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120
4,3 von 5 Sternen
Assassin's Creed 4: Black Flag - Bonus Edition - [PlayStation 3]
Plattform: PlayStation 3Version: Bonus EditionÄndern
Preis:29,95 €+3,00 €Versandkosten
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50 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2013
Ich hab jetz ca. 12h gespielt und es mit Abstand das beste Piraten Spiel, dass ich jemals gespielt habe. Selbst wenn man überhaupt nichts mit AC anfangen kann, aber Freibeuter/Piraten Fan ist, sollte man hier zuschlagen.

Story
Die Story ist von den anderen Teilen unabhängig. Interessant ist hierbei, dass man erst im Laufe der Story den Assassinen beitritt und das der Hauptcharakter Edward, sehr "weltliche" Träume und Wünsche hat. Edward hat immer einen guten Spruch auf den Lippen, ist Erfolgssicher, Rau und ist ein ziemlicher Dickkopf. Er will einfach Reich werden um seiner Familie ein gutes Leben bieten zu können. Und tja, wie kommt man im 18 Jahrhundert schnell und "einfach" am Geld? Durch Piraterie! Also gehts auf in die Karibik.

Die Nebenstory zur Zeit 2012 kann man, wenn man so möchte, größtenteils überspringen. Sie ist eher was für eingefleischte AC Fans. Es gibt jede Menge Hintergrundinformation zu entdecken, wenn man sich etwas umsieht und die Computer hackt (per Minispiel). Dokumente rund um den Animus, die Vorläufer (Minerva, Zeus usw), deren Artefakte, Desmond und die Templer/Assassinen.

Kampfsystem zu Lande
Das Kampfsystem wurde von Teil 3 übernommen, was nicht schlecht ist. Man kann nun mehrer Pistolen gleichzeitig tragen und recht schnell hintereinander abfeuer. Außerdem kann man endlich mit einer Pistole "frei" Zielen.

Grafik & Bugs
Die Grafik ist noch mal ein Tick besser als in Ac3. Sie kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Vegetation sieht sehr cool aus. Es gib diesmal auch einige sehr interessante Tiere zu erjagen. Z. b. Krokodile, Haie, Pumas, Ozelote, Leguane uvm.

Erfreulicherweise ist das Spiel ist sogar größtenteils Bug frei. Mir sind bisher nur ein paar Grafikfehler aufgefallen. Kaum Clipping Fehler und Passanten die aus dem Nichts erscheinen.

Kampfsystem Schiff
Die Schiffsteuerung wurde auch fast 1 zu 1 aus Ac3 übernommen. Aber es gibt nun noch zusätzliche Möglichkeit: Man kann genauer zielen, nach vorne Kettenkugeln schießen, Explosive Fässer nach hinten werfen und Mörser abzufeuern. Das Schiff kann man auch wieder Aufrüsten, diesmal sogar sehr ausführlich. Auch was aussehen betrifft. Es gibt verschiedene Galionsfiguren, Steuerräder, Segel usw.

Spielwelt
Im Gegensatz zu Teil 3 gibt es endlich mal wieder ein paar interessante, hohe Gebäude zu erklimmen, z. B. in Havanna. Aber auch einige interessante Forts, Klippen, Maya Temple usw. Schlicht und einfach gesagt, wesentlich besser als in Ac3.

Die Spielwelt ist gigantisch. Man hat hier ein bisher unbekanntes Gefühl der Freiheit, da die Spielwelt komplett frei erkundbar ist, per Schiff. Diesmal kann man nämlich jederzeit an Board gehen, überall mit dem Schiff anhalten und wieder von Bord gehen. Einfach los segeln. Das hat schon was, wirklich sehr cool. ;)

Natürlich kann man nicht jeden Felsen erklimmen, aber es gibt trotzdem ca. 30 große Inseln, auf denen es etwas zu entdecken gibt. Kleine Farmen (die man sogar überfallen kann), Maya-Tempel, alte Piraten Lager, Dschungel, Häfen, Forts, Siedlungen usw.
Außerdem ungefähr noch mal 50 ganz kleine Inseln auf denen man Kisten, Frachtgut, Datenfragmenten (Sammelobjekte) und Schätze finden kann. Außerdem gibt es noch drei große Städte. Kingston (Jamaika), Nassau und Havanna (Kuba).

Man trifft auch ständig auf anderen Schiffe verschiedener Variationen. Schonore, Fregatten, Kriegsschiffe etc.

Das alles ist nicht gescriptet und so ergeben sich allerlei interessante Situationen. Auch Seeschlachten zwischen Engländern und Spaniern. Man kann auch jederzeit Schiffe angreifen und entern. Dabei kann man Waren erbeuten die man verkaufen kann und die man für das Upgraden des eigenen Schiffes braucht.

Nebenaktivitäten
Sammelbares:
Kisten: In diesem Spiel lohnt es auch endlich mal die unzähligen Kisten zu öffnen. Den das Geld kann man wirklich gebrauchen. Da die Upgrades für das Schiff und die Ausrüstung für Edward recht teuer sind, muss man sich auch mal überlegen, was wichtiger ist.

Datenfragmente: Leuchtende Punkte die meist an schwer erreichbaren Orte sind, ähnlich wie in Ac3. Kp was man dadurch freischalten kann.

Maya-Steine: Man muss auf einen Maya-Pfahl klettern und dort oben muss man per Minispiel (einige Formen drehen). Man schlatet eine spezielle Montur frei. Die Pfähle findet man auf allen möglichen Inseln.

Schatzkarten: Diese findet meist bei Skeleten von toten Piraten/Seefahrern. Man sieht ein "X" auf einer gezeichneten Karte, wo markante Landschaftsmerkmale eingezeichnet sind. Darüber steht eine Zahl. Wenn man jetzt ins Menü geht und die Karte der Spielwelt aufruft, gibt es zu jeder Position eine Zahl. So kann man den ungefähren Ort des Schatzes bestimmen und vor Ort muss man sich dann die Schatzkarte genauer anschauen und den Schatz ausgraben.

Shaynts: Neue Lieder für die Mannschaft. Das sind Fliegende Blätter, die man, wie die Alamanach-Seiten in Ac3, über Dächer etc. jagen muss.

Manuskripte: Man kann verschieden Manuskripte finden. Was man damit genau machen kann, hab ich noch nicht herausgefunden.

Flaschenpost: Überall findet man kleine Flaschen. Darin beschreibt eine gewissen Person sein Leben. Hintergrundwissen zur Story, daher will ich hier nichts verraten. ;)

Jagen: Man kann, wie in AC3, verschiedene Tier jagen. Diesmal zusätzlich auch im Wasser. Das ganze nennt sich "Harpunieren" und ist ein interessantes kleines Minispiel, bei dem man versucht, per Harpune einen Wahl (Hai, Orca, etc). zu erlegen. Das Tier kann auch angreifen und das kleine Boot zerstören, daher ist es anfangs, ohne Upgrades noch etwas knifflig. Aus der Jagdbeute stellt man, ähnlich wie in Far Cry 3, Aufbesserungen für den Protagonisten her. Z. B. Munitions Beutel, Gesundheitsupgrades usw.

Assassinen Aufträge: Auch ähnlich wie in AC3/Ac2, nur diesmal muss man meist erst noch etwas reisen und das Ziel auf einer Insel ausfindig machen. Heimlichkeit wird sogar belohnt (sehr cool).

Überfälle: Man erfährt von einer Handelsroute und muss dort die Schiffe angreifen und entern. Fracht und Gold sind zu erhalten.

Fazit:
Ich hab oben vermutlich noch ein paar Sachen vergessen z. B. das Tauche, das ich bisher noch nicht testen konnte, aber das meist sollte drin sein.
Meine Erwartungen wurden erfüllt und es scheint so, als ob es wieder wirklich bergauf geht, mit der Reihe (auch wenn ich finde, das es nie wirklich begab ging, es war nur etwas "schwunglos"). ;)
Den das hier ist endlich mal wieder ein richtiger Hit!

Die Assassinen und Templer stehen diesmal zwar etwas im Hintergrund, aber das stört nicht großartig, da einen die Piraten Atmosphäre, die schier unendliche Zahl an Nebenaktivitäten, die Spielwelt und die interessanten Nebencharakter sofort fesseln.

Wirkliche Contras sind mir bisher eigentlich nicht unbedingt aufgefallen. Vermutlich ist meine Meinung hier etwas subjektiv, aber das Spiel macht mir einfach verdammt viel Spaß. Gut, es ist immer noch "Assassins Creed" und vieles wurde vom Vorgänger übernommen, aber das ist ja nichts schlechtes. ;)
Ich bin bei der Story noch nicht durch, daher kann ich hierzu leider auch noch nichts sagen. Vermutlich hätte ich dann Kritik, oder auch nicht. Ich lass mich überraschen.

Wer AC mag, kann bedenkenlos zugreifen, wer was mit Piraten, Karibik Seefahrt anfangen kann, auch. Und alle anderen, können eigentlich auch zugreifen, denn das Spiel ist wahrlich ein echtes Mulitalent. ;)
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58 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2013
Und jährlich grüßt der Assassine! Dies ist nun der sechste Teil der Assassinenreihe, den ich mir ins Regal stellen durfte. Es gibt viele Leute die behaupten, Ubisofts vorhaben Assassins Creed jährlich herauszubringen, schadet der Serie. Nun ist es wieder ein Jahr her, seit dem letzten Assassinen Titel, der (u.a. auch mich) sehr enttäuscht hat. Und der neue Teil bringt auch noch Piraten mit!! Kann das gut gehen? Oder ist dies eine Schaufelladung mehr, die Ubisoft aus dem Assassinengrab schaufelt?

STORY:
AC4 spielt einige Jahre vor AC3, bleibt aber in der Blutlinie. So wird man in die Rolle von Conners Opa, Edward Kenway versetzt. Aber dieser ist kein Assassine, sondern ein Pirat! Doch eins führt zum Anderen und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Das klingt alles erst einmal ziemlich trocken. Aber die Story ist spannend und emotional. Außerdem wird sie sehr gut erzählt! Die Charaktere wirken sehr authentisch und Mimik und Gespräche scheinen realistischer als in den vorherigen Teilen.
Da die Geschichte in Teil 3 ziemlich politisch dargestellt wurde, geht AC4 wieder mehr auf den klassischen Templer/Assassinen-Kampf ein...also, zwischen der Piratengeschichte!

Aber bei AC geht es ja nicht immer um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart. Man spielt nämlich einen Namen- und Gesichtslosen Typen, der bei Abstergo Entertainment arbeitet und dazu beauftragt wird, die Erinnerungen von Edward Kenway zu erforschen.
Allerdings steht die Gegenwart hier nicht so im Vordergrund und muss auch nicht unbedingt gespielt werden. Nach einigen Kapiteln wird man automatisch aus dem Animus geholt, kann diesen aber auch jeder Zeit verlassen. Genau so kann man ihn auch jeder Zeit betreten.

WAS IST…? AC IV!
Assassins Creed 4 Black Flag ist ein großes Open World Abenteuer, welches einen in das goldene Piratenzeitalter versetzt. Was beinhaltet, dass ein großer Teil des Spiels auf offenem Meer stattfindet!
Hier mal ein paar markante Fakten und Neuerungen:

- An Land geht es wie gehabt vor. Es muss geklettert werden um Synchronpunkte zu erreichen, die einem wichtige Dinge in umliegender Umgebung offenbaren.

- Das „Adlerauge“ wurde verbessert. In diesem Modus leuchten Gegner rot, Verbündete blau und Ziele Gelb! Was neu ist, ist das bei längerem aktivieren des Adlerauges, die Leute eine
Zeitlang in der Farbe bleiben und man diese sogar durch Wände sehen kann!

- Wie gewohnt, hilft eine Mini Map/Kompass einem sich zurecht zu finden.

- Edward steuert sich noch Agiler als sein Vorgänger und Nachfahre!

- Missionen müssen wieder separat gestartet werden, sprich: Ihr rennt solange frei herum, bis ihr zur Mission hingeht und sie startet. Die Missionen haben alle jeweils zwei optionale Ziele. Diese muss man erfüllen, um auf eine 100%ige Synchronisation zu kommen.

- Per Schnellreise geht es im Nu zu schon entdeckten Orten. Auch mit dem Schiff!

- Außerhalb der Missionen gibt es allerhand zu tun. Zumindest scheint es so! Nebenmissionen gibt es nicht mehr all zu viele. Assassinen Aufträge, die einen Teilweise über die halbe Weltkarte schicken, Piraten retten, damit diese in die eigene Crew aufgenommen werden oder eine Plantagen plündern, um so Profit zu machen.

- Später im Spiel hat man dann mehr oder weniger eine Basis, die auch aufgewertet werden will. Kostet ziemlich viel Geld und bringt nicht viel…zumindest nichts, was mir aufgefallen ist!
- Edward nimmt die Kapuze eigenhändig im Spiel ab und setzt sie wieder auf, sobald es von Nöten ist!

- Es gibt viele Abstergo Herausforderungen, die man im Pausenmenü betrachten kann!

- Es gibt zahlreiche kleine Inseln, die alle besucht werden wollen. Insofern man alle Schätze und Fragmente einsammeln möchte!

- Lange Schiffsfahrten müssen nicht langweilig sein! Lass deine Crew eines von vielen Shantys singen! Diese gibt es überall zu sammeln.

- Es gibt mit dem Schiff jetzt auch die „Reisegeschwindigkeit“!

- Das Wetter wechselt nach Lust und Laune. So kommt es oft vor, dass man auf hoher See von einem Unwetter überrascht wird! Riesenwellen und Hurrikans müssen gerissen umfahren werden

Wie sieht's denn mit Geheimnissen und Rätseln aus? Vielleicht ist wieder irgendwo eine Geheime Rüstung versteckt?
Ja, wie man den Beschreibungen der Monturen entnehmen kann, gibt es zwei Besondere Anzüge.

1. Die erste Rüstung gibt es in der Basis, oder Piratenversteck! Allerdings ist die Tür abgeschlossen. Und dann auch noch gleich durch fünf Schlösser! Um diese Tür zu öffnen, muss man lediglich die fünf Schlüssel finden. Dazu sucht und meistert man die Templermissionen! Diese haben indirekt mit der Hauptstory zu tun, sind aber nicht dafür auschlaggebend!
2. Der zweite Satz neuer Hosen bedarf etwas mehr. Dafür muss man alle Maya-Rätsel lösen und die darauf gefunden Maya-Steine sammeln. Die Rätsel an sich sind (leider) keine Herausforderung.

CHUCK NORRIS VORFAHRE??
So wie jedes Jahr ein Assassins Creed raus kommt, so wird auch jedes Jahr von den Leuten gejammert: „Das Kämpfen ist zu leicht!“
Ich selber gebe es zu…ich habe jedes AC für die PS3 mindestens zweimal durchgespielt und JA, die Kämpfe sind leicht. Aber sind sie wirklich „zu“ leicht?
Das ist relativ. Denn man spielt nun mal immer Assassinen die einfach gut im Kämpfen sind! Mich hat die Leichtigkeit der Kämpfe nie gestört. Im Gegenteil. Ich finde es gut so wie es ist. Wobei ich sagen muss, dass Edward wirklich einem Superkämpfer gleichkommt. Er beherrscht von Anfang an gute Combos. Das blocken ging noch nie so locker von der Hand. Er muss auch nichts lernen! Er kann einfach alles.
Warum das kämpfen in diesem Teil so einfach ist? Kann viele Gründe haben. Vielleicht ist Edward wirklich ein Superkämpfer, oder die englischen und spanischen Soldaten waren zu jener Zeit einfach nicht so gut ausgebildet!
Viele meinen auch, es solle ein Schwierigkeitsgrad geben. Oder sogar einen Hardcoremodus! Es ist ja unrealistisch, dass eine Horde Gegner einen umzingelt, aber immer nur einer zurzeit angreift!!
Naja, jedem das seine. Ich persönliche habe mit der Schwierigkeit bei AC kein Problem und finde es eigentlich ganz gut, dass man hier einfach mal spielen kann, ohne große Frustmomente zu erleben.
Und für das mit dem „nur einer greift an...“ euch möchte ich mal erleben, wenn 10 Leute auf einmal auf euch einprügeln! Es ist nur ein Spiel. Entweder mag man es, oder man spielt es nicht!

BEWAFFNET, BIS AN DEN GOLDZAHN!
Man beachte, dass ich in der Überschrift auf EINEN Zahn hinweise und nicht auf viele Zähne. Warum?
Schwere Waffen gibt es gar nicht mehr! Edward hat immer ein Schwert Set, bestehend aus zwei Schwertern bei sich. Die Versteckten Klingen dürfen natürlich nicht fehlen! Dann gibt’s noch die guten alten Rauchbomben und Pistolen! Edward kann seine Klamotten aufrüsten und somit nachher bis zu vier Pistolen gleichzeitig tragen und diese sogar nacheinander abfeuern!
Dann bekommt man später noch ein Blasrohr, mit dem man Schlaf- und Berserkerpfeile lautlos abschießen kann und man hat die Wurfpfeile, die man noch aus AC3 kennt!
Und was die Pistolen und Schwerter-Sets angeht…es sind nicht berauschend viele. Und es sind auch kaum „überragende“ Waffen dabei. Wenn man nur mal an die ganzen Waffen aus AC2 denkt…aber gut, weniger ist ja bekanntlich mehr!
Dafür gibt es jetzt auch kein Waffenrad mehr! Alle Waffen sind über das Steuerkreuz schnell anwählbar.
Berserkerpfeile? Zweimal nach links… Versteckte Klingen?….einmal nach oben
Nach kurzer Spielzeit hat man es einfach drauf und es geht locker von der Hand. Ist, wie ich finde, eine gute Neuerung!

AHIO MATROSE…PIRAT…ASSASSINE?!
Auf dem Wasser ist was los! Viele Hauptmissionen finden hier statt. Aber auch so kann man viel Zeit auf dem Meer totschlagen. Denn man ist ja nicht alleine Unterwegs! Überall schippern Schiffe von Spaniern und Engländern, die nur darauf warten, geentert und geplündert zu werden!
Wie geht das von statten?
Per R2 Knopf gucken wir erst einmal durchs Fernrohr…ah ja, eine Level 26 Fregatte mit ordentlich Rum an Bord! Also nichts wie hin!
Wenn sich ein Schiff nicht gerade in einer Sperrzone aufhält, benimmt es sich neutral und reagiert nur auf einen direkten Angriff. Na dann mal Feuer frei! Hmm…wie schießt man? Hier mal ein Beispiel, wie ein Angriff aussehen kann:
Erst einmal in den Zielmodus dank der L1 Taste!
Ist die Kamera nach vorne gerichtet, katapultiert man mittels der R1 Taste Kettengeschosse, die das gegnerische Schiff ausbremsen sollen.
Ist das Schiff weiter weg, gibt es (sofern schon gekauft) auch Mörser, die auf größerer Distanz enormen Schaden anrichten können. Per L2 kommen wir in den dazugehörigen Zielmodus!
Ist der erste Treffer erfolgreich, wird über dem Gegner Schiff eine Lebensanzeige eingeblendet und das Schiff geht in den Angriff-Modus! Wir halten drauf und rammen den Kahn einfach mit unserem Rammsporn. Ist dieser gegen viel Bares aufgestuft, kann so ein Zusammenstoß fatal für den Gegner enden. Da wir jetzt am Schiff dran sind, fahren wir vorbei, nehmen ein wenig Wind aus den Segeln, richten die Kamera zur Seite, zielen wieder und feuern mit R1 jetzt die seitlichen Kanonen ab. Volle Breitseite, wie man so schön sagt! Aber der Gegner lässt sich nicht so einfach bombardieren. Er feuert zurück! Also schnell auf der Quadrattaste den Befehl geben, in Deckung zu gehen. Dies verringert den Schaden am Schiff, schützt es aber nicht!
So, nun schnell wenden und zurück zum Gegner. Das gute ist, dass sich die „Jackdaw“ äußerst angenehm steuern lässt! Mit der Kreistaste geben wir den Befehl langsamer zu fahren, bzw. die Segel einzuholen. Jetzt ist das Schiff besser zu lenken und wir können umdrehen. Jetzt mit der Xtaste den Befehl geben, wieder Segel zu setzten, um so wieder Geschwindigkeit auf zu bauen. Noch kurz den gegnerischen Schüssen ausweichen und wieder rein mit dem Rammsporn. Kamera zur Seite richten und jetzt OHNE zu zielen die R1 Taste drücken. Dies feuert auf kurze Distanz die Schweren Kugeln ab.
Hat man es dann geschafft, dass die Lebensanzeige des Gegnerischen Schiffes am Ende ist, und das Schiff brennt, hat man zwei Optionen.
1. Mit den nächsten Schüssen das Schiff versenken, und somit nur die Hälfte der Güter erbeuten, oder
2. Dicht heranfahren und das Schiff entern!

Wir entscheiden uns fürs Entern! Bei diesem Vorgang zieht Edwards Crew mit Enterhaken das Gegnerische Schiff an die „Jackdaw“ heran.
Das interessante daran ist, das jetzt die beiden Schiffe zu einer Karte fusionieren und somit freies Umherlaufen ermöglicht!
Nun tauchen die Anforderungen auf dem HUD auf, die sagen was getan werden muss, um den Kahn erfolgreich zu entern. Hier steht jetzt z.B.:

Töte 15 Crew Mitglieder
Zerstöre die Gegnerische Flagge

Also schnell mittels Seilschwung rüber aufs andere Deck und los geht die Schlacht. Auch die eigene Crew mischt gut mit. Was bedeutet, dass man mit Verlusten der Mannschaft rechnen muss! So, 15 Leute erledigt, jetzt noch schnell nach Oben auf den Mast klettern und die Flagge abreißen! Sind alle Bedingungen erfüllt, gibt es drei Optionen!

1. Mann repariert die „Jackdaw“…weil, Holz hat man ja jetzt genug (vom gegnerische Schiff)!
2. Man senkt seinen Bekanntheitsgrad! (Dazu gleich mehr)
3. Man nimmt das besiegte Schiff in Kenway's Flotte auf (Dazu auch gleich mehr)

Egal wie man sich entscheidet, die Prise sei einem sicher. Rum und Zucker sind einiges Wert und können einfach verkauft werden. Mit Holz, Metall und Stoff lässt sich die „Jackdaw“ aufrüsten. Insofern man die dazugehörigen Baupläne und das nötige Kleingeld hat.
Alle Waffen an Bord, so wie die Kapazität der Munition und der Crew lassen sich aufwerten!
Im ganzen Meer verteilt schwimmt auch Frachtgut, was beim Vorbeifahren eingesammelt werden kann. Es ist zwar nicht viel, aber das läppert sich mit der Zeit!

KÄPT'N FAHNDUNG!
Eben schon angesprochen, der Bekanntheitsgrad! Dieser darf bei einem Assassins Creed nicht fehlen.
Allerdings ist es nicht mehr so, wie gewohnt. Denn an Land kann Käpt'n Eddy machen was er will. Hier gibt es keinen Bekanntheitsgrad. Somit auch keine Steckbriefe oder des gleichen. Der Bekanntheitsgrad wird nur auf dem Meer aktiv. Je mehr Schiffe man angreift und versenkt, desto bekannter wird man. Hat man den ersten von drei Graden erreicht, macht man die Piratenjäger auf sich aufmerksam! Diese sind außerhalb der Story Missionen die einzigen Schiffe, die einem auf neutralem Wasser angreifen. Je höher der Bekanntheitsgrad, desto größer und gefährlicher werden die Jäger und kommen dann auch mit mehreren Schiffen. Wenn die „Jackdaw“ gut ausgerüstet ist, stellen die Piratenjäger aber keine Gefahr dar. Auch diese können wie alle anderen Versenkt oder geentert werden.
Den Bekanntheitsgrad verringert man wie oben beschrieben, oder man sucht Beamte auf, die einem gegen eine kleine Gebühr eine weiße Weste geben!

HIN“FORT“ MIT EUCH…
Es gibt noch viel auf hoher See zu entdecken. Zum Beispiel gibt es einige Forts, die einen Angreifen, sobald man sich ihnen nähert. Zerstört man diese Forts, kann man diese auch einnehmen. Einfach an Land gehen und die Hauptmänner töten. Schon ist es deins! Sobald ein Fort eingenommen wurde, erscheinen auf der Weltkarte wichtige Dinge und Orte. Zumindest in der Nähe des Forts. UND…es werden die dortigen Maritime-Missionen freigeschaltet. Diese kennt man noch aus AC3. Allerdings sind sie jetzt nur noch halb so fordernd. Trotzdem ein netter Zeitvertreib und ein guter Weg, an Geld zu kommen!

„THA CREW“
Ein Käpt'n ist nichts, ohne eine Crew! Die „Jackdaw“ hat aber nur begrenzt Platz. So kann man später bis zu 40 Mann mitnehmen. Allerdings sterben diese auch im Kampf, bei Beschuss oder bei Unwetter (Riesenwellen)! Wo kriegt man jetzt neue Leute her? Man fischt sie aus dem Wasser! Kein Witz! Oftmals treiben Schiffbrüchige (so wie Frachtgut) herum, die man aufsammeln kann. Diese gehören dann automatisch zur Crew. Beim erfolgreichen Entern werden auch ein paar Seeleute deiner Mannschaft hinzugefügt. Zur Not kann man an Land Piraten bezahlen, damit sie sich einem anschließen. Oder man geht zu betrunken Piraten, die einem sogar dann kostenlos zur Seite stehen!

KENNWAY'S FLOTTE
Vorhin schon erwähnt, gibt es bei AC4 ein Feature, welches die Assassinen-Rekruten aus vorherigen Teilen ersetzt. Denn jetzt schickt man keine Leute mehr auf Missionen, sondern Schiffe. Das ganze fühlt sich eher wie ein Minispiel an. Ist auch glaub ich so gedacht. Auf jeden Fall gibt es dadurch fette Beute und saftige Belohnung. Allerdings hat die Sache auch einen Haken…
Kenway's Flotte ist ein ONLINE FEATURE! Auch wenn es ein Teil des Singleplayermodus ist, kann man es nur Online nutzen. Ziemlich schade, wie ich finde…

ANGELN AUF „MÄNNER-ART“
Bei dem folgenden Punkt gab es schon vor dem Release des Spiels heiße Diskussionen von Tierschützern.
„Wie kann man nur in einem Spiel hilflose Wale harpunieren?“ Tja, so war das damals. Auch wenn es kalt klingt, aber der Walfang galt damals als sehr wichtig. Abgesehen davon IST ES NUR EIN SPIEL. Außerdem sterben in jedem AC massig Menschen, was anscheinend keinen interessiert?!
Nun ja, auch ich bin ein Tierfreund, habe mir das Harpunieren trotzdem nicht entgehen lassen.
Es sei erst einmal gesagt, dieses Feature bleibt ein optionaler Teil des Spiels. Wer damit Probleme haben sollte, muss es nicht tun. Allerdings braucht man die Haut und Knochen der Tiere, um seine Rüstung aufzuwerten z.B. für mehr Lebensenergie oder die schon erwähnten Pistolenhalter.
Auch zur Komplettierung der Abstergo Herausforderungen, ist es erforderlich, alle sechs verschiedenen Tiere zu harpunieren! Auch Trophy-Hunter kommen wohl nicht drum herum, mindestens einmal einen Schwertwal an Bord zu ziehen!

Also, wie geht das jetzt von Statten? Nachdem ein Fort eingenommen wurde, erscheint auf der Weltkarte in der naheliegenden Umgebung wichtige Orte und Dinge. So auch die Tiere die harpuniert werden können. Auf offenem Meer erkannt man es durch das Fernrohr. Auch die darüber fliegenden Vögel machen auf ein größeres Tier aufmerksam. Kommt man nun mit dem Schiff in ein solches, kreisförmiges Gebiet, hält man die Kreistaste gedrückt und beginnt die Harpunier-Sequenz. Edward steigt mit ein paar Leuten in ein sogenanntes Wal Boot.
Vor einem Schwimmt nun der Wal oder der Hai. Hält man L1 gedrückt, verkleinert sich der Zielbereich und der Wurf mit der Harpune bekommt mehr Schwung. Mit R1 wirft man. Trifft man, ist das Ziel nun über ein Seil mit dem Boot verbunden und versucht zu fliehen. D.h. man wird hinterher gezogen. Der Wal oder Hai hat eine Lebensenergieanzeige. Je nachdem wie gut eure Harpunen sind und wie stark das Tier ist, braucht es mal mehr und mal weniger Harpunen um das Ziel zu erlegen. Oft reißt sich das Tier auch vom Seil los und verschwindet kurz. Dann heißt es wachsam sein…den besonders ein weißer Hai greift gerne mal das Boot von unten an. Ist das Boot zerstört, oder gehen einem die Harpunen aus, wird die Sequenz beendet.

UNTER DEM MEER…
Später im Spiel ist es einem Erlaubt, bei Schiffwracks nach Schätzen zu tauchen. Diese Sequenzen sehen super aus und fordern etwas Geschick. Denn Quallen und Haie sind nicht gut auf ungeladene Gäste zu sprechen! Um die Quallen muss man schwimmen, vor Haien muss man sich verstecken. Diese reagieren ähnlich den Wachen auf dem Land. Erkennen sie dich, greifen sie an. Man muss sich so ungesehen durch Pflanzen oder Wrackteilen bewegen. Die Crew lässt an einige Orte Luftfässer fallen, damit man nicht ertrinkt. Am Anfang mag es ein wenig schwer sein, aber nach mehreren Tauchgängen hat man es sehr gut drauf.

MEIN SCHATZ!
Noch was Tolles:
Auf der ganzen Weltkarte verteilt, gibt es Leichen zu finden! …ja, ich sagte Leichen. Das sind Skelette die eine Schatzkarte bei sich haben. Diese sind in guter „Red Dead Redemption“ Manier gestaltet. Die Koordinaten zu dem jeweiligen Ort stehen drauf und ein gezeichneter Hinweis, wo genau der Schatz vergraben ist. Gefundene Schatztruhen beherbergen viel Gold oder sogar einen wichtigen Bauplan um z.B. die „Jackdaw“ aufzurüsten.
Leider muss auch hier gesagt werden, dass es auch „Soziale Schatzkarten“ gibt, die nur Online gefunden werden können. So ist es Offline nicht mögliche, alle vergrabenen Schätze zu finden!!

MULTIPLAYER MASSAKER
Seit AC Brotherhood gibt es diesen (unnötigen) Multiplayermodus. Hier hat sich nicht viel geändert, außer vielleicht der Wolfsrudelmodus. Und das Menü sieht übersichtlicher aus. Ich muss zugeben, ich bin kein Online-Spieler. Und habe auch nur bis Rang 8 gespielt. Deshalb sei gesagt: Wer den AC MP mag, wird auch diesen mögen! Wer es nicht kennt, muss einfach mal rein gucken!

PS3 EXCLUSIVE
Wie man es gewohnt ist, gibt es auch in diesem Teil Exclusivmaterial für Sonyzocker!
Dieses Mal gibt es ein kleines Abenteuer mit Aveline, die aus dem PSP Ableger „Assassins Creed Liberations“ bekannt ist. Nachdem man den DLC aus dem PSN gezogen hat, kann es losgehen. Was die Steuerung und das HUD angeht, nehmen sich Hauptspiel und DLC nichts. Aveline hat nur andere Waffen und bessere Kampfcombos!
Es wird damit geworben, dass es sich um 60 Minuten Einzelspieler-Gameplay handelt. Ich hatte es in ca. einer halben Stunde geschafft. Also genau so viel heiße Luft, wie bei dem DLC bei AC3.
Außerdem ist die Story ziemlich lahm und es fordert Null! Die Schleichwege werden einem gut ins Auge gelegt und die Gegner bieten (auch hier) keine Herausforderung. Nur der NPC, den man mit sich schleppt, ist ziemlich nervig.
Im Endeffekt ist zu sagen, wer den DLC nicht spielt, hat nichts verpasst! Es gibt noch nicht mal Trophäen dafür!

ONLINE?? OFFLINE?? ONLINE!!!
Zum Schluss sei nochmal gesagt:
Man MUSS Online sein, um alles im Singleplayermodus zu erledigen. Einige Schatzkarten und der weiße Wal erscheinen nur, wenn man mit den Servern verbunden ist! Auch Kenway's Flotte ist nur Online spielbar. Wer nicht mit seiner Playstation ins Internet geht, verpasst viele Dinge. U.a. Waffen und Monturen. Selbst Monturen die man aufgrund älterer AC Daten bekommt (Altair, Ezio und Connor-Monturen) sind nur solange anwählbar, wie man Online ist!
Der erforderliche UPlay-Passport ist Gratis im PSN verfügbar!!
Ein 100% Fortschritt im Storymodus ist weiterhin Offline machbar!

GRAFIK/SOUND:
Die Grafik ist für PS3 Verhältnisse sehr gut gelungen. Wieder kam die AnvilNext Engine zum Einsatz! Das Wasser ist ein echter Hingucker. Die Tauchmissionen sehen hervorragend aus. Licht und Schatteneffekte gestalten die bunte Karibik sehr lebhaft. Die Atmosphäre ist einfach großartig. Auch wenn es hier und da (gerade in Kämpfen) ein paar unschöne Animationen gibt, zerstört das nicht im Geringsten das Gesamtbild des Spiels.
Der Sound hat an einigen Stellen Probleme. Ab und zu fällt die Musik mal aus, oder es ertönen Geräusche zu spät. Davon ab ist der Sound an sich gut gelungen und sehr Detailreich. So hört man z.B. reißende Schiffstaue „peitschen“, wenn das Schiff versenkt wird. Die Shantys , welche die Crew singt, sind eine gute Dreingabe und sind auch sehr authentisch performt! Wie ein Radio sind diese während der Fahrt auf dem Schiff, mittels Steuerkreuz, An-und Ausschaltbar.
Wer mitsingen möchte, kann die Texte der gefunden Shantys im Pausenmenü unter „Dokumente“ nachlesen. Sogar mit deutscher Übersetzung!
Die deutschen Synchronsprecher sind hervorragend ausgewählt und machen einen guten Job!
Wie gesagt wirkt durch die Charakterdarstellung alles sehr lebendig. Das sollte noch mal hervorgehoben werden!

FAZIT:
Assassins Creed 4 Black Flag ist ein Blick in die Zukunft. Alleine schon das Hauptmenü richtet sich sehr an die PS4! Und das es nötig ist, Online zu sein um das volle Game auszukosten.
Dieser Titel dreht sich Hauptsächlich um die Geschichte der Piraten. Aber diese wird sehr menschlich erzählt. Die Charaktere wirken dazu sehr lebendig. Trotzdem, auch wenn die Atmosphäre ziemlich gut rüberkommt, fühlt man sich einfach nicht mehr so im AC-Universum, wie zu jener Zeit bei Teil 2 der Serie! Zwar ist Edward ist ein charismatischer Typ den man gerne als Protagonist steuert, aber man ist mehr mit plündern und Seefahrten beschäftigt, als „für das gute zu kämpfen“.

Dieses Spiel ist eine Medaille mit zwei Seiten. Zum einen haben wir hier ein Spiel, was sehr viel Spaß macht, gut aussieht, eine wunderschöne Atmosphäre und mehrere Spielstunden bietet, und zum anderen kein richtiges Assassins Creed ist! Der Schwerpunkt liegt nun mal auf dem Meer und der Piraterie. Man hätte diesem Teil keine Nummer geben dürfen. Sondern ähnlich wie Brotherhood und Revelations einfach als „Untertitel“ für AC3 nehmen sollen. Oder ein komplettes Piratenspiel daraus machen sollen.

Dazu kommt dieser nervige „Onlinezwang“. Das hat im Singleplayermodus nichts verloren! Es gibt genug Leute die es ablehnen, online zugehen. Zu Recht! Immerhin sind wir „noch“ bei der PS3 Generation…da hätte man noch ein Bisschen Rücksicht auf die Offlinespieler nehmen können. Schlimm genug, dass es in ein paar Jahren gar nicht mehr ohne Internet geht!
AC4 ist ein 5 Sterne Piratenspiel, aber nur ein 2 Sterne Assassinenspiel.

Also passend zum goldenen Zeitalter und goldene Pistolen, gebe ich AC4 die goldene Mitte: 3 Sterne!

Ich hoffe die Rezension ist hilfreich. Falls ich etwas vergessen haben sollte oder etwas falsch wiedergegeben hab, bitte um Korrektur via Kommentar. Danke
MFG
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TOP 50 REZENSENTam 14. Februar 2015
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachtrag: Die 60 Minuten exclusives Bonus-Gameplay, ließen sich nur bis zum 31.03.2014 einlösen. Soll letztendlich heißen, das diese hier als Bonus-Edition angepriesene Version, real nur das Standardgame beinhaltet.

Nachdem ich mit Altair Kreuzzüge begleitete, mit Ezio Rom unsicher machte, und Amerikas Sezessionskrieg als Connor überlebte, mir jedoch bei keinem dieser Teile der Funke innerhalb der ersten Stunde so richtig überspringen wollte, ergab es sich, das ich diese Teile mehrmals angespielte, aber außer „Brotherhood“ keine der Folgen vollkommen beendet habe. Seitdem fristen die noch nicht abgeschlossenen Folgen der Assassins Creed Reihe, ein freudloses Dasein in meinem Regal. Nach beenden dieses Monumentalwerks befürchte ich jedoch, das ich einige unvollendete Teile, mir nochmal zu Gemüte führen werde.

Nach den ganzen guten Kritiken über Assassins Creed Black Flag, ließ ich mich dann doch hinreißen mir auch diesen Teil zuzulegen, zumal man diesen nicht mehr zum Vollpreis erwerben muß, und desweiteren zur Vollständigkeit meiner Videogamesammlung auch dieser Teil gehört.. Mit ungläubiger Begeisterung schaute ich mir die Einführung an, welche mich dann auch kurzerhand in eine Seeschlacht einbezog, welche steuerungstechnisch leicht zu meistern war, und sich mir der Vergleich zur Kino-Filmserie „Pirates of the Carribian“ geradezu aufdrängte. Nach dem ersten Landgang in Havanna, der dann Schritt für Schritt durch Tutorials begleitet wurde, und mir die Bewegungsmöglichkeiten des Hauptprotagonisten eröffneten, hatte ich selten so schnell die Steuerung, welche leicht und intuitiv zu bedienen ist, des Helden im Griff gehabt.

Es dauerte nur eine Stunde und ich war von dem Game gefangen, konnte mich mit dem Helden identifizieren und das, obwohl sich mir bis zu dem Zeitpunkt nur ein Bruchteil der Gameplaymöglichkeiten eröffneten. Das letzte Mal, wo ich einen so rasanten spielerischen Einstieg in ein Game erleben durfte, war bei „The Last of Us“. Was die Charakteridentifikation angeht, werden sich bei diesem Teil wohl die Geister scheiden. Wer keinen, oder nur einen der Vorgänger gespielt haben sollte, wird den Handlungsrahmen welcher in der Zukunft spielt, wohl nur als geschichtlich sekundäres Beiwerk sehen. Freunde der Serie werden hier jedoch schnell merken, das der schwerpunktliche Handlungsrahmen vom Kampf der Assassinen und Templer, hier im Gegensatz zu den Vorgängern eine wesentlich unbedeutendere Rolle einnimmt. Der Animus, der die geschichtliche Grundlage der Serie bildet, da man mit ihm die genetischen Erinnerungen der Vorfahren miterleben darf, wird in diesem Teil zu einem Accessoire. der nichts mehr mit den hochtechnisierten Labors der vergangenen Teile zu tun hat.

Die Grafik, darf man getrist zu dem bestem zählen, was bisher auf der PS3, neben „The Last of Us“ erschienen ist. Selbst GTA 5 zieht hier aufgrund der detailverliebten Grafik den kürzeren. Flüssig, detail- und abwechslungsreich, nur mit leichten Tearingproblemen, wird hier größter visueller Genuß geboten, insbesondere was die Darstellung des Wassers, und die verschiedenen Licht und Schatteneffekte angeht. Umgebungsgeräusche, wie aber auch die immer passende Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Inszenierung, die sich auch in den fantastischen Zwischensequenzen keine Blöße gibt. Die verschiedenen Locations glänzen mit Authenzität. Die Umwelt ist nicht steril und leblos, sondern wird durch eine artenreich, detailliert dargestellte Fauna und Flora nie langweilig. Auch die Weitsicht, die sich am besten geniessen läßt wenn man einen der verschiedenen Aussichtspunkte erklimmt, wodurch sich gleichzeitig die Karte vervollständigt bzw. wie im Game genannt „synchronisiert“ wird, und versteckte Gadets, wie Schatztruhen, Musikstücke (Shantys), Tierreviere usw. freilegt, läßt einen das ein oder andere mal verweilen, um einfach nur die wunderschön gestaltete Umgebung mit ihrer enormen Fernsicht zu bewundern. Popups, Clippings, Einbrüche in der Framerate, wie auch andere gravierende Bugs fielen mir während der gesamten Spielzeit nur selten, vereinzelt auf. Dieses trübt jedoch nur das Spielvergnügen, wenn man zu den absoluten Pedanten gehört, zumal dieses ein Openworld Game ist, wo vereinzelte Fehler als normal anzusehen sind. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt, indem sie nicht wie von einem Blatt abgelesen, und aus dem Kontext gerissen wirkt, sondern immer stimmig der Situation und Handlung anpaßt wurde.

Die Steuerung des Hauptprotagonisten ist intuitiv, und geht dementsprechend leicht von der Hand. Alle Bewegungsabläufe gehen nahtlos ineinander über, so das man kaum einmal gezwungenermaßen, den flüssigen Bewegungsablauf unterbrechen muß. Die Lebens bzw. Synchronitätsanzeige regeneriert sich mit der Zeit wieder von selbst, sollte man einmal während des Gefechts, oder durch einem falsch getimten Sprung, einen Teil seines Lebens verlieren. Beim virtuellem Tod, der ja asynchron zu den vergangenen Erinnerungen steht, beginnt man wieder vom letzten Speicherpunkt, die aber alle ausnahmslos fair verteilt worden sind. Gefundene Schatztruhen, besiegte Gegner, wie auch erlegte Tiere, lassen das eigene Vermögen steigen. Eine kleine Kartendarstellung am linken unterem Bildrand, gibt Auskunft über den eigenen Standort, wie auch über die in der Nähe befindliche Gadgets. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Darstellung der Gegner auf der Karte, wodurch sich ihre Laufwege entschlüsseln lassen. Da diese als rote Pfeile dargestellt werden, kann man auch ihre Blickrichtung erkennen, welches für einen Stealthangriff von hinten sehr hilfreich ist. Eine weitere Anzeige gibt Aufschluß über Entfernung, und Richtung des zu verfolgenden Hauptziels. Die Karte läßt sich auch bildschirmfüllend anzeigen, und gibt dann über eine einschaltbare Legende Informationen über Haupt- und Nebenziele, Aussichtspunkte, wie auch viele andere optionale Nebenaufgaben und Orte. Sie zeigt jedoch nur die Gebiete differenziert an, die schon synchronisiert, also von einem Aussichtspunkt entdeckt wurden. Eine Vergößerungsfunktion steht natürlich auch zur Verfügung, wie auch die Möglichkeit duch eine Markierung sein Ziel selbst festzulegen. Im frühem Verlauf bekommt man Zugriff auf die Schnellreisefunktion, die einem dann viele Wege nicht wiederholt laufen lassen, die man schon einmal aufgesucht hat.

Das Menü gibt Auskunft über vergangene Erinnerungen, Fortschritt, Waffen-Upgrades, Inventar und Datenbank. Interessant ist auch das Herstellungsmenü, welches einige Rollenspielelemente implementiert, so das man seinen Avatar in Bereichen, wie Gesundheit, Tragfähigkeit, Kleidung usw. aufleveln kann. Natürlich hat man auch Zugriff auf alle Optionen, die während des Games verändert werden können. Die Abstergo-Herausforderungen, teilen einem Titel zu, wie z.B. Entdecker oder Goldjunge usw., wenn man gewisse Herausforderungsziele erfüllt, die dann auch in verschiedener Form belohnt werden. Abstergo ist ein fiktiver Konzern, der im Game in der Zukunft angesiedelt ist, und mit Hilfe des Animus historische Geschichtsverläufe erforscht, die er dann in seine Unterhaltungsmedien (wie z.B. Games) integrieren kann.

Das Gameplay erschöpft sich nicht nur, in der von mir schon beschrieben, einfach und intuitiven Steuerung des Hauptprotagonisten. Im Gegensatz zu den Vorgängern, nehmen hier die Stealthpassagen noch mehr Raum ein. Dieses mögen viele begrüßen, andere wiederum vielleicht nicht. Die Möglichkeit, die ganze Stadt fast nur über die Dächer zu begehen, und somit auch größeren Wachenansammlungen aus dem Wege zu gehen, wie die häufigen Versteck- und Tarnmöglichkeiten, die automatisch erfolgen sobald man sich in ein Gebüsch oder auch einen Heuhaufen begibt, bietet viele Möglichkeiten zum ausführen eines Stealthangriffes, zumal wenn die Gegner doch noch zu weit entfernt für einen solchen Angriff stehen, kann man diese mit einem Pfeifen auf sich aufmerksam machen, und in die greifbare, überraschend tödliche Falle locken kann. Die Kämpfe bei erfolgter Entdeckung, sind selbst bei einer Überzahl von Standardgegnern, meist einfach zu meistern, da sich die Angriffs- und Abwehraktionen auf das wesentliche, wie Angriff, Konter und Verteidigungsdurchbrechung beschränken, und somit auch Videogameneulinge, wie auch Gelegenheitsgamer nicht vor unlösbare Herausforderungen stellt. Auch hier wurde auf stylische Kampfanimationen wert gelegt. Gamer-Cracks werden mit diesem Kampfsystem aber eher unterfordert sein, und werden dann eher die Herausforderung in der unerkannten/getarnten Fortbewegung suchen, um ein Ziel ohne Alarm auszulösen zu erreichen, um mit einem unbemerktem Stealthkill den Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Hierbei hilft auch die aus den Vorgängern bekannte Tarnfunktion, wenn man sich zum Beispiel innerhalb einer sich fortbewegenden Menschenmenge nahezu unsichtbar für die Wachen macht, welches dann auch visuell dargestellt wird. Verschiedene Ablenkungsmanöver die man einleiten kann, wie z.B. das anheuern von Huren, die dann Wachen für sich einnehmen, lassen einen oft scharf bewachte Laufrouten unerkannt passieren. Zum fortkommen stehen zudem z.B. Fahrstühle zur Verfügung, die einen schnell aus einer Gefahrenzone herausbringen können, aber auch Ablenkungs-Items wie Rauchgranaten, die einem bei einer Flucht einen Zeitvorteil einbringen, aber auch die in der Stadt verteilten Sprengstofffässer, die sinnvoll eingesetzt, mit einer Schußwaffe zum explodieren gebracht werden können, um im Idealfall, eine ganze Gruppe von Gegnern eliminieren zu lassen.

Stadtteile die rot markiert dargestellt werden, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich diese in Feindeshand befinden. Sollte man sich in so einem Gebiet auf die Suche nach Gadgets machen, sollten vorher möglichst alle Gegner ausgeschaltet werden, so das man danach in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen kann. Man kann man in vielen in der Stadt verteilten Läden, sein schwer erbeutetes Geld, in Ausrüstungsgegenstände jeglicher Art investieren. Die Stärken diese Games liegen im Gameplay hauptsächlich darin, das einem jegliche Art von Vorgehensweise zur Verfügung gestellt wird. Renne ich als Rambo durch die Stadt, und metzle alles nieder was sich als Gegner anbietet, oder bevorzuge ich doch eher die ruhigere, hinterhältige Spielweise, bei der man unerkannt bleibt, wird dem Spieler selbst überlassen, wie auch die Reihenfolge in der er seine Aufträge abarbeitet, oder sie aus welchen Gründen auch immer, nicht in Angriff nimmt. Hauptmissionsaufträge müssen natürlich erfüllt werden, da sich nur so die Geschichte weiterentwickelt. Man sollte jedoch alle Nebenmissionen, wie auch Schätze und Geheimnisse z.B. in Form von Liedertexten (Chanty`s) erfüllen, da sie das Game aufgrund der gewonnenen Spielerfahrung, wie auch des erbeuteten Geldes , den späteren Verlauf des Spieles erheblich vereinfachen können. Zudem läßt man sich natürlich auch eine Menge an Spielspaß entgehen. Alle versteckten Gadgets müssen jedoch nicht gleich zur dringlichen erfüllbaren Aufgabe gemacht werden, sondern können auch noch später, bei einer Rückkehr zu einem solchem Ort, immer noch eingesammelt werden.

Da dieses Spiel ja auch ein Piratenabenteuer ist, verbringt man natürlich auch viel Zeit auf den Weltmeeren. Auch hier wieder eine einfache, auf Basisaktionen reduzierte Steuerung, die es einem wirklich einfach macht, das Schiff zu steuern, und gleichzeitig auch Angriffsmanöver auszuführen. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Detailverliebtheit, die sich nicht nur dadurch erschöpft, das die Darstellung des Wassers, wie auch die sehr realistisch anmutenden Wendemanöver einen Realismusgrad erreicht haben, der einen staunen läßt. Das alleine ist schon preisverdächtig, wenn einem dann aber während der Reise ein Buckelwal die Route kreuzt, und dieser mit einem Sprung aus dem Wasser, wieder in dieses hinabtaucht, schlägt das Gamerherz, zumindest bei mir, höher. Man kann sein Geld in den Ausbau seines Schiffes stecken, wie z.B. verstärkte Rümpfe zur Verteidigung, oder schwerere Eisenkugeln, um beim Gegner mehr Schaden anzurichten. Die Kaperfahrten sind ein wesentlicher Bestandteil des Games, und machen diebischen Spaß. Mit dem Fernrohr läßt sich schon auf weite Distanz erkennen, ob es sich lohnt ein Schiff zu entern, oder nicht. Hierbei sollte man auf die Ladung, aber insbesondere das Level des Schiffes berücksichtigen, welches man kapern möchte. Umso höher der Level, umso größer die Wahrscheinlichkeit bei einem Kampf den kürzeren zu ziehen. Im Verlaufe des Games kann man noch eine eigene Handelsflotte aufbauen, die es einem dann ermöglicht gekaperte Schiffe in die eigene Flotte aufzunehmen, anstatt diese zur Reparatur des eigenen Gefährts auszuschlachten. Nach einem jedem Kampf erscheinen die möglichen Optionen, wozu man das gegnrische Schiff verwenden möchte. Mit der Handelsflotte kann man dann auf relativ einfache Weise ein bischen Geld machen, welches dann wieder investiert werden will. Auch die Möglichkeit sich einen eigenen Hafen aufzubauen, ergibt sich im späterem Verlaufe des Games.

So wie es an Land eine Menge an Tieren gibt die sich erlegen lassen (Wildschwein, Krokodil, Jaguar usw.) , um dann daraus nützliche Gegenstände herzustellen, kann man auch auf dem Meer seinem Jagdinstinkt freien Lauf lassen. Buckelwal, Schwertwal, Hammerhai, weißer Hai usw. bieten sich als Jagdsubjekte auf den „sieben Weltmeeren“ geradezu an, und da dieses ein Game ist, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber des realen Artensterbens haben zu müssen. Hierzu muß man nur ein Beiboot zu Wasser lassen, und schon kann der Spaß mit der Harpune beginnen. Auch dieses ist wieder sehr bedienerfreundlich gehalten, und läßt keine Fragen offen.

Gesamtfazit:

Was Ubisoft hier auf die Beine gestellt hat, ist von der Grafik, die detail- und abwechslungsreicher nicht sein könnte, ein augenschmeichlerisches Wunderwerk. Man kann einen Vergleich zu „The Last of Us“ ziehen, muß bei einer Bewertung jedoch mit einbeziehen, das es sich hier um ein Open-World Game handelt. Die Locations könnten abwechslungsreicher nicht sein, sei es auf dem festem Land, oder auf der hohen See. Was die Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Game auch hier keinerlei Blöße, und weiß damit die spielerische Inszenierung, wie aber auch die Darstellung der Zwischensequenzen, immer passend zu unterstreichen, ohne sich zu sehr dabei in den Vordergrund zu drängen.

Das Gameplay, wie die gesamte Steuerung ist einfach und intuitiv, so das auch Videogame-Neulinge, wie auch Gelegenheitsspieler hier selten Frustmomente erleben, sondern durch viele Erfolgserlebnisse zum weiterspielen animiert werden. Die einzige Überforderung für Gamer die noch kein Open World Game gespielt haben könnte darin bestehen, das man sich mit der Fülle der Aufgaben nicht arrangieren kann, und somit nicht weiß wo man anfangen, oder aufhören soll. Hier sollte man dann einfach nach seinem Gefühl handeln, da es in der Reihenfolge der zu lösenden/auszuführenden Aufträge und Nebenaufgaben keinen festgelegten Plan gibt, von dem Hauptziel, welches einen in der Geschichte jedoch weiterführt, mal abgesehen.

Für den erfahrenen Gamer läßt das Spiel durch seine vielfältigen Herangehensweisen, auch spielerischen Anspruch zu, zumal einige Nebenmissionen, schon ein wenig Gehirnschmalz erfordern. Wie bei Assassins Creed üblich, läßt sich fast alles erklettern, während man dann auf den Dächern fast die ganze Stadt begehen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern, ist hier der Stealthanteil ein wenig höher, welches mir persönlich jedoch sehr gut gefiel.

Die Kartendarstellung läßt keine Fragen offen. Alle Ziele, Aussichtspunkte usw. werden dargestellt. Vor allem jedoch auch die Gegner und ihre derzeitige Blickrichtung. Einige Orte jedoch erst, wenn man einen der noch nicht erklommenden Aussichtspunkte erreicht hat, die einem dann weitere Bereiche der Karte eröffnet, welche dann auch Ziele freilegt, die vorher nicht ersichtlich waren. Eine Vergößerungs- und Wendefunktion ist mit implementiert, wie auch eine aussagekräftige Legende. Das Menü enthält alle spielerelevanten Daten, angefangen bei der Fortschrittsanzeige, übers Inventar und die Datenbank, wie auch den Optionen usw.

Jedem, der bis jetzt noch kein Assassins Creed gespielt haben sollte, vielleicht auch beruhend auf Vorurteile gegenüber Triple A-Mainstreamtiteln, sollte hier eine Ausnahme machen, da alleine die visuelle Inszenierung, einen doch desöfteren mit offenem Mund staunen läßt. Aber auch das Gameplay weiß mit spielerischer, einfacher und intuitiver Perfektion zu überzeugen. Die verschiedenen Herangehensweisen, wie ich an ein Ziel herankomme, und in welcher Art ich dann meinen Auftrag ausführe, läßt keinen Wunsch offen. Hier wird sogar viel individuelle Kreativität gefördert, die man ja selbst heute noch den meisten Spielen abspricht. In vielen Fällen allerdings auch zu Recht.

Die Story, wie auch die Charakteridentifikation mag vielleicht nicht so ausgeprägt sein wie bei einigen der Vorgänger, dieses wird jedoch durch alle anderen Bewertungskriterien wieder ausgeglichen, da man dort in fast allen Belangen höchsten Maßstäben gerecht wird. Auch hat mich nur selten ein Spiel so schnell gefangen genommen, so das ich mich nach einer halben Stunde schon voll im Game zuhause fühlte. Dieses ist natürlich ein von mir sehr subjektiv empfundenes Urteil, glaube aber, das es vielen anderen Gamern auch so ging.

Für Fans der Serie sowieso Pflichtkauf. Für alle anderen, die mit der Vielfalt eines Openworld Games keine Schwierigkeiten haben, und Assassins Creed bisher gemieden haben, sollten spätestens hier einen Einstieg in die Seirie versuchen, da es gerade bei diesem Teil, kaum eine Rolle spielt, einen der Vorgänger gespielt haben zu müssen. Auch Fans der Filmreihe „Pirates of the Carribian“, dürften hier ihr spielerisches Glück finden, da Paralellen zu dem Film unverkennbar vorhanden sind.

Spieler, die einen linearen Spielablauf bevorzugen, oder auch einseitig auf ein Spielegenre festgelegt sind, sollten sich den Kauf überlegen, oder sich das Game einfach aus der Videothek für ein Wochenende ausleihen, da man sich hier nach einer bis zwei Stunden Spielzeit schon ein Urteil, in Form von „Kommt für mich in Frage, oder nicht“, bilden kann.

Für Videogame-Sammler, wie ich es bin, ein „MUSTHAVE“, welches in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen dürfte.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2013
Bin seit AC2 Fan der Serie und muss sagen, das dies der erste Teil ist, der insgesamt annähernd an AC2 ran kommt, ja z.B. in Punkto Grafik (die Karibik ist ein Traum :-) ) noch übertrifft! Ich habe jede Menge Spaß und das Spiel macht richtig Laune, man wird gar selbst zum Pirat. Mir fällt jetzt überhaupt nichts negatives zum AC4 ein, es ist (für mich!) genau richtig, nicht zu schwer und nicht zu leicht und man freut sich tagsüber schon darauf endlich weiter spielen zu können. Für mich ist es nicht relevant wieviel AC in AC4 steckt, sondern das es ein sehr, sehr gutes Game ist, in jeder Hinsicht!
Bin froh, dass wieder ein paar mehr Rätsel (auch in der Gegenwart) im Spiel enthalten sind und dieses langweilige "Leute bei bestimmten arbeiten markieren Ding" weg ist! Finde, dass die Mannen etwas zu viel Geschreibe ins Spiel gebracht haben, bzw. etwas zu viel "Gesülze" von wegen "Templer/Abstergo-Philosophien" usw. Weiß nicht ob jeder den ganzen Kram liest (auch zu den Bauwerken usw.)...ist ja aber nicht soo schlimm, denn man kann auch ohne Spaß haben :-) !
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am 19. Dezember 2013
Ich habe mir bis jetzt alle AC-Teile gekauft und muss sagen, dass mir AC4 mit am besten gefällt.

Zur Story:

Man spielt Edward Kenway den Vater von Haytham aus AC3 (diesen sieht man am Ende als Kind)
Edward beschließt seine Heimat Bristol (ursprünglich kommt er aus Swansea) zu verlassen um bei Freibeutern anzuheuern.
Sein Ziel: soviel Geld durch Plündern anzuhäufen, dass er sich und seiner Frau ein angenehmeres, besseres Leben leisten kann.
Also zieht er los. Und wie es der Zufall so will strandet er mit einem Assassinen auf einer kleinen Insel nach dem sein Schiff zerstört wurde.
Diesen Assassinen tötet er widerwillen und nimmt sich seinen Besitz samt Assassinenkleidung. Dabei war auch ein Brief von einem Gouverneur aus Havanna der den Assassinen erwartet um wichtige Informationen von ihm zu bekommen, dafür soll der Assassine eine fürstliche Belohnung erhalten.
Edward beschließt sich als den Assassinen auszugeben um die Belohnung einzuheimsen.
In Havanna angekommen muss er feststellen, dass der Gouverneur ein Templer-Meister ist. Dieser bedankt sich bei Edward, der sich als Assassine Walpole ausgibt, sehr herzlich für die von ihm gebrachten Informationen. Daraufhin offenbart dieser Edward, dass er diese Informationen und einen Mann den sie den "Weisen" nennen den er schon gefangenhält benötigt, um einen Ort der Vorläufer, das Observatorium,
zu finden. Dessen Macht benötigt er, um eine neue Weltordnung zu schaffen.
Edwards Tarnung fliegt später auf und sieht sich später als Gefangener auf einem spanischen Schiff wieder. Er befreit sich mit Hilfe eines Mitgefangen und kapert das Schiff mit Hilfe von anderen Gefangenen die er vorher befreite und kann mit den gekarperten Schiff den spanischen Kerker entfliehen.
Danach ernennt er sich zum Kapitän und beschließt mit seiner Crew selber nach dem Observatorium zu suchen. Er will es teuer verkaufen um dann im Reichtum zu schwelgen...
So das ist die Einleitung, mehr möchte ich von der Story nicht verraten

Zur Grafik und Bugs:

Erst einmal eine gute Nachricht: Es gibt keine gravierenden Bugs die den Spielspaß schmälern (die hatten mir den Spaß an AC3 versaut)
Die Wassereffekte sowie die Lichteffekte sind nochmal verbessert worden im Vergleich zu AC3. Die Atmosphäre ist begeisternd, man fühlt sich echt wie in der Karibik. Die Gesichtsanimationen sind genausogut wie in AC3, wobei ich mich immer frage, was das für schwarze Ringe um Edwards Augen sind, sieht aber nicht blöd aus.
Die Lippen bewegen sich nicht immer synchron, aber auf alle Fälle besser als in AC3 wo sich manche Lippen gar nicht bewegt haben.

zur Steuerung von Edward:

Das Klettern und Laufen ist so wie in AC3
Hauptwaffen sind diesmal die versteckten Klingen und 2 Säbel die man gleichzeitig im Kampf einsetzt.
Sekundärwaffen sind diesmal die Pistolen, Wurfseile, Messer, Blasrohr mit dem man Schlafpfeile und Giftpfeile abschießen kann.
Eine Änderung bei den Pistolen ist dass man mit ihnen diesmal auch manuel zielen kann, einfach L1 drücken mit rechten Joystick zielen und mit R1 schießen. Schießen mit Dreieck ist auch wieder vorhanden wenn es schnell gehen muss.
Genauso verhält es sich mit dem Blasrohr
Andere Pistolen- und Säbelarten kann man sich auf Inseln bei Gemischtwarenhändlern
kaufen.

zur Steuerung von Edwards Schiff:

Beschleunigen und Bremsen ist wie in AC3 mit x und o belegt
Änderung bei den Breitseitenkanonen: mit L1 Zielmodus aktivieren mit rechten Joystick zielen und mit R1 schießen.
Breitseitenkanonen können normale Kugeln und schwere Kugeln abschießen.
Bugkanonen gibt es diesmal auch mit diesen kann man aber nur Kettengeschoße abfeuern. Schießen ist wie bei Breitseitenkanonen.
Man kann auch mit Mörsern auf weit weg gelegene Ziele feuern dazu muss man L2 gedrückt halten mit den rechten Analogsick zielen und wieder mit R1 schießen.
Außerdem gibt es noch Feurfässer die man mit R1 vom Heck schmeißen kann um somit lästige Verfolger loszuwerden.
Alle Schiffswaffen können verbessert werden, dazu geht man zu einem Hafenmeister in einem Ort und kauft sich Upgrades

Entern eines Schiffes:

Für die Upgrades benötigt man natürlich Waren wie Holz, Metal und Stoff.
Diese bekommt man wenn man ein Schiff plündert bzw. entert
Entern ist einfach:
1. Muss man ein Schiff manövrierunfähig machen indem man es so lange beschießt, dass alle Segel automatisch weggesprengt werden.
2. fährt an den Gegner so nah heran bis ein Enterhakensymbol über Edward erscheint.
dann drückt man die Kreistaste so lange bis man in den Enternmodus gelangt,
3.im Enternmodus schwingt man sich aufs andere Schiff und muss nun ein bestimmtes Ziel erreichen um das Entern erfolgreich abzuschließen (z.B. 10 Gegner töten)
Daraufhin ergeben sich die restlichen Feinde und die Waren gehören dir.

Sammelobjkte:

wie in jeden AC muss man wieder sammeln was das Zeug hält hierzu zählen
Animus Fragmente
Maya Steine
Schatzkarten
Schatztruhen
Briefe (Flaschenpost)
vergrabene Schätze
Tavernen freischalten
und die sehr beliebten Aussichtspunkte

Städte:

Größere Städte sind
Nassau
Kingston
Havanna
Tulum
Princton

dazu gibt es noch viele kleine Inseln

Schwierigste Aufgaben:

Wer hätte das gedacht, es gibt sie also doch: schwierige Aufgaben bei AC
Diese sind 4 legendäre Schiffe die es zu versenken gilt. Ich persönlich habe insgesamt 8 Stunden und zig Versuche gebraucht um alle zu packen.

Fazit:

Ich kann euch nur dringend empfehlen das Spiel zu kaufen
Die Story ist sehr lustig aber auch tragisch.
Die Charaktere sind einzigartig komisch
Ein besseres AC als die letzten beiden auf alle Fälle
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am 18. Dezember 2013
Nachdem ich kurzzeitig keine PS3 hatte und zur Konkurrenz gewechselt war, musste nun doch wieder eine PS3 her. Mich reizten die Angebote mit Spiel, ich musste aber lange überlegen, welches Spiel es werden sollte. Ich habe mich für Assassins Creed IV entschieden und muss sagen: Volltreffer!

Nach Teil 2 war ich ja etwas skeptisch. Teil 2 war m.E. solide bis etwas bieder/langweilig. Teil 4 ist großartig. Man erkennt die Serie, ohne Zweifel, aber die Seitenquests sind deutlich besser, dass Klettern geht deutlich leichter von der Hand, und dann ist da diese riesige Welt, in der die Handlungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Es ist nicht nur ein Assassins Creed, ältere Spieler werden sich noch an "Pirates!" und "Hanse" erinnern, die hier m.E. kräfit mitmischen.

Neben der Hauptstory kann man z.B. sein Schiff aufrüsten und Forts überfallen, die dann in den eigenen Besitz übergehen. Man kann eine eigene Seefahrer-Stadt aufbauen und eigene Flotten unterhalten, die sich für einen guten Nebenverdienst eignen. Ich gehe gerne auf Inseln auf die Jagd, um meine Ausrüstung aufzurüsten (das ist aber wirklich nur ein sehr kleiner Teil des Spiels). Die Assassinen-Nebenquests sind meiner Meinung nach gut verteilt und angemessen (für Nebenquests) spannend. Dabei geht die Übersicht nie verloren. Z.B. sieht man in der Übersichtskarte, welche Tiere auf der einer (bereits entdeckten) Insel gejagt werden können.

Die Schiffskämpfe sind großartig. Meine Befürchtung, dass es mit der Zeit sehr kompliziert wird, bewahrheitete sich nicht. Ganz im Gegenteil, das macht einen Heidenspaß. Man ist schon stolz, wenn man ein gleich- oder höherwertiges Schiff kapert und dieses dann in seine Flotte aufnimmt.

Die Grafik ist fantastisch und ist meiner Meinung nach am Ende der Fahnenstange, was bei der PS3 noch möglich ist.

Die Hauptstory gerät bei dieser fast schon realen Welt fast in Vergessenheit. Sie ist etwas weit hergeholt, macht aber trotzdem Spaß und lässt einen interessante Orte entdecken. Allzu weit fortgeschritten bin ich hier aber noch nicht.

Man hat bei diesem Teil einfach alles richtig gemacht: Das, was bei Teil 2 noch gefühlte 50% der Zeit einnahm (an den richtigen Stellen zu klettern), geht hier mehr oder weniger automatisch, wodurch das Erreichen der Aussichtspunkte deutlich einfacher ist. Der Fokus liegt wesentlich weniger auf Sammeln, Klettern, Finden, dafüber mehr auf Ausbau, Entdecken, Kampf, Story.

Allerdings sollten diejenigen, die weniger auf Schleich-Missionen stehen, etwas vorsichtig beim Kauf sein. Gefühlte 66% der Missionen sind von dieser Art.
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am 8. Dezember 2013
Assassin's Creed Black Flag ist eine würdige Erweiterung der Assassin's Creed Serie.

Mir liegt sowohl die PS4- als auch die PS3-Version vor. Black Flag spielt sich auf der PS3 grandios. Klar sieht das Spiel auf den Next-Gen-Konsolen(PS4 / Xbox One) etwas besser aus und auch die Ladezeiten sind etwas reduziert aber das tut dem Spielspaß auf der PS3 keinen Abbruch.

Was mir besonders gut an Black Flag gefällt, ist der Freiraum den der Spieler genießt. Der Spieler hat die Möglichkeit, die eigentliche Story für eine Zeit lang zu vergessen und das zu machen worauf er gerade Lust hat. Im Vergleich zu den vorherigen Teilen der Assassin's Creed Serie bietet Black Flag eine Menge mehr "freie" Spielinhalte.
Beispielsweise könnt ihr euch einfach euer Schiff schnappen und die über 50 Orte der Karibik erforschen. Das ganze funktioniert permanent ohne zusätzliche Ladezeiten.

Weiterhin finde ich die Kombination aus Video und Gameplay in diesem Teil herausragend gut gemacht. Die eingespielten Videosequenzen sehen wie richtige kleine Filmabschnitte aus und nicht wie portierte in-Game Sequenzen.
Diese Filmabschnitte lassen den Spieler stärker an der Story teilhaben.

Die Spielmechanik wurde in Black Flag durch Ubi Soft deutlich entschlackt. Beispielweise springt und klettert ihr jetzt mit dem gleichen Button. Lauft ihr gegen eine Wand, beginnt der Charakter zu klettern. Mir gefallen diese kleinen Neuerungen richtig gut.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Kämpfe in Black Flag deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Das komplette Kampfsystem wurde überarbeitet und anspruchsvoller gestaltet. Der Spielcharakter Edward hält weniger aus als in allen Vorgängern und auch die Heiltränke wurden abgeschafft.

Insgesamt gefällt mir Assassin's Creed 4: Black Flag sehr gut. Langeweile kommt durch die offen gestaltete Spielwelt nicht auf. Die Missionen sind spannend und machen eine Menge Spaß. Das Piraten Flair hat mir persönlich sehr zugesagt.
Kauft euch das Spiel, ihr werdet eine Menge Freude damit haben !
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am 28. November 2013
AC4 - Blackflag ist wohl der bisher umfangreichste Teil der AC-Reihe. Mit den neuen Piratenmissionen und dem damit verbundenen karibischen Meer ist die Spielewelt so groß wie noch nie in dieser Reihe.

Zu Wasser:
Auf hoher See gibt es Vieles zu entdecken. In manchen Passagen kreuzen mehr Schiffe (also potenzielle Beute) euren Weg als im Frachthafen von Rotterdam. Zudem gibt es jede Menge Inseln (ca. 30) mit eigener Tierwelt, Aussichtspunkten, Aufgaben, etc.
Das eigene Piratenschiff kann man im hohen Maße aufrüsten. Dafür sind Geld und erbeutete Rohstoffe von anderen Schiffen notwendig.
Das Kampfsystem selber erinnert an den Vorgänger AC3 und wurde mit zusätzlichen Waffen erweitert.
Hat man früher Assassinen-Rekruten in die Welt hinausgeschickt um Geld zu verdienen, schickt man heute geenterte Schiffe als Teil einer eigenen Flotte auf den Atlantik um Geld zu machen. Die Schiffe sich leider nicht upgraden (wie früher die Rekruten)
Leider funktioniert das Ganze nur bei einer bestehenden Internetverbindung.
Außerdem lassen sich nun auch Wale und Haie jagen.

Zu Land:
An Land gibt es spielerisch nicht viel Neues. Lagerhäuser großer Plantagen lassen sich nun lohnend plündern, zudem lassen sich Notenblätter sammeln, die das Liedgut eurer Mannschaft auf dem Schiff erweitert.
Ansonsten wird den Kennern der Spielreihe das Meiste bekannt vorkommen. Aussichtstürme müssen synchronisiert werden, Schatztruhen und Datenfragmente gesammelt werden, Schätze anhand von Schatzkarten gefunden werden und Minirätsel der Maya gelöst werden. Also nicht wirklich viel Neues.
Eine eigene Basis gibt es auch wieder, die -wenn man sie entsprechend aufrüstet- leichte Vorteile im restlichen Spiel bringen.

Ausserhalb des Animus:
Auch dieses Mal gibt es wieder ein Spiel ausserhalb des "Spiels". Wenn man nicht im Animus ist lässt sich mit wachsendem Spielefortschritt Einiges unternehmen. Man spielt einen gesichtslosen Mitarbeiter von Abstergo...

Fazit:
Wenn man sich vornimmt das Spiel zu 100 % durchzuspielen, sollte sich die nächsten Wochen kein anderes Spiel anpacken.
In meinen Augen ist AC4 das bisher beste Spiel der Reihe. Allein schon die Fülle von Möglichkeiten, die man im Spiel hat, um NICHT der Hauptmission zu folgen, sind gigantisch.

Einen Stern ziehe ich aber aus folgenden Gründen ab:
- Onlinezwang um mit eine eigene Flotte aufzubauen
- bis auf geld keine wirkliche Motivation mit der Flotte zu arbeiten (keine Upgrades für die einzelenen Schiffe)
- Grafikfehler hier und da (einsinken im Boden oder Wand, Gegner tauchen aus dem Nichts auf)
- an Land alles beim Alten
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am 27. November 2013
Ringe Black Beard den Titel als gefürchtetste Geißel der Meere ab und schlüpfe in die Rolle von Edward der Legende. Saufe, raufe, plündere und segel an den Rand der sieben Weltmeere und entdecke über siebzig einzigartige Orte. So würde es Ubisoft beschreiben und hat damit hundertprozentig Recht.

Was mich angeht muss ich sagen, seit Revelations hat Ubisoft sehr viel Wind aus den Segeln genommen, wobei ich es sowieso überflüssig fand aus dem zweiten Teil ein Dreiteiler zu machen. Meiner Meinung überflüssig und nur geldmacherei.

Dann kam Assassins Creed 3, dass ich mir zwar auch vorbestellte aber dann schon eher, weil ich mir noch etwas davon versprochen habe. Doch ich wurde enttäuscht. Die Geschichte war gut allerding etwas daher gegriffen. Man konnte Stunden lang jagen um etliche Konvois loszuschicken um Geld zu verdienen, was ich auch gemacht habe. Doch sonst hat das Spiel nicht gefesselt, und die Hundertschaften von Sammelobjekte konnten mich als Sammler auch nicht an das Spiel bannen, wie es bei den vorherigen Spielen der Fall war. Da blieb einen nur noch das Geld verdienen bis man die Taschen voller hatte als Dagobert Buck und McMoneysack zusammen.

Nun ist Assassins Creed 4 raus, und die Serie nimmt wieder Fahrt auf. Allerdings würde ich diesen Titel bis jetzt, bei fünfzig Prozent durchspielen, nicht als Assassins Titel betrachten, sondern eher als Piraten-Simulator 2014, was dem Titel allerding nichts am Charme nimmt. Das Karibikfeeling steht dem Titel gut und es macht ein Heiden Spaß als Pirat mal richtig sie Sau raus zulassen. Es gibt so viel zu enddecken und zu plündern, ich komme gar nicht richtig zur Haubtstory, da immer irgendetwas auf den Weg dahin interessanter ist. Es gibt zwar die Schnellreisefunktion, die ich allerdings nicht benutze, da es einfach nicht zum Setting passt, und so kreuzt mir auf den Weg wieder eine Flotte, wo ich prompt durchs Fernglas gucke, was sie geladen hat, und dann ist es um mich geschehen: "Oh eine Brigg mit über hundert Eisen, die nehme ich mir noch vor, dann geht es aber zur Mission!"..."Oh, verdammt noch eine Flotte mit...Moment...Zehntausend Reales...verdammt die muss ich aber noch hochnehmen!"..."Oh, Mann ein Schiff mit viel Munition...die muss ich aufs Korn nehmen...hab ja gerade sehr viel verprasst!". Und so geht es weiter, und das schlimmste von allen sind, für mich als Sammler, auch noch die Schatzkarten und Schatzinseln. Und wer jetzt verstanden hat, ich würde mich darüber aufregen hat was falsch verstanden. Im Gegenteil, diese Sachen machen das Spiel erst spielenswert, und erwärmt einen jeden Entdecker und Freibeuter das Herz.

Doch auch hier gibt es Mankos, weshalb ich auch ein halben Stern abgezogen hätte: Wer des Freibeutertums und Schatzsuchens überdrüssig ist, kann sich mit jagen auf etlichen Inseln und der Waljagt im Meer die Zeit vertreiben. An und für sich kein schlechtes Spielfeature. Wäre da nicht der kleine Makel, der einige von euch für nichtig halten: Du bekommst bei der jagt nur Pelz und Knochen? Was ist mit Fleisch? Und ein Wahl hat genau so viele Knochen wie ein Kapuzineräffchen? Und überhaupt, wo ist das Walfett und Talg, was man für viel Geld verkaufen kann?

Dazu kommt, dass sich Kenway eine Flotte zulegen kann, und zuvor geenterte Schiffe darin aufnehmen. Was sagtet ihr? Hört sich doch fantastisch an? Wer jetzt dachte er würde irgendwann im Laufe des Spiel eine Flotte von etlichen Schiffen befehligen, liegt mehr oder weniger falsch. Es Stimmt, dass man eine Flotte, ich glaube zwanzig Schiffen befehligt, allerdings nicht so wie man sich das vorstellt. Man segelt nämlich nicht mit dieser Flotte durch die Karibik, befehligt sie und reibt damit riesige Flotten auf, die in einer gewaltigen Seeschlacht führt, sondern im Grunde ist es nichts anderes als die Assassinenrekruten aus den vorherigen Teilen, die man beliebig auf Reisen schickt um sie Aufträge erledigen zu lassen. Dabei muss man die Schiffe ständig in stand halten und immer dafür sorgen, dass man genügend Lebensmittel an Bord hat. Im Grunde ein schöner Spielinhalt, mit dem man, wenn man auf sowas steht, viel Zeit verschwenden kann. Ein nettes taktisches Minispiel im Spiel, was ich bis jetzt noch kein mal benutzt habe. Also Flotten im Spiel sind was anderes was man erwartet und auf was ich riesen Spaß gehabt hätte.

Fazit:
Ein richtig geniales Piratenabenteuer, womit man viel Spaß haben und verdammt viel Zeit vergeuden kann. Spaßfaktor: 6/5

Allerdings gibt es für mich kleinere Mankos, die sehr kleinlich sind, aber die für mich ein wenig das Spiel versüßen würden, wären sie nicht da gewesen. Gesamtpunkte: 4,5/5

Euer Ragi
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am 27. Dezember 2013
Ich bin als "Piratenfan" und vor allem Fluch der Karibik Fan von diesem Game sehr begeistert. Die Story ist leider mit wenig Inhalt und hat eigentlich viel mit Morgen/Meucheln/Schleichen/Segeln zu tun.

Die Segelei geht einem irgendwann auf den Keks. Hier hat Ubisoft eindeutig zuviel Segelei hineingepackt. Dafür hat man min. 40 Stunden Spielspaß, wenn man auch alle Nebenaufgaben erledigt und Schätze/Karten sucht.

Die Welt ist sehr schön aufgebaut. Mit der Zeit werden wohl die Seeschlachten langweilig.

Ganz übel finde ich, dass man sich einen Account bei Ubisoft anlegen muss, um die Optionalen Seemissionen zu erledigen. Die Optionalen Seemissionen sind ein wichtige Geldeinkünfte und mit den Assassinen-Missionen aus den vorherigen Teilen zu vergleichen. Die Aussage von Ubisoft hierzu, es müsse ein Account angelegt werden, da man die Seemissionen teilweise auch online spielen kann, finde ich sehr schwach.

+ Schöne Welt
+ Lange Spielspaß
-/+ Story relativ mau
- Onlinezwang für optionale Seemissionen
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