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Kundenrezensionen

204
3,9 von 5 Sternen
Gangster Squad [Blu-ray]
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Darum geht es in Ruben Fleischers -Gangster Squad-. Gleich vorweg: Es gibt einen Schwachpunkt. Wer die -Untouchables- kennt, den erwartet hier nichts Neues. Das war es dann aber schon mit Meckern. Der Rest ist Pathos, eine brillante Old-School-Verfilmung, beinharte Action und eine spektakuläre Besetzung. Cooler und verwegener als Josh Brolin(John O'Mara), Jerry(Ryan Gosling), Anthony Mackie(Coleman), Robert Patrick(Max) und Navidad(Michael Pena) den Kampf gegen den übermächtigen Mafiaboss Mickey Cohen(Sean Penn) spielen, geht es nicht. Filme sind wie Träume. -Gangster Squad- ist einer, der von Rache, Gerechtigkeit und dem Ende der Ohnmacht handelt. Ganz sicher klischeehaft und alles andere als akzeptabel, aber sehr, sehr gut gemacht.

Los Angeles 1949. Die Stadt befindet sich im Würgegriff des Mafiabosses Cohen. Polizei und Justiz sind korrupt und lassen Cohen freie Bahn. Lediglich Polizeichef Bill Parker(Nick Nolte) versucht Cohens Herrschaft ein Ende zu machen. Das jedoch auf recht eigentümliche Art und Weise. Parker lässt dem Ex-Soldaten O'Hara freie Hand, um ein Team gegen Cohen zusammen zu stellen. Es soll niemand verhaftet werden. Cohens Geschäfte sollen zerstört werden. O'Hara schweißt eine schlagkräftige Einheit von Sonderlingen zusammen. Als Letzter stößt Jerry dazu. Der hat ein Techtelmechtel mit Cohens Herzdame Grace(Emma Stone). Die Truppe um O'Hara hat schnelle Erfolge, doch dann schlägt Cohen zurück. Der Kampf um L.A. ist entbrannt...

Das war schlichtes schwarz-weiß/gut-böse Kino im Endstadium. Und doch war es verdammt gute Unterhaltung. Wie Fleischer seine Top-Stars agieren lässt, das hat Klasse. Penn ist so böse, wie man es sich nur vorstellen kann und O'Hara verkörpert die brutale Rechtschaffenheit in Person. So wird aus -Gangster Squad- ein nicht enden wollender Showdown. Mir hat das großartig gefallen. Die Kritiken zu Fleischers Film fallen nicht so einheitlich aus. Von mir gibt es in jedem Fall die Empfehlung zum Anschauen...
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2014
leider aber nicht mehr.
So sah der Trailer doch sehr vielversprechend aus.
Das Moderne steht dem 40er Jahre Look nicht so wirklich gut.
Die Story ist ansich doch eher platt gehalten.
Die Härte des Films ist geschmackssache mir persönlich war er zu wenig von allem.
Verglichen mit Genrevertretern wie die Unbestechlichen, oder ähnlichem wirkt Gangster Sqaud in nahezu jeder Sekunde
aufgesetzt. Teils übertrieben brutal, wobei ich da noch brutalere Kinofilme kenne, die Story ist schnell wieder vergessen.
Schade eigentlich, da wäre sicher mehr drin gewesen.
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56 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2013
...wird mit diesem Film seine Freude haben. Ne Gute Story, ein Fießling und ne Truppe gerechter Haudegen. Der Film ist kein Meisterwerk, unterhält aber knapp 2 Stunden sehr gut. Von Langeweile (für mich!!!) keine die Spur.
Habe mir auch die ein Stern Bewertungen durchgelsen... Sorry Leute, manches kann ich verstehen. Aber das Meiste -.- Ich mein, wer regt sich bitte bei nem Action-/Gangsterfilm über Logikfehler auf? Dann geht halt fünf Meter neben dem Hauptprotagonisten ein Laster hoch und er trägt nur ein paar Kratzer davon. Ja und? Wenn ich mich an sowas aufhänge darf ich einfach nur noch Arte und 3Sat schauen (nix gegen die Sender, haben ein super Programm). Aber wie gesagt, solche Dinge in einem solchen Filmgenre anzumerken ist schon etwas pedantisch.

Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Von mir 4 Sterne: gut, aber mehr nicht.
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45 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was war ich gespannt auf diesen Film, nachdem ich Steve Jablonskys treibenden und stimmigen Soundtrack gehört hatte. Doch Ruben Fleischer, der mit "Zombieland" einst einen Riesen-Hit landete, zeigt mit "Gangster Squad" eine derbe Enttäuschung in fast allen Richtungen...

Die Story spielt im Los Angeles der 40er Jahre, in denen der Mafiaboss Mickey Cohen sein Imperium aufbauen will. Eine Einheit von Polizisten, die undercover arbeiten, soll den Krieg gegen Cohen starten, in dem sie seine Geschäfte zerstören und somit seinen Einfluss einschränken. Doch St. John O' Mara, Anführer des sogenannten "Gangster Squad's", muss schnell erfahren, dass dieser Krieg viele Opfer fordert...

Die Story bietet viel Potential und besonders der Trailer versprach ein mitreißendes und spannendes Werk zu werden. Doch es ist einfach unglaublich, wie typisch und fast schon selbstverständlich sich "Gangster Squad" an die Regeln des 0 8 15-Actionkinos hält.
Eindimensionale Charaktere, vorhersehbare Entwicklungen, berechenbare Twists und ein viel zu seichtes Finale.

Der Cast war vielversprechend, ich meine allein Sean Penn als Mickey Cohen war sehr interessant. Und zugegeben, manche Szenen sind wirklich gut, er hat sowieso den spannendsten Charakter in diesem Film. Das gezeichnete Gesicht, die verkrampften Bewegungen, sehr schön, leider wird seine Figur durch das Drehbuch viel zu berechenbar. Sobald einer seiner Handlanger Mist baut, ist sofort klar: Der wird nicht mehr lange leben. Und zack, schon erfüllt sich diese Vermutung und wir sehen mehrere weniger kreative Tötungsmethoden, die natürlich sehr gewalttätig in Szene gesetzt werden, um den "Wahnsinn" der Figur zu untermalen. Doch so wirkt Cohen wie der typische Mafiosi, der einfach seine Leute ohne wirklichen Grund in die Hölle schickt. Nehmen wir hier als Gegenbeispiel den Joker aus "The Dark Knight": Seine Motive waren irrwitzig, aber auch irgendwie nachvollziehbar, weil er nicht nur als Figur zu 100 % hinter seinen Entscheidungen stand, sondern weil der Film sich auch stark auf diese Aspekte konzentrierte und dem Zuschauer die Chance gab, selbst eine Meinung dazu zu bilden. "Gangster Squad" legt gleich zu Beginn fest, wer der "Böse" und wer der "Gute" ist, dabei darf man aber nicht mit atemberaubenden Charaktertwists rechnen, wie zum Beispiel in Scorseses Meisterwerk "Departed".
Josh Brolin ist der typische Polizeiheld, mit schwangerer Powerfrau, die ihm fast ohne Gegenwehr gestattet den Krieg gegen Cohen aufzunehmen. Ryan Gosling spielt wie immer: Cool, witzig und mit wenig Tiefgang. Emma Stone als seine Ex-Partnerin aus "Crazy Stupid Love" ist dabei genauso "spannend", was sowohl ihr Spiel, als auch ihre Rolle in der Geschichte anbelangt. Generell hat man das Gefühl, dass die Schauspieler hier kaum Möglichkeiten hatten zu zeigen, was sie können und wirken vielleicht auch deswegen etwas lustlos. Und das ist echt schade, weil man bis in die kleineren Nebenrollen sehr gute Besetzungen gefunden hat, zum Beispiel Robert Patrick, Nick Nolte und Giovanni Ribisi. Weder die witzigen, noch die emotionaleren Momente funktionieren und mit so einem Cast, ist das echt eine Schande!

Technisch ist der Film in Ordnung, die Bilder sind eindrucksvoll, das Noir-angehauchte Los Angeles mit den vereinzelt impulsiven Slow-Motion-Einstellungen ist sehr schön anzusehen, jedoch wirken einige Ballerorgien, besonders gegen Ende, irgendwie unkoordiniert, lahm und ohne Pepp.

Das wirklich Einzige, was mit auch nach wie vor gefällt, ist der tolle Score von Steve Jablonsky! Dazu stimmige und zeitgenössische Songs der 40er.

Fazit: Große Enttäuschung, die größte dieses Jahr, nach "Spring Breakers". Wer ein intelligentes und mitreißendes Gangsterdrama erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht werden, wer simple und optisch nette Action will, der wird auf seine Kosten kommen, doch für mich ist "Gangster Squad" ein hohler Blockbuster, ohne Anspruch!
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--- Inhalt ---

Vier Jahre sind vergangen, seit der Zweite Weltkrieg geendet ist. In der Zeit, als so gut wie alle Männer außer Landes waren, konnte sich das Böse in Los Angeles etablieren. Es hat sich in Form von Mickey Cohen (Sean Penn) manifestiert, einem unbarmherzigen Ex-Profiboxer, der sich L.A. mittels Bestechung und Korruption zugesichert hat.
Alle Menschen fürchten sich vor Cohen. Der Polizist John O'Mara (Josh Brolin) lässt sich jedoch nicht von ihm einschüchtern. Von Chief Parker (in einer Nebenrolle: Nick Nolte) erhält er den Auftrag, Cohen ins Gefängnis zu bringen. Zu diesem Zwecke rekrutiert er Männer für die sogenannte "Gangster Squad".
Einer von ihnen ist O'Maras Kollege Jerry Wolters (Ryan Gosling), der sich eigentlich aus der Sache heraushalten will. Als er allerdings mitbekommt, dass Grace (Emma Stone), die die Anmut jener Filmstars der 40er Jahre besitzt, mit in der Angelegenheit verwickelt ist, lässt der gutaussehende Samariter nichts unversucht, um ihren schönen Hals zu retten und sie aus den Fängen des Mafiabosses Cohen zu befreien.

--- Kritik ---

GANGSTER SQUAD, der auf wahre Begebenheiten und echte Menschen aus dem Jahr 1949 beruht, besitzt eigentlich alles, was ein klassischer Gangsterfilm der 40er Jahre haben muss: authentisch wirkende Kostüme und Kulissen, fähige bzw. renommierte Schauspieler und eine Romanze, die in den alten Kampf Gut gegen Böse verwoben ist. Die Guten sind richtig gut, die Bösen richtig böse und die Abreibungen enden jedes Mal mit vielen Schüssen. Sean Penns Special-Make-Up hat man wirklich gut hinbekommen. In schummrigen Kameraeinstellungen hat sein Schurkengesicht definitiv etwas von Robert "Freddy Krueger" Englund! Der Vergleich hinkt mitnichten, wirken beide bei ihren Taten recht roh, wobei man immer das Gefühl hat, dass Cohen trotz seiner Grausamkeiten seine coole Lässigkeit nie verliert. Er ist ein starker Mann.
Josh Brolin und nicht zuletzt Nachwuchsstar Ryan Gosling sind dies auch, jedoch agieren sie auf der Heldenseite. Besonders schön anzusehen ist die Tatsache, dass die Guten starke Frauen hinter sich haben. O'Maras Frau Connie (toll gespielt von Mireille Enos) ist von essentieller Bedeutung, als es um die Rekrutierung der "Gangster Squad" geht, aber auch die schöne Grace beweist immer mal wieder, dass sie nicht nur ein hübsches Gesicht ist. Die Chemie zwischen Emma Stone und Ryan Gosling ist einfach prächtig. Die hochkarätige Besetzung aus wohlbekannten Altstars wie Sean Penn und Nick Nolte und den neuen Senkrechtstartern Emma Stone und Ryan Gosling gepaart mit dem überzeugenden Look des Films, der das Flair der 40er Jahre unbeschreiblich gut einfängt, machen GANGSTER SQUAD zu einem in jeder Hinsicht sehenswerten Gangsterfilm.

--- Die Blu-ray ---

Das Cover hat mich zum Blindkauf verführt. Natürlich hat es mich nicht überrascht, dass dieser Blu-ray kein Wendecover beiliegt, handelt es sich doch um ein Produkt aus dem Hause Warner, wo dieser Mangel zur traurigen Tradition gehört.
Nichtsdestotrotz weiß das Innere der Hülle zu überzeugen. Das HD-Bild hat richtige HD-Momente und ist glasklar. Besonders die funkelnden Augen der Darsteller wirken immer plastisch. Weswegen völlig auf den Einsatz von Filmkorn verzichtet wurde, erschließt sich mir nicht ganz. Die erdigen Sepiatöne, die sich als intentionale Farbgebung über das gesamte Bild gelegt haben, bleiben selbst bei düsteren Einstellungen noch rein und nicht krisselig. Das Bild ist fast schon zu steril. Bei einem Oldschool-Film wie GANGSTER SQUAD wäre absichtliche Körnung zur Schaffung eines gewissen Altcharmes keinesfalls schlecht gewesen.
Es wäre auch nicht schlecht gewesen, der deutschen Synchronisation ein HD-Master zu gönnen. Stattdessen wurde dies nur mit der englischen Originalfassung gemacht. Die deutsche Spur ist hingegen nur DD 5.1, DVD-Niveau also. Wir sprechen hier allerdings wieder einmal von einer Warner-Blu-ray. Bis auf GAME OF THRONES fällt mir kein Titel dieses Vertriebshauses ein, dessen deutsche Tonspur mit HD-Sound ausgestattet wurde - schändlich!
Die Extras können über den HD-Boost im Ton etwas hinwegtrüben. Die zusätzlichen Filmspeziale belaufen sich auf ziemlich genau zwei Stunden und sind mit Ausnahme einer Folge der amerikanischen Dokureihe ROGUES GALLERY, in der es um den echten Mickey Cohen geht, in knackigem High Definition gehalten. Zu den Extras gehören unter anderem auch sieben entfallene Szenen und Interviews mit dem gesamten Cash (bis auf Sean Penn...), der Crew sowie den Angehörigen der wahren "Gangster Squad". Ein interaktiver Filmmodus, der Bild-in-Bild-Informationen während des Filmverlaufes einblendet, steht neben einem Audiokommentar des Regisseurs ebenfalls zur Verfügung.

--- Fazit ---

Eine mit Bonusmaterialien prall angereicherte Blu-ray mit fast peniblem HD-Bild und einem wortwörtlich richtig schönen Film: Das ist die blaue Scheibe von GANGSTER SQUAD, die einen unterhaltsamen Tag im heimischen Kino garantiert. Allein schon das einladende Cover verführt zum Kauf für die permanente Sammlung. Darin hat sich die Blu-ray auch einen Platz verdient - vier Sterne.
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am 7. Juli 2013
Ruben Fleischer hat mit Zombieland einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Und mit Gangster Squad genauso.

Mickey Cohen beherrscht Los Angeles. Der Gangsterboss hat sogar einen Großteil der Polizei gekauft, was ihm die komplette Kontrolle über die Stadt gibt. Chief Parker geht aber gegen Cohen vor und gibt Sgt. John O'Mara die Erlaubnis ein Team zusammenzustellen, das ausserhalb des Gesetzes gegen Cohen vorgeht. O'Mara tut dies und kommt Cohen immer näher.

Ruben Fleischer hat mich mit Zombieland wirklich überrascht, weil ich eigentlich kein Zombie Fan bin. Auch Gangsterfilme gucke ich nur bedingt, wenn dann nur ausgewählte. Und ich bin froh, dass ich Gangster Squad ausgewählt habe.
Zuallererst komme ich mal zu dem größten Negativpunkt.
Auch wenn ich die Gangsterklassiker wie Der Pate oder Scarface nicht gesehen habe, weiß ich, dass diese Filme sehr von den Charakteren, vor allem von den Gangsterbossen, dominiert werden. Diese Charaktere sind es, die diese Filme ausmachen. Dies ist hier nicht der Fall.
Der Cast ist zwar an sich gut gewählt, allerdings bleibt hier jeder weit unter seinen Möglichkeiten. Es spielt zwar jeder gut, aber nachdem man den Film gesehen hat, bleibt niemand in Erinnerung. Jeder ist zu starr in seine Rolle gezwängt. Josh Brolin (Men in Black 3) ist der typische Anführer, Ryan Gosling (Drive) der typische Frauenheld, Giovanni Ribisi (Ted) das Genie, Robert Patrick (Terminator 2) der Revolverheld und Emma Stone (The Amazing Spider-Man) die begehrte Schönheit. Wie gesagt, alle spielen gut und niemand stört den Film, allerdings gab es dann doch einen Darsteller der mich überraschenderweise wirklich enttäuscht hat: Sean Penn.
Auf Penn habe ich mich wirklich gefreut, weil er eben diese Gangsterboss-Rolle annimmt und gerade die spielt er nicht gut. Er war mir zu berechenbar, zu Möchtegernboss und overacted einfach unnötigerweise. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Penn ein ernstzunehmender Gegner für Brolin und seine Jungs ist, obwohl die Geschichte gut ist. Nichts Aussergewöhnliches, und etwas, das man schon dutzendfach gesehen hat, allerdings hatte ich doch meinen Spaß mit dem Verlauf.
So schwach ich aber die Charaktere finde, so stark finde ich die Inszenierung und Atmosphäre. Fleischer schafft hier eine sehr angenehme Stimmung, die super in diese 20er Jahre passt. Zudem inszeniert er hier einige satte Actionsequenzen im Verlauf des Films. Die Action ist gut inszeniert und die kleinen visuellen Tricks verpackt er dabei auch noch sehr schön.
Diese Tatsache hat den Film meiner nach gerettet und viel zur Wertung beigetragen.

Fazit:
Gangster Squad ist ein unterhaltsamer Gangsterfilm, der zwar relativ schwache Charaktere, dafür aber eine starke Inszenierung, visuelle Kraft und schicke Action bietet.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2015
So viele Stars mit so wenig Story in einen Film zu pferchen ist eigentlich Sylvester Stallones Aufgabe. Ich habe mir den Film nicht in der Erwartung eines neuen L.A. Confidentials angeschaut. Ich wollte einen coolen Film mit vielen Stars sehen. Warum wurde ich enttäuscht?

Sean Penn halte ich in diesem Film für eine Fehlbesetzung. Genialer Schauspieler, aber da er sonst immer ernste und/oder durchdachte Rollen spielt, nimmt man ihm diese Karikatur einer Figur einfach nicht ab. Der Boss trägt dermaßen absurde Gesichtszüge, dass man sich fragt, wie er aufsteigen, bzw. seine Macht festigen konnte, denn es wird auch das kleinste Problem (unter den eigenen Leuten) mit absurder Gewalt gelöst (Mord). Eigentlich müsste nur jemand ein Gerücht streuen, dann würden alle vom Boss umgelegt werden. Auch das Boxen bleibt seltsam aufgesetzt und wird gegen Ende lächerlich gemacht. Is klar, dass bei einem Kampf von zwei gleichalten Männern natürlich der gewinnt, der überhaupt nie geboxt hat...

Das Gangster Squad bleibt in der Besetzung unschlüssig, nur James Brolyns und Ryan Gosslings Figur wird einigermaßen erklärt, der Rest (Ribisi, Mackie) bestenfalls angedeutet oder komplett ignoriert (Patrick und Peña).
Das Squad agiert dermaßen dämlich bei den ersten zwei Überfällen, dass man sich schon wundern muss, dass die sich unfallfrei die Schuhe zubinden können. Es dauert auch bis zum vorletzten Überfall, bis die Jungs identifiziert werden. Zur Erinnerung, alle Überfälle werden unmaskiert begangen…

Dass die bösen Jungs null treffen und selbst durch Granaten und andere große Explosionen den guten Jungs null Schaden zufügen können is im Prinzip geschenkt, aber es schmälert schon die Spannung, wenn die guten Jungs, trotz einiger Tollpatschigkeit (Siehe Überfall 1 und 2) vom ersten Moment an massiv überlegen sind. Klar können nicht 2 von 5 beim ersten Überfall sterben, aber dass es trotzdem viel besser geht, zeigen Filme wie "Stirb Langsam" oder "Rambo". Da weiß man auch, dass nix passieren wird, aber man denkt sich trotzdem jedes Mal "MANN, war das knapp"!

Fazit: Total verschenkte Zeit. Für die nette Optik gibt’s von mir auch keinen Zusatzstern, denn erstens „kann“ der Film nichts dafür, er spielt einfach in der Zeit und zweitens isses bei dem Budget einfach Standard, dass einen hier keine Stop-Motion-Bewegungen erwarten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2015
Leider ein aus typischen Bausteinen zusammengesetzter Film. Langweilig, weil vorhersehbar.
Vollkommen unrealistische Schießszenen.
Vollkommenes überzogenes Pathos (z.B. Ehre und Pflichtgefühl von Exsoldaten)
Überzogenen Macho-Coolness.
Zum Zeit totschlagen geeignet, mehr aber auch nicht,
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am 30. Mai 2015
"Gangster Squad" ist brutal. Die Story ist maßlos übertrieben und am Ende bekommt der scheinbar unbesiegbare Bösewicht so richtig eins auf die Nase - ganz anders als der "reale" Mickey Cohen der 50er Jahre, der schlussendlich wegen profaner Steuerhinterziehung geschnappt wurde und nicht durch eine heldenhafte Spezialeinheit. All dass riecht nach Quentin Tarantino, der mit seinen Filmen "Inglourious Basterds" und "Django Unchained" vorgemacht hat, wie man Geschichte umschreibt - quasi so wie sie hätte sein sollen, und nicht wie's wirklich passiert ist.
Ähnliches hat auch der Regisseur von Gangster Squad versucht und dank der hervorragenden Schauspieltruppe gelang eine aufgepeppte Gangsterfilmparodie mit alles andere als ernst gemeinten Anspruch das klassische Genre des Film Noir wieder zu beleben.
Hier sind Männer eben noch echte Männer, deren Hauptaufgabe es ist für Gerechtigkeit zu sorgen und natürlich die Frauen zu beschützen. "Gangster Squad" ist kein Gangsterfilm, sondern eine durchaus gelungene Karikatur - einfach ein Filmspaß, bei dem es mächtig knallt und am Ende die "Gerechtigkeit" siegt. Das Genre wird würdig durch den Kakao gezogen.

Allerdings wird das große Vorbild, der Meister der Übertreibung Quentin Tarantino, nicht ganz erreicht. Deshalb von mir ein Punkt Abzug.
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27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 3. Februar 2013
Ein teils recht gewalttätiger, perfekt durchgestylter Thriller, der im LA des Jahres 1949 spielt und selbst kleinste Details berücksichtigt (wie z.B., dass der berühmte Schriftzug in den Hügeln 1949 noch "HollywoodLAND" hieß). Schöne Vintagemotive, Neo-Noir-Farben/-Kleidung/Reverenzen an tatsächliche Showstars der damaligen Zeit wie Carmen Miranda. Zum Schwelgen, häufig klassische Spannung (Feuerwerkskörper in Chinatown als vermeintliche Schüsse), viel Action - dabei erfreulich altmodisch unhektisch geschnitten. Dies alles ist wunderschön anzusehende, teils spaßige Unterhaltung, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Die Verrisse in den Zeitungen sind daher oft arg übertrieben. Man muss allerdings sagen, dass der Film seine großen Vorbilder nicht ganz erreicht; mir sind vor allem Parallelen zu Brian De Palmas "The Untouchables" aufgefallen: die halblegale Truppe Polizisten gegen eine Gang, der hyperaggressive Gangsterboss, die verschiedenen Charaktere vom Draufgänger über den Schönling bis zum Technikfreak (hier) / Bürokraten (De Palma), der aber auch einmal zulangen darf. Weitere Parallelen: Zeitlupe, eine Schießerei auf einer Treppe (die De Palma aber auch schon von Eisenstein geklaut hatte), eine Gewalttat, die man nur von jenseits einer Glasscheibe (bzw. hier einer Glaswand) sieht. Der vorliegende Film will nicht die Welt retten und nicht das Nonplusultra an Originalität sein. Aber er hat die Ära des alten Hollywood und des Film Noir wunderschön gestaltet und ist sehr kurzweilig, was allemal vier satte Sterne wert ist. Josh Brolin überzeugt als harter Knochen, Ryan Gosling kann seit "Drive" mit Schweigen sowieso mehr sagen als ein Sean Penn oder Robert De Niro mit tausend Worten. Emma Stone als Schönheit ist jedoch eher Deko und selbst mit tiefrotem Lippenstift etwas blass. Aber was soll's - einfach entspannen und genießen. Und während "The Untouchables" dem Helden eine allzu piefige Gattin verpasst hatte, ist diejenige von Brolin ein nur scheinbares Heimchen am Herd, das aber hinter den Kulissen Wunder wirkt und in einer hübschen Szene mit weiblicher treffsicherer Menschenkenntnis dem harten Bullen faktisch die gesamte Truppe zusammenstellt. Was will Mann mehr?

Fazit: Gelungener Genrefilm - es gibt Besseres, aber man ist froh, dass es überhaupt noch solche period pictures mit viel Liebe zu seiner Zeit und zum Detail gibt.
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