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Kundenrezensionen

167
3,8 von 5 Sternen
Zero Dark Thirty [Blu-ray]
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2013
Knapp 2,5 Stunden dauert der Film von Kathryn Bigelow (Oscar für The Hurt Locker), in dem Sie detailliert die Jagd der CIA-Analystin Maya (herrlich unterkühlt gespielt von Jessica Chastain) auf Osama Bin Laden skizziert.

Der Film wurde insbesondere von den amerikanischen Medien ausgiebig kontrovers diskutiert (da ging es um die Darstellung von Waterboarding-Folterszenen der amerikanischen Ermittler, um den Verdacht auf Zugang zu Geheimdienstinformationen, Wahlbeeinflussung zugunsten Obama, und vieles mehr). Der Verleih verschob daher sogar den Erscheinungstermin auf Januar 2013.

Natürlich schildert Zero Dark Thirty die Ereignisse nach dem 11. September aus Sicht der Amerikaner - allerdings ohne den sonst üblichen übertriebenen Pathos. Folterszenen, mit denen amerikanische Ermittler Gefangene gefügig machen, werden detailliert dargestellt. Kathryn Bigelow hat sich bei Ihrer Geschichte, die nach eigenen Angaben keine Dokumentation sein soll, an die bekannten Informationen gehalten. Auf Gerüchte und Verschwörungstheorien, nach denen Bin Laden bereits an einer Lungenentzündung gestorben sein soll (der Grund weshalb sein Leichnahm über dem Meer abgeworfen sein soll) greift sie nicht auf. Auch Aussagen der Tochter Bin Ladens, wonach Bin Laden bei dem Zugriff noch lebte, wird keine Bedeutung beigemessen.

Die Geschichte des Films konzentriert sich chronologisch auf die Tätigkeiten der CIA-Analystin Maya - ihre Rückschläge und Schwierigkeiten und schließlich den abschließenden Erfolg. Obwohl das Ende mehr oder weniger bekannt ist, macht das der Spannung keinen Abbruch. Die Frage nach dem "Wie?" ist die treibende Kraft des Films.
Ob bewusst oder unbewusst verzichtet Bigelow auf eine allzu starke Zeichnung ihrer Charaktere, weshalb der Zuschauer stets auf einer eher kühlen Distanz gehalten wird. Eine Identifikation mit den Hauptcharakteren ist daher schwer.

Trotz der für das amerikanische Selbstverständnis ungewohnt klar geschilderten Foltermethoden, verzichtet Bigelow auf brutale oder plakative Darstellungen. Als Zuschauer ist man zwar immer dabei, muss sich aber nicht jedes Detail ansehen - was sehr angenehm ist. Die letzten Minuten des Films bieten spannende Action, ohne übertriebene Brutalität in den Bildern.

Zero Dark Thirty beschreibt im Militärjargon den Zeitpunkt des Zugriffs auf Bin Laden - eine halbe Stunde nach Mitternacht. Auf diesen Moment steuert der Film fast 2 Stunden lang zu, um schließlich in einem unheimlich fesselnden Finale zu gipfeln. Sicher hätte man die fast 10 Jahre andauernde Jagd auf Bin Laden auch kürzer erzählen können, hat aber aufgrund der Charakterentwicklung von Maya darauf verzichtet.

Steht Maya am Anfang ihrer Karriere den angewandten Methoden der Ermittler erst noch skeptisch gegenüber, entwickelt Sie sich nach und nach immer mehr zur Hardlinerin. Wie es dazu kommt, wird im Film erzählt.

Pro:
Gute HD-Qualität, stimmiger Soundtrack
intelligente Story ohne übertriebenen amerikanischen Pathos
Gute Darsteller
Verzichtet auf allzu drastische Bilder

Contra:
Teilweise etwas langatmige Erzählweise
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2014
„Zero Dark Thirty“ skizziert sowohl die militärischen, als auch die geheimdienstlichen Hintergründe der Jagd nach dem Al-Qaida-Führer Osama bin Laden von 2003, bis zu seiner Ergreifung am 2. Mai 2011. Der Film ist im Stil einer Chronik gedreht worden und beinhaltet grade zu Anfang viele erschreckende Folterszenen, die teils sehr deutlich dargestellt werden. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass man hier nur einige wenige Verhörmethoden präsentiert hat und die Realität noch weitaus drastischer und perfider sein wird.
Auch wenn es in dem ganzen Film nicht so richtig rüber kommt, steht doch über allem die Frage, in wie weit der Zweck die Mittel heiligt. Ist es richtig, die sogenannten „Werte der westlichen Zivilisation“ über Bord zu werfen um jemanden wie Osama bin Laden zu jagen? Inwieweit nützt es einem bzw. einer Nation, oder auch der Welt, dass Ziel (das Oberhaupt der Al-Qaida) zu „erreichen“, wenn der Weg dahin dazu führt, dass man selbst Furcht, Leid und Hass sähen muss?
„Zero Dark Thirty“ bleibt in diesem Punkt aber durchaus wertfrei. Es werden lediglich die Ereignisse geschildet und das Ensemble um Jessica Chastain (als Maya), Jason Clarke (als Dan) und Kyle Chandler (als Joseph Bradley) schaffen es beeindruckend gut, alles glaubhaft rüberzubringen und in den ganzen 150 Minuten die Spannung oben zu halten. Das hat mich positiv überrascht, denn erwartet hatte ich eigentlich einen der typischen US-Amerikanischen Patriotismus-Filme, der nebenbei Rekrutierungswerbung für das US-Militär macht und bekommen habe ich ein durchaus ausgewogenes Werk, welches durch seine guten Schauspieler, fabelhaften Bildern/Kamerafahrten und ausgewogenes Tempo besticht.

Fazit:
Jedem der sich für die Themen: Konflikte im Nahen Osten, Terrorismus und US-Militär bzw US-Geheimdienste interessiert, kann ich diesen Film nur ans Herz legen. Er hebt sich wirklich positiv ab, wenn man ihn mit den anderen seines Genres vergleicht. Die zahlreichen Nominierungen für diverse Filmpreise (darunter auch den Oscar für: Bester Film, Beste Hauptdarstellerin und Bestes Originaldrehbuch) sind durchaus gerechtfertigt.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2013
Die Tatsache das "Zero Dark Thirty" bei US-Politikern für große Aufregung gesorgt hat, war für mich natürlich noch mehr Anreiz, mir schnellstmöglichst selber ein Bild von Kathryn Bigelows ("The Hurt Locker") neuestem Film und dieser verfilmten Jagd auf den meistgesuchtesten Terroristen der Geschichte, Osama Bin Laden, zu machen.
Vorweg, es war ein anstrengendes Filmerlebnis, aber ein absolut lohnenswertes, das es auf jeden Fall in sich hat.
Im Zentrum der Handlung steht die junge CIA-Agentin Maya (Jessica Chastain), die zwei Jahre nach den Anschlägen des 11.Septembers zu dem Team stößt, das sich ausschließlich der Jagd auf Bin Laden widmet. Für sie beginnt damit dann auch eine aufopfernde Mission, die zunehmend an ihre Substanz geht. Acht Jahre lang pendelt sie dabei zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und Afghanistan, wohnt dabei unmenschlichen Verhören mutmaßlicher Terroristen bei, erlebt Bombenanschläge, verliert Kollegen und verirrt sich in unzähligen Sackgassen. Dennoch läßt sie sich von ihrem Ziel, der Ergreifung Bin Ladens, nicht abbringen und wird schlußendlcih 2011 für ihre Hartnäckigkeit belohnt, als sie endlich den Standort Bin Ladens zu wissen scheint, und die Operation Neptune`s Spear beginnen kann.
Und schon nach den ersten vierzig Minuten von "Zero Dark Thirty" wurde mir dann auch klar, wieso dieser Film so eine heftige politische Kontroverse in den USA entbrannt hat, und deshalb sogar der Starttermin für die Kinos auf Januar 2013 verschoben werden mußte, weil ja auch eine verkappte Wahlkampfhilfe für Barack Obama dahinter vermutet wurde. Bigelow setzt in ihrem Film aber auch wirklich alles auf eine Karte, und wie ich finde, endlich auch mal fernab heroischen Popcorn-Kinos, und zeigt uns dabei mit dokumentarischer Nüchternheit und schonungsloser Darstellung, mit welchen Methoden in CIA-Geheimgefängnissen den Insassen entlockt werden sollen. Bei Foltermethoden, wie Schlafentzug, Psychoterror oder der vielelicht am schwersten zu ertragenden Waterboarding-Szene, wurde selbst mir als Hartgesottenem einige Male mulmig in der Magengegend. Aber genau dieses Höchstmaß an Authenzität und Realismus macht dann auch die große Stärke von "Zero Dark Thirty" aus, wobei ich auch betonen will, das die Folterdarstellungen eigentlich nur ein Nebenschauplatz des Films darstellen, und auch wirklich nicht mehr.
Vielmehr liegt das Augenmerk, und das machte ihn dann letztendlich für mich auch so interessant, auf den auch wirklich penibel recherchierten Rekonstruktionen der CIA-Ermittlungen, die schließlich zur Tötung von Osama Bin Laden führten. Was ich mit anstrengendem Filmerlebnis in einer meiner obigen Ausführungen meinte, hat dann auch genau mit dieser akribischen Recherche der Ereignisse zu tun. Es war schon eine gewisse Herausforderung für mich, bei den unzähligen Orts- und Zeitwechseln, sowie diversen losen Handlungssträngen, nicht den Überblick zu verlieren, was mir allerdings, glaub ich, auch meinem großen Wissensdurst an der Geschichte geschuldet, nicht wiederfahren ist.
Während nun die ersten zwei Stunden eben die Ermittlungen in diesem Fall detailgetreu wiedergeben, würde ich die letzte halbe Stunde dagegen, und damit den Zugriff auf Bin Laden, als perfekt insziniertes und komprimissloses Action-Kino ansehen, in der Bigelow auch eindruckvoll zeigt, wo ihre eigentlichen Wurzeln sind.
Das neben Bigelow eine zweite Frau der eigentlche Star des Films ist, war für mich aber die größte Überraschung. Aber einer, wie ich finde, phänomenalen Jessica Chastain, ist es wirklich absolut gelungen, bei all den vielen Informationen, der emotionale Fixpunkt des Films zu werden. Ihr Werdegang von einer beinahe schon manischen CIA-Furie zum ausgezerrten Opfer ihres Berufs, ist so perfekt gespielt, das es mich eigentlich schon sehr überrascht hat, das sie nicht den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle erhalten hat, aber da spielt ja wahrscheinlich wieder das Politikum die große Rolle für ihre Nicht-Berücksichtigung.
Damit, und trotz das der Film vielleicht auch einige Längen besitzt, ist Kathryn Bigelow mit "Zero Dark Thirty" der für mich bisher mit Abstand beste filmische Beitrag zu diesem Thema gelungen, der vorallem durch seine kontroverse Haltung, seine Komplexität und vorallem auch durch sein Höchstmaß an Authenzität punktet, und von einer herausragenden Jessica Chastain getragen wird. Also wer sich für den Kampf gegen den Terrorismus interessiert, körperliche und geistige Ausdauer besitzt, sei dieser Film also dringlichst ans Herz gelegt, denn danach ist man wirklich um einiges Wissenswertes reicher.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2014
Ich finde den Film sehr gut gemacht und man bekommt Einblicke in die Suche nach dem Staatsfeind der USA. Ich denke aber, dass sie eine Frau für den Film gewählt haben, um Al Kaida noch mehr bloß zu stellen. In ihrem Land oder ihrer Kultur sind alle Frauen vermumt und ausgerechnet eine taffe, unabhängige Frau findet Osama Bin Laden?! Von der Art her aber gut gemacht. Vielleicht ein wenig verwirrend aufgrund der vielen Charaktere auf Seiten von Al Kaida. Aber sehenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2015
Ich war überrascht wie doch relativ unparteiisch dieses heikle Thema in dem Film verarbeitet wird, also weitab von amerikanischem 0815 Patriotismus.
Die Szenen in Pakistan sind sehr realistisch dargestellt und fangen exakt die Stimmungen dort ein. Da ich schon mal vor jahren im angrenzenden Nordindien auf Urlaub war, fühlte ich mich tatsächlich wieder durch diese Szenen dorthin zurück versetzt.
Wirklich gut gemacht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2015
gesehen dank Amazon Prime.

Ich gehe nicht wie alle anderen auf das ein was schon geschrieben wurde.
Die Story ist gut vorbereitet.
Charaktere meiner Meinung nach sehr gut ausgewählt.
Licht, Musik, Dramaturgie sind sehr gut.
Charaktergestaltung ist für mich etwas mangelhaft.
Aber das gibt auf der anderen Seite dem Film wieder einen Funken Unüberschaubarkeit.
Er zeigt wirklich alle Fazetten auf, die in dem Thema aufgekommen sind.
Vom brutalen Anfang, bis über die durch die Zeit und politische Richtungsänderung gegebenen Rahmenbedingungen.
An sich erschrekend, was man alles zu sehen bekommt.
Auch die pure Kälte des Gegners findet sich in diesem Film sehr gut wieder.
Das Ende ist der Zenit des Ganzen und läßt einen mit offenen Mund vor dem Schirm.
(Auch wenn es einem ja schon durch die Realität bekannt war, was kommen wird...)

Für alle die dieses Thema interessiert vergebe ich fünf volle Sterne und vollste Empfehlung.
Für mich selbst jedoch ziehe ich einen Stern ab, da mir die gegnerischen Charaktere einfach nicht genug behandelt wurden.
Das Feindbild wird einfach als gegeben angesehen und nicht wirklich vertieft.
Dennoch sehr sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2014
Hier ist nicht der typisch amerikanische Glorifizierungsmechanismus zum tragen gekommen, hier ist viel mehr die teils langwierige und gefährliche Geheimdienstarbeit in den Mittelpunkt gestellt.
Der Zugriff selbst wird kurz aber realistisch dargestellt. Auch hier keine Schnörkel und kein fulminantes Feuerwerk, sondern ein gefühltes Augenzeugen-sein.

Definitiv besser als "Codename Geronimo", der so ziemlich das genaue Gegenteil von dem enthält, worauf "Zero Dark Thirty" bewusst verzichtet hat.

Achtung: die Folterszenen zu Anfang sind nicht blutig aber trotzdem nichts für schwache Gemüter!
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am 11. Dezember 2014
Die Kritiken bzgl der Folterszenen sind nachvollziehbar. Man bekommt leider den Eindruck, dass die angewandten Foltermethoden wirklich erfolgreich waren. Was ja scheinbar tatsächlich nicht der Fall war!
Die dargestellten Szenen wirken schrecklich authentisch. Die Qualität der Erzählung ist hervorragend. Bin lange nicht mehr so in eine Story eingetaucht! Insbesondere der abschließende Einsatz, der in teilweise sehr langen Einstellungen z.B. im Helikopter gezeigt wird, läßt einen wirklich dabei sein. Habe fast vergessen zu atmen!
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am 30. November 2014
Ich bin nicht unbedingt ein Dan von Kathryn Bigelow, deshalb auch nicht mit allzu hohen Erwartungen an diesen Film heran gegangen.
Dafür wurde ich dann sehr positiv überrascht!
Der Film erzählt sehr packend, wie eine Agentin verbissen Jagd auf Osama Bin Laden macht. Er zeigt auch welche Hürden dabei zu überwinden sind, in der Politik.
Ob es schlussendlich so war, oder auch nicht, ich kann mir aber durchaus vorstellen, das es sehr ähnlich abgelaufen ist!

Starker Film! Mein Prädikat: WERTVOLL
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am 26. Juni 2013
Mit Zero Dark Thirty" gelingt Oscarpreisträger Kathryn Bigelow ein weiteres herausragendes Werk: ein intensives, spannendes Thriller-Drama über ebenso schwierige wie brennende Fragen, mit einer herausragenden Hauptdarstellerin und einer offenen, zur eigenen Auseinandersetzung und Interpretation anregenden Erzählweise.
Dass Zero Dark Thirty nicht ausschließlich auf nachgewiesenen Fakten beruht, sollte im Vorfeld klar sein und ist auch nicht im geringsten verwerflich. Schließlich handelt es sich, um einen Kinofilm und keine Dokumentation. Inwiefern die Folter als hilfreiches Mittel zur Informationsbeschaffung dargestellt wird, davon könnt ihr euch selber ein Bild machen.

Bildqualität

Codec: MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 2,35:1 Das Bild ist einfach nur phänomenal. Mühelos erreicht dieser Blu-ray Transfer die Höchstnote. Aufgenommen wurde ausnahmslos mit Digitalkameras. Dementsprechend ist mit einem erstaunlich hohen Detailgrad zu rechnen, der keine Feinheiten auslässt. Insbesondere bei Nahaufnahmen werden beispielsweise feine Härchen, Schweißtropfen, Staub oder Textiloberflächen akkurat wiedergegeben. So entsteht sehr oft eine tolle Plastizität die eine gute Räumlichkeit zeigt. Die Farbwiedergabe ist natürlich und kräftig bei ausgezeichnet eingestelltem Kontrast. Der Schwarzwert ist tadellos und bildet ein kräftiges Schwarz ab. Das ansonsten bei Digital Aufnahmen häufig übliche Rauschen ist zu keinem Zeitpunkt in Erscheinung getreten. Das fällt vor allem gegen Ende des Filmes bei den Nachtaufnahmen auf. Weitere Beeinträchtigungen wie Kompressionsspuren oder Banding sind ebenfalls nicht auffällig.

Tonqualität

Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD Master Audio 5.1, u.a. Der Ton kann mit der herausragenden Qualität des Bildes nicht ganz mithalten, verfehlt aber nur knapp die Referenzmarke. Der Grund dafür liegt lediglich im Rahmen der Möglichkeiten einer DTS 5.1 Spur, denn wo das verlustfreie Pendant des Originals aufgrund besserer Basswiedergabe ebenfalls die volle Punktzahl erreicht, muss sich die Synchronisation geschlagen geben. Abgesehen davon sind die restlichen Bereiche wirklich hervorragend. Ständige Surroundeindrücke vermitteln eine authentische und weite Räumlichkeit. Das fällt nicht nur bei der Stürmung von Bin Ladens Versteck auf, sondern bestätigt sich den ganzen Film über durch zahlreiche Hintergrundgeräusche. Die Abmischung erweist sich als sehr natürlich und klar bei ausgezeichneter Dynamik. Die Bässe sind an sich ebenfalls tiefreichend und druckvoll, erweisen sich aber bei der englischen DTS-HD Master Audio Spur wesentlich kräftiger. Die Stimmen bleiben jederzeit deutlich zu verstehen.
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