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Kundenrezensionen

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am 21. März 2003
Als ein Mensch, der den quirligen Hasen Roger schon bei seiner Leinwandpremiere im Jahr 1988 ins Herz geschlossen hat, habe ich der DVD, die nun endlich vorliegt, natürlich schon entgegengefiebert. Seit gestern gilt mir der lang ersehnte Silberling mit der turbulenten Film Noir-Parodie, die seinerzeit die Messlatte für die Verbindung von Realfilm mit animierten Elementen ein gehöriges Stück höher legte, jedoch als Inbegriff des Wortes von der Vorfreude, die bekanntlich die schönste Freude ist - handelt es sich doch bei dem vorliegenden
Release um eine speziell für die Veröffentlichung auf der Digital Versatile Disc beabeitete Schnittfassung.
Um eine um einige kurze Szenen 'bereinigte' Fassung nämlich, deren Fehlen bzw. Nachbearbeitung ja vielleicht wirklich nur erklärten Fans auffällt. Trotz und alledem wird es denen vielleicht wie mir gehen,dem die Retusche gehörig gegen den Strich geht. 'Who censored Roger Rabbit?' fragte der Titel der Romanvorlage, nach der 'Falsches Spiel mit Roger Rabbit' entstand - im Falle der DVD lautet die Antwort schlicht: die selbst erklärten Sittenwächter aus dem Hause Disney. Die nämlich, und das verrät wohl einiges über die Denkungsart der Damen und Herren aus dem Mäuse-Imperium, beäugen das Medium DVD ob einer seiner Vorzüge mit Argwohn - und mutmaßen, wer gewisse Einzelbilder genauer unter die Zeitlupe nimmt, könne sich moralisch über ein, zwei jener visuellen Gags entrüsten, die gelangweilte Zeichner von jeher in ihre Arbeiten einzuschmuggeln pflegen. Das mag in der 'Neuen Welt' so sein - im 'Alten Europa' jedoch hat schon 1988 niemand Anstoß an einer Bruchteile von Sekunden währenden Einstellung genommen, in der Cartoonfigur 'Baby Herman' eine Krankenschwester unsittlich berührt - und auch nicht daran, dass es für einen kurzen Moment lang so scheinen mag, als trüge
Jessica 'Ich bin nicht schlecht - ich bin nur so gezeichnet' Rabbit womöglich keine Unterwäsche.
'So scheinen mag'? Jawohl, so scheinen mag - denn ein Blinzeln genügt, und man hat die fraglichen Szenen bereits verpasst.
Nun aber, da sich dank des neuen Mediums kurze Augenblicke zu langen Standbildern einfrieren lassen - in einer erheblich besseren Bildqualiät als der des Formats VHS - nun können Szenen wie die genannten natürlich genauer denn je begutachtet werden. Und von wem? Natürlich auch von Kindern, Jugendlichen und anderen Zeitgenossen, deren Empfinden für Sitte, Anstand und Moral Szenen durch Szenen wie die erwähnten verletzt werden könnten - so zumindest der 'politisch korrekte' Ratschluss im Hause Disney.
Allein, es stellt sich die Frage: Warum lässt man dem mündigen Zuschauer, gerade dem im vergleichsweise liberalen Europa, nicht die Wahl? Warum bietet die vorliegende DVD neben der zensierten Schnittfassung nicht auch das Original - oder doch wenigstens eine Option, mit der sich auch die nicht retuschierten Einzelbilder in Augenschein nehmen lassen? Und - wo wir schon dabei sind: Warum, bittesehr, ist die für den deutschen Markt realisierte DVD-Fassung, wie so oft, nur eine abgespeckte Version der in den Staaten erschienenen Ausgabe - die neben einer 'Full Frame' auch eine 'Widescreen'-Version bietet, die, nebst anderen Zugaben, auch mit einem Audiokommentar von Regisseur Robert Zemeckis aufwartet?
Fazit: Aller Verstimmung ungachtet bin ich froh, dass ich mit der Verschwörungsgeschichte um das hyperaktive Karnickel Roger, Baby Herman und seinen anderen Freunden und Kollegen aus der Zeichentrickstadt 'Toon Town' nun endlich eine weitere Lücke in der heimischen DVD-Sammlung schließen kann. Neben Pluspunkten für Bild und Ton gibt's von mir außerdem ein 'thumbs up' für das Menüdesign, das dem Geist des Films Rechnung trägt sowie für die drei kurzen Roger Rabbit-Episoden, die seinerzeit nur im Kino bzw. auf einer speziellen Edition mit zwei Videokassetten zu bewundern waren. Abzüge gibt's hingegen von mir in der B(onus)-Note, da deutsche Fans einmal mehr mit einer Sparversion der US-Original-Veröffentlichung abgespeist werden - und eben dafür, dass 'Roger 2003' nun einmal nicht mehr der Roger ist, wie ich ihn in den 80ern kennen gelernt habe. 'Knapp vorbei'? Nein - der neueste Streich, den sich die Veranwortlichen bei Disney in Sachen 'Streichung' (ein Schelm, wer dabei an Begriffe wie 'Fundamentalismus' und 'Eiferei' denkt) geleistet haben, ist m.E. völig daneben, weshalb es von mir unterm Strich für die DVD, im Gegensatz zum eigentlichen Film, nicht die volle Punktzahl gibt.
Der Film 'Falsches Spiel mit Roger Rabbit' allerdings war klasse - und er ist es, da beißt auch keine Micky Maus einen Faden ab, auch heute noch: Trickfilmfans, die 'Roger' noch nicht kennen, kann ich die vorliegende DVD nur wärmstens ans Herz legen (gerade wer ein Faible für den anarchischen Humor der Warner Brother Cartoons hat, die seinerzeit in Konkurrenz zu den hochanständigen, sauberen Disney- Filmen entstanden, darf bedenkenlos zugreifen).
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am 1. Mai 2013
Die Kombination aus Zeichentrick und Realfilm ist bei Roger Rabbit immer noch sehr sehenswert. Der Mix aus "Toon"-Charakterern und Gangsterfilm macht diesen Streifen zu etwas Besonderem. Die Story schwankt dabei ständig zwischen Slapstick, Drama und Thriller hin und her - eine Achterbahn der Emotionen. Ebenfalls bemerkenswert ist der Showdown am Ende, der nichts für ganz zart besaitete Gemüter ist.

Technisch kann die Blu Ray leider nicht gänzlich überzeugen. Das Bild ist auf der einen Seite hochauflösender und besser als noch auf DVD. Andererseits ist die Schärfe schwankend und es wird praktisch nie wirkliche HD-Qualität erreicht. Dazu trägt auch das leichte Rauschen bei, welches den gesamten Film durchzieht. Zum Glück hält es sich aber in Grenzen, so dass man es auf einem normalen Fernseher vermutlich weniger wahrnimmt als auf der 3m-Leinwand.
Immerhin sind die Farben und der Kontrast recht ordentlich aufgefrischt worden. Es gibt nur ein paar wenige Szenen, in denen Schwarz einen Blauschimmer bekommen hat oder der Kontrast nicht so sorgfältig überarbeitet wurde.

Der Ton kommt u.a. auf deutsch in Dolby Digital und auf englisch in DTS-Master HD daher - praktisch hört man aber qualitativ kaum Unterschiede. Die deutsche Spur klingt nach meinem Empfinden seltsamer Weise sogar eher besser als die englische.
Der Ton ist meistens eher Front-lastig und hat dem Alter entsprechend relativ wenig Bassfundament. Dennoch oder gerade deshalb passt das Klangbild gut zur Handlung (Cartoon) und Zeit des Films. Dialoge und Geräusche klingen klar und sind über die vorderen Lautsprecher gut verteilt. Hier und da kommen sogar die Surround-Lautsprecher stärker zur Geltung, z.B. bei der Fahrt durch den Tunnel nach Toon-Town; spätestens die Musik beim Abspann klingt deutlich räumlich.

Bei den Extras muss man besonders die 3 zusätzlichen Cartoons hervorheben, die ebenfalls alle in HD-Auflösung remastered wurden und wirklich Spaß machen. Nur schade, dass hier unverständlicher Weise die deutschen Synchronisationen fehlen (?). Da die Cartoons wenig Dialog-lastig sind, ist das zwar zu verschmerzen, aber trotzdem schade.
Weitere Extras wie Making-Of, etc. sind nur in SD, dafür recht reichhaltig vorhanden.

Fazit: Ein toller Film in insgesamt noch ordentlicher Qualität und mit vielen Extras machen diese Blu-Ray durchaus lohnenswert. Schön, dass es sie überhaupt gibt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Februar 2014
Wie viele Anspielungen auf den klassischen Cartoon und Zitate desselbigen allein in den ersten zwei, drei Minuten. Ein an Warner Brothers` "Looney Tunes" erinnernder Vorspann (auf die auch große Teile der Handlung und das fiktive Studio Maroon Cartoon anspielen). Die Beine einer Frau, die dem Haustier noch Anweisungen gibt, wie bei "Tom und Jerry". Roger Rabbit im Backofen; die Einstellung "Volcano Heat" stammt aus "Mickey's Birthday Party" (1942). Der Hase, der angesengt in der Küche im Kreis herumläuft, so schnell, dass ihn die Zentrifugalkraft dabei in die Horizontale drückt, wie in Tex Averys "One Ham's Family" (1945). Der mit Gas aufgepumpte Roger, der schließlich durch das ganze Zimmer fliegt und dabei mit ziemlich exakt denselben Bewegungen drei Stapel Geschirr zerlegt wie 1936 Donald Duck in "Moving Day". Und ich habe bestimmt vieles noch gar nicht entdeckt.

Auf Spielfilmlänge geht es natürlich nicht so weiter, es muss eine Handlung her. Regisseur Robert Zemeckis gelingt dies - und er ist dennoch bis ins Letzte detailverliebt, anspielungsreich; das ganze Ding ist eine einzige Liebeserklärung an gute alte handgezeichnete Cartoons; so sehen die eingefügten Zeichentrickfiguren auch aus. Bei der TV-Ausstrahlung kam im Werbeblock die Vorschau für Disneys deutlich späteren "Ein Königreich für ein Lama". Kaum zu glauben, dass diese mit wenigen Strichen gezeichneten Spitzkinnmännchen aus dem Hause kommen, das einst so geschmeidig zeichnete, wie man es bei "Roger Rabbit" in liebevoller Nostalgie wieder sehen kann. Und kaum zu glauben, dass Zemeckis später so einen sterilen CGI-Motion-Capture-Mist wie "Der Polarexpress" machte.

Bei "Rabbit" ist er aber ganz in seinem Element. Das ist neben einem augenzwinkernd nostalgischen Zeichentrick-Realfilm-Mix auch noch eine Film-Noir-Parodie. Und eine Hollywoodhommage, die Tinseltown im Jahre 1947 mit hübsch nostalgischem Charme in den warmen Farben zeigt, die für solche Period Pictures Standard sind (z.B. "The Last Tycoon" von Elia Kazan). Bis ins Letzte liebe- und respektvoll: Auf einer Tafel, die nur ganz klein und kurz im Hintergrund zu sehen ist, wird z.B. historisch korrekt für den Kauf von Bauland in "HollywoodLAND" geworben. Und worum geht es nun? Die Ausgangslage ist eine Parodie eines weiteren Genres, nämlich des politisch-utopischen Science-Fiction: Zwei ganz unterschiedlichen Naturgesetzen gehorchende Lebensformen leben schon seit einiger Zeit zusammen, hier nicht etwa Menschen und Außerirdische, sondern Menschen und Zeichentrickfiguren, "Toons" genannt. Der heruntergekommene, versoffene Privatschnüffler Valiant (Bob Hoskins) kann nicht verwinden, dass einer der Klingonen, äh, Toons, seinen Sohn, äh, Bruder getötet hatte. Alles klar? Dann aber muss er doch wieder für sie arbeiten und Roger, einen hibbeligen Hasen, verstecken, der des Mordes an einem Menschen verdächtigt wird. In alles verwickelt ist unter anderem die auf eine wiederkehrende namenlose Sexbombe in Tex-Avery-Cartoons anspielende Jessica, Rogers Frau. Diese ist gleichzeitig eine Parodie der klassischen Film-Noir-Femme-Fatale. "Ich bin nicht schlecht, ich bin nur so gezeichnet"; wie treffend doppelsinnig sagt Jessica einiges über die Charakter"zeichnungen" bestimmter Noir-Archetypen aus!

Und dann der Böse (Christopher Lloyd, seit Zemeckis' "Back to the Future" auf grelle Selbstparodien abonniert)! Eher einer Superheldenverfilmung entsprungen, schafft er es, gierige Bodenspekulationspläne ("Autobahnen bauen? Darauf kann nur ein Verrückter kommen!") mit dem klassischen plot twist zu verbinden, in dem so ganz nebenbei ein Rätsel der Vergangenheit gelöst wird, das das Trauma des gebrochenen Helden ausgelöst hatte.

Die Cartoon- und Genreanspielungen gehen natürlich munter weiter. Abgesehen davon, dass unzählige klassische Zeichentrickfiguren am Rande einmal vorkommen, bewegen sie sich auch so wie weiland gezeichnet, was ich mir beim hier vorzufindenden Plündern unterschiedlicher Epochen gar nicht mal einfach vorstelle. So kontrastieren die schnellen Bewegungen der anarchischen Figuren der 1940er Jahre (z.B. Daffy Duck) mit den frühen 1930ern: So fügen sich beispielsweise auch Betty Boop und die kleinen Schweinchen wunderbar ein (ja, die aus dem Disneyfilm von 1932, "Wer hat Angst vorm bösen Wolf, bösen Wolf, bösen Wolf?"). Für Fortgeschrittene zeigt ein Ausblick auf eine positive Welt im Cartoonland die ganze Schönheit und die Figuren von "Flowers and Trees", Disneys Meilenstein von 1932 und dem ersten Technicolorkurzfilm überhaupt. Leider gepatzt hat Zemeckis aber dann doch zweimal: "Für wen arbeitest Du gerade, für Chilly Willy?" Das geht selbst in Toonland nicht, wenn die Handlung 1947 spielen soll, denn Chilly Willy ist eine erst 1953 geschaffene Figur. Und der Kurzfilm "Goofy Gymnastics" konnte 1947 noch nicht in einem Kino laufen, da er von 1949 ist. Andererseits ist "Roger Rabbit" ansonsten dermaßen kenntnisreich, dass ich mir schon fast denke, Zemeckis könnte sowas extra eingebaut haben, damit Besserwissern wie mir die Freude des Ätsch-Bätsch kurz gegönnt ist und sie den Film darum noch lieber haben. Mangelnde Perfektion hat auch ihren Charme!

Es ist einfach liebenswert und sehr lustig, wie Zemeckis die eigenen Gesetze der Cartoonwelt ernst nimmt: Menschen stehen über einem Abgrund und fallen erst, wenn sie MERKEN, dass sie keinen Boden mehr unter den Füßen haben. Toons sind dazu da, Spaß zu bereiten (ist doch tröstlich, dass eine Superbiene wie Jessica diesen nach traditionellen Maßstäben wenig attraktiven Hasen so liebt, weil er sie zum Lachen bringt). Toons bekommen alle möglichen Gegenstände auf den Kopp, was zwar kurzzeitig Schmerzen, aber keine Verletzungen hervorruft. Um aus Letzterem herauszukommen und die Zeichentrickfiguren nicht unkaputtbar zu machen (sonst wäre der Schurke nicht hinreichend gefährlich), gibt es ein für sie tödliches Gebräu, die "Suppe". Hier kommt am Ende mit einer wüst aussehenden Suppenspritzmaschine sogar noch ein Schuss Steampunk ins Spiel. Natürlich geht alles gut aus und die Cartoon-Real-Suppe, die dieser Film darstellt, ist nicht tödlich, sondern mit sehr viel Liebe gekocht. Ein herrliches Vergnügen!
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am 18. Juni 2003
Dass der Film einsame Spitze ist, brauche ich sicherlich nicht mehr zu erwähnen. Die Extras sind ebenfalls sehr gut. Auch wenn das "interaktive Spiel" eher was für die jüngeren Zuschauer ist, ist es gerade durch die filmnahen Animationen und der Original-Stimme von Roger sehr gut gelungen.
Dennoch vermisse ich etwas wichtiges: 1991 als der Film erstmals im deutschen Fernsehen (ARD) ausgestrahlt wurde, lief kurz davor im selben Programm ein ca. 45 minütiges Making Of namens "Roger Rabbit and the Secrets of Toon Town"... Dieses Making Of zeigte wesentlich mehr von den Dreharbeiten, als es das "Toonige Making-Of" der DVD zu bieten hat. Warum wurde dieses Special (ursprünglich zur Promotion des Filmes für das US-Fernsehen produziert) nicht mit auf die DVD gepackt? Und was sehe ich da auf der R1-DVD? Audiokommentar plus weitere Extras... Braucht der deutsche DVD-Käufer das alles nicht? Deshalb "nur" 3 von 5 Punkten....
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am 6. Juli 2013
Der Zeichentrickstar Roger Rabbit wird des Mordes an Marvin Acme verdächtigt, der mit Rogers Ehefrau Jessica Backe-Backe-Kuchen gespielt hat. Der Detective Eddie Valiant, der die Beweise für Jessica Untreue beschafft hat, soll nun Rogers Unschuld beweisen.
"Falsches Spiel mit Roger Rabbit" war nicht nur der bis dahin teuerste Film aller Zeiten, Produzent Steven Spielberg hatte zudem etwas geschafft, was vor ihm und auch niemand danach geschafft hat, nämlich Cartoon-Figuren aus den führenden Animationsstudios (insbesondere Warner und Disney) in einem Film gemeinsam auftreten zu lassen. Ob es jemals wieder einen Film geben wird, indem Duffy Duck und Donald Duck oder Micky Maus und Bugs Bunny in einer Einstellung zu sehen sind?
Der Film wurde Ende der 80er Jahre produziert, als es noch kein CGI oder andere Computereffekte gab. Jede Einstellung mit den Toons musste in mühseliger Kleinarbeit mit optischen Printern in dutzenden Durchläufen erstellt werden. Es hat Jahre der Vor- und Nachbearbeitung gedauert, bis der Film endlich fertig war.
Jetzt auf Bluray mal wieder gesehen, muss ich aber sagen, dass der Film zwar immer noch unterhaltsam und sehenswert ist, aber über die Jahre doch etwas an Witz verloren hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Kombination aus Realfilm und Animation, die zu der Zeit State of the Art war, inzwischen, obwohl immer noch beeindruckend, doch etwas angestaubt wirkt.
Die Darsteller, allen voran Bob Hoskins und Christopher Lloyd, sind großartig. Der Umgang mit den Toons wirkt aber heutzutage etwas ungelenk. Gut fotografiert und geschnitten und mit der tollen Musik von Alan Silvestri versehen, hat "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" zurecht Kultstatus.
Das Bild der Bluray ist gut, der englische DTS-HD MA 5.1 ist knackig und sehr frontlastig, der deutsche DD 5.1 steht dem aber kaum nach. Die deutsche Synchro ist ausgezeichnet.
Die Extras enthalten u.a. einen sehr lebhaften Audiokommentar einiger am Film beteiligten Autoren, Zeichnern etc.
Abgefahrene Roger Rabbit-Kurzfilme (OmU):
- Roger in Nöten (8 min 08)
- Roger im Rausch der Raserei (8 min 11)
- Roger auf Abwegen (9 min 09)
Drei lustige Kurzfilme um Roger und Baby Herman
Tooniges Making of (10 min 55)
Charles Fleischer, die Stimme von Roger Rabbit, und Roger führen durch ein witziges und erstaunlich informatives Making of des "Toon-Anteils" am Film
Zusätzliche Szene: In 5 Sekunden vom Menschen zum Schwein (5 min 30)
Vorher und nachher (3 min 07)
Szenenvergleich vor und nach der Animation
Toon Doubles (3min 14)
Filmausschnitte mit den lebensgroßen Gummifiguren, mit denen die Schauspieler interagieren konnten.
Hinter den Ohren (36 min 37)
Das umfangreiche "echte" Making of.
Am Drehort! (4 min 50)
Ziemlich wahloser und kurzer Mitschnitt der Dreharbeiten.
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am 3. Februar 2016
Ich hab diesen tollen Film damals im Kino gesehen,und mich köstlich amüsiert,denn diese Mischung aus Cartoon und Realität gefiel mir,und Jessica und Roger Rabbit spielen sogar Bob Hoskins an die Wand.
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am 2. Mai 2013
An an der Handlung des Films selbst gibt es nix zu Meckern, aber ich finde es schon recht traurig, wie lieblos dieser Film sammt seinen Extras auf Blu-ray gebannt wurde.

Der Hauptfilm selbst weist ein recht starkes Rauschen auf, wodurch der Film etliches an Bildschärfe einbüßt. Die Farben sind kräftig und lassen den Film frisch wirken. Im Gegensatz zur alten DVD ist das Bild etwas besser, rechtfertigt jedoch keinen Neukauf.

Der Ton ist wie bereits zuvor, recht ordentlich, wobei die englische Tonspur ein Stück dynamischer wirkt.

Als Extras sind auf der Blu-ray unter anderem die drei altbekannten Roger Rabbit Cartoons. Diese sind in HD remasterd worden und besitzen ein exzellentes Bild, so wie ich es mir auch für den Hauptfilm gewünscht hätte.

Aber was ich überhaupt nicht verstehe: Warum wurde bei den Cartoons die deutsche Tonspur entfernt, die noch auf der DVD enthalten war? Auch die englische liegt nur in 2.0 vor. Hier wurde eine weitere Chance vertan, die Blu-ray technisch abzurunden.

Mein Fazit ist, dass Disney aus dem Release mehr hätte machen können, ich wäre auch gerne bereit gewesen dafür dann etwas mehr auszugeben.
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am 13. Mai 2016
... ist Kult!!!!!
Und da der Film eine Kombi aus Realfilm und Kartoon ist und im Jahre 1947 spielt, fällt es auch für die Blue Ray- und HD-Verwöhnten nicht so sehr ins Gewicht, dass manche Stellen im Film doch ein wenig unscharf sind.
Ich freue mich jedenfalls, dieses Schätzchen in meiner Sammlung zu haben!
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am 21. Oktober 2015
Ich fand den Film damals schon sehr gut, geradezu revolutionär, da Zeichentrick und Realfilm vermischt - Großartig.
Mit Vorsicht hatte ich ihn bestellt, da ich nicht sicher war, ob der Film heute immer noch so witzig und gut gemacht rüberkommt...

Aber er kommt immer noch verdammt gut rüber. Die Effekte und das Zusammenspiel wirken super und nicht altbacken - finde ich!

Ein wirklich guter Film mit viel Witz! Sehr zu empfehlen!
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am 19. August 2014
Ein Film wie dieser gibt es kein zweites Mal. Disney und Warner Toons zusammen ? Ein Traum. Der wahr geworden ist. Meine Edition besteht aus zwei Disks voller Extras und den Film selbst. Ich habe die TV-Version auf VHS, und die DVD unterscheidet sich überhaupt nicht vom beinah 20 Jahren alten VHS Pendant. Uneingeschränkt Empfehlenswert.

Un Film come questo non ce una seconda volta. Disney e Warner Cartoni insieme ? Un sogno che si e averato. Ho ricevuto il pacchetto contenente due dischi. Tutti pieni di accessori e il film pure. La qualita e ottima. Da non perdere. Storia avvincente e piena di umore tipico dei cartoni. Tutto somato divertente. Chiarisce anche delle domande importanti come: "Chi inventa i prodotti ACME ?"

Da NON perdere.
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