hört ihn praktisch gar nicht. So einen Saugroboter macht man ja eher an, wenn man aus dem Haus geht, aber der Braava kann jederzeit nebenher wischen, auch beim Arbeiten, Fernsehen oder Musikhören stört er nicht.
Die Absturzsensoren funktionieren zuverlässig, wir haben mehrere ungesicherte Treppenabgänge, aber den Braava hat es noch nie runtergehagelt.

Was kann der Braava nicht? Flecken entfernen, die viel Rubbeln benötigen (eingetrocknete Marmelade zum Beispiel). Ich fände es auch schick, wenn es eine Ladestation gäbe, die er automatisch anfährt, aber andererseits ist er so klein und leicht, dass man ihn hinterher einfach wieder hochnimmt und ansteckt. Wir haben eine sogenannte Sauberlaufmatte im Flur, da fährt er einfach immer drüber und wischt die mit; ich nehme an, wenn es sich um einen höherflorigen Teppichläufer handeln würde, würde er vermutlich nicht drauffahren, sondern drumherumwischen. Wenn man sehr hohe Türschwellen hat, wird der Braava wohl auch nicht drüberkommen. Man müsste ihn also von Raum zu Raum tragen, bei sehr kleinen Räumen lohnt sich das möglicherweise nicht.

Also mein Fazit ist: sehr empfehlenswert, sofern man realistische Erwartungen hat. Guter Gebrauchswert, und einen hohen Niedlichkeitsfaktor hat er noch dazu, wenn er so vor sich hinwischt.
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am 8. Januar 2014
Nachdem ich bereits einen Roomba 770 Saugroboter besitze und bei Weiten mehr begeistert bin, als ich zuvor dachte, wurde so allmählich das Interesse an einem Wischroboter geweckt. Ich habe zunächst gezögert, ob man tatsächlich das teurere Modell 380 benötigt, oder es das Modell 320 nicht auch tun würde. Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, wie ein einmalig befeuchtetes Tuch eine 22qm große Fläche reinigen soll. Ok, man kann auch dieses Modell mit einem Wasserreservoir nachrüsten - aber dann bleibt noch der Unterschied zu den 33qm Nassflächenreinigung zum größeren Modell. Lange Rede kurzer Sinn - wenn schon denn schon - ich habe mich für den Braava 380 entschieden - und den Kauf nicht bereut.

Ich setze fast ausschließlich die Nassoption ein, da der Saugroboter im Trockenmodus einen besseren Dienst leistet, als es das Wischen mit einem trockenen Tuch erledigen könnte. Aber - für Einsätze unterm Sofa und unter Schränken für die der Roomba 770 zu hoch ist, da lohnt es sich dann doch. Der Einsatz im Nassmodus ist denkbar einfach. Das Wasserreservoir befüllen, das blaue Tuch anfeuchten und befestigen, das Ganze auf der Unterseite des Braava 380 einrasten lassen, das Navi-System in die Mitte des Raumes stellen, beim Braava auf Power + Nass drücken. That`s it. Sehr angenehm ist, dass das Gerät ganz leise arbeitet und somit auch in direkter Umgebung eingesetzt werden kann. Dies ist von daher gut zu wissen, da der Hersteller nicht empfiehlt, das Gerät unbeaufsichtigt zu lassen, da es sich festfahren könnte und der Wassertank dann trotzdem noch Wasser absondert. Nach einigen Einsätzen habe ich für mich das Fazit gezogen, dass in den Nassbereichen mit Fliesen das Gerät auch wunderbar gestartet werden kann, wenn man das Haus verlässt. In den Parkettbereichen starte ich es bei Anwesenheit... oftmals aber auch nur sehr passiv in Nebenräumen...bisher ist noch nie was passiert.

Die Abgabe des Wassers erfolgt gleichmäßig und dezent, die Wischspuren trocknen sofort. Manchmal merkt man nur, wenn man direkt dahinter die Hand auf den Boden legt, dass es ein wenig feucht ist. Aber das ist es dann auch bei einem größeren Wohn-/Küchen Bereich von guten 40qm (sehr wahrscheinlich abzüglich der Möbel noch ca. 33qm) sehr konstant. Ich gebe dem Wasser übrigens einen Spritzer Allzweckreiniger bzw. Parkettreiniger hinzu - macht dem System nichts aus, es schnuppert wie gewohnt und - ob Einbildung oder nicht - es fühlt sich noch sauberer an...

Wer plant, mit dem Wischroboter Grundreinigungen vorzunehmen, wird garantiert enttäuscht sein. Das Gerät ist viel zu leicht, um großen Druck auszuüben. Es reinigt eher über die häufigen Wiederholungen pro Stelle. Von daher empfiehlt es sich, vorab einmal richtig zu schrubben, und den Wischroboter dann regelmäßig zu verwenden.

Ich setze ihn mindestens 2x die Woche ein und muss sagen, in Zusammenarbeit mit dem Saugroboter ist es eine herrliche Ergänzung und meine Wohnung ist jetzt tatsächlich bei weitem staubfreier und gereinigter. Und trotz der regelmäßigen Reinigung ist das blaue Tuch nach Abschluss doch immer dreckig. Beeindruckend!

Zum Thema Tuch: Da es mir zu nervig war, das eine mitgelieferte Tuch jedes Mal mit Spüli auszuschrubben habe ich mir einen 3er Pack Ersatztücher geholt und wasche diese jetzt immer in der Maschine mit - funktioniert wunderbar.

Kleiner Kritikpunkt:
Während man beim Saugroboter mit virtuellen Wänden Bereiche aussparen kann, geht es beim Wischroboter nur mit Gegenständen oder Schließen der Tür. Das ist nicht so ganz toll durchdacht und es wäre toll, wenn es auch hier Funkbarrieren gäbe.

Fazit: Ein super Helfer für den leichten Tagesdreck - vor allem in Ergänzung mit einem Saugroboter.
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am 18. April 2014
Vorgestern bestellt, am nächsten Tag da. Unschlagbar. Stundenlang habe ich wieder gegooglet um das Besten zu bekommen und es war ein voller Erfolg.
Trudi, wie die kleine schwarze Perle bei uns heißt, hat mir die ganze Wohnung geputzt. Sie rechnet sich, zusammen mit ihrem Mitarbeiter Otto (iRobot Roomba 620), meine Putzfrau ersetzend, schon nach einem halben Jahr.
Den Tipp sie im Trockenmodus schuften zu lassen, um optimale Ergebnisse zu erreichen, habe ich hier erlesen.
Nach genauem Studium der Gebrauchsanweisung ist sie schon nach 4h Ladezeit starbereit. Federleicht lässt sie sich gern auf Händen tragen, wo immer sie gebraucht wird. Mit einem lustigem Klingelton beginnt sie bereitwillig ihre Arbeit und stöhnt und kreischt nicht ein einziges Mal. Schweißgeruch, Kaffee,Zigaretten und das Debattieren um Gehaltserhöhungen sind ihr zuwider
Auch wenn ich während ihrer Schufterei kurz mal durch laufen muss, nimmt sie es klag- und geräuschlos hin. Leise macht sie ihre Arbeit unter den Betten, in den Ecken und das ganz ohne Putzchemie. Sie kann auch mit Wegwerftüchern von Swifer und anderen Herstellern schaffen und die Inbetriebnahme dauert so nur zwei Minuten. Sie ist ca. 25cmx25cm groß, sehr beweglich und hervorragend konzipiert.
Das Wischtuch hinterlässt einen streifenfreien Glanz. Der Wassertank braucht nur ein Weingläschen des Leitungswassers. Ich persönlich habe Angst Trudi wird krank, da wir sehr hartes Wasser haben und gönne ihr destilliertes Wasser. Alles ist bis ins Detail durchdacht und ich gebe sie nie mehr her, lieber meinen Mann, den intellektuellen Grobmotoriker.
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