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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2012
Die Italienerin Laura lebt bereits seit einigen Jahren in Deutschland und immer wieder fallen ihr die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten der Kulturen auf.
Um ein wenig mehr Italien nach Deutschland zu bringen, gründet sie mit ihren besten Freundinnen die Agentur „Frag mich nach Sonnenschein“. Und bereits ihr erster Auftrag fordert all ihre Kreativität.

Zu diesem Buch bin durch die Autorin Dori Mellina gekommen. Sie sprach mich an, ob ich es gerne lesen würde und da ich in einem Haushalt ohne eBook-Reader lebe, schickte sie mir kurzerhand ihr Buch ausgedruckt zu. Auf diesem Wege noch einmal vielen Dank.

Die Geschichte beginnt mit einem Telefonat zwischen Laura und ihrer Nonna (Oma) und allein schon damit hatte es die Autorin geschafft mich am Buch zu halten.
Denn Dori Mellina hat eine locker leichte Art zu schreiben und das passt wunderbar um die Geschichte von Laura und ihren Freundinnen zu erzählen.

Viele kurze Sätze sind hier sogar auf italienisch geschrieben und für mich, die kein Wort italienisch spricht, war dies trotzdem sehr erfrischend. Denn zu jedem Wort gibt es eine kleine Fußnote und teilweise auch ein paar kleine Anmerkungen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Laura war für mich ein Charakter, den man einfach mögen muss. Sie berichtet immer mal wieder von den Unterschieden zwischen Deutschen und Italienern, aber dies auf eine so herzliche und lustige Art, dass ich immer wieder schmunzeln und grinsen musste. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht davon zu lesen.

Einen ganz kleinen Punktabzug gibt es für die Länge des Buches, denn es hätte noch ein wenig mehr sein dürfen. Gerade am Ende gab es so eine Szene da müsste ich jetzt wirklich wissen wie es weitergeht... aber verraten wird natürlich nichts.

Nun hoffe ich sehr, dass Dori Mellina die Geschichte der Agentur noch weiter erzählen wird, denn dieses Buch bietet doch sehr viel Platz für mehr. Und ich hoffe sehr, sehr tüchtig, dass weitere Bücher von ihr auch in Papierform (!!!) erscheinen, ansonsten werde ich wohl nicht dahinterkommen wie es weitergeht und das wäre schon ziemlich schade.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2012
Eine Italienerin in Deutschland - die sich selbst, ihr eigenes und das deutsche Volk mit messerscharfer Beobachtungsgabe seziert und das mit köstlichem Humor. Meine Lieblingsstelle: Die kleine Tochter isst einen Keks zum Frühstück. Der deutsche Vater ist entsetzt und hält das Corpus Delicti in die Höhe. Die Italienische Mutter: "Was soll sie denn sonst essen" (und sagt das absurdeste, was ihr gerade einfällt): "Ein Salamibrot?" Der deutsche Vater: "Zum Beispiel.". Und dann die grandiose Idee mit der Agentur für südländischen Flair...
Fünf Punkte von mir!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2012
Ich (Italienerin) habe das Buch an einem Abend durchgehabt, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Einige Kultur-Unterschiede wurden wunderbar witzig beschrieben und die italienischen Sätze/Wörter im Text haben das ganze noch sehr viel lustiger gemacht (die einzelnen Passagen wurden aber auch perfekt übersetzt). Ich bin immer noch total begeistert und kann es nur weiterempfehlen und möchte unbedingt mehr davon!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2012
Dori Mellina hat eine ganz zauberhafte Art, die Klischees nicht als Lachnummer, sondern als liebenswürdigen Mehrwert vorzustellen, der einem Land eher schmeichelt. Und genau damit hat sie es auch geschafft, mir ein italienisches Flair beim Lesen vor Augen zu führen, passend zu meinen zahlreichen Vorstellungen und eigenen Eindrücken von Italien.

Kombiniert wird dies mit vielen Anekdoten aus Lauras Leben, wie sie zum ersten Mal nach Deutschland kam als Austauschstudentin, mit den Gepflogenheiten der Mitstudenten und Dozenten konfrontiert wurde und schnell feststellte, dass es in Deutschland komplett anders als in Italien, aber dennoch erträglich ist. Auch die kulturellen Unterschiede, die sich in ihrer Beziehung immer wieder einschleichen, hat sie charmant vorgestellt. Meine liebste Anekdote war die Erklärung, wie ihr Kind typisch deutsch oder typisch italienisch zu frühstücken hat, was zwischen den Eltern regelmäßig für Unverständnis sorgt. Kühle Rationalität prallt auf die geballte Temperamentsgranate. Ein Wunder, dass für das Frühstück überhaupt noch Geschirr im Schrank steht ;-)

Insgesamt ist Dori Mellinas Spiel mit den Klischees kurzweilig, unterhaltsam und sehr charmant. Sehr gerne mehr davon!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch wohl niemals gelesen hätte, wenn ich nicht einen bestimmten Wink bekommen hätte. Die Kurzbeschreibung klingt zwar richtig gut, allerdings wäre es dennoch nie ein Buch gewesen, das ich direkt im Buchhandel mitgenommen hätte. Nun, wo ich das Buch gelesen habe, bin ich jedoch sehr begeistert und ich hätte eine wunderbare Geschichte verpasst, wenn ich dieses Buch nicht beachtet hätte.

Dori Mellina hat einen sehr humorvollen und leichten Schreibstil, der mir gut gefallen hat und mich so manches Mal schmunzeln ließ. Dazu wurden sehr interessante und sympathische Charaktere geschaffen, die ich direkt ins Herz schließen musste, da ihre Ansichten und Vergleiche zwischen Deutschland und Italien oftmals sehr witzig beschrieben wurden.

Besonders Laura habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Sie lebt seit einigen Jahren in Deutschland und kann sich manchmal so gar nicht an die deutsche Kultur gewöhnen. Dabei ist selbst sie an einigen Stellen typisch deutsch, stellenweise aber auch so gar nicht. So erlaubt sie u.a. Kekse statt Brot, bzw. Brötchen zum Frühstück und findet dies sogar ganz normal, während ihr Mann dies oftmals nicht ganz nachvollziehen kann. Da sie schon oftmals mit Vorurteilen zu kämpfen hatte, überlegt sie sich mit ihren Freundinnen mehr oder weniger aus Spaß, dass sie doch eine Agentur eröffnen könnten, bei dem es um die italienische Kultur geht. Gesagt, getan - und es gibt sogar tatsächlich die ersten Aufträge, die stellenweise sehr witzig sind.

Natürlich dürfen bei so einer Geschichte auch die Klischees nicht fehlen, die hier massenhaft vorhanden sind. Allerdings wirken diese niemals gehässig oder gar ausländerfeindlich. Diesen werden vielmehr mit einem Augenzwinkern gesehen und man erkennt selbst Momente, die einem zuvor immer vollkommen normal erschienen sind, während diese für Italiener eher fremd und verrückt erscheinen.

Aber auch das Thema Liebe darf bei diesem Buch nicht fehlen. Zwar steht diese nicht dauerhaft im Vordergrund, aber dennoch wird in diesem Buch darüber berichtet, wie die Beziehung zwischen Laura und ihrem Partner verläuft. Dieser kommt ab und zu mit ihrer Mentalität nicht ganz so klar, sodass in der Beziehung nicht immer nur eitler Sonnenschein herrscht. Dennoch möchte Laura an ihrer Liebe festhalten.

Das Ende kam ziemlich schnell und besitzt einige offene Fragen. Ich kann nur hoffen, dass es einen weiteren Teil geben wird, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es Laura weiterhin ergehen wird und was aus ihrer Agentur wird. Das Potential für eine Fortsetzung ist definitiv vorhanden.

Die Covergestaltung ist ganz nett, aber für mich nicht unbedingt der riesengroße Hingucker. Zwar ist das Herz mit den vielen typischen Dingen über Italien recht ansehnlich, aber dennoch nicht unbedingt etwas, was ich mir minutenlang anschauen würde. Die Kurzbeschreibung hat mir dagegen gut gefallen. Sie verrät weder zu viel, noch zu wenig und animiert zum Weiterlesen.

Insgesamt hat mir "Frag mich nach Sonnenschein" gut gefallen. Zwar ist die Idee, zwei Kulturen immer wieder miteinander zu vergleichen nicht unbedingt neu, aber dafür wurde die Geschichte sehr humorvoll beschrieben, sodass man sich bei diesem Buch einfach wohlfühlen muss. Gerne spreche ich für dieses Werk eine Kaufempfehlung aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Klappentext:
Kein Volk wird mehr belächelt und gleichzeitig beneidet als das italienische. Davon kann Laura, die als Italienerin in Deutschland lebt, ein Lied singen. In ihrer neuen Heimat lernt sie nicht nur eine völlig andere Kultur als ihre eigene kennen, sondern wird sie täglich mit zahlreichen Klischees rund um Italien konfrontiert. Anstatt sich darüber zu ärgern beschließt Laura eines Tages, daraus Kapital zu schlagen. Kurzerhand gründet sie „Frag mich nach Sonnenschein“, die erste Agentur Deutschlands für italienische Klischees. Nun bringen Laura und ihre Freundinnen italienisches Flair dorthin, wo es gebraucht wird. Dolce vita alla carta? Sicher! Wäre da nicht die Beziehung zu Kindsvater Martin, die aufgrund akuter interkultureller Inkompatibilität auf der Kippe steht…

Zum Buch:
Diese Geschichte ist derzeit nur als ebook bei Amazon zu erhalten. Das Cover ist sehr nostalgisch und bunt gestaltet und hat mich immer wieder an die schönen Blechschilder erinnert, wirkt aber dennoch sehr frisch und modern. Ein sehr schönes und passendes Cover zu diesem Roman.
Erster Satz:
Kein Volk wird mehr belächelt und gleichzeitig beneidet als das italienische.

Meine Meinung:
Laura ist eine liebevolle Mutter und in einer Beziehung mit Martin, die momentan nicht so rosig verläuft. Mit ihren Freundinnen eröffnet sie die Agentur „Frag mich nach Sonnenschein“, indem diese die italienischen Klischees anbieten. Direkt bekommen die Freundinnen auch ihren ersten Auftrag und sollen eine Italienische Gaststätte wieder im neuen Glanz erscheinen lassen.

Dieses ebook zeigt, dass einige Klischees Italiens einfach nicht richtig sind. Z.B. ist der von uns so geliebte Latte Macchiato gar nicht aus Italien, sondern aus den USA, durch die Coffee Shops entstanden. Diese und viele andere Klischees bringt die Autorin hier in dieser Geschichte frisch und humorvoll rüber.

Die Protagonistin Laura wurde sehr liebevoll beschrieben und man mag sie einfach von Anfang an, wie sie aus ihrem Leben berichtet und auch die Erzählstränge zwischen ihren Freundinnen und ihrer Oma sind wirklich klasse.

In dieser Geschichte bekommt man direkt Fernweh, denn es durchzieht ein italienisches Flair, wo man doch sehr gerne gerade auch mittendrin stehen möchte. Leider war die Geschichte sehr kurz, man hätte noch gerne etwas mehr über Laura erfahren und weitergelesen, aber da es doch etwas offen gehalten ist, hoffe ich, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Fazit: Italienische Klischees auf charmante und humorvolle Weise erzählt. Eine frische Geschichte über Freundschaft und Beziehung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Laura ist Italienerin und lebt in Deutschland zusammen mit ihrem Freund und ihrer Tochter Sara. Sie muss sich tagtäglich mit verschiedenen Klischees herumschlagen. Gerade Deutsche haben ein Bild von Italien, dass Laura einfach nicht verstehen kann. Aber aus diesem Bild möchte sie Profit schlagen und gründet zusammen mit drei Freundinnen die Agentur „Frag mich nach Sonnenschein“. Italienische Klischees sollen ganz groß rauskommen. Und ihren ersten Job haben sie auch gleich.

Dori Mellina erzählt in ihrem kleinen, aber feinen Roman von den Unterschieden zwischen Deutschen und Italienern. Und dies in einem witzigen, leicht lesbaren Schreibstil, der dazu verleitet, sofort nach Italien zu fahren und dort Urlaub zu machen. Aber nicht am Strand, sondern genau dort, wo die Italiener “leben“.

Der Hauptcharakter Laura muss sich gegen viele Klischees wehren und dann kommt ihr die zündende Idee, gerade daraus Kapital zu schlagen und gründet die Agentur „Frag mich nach Sonnenschein“, die sie zusammen mit drei Freundinnen (ebenfalls Italienerinnen) betreiben möchte. Die vier sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, aber im Herzen sind sie alle Italien treu und möchten den Deutschen ein Stück Italien zeigen.

Laura hat es nicht einfach. Sie wohnt zusammen mit ihrem Freund und Kindsvater zusammen, doch die Beziehung läuft mehr schlecht als recht und Laura überdenkt dies alles. Dafür zieht sie Vergleiche heran (Italien / Deutschland).

Manche Klischees waren mir sehr bekannt und ich muss nun meine Meinung darüber revidieren. Andere Klischees waren mir neu.

Der lockere Schreibstil führt dazu, dass man das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingen muss, will man doch wissen, ob Laura und ihre Freundinnen (die alle sehr sympathisch sind) es schaffen, mit ihrer Agentur erfolgreich zu werden.

Ins Herz geschlossen habe ich Lauras Tochter Sara, von der man leider immer nur ein paar Bröckchen zu hören bekommt. Dieser kleine „Sonnenschein“ ist Lauras ganzer Stolz.

Wer eine Liebesgeschichte erwartet, ist mit diesem Buch vollkommen falsch. Denn Laura ist bereits in einer Beziehung. Auch wenn diese nicht das Gelbe vom Ei ist, ist es doch erfrischend, wie Laura sich ihre Gedanken darüber macht und versucht, ihre große Liebe zu retten. Im Vordergrund steht diese Beziehung jedoch nicht.

Eigentlich müsste ich Punkteabzug geben, da das Buch eindeutig zu kurz ist. So aber bekommt es von mir die volle Punktzahl, gerade weil es frei von der Leber weg geschrieben ist.

Fazit:
Eine Italienerin in Deutschland. Vielleicht darf man auf eine Fortsetzung hoffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2012
Vielen Dank an die Autorin für dieses tolle Buch!!

Inhaltsangabe:
Laura lebt als Italienerin in Deutschland und muss sich immer wieder über die vielen Klischees die, die Deutschen über sie und ihre Landsleute haben. Doch sie weiß auch, dass den Deutschen immer ein besonderer Glanz in den Augen steht, wenn es um Italien und alles italienische geht. So beschließt sie mit ihren besten Freundinnen eine Agentur ins Leben zu rufen, die mit den Klischees arbeiten - Frag mich nach Sonnenschein. Und der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten, doch privat läuft längst nicht alles rund ...

Meine Einschätzung:
Eine wirklich herrliche Lektüre für kalte, verschneite Herbstabende. Das Buch zaubert ein bisschen Sonnenschein in den Raum und macht alles gleich erträglicher. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht zu lesen. Die italienischen Begriffe wurden erklärt und übersetzt, was ich persönlich bei vielen anderen Büchern oft vermisse.
Das Buch erinnert mich auch ungemein an die beiden Romane von Gaby Hauptmann "Ticket ins Paradies/Rückflug zu verschenken" und doch ist es anders. Laura möchte wieder zurück zum Dolce Vita, denn darum geht es doch, oder? Doch bei ihr privat scheint es nicht so rund zu laufen und es scheint mehr Qual als alles andere zu sein.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch und man schließt sie schnell ins Herz, allen voran natürlich Laura, die man durch die Ich Perspektive sehr gut kennenlernt und die mit Geschichten aus ihrer Zeit in Deutschland mein Herz erobert hat und uns ziemlich schnell, ziemlich gut kannte. Natürlich leidet man auch ein bissl mit Laura und ihren Beziehungsproblemen. Und ich ahne schon, wie es ausgehen wird.

Was die Klischees angeht, mit denen die Autorin aufräumen will, muss ich gestehen, dass ich oftmals bestätigend genickt habe. Seien wir doch ehrlich: Genau so sehen wir die Italiener! Alle haben Connections zur Mafia, nen Stall voll Kinder, essen gerne Pizza und Spaghetti etc. Doch Fr. Mellina gelingt es geschickt mit den Klischees zu spielen, diese zu bestätigen oder zu widerlegen. Und ich gebe zu, dass ich nach dem Lesen der Lektüre große Lust auf einen ItalienUrlaub habe oder der Einfachheit halber einen Cappuccino ;)

Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil und möchte wissen, wie es mit Laura und ihrer Agentur weitergeht!

Mein Fazit:
leichte und schnucklige und witzige Lektüre für Zwischendurch.
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am 28. November 2012
Meine Lebensgeschichte ist zwar genau das Gegenteil von der der Autorin - sie, eine Italienerin, die in Deutschland lebt und da einen Deutschen geheiratet hat - ich, ein Deutscher, der nach Italien gegangen ist und dort eine Italienerin geheitatet hat. Aber das meiste von dem, was Dori Mellina mit viel Humor und Einfühlungsvermögen für die Schwächen der Deutschen und der Italiener schreibt, kann ich sehr gut nachvollziehen: nicht nur die anfänglichen Schwierigkeiten, im jeweils anderen Land, sondern auch die mehr oder weniger harten Kollisionen, die die Mentalitätsunterschiede in einer "kulturell gemischten" Zweierbeziehung verursachen kann.

Dori Mellinas Buch regt häufig zum Nachdenken an, vor allem aber ist es ein sehr vergnüglicher Roman, der mit Scharfsinn in den Abgründen deutsch-italienischen Zusammenlebens gräbt und diese in manchmal urkomischen Szenen des Alltagslebens deutlich werden lässt.

Dann gibt es im Roman allerdings auch noch den Startschuss der "ersten Agentur Deutschlands für italienische Klischees" und da gibt die Autorin das Beste von dem, was ihr satirisches Talent hergibt. Ich hege zwar erhebliche Zweifel, ob eine solche Agentur in der Realität, außerhalb der literarischen Phantasie der Autorin, irgendeine Überlebenschance hätte, aber dieser Teil des Buches ist einfach zu amüsant, als dass man sich das Lesevergnügen mit einer solchen, wahrscheinlich "typisch deutschen" Kritik stören lassen sollte.

Unten rechts auf dem Buchdeckel ist "Band 1" vermerkt und das lässt hoffen, dass es von diesem sympathischen Roman noch eine Fortsetzung geben wird. Und wer dieses Buch gelesen hat wird sich einen zweiten Teil sicher nicht entgehen lassen!
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am 12. November 2012
Dori Melina hat ein tolles Buch geschrieben,
in dem sie sich selbst und auch uns Deutsche mit scharfer Beobachtungsgabe etwas auf die Schippe nimmt.
Warum nicht mit Klischees spielen, auch wenn sie nicht immer der Wahrheit entsprechen,
doch in unseren Köpfen verankert sind.

Die Hauptheldin ist mit ihrem Job unzufrieden und kommt auf die Idee eine Argentur " Frag mich nach Sonnenschein"
zu gründen.
Sie als Italienerin wird oft mit Vorurteilen konfrontiert, und warum sollte man nicht gleich mal eine Geschäftsidee daraus entwickeln,und mit diesen spielen.
Was anfangs in feuchtfröhlicher Runde geboren wurde,
ihre Freundinnen Ilaria, Simona und Michela mit von der Partie waren, sollte nicht lange auf den ersten Auftrag warten lassen.
Gino, ein Luciano Pavarotti Double, brauchte Unterstützung für sein schlecht laufendes Lokal.
Und schon liefen die Mädels in Höchstform auf.

Nebenbei erfährt man noch viel über ihre italienische Familie, ihren nicht gerade kooperierenden Mann,
und was ich besonders interessant fand, über Klischees, die eigentlich keine waren.
Wie zum Beispiel der in Deutschland beliebte Latte macchiato nicht aus Italien kommt,
sondern die Erfindung eines US-Coffeeshops ist.
Also auch ein durchaus lehrreiches Buch über Italien und seine Italiener,
die ich wieder einmal mehr in mein Herz geschlossen habe.

Ich habe mich köstlich amüsiert, und würde gerne noch mehr über die Agentur erfahren.
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