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TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2013
1878 ist der geheimnisvolle Lord Archer auf den Weg um einen seiner Widersacher, Ellis unter die Erde zu bringen, hat dieser ihn doch um die Chance gebracht den grausamen Fluch von ihm zu nehmen, der ihm zunehmend die Menschlichkeit raubt und ihn zu einem Außenseiter des Ton macht. Doch soweit kommt es erst gar nicht. Unerwartet trifft er auf dessen Tochter, die ihn sosehr fasziniert, das er seine Pläne verwirft.

1881 bleibt der jungen Miranda Ellis keine Wahl: Entweder sie heiratet oder sie landet auf der Straße. Ihre Familie seht kurz vor dem Ruin und das alles nur weil sie mit ihrer "Gabe" aus versehen das halbe Vermögen ihres Vaters vernichtet hat. Dieser hat ihr bis heute nicht vergeben und so bestimmt er das Miranda den gefürchteten Lord Archer, der in der Öffentlichkeit nur mit Maske auftritt, heiraten soll. Da Miranda keine andere Möglichkeit sieht stimmt sie der Heirat zu. Schon bald erkennt sie das ihr Ehemann ein sehr ehrenhafter Mann ist vor dem man sich nicht fürchten braucht. Auch wenn er etwas anderes behauptet. Miranda lässt nichts unversucht um ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken. Dann geschehen mehrere Morde und Archer ist der Hauptverdächtige. Miranda kann das nicht glauben und stellt Nachforschungen an die sie selbst in Gefahr bringen. Aber was sie dann alles erfährt hätte sie nie für möglich gehalten. Und Archer ergeht es da nicht anders.

Auf "Kuss des Feuers" hatte ich mich schön länger gefreut und ich muss sagen ich bin nicht enttäuscht worden. Angesiedelt im ausgehenden 19. Jahrhundert kommt der Fantasy Anteil nicht zu kurz ohne aber die Geschichte zu überladen. Zusammen mit Miranda lüftet der Leser immer mehr Geheimnisse aus Archers Leben. Manches Mal meint man genau zu wissen was hinter der Maske verbirgt, auch durch die Andeutungen von Elementen aus dem Märchen "Die Schöne und das Biest" (Das Gewächshaus mit der besonderen Rose) oder dem Märchen "Der Eisbärkönig" verstärkt, nur um bei der Auflösung eines besseren belehrt zu werden. Auch andere Geschehnisse im Buch können nicht so leicht vorhergesehen werden. Der Krimiplot mit der Aufklärung ist zwar nicht ganz rund brachte aber amüsante Momente mit dem ermittelnden Inspector, der zugleich Mirandas Schwager ist.

Die Liebesgeschichte zischen Miri und Archer ist ausgesprochen harmonisch und auch wenn es gewaltig knistert bin ich doch froh das es nicht so viele erotisch Szenen gibt. Die Beziehung der beiden beruht eher darauf das sie sich von Anfang an sympathisch sind und Respekt voreinander haben. Im wahrsten Sinne des Wortes stimmt die Chemie zwischen Miranda und Lord Archer. Miranda ist zum Glück keines dieser Heldinnen die sich dauernd fragen "Warum will er nicht mit mir schlafen?" Das fand ich sehr erfrischend. Sie weis ganz genau wie sie mit ihrem Ehemann umgehen muss und setzt doch ihren Kopf durch. kein wunder das er sich in sie verliebt. Archer ist wiederum der Tourtued Hero und Gentleman schlecht hin. Er liebt und verehrt Miri, sodass er sich ihr erst nach und nach öffnet, da er fürchtet sie könnte sich von ihm abwenden wenn sie die Wahrheit über ihn weiß. Und so kommt es das sie erst zum passenden Moment mi einander schlafen. Ich fand das ganze sehr passend.

Fazit: Ein gelungenes Debüt welches Romance Fantasy, Romantik ein wenig Erotik, Märchenelemente und Historischen Liebesroman im modernen Stil sehr gut miteinander vereint. Ich freu mich schon auf Band zwei in dem Lord Ian sein Geheimnis lüften wird. Wer solche Romane mag sollte einen Blick ins Buch wagen. Ich für meinen Teil mochte ihn sehr gerne und kann ihn nur empfehlen.

Reihenfolge der Bücher:
0.5.The Darkest London - Schattenfeuer (Vorgeschichte)
1.The Darkest London: Kuss des Feuers: Roman
2.The Darkest London - Im Bann des Mondes
3.The Darkest London - Winterflammen
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am 27. September 2013
London im 19. Jahrhundert.
Lord Archer ist auf dem Weg um Rache zu nehmen an seinem “Feind” Ellis. Dieser hatte ihm die Chance genommen, den schrecklichen Fluch zu brechen unter welchem Archer leidet. Dafür sollte er mit seinem Leben bezahlen. Doch wie so oft kommen die Dinge anders, als man denkt. Genau in dieser Nacht begegnet Lord Archer der jungen und schönen Miranda, Tochter von Ellis. Er ist fasziniert von dieser jungen Dame, die keine Angst zu kennen scheint. Archer vergisst sein vorhaben und verschönt Miranda’s Vater in dieser Nacht.

Drei Jahre später kreuzen sich die Wege von Archer und Miranda erneut. Den Miranda soll mit dem geheimnisvollen, verhassten Lord Archer verheiratet werden. Da ihr Vater in finanziellen Schwierigkeiten steckt, bleibt Miranda keine andere Wahl. Ihr Vater stellt sie vor vollendete Tatsachen, entweder Hochzeit oder ein Leben auf der Straße. Miranda kann nicht anders, denn auch sie hat eine Gabe, die ihre Familie schon einmal das halbe Vermögen gekostet hat. Sie kann das Feuer kontrollieren. Also stimmt sie der Hochzeit also wiederwillig zu. Eine ganz so schlechte Partie ist Archer allerdings nicht, den der Lord ist sehr wohlhabend, auch wenn er sein gesamtes äußeres hinter einer Maske versteckt und so schwer zu durchschauen ist. Auch wenn er so unnahbar scheint, fühlt sich Miranda doch zu ihm hingezogen und möchte den Menschen hinter der schwarzen Maske kennen lernen.

Doch plötzlich geschehen seltsame Morde und Lord Archer ist der Hauptverdächtige. Miranda kann und will dies nicht glauben. Da aber ihr Ehemann stillschweigen bewahrt stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an. Sie möchte herausfinden, was er ihr verschweigt und was er hinter seiner Maske verbirgt. Dabei begibt sie sich jedoch in große Gefahr, was Archer wiederrum nicht zulässt. Die Nähe der beiden zueinander wächst doch keiner der beiden möchte den anderen verlieren und behält daher das Geheimnis seiner Andersartigkeit für sich.

“The Darkest London Band I – Kuss des Feuers” von Kristen Callihan ist ein wunderschöner Auftakt der Geschichte zwischen Miranda und Benjamin Archer. Man fühlt sich in das London von 1881 zurückversetzt, dennoch kommt der fantastische Teil nicht zu kurz. Die Sprache ist sehr angelehnt an die damalige, wobei ich sagen muss, dass doch moderne Sprachweisen ebenfalls vorkommen. Allerdings schadet dies der Geschichte in keinem Fall.

Die Handlung selber ist, meines Erachtens nach, erst am Ende so richtig spannend und mitreißend. Es gibt immer wieder Stellen, auch zu Beginn, im Buch, an denen man es einfach nicht aus der Hand legen konnte und man wissen wollte, wie es weiter gehen soll. Aber ein bisschen gestört hat mich, dass das Geheimnis von Archer so lange versteckt wurde und nichts darüber nach außen drang. Natürlich steigert dieses auf der anderen Seite auch wieder die Spannung, man möchte wissen, warum er verflucht ist, was der Fluch aus ihm gemacht hat und wieso er sich hinter einer Maskerade versteckt. Trotzdem wurde es mir ein bisschen zu viel.

Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz in diesem Romantic Fantasy Roman. Zwischen Miranda und Archer entwickelt sich im Laufe der Zeit eine wirklich sehr innige Verbindung. Keiner der beiden möchte ohne den anderen Leben, es kommt zu einer leidenschaftlichen Verbindung der beiden, doch auf der anderen Seite will auch keiner, dass der Partner das Geheimnis erfährt, welches der andere mit sich trägt. Das hin und her der beiden ist für manch einen vielleicht ein wenig kritisch zu sehen. Mich selber hat es nicht gestört, denn durch die “kleinen” Streitereien und Unstimmigkeiten wachsen die beiden nur noch enger zusammen.
Zum Ende selber des Buches möchte ich nur soviel sagen: das hätte ich so nicht erwartet

Das Buch ist sehr empfehlenswert und ich freue mich jetzt schon auf Band 2 “Im Bann des Mondes” welcher voraussichtlich im März 2014 erscheinen wird.
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Miranda besitzt eine Gabe, die für sie allerdings mehr ein Fluch ist: sie beherrscht das Feuer. Diese Fertigkeit muss sie allerdings im London des 19. Jahrhunderts verstecken. Verstecken muss sich auch Lord Archer, der von der Londoner High Society gefürchtet und verachtet wird. Und ausgerechnet dieser Lord hält um die Hand von Miranda an. Doch warum? Was hat er vor? Und wer steckt hinter den Morden, die London in Angst und Schrecken versetzen?

"Kuss des Feuers" ist der Auftakt der The-Darkest-London-Reihe von Kristen Callihan. Ihr Mix aus historischem und fantastischem hat mich in ihren Bann gezogen.

Die Geschichte von Archer und Miranda beginnt zunächst schleppend. Man weiß zu Beginn nicht, wo die Autorin hinmöchte. Doch das löst sich im Laufe des Buches sehr schnell auf. Zwar bleiben ein paar große Geheimnisse, die zu lösen mir allerdings großen Spaß gemacht haben. Die Story wird mal aus Sicht von Miranda, mal aus Sicht von Archer erzählt. Dadurch konnte ich mit beiden Figuren mitfühlen und hatte an einigen Stellen sogar Tränen in den Augen.

Der Stil von Kristen Callihan ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre gefühlvollen Beschreibungen gehen zu Herzen, aber sie vergisst nie die gesamte Geschichte. Sie schafft es sehr gut, die Ermittlungen zu den Morden und die Annäherungen zwischen Miranda und Archer unter einen Hut zu bringen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: ein toller Serienauftakt, der Lust auf Band 2 macht. Eine klare Leseempfehlung.
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am 8. August 2015
London, 1881: Seit ihrer Geburt besitzt Miranda Ellis die außergewöhnliche Gabe, das Feuer zu beherrschen. Da ihre Familie ihr gesamtes Vermögen verloren hat und vor dem Ruin steht, wird Miranda von ihrem Vater gezwungen, den geheimnisvollen Lord Benjamin Archer zu heiraten, der sein Gesicht stets hinter einer Maske verbirgt. Doch Miranda, die um ihre Stärke weiss, läßt sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen...

Meinung:
Sehr erfrischend !!!!
Lange hat dieses Buch auf meinem Reader gelegen, vor zwei Tagen war der Moment, wo ich es unbedingt lesen wollte... und wie habe ich es genossen.

Archer und Miri sind ein tolles Paar und hatten mich quasi ab den ersten Seiten völlig auf ihre Seite gezogen.
Archer, mit 'tortured' Zügen und einem Geheimnis, dem ich nicht schnell Herr werden konnte, weil mir durch den Reader das 'letzte Seite lesen' verwehrt wurde, hat mich sehr begeistert. Seine Liebe zu Miri, die ab der ersten Szene schon klar im Raum steht ist so unverwüstlich.... Wunderschön zu lesen.
Miri ist am Anfang noch etwas zurückhaltend, zeigt aber dann recht schnell, was in ihr steckt und läuft zu Höchstform auf, als ihr klar wird, dass sie ihren Mann liebt und ihn retten muss. Großartig.
Die Fantastikelemente sind wunderbar in die Story eingebettet und der Spannungsbogen geht kontinuierlich nach oben. Ich habe kaum den Reader aus der Hand legen können, so spannend war das Ganze.

Absoluter Genuss in meinen Augen ist der Stil der Autorin. Sie hatte eine Art Szenen zu beschreiben.... ich war in kürzester Zeit mittendrin und voll dabei. Das passiert mir selten bei einem Buch und war für mich ein absoluter Genuß!

Résumé:
Wunderbarer erster Teil einer vielversprechenden Reihe. Tolle Protas, sehr schönes Setting und großartige Sprache... Absolute Leseempfehlung für Freunde von Historicals mit fantastischem Einschlag.
5 Sterne!!!!
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Meinung:
Zu lange hatte ich dieses Buch unangetastet im Regal stehen lassen! Was allein der – für jugendbuchverwöhnte Augen – wahren Mikro-Schrift zuzuschreiben ist.
Einmal angefangen, zog mich Mirandas Geschichte in den Bann.

Eine dritte Person schildert mir die Beobachtungen von Lord Archer, der eigentlich auf dem Weg ist, einen Mann zu töten. Seiner furchtlos scheinenden hübschen Tochter ist es zuzuschreiben, dass Archer seine Pläne ändert.

Erst drei Jahre später bekommt Miranda mit, dass sie damals Gegenstand einer Vereinbarung geworden ist. Sie soll den geheimnisvollen Lord Archer heiraten. Um ihrem Elternhaus zu entfliehen, sagt sie zu und wird schon am nächsten Tag die Ehefrau des Mannes, der sein Gesicht stets hinter einer Maske versteckt. Was genau hat er zu verbergen? Miranda fühlt sich zu ihm hingezogen, er weist sie jedoch stets ab.

Die Morde innerhalb der feinen Gesellschaft Londons häufen sich, alle Spuren führen zu Lord Archer. Miranda glaubt an seine Unschuld und macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder, ganz entgegen den Wünschen ihres Ehemannes, der nicht weiß, dass auch Miranda ein Geheimnis in sich trägt, das sie vor allen verbergen muss: Sie kann das Feuer beherrschen und ist eine Gefahr für alle.

Durch den Erzählstil kommt der Leser schnell hinter Mirandas Geheimnis, nicht jedoch hinter das von Archer. Seite für Seite, Kapitel für Kapitel habe ich spekuliert, schnell hielt ich ihn für eine bestimmte Spezies, was jedoch nicht den Tatsachen entsprach. Von Experimenten, Forschungen, war die Rede, stets in kryptischen Sätzen angekündigt, bis ich endlich die wahre Gestalt Lord Archers kennenlernen durfte.

Die Idee der Autorin, dieses fantastische historische Setting und das Spinnen der Handlungsstränge konnten mich absolut begeistern.
Ebenso überzeugend waren auch die erotischen Szenen, die – in ihrer Anzahl nicht übertrieben, sondern äußerst passend und spärlich eingesetzt – aufgrund der damaligen gesellschaftlichen Ansprüche eine „niedliche“ Keuschheit innehatten, die beinahe schon liebenswert war.

Die Spannung steigert sich kontinuierlich durch die Jagd nach dem Mörder und die Suche nach dem Geheimnis, dem die Autorin noch eine Prise Fantastisches mehr zufügt, als offensichtlich ist – der Grundstein für die Fortsetzung ist gelegt, zu der ich bald greifen muss.

Urteil:
Wer nach einer aufregenden, spannenden Geschichte mit nicht übertriebenen erotischen Anteilen in einem fantastischen historischen Setting sucht, ist im „Darkest London“ von 1881 genau richtig. Miranda, ihre Gabe und das Geheimnis um Lord Archer, den Mann mit der Maske, konnten mich begeistern und ich belohne den „Kuss des Feuers“ mit knappen 5 Büchern.

Die Reihe:
1. Kuss des Feuers
2. Im Bann des Mondes
3. Winterflammen
4. Originaltitel: Shadowdance
5. Originaltitel: Evernight
(voraussichtliche Erscheinung: August 2014)

©his-and-her-books.blogspot.de
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am 20. Februar 2014
Inhalt:
Seit Archer Miranda vor einigen Jahren einmal aus einer heiklen Lage gerettet hat, ist er hin und weg von ihr und fest entschlossen, sie eines Tages zu heiraten. Miranda, die nur gezwungener Maßen in diese Ehe einwilligt, ahnt nichts davon, dass Archer ihr geheimnisvoller Retter von damals ist. Durch seine Maske, die er täglich trägt, ist Mirandas neuer Ehemann in der Londoner Gesellschaft nicht sonderlich angesehen, doch ihr macht er keine Angst und es beginnen sich langsam Gefühle zu entwickeln. Bis die ersten Morde in Archers altem Bekanntenkreis passieren und er in Verdacht gerät.

Meine Meinung:
Kristen Callihans "Kuss des Feuers", der erste Teil ihrer "The Darkest London"-Reihe, war nicht unbedingt das, was ich mir bei dem Klappentext vorgestellt habe. Erwartet habe ich einen Fantasy-Roman mit einem historischen Setting und einer entsprechenden Liebesgeschichte. Bekommen habe ich eher einen historischen Liebesroman mit wenigen Fantasy-Elementen, die zum Ende hin allerdings mehr Beachtung fanden. Da ich die Historicals, die ich bis jetzt aus dem Lyx-Verlag gelesen habe, alle gut fand, hat mich dies zum Glück nicht gestört.

Erzählt wird das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive, meistens aus der Sichtweise von Miranda oder Archer. Hin und wieder gibt es auch mal einen kurzen Abschnitt aus der Sicht eines Nebencharakters. Die Abschnitte, die aus Mirandas Sicht geschrieben wurden, haben mir gut gefallen und sich schnell lesen lassen. Bei Archer war es schon ein wenig schwieriger mich reinzufinden, da er einfach so viele Geheimnisse hat, was bei mir teilweise zu Verständnisschwierigkeiten geführt hat.

Diese Geheimnisse sind auch ein Kritikpunkt von mir an der Geschichte. An sich ist es natürlich schön, wenn alles nicht so vorhersehbar sondern vieles noch mysteriös ist. Doch hier war das manchmal so extrem, dass ich teilweise echt frustriert war, da Archer einfach nicht mit der Sprache herausgerückt war. Mirandas Geheimnis, ihre Gabe das Feuer zu beherrschen, wird schon recht schnell in der Geschichte erwähnt, auch wenn es recht lange dauert, bis wir als Leser sie live miterleben dürfen. Doch was Archer angeht, wurden immer nur ganz wage Andeutungen gemacht und die große Enthüllung fast bis zum Ende aufgespart.

Sehr positiv an dem Buch fand ich die Liebesgeschichte zwischen Archer und Miranda. Es ist, zumindest von Miranda aus, keine freiwillige Ehe, doch trotzdem gibt sie ihrem zukünftigen eine Chance und merkt bald, dass sie ihn recht nett findet. Die Entwicklung von Mirandas Gefühlen von Archer fand ich durchaus nachvollziehbar, denn es gibt nicht sofort Liebesschwüre bis in den Tod, sondern einfach eine gegenseitige Anziehung, die sich irgendwann zu mehr entwickelt. Außerdem sind die beiden einfach total niedlich zusammen. Archer, der nach außen immer den geheimnisvollen und unerschütterlichen Mann zeigt, ist in Mirandas Gegenwart teilweise ein wenig machomäßig, teilweise aber auch etwas unsicher, was ihn echt süß gemacht hat. Miranda, eine starke und sympathische junge Frau, weiß durch aus, wie sie ihm Paroli bieten kann, so dass mir die Gespräche der beiden öfters ein Lachen entlockt haben.

Fazit:
"Kuss des Feuers" von Kristen Callihan erzählt eine schöne Liebesgeschichte im London des 19. Jahrhunderts mit einigen Fantasyaspekten, die sich allerdings erst im Laufe des Buches entwickeln. Wer auf sehr, sehr geheimnisvolle Männer steht, sollte sich dieses Buch unbedingt schnappen. Von mir gibt es 4 von 5 Muscheln für diesen ersten Teil der "The Darkest London"-Reihe.
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am 23. Januar 2014
Rückentext:
London, 1881: Miranda Ellis besitzt die außergewöhnliche Gabe, das Feuer zu beherrschen. Da ihre Familie vor dem Ruin steht, sieht sie sich gezwungen, den düsteren Lord Benjamin Archer zu heiraten, der sein Gesicht stets hinter einer Maske verbirgt. Ein grausamer Fluch liegt auf ihm, der ihn nach und nach seiner Menschlichkeit beraubt. Doch hinter seiner Fassade erkennt Miranda eine verwandte Seele, die ihr Innerstes berührt, und sie setzt alles daran, Archer vor dem Sturz in die Dunkelheit zu bewahren.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover zeigt eine Frau die nach oben blickt. Dort sieht man eine Stadt die auf dem Kopf steht.
Mmh, ich finde das Cover nicht schlecht, aber wirklich passen??? Nein, das eigentlich nicht...

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Geschichte ist gut geschrieben und die beiden Hauptpersonen (Miranda und Benjamin) sehr sympathisch. Es ist eine schöne und etwas andere Liebesgeschichte mit Fantasyhintergrund.
Was mir sehr gut gefällt ist, dass es sich hier um eine ganz neue Art Fantasy handelt. Es handelt sich nicht um Vampire o. ä., nicht einmal annähernd, es ist eben etwas ganz neues. Mehr kann ich dazu nicht sagen, da sich nur sehr, sehr langsam herauskristallisiert was genau los ist. Erst kurz vor Schluss kommt heraus mit was bzw. wem man es wirklich zu tun hat. Dies finde ich gut gemacht, da es nicht vorhersehbar ist.
Einzig ein bisschen schade finde ich, dass ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang bei den Protagonisten gewünscht hätte. Es sind immer wieder Ansätze da, aber - meiner Meinung nach - könnte es auch noch tiefer gehen. Ich mag Archer und Miranda sehr gerne, hätte sie aber auch ebenso gerne besser kennengelernt.

Fazit:
Wer Fantasy und schöne Liebesgeschichten mag ist mit "Kuss des Feuers" sehr gut bedient!!!
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am 4. November 2013
Miranda Ellis sieht trotz ihrer jungen Jahre auf ein schwieriges Leben zurück. Als letzte von drei Schwestern lebt sie noch bei ihrem Vater, der seiner jüngsten Tochter alles andere als väterliche Gefühle entgegenbringt. Um das finanzielle Los der Familie zu erleichtern, muss Miranda regelmäßig auf Diebestour gehen. Mit ihrer Schönheit lenkt sie ihre Opfer zwar leicht ab, doch Miranda geht bei jedem Diebstahl durch die Hölle. Als der Vater endgültig vor dem Ruin steht, verkauft er Miranda an den geheimnisvollen Lord Benjamin Archer. Im London des Jahres 1881 bleiben für eine junge Frau ohne finanzielle Möglichkeiten keine weiteren Alternativen und so willigt Miranda in die arrangierte Ehe ein.

Lord Benjamin Archer trägt stets eine schwarze Maske und kein Mitglied der Londoner High Society hat ihn je ohne diese gesehen. Jahrelang lebte er im Ausland, doch nun ist er nach England zurückgekehrt und da er aus einer respektablen und noch dazu reichen Familie stammt, muss ihn die vornehme Gesellschaft wieder in ihre Kreise aufnehmen. Obwohl er von allen gefürchtet wird, vertraut ihm Miranda sofort.

Kaum hat Miranda als Lady Archer ihren ersten Ball besucht, passiert ein grausamer Mord. Da es sich bei dem Opfer um einen alten Freund Lord Archers handelt, gerät auch er in den Kreis der Verdächtigen. Während der folgenden Ermittlungen der Polizei, kommt Miranda ihrem geheimnisvollen Ehemann immer näher. Als weitere Morde passieren, ist Miranda nicht nur von der Unschuld ihres Ehemannes überzeugt, sondern auch bereit, diese zu beweisen. Obwohl Benjamin Archer alles tut um das Geheimnis, das seine Maske, die Morde und seine Vergangenheit erklären würde, vor Miranda zu verbergen, hat er seine Ehefrau gewaltig unterschätzt.

Kristen Callihan hat mit dem ersten Band der "Darkest London" -Reihe ein überaus spannendes und zugleich romantisches Buch geschrieben. Miranda Ellis und Lord Benjamin Archer sind die Idealbesetzung für diese düstere, gefährliche und übersinnliche Liebesgeschichte. Lord Archer ist der typische Einzelgänger, der seine große Liebe findet und durch diese gerettet wird. Doch durch das übersinnliche Element verleiht Kristen Callihan der Geschichte eine ganz besondere Dramatik und daraus folgend eine überraschende Wendung.
Dies ist eines jener Bücher, in denen man richtig versinken kann und in deren Handlung man völlig aufgeht.
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Miranda ist die einzige noch unverheiratete Tochter des Gauners und bankrotten Geschäftsmannes Ellis. Eigentlich will Lord Benjamin Archer Mirandas Vater am dem Tage töten, als er Miranda aus den Klauen von gefährlichen Straßenjungen rettet, doch Mirandas Auftreten fesselt Lord Benjamin und so entsteht ein völlig neuer Plan in seinem Kopf um sich an Ellis dafür zu rächen, dass dieser ihm einen geheimnisvollen Gegenstand, der sich auf Ellis Schiff befand, das angeblich unterging, vorenthalten hat.

Drei Jahre später hält Benjamin um Mirandas Hand an und Miranda, die von ihrem Vater gezwungen wird, den ihr unbekannten Lord Archer, dessen Gesicht eine Halbmaske ziert zu heiraten, ist zunächst hin und hergerissen, da um Lord Archer dunkle Gerüchte kursieren. Da aber Miranda ebenfalls ein Geheimnis hat, mag sie den Klatsch um Benjamin nicht glauben und so willigt sie schließlich ein, seine Frau zu werden.
Obwohl ihr jeder versucht einzureden, dass der Mann mit der Halbmaske ein brutaler Mensch sei, verliebt sie sich im Laufe der Zeit immer mehr in Archer, der ihr gegenüber sehr fürsorglich und liebevoll ist; allerdings auch eine sehr bestimmende, aufbrausende Art, seinem italienischen Blut geschuldet, vorzuweisen hat.

Und auch Archer verliebt sich in seine frischgebackene Ehefrau und das mehr, als eigentlich gut für ihn ist, da er vor vielen Jahren verflucht wurde und das Resultat dieses Fluches letztendlich dafür sorgte, dass er nun nur noch in der Gesellschaft mit einer Halbmaske im Gesicht auftritt. Er fürchtet allerdings auch, dass Miranda ihn verlassen würde, wenn sie jemals unter seine Maske schauen würde und quält sich mit Selbstzweifeln. Hätte er Miranda überhaupt heiraten dürfen, denn es geht ein Mörder in London um, der sämtliche gute alte Freunde von Archer tötet und auch Miranda umbringen will? Was Archer jedoch nicht weiß, ist, dass Miranda alles andere als eine hilflose junge Frau ist. Miranda kann Feuer heraufbeschwören und fürchtet ihrerseits, dass Archer sich von ihr abwendet, wenn er von ihren übersinnlichen Fähigkeiten erfährt…

Meine Einschätzung:

Historische Liebesromane sind trotz der gottlob wieder ansteigenden Nachfrage, leider noch recht dünn im Novitätenprogramm der Verlagswelt gesät und so greife ich auch mal ausnahmsweise zu einem Para-Historical, wenn ein Buch dieses Untergenres erscheint. Wie ich es mir erhofft habe, sind die Para-Elemente im ersten Teil der neuen „The Darkest London“ Reihe jedoch recht light und somit gerade noch im Rahmen, da ich stark paralastigen Stories eigentlich lieber aus dem Wege gehe. Vor allem hat mich auch die interessant klingende Rahmenhandlung neugierig auf das Buch gemacht.

Und eigentlich wurde meine hohe Erwartungshaltung auch kaum enttäuscht. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich keine großen Erklärungen der Autorin zu den Paraelementen gebraucht habe, weil es mich nicht so interessiert, wenn die Liebesgeschichte dafür einigermaßen plausibel erzählt wird. Dennoch gibt es ein „aber“! Bei einem historischen Liebesroman erwarte ich zumindest im Ansatz eine zeitgemäße Ausdrucksweise der Protagonisten. Sehr unsanft wurde ich aber gleich auf den ersten Seiten aus meinem Lesefluss gerissen, da ich über Wörter wie „Quatsch“, Blödmann“ „Begrapschen“ usw. stolperte, die leider nicht nur sehr umgangssprachlich und einfach formuliert sondern auch völlig unzeitgemäß für einen historischen Roman waren.

Da ich das englischsprachige Original zum Roman nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, ob es ein Fauxpas der Autorin oder der Übersetzerin ist, dennoch tendiere ich fast dazu letzteres anzunehmen, da ich von gleicher Übersetzerin schon andere Übersetzungen historischer Liebesromane las, welche ebenfalls eine recht moderne Wortwahl aufwiesen. (Beispielsweise Joanna Bourne- Die Geliebte des Meisterspions, Monica McCarty- Mein ungezähmter Highlander)

Das fand ich in diesem Fall besonders schade, da mir der Roman ansonsten so gut gefallen hat. Zugegeben, im Mittelteil sind kleine Längen zu beklagen und Archers Freunde waren für mich nicht unbedingt interessante Charaktere, von denen ich gerne mehr lesen würde, doch die Liebesgeschichte zwischen Miranda und Archer hatte für mich genau die richtige Mischung zwischen Romantik, Herzschmerz und Sensibilität zu bieten. Beide sind zudem gebrannte Kinder, was ihren Hintergrund angeht und müssen erst einmal langsam lernen wieder jemandem bedingungslos zu vertrauen und genau diesen Punkt hat die Autorin richtig gut umgesetzt.

Ich mochte sowohl Archer als auch Miranda, selbst wenn ihre Superkräfte, schon hier und da etwas zu dick aufgetragen wirkten. Eine erfolgreiche Diebin, eine Meisterfechterin und dazu auch noch die Fähigkeit Feuer heraufzubeschwören und dazu dann noch das dennoch sehr spannende Showdown am Ende des Romans gerechnet…. Also hier hätte ich mir doch auch ein wenig mehr Einsatz von Archer gewünscht, was jedoch nur ein sehr kleiner Kritikpunkt meinerseits sein sollte.
Was Archers Geheimnis angeht… nun, ich könnte mir vorstellen, das Leser, die ansonsten eher stark paralastige Lektüre bevorzugen, etwas enttäuscht sein könnten von der Auflösung, doch für mich reichte diese kleine Dosis völlig aus und so habe ich mich rundum unterhalten gefühlt.

Fazit: Unter die Haut gehende romantische Love Story mit Para-Light Elementen versehen, leider jedoch mit einer sehr modernen Wortwahl bestückt.
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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TOP 500 REZENSENTam 7. Oktober 2013
Inhalt:
England im 19. Jahrhundert. Miranda wird von ihrem Vater gezwungen, Diebstähle zu begehen, um ihre Schuld zu bezahlen: ein vernichtendes Feuer, das sie entfacht hat, allein durch ihre Gedanken. Doch die Bosheit ihres Vaters gipfelt darin, dass er sie an Lord Archer verschachert. Miranda stimmt zu, denn alles ist besser, als ihr jetziges Leben - und irgendwie fühlt sie sich zu dem stets maskierten Mann hingezogen, der sie an eine längst vergangene Begegnung erinnert. Mehr und mehr gerät Miranda in seinen Bann, will hinter sein Geheimnis kommen, ohne ihr eigenes zu verraten. Doch mehr und mehr geraten sie und Archer in Gefahr, da rätselhafte Morde alle zu ihm zu führen scheinen. Doch Miranda ist sich sicher, dass er nicht dafür verantwortlich ist, bis sie erfährt, was er wirklich ist.

Meine Meinung:
Ich hätte ziemlich viel erwartet, was hinter dieser Geschichte steckt. Doch was sich letztendlich öffnet, fand ich eine wirklich gelungene Abwechslung. Insofern kann ich das Buch schon allein von seinem endlich mal wieder anderem Inhalt empfehlen. Was hinter Archer steckt möchte ich aber nicht verraten, denn ich hätte es schade gefunden, es nicht selbst herauszufinden.

Die Geschichte an sich war auf der einen Seite fesselnd, denn man will einfach wissen, was es mit Mirandas Gabe auf sich hat, möchte unbedingt hinter Archers Geheimnis kommen, möchte - wie Miranda - wissen, was sich hinter der Maske verbirgt. Was sich hinter den Morden verbirgt. Doch - auf der anderen Seite - finde ich, zieht sich das Buch zu Anfang etwas zu sehr. Die Spannung lässt irgendwann merklich nach, um dann aber glücklicherweise irgendwann wieder Fahrt aufzunehmen.

Ein bisschen sehr verwirrt hat mich die Zeit, in der die Geschichte spielt. Zwar gibt es immer mal wieder Hinweise, die einen darauf aufmerksam machen, wie z.B. die Kutschen, in denen die Charaktere fahren, auf der anderen Seite werden Ausdrücke benutzt, die für mich völlig deplatziert wirken. Sicherlich muss man sprachlich nicht auch ins 19. Jahrhundert fallen, aber flapsige Ausdrücke, die eher die Moderne geschaffen hat, wirken vor der Kulisse von Landsitzen, Kutschen und dem alten London doch mehr als merkwürdig.

Miranda war eine sehr unterhaltsame Protagonistin. Ich kann zwar nicht unbedingt sagen, dass sie mir extrem ans Herz gewachsen ist, eher hab ich sie immer etwas aus einer Entfernung betrachtet, wusste nicht so 100%ig, was ich von ihr halten sollte. Doch sie war angenehm zu begleiten. Ähnlich ging es mir auch bei Archer - wobei ich den Namen Ben doch viel viel netter finde ... er war natürlich der Held, der den Frauen weiche Knie beschert, doch wirklich in seinen Bann konnte auch er mich nicht ziehen.

Ein bisschen fühlte ich mich bei der Geschichte übrigens an die Schöne und das Biest erinnert, aber wirklich nur am Rande .. und vielleicht auch ein Stück an das Phantom der Oper :) .. es war eine angenehme, schöne Kombination und der Kern der Geschichte dann aber ein völlig anderer :).

Obwohl der zweite Teil bereits angekündigt ist, ist dieser Band meiner Meinung völlig in sich geschlossen und ich bin sehr gespannt, was uns da dann erwarten wird.

Fazit:
Eine sehr interessante, spannende, andersartige Geschichte. Mit kleinen Tiefen und vielen Höhen, die mich sehr gut unterhalten hat. Vieles war nicht vorhersehbar und die Lösung endlich mal wieder was erfrischend anderes, so dass ich das Buch wirklich empfehlen kann!
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