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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
158
3,4 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:4,65 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 23. März 2013
Als leidenschaftlicher Gears Spieler und Sammler und Riesenfan des Franchises habe ich mir natürlich direkt die volle Packung gepreorderd mit T-Shirt, Steelbook etc. und habe den Release sehnsüchtigst erwartet.

Als das Spiel ankam bin ich direkt in den Multiplayer eingestiegen und habe Abends die Kampagne gespielt und was soll ich sagen...es ist definitiv anders..nur leider nicht besser. Fangen wir zunächst mit der Kampagne an:

Nachdem ich von den fragwürdigen Entscheidungen gehört habe, die den Multiplayer betreffen, dachte ich noch: Naja zumindest wird es wieder eine Hammerkampagne geben mit denkwürdigen Momenten, coolen Sprüchen und vllt den ein oder anderen interessanten Hintergrundinformationen bezüglich der Charaktere. Komplette Fehlanzeige! Die Kampagne ist dermaßen enttäuschend und das Storytelling unterirdisch! Es kommt während der gesamten Hauptkampagne kein Gears feeling auf, obwohl doch gerade der E-Day soviel Potential hat Emotionen zu transportieren und Fronten zu klären, das Feindbild in seiner Grausamkeit darzustellen und dem Spieler Antrieb zu geben ihm den Gar aus zu machen. Nichts.

Wer es noch nicht wissen sollte, die Kampagne wird in Rückblenden erzählt, bzw. man spielt die Aussagen der angeklagten Kilo Squad Member (Baird,Cole,Sofia und Paduk) nach. An für sich ja mal eine gute Idee...aber nur leider erschreckend schlecht umgesetzt. Hier hätten man doch die Chance gehabt soviel Abwechslung ins Spiel zu bringen, dadurch das die Handlung nur sehr lose miteinander verknüpft ist und man Handlungssprünge zu interessanteren Gegebenheiten hätte machen können! Nein es kommt gar nichts! Dazu werden die Charaktere nichtmal richtig eingeführt und Charakterentwicklung ist ebenfalls nicht vorhanden! Ich bin wirklich niemand der bei Videospielen und insbesondere bei Gears storytechnische Meisterwerke erwartet, mir hat Gears 1 schon völlig ausgereicht, 2 war Klasse und 3 ebenso! Aber Judgment wirkt einfach sehr sehr zusammengeschustert und abgehackt. Dies wird noch verstärkt durch diese Sternbewertung die man sich alle 5 Minuten ansehen muss und einen komplett aus der "Story" werfen. Das ist ein Arcade Gears und versuchst es nichtmal zu verbergen. Zwischensequenzen beschränken sich zu 95% auf: "Wir öffnen zusammen eine Tür" und sprechen einen -selbst für GoW- Verhältnisse dummen Satz. der Antagonist des Spiels, der den Namen Karn trägt ist ein absoluter Witz und hält einem Vergleich gegen General Raam, Skorge oder Myrrah nichtmal im Ansatz stand. Außer der aus den Trailern bekannten Sequenz sieht man nämlich nichts von Ihm. Alles im Spiel ist so vorhersehbar und läuft nach dem gleichen Muster ab:

-Wir betreten ein Areal
-"Maaaaaden!!!"
-Wir schiessen alles nieder
-Sterneinblendung
-Türsequenz
-Wir betreten ein Areal
-"Maaaaaden!!!"
...

Viel mehr gibts in der Hauptkampagne nicht zu sehen. Gewohnte Kost, gewohnte Gegner, gewohnte Umgebung. Keine Miniaufgaben, keine Fahr oder Flugsequenzen, gar nichts. Nur rumlaufen und ballern. Abgerundet mit dem schlechtesten und uninspirierensten Bossfight der Gears Reihe. Absolut lahmes Ende. Positiv anzumerken ist die Gegner KI die nun tatsächlich des öfteren stark pushed, flankiert und einen wirklich aus der Deckung heraus zwingt. Dadurch sind die zahllosen Kämpfe tatsächlich intensiver geworden, wie es EPIC und PCF angekündigt haben.

Was mich wundert, ist dass es die kleine mitgelieferte 1 1/2 h Kampagne "Aftermath" tatsächlich schafft wieder Gears Feeling aufkommen zu lassen und die für mich das Spiel Kampagnetechnisch noch vor dem Totalausfall rettet. Böse Zungen behaupten ja, es hätte sich hier um eine zurückgehaltene GoW3 DLC Kampagne gehandelt, und wenn ich ehrlich bin, bin ich derselben Ansicht.
Während dieser 1 1/2 ist mehr Storytelling und vorallem Abwechslung geboten als während den kompletten 6-7h Hauptkampagne! Diese kleine Gears Nebengeschichte wird auch nicht andauernd durch dieses Sternesystem unterbrochen und bietet 2-3 abwechslungsreiche Momente, sowie mehr und bessere Dialoge. Es hat einfach Spass gemacht zu spielen und fügt sich nahtlos in die GoW3 Kampagne ein und beantwortet tatsächlich auch mal die ein oder andere Frage!

Die Grafik ist zugegebenermaßen wieder eine Pracht, sieht für mein Empfinden tatsächlich noch einen Ticken besser aus als Gears of War 3 und die Lichteffekte sind einsame Spitze. das veränderte Tastenlayout funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und passt perfekt zum gesteigerten Spieltempo. Gameplay auch gewohnt makellos und man fragt sich wie man die Sache eigentlich in den Sand setzen konnte.

Kommen wir nun zum Multiplayer:

Zunächst frage ich mich wer bei diesen Entwicklerstudios eigentlich in der Chefetage sitzt und die Entscheidungen trifft!?
die Rausnahme der Locust aus den Versus Multiplayer Modi ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Fans. Die Rausnahme des Horde-Modus ist zudem ein ebenso nicht nachvollziehbarer Schritt, handelte es sich doch dabei um den Lieblingsmodus vieler Spieler!? Wie oft habe ich in Foren gelesen dass sich die Leute das Game nur wegen "Horde" zulegen wollten und Epic diese Kundenschicht durch die Verstümmelung dieses Spielmodi verlorengegangen ist. Applaus!

Das Spiel kommt standardmäßig mit 4 Multiplayer Maps, welche allesamt gut aussehen, sich gut spielen lassen und auch recht abwechslungsreich daherkommen. Dass es nur 4 Maps gibt, ist für mich persönlich kein Kritikpunkt, da die Maps dermaßen gigantisch sind, dass pro Map durchaus mindestens 2 Maps der alten Gears Teile reinpassen. Die unterschiedlichen Ebene bringen zudem viel Abwechslung ins Game und man hat erstmals das Gefühl sich wirklich 100 % frei auf der Map bewegen zu können. Gute Maps wie ich finde. Die neuen Waffen machen auf mich auch allesamt einen vernünftigen Eindruck, für mich wirkt keine Waffe zu stark oder deplatziert (vorallendingen die Breechshot ist ein absoluter Kracher und macht unheimlich Spass zu spielen). Die Leute die durch die Herausnahme von DBNO (Down but not Out) Angst hatten, der Multiplayer entwickelt sich zu einem reinen Rifle game, die kann ich beruigen, alle Modi in denen ich gespielt habe, sind weiterhin ein absolutes Gnasherfest! das Bulletspongig ist weiterhin ein großes Problem und wird denke ich auch noch einen patch spendiert bekommen.
(Hoffe ich zumindest). Das sog. Two piecing (also der Nahkampfangriff) ist lächerlich stark geworden und die einzige Waffe die ich als übermächtig erachten würde ist tatsächlich der Scorcher geworden, der den Gegner wirklich in einem Augenblinzeln erledigt!(Bin auf die kommenden Patches gespannt).Der neue Free-for-All Modus macht durchaus spass und spielt sich sehr flott, actionreich und angenehm. Taktik geht in diesem Gears Teil leider komplett flöten durch das sehr hohe Spieltempo. Einzige Ausnahme bildet hier der neue Overrun Modus, der durchaus Suchtpotential mit sich bringt (vorrausgesetzt man spielt mit mehreren Leuten). Der Overrun Modus ist quasi ein Hybrid aus Bestie und Horde und zwingt einen schon zu gutem Teamplay und Kommunikation um sein Ziel zu erreichen. Wie lange die Motivation aber bei den 4 Maps bleibt sei mal dahingestellt, da man nach 2-3 Durchgängen auf jeder Map eine ideale Strategie entwickelt hat und wenig unvorhersehbares passiert. Aber im April kommt ja schon ein kostenloses DLC und wir werden weiter gefüttert!

Fazit: Auch bei den vielen Kritikpunkten ist Gears of War Judgment weit davon weg, schlecht zu sein und hat durchaus auch seine positiven Seiten! Gampelay, Grafik und die neuen Modi können durchaus überzeugen, leider mangelt es stark an Atmossphäre sowohl on als auch offline (Locust Forever!) Hätte ich niemals gedacht sagen zu müssen, als jemand der alles was mit Gears zu tun hat verschlingt, aber unbedingt haben muss man diesen Teil nicht!

UPDATE 05/04: Ich habe nochmals die Gesamtbewertung dieses Spiels gesenkt aus folgendem Grund:

Hier ging es nie darum Gears zu revolutionieren, sondern einzig und allein ums schnelle Geldscheffeln und das Öffnen des Spiels für den Casualmarkt. Es ist wirklich widerlich mit anzusehen wie weit es gekommen ist. Gears war im MP immer ein Spiel für Core Gamer, bei dem man lernen musste zu spielen, besser wurde und NUR der Skill entscheidend war. Mit Judgment ist nun jeder Anfänger in der Lage den erfahrensten Gears Spieler über den Haufen zu schiessen. Warum gibt es kein DBNO mehr? Warum nur eine Startwaffe? Warum gibt es keine Locust im MP? Warum kein Horde Modus? Warum wurde der Active D-Boost entfernt? Warum ist die Kampagne so katastrophal? Warum ist das Two-Piecing wieder zurückgekehrt? Warum dieses lächerlich kleine Char-rooster? Warum hat Epic nicht von vorneherein auf die Altgedienten Gears Fans gehört? Diejenigen die das Spiel tatsächlich spielen, seit Jahren, die wahren Fans, die die all ihr Geld in Waffentarnungen, Hintergründe, Spielerbilder oder DLC gesteckt haben, einfach weil es ihnen das Spiel wert war? Die Foren sind übergekocht mit Petitionen um das Spiel vor Release noch zu retten, aber Epic wollte das schnelle Geld und hat sich nicht darum gekümmert was die echten Fans wollen, die Gears dahin gebracht haben, wo es heute ist. Die Quittung hat Epic jetzt bekommen mit katastrophalen User Score Bewertungen (Metacritic) und Patch um Patch der veröffentlicht wird. Im offiziellen Epic Games Forum sind die Entwickler jetzt neuerdings wieder auf Kuschelkurs gegangen und haben schon durch die Blume gesagt, dass sie einige Fehler gemacht hätten. Dies rührt jedoch nicht aus Einsicht, sondern vielmehr daher, dass die Judgment Verkaufs und Online Spieler Zahlen rapide fallen und Epic/PCF ihre Fälle wegschimmen sehen. Dieser heuchlerische "Fanservice" hat mich dazu veranlasst die Bewertung weiter zu senken!
1515 Kommentare| 88 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2013
Um es mal vorweg zu nehmen:
Alle denen der "Horde"-Modus in Gears of War 3 gefallen hat und die diesen ausgiebig gespielt haben, werden mit GoW: Judgment nicht wirklich glücklich. Der gute alte Hordemodus fehlt komplett. Jedenfalls in dieser Form.

Neu ist der "Overrun" oder "Überleben" Modus in dem ein Stellungskampf gegen NPCs oder andere Spieler gewonnen werden muss. Dabei tickt die Uhr gnadenlos. Schafft man es als angreifendes Team nicht rechtzeitig den Kontrollpunkt einzunehmen ist das Spiel gelaufen. Schaffen es beide Teams jeweils den letzten Kontrollpunkt (immer ein Generator) einzunehmen entscheidet die benötigte Zeit über Sieg oder Niederlage.

An sich eine sehr schöne Idee. Allerdings ist wird der "Überleben"-Modus in dem man gegen NPCs kämpft und insgesamt 10 Angriffswellen überstehen muss wenig frequentiert, was für Gelegenheitsspieler nicht von Vorteil ist. Denn sich in Overrun gegen Progamer zu behaupten die ein gut eingespieltes Team bilden ist fast ein Ding der Unmöglichkeit und endet oft in Verzweiflung. Nun ist ja gerade die Taktik und Teambildung wichtig für den Sieg, keine Frage. Wäre da nicht wie schon in GoW 3 die ungleiche Teamaufteilung beim Kartenwechsel durch die oft Neulinge in das eine und Spieler mit deutlich mehr Erfahrung zusammen in das andere Team geworfen werden... Viel spaß beim verlieren...
Anfangs waren auch nur 4 Karten für diese Modi verfügbar, was etwas eintönig war. Nun gibt es kostenfreie und kostenpflichtige DLCs die dieses Manko etwas ausbügeln.

Die restlichen Multiplayer-Modi sind Genreüblich und gut gemacht.

Wofür man GoW 4 allerdings sehr loben muss ist die aufgepeppte Storyline in der man sich diversen Zusatzherausforderungen stellen und zusätzliche Charaktere für die MP-Modi freischalten kann. Die Inszenierung der Kämpfe und die Zwischensequenzen sind GoW-typisch genial.

Gut finde ich auch die entschärften Medaillenherausforderungen und Erfolge. Wenn ich an GoW 3 zurückdenke und die Bedingungen für die Onyxmedaille "Verschwendete Jugend".... Die hat ihren Namen mehr als verdient.
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am 18. März 2014
Bevor ich mir GOW:Judgment gekauft habe, hatte ich GOW3 gespielt und war schon da beeindruckt von der guten Mischung aus Story, Schießereien und grafischer Finesse. Keine schwere Kost mit vielen storytechnischen Wendungen, kompliziertem Gameplay oder tiefen Einblicken in die Persönlichkeiten der Charaktere, sondern leichte Kost die man immer mal wieder mit Begeisterung spielen kann. Ein Actionhit! Einer, der in der Sammlung von Action und Shooterfans auf keinen Fall fehlen darf.

GOW:Judgment bleibt GOW3 hierbei treu. Die Story ist gut für einen Shooter, auch wenn mir die Story von GOW3 einen Tick besser gefallen hat. Die Schießereien sind hingegen heftiger und besser geworden. Und bei der grafischen Umsetzung hält man weiterhin eine Spitzenplatzierung unter den XBOX360-Konsoletiteln. Sound und Grafik möchte ich nochmal hervorheben. Wirklich top! GOW wird immer schnell als sinnfreies Ballerspiel abgestempelt und mit GOW:Judgment nähert man sich zumindest im Multiplayer etwas diesem Vorurteil an, allerdings empfinde ich die taktische Finesse mit Ausnutzung von Deckungen, Nutzung von Granaten, Deckungsfeuer, Teamwork, Wiederbelebungen und Nahkampfalternativen als taktisch weitaus besser umgesetzt als das sinnlose "run & shoot" von Call of Duty oder Battlefield.

Das Spielen von GOW1-3 ist nicht notwendig, da die Story von GOW:Judgment an einem völlig anderen Punkt ansetzt. (Beim Spielen von GOW3 hingegen, hätte ich mir schon gewünscht vorher die ersten beiden Teile gespielt zu haben.)

Der Mehrspielermodus überzeugt mit frischen Ideen, die vorallem Newcomer zur GOW-Reihe begeistern werden. Alte Hasen werden hingegen früheren Modi nachtrauern, dass sollte aber nicht von einem Kauf abschrecken.

GOW:Judgment kann offline mit zwei Spielern an einer Konsole gespielt werden. Sowohl die Kampagne als auch die Multiplayeralternativen. Im Multiplayer kann man sich bei einigen Spielmodi durch KI's unterstützen lassen. Durchaus gelungen.

Für mehr Spieler benötigt man allerdings einen Systemlink (zwei Konsolen -> Kampagne und Multiplayer zu viert! (unbedingt einmal ausprobieren) oder geht Online.
Ich persönlich finde es außerdem schade, wenn die Charaktere der Story etwas blass bleiben und kaum Gefühle im Spieler wecken können. Das ist bei so einem Titel allerdings eine rein subjektive Sache.

- 1 STERN
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am 11. April 2014
Versand und Verpackung einwandfrei,
die Aktion bestimmt das Spiel. Es geht zügig voran und beinhaltet nur wenige Momente der Ruhe. Gegner (die gesamte Madenfamilie) kommt in Scharen und wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (von Lancer bis zum Mulcher) platt gemacht. Allein für dieses Gemetzel hätte ich gern 6 Sterne vergeben.......doch jetzt das ABER.
Die eigentliche Story ist dünn und es werden nur wenige Informationen weiter gegeben. Es handelt sich hier ja um den D-Day, das müsste doch mehr Erwähnung finden (wer-warum-wieviel :-) ? ). Die einzelnen Abschnitte sind zu kurz. Die Dialoge sehr kurzsilbig....okay waren sie immer aber diesmal noch nicht einmal cool.
Positiv finde ich, dass nun das Granatenwerfen deutlich einfacher geworden ist und auch das Wechseln der Waffe ist nun endlich zeitgemäß und deutlich intuitiver. Die musikalische Untermalung war gut, erreichte allerdings nicht die Klasse der anderen Teile.

Kurzum ein guter Shooter, den ich empfehlen kann
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am 24. März 2014
Eingefleischte Fans der Reihe kommen einfach nicht drumherum. ABER (!) es ist mit Vorsicht zu genießen...
Das Spiel ist keine Fortsetzung der Gears of War Reihe, sondern erzählt in der Zeit vor den 3 Vorgängern.
Quasi in der Zeit als Locus angefangen haben alles in Schutt und Asche zu legen.
Bevor ich jetzt hier groß über die Story erzähle komme ich gleich auf den Punkt.
Optisch mal wieder ein Meisterstreich, obwohl es ein großes Farbspiel hat, kommt die Atmosphäre Düster rüber.
Was neues war der Spielmodus, wo man im Story Modus Herausforderungen annehmen konnte um Sterne zu verdienen. Mit diesen Sternen wiederum konnte man Sachen frei schalten.
Die Herausforderungen brachten Abwechslung in das Spielgeschehen (da man Quasi das Spielt was der Hauptcharackter erzählt) welche die Mission teilweise schwieriger gestalten, aber auch manchmal ziemlich vereinfacht.
Was mich bei Nachfolgenden Spielen einer Reihe stört die die Vorgeschichte erzählen, sind neue Monster oder Waffen die dann in den Teilen davor (obwohl sie Zeitlich in der Zukunft spielen) nicht da sind. Aber ich bin da jetz mal nicht so ;)
An sich ist der Story Modus nicht schlecht, aber man ist meiner Meinung nach, nicht so in das Geschehen gefesselt und baut eine Bindung zu den Charakteren auf, wie in den anderen Teilen,
Ich finde, da macht das Spiel noch einiges mehr her, aber das fehlt hier einfach.
Ich habe es auch relativ schnell durchgespielt und bin am Ende dagesessen und habe gedacht, "Ok... Was läuft im Fernsehen?"
Es ist eine nette Ergänzung zu der Geschichte, aber definitiv kein Highlight
Der Story Modus hat mir überhaupt nicht gefallen.
Der Einzigste Online Modus wo mal 30 min Spaß brachte war der, wo man als Mensch im Team einen Punkt beschützen muss, und das gegnerische Locus Team versucht diesen zu zerstören.
Das wars aber auch schon.
Die anderen Modi sind mir auch überhaupt nicht im Gedächtnis geblieben.

Fazit: Eine nette Ergänzung, aber definitiv nicht der beste Teil und Höhepunkt der Reihe. Story Modus ist schnell durch und Online ziemlich langweilig
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am 6. Juli 2013
Ja das liebe Gears of War. Bin seit dem 1.Teil dabei und muss sagen, dass mich die Reihe wegen ihrer bombastisch-blutigen Inszenierung von Beginn an gefesselt hat. Storytelling bei Sci-fi-Horrorshootern sei mal nebensächlich.
Über so Sachen wie Framerate,Tearing und Pixelblabla schreibe ich nicht,dass sollen andere machen.
Spassfaktor: ist gegeben aber allein wirds schnelldröge. Ist auf Coop ausgelegt und Coop ist für einen Solo Gamer wie mich
pures Gift. Dennoch macht die Alienhatz Laune und wenn die Kettensäge sich ins Fleisch der Locust bohrt fetzt
das schon ein bissel:)
Wiederspielwert:...nur wenn noch jemand mitspielt

Umfang:naje,die Solo Kampagne habe ich in knapp fünf Stunden auf mittlerem Niveau durchgezockt,dass ist schon ein wenig mager
und das reissen auch die Extralevel und die Matches nicht raus
Story:...nun mach ichs doch...die Story ist ähnlich Gulasch wie die 2431 toten Locust die mir vor Füssen liegen. Die Trilogie
hatte noch eine unterhaltsame Geschichte zu bieten,hier schauts mehr aus wie Grundsuche nach hirnentleertem Gemetzel.
Fazit:macht Laune ist aber weit weniger spassig wie die drei Vorgänger. Nichtsdestotrotz ist es eines der chicsten Games
für die X-Box 360
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am 24. März 2013
Ging eigentlich recht zwiespeltig an das neue GOW heran. Wurde dann aber doch recht überrascht. Spielerisch ist immer noch GOW , lediglich kleinere Steurungen wurden verändert. Zur Grafik muss ich sagen ist es eines der schönste nGOW Teile. Auch in sachen Sound brauch sich Game nicht verstecken. Das einzigste was mir persönlich fehlt ist ein 3D modus. Also die Technik passt. Aber mit der Story und erzählweise hapert es doch ein wenig. Zu unspektulär wirkt alles. Auch werden die neuen Charaktere ob gut oder böse schlecht erleutert. Also die Story plätschert doch ein wenig ideenlos langhin. Gut finde ich aber die neuen Waffen ,die zahlreich vorhanden sind.
Beim Multiplayer war ich glücklich und doch entäuscht. Spielerisch immer noch gleich geblieben nur mit schöneren Karten. ABER Für ein Vollpreis Spiel das für die große Onlinegemeinschaft bekannt ist nur 4 Karten bereitzustellen erzürnt mich schon fast und lässt wieder nach Abzocke glingen. Auch ein Kritikpunkt ist die größe der Karten. Zu groß teilweise. So kenn ich GOW gar nicht. Ewiges herumgesuche nach gegnern
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Die Gears of War-Trilogie ist eine der wenigen Shooter-Serien, die neben einem bombastischen Multiplayer auch immer eine ebenso unterhaltsame Kampagne bot. Nicht zuletzt aus diesem Grund gehört die Kettensägen-Party rund um Marcus Fenix und Co. für mich persönlich zum absolut besten, was man in diesem Bereich bekommen kann. Mit Judgment führen die Macher die Story rund um das Delta Squad allerdings nicht fort, sondern springen auf den momentan sehr beliebten Prequel-Zug auf. Es geht also um die Schlachten, die vor der Trilogie geschlagen wurden. Und ob der Trip zu den Anfängen gelungen ist bzw. mir gefällt, erfahrt ihr wie immer in den folgenden Pro/Contra-Zeilen.

--- PRO ---

+ Wie immer zunächst einmal ein Wort zur Grafik, denn die fällt ja bekanntlich zu erst ins Auge. Judgment holt wie schon Gears 3, alles aus der mittlerweile recht betagten 360 heraus. Somit ist der optische Unterschied zum großen Trilogie-Finale, verschwindend gering. Stört mich persönlich allerdings nicht die Bohne, denn Teil 3 bot bereits eine tolle Optik. Judgment tut es seinem Vorgänger....oder ähhh jetzt Nachfolger...also gleich und bietet erstklassige Charakter-Animationen, steile Texturen und tolle Effekte wie etwa Feuer etc.

+ Das Gameplay ist bis auf wenige Änderungen gleich geblieben, was großartig ist. Das heißt, auch in Judgment bekommt man die für meinen Geschmack besten blutigen Deckungsgefechte serviert, die die 3rd-Person-Sparte zu bieten hat. In Deckung hechten, blind heraus feuern, Stellungen schnell wechseln, mit Zoom herum ballern, Kettensägen-Action mit der B-Taste - alles der Serie üblich unkompliziert belegt und schnell verinnerlicht. Neu ist allerdings zum Beispiel, das die Waffe nun via Y-Taste und nicht mehr mit dem Digi-Pad gewechselt wird. Das ist besonders für Serien-Veteranen zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, geht aber nach kurzer Zeit erstaunlich schnell in Fleisch und Blut über, auch wenn mir die alte Variante ein wenig besser gefiel. Granaten muss man nun übrigens auch nicht mehr erst mit LT schwingen und dann mit RT Werfen – das wurde alles auf LB gelegt. Sprich halten und zielen, dann los lassen und PENG.

+ Mit roter Farbe geizten die Macher natürlich auch in Judgment wieder nicht und der Lancer geht aufs neue durch die Gegnerhorden durch wie durch Butter. Hinzu gesellen sich knackige Headshots, Hinrichtungen und jede menge Granatenexplosionen, die den Extremitäten eurer Gegner zu Leibe rücken. Das all das natürlich nicht unbedingt harmlos ausschaut und vielleicht auch nichts für schwache Mägen ist, muss wohl nicht betont werden. Aber das ist eben Gears Baby!

+ Die KI macht einen guten Eindruck und ist bereits auf Normal relativ fordernd. Geht es in Richtung Wahnsinnig, ist Teamgeist für den Erfolg wie immer unabdingbar, denn die Gegner schenken euch nichts. Klar, hier und da gibts wie immer einige virtuelle Hirnaussetzer wie etwa Locust, die hinter einer Deckung hocken und denen es vollkommen egal ist, das man einen halben Meter von ihnen entfernt, mit ratterndem Motor steht und sie gleich mit dem Sägeblatt kitzeln wird. Solche Momente hielten sich bei meiner Spiel-Session allerdings absolut in Grenzen, von daher ist das Ganze ehr witzig als ein Grund zum Kopfschütteln. Und auch die Mitstreiter KI macht nen sauberen Job. Sie rennen zwar in bester Gears-Manier gern mitten in die Action und setzen dabei alles auf eine Karte. Für mich relevant ist bei der KI der Kumpanen allerdings nur, ob sie mir zügig aufhelfen wenn ich mal am Boden bin, und das taten sie nonstop, von daher Top!

+ Eine große Neuerung ist, das man nun Sterne in einem Level erspielen kann, mit welchen sich Sachen respektive Erfolge freischalten lassen. Pro Abschnitt hat man immer die Möglichkeit, drei Sternchen zu ergattern. Und falls ihr jetzt denkt, "Hä, Abschnitte?", habt ihr richtig gelesen. Die Level sind nun in kleinere Abschnitte unterteilt, welche beim beenden immer mit einer Wertung eurer Leistung aufwarten und ihr stets die Möglichkeit habt, diese zu Wiederholen bzw. zu verbessern. Macht ihr beispielsweise viele Headshots oder Hinrichtungen, steigt die Wertung. Geht ihr häufig zu Boden, sinkt sie. Das wirkt frisch und bringt zusätzlich Kampfgeist in die Runde, auch wenn der Kampagnen-Effekt ein wenig darunter leidet. Wobei das auch nicht weiter wild ist, denn die Story ist in Judgment so flach wie ein Turnschuh, aber dazu später mehr. Ach und nur zur Info: Für den Spielfortschritt als solchen ist das ganze absolut irrelevant.

+ Eine weitere positive Neuerung in meinen Augen: Bei fast jedem Abschnitts-Start leuchtet ein dickes rotes Crimson Omen irgendwo an der Wand, welches so genannte deklassifizierte Missionen beinhaltet. Diese Missionen bieten leichte Veränderungen für den jeweiligen, vor euch liegenden Abschnitt, wodurch der Schwierigkeitsgrad angehoben wird. Aktiviert man diese Mission also, trifft man beispielsweise auf mehr Gegner, erhält durch starken Nebel eine eingeschränkte Sicht, bekommt ein Zeitlimit vorgesetzt oder darf nur die und die Waffen benutzen. Das ist immer unterschiedlich und vor Gebrauch genau beschrieben, damit man weiß worauf man sich einlässt. In jedem Fall erhöht es den Schwierigkeitsgrad. Hier waren die Macher auch recht kreativ, denn die Aufgaben sind häufig für eine Überraschung gut, abwechslungsreich und haben natürlich auch den Zweck, die drei Sterne schneller zu erreichen.

+ Somit auch positiv erwähnenswert: Der Wiederspielwert der Kampagne. Bestand dieser in der Trilogie lediglich darin, die Story auf einem höheren Schwierigkeitsgrad zu bewältigen, so lohnt es in Judgment in jedem Fall, den ganzen Spaß zweimal durch zu zocken und sich an den Herausforderungen zu probieren.

+ Eine weitere, in meinen Augen positive Änderung sind die Hordewellen, welche nun in die Kampagne integriert wurden. Hin und wieder erreicht man im Spiel einige Abschnitte, in welchen es gilt, Gegnerwellen abzuwehren. Zwar ist der ganze Spaß etwas abgespeckt - man darf beispielsweise keine Stellungen reparieren oder ähnliches. Aber dennoch bieten die Wellen spannende Gefechte neben den Standart-Schießereien.

+ Die Gegner lassen nun beim Ableben nicht mehr nur der Reihe nach ihre Waffen fallen, sondern auch Munition, welche man auch noch automatisch aufhebt, sobald man rüber läuft. Das ist des wegen toll, da man nun nicht mehr nur immer und immer wieder die X-Taste drücken muss, sondern auch die Wahl hat, das Spiel zum Beispiel komplett mit dem Lancer durch zu zocken und nicht mehr gezwungen ist - auf Grund von Munitionsmangel - auf andere, evtl. unbeliebte Schießprügel auszuweichen.

+ Splitscreen: Der darf in einem Gears-Game natürlich nicht fehlen und ist auch in Judgment wieder mit von der Partie. Der geteilte Bildschirm steht sowohl im Multiplayer, als auch in der Kampagne im Vollbild zur Verfügung. Also keine Kästchen oder ähnliche Spielereien.

+ Neu dabei sind auch die so genannten Preiskisten, welche man immer wieder freischaltet und dann mit Skins oder Erfahrungspunkten belohnt wird. Eine nette und zugleich motivierende Idee wie ich finde.

+ Neben der "Judgment"-Hauptkampagne packten die Macher auch noch die so genannte "Nachspiel"-Story mit ins Spiel. Diese erzählt die Ereignisse eines Abschnitts aus Gears 3, aus der Sicht von Baird und Cole. Diese trennten sich ja vor dem großen Finale von Marcus und Co. und hier erfährt man nun, was die Jungens erlebt haben.

+ Tolle und teils witzige Charakter-und Waffenskins: Mit diesen lassen sich sowohl Charaktere als auch Waffen individuell gestalten. Hier gibt`s echt verrückte Sachen, mit denen man auf dem Schlachtfeld ganz sicher auffällt.

+ Der Sound knallt wieder aus allen Ecken und unterlegt die Szenerie super.

--- NEUTRAL ---

: Bei der Story bin ich gespaltener Meinung, weshalb ich sie auch in die neutrale Sparte einordnete. Positiv muss man der ganzen Erzählweise definitiv zugute halten, das die Art wie man es präsentiert (also das ganze in Rückblicken zu erzählen) eine gute Idee war. Jedoch fehlt es der Story schlicht und ergreifend stets an prächtigem Inhalt und ordentlich Spannung, um eben spannend und unterhaltsam zu sein. Man spielt halt nur so vor sich hin und lauscht immer mal wieder dem Gelaber, könnte aber ebenso gut darauf verzichten. Definitiv die mit Abstand schwächste Storyline dieser Reihe, welche sich sicher auch prima als zweiteiliger DLC geeignet hätte.

: Ebenfalls durchschnittlich sehe ich das Gegner-Design an. Die Locust sind zwar wieder cool und vor allem richtig schön böse designt. Jedoch hat man als Serienkenner alle Gegner schon - bis auf eine Ausnahme – gesehen, und das ist doch ein wenig schnarch...

: Die Haupt-Kampagne ist - vor allem für die Serie - deutlich kürzer. Auf Normal habe ich gerade einmal rund 6 Stunden gebraucht, mit einigen KOR-Marken sammeln nebenbei. Das ist, trotz der tollen Neuerungen, recht bescheiden, denn die Vorgänger boten deutlich mehr Spielzeit. Hinzu kommt dann aber noch die Bonus-Mission "Nachspiel", welche ebenfalls nochmal mit rund zwei Stündchen zu buche schlägt - was dann über den Daumen gepeilt knappe 8 Stunden Spielvergnügen bedeutet. Und das ist für einen Shooter mit Multiplayer schon okay.

: Neben der ganzen Action darf auch wieder ein wenig gesammelt werden, allerdings nur die üblichen KOR-Marken. Sonst nix.

: Die Atmosphäre ist gut geworden und erinnert stellenweise sogar etwas an die grandiose Stimmung aus Teil 1. Zerstörte Kulissen, große Gebäude, Straßenzüge die an vergangene Tage erinnern, lodernde Feuer. Was mir allerdings fehlte, war ein wenig Leben in den Straßen. Da Judgment ja den Beginn der Schlachten erzählen will, wäre es schön gewesen hin und wieder mal einige Zivilisten oder andere Trupps zu Gesicht zu bekommen, die während der Invasion in der Stadt waren, fliehen, kämpfen oder was auch immer. Doch die Straßen sind leider so tot wie ein in Scheiben geschnittener Locust.

: Die deutschen Sprecher sind solide. Nicht schlecht, hier und da auch recht überzeugend, alles in allem aber eben doch nur Mittelmaß.

--- CONTRA ---

- Was mir unheimlich sauer aufstößt ist auf jeden Fall die Bezahl-Politik die man hier anwendet. Eigentlich juckt mich so etwas ja nicht die Bohne, allerdings ist das hier mal anders. Denn ich dachte fast mich trifft der Schlag, als ich das erste Mal bei den Waffen-und Rüstungsskins vorbei schaute und mich neben den wenigen Schlösserzeichen (welche wie üblich simbolisieren, das man diese freischalten kann) vor allem die ganzen "Geld-Zeichen" angrinsten. Erschreckend, wie wenig man freischalten und wie viel man kaufen kann.

- Der Coletrain hat nen neuen deutschen Sprecher bekommen. Davon halte ich bei einer so großen Spielserie (wo der Charakter drei Teile lang den gleichen Sprecher hatte) wie immer prinzipiell nichts.

- Man kann keine Munition mehr unter ein anderer teilen.

- Die neuen Waffen die der Serie spendiert wurden, find ich persönlich durchweg blöd und ich habe die komplette Spielzeit darauf verzichtet, diese zu verwenden. Denn die Wummen bieten in meinen Augen weder einen Kampfmehrwert noch eine Spaßsteigerung gegenüber den Serien-üblichen-Knarren.

- Der Oberbösewicht, von dem im Spiel ständig gesprochen wird (ich weiß nicht mal mehr seinen Namen) is ein Witz. Man sieht ihn glaube ganze zweimal im kompletten Spiel und der finale Kampf mit ihm, ist auch sehr bescheiden um es mal mild auszudrücken. Man erinnere sich nur an RAAM aus Teil 1. Das war noch ein Locust-Bösewichte aber der hier...Fallobst ohne Gesicht.

- Und auch der Hauptcast bleibt weites gehend sehr blass. Wer Baird und Cole nicht schon aus den Vorgängern kennt, dem dürften die beiden Muskelprotze genau so egal sein wie der Rest des Kilo Squad`s. Austauschbars Statisten-Niveau, mehr is das hier nich.

- Keine Fahrzeugmissionen, fetten Bossfights oder sonstigen Highlights die das Ganze ein wenig aufpeppen.

- Der in meinen Augen größte Minuspunkt ist allerdings der fehlende klassische Horde-Modus. Für mich persönlich war dieser vor allem Online mit dem Teamgedanken, dem Bauen von Barrikaden, den großen Boss-Gegnern, dem Geld verdienen, dem Silverback und so weiter und fort, immer aufs neue eine tolle Spiel-Erfahrung und einfach der mit Abstand spielenswerteste Modus im ganzen Gears-Universum. Doch der wurde leider über Bord geworfen. Da ist der für meinen Geschmack recht poplige Überlebens-Modus ein geringer Trost mit seinen mageren 10 Wellen, ohne Barrikaden-bau und dem monotonen Spielablauf etc. Somit ist der MP von Judgment für mich komplett uninteressant und weitere Details fallen dies bezüglich weg.

--- SONSTIGES ---

- Die Leistung in der Kampagne zählt für den MP-Rang
- Im Splitscreen kann wieder jeder Spieler seinen Schwierigkeitsgrad wählen
- Kapitel sind frei anwählbar
- Gleiches Statistik-Menü wie in Teil 3

FAZIT:
Gears of War: Judgment macht großen Spaß und vor allem im Coop entfaltet der Kettensägen-Ausflug wieder sein volles Potenzial. Ballern, in Deckung gehen, heftige Kettensägenduelle, sich ein wenig mit dem Couchpartner absprechen, dicke Gegner platt machen, sich gegenseitig aufhelfen - alles dabei und unterhaltsam respektive motiverend bis zum Schluss. Als "Kampagnen-Gears of War" ist Judgment also, bis auf die flache Story und die wenigen Highlights, aber vor allem dank der vielen Neuerungen - also Spielerisch - wirklich richtig gut geworden. Als Prequel funktioniert der ganze Spaß, wie zuletzt auch God of War: Ascension, allerdings nicht wirklich, denn die Story ist wie bereits erwähnt, total banal und Inhaltlich sehr flach für eine Spielzeit von rund 6 Stunden, weshalb auch der Abschnitts-Aufbau nicht sonderlich stört. Aber hier und da kommt dann doch wenigstens auf Grund der knackigen Sprüche ein wenig Unterhaltung auf. In punkto Multiplayer ist Judgment auf Grund des fehlenden Horde-Modus dagegen - für mich jedenfalls - sehr enttäuschend, denn dieser war das Herz des Coop`s. Was letztlich also bleibt ist ein prächtiger Coop-Shooter, aber nur ein mittelprächtiges Gears of War, welches zu keinem Zeitpunkt die Klasse der Trilogie erreicht, weder Charakterlich noch Inszenatorisch, noch Hordetechnisch. Ich persönlich bleibe also jedenfalls weiterhin ein Fan des Delta Squad`s, von daher 4 Sterne.
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am 26. Januar 2014
Als (inoffzieller) vierter Teil der Serie gibt es neuen Spielspaß. Die Grafik ist wieder sehr gut, die Spielsteuerung ist von den vorherigen Teilen übernommen worden. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
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am 27. März 2013
Ich schreibe diese Rezension aus Sicht eines wirklichen Gears of War Spieler/Fans (Mich)! Ich spiele Gears of War seit Release des ersten Teils erstrangig im MP Modus. Die Story war in allen 3 vorigen Teilen wirklich toll, dennoch ist der MP das Herz von Gears of War womit ich 90% meiner gesamten Spielzeit auf der Xbox 360 verbracht habe.

Ich habe online wirklich alle 3 Spiele verschlungen und über Jahre gespielt bis ein neuer Teil erschienen ist. Gears of War 1 sogar noch weit bis in der Erscheinung von Gears 2 weil es für mich bis heute den Besten MP überhaupt bietet.

So, ich möchte sagen, auch wenn GoWJ nur 1 Stern von mir erhält, das es kein richtig schlechtes Spiel ist wenn man es Objekitv betrachtet. Ich als Fan der Serie verteufele die Änderungen im MP aufŽs Schärfste!! Denn nahezu alle positiven Eigenschaften welches die Gears Serie von anderen Spieleserien wie Call of Duty, Halo, Battlefield, Killzone etc etc unterschieden hat wurden entfernt!! Unter dem Strich wurde aus der genialen Serie nur noch ein Mix aus Halo und CoD. Nur was will ich damit?? Wenn ich eins dieser Spiele spielen möchte dann mache ich es, aber doch nicht sowas!! Völlig unnötig. Die Serie lief bombig und ist einer der erfolgreichsten Serien überhaupt... Warum macht man das kaputt und springt auf den Mainstream Zug der Casual Shooter auf? Das schöne an Gears das es sich anders gespielt hat wie die restlichen Shooter auf den Konsolen. Genau das hat sicher auch viele zu Fans der Serie gemacht.

Was mich alles stört zähle ich mal kurz auf wobei dies sicher nicht alle Punkte sind.... Ich möchte somit interessierte Gears Spieler nur vor diesem Spiel "warnen"... Ich habe auf Grund der zahlreichen Videos die vor dem Release erschienen sind schon meine Bedenken gehabt was dort gemacht wurde... Die Hoffnung war da das es dennoch ein guter Gears Titel wird, aber die Hoffnung ist nun begraben. Somit haben wir einen weiteren 08/15 Titel in der Flut von "Casual Shooter" die das schnelle Geld in die Kassen der Publisher spülen sollen. Was mich stört das bereits im Vorfeld die Fans auf Grund der Barrikaden gegangen sind als die massiven Änderungen bekannt wurden aber man sich Seitens der Entwickler überhaupt nicht daran gestört haben was die Fans von ihrem neuen Produkt halten.

Desweiteren ist der Umfang vom MP einfach nur ein schlechter Witz!! 4(!) Karten für den normalen MP plus 4 weitere für den neuen, todlangweiligen Overrun Modus. Nochmal, 4 Maps für den normalen MP!! Dazu nur noch Respawn Modis!! Kein Kriegsgebiet, kein Hinrichtung. Dann nur noch 1 Standardwaffe!!! Das Waffenbalancing ist ebenfalls in die Hose gegangen. Waffen für die Ferne sind einfach auch im Nahkampf viel zu stark. Daher sehr schwierig mit der Gnasher zu spielen.

Die Kampagne war ebenfalls sehr ernüchternd!! So toll die Präsentation in Form von Grafik und Sound sind, desto dümmer ist die KI in diesem Spiel. Desweiteren ist die Story wirklich lieblos hingeklatscht ohne Höhepunkte. Durch nahezu jedes Level kommen Hordeartige Passagen wo man diverse Minuten etwas beschützen muss. Das nervt und zieht die Kampagne künstlich in die Länge.... Es läuft wirklich stets gleich ab ohne das wirklich eine Story erzählt wird. Fast eine Beleidigung das sich dieses Spiel Gears of War nennen darf! Denn qualitativ als auch vom Umfang her kein Vergleich zu den Vorgängern.

Zum anderen stört mich die Strategie mit den Microtransaktionen und das man doppelte XP erhält wenn man sich den VIP Pass kauft. Was soll sowas bitte? Dazu die Möglichkeit sich doppelte XP für echtes Geld kaufen zu können? Epic/PcF: Was soll so ein Blödsinn?? Für 1.600 Points erhält man dann die nächste Zeit 2 Packs mit jeweils 3 MP Karten. Insgesamt kommen wir also auf 10 Maps für den MP wenn diese denn nicht auch noch für den Overrun Modus sein werden. Dazu kein "Down" mehr sondern man ist sofort tot was dem Spiel jeglichen Anspruch auf Teamplay nimmt....

Ich will die Rezension auch nicht weiter in die Länge ziehen.... Ich bin nur masslos enttäuscht wie viele andere Fans der Serie ebenfalls.
Unter dem Strich ist GoWJ sicher kein absolut schlechtes Spiel, für Fans der Serie aber definitiv eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie.
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