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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2012
David Garrett ist einer der wenigen Musiker, zu dem ich begeistert in Konzerte gehe - sowohl zu Rock als auch zu Klassik - von dem ich aber nur wenige Alben besitze. Es gibt Leute, die auf der Bühne unglaublich präsent sind, voller Spiel-und Lebensfreude bis zum letzen Moment alles geben, vor Begeisterung sprühen und deren Darbietung absolut brillant ist - die das alles aber nur bedingt auf einen Datenträger bringen können. Das ist natürlich auch sehr schwer, meine Messlatte liegt womöglich auch zu hoch. David Garrett hat aber, glaube ich, für Studioaufnahmen seiner Crossover-Welt noch etwas mehr Potential, während er auf der Bühne in Sachen Geigenspiel die sprichwörtliche Rampensau ist.
Aber zum Album.
Der Titel "Music" ist so simpel wie originell - gut gewählt, passt, nennt den Kern der Sache. Toll auf dem Cover das fliegende Haar und das Feuerwerk der Farben - gut gemacht.
Bei der Beurteilung von Musik muss man halt schauen, was man erwartet - bei diesem Album eindeutig den Spaß an der Musik, und zwar an jeder Richtung. Der Strauß ist vielfältig und bunt, dazu erstklassig gespielt - bei Garrett ist man mit der Qualität des Geigenspiels immer auf der sicheren Seite, er leistet sich weder Schluderei noch Mittelmaß. Natürlich ist die Auswahl Geschmackssache. Meine Favoriten sind eindeutig "Beethoven Scherzo" und "Sabre Dance" sowie die rein klassischen Stücke. Ob man allerdings hier auch noch "Tico Tico" haben muss, was sich nun wirklich schon auf jedem Tanztee totgelaufen hat, bleibt dahingestellt. Toll für mich auch "Sandstorm" und "Viva La Vida" - letzteres auf der Bühne und im Video mit raffinierter Pedal-Aufnahmetechnik präsentiert - das ist virtuos, das ist klasse! "Celtic Rondo" und "Whole Lotta Bond" fand ich im Konzert gut, hier irgendwie ein bisschen farblos. Absolut empfindlich bin ich bei jeglichen Coverversionen von Queen-Stücken. Ich wünschte, man würde Freddie sein Vermächtnis lassen, so wie er es konzipiert hat, es geht ohnehin nicht besser. "We Will Rock You" ist allerdings sowieso inzwischen total kommerzialisiert. Für mich klingt das auf der Geige irgendwie daneben. Die darübergelegten Paganini-Capricen höre ich nur schwer heraus, passen auch irgendwie nicht. Das mag nun aber auch an meiner mangelnden Sachkenntnis liegen.
Fazit - das Album ist etwas durchwachsen - das ist aber nun mal je nach Geschmack von Hörer zu Hörer verschieden.
Ich habe die Promo-Videos gesehen - haben mir auch sehr gut gefallen. Garrett erklärt mit akribischer Geduld jedes einzelne Stück und seine Beweggründe für die Auswahl - für den Laien mitunter vielleicht nicht ganz verständlich (man sollte zumindest wissen, was Pizzicati sind). Er redet auch erstmals davon, dass er Musik nicht generationengebunden sieht - das ist neu, bislang hat er immer ausschließlich junges Publikum angesprochen.
Ausgesprochen seiner unwürdig finde ich eine Äußerung im Booklet bei den Danksagungen. Er bedankt sich bei einer seiner Mitarbeiterinnen für "watching out for trouble makers". Diese "trouble makers" sind nichts anderes als Fans mit hin und wieder einer anderen Meinung oder Mut zu Kritik. Diese Leute werden auf seiner Seite angeprangert bzw. gesperrt. Nicht so gut. Diesen Seitenhieb hätte ich mir an seiner Stelle verkniffen.
Zuletzt ein paar Worte zu den beiliegenden Fotos - sorry, David, geht gar nicht. Wir wissen alle, dass er schön ist. Im Konzert hat er den Schalk in den Augen und die pure Lebensfreude im Gesicht. Ich wünschte, im Booklet wären Schnappschüsse aus den Konzerten - alles wäre besser als dieser schmachtende halbnackte Schönling mit zuviel Schminke im Gesicht. Das ist er nicht, das ist eher eine gestylte Puppe. Schön anzusehen - natürlich, welche Frau guckt da nicht mal gerne hin - aber das hat er nicht nötig. Garrett besticht durch sein Können, da braucht es nicht unbedingt noch den Dressman mit grenzwertig tiefsitzdendem Hosenbund. Nicht, dass ich prüde oder pingelig bin. Die Bilder werden ihm nur nicht gerecht.
Insgesamt ein gutes Album. Wer es sich zulegt, wird auf jeden Fall Spaß an der "Music" haben - absolut und definitiv.
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am 14. Oktober 2012
Mit großer Erwartung habe ich der Veröffentlichung des neuen Albums entgegen gefiebert, nachdem ich einige Stücke bereits beim Liveauftritt hören und sehen konnte. Gespannt war ich, welche Stücke letztendlich auf dem Album landen würden. Das Album fazinierte mich vom ersten Stück. Keines ist dabei, in welches man sich erstmal "reinhören" muss. Ob zeitgenössisch, klassisch oder elektronisch. Jedes Stück für sich ist einzigartig. Und spätestens bei Tico Tico spürt man eine so positive Lebensenergie und Rhythmus, dass man Freude und Leidenschaft empfindet und tanzen möchte. Dieses Stück ist mein geheimer Favorit dieses Albums. Als früherer Michael Jackson- Fan freue ich mich natürlich auch über das wunderschöne Stück Human Nature, welches ich schon damals liebte. Das Album ist absolut geglückt und ich kann es nur jeden empfehlen. Inzwischen ist ein Album besser als das Andere und so langsam fällt die Entscheidung über die besten Stücke ganz schön schwer. Viel Spass beim Hören und Genießen.

Ein kleines LEIDER muss ich jedoch hinzufügen und der Chrissi rechtgeben, was das Material der Hülle betrifft. Auch meine Hülle ist ärgerlicherweise beim ersten Rausholen der CD gerissen, da diese sehr eng gefasst ist. Also mit etwas Vorsicht herausholen, auch wenn die Freude noch so groß ist.
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Schon nach meinem Besuch von David Garretts "Rock Anthem"- Konzert war ich gespannt auf die dazu erscheinende CD. Mit "Music" bringt der weltberühmte Geiger wieder mal ein Cross-Over-Album heraus. Und es ist wahrlich gelungen.

Schon der erste Track "Viva la Vida" zeigt das Können von Garrett. Durch die sogenannte Loop-Technik (ein bestimmter Abschnitt wird immer wieder wiederholt) spielt er quasi mit sich selbst als Band. Dabei zerstört er aber nicht den Zauber des Originalsongs, sondern erschafft eine beeindruckende Hommage.

Auch mit "Cry me a river" und "Whole lotta Bond" (eine klassische Version des James-Bond-Themes) überzeugt er mich vollkommen. Er und seine Band fügen sich perfekt zu einem Ganzen zusammen und sie harmonieren prächtig.

Bei den klassischen Stücken, die hier ebenfalls wieder als Einstreuung vorhanden sind, enttäuscht er mich dann doch ein wenig. Gerade bei den leisen Stücken wie "Nocturne" von Chopin fehlt einfach die Kraft. Garrett und seine Stradivari gehen fast unter. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man ihn mehr in den Vordergrund rückt.

Fazit: ein hörenswertes und tolles Cross-Over-Album, dem ich gern die eine Schwäche verzeihe. Wer David Garrett und seine Musik liebt, wird mit dem Kauf des Albums nichts falsch machen.
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am 15. Dezember 2012
wenn man die CD von einem Violinenvirtuosen in der Hand hält, der schon schwierige und schwierigste klassische Stücke für die Geige überzeugend gespielt hat, dann denkt man normalerweise nicht gerade an einen Cover Boy, der mit seinem nackten Oberkörper in Heldenpose die Hülle einer CD augenfällig ziert. In Zeiten umfassenden Instrumentalisierung von Erotik zum Zwecke der totalen Vermarktung ist dies aber möglich. Alle Frauen in meiner Umgebung, die ich dazu befragen konnte, finden den 'Typ da auf der Hülle' schon recht 'schnuckelig', oder ähnlich....negativ berührt war niemand.

Sagt das überaus sinnlich und romantisch-impressionistisch getrimmte Cover etwas über die Musik aus, die sich darin verbirgt?

ÜBER GESCHMACK

lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten. Von daher versuche ich hier gar nicht, irgendwelchen 'objektiven' Kriterien zu bemühen. Das folgende sind meine ganz persönlichen Eindrücke; jeder wird hier seine eigenen Eindrücke und Bewertungen haben. Aber vielleicht regt es den einen oder die andere an.

BETÖRENDER KLANG

Vorweg für alle, die mit Violine/ Geige kratzende, nervige Geräusche verbinden (alle Geigen, auf denen ich spielen konnte, hatten diese Eigenschaft, und zerstören damit auf Dauer jegliche Lust, es weiter zu probieren; ich bin also ein Geigentongschädigter...) kann ich versichern, solche abnervenenden Töne findet man auf dieser CD nicht. Garrett hat ein Instrument, das einen unglaublichen warmen, einschmiegsamen Klang abgibt, der mit einer großen Leichtigkeit durch den Raum zu schweben scheint und der zugleich stark, und intensiv ist. Und dies, obwohl der Klang durch Mikrophone und digitalen Klangverarbeitungsroutinen hindurch laufen muss, bis er unser Ohr erreicht.

BEKANNT UND DOCH ANDERS

Die CD enthält ausschließlich Stücke, die man irgendwann schon mal mindestens einmal gehört hat, d.h. die Melodien sind einem irgendwie vertraut. Aber Garrett versteht es (zumindest kam dies im Live Konzert so rüber, dass er es im Wesentlichen war) , Bekanntes auf seine Weiser zu 'veredeln' (sagen wir es mal positiv). Alle Stücke sind neu arrangiert und -- wen wundert das -- speziell auf eine tragende Rolle der Violine/ Geige hin 'designed'. Bevor ich seine Version jeweils gehört hatte, habe ich mich immer gefragt, wie er dann da wohl seine Geige/ Violine zum Einsatz bringen will. Aber, siehe da, er schafft es, und er schafft es nicht 'einfach' so, sondern mit einem großen Musikgefühl, wo dann alles stimmig erscheint: die Klangfarben, die Rhythmen, die Melodieführungen, ein neues garrett-typisches Klangereignis.
Natürlich scheiden sich hier die Geister. Wer in seinem Hören auf bestimmte Musikmuster wie 'Klassik', 'Pop', 'Rock', 'Jazz' usw fest abonniert ist, der wird in Garretts Klangwelt schon ein bischen hin und hergeschüttelt. Von allem kommt etwas vor, verpackt in sehr melodieträchtige Versionen, kurz vor dem Absturz in allgemeine Volksmusik, durchtränkt von einer überlegenen Musikintelligenz, die alles zusammenhält, hinreichend frech, dass es nicht platt wird, aber doch so weichgespült, dass der 'normale' Musikhörer (gibt es den überhaupt?) an keiner stelle in Panik geraten muss.

SPIELTECHNIK

Von einem Geigenspieler auf internationalem Niveau erwartet man natürlich, dass er alle Techniken perfekt beherrscht. Doch der Automatismus, der in solchen Erwartungen steckt, ist gefährlich. Er kann einen Blind dafür machen, dass es trotz allem und immer wieder nicht selbstverständlich ist, dass jemand auf so hohem Niveau spielen kann. Garrett kann es; das ist wohltuend für die Ohren der Zuhörer. Er streicht nicht nur mit seinem Bogen über die Saiten, nein, er wirft den Bogen kunstvoll (Arpeggio), nutzt Doppeltöne (und mehr), er zupft (Pizzicato) und er schlägt die Saiten wie beim Lautenspiel. Diese Vielfalt kommt kommt ganz leicht daher, selbstverständlich, und kann trügen: diese scheinbare Leichtigkeit setzt ein sehr hohes technisches Können voraus und eine entsprechende innere Lockerheit und Konzentration. Alle diese Techniken sind dem Gesamtklang untergeordnet: nichts passiert einfach so; jede Technik trägt auf ihre Weise die Melodie und Klangfarbe, den Gesamtausdruck.

TONTECHNIK

Wer nur die CD hört, dem fällt es nicht so auf, aber wer auch in einem seiner Live Konzerte war, der konnte erleben, wie hervorragend die Tontechnik (und Live zusätzlich die Videotechnik!) war und ist. Was die Tontechniker da unter schwierigsten Bedingungen an Tonqualität herbeizaubern, das ist sehr beeindruckend, dazu mit einem sensiblen Soloinstrument, was samt Spieler viel in Bewegung ist. Große Hochachtung vor diesem Team!

KRITIK

Sieht man von Geschmacksfragen ab, die jeder für sich entscheiden muss, habe ich keine wirkliche Kritik. Zwei Punkte sind mir aber aufgefallen: (i) Bei dem Stück Nr.13 'We will Rock You' taucht an manchen Passagen neben der Solovioline noch eine Sologitarre auf, allerdings so, dass die Gitarre hier den Violinenton beeinflusst, einfärbt, so dass im Gesamtergebnis der Klang 'unschön' ist. Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. (ii) Im Live Konzert gab es ein paar sehr schöne Stücke, die nicht auf der CD sind, ist schade (wenn auch verständlich); (iii) im Life Konzert spielte die Neue Frankfurter Philharmonie und hat nach meinem Verständnis einen tollen Job gemacht. Auf der CD wird dieses Orchester nirgends erwähnt. Finde ich irritierend.

KAUFEN ODER NICHT KAUFEN?

Diese Frage musste ich mir nicht stellen, da ich diese CD von meiner Frau geschenkt bekommen habe (der ich wiederum aus sehr besonderem Anlass Karten für das Garrett-Konzert geschenkt hatte). Wenn man aber bedenkt, dass ich 'offiziell' gegen 'Weichspülmusik' bin, in der alle Spannungen peinlichst herausgenommen wird und man direkt und überall massiv nur auf die elementaren Musikinstinkte abzielt, dann kann die Tatsache, dass ich die CD jetzt schon ein paar Tage lang immer wieder gehört habe, ein leichtes Indiz sein, dass es Spaß machen kann, diese CD zu hören.
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am 28. Februar 2016
Der Artikel entsprach wie in der Ausschreibung bei Amazon veröffentlich. Wir können den Artikel vorbehaltslos weiter empfehlen. Preis- und Leistungsverhältnis sowie der angebotene und Service sind nicht zu beanstanden.
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am 30. Juli 2015
ursprünglich war ich gegen D.Garrett und seine Medienpräsenz ja etwas voreingenommen - doch nach den ersten Hörproben konnte auch ich seiner Zaubergeige und den Interpretationen nicht widerstehen - einfach nur schöne Musik sehr ansprechend dargeboten
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am 18. Januar 2014
Der junge Mann ist mir zu laut, zu krass, wie er die Stücke interpretiert.
Es gibt wunderschöne, aber das sind Ausnahmen. Ich würde mir Garrett sparen. Nur um ein Stück zu hören, dass meinen Ansprüchen genügt!!
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am 23. Januar 2015
Kunst kommt von Können und beides ist einfach da, wenn David die Geige hebt. Die CD beinhaltet grandiose Interpretation großer Hits und an einigen kann man sich kaum sattHÖREN.
Hören Sie mal Viva La Vida auf einer guten Anlage...ich bin sicher Coldplay hat gut profitiert von Davids Version. Aber trotzdem Danke für diesen Song:-))
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am 9. Februar 2015
Gutes Album. Habe es als Geschenk gekauft und die beschenkte Person war schwer begeistert.
Sie hat das Album mittlerweile mehrfach komplett angehört und es wird ihr nicht langweilig.
Ich habe mal kurz rein gehört und fand es gar nicht mal so übel.

Lieferung von Amazon blitzschnell. Herrlich!
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am 13. Dezember 2013
Noch nie zuvor hat mich eine CD dermaßen fasziniert. Die Stücke sind fantastisch gespielt. Die ruhigeren regen zum Träumen an, während die lebendigen einfach mitreißen. Die gelungene Mischung aus Klassik und Rock geht unter die Haut. Bei "Music" bekomme ich direkt Gänsehaut. David Garrett ist wirklich ein begnadeter Künstler!
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