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508 von 567 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2013
--> Rezension betrifft die BluRay-Fassung, NICHT die DVD Fassung !!!

Guten Tag zusammen,
für alle die auf Rückmeldungen von WB zu diesem Thema warten. Ich möchte euch die heute erhaltene eMail nicht vorenthalten.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen eine entsprechende Antwort zu formulieren und hoffe, dass es mir jeder gleich tut!

Zitat aus der eMail von WB:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

HBO nutzt für die Erstellung der DVD und Blu-ray die deutschen Dialog-Töne,
die von den TV-Sendern erstellt werden, um sicherzugehen, dass diese
deckungsgleich mit der ausgestrahlten TV-Version sind. Bei Game of Thrones
hatten die Staffeln 1 und 2 ihre Erstausstrahlung auf unterschiedlichen
Sendern, die verschiedene Aufnahmeprozesse bezüglich eigener Bildfrequenz
und Anpassung des US-Ausgangsmaterials verfolgen. Dies führte zu einer
leichten Abweichung bei der Tonhöhe der Dialoge, als diese wiederum in die
für DVD und Blu-ray verwendete Bildfrequenz umgewandelt wurde. Für eventuell
entstandene Irritationen bitten wir um Verständnis. Wir möchten Ihnen
mitteilen, dass es keine "nachgebesserte" Version geben wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Warner Home Video Germany
a division of
Warner Bros. Entertainment GmbH
Kundenservice

###########################

Leider haben alle hier eingestellten Rezensionen Recht behalten. Die deutsche Tonspur ist zu tief und taugt nicht. Daher ging der Artikel heute an Amazon zurück. Beschwerden bei WB blieben bisher unbeantwortet ...
Ich würde ersteinmal vom Kauf der BR-Box abraten bis es hier eine Lösung gibt (ggf. durch Ersatzlieferungen etc.). Auch wenn ich die BR gelegentlicha auf englisch anschauen werde, so möchte ich doch ein Produkt was 100%ig funktionsfähig ist.

Hier noch eine kurze Erklärung, woran es bei dem Problem eigentlich liegt:

TV-Serien, die mit 24 Bildern/Sekunde produziert wurden, werden für den europäischen Markt grundsätzlich zuerst auf 25 Bilder/Sekunde beschleunigt und dann synchronisiert. Erfolgte bei der Umwandlung keine Tonhöhenkorrektur, sind die Musik- und Geräuschspuren in der Tonhöhe erhöht, die Synchronspur dagegen nicht. Auf einer Blu-Ray Disc wird die synchronisierte Tonspur jedoch wieder auf 24 Bilder/Sekunde verlangsamt. Die Folge ist, dass die Musik- und Geräuschspuren wieder normal klingen, die Synchronspur klingt dagegen zu tief.
Während sich das Problem verschiedener Tonhöhen im Nachhinein noch durch eine Tonhöhenkorrektur allein der Dialogspur korrigieren lässt, ist eine Korrektur von Verzerrungsartefakten aufgrund minderwertiger Wandler so gut wie unmöglich.
Zur Umgehung dieser Problematik sollte entweder die Synchronspur grundsätzlich mit 24 Bildern/Sekunde erstellt werden (siehe Synchronisation vor der PAL-Beschleunigung), oder bei jeder Geschwindigkeitswandlung eine hochwertige Tonhöhenkorrektur zur Beibehaltung der originalen Tonhöhe erfolgen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2014
Ich kann nur jedem Käufer der 2. Staffel (DVD) raten vorher seinen DVD Player zu überprüfen, ob man die DVD Menüführung fest auf Deutsch einstellen kann (nicht das Menü des DVD Players selbst oder den Regionalcode...) ansonsten darf man die DVD-Menüs und sämtliche Extras darauf nur in italienisch bewundern. Die meisten Player können das einfach nicht! Nach einigen Emails mit Warner wird klar, dass man diesen Sachverhalt dort nicht akzeptieren will und wird lediglich immer wieder darauf hingewiesen die DVD-Menüs im Player fest auf Deutsch einzustellen, oder sich an den Hersteller wenden. Ich habe es auf zig Playern versucht, sogar bei Händlern, und fast keiner dieser Player konnte die DVD Menüsprache voreinstellen. Auch der Hinweis darauf, warum man bei anderen DVDs die Sprache beim Starten auswählen kann wird als Argument einfach ignoriert. Warum gibts diese Funktion denn meistens? Für mich steht jetzt fest, ich lass die Finger von jeglichen Warner Produkten und gebe diese als inkompatibel zurück. Meine Staffel 1 Box verkaufe ich halt irgendwo, was soll ich noch mit der.

Bei dem Fehler handelt es sich nicht nur um die von Amazon vertriebene Version, sondern anscheinend um alle egal wo man sie kauft.
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123 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2013
Was viele andere Rezensenten bereits festgestellt haben, kann ich nur bestätigen. Die deutschen Synchronstimmen sind bei der Blu-ray Version der zweiten Staffel zu tief. Offenbar wurde die Serie mit 25 fps synchronisiert und nun die Tonhöhe für die Blu-ray Abspielgeschwindigkeit von 24 fps nicht angepasst.

Ich habe die erste Staffel erst vor etwa einem Monat zuletzt auf Blu-ray gesehen und hatte daher die "alten" Stimmen noch recht gut im Gedächtnis. Als ich dann die erste Folge der zweiten Staffel gehört habe, kamen mir die Stimmen gleich irgendwie anders vor. Ich dachte erst an neue Synchronsprecher, hab dann aber hier in die Rezensionen geschaut, kenne jetzt den wahren Grund und kann ihn nur bestätigen.

Schade, dass es Warner vermasselt hat, denn mit einer korrekten deutschen Tonspur hätte das Produkt fünf Sterne verdient. Da ich mir diese Serie aber auf deutsch ansehe und an diesem Ton-Desaster absolut keinen Spaß habe, bleibt nur ein Stern übrig :(

Edit:
Warner hat mittlerweile geantwortet und eine Erklärung abgegeben:

----

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

als Entertainment-Anbieter freuen wir uns über Ihr Interesse an unseren TV-Serien.

Daher bedauern wir sehr, dass dass die Game of Thrones-Staffel nicht Ihren Vorstellungen entspricht.

HBO nutzt für die Erstellung der DVD und Blu-ray die deutschen Dialog-Töne, die von den TV-Sendern erstellt werden, um sicherzugehen, dass diese deckungsgleich mit der ausgestrahlten TV-Version sind. Bei Game of Thrones hatten die Staffeln 1 und 2 ihre Erstausstrahlung auf unterschiedlichen Sendern, die verschiedene Aufnahmeprozesse bezüglich eigener Bildfrequenz und Anpassung des US-Ausgangsmaterials verfolgen. Dies führte zu einer leichten Abweichung bei der Tonhöhe der Dialoge, als diese wiederum in die für DVD und Blu-ray verwendete Bildfrequenz umgewandelt wurde. Für eventuell entstandene Irritationen bitten wir um Verständnis.

Für diese Blu-Ray Veröffentlichung wird es keine Neuauflage geben und eine Austausch/Umtausch-Aktion ist nicht geplant.

Mit freundlichen Grüßen

Warner Bros. Entertainment GmbH
Kundenservice
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75 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2013
Wieder trifft es ein vorher hochgepriesenes Warner Produkt und wieder ist es der Ton. Es ist schon erschreckend, wie sehr dieser Publisher einem die Freude an richtig guten Filmen/Serien nehmen kann. Mit Herr der Ringe war es noch nicht genug....auch bei dieser ansonsten tollen Serie wurde wieder beim Ton gepfuscht. War es in Staffel 1 noch ein einwandfreier deutscher HD-Ton, so hat man uns in der 2. Staffel einen nur noch DTS 5.1 Ton spendiert, der dazu noch viel zu tief abgemischt ist. ABer....wahlweise dürfen wir dafür noch italienisch hören.
Man suggeriert uns immer, das billig die Begründung dafür ist, das mit Tonspuren etc. gespart wirt....hier konnte sich Warner sicher sein, das von vorneherein ein hoher Preis akzeptiert wird und hoch erhobenen Hauptes spotten sie über uns, indem sie dennoch minderwertiges anbieten.
Schade Warner...tolle Serie aber die is durch euren Tonpatzer auf Blu-Ray nix mehr wert!
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486 von 580 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HBO strahlte die 2. Staffel von "Game of Thrones" erstmals in der Zeit von April bis Juni 2012 aus. Sie lief anschließend in Deutschland bei Sky Atlantic HD und ist derzeit bei TNT Serie zu sehen. Blu-Ray und DVD erscheinen im Februar 2013, in Deutschland mit der leider üblichen Verspätung erst am 5. April 2013. Man kann sicher unterschiedlicher Auffassung sein, ob es Sinn macht, dass amazon bereits 4 Monate vor dem Release das Verfassen von Kundenbewertungen ermöglicht. Wen dies stört, möge sich am besten direkt an amazon wenden und diese Rezension ganz einfach überspringen bzw. ignorieren. Allen anderen möchte ich im Folgenden gerne erläutern, warum es sich meiner Meinung nach wirklich lohnt, sich auch die 2. Staffel dieser großartigen Mittelalter-Fantasy-Serie zuzulegen (Hinweis: Diese Rezension enthält übrigens keine konkreten Hinweise auf den Fortgang der Handlung).

Die zweite Staffel basiert im Wesentlichen auf den deutschen Taschenbuch-Bänden 3 und 4 der Romanserie "Das Lied von Eis und Feuer " von George R. R. Martin Hat sich in den ersten beiden Bänden die Handlung noch recht beschaulich entwickelt, so nimmt die Geschichte nun zunehmend Fahrt auf. Zentrales Thema ist der Kampf um die Vorherrschaft in den sieben Königreichen, wobei die verschiedenen Häuser (Familien) ihre jeweils eigenen Strategien und Pläne entwickeln. Die Darstellung der zahlreichen, durchaus komplexen Handlungsstränge erfordert in der deutschen Übersetzung rund 1170 Buchseiten.

Dennoch haben die Produzenten David Benioff und D. B. Weiss die schwierige Gratwanderung gemeistert, die Story in den 10 Episoden der 2. Staffel sowohl kompakt als auch weitestgehend schlüssig zu erzählen. (Fast) alle wichtigen Ereignisse wurden auch in Szene gesetzt. Wer als Zuschauer den Inhalt der Bücher nicht kennt, wird jedoch ab und zu das Gefühl haben, die Beweggründe für das Handeln der einzelnen Personen nicht hundertprozentig nachvollziehen zu können - zumindest mir erging es anfangs so. In diesen Situationen fehlen dem Zuschauer dann zwangsläufig die in den Büchern immer wieder eingestreuten Hintergrundinformationen zu den Vorfahren oder der Lebensgeschichte einzelner Akteure, z.B. von Maester Aemon (Nachtwache) oder Ser Jorah Mormont.

Hier zeigt sich aber auch, dass die Verfilmung mit der 2. Staffel weiter an Profil und Eigenständigkeit gewinnt. Sie entfernt sich - weiter als die 1. Staffel - von der Romanvorlage, lässt beispielsweise Personen weg oder benennt sie um, variiert die zeitliche Abfolge von Szenen, fasst Abläufe zusammen und wagt Abweichungen. Anfangs hat mich dies etwas irritiert und zugegebenermaßen auch ein wenig gestört. Man sollte sich jedoch von dem Gedanken lösen, von der Verfilmung eine vollumfängliche, absolut werkgetreue Umsetzung zu erwarten. Hier muss einfach das eine oder andere Zugeständnis gemacht werden, da das Mammutepos von George R. R. Martin in seiner ganzen Tiefe jeden (Kosten-)Rahmen sprengen würde. Man kann davon ausgehen, dass die vorgenommenen moderaten Kürzungen und die Reduzierung auf die wesentlichen Entwicklungen letztlich auch die Zustimmung des Autors fanden, steht George R. R. Martin doch den Produzenten der Serie beratend zur Seite und hat zudem bisher in jeder Staffel für eine Episode das Drehbuch übernommen.

Überhaupt stehen Verfilmung und Bücher eigentlich nicht in Konkurrenz zueinander - sie ergänzen sich vielmehr. Die Diskussion Bücher ODER Serie führt daher meines Erachtens nicht weiter. Wer die Zeit und das nötige Kleingeld für die Bücher aufbringen kann, wird an den zahlreichen ergänzenden Informationen und Nebenhandlungen seine Freude haben, selbst wenn er Teile der Serie bereits gesehen hat.

Andererseits muss man die Bücher defintiv nicht gelesen haben, um auch in der 2. Staffel von "Game of Thrones" hervorragend unterhalten zu werden. Was die Verfilmung letztlich so sehenswert macht, sind vor allem die hervorragenden Schauspieler. Ich habe in den letzten Jahren etliche US-Serien verschiedener Genres verfolgt, jedoch hat mich in keiner Serie bisher die schauspielerische Leistung von (fast) allen Beteiligten insgesamt so überzeugt wie hier. Die Akteure "leben" ihre Rollen, gehen in ihnen auf und verleihen dadurch der fiktiven Erzählung einen unglaublich realistischen Charakter. Als Zuschauer kann man sich dem kaum entziehen, man beginnt unweigerlich Sympathien zu entwickeln und mit den Akteuren mitzufühlen.

Die Rolle seines Lebens spielt für mich Peter Dinklage als Tyrion Lannister. Er ist zweifellos einer der wichtigsten Akteure in der 2. Staffel. Die seiner Rolle zugeschriebene Schlagfertigkeit, sein Witz und trockener Humor machen es ihm natürlich leicht, die Sympathien der Zuschauer für sich zu gewinnen. Es ist ein Genuss mit anzusehen, wie er sich mit diesen Fähigkeiten trotz seiner körperlichen Einschränkungen in einer so sehr von Brutalität und Gewalt geprägten Umgebung dennoch behaupten kann. Er verkörpert wie kein anderer Charakter, was beim Spiel um die Thröne gefordert wird: Die richtige Strategie und Cleverness werden letztlich entscheiden, nicht alleine die Größe von Armeen oder das Übergewicht an Waffen.

Sehr angetan war ich auch von der Wahl der Drehorte (u.a. wieder Island und Nordirland). Die Atmosphäre dieser Gegenden ist einfach stimmig und gibt der Handlung einen würdigen Rahmen. Gleiches gilt für die tollen Kulissen, Kostüme, Spezialeffekte und Computeranimationen. Bedenkt man, dass die Budgets solcher TV-Serien ja nicht mit denen großer Kinoproduktionen vergleichbar sind, so verdient die wirklich sehr gute Arbeit, die hier geleistet wurde, einfach nur Respekt und Anerkennung.

Abschließend noch ein Wort zum Thema Sex und Gewalt. Beides ist - auch in Kombination - wie schon in der ersten Staffel wieder reichlich vertreten. So ziemlich jede Gewaltszene aus dem Buch hat es auch in die Verfilmung geschafft, einige Nacktszenen (nicht alle) entsprangen wohl in erster Linie der Fantasie der Produzenten, kommen jedenfalls in den Büchern so nicht vor. Ich denke, es ist nachvollziehbar, dass dies manche Zuschauer als grenzwertig empfinden werden. Klar ist jedenfalls, dass "Game of Thrones" nichts für Kinder ist, einen Unter-16-Jährigen würde ich die Serie nicht schauen lassen.

Fazit: Auch die 2. Staffel ist großartiges, episches Kino und steht der 1. Staffel in nichts nach, eine wirklich exzellente Fortsetzung!

-> Eindeutige Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2013
Ich habe alle bisher erschienen Bücher gelesen und verschlungen.
Auch die Verfilmung dieser Buchreihe kann man als außerordentlich gelungen bezeichnen.
Man hat sich größtenteils eng an die Vorlage gehalten und Schauspieler und Schauplätze passend ausgewählt.
Bei der zweiten Staffel gibt es im Vergleich zur ersten aber schon mehr Änderungen, welche so nicht der Vorlage entsprechen.
Die Änderungen betreffen aber eher Details - Die (Haupt-)Story an sich bleibt unangetastet.
In Bezug auf Gewalt und Sex wird dem Zuschauer hier schon so einiges geboten bzw. zugemutet.
Der eine Zuschauer wird dies als authentisches Stilmittel empfinden, dem anderen wird es aber schon zuviel des Guten sein.

Eine Kritik, was sich die Serie generell gefallen lassen muss ist, dass es fast schon zu viele Handlungsstränge und Personen gibt.
Für mein Empfinden kann der Zuschauer schon mal etwas überfordert werden und es gibt nicht wirklich einen Hauptcharakter.
In der ersten Staffel ist man geneigt Ned Stark als Hauptcharakter zu sehen, der ja bekanntlich relativ schnell sein Ende findet.
Generell muss man bei der Serie auf alles gefasst sein - niemand ist sicher.
Eine weitere Kritik meiner Meinung nach ist das sehr zähe Tempo der Haupt-Story.
Der Winter naht ja angeblich und schreckliches droht aus dem (nördlichsten) Norden.
Aber siehe da auch nach dem aller letzten Buch hat sich hier nichts Wesentliches getan...
Außer fröhliche Gewalt und Intrigen ;)

Hinweis:
Weiterhin nervig an der technischen Umsetzung Seitens des Publishers ist die italienische Menüführung und eine zu tiefe deutsche Tonspur. Und wie immer wird der legale Zuschauer mit massig nervendem rechtlichen BlaBla in allen möglichen Sprachen genötigt. Darum ein Stern Abzug.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2013
Über die Serie braucht man eigentlich kein Wort zu verlieren. Wer die Bücher gelesen hat oder wer einfach gute Fantasy mag, ist hier richtig. Die Schauspieler sind wirklich toll ausgesucht und auch wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass man sich als Fan der Bücher den einen oder anderen Protagonisten ganz anders vorgestellt hat, so kann man doch mit dem Cast sehr gut leben. Genial ist natürlich Peter Dinklage als Tyrion Lannister. Er verkörpert die Figur des hochintelligenten "Imp" mit großer Präsenz und ist genau wie die Figur im Roman nur körperlich kurz geraten aber keinesfalls klein!
Und bei jeder Folge staunt man immer wieder von neuem, mit welchem unglaublichen Aufwand sie gemacht wurde. Bei uns gibt es für einen Kinofilm nicht so viel Geld, wie hier für eine Folge in die Hand genommen wurde und das sieht man auch.

Nun zur Blu-ray:
Ton und Bild sind erstklassig, allerdings habe ich alles nur im Original gesehen, denn ich habe auch die Bücher auf englisch gelesen und kann mich nicht an die komischen Übersetzungen der originalen Namen gewöhnen..."Königsmund" für Kings Landing...tztztz wer sich sowas ausdenkt. Auf deutsch wirkt es darum manchmal unfreiwillig komisch und das passt so gar nicht zu der dramatischen Geschichte.

Und da sind wir schon beim einzigen Problem der Scheiben: es gibt kein englisches Menü! Wenn man, so wie ich, auf seinem Player als Standardsprache Englisch eingestellt hat, dann hat man in diesem Fall die lustige Situation, dass zwar die Folgen korrekt in Englisch ohne Untertitel abgespielt werden (ohne dass man extra etwas einstellen muss, also so wie es sein sollte), da aber nur Menüs in Deutsch und Italienisch vorliegen, bekommt man automatisch das italienische Menü angezeigt.
Jetzt kann man sich entscheiden...Italienische Menü aber korrekt englisch abgespielte Folgen oder Deutsches Menü und jede Folge neu einstellen (und vor der nächsten anderen Scheibe wieder den Player umstellen!). Ich komme natürlich auch mit Italienisch zu recht, aber dass es kein Menü in Originalsprache gibt bzw. einfach eine beliebige Sprache im Menü ausgewählt wird, hatte ich bisher noch nicht, auch nicht bei der ersten Staffel, die noch über ein englisches Menü verfügt.

Da Lob ich mir doch die Variante, bei der vor dem Abspielen sicherheitshalber noch mal nachgefragt wird, welche Sprache man den gerne hätte. Nervt zwar manchmal, wenn es die Ladezeit verlängert, ist aber insgesamt die bessere Lösung.
Darum gibt es einen Punkt Abzug...
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63 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2013
Hallo,

ich kann nur zustimmen, die Stimmen sind viel zu tief! Ich habe gestern versucht mich durch die erste Folge zu "krampfen" bis ich Jamie Lannister gehört habe...DAS gab mir den Rest! Blue Ray wird verpackt und zurück geschickt. Ich hoffe dass dies bald behoben wird! Ansonsten eine tolle Serie, schade dass sie vorerst zurück geht :-\
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57 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2013
Leider wurde bei der Blu-ray die Tonhöhe verhunzt.
Sprich, im TV auf DVD ist die Tonhöhe korrekt, bei der Blu-ray klingen die Stimmen zu tief und daher lustlos und einschläfernd.

Ich bin hin und her gerissen, ob ich die Box zurückschicken soll.

Einerseits möchte ich die Leistung der Macher der Serie durch meinen Kauf honorieren damit weitere Staffeln produziert werden.
Auf der anderen Seite kann ich die Serie mit dem zu tiefen Ton einfach nicht ansehen, das ist unerträglich!

Und bei GoT ist mit die deutsche Synchro sehr wichtig, weil ich sie extrem gut finde!

Wahrscheinlich schicke ich die Box zurück und hoffe auf eine korrigierte Variante.
Muß mein Mitgliedsbeitrag für Sky AtlanticHD wohl als Anerkennung ausreichen ...

Schade.

Jedoch hoffe ich, daß möglichst viele Kunden die Box, nachdem sie diese angesehen haben, zurückschicken!
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213 von 256 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. März 2013
Es hat mich doch sehr verwundert und ist für mich unverständlich, dass ich auf dieser Seite so viele schlechte Rezensionen zu dieser zweiten Staffel vorfand. Deshalb fühle ich mich in der Pflicht, dieses Meisterwerk zu verteidigen.

Ja, auch ich habe das Buch gelesen und ja, es wurden einige Änderungen vorgenommen. Es sollte doch eigentlich klar sein, dass es nur wenig sinnvoll ist, ständig Verfilmung und Buchvorlage zu vergleichen. Diese Serie ist das keine Ausnahme; sie ist letztlich ein eigenständiges Werk. Und auch in zehn Folgen a einer Stunde kann dieses komplexe Buch nicht vollständig untergebracht werden. Und ich für meinen Teil finde die Entscheidung, an Actionszenen zu sparen, die die Handlung sowieso nicht voranbringen, statt auf wichtige Gespräche zu verzeichten, sehr nachvollziehbar.
Die kreativen Köpfe dieser Serie, David Benioff und D. B. Weiss, lieben und achten George Martins Bücher sehr und das merkt man der Serie, auch dieser zweiten Staffel, deutlich an. Ich für meinen Teil lehne mich zurück und sehe mit Staunen, was sie als nächstes auf die Mattscheibe zaubern.

Und ja, diese Serie besteht zum Großteil aus Dialog. Dessen muss man sich natürlich bewusst sein. Man kritisiert ja auch nich an einer Krankenhausserie, dass ständig Ärzte darin vorkommen. Diese Serie, im Gegensatz zu den allermeisten anderen Serien, verlangt ein aktiven Zusehen und Zuhören vom Publikum. Ja, es gibt viele Handlungsstränge, die Handlung ist mehr als komplex. Man kann sich nicht einfach berieseln lassen, man muss mitdenken, ansonsten zieht die Serie an einem vorüber.

Wenn man sich darauf einlässt, dann kann man etwas sehen, was es bisher noch nicht auf einem Bildschirm zu sehen gab. Einer der komplexesten Romane unserer Zeit, wie er sich vor unseren Augen sorgfältig, Schritt für Schritt entfaltet. Figuren, die von Folge zu Folge mehr Tiefe gewinnen, die zu unverkennbaren und einzigartigen Persönlichkeiten werden. Und eine Handlung, die sich zum Großteil aus der Interaktion dieser Figuren entwickelt, die so handeln wie sie handeln müssen. Es ist unmöglich, sich auf eine Seite zu stellen, schwer, manche Figuren einfach "böse" zu nennen, wenn man sie so gut kennt und so viel über sie weiß.

Diese zweite Staffel steht der ersten um nichts nach. In acht Folgen führt sie uns durch die Erlebnisse der Figuren.
Jon Snow (Schnee), der hinter der Mauer ist und sich mit der unbarmherzigen Kälte, aber auch mit sich selbst konfrontiert sieht.
Tyrion Lannister, der sich als neue Hand des Königs beweisen muss, des Königs Joffrey, der immer unkontrollierbarer und grausamer wird. Gegen ihn stehen außerdem die Interessen seiner Schwester Cersei, der Königinmutter, die von ihrer Macht nichts abgeben möchte. Dabei bewegt sich Tyrion nicht anders als zuvor Ned Stark in einem Geflecht aus Intrigen, die von den Machthabern zu Hofe gesponnen werden.
Sansa Stark ist gefangen in ihrem Heiratsversprechen zu Joffrey und muss lernen, eine brillante Lügnerin zu werden, um unbeschadet zu überleben.
Arya Stark, auf dem Weg zur Mauer, findet Freunde und muss sich mit ihnen allein durchschlagen, ungewiss, was vor ihr liegt, aber voller Rachsucht.
Catelyn Stark sieht ihrem Sohn Robb dabei zu, wie er einen Krieg führt, der immer größer und größer wird, und ist aus Angst einen Fehler zu machen, der einem ihrer Kinder das Leben kosten könnte zuweilen paralysiert, zuweilen unbedacht.
Bran Stark ist plötzlich Herr von Winterfell, eine schwere Aufgabe für einen zehnjährigen Jungen, der zudem seine Lähmung noch immer verarbeiten muss.
Und dann natürlich Danaerys Targaryen, die Mutter der Drachen, gestrandet im Niemandsland, unbeholfen und naiv, aber voll starkem Willen. Dieser Handlungsstrang war für mich der faszinierendste.
Und die beiden neuen Stränge: Einmal Theon Greyjoy (Graufreud), der sich mit seiner Vergangenheit und seiner Familie konfrontiert sieht und einen Fehler nach dem nächsten begeht.
Und Ser Davos Seaworth (Seewert), ein ehemaliger Schmuggler im Dienste Stannis Baratheons, dem Bruder des verstorbenen Königs Robert Baratheon und dessen "rechtmäßiger" Nachfolger. Stannis ist im Bunde mit der roten Priesterin Melisandre, die volle Kontrolle über ihn zu haben scheint und Davos befindet sich in einem Loyalitätskonflikt.

Das Buch, auf dem die zweite Staffel beruht, heißt "A Clash of Kings", und das ist der Dreh - und Angelpunkt der Handlung. König Joffrey Baratheon, König Renly Baratheon und König Stannis Baratheon erheben alle Anspruch auf den eisernen Thron. König des Nordens Robb Stark und Balon Greyjoy (Graufreud), König der eisernen Inseln, versuchen sich aus dem Reich auszugliedern. Und dann ist da noch Mance Rayder (Manke Raydar), der König hinter der Mauer, der zwar in dieser Staffel noch nicht in Erscheinung tritt, dessen Einfluss aber spürbar wird.
Es geht um Macht in dieser zweiten Staffel, ohne Frage. Lord Varys sagt an einer Stelle: "In a room there sit three great men, a king, a priest, and a rich man. Between them stands a common sellsword. Each great man bids the sellsword kill the the other two. Who lives, who dies?" Wer lebt, wer stirbt? Wo liegt die Macht?

In der neunten Folge sehen wir dann eine Explosion mehrerer Handlungsstränge in einer atemberaubend und beeindruckend inszenierten Schlacht (das Drehbuch zu dieser Folge hat George Martin selbst geschrieben), dem Höhepunkt dieser Staffel. Allein dafür könnte man schon diese Staffel kaufen.

Etwas wie Game of Thrones gab es zuvor nicht. Und insofern ist es ein Experiment. Ein Experiment, an dem jeder, der die Möglichkeit hat, teilhaben sollte, ohne fest gesetzte Erwartungen, wie eine Serie auszusehen hat, sondern mit der Offenheit, mit der man Kunst betrachten muss.
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