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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen159
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am 13. Februar 2014
Die EOS 100D hat eigentlich alles, was man von einer SLR erwartet (wenn man Autofokus und Serienbildfrequenz nicht gerade mit einer 1-stelligen EOS vergleicht), darüber hinaus ist sie so leicht und klein, dass man sie einfach öfter/lieber mitnimmt (z.B. im Vergleich mit einer 7D mit Batteriegriff, externem Blitz und schwerem Tele - es kommt freilich immer darauf an, was man fotografieren möchte), vor allem auch mit dem 2.8 / 40mm Pancake. Über T2-Adapter läßt sie sich auch schnell mal am Teleskop verwenden, ohne sich um den Okularauszug sorgen zu müssen (da fehlt dann allerdings ggf. der Klappmonitor), sie wiegt ja nur gut 400g.
Bildqualität und Rauschverhalten sind recht gut, wenn man bedenkt, dass 18MP auf einem APS-C- Sensor untergebracht sind. Die Positionierung seitens Canon als "Einsteiger"-Kamera halte ich für untertrieben, eher ist es ein "Zweitgehäuse" für alle, die nicht immer Ihre Mark III oder was auch immer mitschleppen wollen. (Freilich ist sie auch für Anfänger geeignet, Hauptsache, das Rädchen steht nicht auf dem grünen Viereck... ;-) )

Natürlich macht die "Kleine" auch mit größeren Objektiven eine gute Figur (z.B. Tamron 70-300 VC o.ä.), aber da muss man sich erstmal etwas dran gewöhnen. Statt am mitgelieferten Gurt lässt sie sich sehr gut über längere Strecken mit einer (stabilen DSLR- ) Handschlaufe tragen.

Tipp: Wer das 18-55 IS STM noch nicht hat, sollte gleich das Kit mit diesem kaufen - es ist leicht und scharf (und relativ gut verarbeitet für ein Plastikteil), wenn das langsame Öffnungsverhältnis und die WW-Verzeichnung einen nicht weiter stört.
Übrigens: Die 100D hat die mechanische Sensorreinigung ("Staub-Rüttler"), die neue 1200D dagegen nicht!

Ein nicht zu verachtendes Plus ist (wie bei allen mir bekannten EOS-Cams) der in einer kleinen Mulde sitzende Auslöser (Ergonomie/ Handling/ Haptik) , bei der Konkurrenz (N., S., P.) sitzt dieser nämlich immer auf einem gräßlichen kleinen "Huckel" - dem Ein-/Aus-Schalter. Bei der 100D ist er hingegen dort, wo er hingehört, beim Programmwahlrad. (Ok, zugegeben, bei den älteren 2-stelligen war der Schalter auch ungünstig platziert, aber wenigstens n i c h t unter dem Auslöser.) Gehen Sie mal in ein Fotogeschäft und nehmen Sie Kameras von verschiedenen Herstellern in die Hand: Es macht wirklich einen Unterschied!

Fazit für die 100D indes ist: Schöne Kamera, sehr zu empfehlen.
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am 20. Oktober 2013
Stil: kit inkl. EF-S 18-55mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
***CANON EOS 100D VERSUS NIKON D3200***

Wenn man darüber nachdenkt, die erste DSLR zu kaufen, braucht man wahrscheinlich jemanden, der einem erzählt, dass die extreme Loyalität, die manche Canon- bzw. Nikon-Besitzer gegenüber ihrem favorisierten Kamera-Hersteller zeigen, größtenteils Mumpitz ist. Man kann eigentlich nichts falsch machen, wenn man sich für eine der beiden Marken entscheidet, und Canon und Nikon sind auch nicht die einzigen Marken, die es wert sind, in Betracht gezogen zu werden. In den Kundenbildern habe ich das Bild eines Sees hochgeladen, das einen Vergleich zwischen der Canon EOS 100D und der Nikon D3200 (welche auch ein Einstiegsmodell ist) ermöglicht, so dass Sie selbst sehen können, wie ähnlich die Bildqualität der beiden Kameras ist. Es gibt jedoch ein paar wichtige Unterschiede zwischen diesen beiden Einstiegsmodellen, die ich im Folgenden zusammenfasse:

*Einige Vorteile der Canon EOS 100D*
Die Canon-Kamera hat ein deutlich schnelleres Auto-Fokus-System und einen Touchscreen. Der LCD der Canon bildet Farben genauer ab als der LCD der Nikon D3200. Die Canon ist zudem kleiner und leichter als die Nikon-Kamera.

*Einige Vorteile der Nikon D3200*
Die Nikon hat einen höher aufgelösten Sensor (24MP versus 18MP bei der Canon) und einen deutlich besseren Dynamikbereich, so dass man mehr Detail in hellen und dunklen Bereichen einer Szene erfassen kann. Die Nikon fühlt sich zudem solider als die Canon an, welche ein recht billiges Plastik-Gefühl vermittelt.

***LEISES FOKUSSIEREN MIT DEM STM-KIT-Objektiv***

Ich habe die Version mit dem 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM-KIT-Objektiv. Dies ist ein sehr neuer Objektiv-Typ mit Stepper-Motor-Technologie (STM) für einen extrem leisen Auto-Fokus. Dies ist besonders gut für Video-Aufnahmen, weil es damit unwahrscheinlicher ist, dass der Ton des Motors auf einer Tonaufnahme zu hören ist. Auf der anderen Seite empfand ich den Fokus im Video-Modus ziemlich langsam; aus diesem Grunde finde ich die Kamera weniger gut geeignet, um sich schnell bewegende Objekte wie Kinder aufzunehmen. Ich mag allerdings die Art, wie sich der Fokus ändert. Dies sieht sehr natürlich aus.

***DER TOUCHSCREEN***

Der Touchscreen eignet sich hervorragend, um den Fokuspunkt sehr schnell auszuwählen. Dies kann also ein sehr nützliches Werkzeug sein, nicht nur ein schickes Gimmick. Dieses Feature hat zudem einen Vorteil für Videoaufnahmen, denn die Einstellungen über den Touchscreen vorzunehmen ist deutlich leiser als das Hauptwahlrad und Knöpfe zu benutzen. Den einzigen Nachteil stellen die Fingerabdrücke und Verschmierungen auf dem Bildschirm dar, die bei hellen Lichtbedingungen etwas ablenken.

***VIDEOQUALITÄT***

Nachdem vor ein paar Jahren die Canon EOS 5D Mark II mit Videofunktionalität erschienen ist, waren Videokameras mit austauschbaren Objektiven plötzlich zum ersten Mal relativ erschwinglich, was eine Kultur des DSLR-Filmemachens ins Leben gerufen hat. Mit der Video-Fähigkeit bei Einstiegskameras wie der Canon EOS 100D ist diese Technologie noch zugänglicher geworden. Allerdings bin ich nicht sehr beeindruckt von der Videoqualität der Canon EOS 100D. Diese ist akzeptabel unter hellen Lichtbedingungen, aber bei wenig Licht bekomme ich störende Rauschmuster, die sich diagonal durch das Bild bewegen (wie Schneefall). Mich würde interessieren, ob auch andere Personen dieses Problem haben.

***DER AKKU***

Der mitgelieferte Akku war nach etwa 2 Stunden aufgeladen und hat nur etwa 90 Minuten im Live-View-Modus gehalten. Die Akkulaufzeit im Live-View-Modus ist vergleichbar mit anderen Kameras wie der Nikon D3200. Ohne Live-View ist die Laufzeit deutlich länger, aber ein bis zwei Extra-Akkus sind - abhängig von Ihren Bedürfnissen - möglicherweise nötig. Die Original-Canon-Akkus (Canon Akku LP-E12 (875mAh) für EOS M) sind ziemlich teuer, aber es gibt günstigere Bundlestar-Akkus für die Canon EOS 100D. Ich benutze Bundlestar-Akkus für andere Geräte, die ich besitze, und finde, dass sie eine gute Alternative darstellen. Aus diesem Grunde werde ich mir zwei der Bundlestar LP-E12-Akkus für die Canon EOS 100D (Bundlestar * Akku für Canon LP-E12 zu Canon EOS M und Canon EOS 100D mit Infochip (neueste Generation 100% kompatibel!)) bestellen.
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am 6. Mai 2016
ehrlich gesagt hat mich diese wohl kleinste und wohl billigste DSLR von Canon absolut überzeugt und überrascht. Ich benutze sie als Backupkamera und speziell für Makrofotografie. Da ist nicht viel Schnickschnack dran und deshalb ist sie so herrlich klein und leicht. Dennoch wirkt die Kamera nicht billig oder günstig. Sie ist ganz wertig verarbeitet und macht einen robusten Eindruck. Das Innenleben einer EOS 700D in einem noch kleinerem und leichterem Gehäuse. Wow. Im Makrobereich fokussiere ich immer manuell und bin nicht so auf einen rasend schnellen AF angewiesen und auch nicht auf 15 B/sec. Als ich sie gekauft habe wollte ich ein kleines leichtes und leistungsfähiges Zweitgerät welches mir dennoch tolle Bilder liefert ohne gleich 2000€ zu kosten. Die Werte welche ich zügig brauche Blende/Belichtungszeit/ISO sind alle mit dem Daumen und Zeigefinger schnell und leicht erreichbar. Das ist das erste Gerät bei dem ich mir keine Sorgen um mein teures Equipment mache. Die Kamera ist so klein, dass man sie wirklich immer mitnehmen kann. Ich habe sie vor wenigen Tagen mit einem Tamron 70-200mm f/2.8 VC USD (Stabilisiert, Ultraschallmotor) auf einer Hochzeit getestet und bin von den Bildern begeistert. Ich hatte sie auch schon an ein 150-600mm Tele angeschlossen und fand es überhaupt nicht störend, dass sie so klein ist, im Gegenteil. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, ist der Spiegelkasten. der hörst sch unschön schneppernd an und ist relativ laut, auch in der "leisen Aufnahme" Option. Für Landscapes, Astro, Portrait nutze ich zwar eine Vollformat-Kamera als Ersatz, Backup, Zweitkamera on location finde ich diese Kamera toll. es muss nicht immer eine 5Dsr,5Dmk3 oder 7Dmk2 sein. Mit der Kamera kann ich allen Neidern zeigen dass ich nicht nur mit einer 3500€ Kamera fotografieren kann. Und das gelingt mir auch ganz gut. Die Kamera ist mm. nach ein optimaler Einstieg in die digitale Fotografie. Wer wirklich kreativ, hochwertig, fotografieren will und dabei nicht viel Geld ausgeben will tut mit der Kamera und z.b. dem Canon EF 50mm f/1.8 STM dem Kitobjektiv und evtl dem EF 85mm f/1.8 wirklich das richtige. Klappdisplay, GPS etc ist zwar schön kostet aber auch, wiegt mehr, und die meisten nutzen es aber doch selten. Die Kamera macht was sie soll und das macht sie auch verdammt gut. Ich stelle mal ein Bild welches ich vor wenigen Tagen auf einer Wiese vor der Haustüre gemacht habe. Ich habe das Foto frei aus der Hand gemacht also ohne Stativ, Spiegelvorauslösung, Fernauslöser.
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am 5. Januar 2014
Mit meiner Rezension habe ich jetzt 4 Wochen gewartet um die 100D ausgiebig für meine Zwecke zu testen.

Im Fotoladen war ich von der "Kleinen" was die Handhabung anbelangt sofort begeistert. Ich habe oft gelesen, dass sie nicht sonderlich gut in der Hand liegt und eher etwas für Frauenhände sei. Ich denke das hängt sehr stark davon ab welche Kamera man vorher hatte. Ich selbst hatte vorher eine Spiegellose und empfand die Ergonomie der 100D für diese Größe und für meine Hände perfekt. Jemand der vorher eine 7D mit Batteriegriff hatte wird denke ich etwas wenig in der Hand halten und sich nicht so wohl fühlen. Ich kann aber sagen, dass man sie durch die Gummierung und die Klassische DSLR-Mulden in kleiner dennoch sehr sicher und gut in der Hand hält. Auch mit einem EF-S Tele (55-250 STM) hat man mit diesem Body keinerlei Probleme und mir schmerzten auch bei längerem halten nicht die Hände. Das wiederum wird es mit einer 300mm Festbrennweite anders aussehen.

Größe hin oder her, die Bildqualität ist wirklich erste Sahne in dieser Preisklasse. In Innenräumen mit nicht sonderlich viel Licht gehe ich für wirklich noch sehr brauchbare Ergebnisse meist bis ISO 3200. Bis dahin kann ich mir sicher sein, dass die Bilder noch so gut wie keine Bildstörungen aufweisen. Auch bei ISO 6400 bekommt man noch Ergebnisse die in Ordnung sind und wenn es gar nicht anders geht ISO 12800 und sogar ISO 25600. Bei 25600 grieselt es natürlich heftigst.

Das Kit-objektiv ist für "sowieso dabei" sehr schnell und sehr gut. Da muss man sich nicht sofort nach etwas anderem umsehen, sondern kann lange damit zufrieden sein. Wenn man natürlich merkt, dass man mehr Lichtstärke braucht sollte man auch da in ein Objektiv mit durchgängiger 2.8er Blende investieren. Wenn es einem aber um die Abbildungsleistung geht, wäre es meines Erachtens eine Sinnlose Investition. Die Verarbeitung von Kit-objektiv und Kamera ist sehr gut. Die Kamera ist leicht und dennoch macht sie einen soliden und robusten Eindruck.

Der Autofokus ist in Verbindung mit dem STM-objektiv wirklich super. Im Liveview eine ausreichende Performance und im Phasen-Fokus sowieso. Hilfreich in dunkleren Umgebungen, bei denen man auch ohne Blitz eher selten arbeiten würde, ist ein Blitz mit AF-Hilfslicht. Zwar sendet der integrierte Blitz Signale beim Scharfstellen über den Sucher, aber mit einem roten Linienmuster eines externen Blitzes ist es deutlich dezenter. Für mich war bisher die Lowlight-Performance des Phasen-AF ausreichend, auch weil man jederzeit manuell Scharfstellen kann ohne am Objektiv auf MF zu schalten. Den Liveview benutze ich meistens auf dem Stativ und wenn ich Zeit für ein Bild habe. Mit dem Kit-Objektiv funktioniert der Kontrastautofokus im Liveview auch sehr gut. Ich besitze allerdings auch ein 50mm f1.8 mit altem Focusmotor. Dieses ist für den Kontrast-AF nicht gerade empfehlenswert und Pumpt sehr hart hin und her wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Was mir wirklich sehr gut an der 100D gefällt ist das Display. Es ist gestochen scharf, der Touchscreen reagiert super und es gibt keinerlei Ruckler oder Verzögerungen.

Ich denke ich werde mit dieser DSLR lange glücklich. Selbst wenn ich mal in die zweistellige EOS-Klasse investieren sollte, würde ich die 100D noch als Zweitbody wegen der geringen Maße und der dennoch Spitzen Bildqualität behalten. Alles in allem 4.75 Sterne.
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am 26. April 2015
Was leistet die 100D und welche Kritikpunkte gibt es?

Verarbeitung:

Ingesamt macht die Kamera einen wertigen Eindruck. Alles sitzt fest an seinem Platz. Die Buttons sind teils etwas klein geraten, haben aber einen guten Druckpunkt. Positiv fällt das metallische Bajonett auf das in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Nur das Fach für Batterie & SD hätte aus Metall sein können. Trotz der guten Verarbeitung hätte ich Zweifel ob die Kamera einen Sturz auf Stein gut überstehen würde. Das bleibt Gehäusen wesentlich teureren Modelle vorbehalten. Die 100D ist eben nicht als Outdoor-Kamera für extreme Situationen konzipiert. Über die Größe es Griffes kann man sich streiten. Menschen mit großen Händen könnten Probleme haben. Daher sollte man die Kamera vor dem Kauf in den Händen gehalten haben.

Objektivauswahl:

Das Objektivsortiment von Canon ist sehr groß. Es lassen sich auch sehr alte Objektive und (per Adapter) auch Linsen vieler anderer Hersteller anschließen. Sigma und Tamron stellen sowieso passende Objektive bereit. Das Bajonett unterstützt sowohl EF -uns EFS-Linsen (EFS = Objektive nur für APSC-Kameras). Mehr kann man nicht erwarten - perfekt. Das mitgelieferte Kit-Objektiv 18-55 IS STM liefert gute Ergebnisse, wird aber spürbar von günstigen Festbrennweiten wie z.B. das 50mm 1.8 oder das 24mm 2.8 übertroffen. Wer also noch etwas Geld übrig hat sollte sich noch eine Festbrennweite kaufen um das komplette Potenzial zu entfalten. Meine klare Empfehlung ist das 24mm, 2.8 pancake das sehr beeindruckende Ergebnisse liefert und alltagstauglich ist. Hier meine Bewertung der Linse: http://www.amazon.de/review/R3NY7UFHO8SCGT/

Bildqualität:

Die 100D kann in puncto Bildqualität mit so einigen teureren Modellen mithalten. Kein Wunder - bei einigen teureren Canon-Modellen wird der gleiche Sensor verbaut und auch "bessere" Sensoren im APSC-Bereich liefern keine Ergebnisse die man als wesentlich detaillierter bezeichnen könnte. Einen deutlichen Qualitätssprung erfährt man erst beim Umstieg auf Vollformat-Kameras. Menschen die das Bild zu 100% vergrößern und sich einzelne Pixel anschauen werden mir aber sicherlich versprechen. Doch wie sieht es mit der Qualität bei unterschiedlichem ISO-Wert aus?: ISO 100-400: Qualität sehr gut, viele Details bei richtiger Einstellung - ISO: 800-1600: noch immer gute Qualität, weniger Details, mehr Bildrauschen aber noch vollkommen ok - ISO 3200: spürbar weniger Details, deutliches Rauschen, Tendenz zur Überbelichtung in hellen Bereichen - ISO 6400 und mehr: noch weniger Details, extremes Rauschen, noch mehr Überbelichtung in hellen Bereichen, kaum zu gebrauchen. Kurz: Die Kamera liefert bis ISO 1600 eine sehr gute bis gute Qualität ab. In höheren Bereichen sollte man sie eher nicht betreiben. Seltsamerweise bricht die Helligkeit bei hohen ISO-Werten aus. Hier hilft eine Belichtungskorrektur um EV -1. Selbst wenn das Bild dann etwas zu dunkel wird, kann z.B. Lightroom die Belichtung wieder problemlos ausgleichen wenn man in RAW fotografiert. Die Qualität liegt über dem was man intuitiv als "Einsteiger-DLSR" bezeichnen würde.

Bedienung:

Alle wesentlichen Buttons lassen sich gut erreichen. Den Touchscreen kann man als Spielerei abtun doch für mich ist er ein wahrer Segen. Einstellungen lassen sich dadurch schnell und einfach anpassen. Die Menüstruktur ist simpel und logisch. Für den absoluten Beginner gibt es auch noch Erklärungen. Mir fällt kein Kritikpunkt ein.

Autofokus:

Hier gibt es einiges zu bemängeln. Der AF ist schnell, könnte auch durchaus schneller sein. Leider gibt es nur wenige AF-Punkte und nur einen Kreuzsensor. Die Präzision nimmt zu den Randbereichen ab und häufig weiss die Kamera nicht was sie fokussieren soll. Sportfotografie wird also schwierig. Ich fokussiere mit dem zentralen Fokuspunkt und passe dann meinen Ausschnitt an. So funktioniert es ziemlich gut. Man darf nicht vergessen, dass ein großer Sensor mit großer Freistellung eine exakte Fokussierung benötigt - inbesondere wenn man mit offener Blende arbeitet. Dennoch ist der AF insgesamt akzeptabel. Wem der AF besonders wichtig ist sollte eher zur 700D oder anderen höheren Modellen greifen. Für den "normalen" Nutzer sollte es keine Probleme geben. Generell ist es wichtig bei Kameras mit größeren Sensoren der Fokuspunkt und die Blende zu kontrollieren.

Fazit:

Die 100D ist keine Einsteiger-DSLR. Sie kann beeindruckende Ergebnisse liefern wenn man sich mit der Bedienung beschäftigt. Eine Kamera mit einigen Mängeln aber mit großen Vorzügen in den wesentlichen Bereichen. Eine klare Kaufempfehlung für Fotografen die sich etwas intensiver mit der Bildkonzeption beschäftigen wollen. Sehr anspruchsvolle Fotografen greifen natürlich zu teureren Modellen und alle die nur auf den Auslöser drücken wollen sind mit einer Kompakten wie z.B. der Fuji X10 glücklich. Für Sportfotografie und Aufnahmen bei Dunkelheit aus der Hand (hoher ISO notwendig) eignet sich die 100D weniger. Einen klarer Vorteil sind die kompakten Maße und das geringe Gewicht. Mit einem pancake-Objektiv kann man die Kamera praktisch immer dabei haben.
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am 28. September 2014
Mein Leben lang habe ich Fotos gemacht: als Kind mit einer "Ritsch-Ratsch-Kassetten-Pocket-Kamera" (mit wenigen, kostbaren Blitzwürfeln), dann später eine Olympus mju mit elektronischem Blitz. Dann Handy-Fotos mit steigender Megapixelzahl, dann eine Minolta F100, dann eine Casio Exilim. War soweit alles eigentlich toll. Nur dann kam das neue Smartphone mit der Suchmaschinen-Anbindung und der damit möglichen Fotobearbeitung per Handy (ich nenne es mal "Schnapp-Saat"). Einer der Filter macht es möglich, Teile des Bildes unscharf erscheinen zu lassen. Ich war Feuer und Flamme. Die Bilder sahen damit richtig klasse aus. Nun wollte ich solch einen (ich habe es mir angelesen) "Tiefenschärfe"-Effekt auch mit der bisher im Haushalt vorhandenen, hochwertigsten Kamera haben: Casio Exilim. Weitwinkel, Zehnfachzoom. Alles fein. Aber keine Tiefenschärfe möglich. Nachbearbeiten am PC (maskieren und Unschärfe einfügen) erschien mir zu aufwendig. Wie machen das die Profis nur? Also weitersuchen nach Informationen. Ergebnis: die Größe des Sensors ist entscheidend. Ist 'ne Optik-/ Physik-Sache. Megapixel? Nicht wichtig. Mehr ist nur besser bei größerem Sensor. Spiegelreflex oder nicht? Auch nicht entscheidend für Tiefenschärfe. 'Ältere' und 'erschwingliche' Digital-Spiegelreflexkameras haben tolle Objektive und alles, aber i.d.R. kleine Sensoren. Nur Profigeräte haben große Sensoren (Vollformat/ Kleinbildformat). Nach wie vor sind Vollformatsensor-Kameras spürbar bepreist. Aber die nächstkleinere Größe ist schon eher vertretbar. Diese hier gefiel mir besonders, da ein Kit-Objektiv dabei ist und die Kamera kleiner ist als üblich (leichter mal mitzunehmen). Ich habe große Hände (bin fast 2m groß) und kann die Kamera dennoch gut bedienen (kein Wunder, habe mein Leben lang mit kleinen Kameras und Handys Fotos gemacht). Ich habe keinen Vergleich mit anderen Spiegelreflexkameras, aber "Champagner schmeckt auch, ohne dass man vorher Lebertran getrunken hat": diese Kamera macht mich glücklich. Tolle Bedienung, unfassbare Bilder, fantastische Tiefenschärfe (bzw. gewünschte Unschärfe). Der Sensor ist wohl riesig und allein im Objektiv sind wohl 13 Linsen eingebaut. Das erklärt den Riesenunterschied zu jeder Plastikminilinsenminisensor-Handykamera. Kleine Objekte, Portraits, Landschaften... alles hinreissend und fantastisch. Ich bin mit dieser Investition sehr zufrieden ob der Ergebnisse, die mich einfach ganz und gar verblüffen. (Habe gleich vor Begeisterung und Stolz mein allererstes Kundenbild hier bei amazon eingestellt: Kühler eines Autos mit Herstelleremblem in Großaufnahme. War eines meiner ersten Fotos, die ich mit der Kamera gemacht habe.).
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Nchtrag:
Liebes Amazon, bitte verzeih mir, ich war schwach im Glauben an Dich... Just nur einen einzigen Tag nach der Lieferung dieses Kamera-Kits (Kamera mit Objektiv EF-S 18-55 IS STM) sah ich am Sonntag eine Anzeige eines klassischen Einzelhändlers in einer klassischen, analogen Papierzeitung, der aber auch versendet. Dieser bot die Kamera feil mit Objektiv 18-55 und zusätzlichem, zweiten Original Canon-Akku LP-E und zusätzlicher Original Tasche EG 300...ich rechnete einen Preisvorteil von mehr als einem großen, grünen Schein aus und freute mich über das sinnvolle Zubehör. Ich war aber leider auch vom bisher festen Glauben abgefallen- günstiger als hier hatte ich noch nie etwas gesehen. Also flugs bestellt und vermeintlich desillusioniert-zerknirscht eine Rückgabe hier eingeleitet. Nun kam heute das "Canon Power Kit": alles soweit fein, aber: es ist nicht das tolle Objektiv wie ursprünglich dabei, sondern nur eine abgespeckte und sicher aus guten Gründen sonst nicht vertriebene Version (nennt sich 18-55 DCIII) ohne den für mich sehr attraktiven, optischen Bildstabilisator. Also rückt sich meine alte Weltsicht glücklicherweise wieder zurecht. Viel Arbeit mit Rücksendungen und Rückabwicklugen, die überflüssig waren, weil ich nicht genau genug hingeschaut habe...
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Nachtrag 2:
O.k., Canon, Ihr habt mich. Ihr habt mich begeistert mit Qualität, Spaß und Faszination. Nun bin ich süchtig und ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich es genieße. Habe mir noch zusätzlich das Objektiv "Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv (52 mm Filtergewinde" gekauft. So wollt Ihr es doch, gebt es zu. Ihr wußtet doch genau, dass man da nicht widerstehen kann. Kein Zoom, kein Stabilisator, unscheinbar kurz. Aber die Bilder... unglaublich. Was ich damit an Portrait-Bildern von Menschen gemacht habe und was damit für Eindrücke und Stimmungen entstehen: unbezahlbar. Die Canon im Haus erspart den Fotografen. Also dickste Kaufempfehlung für Süchtige, die nach dem nächsten, besseren Stoff suchen: dieses Objektiv läßt den Betrachtern der Bilder den Mund offenstehen vor Erstaunen.
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Nachtrag 3:
Für Selbstaufnahmen kann ein komplett drehbarer Monitor zur Kontrolle schon sehr nützlich sein. Den hat diese Kamera aber nicht. Macht aber nichts, denn wie ich gesehen habe, kann per Android-App (DSLR-Controller) ein Android-Handy oder Tablet als externer Monitor und Fernbedienung genutzt werden. Einfach per USB-Kabel. Wer es gerne mit längerer Reichweite und ohne Kabel möchte: einfach für 50 EUR einen mobilen Mini-Router (TL-MR3040) anschließen, der als W-Lan Hotspot dient. Unglaublich.
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Nachtrag 4:
ich benutzte fast nur noch das Objektiv "Canon EF 50mm 1:1.8 II". Heute habe ich einen Retroadapter für einen kleinen blauen Schein gekauft. Damit habe ich das bisher kaum genutzte Kit-Objetiv "EF-S 18-55 IS STM" umgedreht an der Kamera angebracht. Als Makroobjektiv. Ich bin fassungslos. Das ist so unglaublich klasse. Das Kit-Objektiv ist soeben in den Rang "unersetzlich" aufgestiegen für Makrofotos. Zu schade, dass ich hier keine eigenen Bilder mehr hochladen kann: mit kleinster Vergrößerung ist ein 2-Cent-Stück bildfüllend abgebildet. Mit größter Vergrößerung sind die jeweils sechs winzigen, kleinen Sternchen am Rande der Oberseite (auf Position sieben Uhr und auf halb drei Uhr) so atemberaubend gigantisch groß, dass auf die Bildhöhe nur fünf von ihnen passen. Un-fass-bar! *kreisch!*
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TOP 500 REZENSENTam 11. November 2013
Stil: kit inkl. EF-S 18-55mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit der EOS 100D bringt Canon einen echten Winzling im DSLR Bereich auf den Markt und stellt sich damit den Konkurrenzfirmen entgegen, die mittlerweile vermehrt auf die spiegellosen Systemkameras setzen, welche sowohl die Vorzüge einer Kompaktkamera, als auch die Leistung einer Spiegelreflex in einem Gehäuse vereinen sollen.
Für viele interessierte Käufer dürfte sich damit die Frage stellen - braucht es überhaupt so eine kleine DSLR, wenn das Segment der Systemkameras und auch der Bridge-Kameras rapide wächst und verbessert wird?

Auch mir ist diese Frage lang im Kopf herumgeschwirrt. So habe ich neben meiner EOS 60D lange nach einem zweiten, kleineren Begleiter gesucht, der von der Bildqualität meiner großen DSLR ebenbürdig ist. So hat mich einige Zeit eine Bridgekamera begleitet (Fuji HS50EXR), aber auch eine Systemkamera (Samsung NX1000). Und obwohl beide wirklich gute Kameras waren, habe ich dennoch meist zur 60D gegriffen, weil mich ständig das Gefühl beschlichen hat, dass mir irgendetwas fehlt, bzw. mir beide Kameras nicht das gleiche Fotogefühl vermitteln können, wie meine 60D.
Ob ich mit der EOS 100D endlich die passende Zweitkamera zu meiner 60D gefunden habe und ob diese Kamera vielleicht auch zu Ihrem treuen (Zweit)Begleiter werden könnte, soll der folgende Testbericht klären.

ERSTER EINDRUCK/GEHÄUSE UND VERARBEITUNG:

a) erste Eindruck:
Die EOS 100D kommt im gewohnten Canon-Karton, wie ich ihn auch schon von meiner 60D kannte, nur eben eine Nummer kleiner. Hat man sich durch die beliegenden Bedienungsanleitungen, CDs und den anderen Papierkram gearbeitet, wird der Eindruck eines Winzlings bestätigt. Denn nimmt man die Kamera aus ihrer Verpackung, dann dürfte sicher jedem erst einmal ein "oh, wie putzig" über die Lippen rutschen. Denn das ist die EOS 100D im Vergleich zu ihren größeren Familienmitgliedern wirklich. Stelle ich die kleine neben meine 60D, muss ich jedes mal schmunzeln. Müsste man die EOS 100D mit einem Wort beschreiben - dann vermutlich wirklich mit dem Wort "kompakt". Elf Zentimeter breit, ca. 9 cm hoch und mit angeschnalltem Kit-Objektiv ca. 14 cm lang. Zwar nicht ganz für die Hosentasche, aber immer noch unglaublich praktisch und sicher auch in jeder noch so kleinen Handtasche verstaubar.
Ebenso überrascht das geringe Gewicht der Kleinen. Mit rund 400 Gramm für das Gehäuse, wiegt die Canon EOS 100D gerademal soviel, wie die meisten meiner Objektive. Nimmt man dann 60D und 100D gleichzeitig in die Hand, springt einen der Fliegengewichtcharakter der 100D geradezu an. Also eigentlich wie gemacht für eine Immer-Dabei oder Zweitcam.

b) Gehäuse und Verarbeitung:
Kommen wir zum Gehäuse der kleinen 100D und der Verarbeitung. Ähnlich wie der Body der 60D besteht auch das Gehäuse der 100D aus Aluminiumlegierung und Polykarbonat mit Glasfaser. Viele Kritiker, die nun meinen, dass Canon sicher an der Verarbeitung gespart hat und dass man einen billigen Plastebomber in der Hand hält, kann ich beruhigen. Dem ist nicht so! Die Verarbeitung der 100D ist ebenso ordentlich, wie ich es bereits von all meinen Canon EOS Modellen (450D, 50D,60D) gewohnt war. Das Gehäuse macht auch mit seiner Aluminium-Kunststoff-Verbindung einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, bei dem man sicher nicht das Gefühl hat, dass gleich etwas auseinander fällt. Auch die Gummierung und die Knöpfe sind sauber ins Gehäuse eingelassen. Ich finde, man hat daher zu keiner Zeit das Gefühl, dass Canon neben der Einsparung der Gehäusemaße auch an der Verarbeitung gespart hat.
Zudem gefällt mir das matte Finish der Canon sehr gut - die Oberfläche ist durch diese Mattheit recht unanfällig für Kratzer (meine 60D nutze ich mittlerweile fast 2 Jahre und sie sieht noch so gut wie neu aus. Gut, schonende Behandlung mit eingeschlossen). Wer also nicht vorhat, mit der EOS 100D Nägel in eine Wand zu schlagen oder sie öfter mal fallen zu lassen, der dürfte sicher lange Freude am Aussehen der Kamera haben.

ERGONOMIE:
Für viele potentielle Käufer sicherlich der interessanteste Punkt. Immerhin wirbt Canon damit, dass die 100D die kleinste DSLR der Welt ist. Das mag zwar für die Handtasche ganz angenehm sein, aber was ist mit der Bedienung?
Zugegeben, wer eine große DSLR gewöhnt ist, wie ich, für den wird es in den ersten Stunden und Minuten sicherlich erst einmal eine Umstellung. Wie ich finde, aber kein unlösbares Problem. Die kleine EOS liegt trotz ihrer kompakten Bauweise gut in meinen Händen. Das Griffbrett ist komfortabler als ich dachte und lässt einen die Kamera sicher packen. Auch mein Vater hatte beim Anfassen keine größeren Probleme (wie es bei Leuten mit wirklich großen Händen aussieht, kann ich leider nicht sagen. Hier empfehle ich jedem, die Kamera einfach mal in die Hand zu nehmen, wenn die Möglichkeit besteht).
Evtl. ein kleines bisschen muss man mit dem Daumenballen aufpassen - der liegt beim Halten der Kamera auf einem Großteil der Knöpfe. Wer zu fest drückt, könnte hier evtl. etwas verstellen. In meinen Tests ist mir das hin und wieder passiert, dass ich versehentlich auf eine der Tasten gekommen bin. Was ich gegenüber meiner 60D gut finde - die Abblendtaste an der Seite der Kamera ist wieder in eine Position gerutscht, bei der man sie problemlos erreichen kann, ohne seine Finger zu verknoten.
Etwas kopflastig wird die kleine 100D wenn man größere Objektive dranschnallt. Ich hatte mein Sigma 50mm 1.4 öfter mal vor der Kamera. Mit 600g ist das gute Stück gut 200 Gramm schwerer als die EOS. Hat man auch gemerkt. Wer allerdings ruhige Hände hat und schon öfter mal ein schweres Objektiv vor der Kamera hatte, dem sollte dieser Umstand kaum negativ auffallen. Etwas Übung und man kann das Ganze gut ausbalancieren.

Wer bislang nur eine kleine Kompakte gewöhnt war, dem dürfte die EOS 100D sicher entgegenkommen und nur wenig Umstellung abverlangen.

BEDIENUNG:

Die Bedienung der EOS 100D ist, ähnlich wie auch bei den anderen kleineren Modellen, recht einfach gehalten und alle Knöpfe sind gut erreichbar. Die meisten Knöpfe befinden sich bei der 100D auf der rechten Seite und ermöglichen, die Kamera fast ausschließlich mit der rechten Hand zu bedienen. Auf der linken Seite der Kamera befinden sich lediglich der Menü und der Info-Button. Die Druckpunkte der Tasten sind, gegenüber meiner 60D, erfreulich knackig und geben Rückmeldung beim Drücken. Etwas vermisse ich das Daumenrad meiner 60D. Die 100D kommt dagegen nur mit einem Steuerkreuz. Die Bedienung geht damit etwas langsamer, ist, bei so einer kleinen Kamera, aber gut zu verschmerzen. Was mir ebenso gut gefällt - das Programmwahlrad auf der Oberseite der Kamera hat keinen zusätzlichen Sperrknopf, den man reindrücken muss, um zwischen den Programmen wählen zu können. Eine Sache, die ich an meiner 60D auch heute noch nicht besonders mag - denn die hat diesen nervigen Knopf. Danke Canon!

Das Menü der Canon ist aufgeräumt. Wer es von früheren EOS Modellen kennt, dem dürfte wenig Neues begegnen. Aber auch, wer absoluter DSLR Neuling ist, der dürfte sich mit den Funktionen schnell vertraut machen. Insgesamt benutzerfreundlich gehalten und eigentlich fast selbsterklärend (zur Not erklärt es aber auch die Bedienungsanleitung ganz gut).

DISPLAY UND TOUCHFUNKTION:

Mit 3 Zoll ist das Display der Canon EOS 100D so groß wie das meiner 60D. Für mich in der Praxis zum ersten Bildbeurteilen absolut ausreichend. Mit einer Auflösung von 1.040.000 Bildpunkten bietet das LCD Display der 100D die gleiche hervorragende Auflösung, wie das Display der 60D. Bereits hier macht das Betrachten der eigenen Fotos Spaß. Das Display ist, wie man so schön sagt, glocken-klar und gestochen scharf.
Was ich im ersten Moment etwas vermisst habe - die 100D kommt leider nicht mit einem dreh-und schwenkbaren Monitor wie ihn 60D, 700D, etc. haben. Wer damit einmal gearbeitet hat, der weiß, welche Vorteile das Drehen und Schwenken in bestimmten Situationen haben kann. Mit der 100D heißt es also wieder: rein in den Staub und Dreck!

Die aber wohl größte Veränderung, die Canon seinen neuen EOS Modellen spendiert hat, ist das Touch-Display. Ich muss sagen, funktioniert besser, als ich gedacht habe. Die Bedienung ist leichtgängig, der Touchscreen reagiert zügig auf jede Bewegung und vollzieht sie flüssig. Ich kann zwar immer noch ganz gut ohne Touchfunktion leben und würde sie nicht zu DEM Kaufkriterium für meine Kamera machen, aber ich muss auch sagen, dass die Touchbedienung gerade im Live-View eine nette Ergänzung ist.

SUCHER:
Hier hatte ich ja zu Beginn ein paar Bedenken, was die Helligkeit des Suchers angeht. Allerdings hat sich dieses Bedenken in der Praxis nicht bestätigt. Ich empfinde den Sucher als okay und komme gut zurecht damit. Auch in dämmrigen Situationen habe ich bislang noch alles erkannt, was ich wollte. Selbst mit meinen alten manuellen Objektiven ist das Fokussieren per Sucher noch machbar. Ich würde sagen, etwas hinter der 60D, die einfach einen etwas helleren Sucher bietet, aber keinesfalls schlimmer als der dunkle Sucher meiner damaligen 450D.

AF - DER AUTOFOKUS:
Ausgestattet mit 9 Fokuspunkten kommt die kleine EOS 100D daher. Wenig mögen manche sagen, aber ich finde, in der Praxis kein Hindernis, um rasch zu fokussieren. Wer 19 AF Punkte und mehr unbedingt braucht, der muss sich wohl mit einem größeren Body anfreunden.
Was ich etwas als störend empfinde - von den 9 AF Punkten ist leider nur der mittlere ein Kreuzsensor. Für Einsteiger in den DSLR Bereich sicher kaum zu merken, wer aber andere AF Systeme kennt, die ausschließlich Kreuzsensoren bieten, der wird den kleinen Unterschied merken. So musste im Test die 100D bei der gleichen Fotosituation öfter hin und herpumpen bis sie scharfstellen konnte, wie meine 60D, die gesamtheitlich mit Kreuzsensoren ausgestattet ist. Gerade in dämmrigen Situationen hat sich das bemerkbar gemacht und die 100D hat öfter mal etwas länger gebraucht, bis ich auslösen konnte. Vielleicht spendiert Canon im Nachfolgemodell ja ein etwas überarbeitetes AF-System.
Insgesamt erledigt der AF seinen Job aber in den meisten alltäglichen Situationen zügig.

BILDQUALITÄT UND KITLINSE:

Zunächst einmal möchte ich hier eine Lanze für das Kit-Objektiv 18-55 STM brechen. In Foren wird diese Linse leider öfter mal als Joghurtbecher oder Plastikbomber bezeichnet und meist dazu geraten, sich was "Vernünftiges" zu kaufen. Ich würde Ihnen allerdings raten - hören Sie nicht zu sehr darauf und probieren Sie das kleine 18-55 erst mal aus. Es mag zwar nicht das anmutigste Objektiv sein, aber von seiner Bildqualität und Schärfe kann es absolut überzeugen und muss sich nicht hinter teureren Immerdrauf-Linsen verstecken. Mir gefällt die neue STM Variante ausgesprochen gut. Zum einen hat es nicht nur einen leisen Autofokus, sondern stellt auch zuverlässig scharf. Gegenüber seinem Vorgänger, dem 18-55 IS, das bei meiner 450D dabei war, liefert das neue, nach meinem Empfinden, auch weniger Vignettierung, CAs (Chromatische Aberrationen) und Verzerrungen.
Der Bildstabilisator arbeitet ebenso hervorragend und hat mich auch in zweifelhaften Lichtsituationen noch nicht im Stich gelassen.
Wer also zu Beginn nicht gleich ein kleines Vermögen in neue Linsen stecken möchte, der sollte sich ruhig mal mit dem 18-55 auf Streifzug begeben. Hier ist der Ruf wirklich schlechter, als die tatsächliche Leistung.

Das Problem, mit einem stark wackelnden Tubus, wie es in einer anderen Rezension geschrieben wurde und wie Canon wohl auch zugibt, habe ich bislang nicht. Mein Exemplar macht einen guten Eindruck. Sollte sich etwas anderes ergeben, werde ich wieder berichten.

Ansonsten kann man mit der 100D grundsolide Bilder produzieren. Die 18 MP sind absolut ausreichend und mit dem richtigen Glas vor der Kamera lassen sich überzeugende, detailreiche Bilder produzieren. Wer sich für die kleine 100D entscheidet, der muss also auch hier keine Angst haben, dass sie ihren größeren Familienmitgliedern im APS-C Bereich in punkto Bildquali deutlich nachsteht (wohl auch, weil die 100D den gleichen Sensor verbaut hat, wie etwa 600D und aufwärts).

ANDERE ERWÄHNENSWERTE PUNKTE:

Da man über die 100D sicher noch einige Seiten schreiben könnte, die Zeit aber lieber für die ersten Fotostreifzüge mit der potentiellen Neuen genutzt werden sollte, hier noch einige Punkte, die mir bei meiner Benutzung aufgefallen sind:

- Serienbildaufnahme bis 4 Bilder pro Sekunde. Nicht die Schnellste, aber für mich als eher Landschaftsorientierter Fotograf ausreichend.
- RAW Aufnahmen möglich (bietet jedoch keine weitere Abstufung bei RAW wie die 60D)
- Weißabgleich funktioniert in fast allen Situationen gut (leider gibt es in den Weißabgleicheinstellungen keine "K" Option, mit deren Hilfe man die Kelvinzahl selbst regulieren kann
- leider keine elektronische Wasserwaage, die beim Ausrichten eines geraden Horizonts echt hilfreich sein kann
- Akku: Hat für mich eine ausreichende Kapazität und ich komme damit, je nach Nutzung, über mehrere Tage oder Wochen.
- Videos: Ich habe zwar nicht viele gemacht, aber im Zusammenspiel mit dem 18-55 STM lassen sich die Aufnahmen wirklich sehen (max. Aufnahmezeit ist auf 30 Minuten beschränkt
- Rauschverhalten: Auch hier alles im grünen Bereich, wenn man es nicht übertreibt. Aufnahmen mit 1600 ISO lassen sich problemlos zeigen. Geht es doch einmal darüber hinaus, gibt es Software, die das Rauschen in die Schranken weisen dürfte.
- leider kein AF-Hilfslicht. Hier muss der Blitz erst einmal Signale senden, um die Kamera im Dunklen fokussieren zu lassen
- viele Motivprogramme (leider keine direkte Einstellung für Bulb zur Langzeitbelichtung. Diese muss über das manuelle Programm angewählt werden)
- viele Kreativfilter zum Spielen
- Bewertungen der Bilder innerhalb der Kamera möglich über das Menü
- HDR Funktion in Kamera integriert - bei meinen Tests war ich angenehm überrascht. Ruhige Hand vorausgesetzt, erhält man hier gute, ausgeleuchtete und scharfe Aufnahmen

FAZIT:
Wer, wie ich, eine Zweitkamera sucht, nicht viel Gewicht auf seinen Fotostreifzügen mitschleppen möchte, aber dennoch nicht auf die Qualität und Einstellmöglichkeiten einer DSLR verzichten möchte, der wird mit der 100D sicher einen treuen, platzsparenden Begleiter finden. Die Kamera lässt sich trotz ihrer geringen Größe gut bedienen und überzeugt zudem noch in punkto Bildqualität und Einstellmöglichkeiten. Wirkliche Schnitzer leistet sich die kleine aus dem Hause Canon nicht. Wenn es Kritikpunkte gab, dann waren die eher marginal,sodass sie die Gesamtperformance der Kamera nicht merklich schmälern.
Insgesamt eine wirklich solide kleine DSLR, die sicher langfristig ihren Platz in meiner Tasche finden wird und die sicher auch den ein oder anderen DSLR Einsteiger begeistern dürfte.
Alles in allem gebe ich gute 4 Sterne für die kleine EOS 100D.
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am 23. Mai 2016
hatte zuvor eine 600D mit etlichen Canon und Sigmaobjektiven, und in Summe drei Makros 50 Sigma, 60 Canon und 105 Sigma.
Ich hatte mir als Zweitkamera fürs Gelände noch die 100D geholt. Dort sollte zu 100 Prozent ein 50er Sigmamakro montiert sein, um mir den Objektivwechel zu sparen. Seit gut zwei Jahren ist nun die 600D meine Zweitkamera und ich nutze nur noch die 100D. Auch eine 70D und eine 6D, welche ich beide einige Zeit vom Freund ausgeliehen hatte, wurde wieder zurückgegeben mit dem Zusatz, ich bin froh meine 100D zu haben. (sie ist nunmal erheblich handlicher/leichter)

Heute benutze ich nur noch die 100D mit drei Objektiven dabei, das 24 2.8 IS USM, das 50 2.8 Sigma Makro und ein 17-50 2.8 Sigma. Alle weiteren Makros, die fünf anderen Objektive und auch die 600D bleiben Zuhause. Diese Ausstattung ist für nahezu alle Urlaubs- und Naturbilder bestens geeignet. (Einzige Ausnahme: Für Vogelfotographie ist diese obige Kombination natürlich NICHT geeignet)
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am 29. April 2015
Ich habe ein "downgrade" durchgeführt. Komme von der 70D. Die 70er war ein Wunschkauf, bei dem ich die Größe der Kamera nicht in die Waagschale gelegt hatte. Nach dem Motto "learning by doing" kam ich dann doch zu dem Ergebnis, das diese Kameragröße für uns nicht das Gelbe vom Ei ist. Da ich schon das eine oder andere Objektiv passend zuhause habe, wollte ich mich im Canon-Lager umsehen und bin dann auf dieses kleine Schmuckstück gestoßen. Die vielen Rezensionen und Vergleiche im Internet waren überwiegend positiv.
Jetzt, nach einer Woche Nutzung und knapp 500 Fotos muss ich ( meine persönliche Meinung, nach der gemachten Erfahrung ) feststellen, MEHR Kamera brauch ich nicht. Für mich ist nicht entscheidend, ob ich 4 oder 7 Bilder in der Sekunde schießen kann. Die 19 Kreuzsensoren bei der 70D sind "nett" aber mit etwas Bewegung und Überlegung, kann man auch mit dem einen mittleren Kreuzsensor gute Fotos, die ja keinen Profi-Aspruch haben und keine Fototapeten werden wollen, machen. Das Einzige, was ich vermisse, ist der klappbare Bildschirm.

Die 70 D ist eine Super Kamera und wer sich nicht scheut, größeres Equipment herum zu schleppen, findet in der Preisklasse nur schwer was besseres.

Das 18-55 STM-Kitobjektiv ist durchaus in Ordnung. Ich habe noch das tolle 40mm 2,8 STM und das 55-250 STM. Im Prinzip vermisse ich jetzt absolut nichts und das für einen Preis der, dank Angebot für die 100D, UNTER 850,00 lag.

Wie aber geschrieben, war mir die "Größe" wichtig. Mit dem 40mm Pancake passt die 100er sogar in die Jackentasche.

Evtl. gibt es im Lager der Systemkameras ( Panasonic oder Sony ) bessere Kameras in dieser Größe, aber ob ich dann preislich, mit dieser Ausstattung UNTER 1000,00 bleibe, bezweifle ich und da die Objektive schon da waren, war dies für mich auch keine wirkliche Alternative.
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am 3. November 2015
Habe die 100D als Kit für 400 € geshoppt. Beim Preis lohnt es sich genau hinzuschauen, abzuwarten und über den richtigen Browser zur richtigen Zeit zuzugreifen, da dieser tagesaktuellen Schwankungen von 20-50 € unterliegt. Mit dem gesparten Geld kann man sogleich eine sinnvolle Investition in bspw. einen Orginal-Zweit-Akku machen.

## Warum die Canon 100D?
Eigentlich wollte ich eine GoPro für Videoaufzeichnungen haben. Der UVP einer Hero 4 liegt bei unverschämten 530 €, bei Amazon 390 €. Das 4K-Format hat schon seinen Reiz. Doch nach einigen Nächten verflog die blinde Liebe zu der ActionCam, weil mein iPhone 5 den gleichen Job auch in HD tut. Würde ich mir ein neues Smartphone der Spitzenklasse holen (also 900 € reinstecken), dann macht die Hälfte des Preises schon ne GoPro aus. Und wer schleppt schon gerne redundante Geräte gerne mit rum? Das Fisheye-Objektiv würde mich auf Dauer ehh aufregen. Und warum die Silber-Edition mit besserer Hardware günstiger als die Black-Edition ohne Display ist, bleibt mir auch ein Rätsel. Kurzum: Ich find den Laden merkwürdig, teuer und einen Tick zu sehr gehyped.

##Was ist mir an einer Kamera also noch wichtig außer gute Videos?
GENAU: Fotos! Single-Frames! Atemberaubende Momente mit einer unglaublichen Schärfe. – Ich persönlich gebe in diesem Punkt nicht viel auf Rezensionen: Denn das Problem ist, die meisten sind keine Profis und wissen gar nichts über Photonik, Linsensysteme, Lichteigenschaften, geschweige denn über das Zusammenspiel der Parameter ihrer Kameras. – Daher mein Profitip: Schaut euch bei Flickr um! Man kann dort nach Kameras sortieren und jedes Bild trägt die Metainformationen die man braucht, um beurteilen zu können, wie gut das Gesamtsystem funktioniert.

Was mir besonders wichtig war, sind die Aufnahmen bei Dunkelheit / Nacht.
Allerdings schwächelt die 100D in diesem Punkt etwas. Die läppischen neun AF-Felder sind schon manchmal zum Mäuse melken. Dann wird gesucht und gesucht und gesucht, um am Ende trotz klarer Kanten & Konturen im LiveView, doch kein Fokus zu finden. Dann hilft nur noch die manuelle Einstellung.

Bei all den vielen YouTube und Amazon-Bewertungen bekam ich immer ein Schmunzeln, als das Wort "Ergonomie" zur Sprache kam. Pseudowissenschaftlich wurde dann von Grob-Motoriken erklärt, warum sie "als Mann" mit "großen Händen" nicht so gut mit der Kamera klar kommen. – Dabei habe ich selbst auch ziemlich große Hände. – Und sie liegt perfekt! ;)

## APS-C vs. Full-Frame
Die Debatte ist echt lächerlich aber so alt wie die Kameras an sich. Um es auf den Punkt zu bringen, schaut euch mal Zack sein Video dazu an:
[...]
Um nicht weiter auszuschweifen, fasse ich mal zusammen:

+ Guter Preis
+ Gute Verarbeitung
+ Kompakt und schön leicht -> Kamera die man gern dabei hat!
+ Videoqualität die sich sehen lässt. Hat bei 1280 sogar 50 fps.
+ Hat ganz gute Anschlussmöglichkeiten, abgesehen von WiFi.
+ Die Auswahl an Objektiven bei Canon ist gigantisch. Da findet man schon mal ein Schnäppchen.
+ Das Kit-STM-Objektiv ist quasi geräuschlos und funktioniert bei Tageslicht 1a.
+ Der Touchscreen ist prima für beim Auslösen sehr berührungsempfindlicher Schnappschüsse.
+ Der Touchscreen ist FEST verbaut. Das sehe ich ehr als Vorteil an, da ich das herumgeklappe und die vielen Staubsammelstellen nicht leiden kann.
+ Wer's mag, wird den ein oder anderen Kreativfilter doch noch lieb gewinnen: Zumindest hab ich sofort Gefallen an den Miniatur-Efffekt gefunden. Gleiches (und mehr) kann man auch prima mit Tilt-Shift-Objektiven realisieren. Wenn man sie denn (dabei) hat ;oP

– Leider kein Wifi oder andere brauchbare Interfaces für einen CamController. Für Studioaufnahmen muss man das Teil schon via USB am Rechner angeschlossen haben, da es tatsächlich keine Möglichkeit gibt diese mit dem iPhone / iPad anzusteuern. Die Eye-Fi Karten sind durchweg nur Spielkrams. Die Pro-Serie ist halbwegs zu gebrauchen aber offenbar leider nicht sehr langlebig.
– Mit LiveView ist die Akkukapazität von 870 mAh recht unterdimensioniert. Etwa 2000 mAh hätte ich mir schon gewünscht. Smartphones haben deutlich größere Akkus und sind kompakter gebaut. Sehr bitter. 40 € sind ein stolzer Preis für Orginal-Ersatz-Akkus.
– Der Buffer ist etwas klein. Serienaufnahmen können trotz 90 MB/s SD-XC-Karte durchaus ins Stocken geraten. Videos funktionieren mit älteren SD-Karten rein gar nicht. Hier hätte ich mir schon etwas mehr Einfallsreichtum gewünscht.
– Grundsätzlich mag ich die Menüführung der aktuellen Canons. Gerade der Touchscreen versüßt einem das Leben. ABER in einem X-belibigen Modus vom LiveView auf die "Q" Parameter schnell zu switchen ist nahezu unmöglich. Da muss man erst wieder den LiveView verlassen und über Info gehen, sich weiter durchklicken... und der Moment ist futsch. Es vergeht dabei viel zu viel Zeit. Das Verhalten des Info-Buttons ist uneinheitlich definiert. Genauso wie von "Q/Set".

Trotz allem bin ich sehr glücklich mit der Kamera. Darum 4/5 Sternen.
Doch jede/r muss seine/ihre eigenen Prioritäten genau prüfen.

Für mich ist sie der ideale Begleiter auf der Arbeit und in der Freizeit.
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