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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen1.649
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Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle gesellschaftliche Probleme auf. Die Story ist gleichzeitig Thriller, Science Fiction, Drama und Liebesgeschichte. Die Erzählung greift den aktuellen Reality-TV-Wahn und die verdeutlicht die Gewalt den Medien. Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen spiegeln sich bei den Tributen unter den Zwängen des Überlebenskampfes wider. Zugleich zeigt die Autorin sozialkritisch eine futuristische Gesellschaft auf, die so nicht undenkbar und teilweise leider bereits vorhanden ist. Menschliche Abgründe, bedingungslose Liebe und kranker Voyeurismus sind die Grundthemen dieses Romans. eingebettet in eine dramatische und gnadenlos spannende Story. Hier findet jeder Leser, egal welchen Alters, die Elemente, die ihm wichtig und unterhaltsam erscheinen.

Ich habe selten ein so vielschichtiges, genreübergreifendes und atmosphärisch dichtes Buch gelesen, beziehungsweise verschlungen. Die Fortsetzung im Sommer 2010 wird ein Muss und das Warten auf die Fortsetzung zur echten Qual.
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am 8. Januar 2013
...finde ich vor allem die Reaktionen einiger vorheriger Rezensenten auf dieses Buch. Da ist die Rede von "schön" und "kurzweilig". Für mein Verständns treffen solche Beschreibungen auf meinungsneutrale, leicht verdauliche Literatur wie "Twilight" zu, nicht jedoch auf Bücher, in denen Jugendliche sich gegenseitig für die Sucht nach Entertainment eines weit überlegenen Souveräns gegenseitig abmetzeln müssen.

Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, weil das bereits genug Menschen vor mit getan haben. Nur so viel: Dieses Buch ist als Jugendbuch ausgewiesen, also ist der Schreibstil relativ einfach gehalten. Was der verdichteten Atmosphäre, die durch die schnelle Aneinanderreihung von Ereignissen entsteht, in keinster Weise schadet. Im Gegenteil. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, habe Wort für Wort regelrecht verschlungen und nur hin und wieder ein bisschen wehmütig gedacht: "Hier hätte die Autorin sich aber noch etwas mehr trauen können!" Und im nächsten Moment war ich selber geschockt von mir. Bin ich eigentlich besser als diese sensationsgeilen Einwohner des Kapitols? Wenn ich hier einige Kommentare lese, bin ich entsetzt und traurig darüber, wie abgestumpft viele Personen mit einer solchen Thematik umgehen, die uns in Zukunft wahrscheinlich noch bevorsteht. Die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich, die Herrschaft der Medien und das Verlangen nach immer provokanteren TV-Formaten, die damit fortschreitende und gleichermaßen dem zu Grunde liegende Abgestumpftheit der Allgemeinheit, die Unterjochung Aufständischer. All das erleben wir schon jetzt, schon heute. Für die Aktualität spricht auch die Bedeutung von "Schönheit" für die Elite, die die Bürger des Kapitols darstellen. Was hier zählt sind nicht moralische Werte, sondern es ist regelrecht ein Wettbewerb in Affektiertheit. Alle wollen einzigartig sein und sind doch gleich. Vor 20 bis 30 Jahren hätte man über die Notwendigkeit der heute zur Normalität gehörenden Schönheits-OPs noch den Kopf geschüttelt. Wie wird es also so viele Jahre nach uns aussehen?

Dieses Buch hat in mir viele Fragen aufgeworfen. Ich habe es zur Seite gelegt und darüber nachgedacht. Den Film gesehen. Darüber nachgedacht. Festgestellt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, irgendwann auch ein ähnliches, pseudogerechtes System zu erschaffen. Die Autorin spricht direkt Dinge an, vor denen auch ich mich schon lange fürchte: Krieg um Rohstoffe, Umweltkatastrophen, verursacht durch die Unachtsamkeit und Ignoranz der Menschen. Denn dies führt zwangsläufig zu einer Trennung zwischen denen, die zu diesem Zeitpunkt nichts mehr haben, und denen, die genau dann die Macht an sich reißen und sie ausnutzen für ihre grausamen Bedürfnisse.

Wäre ich noch ein Kind, wäre ich nach dem Lesen wohl irritiert und wahrscheinlich verängstigt, aber auch neugierig. Ich denke, dass dieses Buch eigentlich jeder lesen sollte. Es könnte einigen dabei helfen, kritischer mit etablierten Systemen bzw. Sachverhalten umzugehen. Und dass es einige vielleicht NOCH EINMAL lesen sollten, wenn es nur für einen oberflächlichen Kommentar reicht, der der Ungeheuerlichkeit der Handlung in keinster Weise gerecht wird. Denn sie ist wichtig. Nicht "schön", nur bedingt "kurzweilig" und vor allem: WICHTIG!
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am 6. September 2009
Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes, in diesem Fall literarisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Ich wusste also, worauf ich mich einließ, als ich mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Teil einer Trilogie aufschlug. Und trotzdem erwischte mich die Realität 415 Seiten später eiskalt: Auch ich bin verdammt dazu mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten, denn mit "Tödliche Spiele" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen.

Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat aus zwölf Distriken und dem Kapitol. Errichtet wurde dieser nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen auf dem Gebiet des heutigen Nordamerikas. Der 13. Distrikt wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol zur Abschreckung aller vernichtet. Zusätzlich muss jeder Distrikt jährlich zwei Tribute (1 Mädchen und 1 Jungen) losen, die dann im Kapitol an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Diese Hungerspiele finden in einer weitläufigen High-Tech-Arena statt und dienen der Unterhaltung der Bürger des Kapitols. Die Regeln sind so einfach wie grausam. Nur einer kann gewinnen, nur einer darf überleben.

Als das Los auf ihre 12-jährige Schwester fällt, meldet sich Katniss aus dem 12. Distrikt freiwillig als Tribut. Zusammen mit dem Jungen Peeta begibt sie sich auf eine surreale Reise ins Kapitol, wo sie wie Helden begrüßt, hofiert und später zur "Schlachtbank" geführt werden. Die zarte Liebe Peetas zu Katniss stellt jedoch schließlich die Regeln der Spiele in Frage.

Nach der Hälfte des Buches stellte ich mir bewundernd die Frage, woher die Autorin nur ihre ausgefallenen Ideen nimmt. Bei genauer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass sie schlichtweg mit offenen Augen durch die Gegenwart und die Geschichte geht. Wir finden Anlehnungen an die Gladiatoren-Kämpfe genauso wie an "Big Brother" oder das "Dschungel-Camp". Wird die Befriedigung unseres Voyeurismus in der Zukunft so aussehen?

Nun könnte man meinen, einen gewaltverherrlichenden Roman vor sich zu haben, schließlich sind die Ereignisse blutig und grausam. Doch gerade durch seinen unverschnörkelten Schreibstil - die Ich-Erzählerin Katniss ist eine nüchterne, gradlinige Erzählerin - regt das Buch zum Nachdenken an und sicherlich auch zum Diskutieren über heutige TV-Formate.

Ein grandioser Auftakt, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und uns süchtig auf den nächsten Band zurücklässt.

Die Wartezeit wird die Rezensentin übrigens mit dem in Englisch schon erschienenen 2. Teil verkürzen :-)
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am 3. Januar 2010
Selten fand ich ein Buch so schwer zu rezensieren, wie 'Die Tribute von Panem' von Suzanne Collins. Die Handlung ist bereits einige Male treffend beschrieben worden, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: In einem Amerika der Zukunft werden jährlich Hungerspiele abgehalten, die die Nation unterhalten sollen. Die Teilnehmer an diesen Spielen sind Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18, die sich gegenseitig ermorden, bis ein Sieger übrig bleibt. Katniss aus einem ärmeren Distrikt nimmt an Stelle ihrer Schwester an diesen Spielen teil und aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt.

Das erste was an der Erzählung auffällt ist der Schreibstil. Die Autorin hat sich für eine Präsensbeschreibung entschieden, was auch gut zur Handlung passt die dadurch aktuell, plötzlich und auch unvorhersehbar wird. Es bedarf vielleicht einer kurzen Eingewöhnungsphase, aber das dürfte jedem Leser und jeder Leserin nicht schwer fallen.

Dann kommt man nicht umhin auch die eigentliche Handlung des Buches zu beleuchten. Relativ ungeschminkt erzählt die Autorin wie Teenager sich gegenseitig im Verlauf eines perversen Spiels töten. Da wird erstochen, mit Pfeil und Bogen erschossen, die Schädel eingeschlagen, Genicke gebrochen usw. Das Ganze wird als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung zelebriert, die offenbar nach dieser Art von Sensation giert.

Ja sicher, darin findet sich relativ eindeutig Medien- und Kulturkritik, die sich gegen Sensationsgier und Vorführeffekte von Grausamkeiten und Ekeligkeiten wendet. Das Ganze wird einem als Leserin nicht mal mit dem Zeigefinger präsentiert, sondern im Gegenteil, recht subtil ekelt man sich vor einer Gesellschaft, in der Leid und Tot zum Spaß werden. Dagegen ist nichts zu sagen, noch dazu weil diese Kritik nicht schulmeisterlich von oben herab daherkommt, sondern den Leser und die Leserin durch die Handlung selber ergreifen.

Dennoch. Trotz dieser wahrscheinlich wohlmeindenden Intention der Autorin kann man nicht umhin, sich zu fragen, ob nicht auch der Leser und die Leserin selber zum Voyeur dieser Perversität werden. Immerhin sind wir die aktuelle Zeugen der Morde, die junge Menschen aneinander begehen und empfinden das wohlmöglich als spannende Geschichte. Denn spannend ist diese Geschichte. So sehr, dass man wie zum Beispiel in meinem Fall, das Buch nicht aus der Hand legen mag, vor allem weil man will, dass es endet. Aber es bleibt auch ein schaler Nachgeschmack, der sich nicht alleine aus dem Grauen der geschilderten Ereignisse erklären lässt. Ich bin jedenfalls stark im Zwiespalt ob alleine der kulturkritische Ansatz dieser Geschichte ausreicht, um dieses durchaus spannende und fesselnde Buch großartig zu finden. Es hat mich quasi gegen meinen Willen gefangen, aber zum Schwärmen reicht es nicht aus, dazu war es mir zu grausam.

Zwar ist das Buch alles andere als durchschnittlich, aber weder 5 noch 1 Stern scheint mir gerechtfertigt. Da ich es sowohl gut als auch nicht gut fand, geb ich 3 Sterne. Es ist halt von beidem etwas.
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am 15. August 2012
Kurzbeschreibung:
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben...

Zur Autorin:
Suzanne Collins wurde 1962 in den USA geboren und schreibt seit 1991 sehr erfolgreich für das amerikanische Kinderfernsehen. 2003 erschien ihr erstes Kinderbuch Gregor und die graue Prophezeiung als Beginn einer fünfteiligen Abenteuer-Reihe für junge Leser mit starken Nerven, die sich schnell zum internationalen Bestseller entwickelte. Mit Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele veröffentlicht Suzanne Collins nun den ersten Band einer neuen, spannenden Trilogie.

Rezension:
Das einstige Nordamerika in der Zukunft: Aus ihm ist Panem entstanden, ein totalitärer Staat, der vom Kapitol regiert wird und in 12 Distrikte eingeteilt ist. Jedes Jahr werden zur Erntezeit die Hungerspiele zelebriert, die allen die Macht des Kapitols vor Augen führen soll: Es werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen per Los ausgewählt, die die Spiele bestreiten müssen. Gewinner ist, wer als einziger Überlebender die Arena wieder verlässt.

Im Distrikt 12 wird die 12-jährige Prim ausgewählt, doch ihre 16-jährige Schwester Katniss meldet sich an ihrer Stelle für die Spiele. Als männlicher Gegenpart wird Peeta ausgelost. Beide werden im Kapitol auf die bevorstehenden Strapazen vorbereitet, doch womit sie letztendlich konfrontiert werden, sei es Hunger, Kämpfe und der reine Kampf ums Überleben, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren...

Nach nunmehr 3 Jahren nach Erscheinen des Auftaktbandes der Trilogie habe ich es nun endlich auch einmal geschafft, Tödliche Spiele zu lesen, und ich muss sagen, ich war einfach nur begeistert!

Gleich von Beginn an ist man mittendrin im Geschehen, lernt die überaus sympathische Katniss kennen, die sich selbstlos für ihre Schwester einsetzt, der sie die brutalen und tödlichen Hungerspiele nicht zumuten möchte. Sie ist für ihre 16 Jahre sehr selbstständig und erwachsen, weil sie schon als Kind lernen musste, ihre Familie zu ernähren, da ihr Vater früh ums Leben kam. Dadurch wirkt sie zwar in mancher Situation sehr abgebrüht und gefühlskalt, doch ist dies anhand ihrer Lebensumstände auch durchaus nachzuvollziehen und macht sie zu einem Charakter mit wirklichen Ecken und Kanten.

Peeta hingegen wirkt anfangs recht weich als männlicher Gegenpart. Auch weiß man lange Zeit nicht, welcher Seite er nun zugetan ist, da er sich mit den berüchtigten Karrieretributen, die seit ihrer Kindheit auf die Spiele vorbereitet wurden, zusammentut und somit gegen Katniss arbeitet. Doch nach und nach wird auch er greifbarer und sein Charakter bietet einige Überraschungen.

Die Hungerspiele selbst werden von Suzanne Collins in klaren und kurzen prägnanten Schilderungen dargestellt. Eines ist klar: Es geht um nichts anderes als das pure Überleben und um das Töten der anderen Tribute. Dies ist zwar in mancher Szene recht brutal, aber Suzanne Collins verliert sich nicht in allzu schaurigen Details. Auch die voyeuristische Seite wird glaubhaft geschildert, denn das Publikum verlangt nach Action, sprich Brot und Spiele wie im alten Rom erhalten hier eine neue Plattform, die authentisch und auch nachvollziehbar erläutert wird.

Dank eines recht gnadenlosen Cliffhangers am Ende des Buches kann der Leser gar nicht anders, als dem nächsten Band entgegenzufiebern und ich bin sehr gespannt, wie es mit Katniss und Peeta, deren Liebesgeschichte glücklicherweise nie in eine Schmonzette ausufert, weitergehen wird!

Fazit: Suzanne Collins ist mit Tödliche Spiele ein fulminanter Auftakt in ihre Hunger Games-Trilogie gelungen, die Lust auf mehr macht. Großartige Charaktere, Spannung und Nervenkitzel konnten mich von Anfang bis Ende sehr begeistern und das Lesen des 2. Bandes Gefährliche Liebe wird nicht allzu lange auf sich warten lassen!
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Durch Kriege und Naturkatastrophen sind die USA vollkommen zerstört. Aus ihren Trümmern ist Panem entstanden, das sich in zwölf Distrikte teilt und von einer unerbittlichen Regierung geführt wird. Alljährlich finden dort ganz besondere Spiele statt, die im ganzen Land übertragen werden und für die jeder Distrikt zwei Jugendliche abstellen muss. Die Regeln sind grausam und einfach: Nur einer kann die Spiele überleben. Als ihre kleine Schwester ausgelost wird, meldet sich die sechzehnjährige Katniss freiwillig. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihren District nimmt sie den Kampf auf. Das Problem ist nur, das aufkeimende Gefühle für Peeta Katniss vor große Probleme stellen. Vor allem, weil sie nicht genau weiß, was sie empfindet und empfinden darf.

Mit den Tributen von Panem ist der Amerikaner Suzanne Collins ein großer Wurf gelungen. Weltweit auf den Bestsellerlisten konnte sie nicht nur Leser, sondern auch zahlreiche Kritiker und Hollywood überzeugen.Doch was ist dran, an den oft überschlagenden Lobeshymnen? Der Auftakt zu dieser Trilogie ist durchaus lesenswert. Suzanne Collins schafft es, ein dystopisches Szenario zu entwerfen, dass den Leser von Beginn an fesselt. Sie spielt die Stärken des Ich-Erzählers voll aus, der den Roman vollständig aus der Sicht von Katniss erlebt. Die verwendete Erzählzeit Präsens trägt weiter dazu bei, dass der Roman sich gut und ausgesprochen authentisch liest.

Katniss und Peeta stehen sich in der Arena als Gegner gegenüber. Gerade aus der Frage, wie sie diesen Konflikt lösen wollen, bezieht der Roman einen Großteil seiner Spannung. Zur Höchstwertung reicht es bei diesem Auftakt noch nicht, da sich im Mittelteil doch ein paar Längen eingeschlichen haben. Hier gibt es einige Kapitel, die sich recht zäh lesen. Zum Ende gelingt es Suzanne Collins die Spannung wieder etwas zu steigern. Der Showdown in der Arena ist spannend und das Ende weckt Interesse für den nächsten Band.

Der Auftakt zu DIE TRIBUTE VON PANEM hält durchaus was er verspricht. An manchen Stellen war ich mir zwar nicht sicher, ob ich wirklich ein Jugendbuch lese, aber insgesamt ist TÖDLICHE SPIELE ein interessanter und spannender Roman, der eine geschickte Abrechnung mit unserer Medienlandschaft ist.
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am 29. März 2010
Völlig ahnungslos und ein wenig müde habe ich gestern mit diesem Buch begonnen, weder wusste ich um was es da geht, noch wie lange die Nacht noch werden wird. Vorsichtshalber habe ich den Sleep Timer meines mp3 - Players auf 10 min. gestellt weil ich öfters mal Hörbücher zum Einschlafen verwende. Doch nach neun Minuten stelle ich den Timer auf weitere 10 Minuten, dann auf 15, danach mind. 10 Mal auf 20 min. und auf 30 bis ich schließlich völlig aufgebe! Das Buch wühlt mich so auf, dass ich nicht mehr liegen kann. Mitten in der Nacht spüre ich das Verlangen aufzustehen und mit den Stöpseln in den Ohren zu bügeln oder sonst irgendwas mit mir anzustellen weil ich total zappelig bin ich keine Ruhe finde. Ich höre mir die Geschichte eines Mädchens an, das in ferner oder naher Zukunft das schwere Los zieht und zusammen mit 24 anderen Jugendlichen zu einem Gladiatorenspiel geschickt wird das nur einer überleben darf. Doch Katniss ist nicht alleine. Aus jedem District von denen es 12 gibt wird ein Pärchen gezogen, ein Junge und ein Mädchen. Was für ein Pech, dass gerade der gezogen wird, dem Katniss etwas schuldig ist, denn als sie vor vielen Jahren am Verhungern ist, ist es Peeta, der ihr das Leben rettet. Als Strategie, so scheint es Katniss zumindest versucht Peeta alles um die beiden als Liebespaar darzustellen, denn so etwas gab es bei den Hungerspielen noch nie, schließlich darf am Ende nur einer Gewinnen. Doch bei den Hungerspielen geht um viel mehr als das nachte Überleben, denn die Jugendlichem müssen auch noch attraktiv sein und viele Spnsoren finden, die sie in schweren Situationen mit einem wichtigen Medikament oder etwas zu essen unterstützen und so bleibt es Katniss nichts anderes übrig als das verliebte Mädchen zu sein, das die Zuschauer sehen wollen und das obwohl es in ihrem District jemanden gibt dem es das Herz brechen könnte....
Bis sechs Uhr morgens kann ich nicht aufhören gebannt zuzuhören und das unebfriedigende Ende, das so abrupt, so unerwartet und so offen bleibt lässt mich auch den Rest der Nacht nicht mehr schlafen. Wie kann die Autorin so gemein sein frage ich mich und die Geschichte so unbeendet stehen lassen? Hatte Sie keine Lust mehr? keine Phantasie? Fast erleichtert stolpere ich im Internet über einen Bericht und Kommentare zu dem Buch und bin schon richtig glücklich darüber, dass schon bald der nächste Teil erscheinen soll, der zweite von insgesamt drei und fast schon erleichtert atme ich wieder auf, nur um im nächsten Augenblick schockiert festzustellen, dass es zwar nicht mehr lange bis zum zweiten Teil ist aber noch ein Jahr bis zum dritten!!!!
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am 21. Februar 2010
Zugegeben, die Idee ist nicht neu - bereits im alten Rom kämpften Gladiatoren in einer Arena um ihr Überleben, immer in Abhängigkeit von der Gunst des Publikums.
Aber der Plot, den Suzanne Collins um diese Grundidee herum gebaut hat, ist absolut fesselnd, faszinierend, wahnsinnig gut geschrieben und letzten Endes eine Geschichte über Liebe und Freundschaft:

Katniss lebt in Panem, einem in ferner Zukunft in Nordamerika liegenden Staat, der aus dem herrschenden Kapitol und zwölf untergeordneten Distrikten besteht. Um den Bewohnern dieser Distrikte regelmäßig in Erinnerung zu rufen, was sie wert sind, werden zum Amüsement des Kapitols jährlich die sogenannten Hungerspiele veranstaltet. Für dieses Spektakel muss jeder Distrikt einen Jungen und ein Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren stellen, von denen nach einem Jeder-gegen-Jeden-Kampf auf Leben und Tod nur ein Tribut als Sieger übrig bleiben darf.
Doch in diesem Jahr, in dem sich Katniss für ihre per Los gezogene 12jährige Schwester Prim freiwillig meldet, ist etwas anders als sonst - denn der andere Tribut ihres Distrikts ist Peeta, der ihr vor einigen Jahren mal das Leben gerettet hat.
Und es gibt etwas, dass in dem von Hunger und Angst geprägten Leben von Katniss vor allem Gültigkeit hat: Man bleibt niemals jemandem etwas schuldig...

Mein Fazit:
Ich habe diesen Roman verschlungen, was nicht unbedingt schwierig war - Suzanne Collins hat es bei wirklich jedem Kapitel geschafft, es mit einem vor Spannung triefenden Cliffhanger zu beenden und es mir damit mehr als schwer gemacht, das Buch mal aus der Hand zu legen.
Den Folgeband Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe habe ich bereits vorbestellt und ist nun noch ein Grund mehr, mir den Sommer näher zu wünschen...
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am 17. September 2010
...es ist so fesselnd, dass einem wirklich der Atem stockt!
Zuerst muss ich sagen, dass das Buch ein tolles Cover hat, aber auch ohne Schutzumschlag sieht es KLASSE aus.

Als ich anfing zu lesen, wurde ich sofort von der Geschichte gefesselt und reingezogen, als wäre man mittendrin - die Thematik finde ich echt super umgesetzt, man ertappt sich als Leser wirklich an Menschen zu zweifeln, gerade bei den Spielmachern, die es toll finden, wenn sich Menschen gegenseitig umbringen oder verhungern/verdursten und wenn das ihnen nicht spannend genug ist, lassen sie ihren Einfallsreichtum spielen und dieser ist echt extrem.
Ich habe sehr oft nur den Kopf geschüttelt über diese Extremsituationen, weil die sind echt nicht ohne, manchmal blieb mir auch der Mund offen stehen, vor Schock und Ungläubigkeit, was da auf ca. 420 Seiten passiert ist nämlich echt unglaublich - wer meint hier gibt es zwischen den Seiten mal etwas Ruhe für den Leser, der täuscht sich - jede Seite ist voller Spannung und Drammatik pur und man kommt kaum zum Luft holen.

Ich habe Katniss sofort ins Herz geschlossen, ein junges Mädchen das für ihre Mutter und Schwester sorgt, damit diese überleben können, jagt sie Tiere, sammelt Pflanzen und verkauft diese um andere Lebensmittel davon zu kaufen.
Als Katniss Schwester bei den Spielen mitmachen sollte, meldet sich Katniss sich freiwillig und tritt an ihrer Stelle an, zusammen mit Peeta.
Zuerst werden sie mit Essen und allem verwöhnt, sie bekommen Trainingstunden und werden gefördert, bis natürlich die Spiele anfangen, denn da geht es ums überleben und töten.
Katniss und Peeta müssen ein langen Weg gehen, zuerst alleine und dann zusammen, aber auch da gibt es viele Hindernisse und Überraschungen, aber überwiegend negative...

Also ich muss sagen, was die Autorin da geschrieben hat, ist echt der Hammer, ich habe soetwas noch nicht gelesen, Suzanne Collins schreibt absolut fesselnd, spannend und fazinierend, der Schreibstil ist wirklich klasse, amn findet sehr schnell rein, auch wenn man mal nicht alle Wörter versteht, behält man den Überblick und man legt das Buch erst weg, wenn man fertig ist.

Das einzige was ich sagen muss, es ist ja ein Jugendbuch und ich als Erwachsende Frau finde einige Sachen schon sehr heftig, also sollte man sein Kind nicht alleine damit lassen, selbst ich musste doch über bestimmte Situationen mit meinem Partner reden, weil die doch nicht so leicht zu verdauen sind.

Trotzdem ist es ein Buch das man gelesen haben sollte!!!!
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Die sechzehnjährige Katniss Everdeen lebt in Panem, dem Überbleibsel von Naturkatastrophen und Kriegen. Das letzte große Zerwürfnis hat dazu geführt, dass Panem in 12 Distrikte aufgeteilt wurde, die alle der Hauptstadt Kapitol unterteilt sind. Um das Volk unter Kontrolle zu halten und die Übermacht deutlich klar zu stellen, gibt es einmal im Jahr die Hungerspiele: aus jedem Distrikt wird ein Mädchen und ein Junge zwischen 12 und 18 Jahre ausgelost um in einem wahnsinnigen Spiel um ihr Leben zu kämpfen, bei dem es nur einen Sieger geben kann. Katniss hofft so sehr, dass sie auch in diesem Jahr nicht dabei ist, als der Name ihrer kleinen Schwester aufgerufen wird. Um deren Leben zu schützen stellt sich Katniss selbst und tritt nun mit dem älteren Bäckerssohn Peeta gegen 22 andere Jugendliche an, ein Kampf um ihr Leben und gegen ihre Gefühle beginnt...

Viel zu viel hatte ich von diesem Buch schon gehört um es nicht zu lesen und allein das Cover machte mich schon auf den Inhalt neugierig. Ich wurde belohnt, mit über 400 spannenden Seiten, Kritik an der aktuellen Unterhaltungsindustrie und unserem Gefallen an Big Brother & anderen Sendungen und einer fantastischen Geschichte um zwei Jugendliche in einer anderen, aber durchaus realistischen Welt. Dieses Jugendbuch erscheint mir doch erschreckend brutal für die junge Zielgruppe, mir hat es aber sehr gut gefallen und ich denke, dass gerade auch für Erwachsene viel nachdenklicher Hintergrund mit drin steckt. Ein großes Lob an Suzanne Collins, ein sinnvolleres & unterhaltsameres Jugendbuch kann eigentlich nicht geschrieben werden - 5 Sterne für diesen fantastischen Roman!!!
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