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Kundenrezensionen

296
4,0 von 5 Sternen
Argus
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:9,99 €
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2014
Um diesen 3. Teil der "Cupido"-Mordserie richtig verstehen und einordnen zu können sollte man auf jeden Fall die beiden ersten Bände ("Cupido" und "Morpheus") gelesen haben.

Man findet hier einige alte Bekannte wieder: Die damalige Staatsanwältin C.J. Townsend und ihren Ehemann, den damaligen Ermittler Dominic Falconetti, seinen Kollegen Manny Alvarez und als neue Person die jetzige Staatsanwältin Daria DiBianchi.

Im Laufe des Buches wird noch einmal zwischendurch aus der Sicht der verschiedenen Personen Bezug genommen auf die Zeit von vor 10 bzw. 7 Jahren, als die Cupido-Morde und später der Serienmörder "Morpheus" die Stadt Miami in Atem hielten. Das ist wichtig zum Verständnis, denn viele Leser werden ebenfalls diese beiden Bücher schon vor längerer Zeit gelesen haben und nicht mehr ohne diese Hilfe korrekt nachvollziehen können, was und wie sich seinerzeit genau abgespielt hatte.

Daria und Manny arbeiten als Team zusammen, um eine Reihe von grauenvollen Morden in Miami aufzuklären. Es gibt einen Tatverdächtigen, Talbot Lunders, der jedoch ein Alibi vorweisen kann. Seine Mutter übergibt Daria und Manny ein kurzes Video, welches ihr anonym zugeschickt worden sein soll. Es zeigt die letzten Lebensminuten bzw -sekunden von Gabriella Vechio, dem ersten Opfer von vor ca. 7 Jahren. Die beiden Ermittler machen sich auf die Suche und erfahren von einem Snuff-Club, der existieren und u.a. sehr bekannte Mitglieder haben soll.

Informationen hierzu erhoffen sie sich von Bill Bantling, den C.J. Townsend vor 10 Jahren in die Todeszelle gebracht hat, der sich aber nun rächen will. Daria und Manny schlagen ihm einen Deal vor. Dann jedoch beginnt der Hurrikan "Artemis" im wahrsten Sinne des Wortes alles durcheinanderzuwirbeln und Bill Bantling ("Cupido") kann aus dem Gefängnis entkommen...

Ich konnte mich der Rasanz und dem Tempo dieses Thrillers kaum entziehen. Die Thematik ist grauenvoll und wie immer bei der Autorin läßt einen die Beschreibung der Leiden der Opfer frösteln. Man ist immer wieder entsetzt, zu was Menschen fähig sind.

Das Buch hat im Grunde zwei Abschnitte: Daria und Manny, die wild entschlossen versuchen, den derzeitigen Serientäter zu entlarven und C.J. Townsend, die ebenso wild entschlossen sich nicht mehr von Bill Bantling weder im Geiste noch in Wirklichkeit terrorisieren lassen will. Der Hurrikan verändert Darias und Mannys ganzes Leben, während "Cupido" auf C.J.'s Spur ist, obwohl sie immer wieder durch Umzüge versucht, sich unsichtbar zu machen.

Das Ende hat mich sehr berührt, denn es war ganz anders, als ich erwartete. Und da außerdem einige Fäden noch in der Luft hängen und Fragen nicht geklärt worden sind, kann man davon ausgehen, daß es irgendwann einen 4. Teil gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2015
Nach acht langen Jahren wartete ich sehnsüchtig auf den letzten Teil der Cupido-Reihe und somit auf den Triumph-Sieg Gut gegen Böse – aber weit gefehlt. Das Buch ist in den ersten Teilen sehr spannend geschrieben, erfährt dann aber im letzten Teil ein brutales, viel zu schnelles Ende. Es verbleibt bei der Ankündigung des anstehenden Kampfes bzw. der Kampf mit den verbliebenen Bösewichten?! So viele offene Fragen, ein unnötiger brutaler Mord am Ende, unglückliche Hauptprotagonisten und dann wieder CJ. Die einzige, die scheinbar endlich zumindest ein wenig Gerechtigkeit erfährt. Wobei man sich wundern darf, wie es kommt, dass ihr Chef sie nach alle den Jahren des Davonlaufens und Decknamentragens noch mit Kusshand zurück in der Staatsanwaltschaft haben will….. ?! Jilliane Hoffman schafft es in diesem Buch nicht, die Geschichte um Daria und Manny an die von CJ und Dominique zu binden und lässt den Leser mit einer Kurzzusammenfassung der Ereignisse aus Buch 1 und 2 zurück, denn mit den Hauptprotagonisten aus Argus wird ja keine Fortsetzung mehr möglich sein. Man fühlt sich kaum einen Schritt näher an der Auflösung der ganzen Snuff-Mord-Geschichte, als nach Morpheus. Es begann so vielversprechend, um dann desaströs zu enden. Trotz der aufgebauten Spannung oder gerade aufgrund dieser vergebe ich zwei Sterne. Für den Inhalt würde ich lediglich einen geben. Die größte Kritik bezügliches dieses Buchs (Achtung Spoiler): warum beschreibt die Autorin 400 Seiten lang einen neuen sympathischen Charakter im Kampf gegen das Böse – Daria - , den sie dann qualvoll und brutal aus dem Leben (Buch) streicht. Das Buch lässt einen unzufrieden im Hinblick auf die Auflösung der angefangenen Geschichte aus Teil 1 sowie 2 und mit einem richtig schlechten Gefühl zurück. Sehr sehr schade.
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56 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit „Cupido“ und „Mopheus“ hat Julianne Hoffman bereits zwei Thriller um den Detective Manny Alvarez veröffentlicht, der dort gemeinsam mit der Staatsanwältin C.J. Townshead ermittelte. In ihrem dritten Krimi „Argus“ hat Alvarez die junge Staatsanwältin DeBianchi an seiner Seite, um einen besonders perfiden Fall zu lösen, bei dessen Aufklärung nur der Serienmörder Bill Bantling helfen kann. Derweil hat sich Christina Towns alias Claire Joanna alias C.J. Townhead in Santa Barbara niedergelassen und arbeite dort wieder als Staatsanwältin. Geschickt verwebt Julianne Hoffman diese beiden Handlungen und strickt daraus eine hochspannende Story, die sich immer wieder anders als erwartet entwickelt. Natürlich lässt die Autorin auch hierbei wieder viele Details aus dem amerikanischen Justizsystem einfließen und flicht eine ebenso kurze wie romantische Liebesgeschichte ein. So hat „Argus“ einmal wieder alles, was man von einem guten US-amerikanischen Thriller erwarten kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2014
Der dritte Teil der C.J. Townsend Reihe ist wie gewohnt spannend. Leider werden sehr oft parallelen zu Band 1 und Band 2 gezogen, da die neue Staatsanwältin Daria DeBianchi, welche im Argus Band im Mittelpunkt spielt durch einen neuen Mordfall in Miami damit in Verbindung kommt. Für Leser, welche die ersten beiden Bände nicht kennen, wird zwar eine Art Rückblick gewährt dieser ist aber nicht immer ganz verständlich. Hätte ich die ersten beiden Bände nicht gelesen, hätte ich mir mit Argus etwas schwer getan. Meine Empfehlung deshalb die ersten beiden Bände zu lesen und Argus zeitnah hinterher. So hat man die Fakten aus "Cupido" und "Morpheus" noch im Hinterkopf. Alles in allem aber ein spannendes Buch mit einigen Highlights.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2013
Insgesamt hat mir das Buch - ich hab es auf dem Kindle gelesen - gut gefallen und es hat mich gefangen gehalten. Hoffmanns Schreibstil ist sicher für den hochkarätigen Literar recht einfach gestrickt, für den durchschnittlichen Nachmittagsleser wie mich jedoch ansprechend und kurzweilig.

Ich bin großer Thrillerfan und möchte beim Lesen, ich gebe es offen zu, eben genau diesen Thrill auch habe. Daher mag ich Bücher, die wesentlich deutlicher als "Argus" zwei Handlungsstränge haben: der Killer und das Opfer vs. Ermittlerteam. Grob geschätzt ist in diesem Buch 90% Ermittlung und die restlichen 10% entfallen auf den Thrill. Das kranke, verstörende Hauptthema des Buches "Snuff & Snuffszene" kommen für meinen Geschmack viel zu kurz.
Ich brauche keine detaillierten Folterszenen, aber ich hätte gerne mehr über die Mitglieder "des Clubs" erfahren. Sie bleiben jedoch schwammig im Hintergrund, die Drahtzieher lernt man gar nicht kennen.
Wie kommt man dazu, wie nimmt man Kontakt auf, wer wählt die Frauen, wie kommunizieren die untereinander, wie trifft man sich in virtueller Form ?
Da hätte ich mir einen größeren Anteil der dunklen Seiten des Buches gewünscht.

Teilweise ermüdend und für den Laien unverständlich (für mich zumindest) waren die ausgedehnten Diskussionen im Gericht, zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Viele Begriffe musste ich googeln und habe dann immer noch nicht verstanden aus welchen Grund der Durchsuchungsbefehl - bei dem sogar Beweismaterial gefunden wurde - ungültig war. Zum Gesamtverständnis des Buches und seiner Story habe ich es letztendlich nicht gebraucht, aber es hat teilweise ermüdet.

Das Ende des Buches hingegen fand ich, im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten, ziemlich gut. Ganz klar, dass es hier weiter gehen wird und wir in einem Folgeroman dann hoffentlich auch Mitglieder des Clubs und ihre Beweggründe, ihre dunklen Seiten, kennen lernen dürfen. DAS macht nämlich einen Thriller für mich auch aus !

Insgesamt also eine Kauf- bzw. Leseempfehlung von mir. Für zuviel Justizgesabbel und etwas zu wenig Thrill jedoch jeweils einen Punktabzug.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2015
Ich habe alle Bücher der Autorin gelesen und zweifellos ist sie auf dem Gebiet der Justizthriller eine der international anerkanntesten Autoren. Das Buch ist auch empfehlenswert und dennoch was ich immer wieder enntäuschend finde sind die Schlussteile..... Könnte durchaus sein, dass dieseine gewisse Strategie verfolgt um noch mehr ihrer Bücher zu verkaufen. Das ENDE ist einfach mal wieder unzureichend
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Dezember 2012
Vorab möchte ich betonen, dass ich die beiden Vorgängerromane um den Detective Manny Alvarez ("Cupido" und "Morpheus") nicht kenne und somit völlig unvoreingenommen und ohne jede Erwartung begann das Buch zu lesen.

Der erste Teil des Buches fesselte und schockte mich zugleich so sehr, dass ich erst gar nicht wusste, was das mit dem Roman nur werden soll. Wirklich sehr vielversprechend. Danach geht dann erst die eigentliche Handlung los, Teil 1 würde ich eher als eine Art Prolog bezeichnen.

Zunächst einmal lernt der Leser Staatsanwältin Daria DeBianchi kennen, die einen Mordfall zu klären hat. Eine junge Frau wurde bestialisch zugerichtet aufgefunden, offenbar vergewaltigt und gefoltert. Bei der Aufklärung des Falls wird Daria von Detective Alvarez unterstützt, einen Riesen von Mann, von dem sie so gar nicht weiß, was sie von ihm halten soll. Im Laufe der Ermittlungen wird schnell klar, dass der Mord an Holly Skole nicht der einzige seiner Art ist und die Vermutung liegt nahe, dass hier ein Snuff- Club sein Unwesen treibt und nur einer weiter helfen kann, der Serienmörder Bill Bantling, den die Medien als Cupido kennen. Nebenher wird man Begleiter von C. J. Townsend, die früher einmal mit Alvarez zusammengearbeitet hat und selber Opfer von Bantling gewesen ist. Beide Handlungsstränge haben nur bedingt etwas miteinander zu tun und finden mehr oder weniger am Ende des Romans mehr schlecht als recht zusammen.

Jilliane Hoffman hat eine ansprechende und fesselnde Art zu schreiben, keine Frage und man merkt auch, dass sie selber einmal Staatsanwältin gewesen ist und sich bestens auskennt. Gut gefallen hat mir vor allem, wie sie die Gefühlswelt der Staatsanwältin Townsend beschreibt, die selber Opfer eines Verbrechens gewesen ist und sich immer noch verfolgt fühlt und kaum ein normales, freies Leben führen kann. Auch die Idee des Snuff- Clubs habe ich so noch nicht gelesen und die Opfersequenzen waren wirklich angsteinflößend.

Dennoch hat mich das ein oder andere gestört. Ich glaube, dass die Story auch ohne die ständige Erwähnung der Vorgängerfälle Cupido und Morpheus ausgekommen wäre, ein paar Sätze zu Bantling hätten mir auch gereicht. Leser, die die anderen Bücher kennen, werden von dem ständigen Ansprechen der anderen Fälle sicher schnell genervt gewesen sein. Die Autorin hätte dann allerdings mehr machen müssen, um ihren Fall spannend zu gestalten. Auch gestört hat mich die holprige Liebesbeziehung zwischen Daria und Manny, da hätte die Autorin entweder alles geben müssen oder diese ganz weglassen sollen, denn so war diese leichte Anbandelung eher nervig.

Äußerst unbefriedigend fand ich den Schluss, der so plötzlich kam und aus meiner Sicht doch viel zu einfach gestrickt war. Ich möchte an der Stelle nichts verraten, aber man verfolgt fast 450 Seiten lang mit Spannung den Fall und auf den letzten 40 Seiten passiert dann so viel auf einmal, dass ich das als Leser nicht abkaufen kann, dass es so einfach ist. Für mich wirkte das mehr hingeklatscht, dass man nach fast 500 Seiten nun endlich mal zum Ende kommen muss, natürlich mit Cliffhanger.

Fazit: Die Idee der Story war wirklich gut und schreiben kann Frau Hoffman auf jeden Fall, allerdings konnte mich dieser Thriller nicht vollends überzeugen. Nur bedingt zu empfehlen!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier haben schon viele geschrieben, dass es sich um den „3. Aufguss“ handelt. Das ist auch leider nur allzu wahr , und wie es mit Aufgüssen so ist, werden sie nicht besser sondern dünner und weniger gehaltvoll.
Streckenweise wurde umfangreich aus dem ersten Band „Cupido“ nacherzählt, was für den Leser, der sich noch gut daran erinnert, doch ermüdend war. Auch „Morpheus“ wurde noch einmal rekapituliert. Okay, für die, die beide Bücher noch nicht kannten sicher interessant. Aber viel zu episch ausgewalzt und mit den ganzen Emotionen der betroffenen Staatsanwältin C.J. Townsend gekrönt. Gähn…Die Staatsanwältin Daria, die in diesem Buch zusammen mit Manny Alvarez (der als Ermittler auch aus den beiden Vorgängerromanen bekannt ist) gegen einen brutalen Mörder Anklage erhebt, reichte wohl als Protagonistin nicht aus, um genug Spannung zu erwecken. Sympathisch oder charismatisch fand ich sie allerdings auch nicht. Der aktuelle Fall beschränkt sich bis auf ein paar kurze spannende Szenen auf juristisches Geplänkel und Ermittlungsarbeit. Da musste dann für etwas mehr „Gehalt“ doch wieder C.J. Townsend herangezogen werden und auch der Täter „Cupido“ wurde noch mal wieder ins Spiel gebracht. Richtig daneben fand ich aber den Schluß. Vorher alles so detailliert und dann plötzlich hopplahopp und fertig?? Es wird wohl noch einen vierten Aufguss geben, für den man sich einen großen Teil aufgehoben hat, denn „fertig“ kann ich hier eigentlich nicht sagen. Aus der Story hätte viel mehr gemacht werden können und es hätte viel mehr Nervenkitzel, so wie in „Cupido“ geben können. Schade.
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am 15. August 2015
ich war nach „Morpheus“ ziemlich verärgert, aber „Argus“ ist noch mal eine Nummer für sich. Wer sich jetzt fragt, weshalb ich mir dieses Buch angetan habe, wenn „Morpheus“ schon nicht mein Ding war – ich habe alle drei Bände zusammen gekauft.

„Argus“ ist zwar wieder spannender als der Lückenfüller „Morpheus“ mit seinem an den Haaren herbeigezogenen Pseudo-Plot, kommt aber ebenfalls nicht an „Cupido“ heran. Es gibt wieder jede Menge Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten. Die Protagonisten handeln teilweise sehr irrational und so impulsiv, dass man sich fragt, wie sie je zu ihren Berufen, geschweige denn Positionen gekommen sind. Am Ende sind – Achtung, Spoileralarm - zwei der Hauptfiguren tot, eine auf sehr deprimierende Weise, der titelgebende Fall wird überhaupt nicht aufgeklärt und das Ganze endet in einem Cliffhanger. Im Prinzip kann man sagen, dass das ganze Buch nur ein Präludium für einen offensichtlich geplanten Band 4 ist. Soviel dazu, dass im Zusammenhang mit Cupido/Morpheus/Argus häufig von einer Trilogie gesprochen wird.

Christina Town aka C. J. Townsend aka Chloe Larson taucht erst spät im Buch auf und läuft bis zum Schluss in einem separaten Handlungsstrang mit. Manny Alvarez, der in „Cupido“ kaum eine Rolle spielte, dann in „Morpheus“ zu Dominick Falconettis Sidekick wurde, um in „Argus“ schließlich eine Hauptrolle zu übernehmen, für die er eigentlich gar nicht geeignet ist, bandelt mit der neuen Staatsanwältin Daria an, eine Verbindung, die man sich gar nicht so genau vorstellen kann und will. Diese neue Staatsanwältin, die – welch ein Zufall – auch wieder klein und zierlich ist und – noch mehr Zufall – ebenfalls die Gewohnheit hat, sich heimlich in die Wange zu beißen, um ihre Mimik unter Kontrolle zu halten, führt sich auf wie ein unreifer Teenager und auch sie scheint ihr Gefühlsleben nicht auf die Reihe zu bekommen, schon gar nicht, wenn sie sich einen hinter die Binde kippt, was dann auch noch zum Verlust ihres Urteilsvermögens führt.

Insgesamt hinterlässt das Buch einen schalen Geschmack und ich zumindest habe mich auch etwas verschaukelt gefühlt, da keines der drei Bücher darüber aufklärt, dass es sich eigentlich um einen bislang dreibändigen Fortsetzungsroman mit offenem Ende handelt. Hier wird offensichtlich versucht, möglichst lange auf der Erfolgswelle des Erstlingswerkes zu reiten, was verständlich ist, aber etwas mehr Transparenz statt irreführender Klappentexte wäre schon schön.

Ich hätte auch schon einen Titel für Band 4: Phönix – denn das Ende von „Argus“ lässt ahnen, dass C. J. Townsend gleich diesem aus der Asche aufsteigen wird und – vielleicht – diesen Fall, der nun seit dem Ende von „Cupido“ angedeutet wird, zum Showdown führen wird. Wobei man sich fragt, was künftig ihr Modus operandi sein wird, nachdem sie vollends das Recht zugunsten der Gerechtigkeit aufgegeben hat. Menschlich gesehen ist das für den Leser zwar befriedigend, aber bedenklich bleibt es trotzdem.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass sich auch diesmal Übersetzer und Lektoren stellenweise nicht mit Ruhm bekleckert haben. Aber das fällt schon fast nicht mehr ins Gewicht.
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In New York verlässt die Steuerberaterin Gabriella zusammen mit dem attraktiven Reid eine Bar und begleitet ihn nach Hause. Die Kameras in Reids Wohnung sieht sie zu spät, viele Augen sehen ihr beim Sterben zu. Einige Jahre später werden in Miami immer wieder die grausam zugerichteten Leichen junger Frauen gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat schnell einen Verdächtigen. Alle Indizien sprechen gegen ihn, eigentlich ein wasserdichter Fall. Doch dann nimmt der Indizienprozess eine erschreckende Wendung und der jungen Staatsanwältin Daria DeBianchi und Detective Manny Alvarez bleibt nichts anderes übrig, als Kontakt mit William Bantling aufzunehmen. Cupido sitzt seit zehn Jahren im Todestrakt des Florida State Prison ein und ist zu einem Deal mit der Staatsanwaltschaft bereit, einem Deal mit einem sehr hohen Preis. …

Der Prolog führt den Leser einige Jahre zurück zur schicksalshaften Begegnung von Gabriella mit Reid, einem äußerst charmanten, attraktiven jungen Mann, zu dem Gabby sich gleich hingezogen fühlt. Schon leicht angeheitert folgt sie Reid nach Hause, eine tödliche Entscheidung für die junge Steuerberaterin. Danach wechselt Jilliane Hoffman schnell zum aktuellen Fall in Miami und zu ihrer Protagonistin Daria DeBianchi.

Die Staatsanwältin mit italienischen Wurzeln, die mit ihren knapp 1,50m und den rotbraunen Haaren so gar nicht wie eine Italienerin aussieht, sieht in dem aktuellen Prozess ihre Chance, um die Karriereleiter hinaufzusteigen. Angeklagt ist ein junger, attraktiver wie reicher Mann, der sich medienwirksam von seinen Anwälten vertreten lässt. Schlecht an dem Fall ist, dass alle Anklagepunkte sich rein auf Indizien stützen und Jilliane Hoffmann erklärt hierbei auch anschaulich und verständlich das komplizierte Verfahren bis ein Fall schließlich vor einem Geschworenengericht landet.

Der Fall entwickelt sich äußerst komplex, in dessen Verlauf auch C.J. Townsend eine Rolle spielen wird, die Staatsanwältin, welche Cupido vor rund 10 Jahren in die Todeszelle geschickt hat. Und auch Manny Alvarez ist ein alter Bekannter und hat bereits bei dem Cupido- wie auch beim Morpheus-Fall mitgearbeitet. Daria und Manny arbeiten eng zusammen, Streitereien zwischen den beiden so willensstarken Charaktere sind vorprogrammiert und Jilliane Hoffmann nimmt sich auch Zeit, etwas auf das Privatleben von Daria einzugehen.

Die reine Thrillerstory hat die Autorin vielschichtig, wendungsreich und hochspannend angelegt, zumeist verfolgt man die Arbeit von Daria und Manny, ab und an wechselt die Autorin aber auch zu C.J. und mit der Zeit erfährt man auch die Hintergründe zu Cupido und Morpheus, was nicht ganz verkehrt ist, da die Veröffentlichungen der beiden Vorgänger der Trilogie ja schon ein wenig her sind.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der Trilogie, dessen Ende jedoch Hoffnung auf einen Fortgang der Geschichte macht.
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