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Kundenrezensionen

364
3,9 von 5 Sternen
Dark Shadows [Blu-ray]
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1760 machen sich die Eheleute Collins mit ihrem Spross Barnabas von Liverpool in die neue Welt um dort ihr Glück zu suchen. In Maine gründen sie ein Fischereiunternehmen und sind derart erfolgreich, dass sich eine Stadt entwickelt, die ihren Namen trägt: Collinsport. 15 Jahre später haben die Ex-Engländer eine Anwesen errichtet, das seinesgleichen sucht: Collinwood.

Auch Barnabas (Johnny Depp) ist nicht untätig geblieben. Seine neueste Errungenschaft ist die Magd Angelique Bouchard (Eva Green), die jedoch Hexenkräfte besitzt, was er nicht weiß. Ob es Standesdünkel ist oder etwas anderes: Angelique hat nicht nur unglaublichen Sex mit ihm, sondern liebt ihn auch über alles. Barnabas erwidert diese Liebe nicht, sondern verliebt sich stattdessen in die standesgemäße Josette DuPres (Bella Heathcote). Zunächst müssen Barnabas Eltern dran glauben. Als dies nicht fruchtet, verleitet sie seine Geliebte in den Tod zu stürzen. Barnabas selbst und dessen Familie verflucht sie. Er wird zum Vampir. Doch das soll nicht alles sein. Angeliques Rache ist zeitlos...

Tim Burton ist für seine skurrilen Filme und Einfälle bekannt. Und wenn Tim Burton an Bord ist, wird es sehr skurril und es sind auch immer die gleichen Namen in der Besetzungsliste zu finden: Johnny Depp, Christopher Lee (Nebenrolle), Helena Bonham Carter, Danny Elfman (Musik). Doch Burton vergisst auch die Darsteller seiner anderen Filme nicht, so hat Michelle Pfeiffer aus seinem Batman Film ebenfalls eine Hauptrolle ergattert.

Dieses Mal hat er sich die gleichnamige Fernsehserie vorgenommen, die sehr erfolgreich in den 60er und 70er Jahren war und auf sage und schreibe 1225 Episoden innerhalb von fünf Jahren kam. Heimlicher Star und danach Hauptdarsteller war Jonathan Frid als Vampir Barnabas, dem Burton geschminkt optisch ähnelt sondern sich auch so verhält. Frid hat hier seinen allerletzten Cameo, er ist im gleichen Jahr verstorben. U. a. spielten in der damaligen Serie auch David Selby mit, der auch dem deutschen Publikum kein Unbekannter sein dürfte, er gab den Richard Channing in Falcon Crest und war sehr in den 80er und 90er Jahren in der US-Serienlandschaft präsent. Hier ist er neben Frid mit zwei weiteren Darstellern aus der klassischen Serie in der Ballsequenz bzw. dem Happening bei dem sogar Alice Cooper als Gaststar auftritt (den Barnabas natürlich insgeheim beleidigt) zu sehen, was mir zunächst ganz entgangen war.

Es ist fast immer witzig, nicht nur einen Culture Clash Film zu drehen, bei dem man diverse Klischees verwurschtelt, sondern auch Personen aus verschiedenen Zeitebenen zusammenzubringen. Das wusste man bereits bei "Die Besucher", in dem Jean Reno mit seinem treuen Knappen den Drachen eines Mauren zerlegt (Postauto mit schwarzem Fahrer). So muss sich Barnabas mit den Tücken der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen und so mit netten, aber ungepflegten Hippies, Drogen, sexgeilen Ärztinnen und genervten Hauswärtern abplagen. Gar zu Beginn sieht er ein Zeichen des Bösen, das große "M" des Mephistopheles - äh... oder so...

Auch Gags werden untergebracht, die es nur in einer Szene gibt und für die ein größerer Aufwand betrieben wurde. So kann man die heiße Eva Green als ihre "Vorfahren" auf einer Reihe von Bildern bewundern, auf denen sie ganz dem Stil der jeweiligen Zeit nach gekleidet ist. Auch Green hat ihren Spaß beim Dreh, wie man unschwer erkennen kann. Ganz besonders gelungen ist die Sexszene Hexe/Vampir und die darauffolgende Totale des Zimmers. Nicht nur Barnabas (S)Exkapaden sind witzig, sondern auch seine Art, in dieser neuen Zeit zu leben bzw. tot umherzuwandeln. Seine eigentümliche Sprechweise bringt so manchen auf die Palme.

Endlich kann der Zuschauer mal wieder Michelle Pfeiffer in einer größeren Rolle bewundern, in der sie erneut auch ihr komödiantisches Talent zeigt, achten Sie mal auf den Augenverdreher als es darum geht, was man ggfs. mit Eva Green machen kann. Die hingegen sieht einfach traumhaft in den Klamotten der 70er Jahre aus, insbesondere in dem roten Ballkleid ist sie "zum anbeißen".

Extras hat die DVD leider kaum, lediglich ein einziges befindet sich darauf, es gibt den Film allerdings auch als Blu-ray und als Steelbook.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2015
Dark Shadows ist eine Horrorkomödie oder ' Tragödie (wie man es nimmt) aus dem Jahr 2012.

Inhalt:

1750 reist die Familie Collins nach Amerika um dort eine neue Existenz aufzubauen und glauben auch einem alten Familienfluch entfliehen zu können. Der erwachsene Sohn der Familie Barnabas (Johnny Depp) macht einer Hexe schöne Augen, bricht aber ihr Herz und diese rächt sich indem sie ihn zu einem Vampir werden lässt und ihn bei lebendigem Leib begräbt. 1972 kommt Barnabas endlich frei und findet den Wohnsitz seiner Familie verrottet vor. Die Nachfahren der Familie Collins sind allerdings auch nicht viel besser unterwegs.

Hintergrund:

Der Film basiert auf der gleichnamigen Fernsehserie aus den 60igern und 70igern Jahren. Ich selbst kann mich nicht erinnern ob die jemals im deutschen Fernsehen gelaufen ist. Einer von Euch vielleicht?
Es ist jedoch mittlerweile die dritte Verfilmung auf der Basis der Fernsehserie. Die anderen beiden Filme stammten aus den Anfängen der 70iger Jahre: "Das Schloss der Vampire (House of Dark Shadows)" und "Das Schloss der verlorenen Seelen (Night of Dark Shadows)". In dieser aktuellen Verfilmung aus 2012 traten vier Schauspieler aus der Originalserie mit kurzen Gastauftritten auf und sind als Ballgäste von Colinwood zu sehen. Schade dass sie nicht mehr von ihnen zu sehen war. Im Abspann wird Dan Curtis erwähnt, der Erfinder der Fernsehserie der 2006 verstarb.

Fazit:

Das Problem an dem Film ist ganz einfach, das ihn jede/jeder gesehen haben muss um beurteilen zu können ob er einem gefällt. Hier kann man keine Meinung schreiben die für alle Richtungsweisend sind. Die Figuren sind leider ziemlich schablonenhaft, man hätte da mehr rausholen können. Die Auftritte der Schauspieler macht Spaß, aber ob die Schauspieler derselben Meinung waren? Sie spielten einfach zu steif. Auch der Humor liegt sicher nicht allen und muss selbst beurteilt werden. Ich fand ihn lahm inszeniert, aber er hat doch beim Zusehen Spaß gemacht - aber das ist nur meine persönliche Auffassung. Dennoch hat der Film einen gewissen Charme, vor allem die Konfrontation von Gothic und Pop-Kultur in den 70iger Jahren hat den Film interessant werden lassen. Aber er ist auf alle Fälle ein Film den man bei einem schlechten Wetter-Tag sich reinziehen kann und man muss nicht weiter über ihn nachdenken.

Qualität der Blu-ray:

Laufzeit: 113 Minuten.

Bildqualität (1080p High Definition 1,78.1 ' 16:9) ist entsprechend gut, hier gibt es nichts zu bemäkeln.

Tonqualität (Deutsch in Dolby Digital 5.1 und Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1) in Deutsch ist gut, aber besser ist wieder mal die englische Tonspur.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 6. November 2012
Liverpool im Jahr 1760: Joshua (Ivan Kaye) und Naomi Collins (Susanna Cappellano) wandern mit ihrem gemeinsamen kleinen Sohn Barnabas aus. Ihr Ziel ist die neue Welt, das neue Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Amerika. An der Küste von Maine lassen sie sich nieder und gründen dort einen Fischereihafen, was einige Jahre später zur Namensgebung Collinsport führt. Barnabas (Johnny Depp) wird zum stattlichen jungen Mann, der eine Liason mit der Magd Angelique (Eva Green) hat. Im Gegensatz zu seiner Geliebten, war es für den reichen Sprößling nur eine Affäre, denn verliebt ist er in Josette du Pres (Bella Heathchote) und diese will er auch heiraten. Nur dumm, dass gerade die vermähte Magd auch eine Hexe ist, die Barnabas Braut in den Selbstmord treibt und aus dem verhassten Liebhaber einen Vampir macht. Indem sie die Dorfbevölkerung aufhetzt, wird Barnabas lebendig vergraben und erst nach 196 Jahren...wir schreiben damit das Jahr 1972...wird das Grab von Bauarbeitern freigeschaufelt.
Diese Auferstehung endet mit einigen toten Arbeitern, dafür bekommt aber die inzwischen leicht runtergekommene und verarmte Familie Collins einen entfernten Verwandten aus England als Gast, der a) Durst nach Blut hat b) der Familie finanziell unter die Arme greifen will und c) keine Ahnung von unserer modernen Welt hat.
Er trifft auf Elisabeth Stoddard Collins (Michelle Pfeiffer), deren Tochter Carolyn (Chloe Moretz), ihren Bruder Roger (Johnny Lee Miller), dessen kleiner Sohn David (Gulliver McGrath).
Weitere Bewohner auf Collinwood Manor sind die Ärztin Dr. Julia Hoffmann (Helena Bonham-Carter) und der Hausmeister Willie Loomis (Jackie Earle Haley).
Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit seiner Angelique. Als Hexe hat sie inzwischen 200 Jahre auf dem Buckel, sieht genauso verführerisch aus wie damals und ist inzwischen die reichste und beliebteste Bürgerin des Städtchens ist. Es kommt zur Konfrontation...
"Dark Shadows" heisst der 2012 entstandene Tim Burton Film, der nach Motiven der gleichnamigen Serie gedreht wurde.
Wie immer sind die Bilder, die Tim Burton für sein Märchen geschaffen hat, sehr effektiv und atmosphärisch - trotz einer gewissen Künstlichkeit, die auch typisch für die Bildkompositionen seiner Filme sind.
An der Kamera stand mit Bruno Delbonnel (Die fabelhafte Welt der Amelie) ein Meister seines Fachs, die Musik machte wie gewohnt Danny Elfman.
Auch wenn "Dark Shadows" vielleicht nicht an Burtons beste Filme "Ed Wood" oder "Sweeney Todd" heranreicht - seinen Vorgänger "Alice im Wunderland", Burtons bis dato erfolgreichste Arbeit, toppt er allemal. Denn der hat mich trotz schöner Bilder irgendwie gelangweilt und mich nicht wirklich gepackt. Dies schafft der amüsante Spass um eine völlig schräge Familie zwar auch nicht, aber man ist gut unterhalten und Johnny Depp hat einige wirklich witzige Dialoge.
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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dark Shadow ist ein Horror-Komödie aus dem Jahr 2012, welche unter der Regie von Tim Burton entstand.

Barnabas Collins wird, nachdem er sein "Betthäschen" verstößt und sich seiner wahren Liebe zuwendet, von dieser - welche zu seinem Leidwesen eine Hexe ist - durch dunklen Zauber zu einem Vampir gemacht und von einem wütendem Mob (natürlich von seiner verschmähten Geliebten angeführt) für 200 Jahre buchstäblich unter die Erde gebracht. Als er endlich durch einen glücklichen Zufall wieder an die Oberfläche gelangt, hat sich natürlich in den letzten Jahrhunderten viel getan... zum einen, hat sich der Wohlstand, der ehemals wohlhabenden Collins verflüchtigt und zum anderen, gibt es für Barnabas allerlei neue und alte Bekannte kennenzulernen...

Ich bin ja eigentlich ein großer Burton Fan... da schmerzt es mich dann umso mehr, wenn ich vom lieben Tim letzten Endes, dann nur eine solch blutleere Kost vorgesetzt bekomme. Die Story ist... naja, sagen wie mau. Tim Burton zaubert wie man es von ihm kennt, tolle Bilder auf den Bildschirm und es sind auch hier und da tolle Ansätze vorhanden... leider bleibt es jedoch irgendwie bei Ansätzen. Es gibt viele Charaktere und genau dies ist eigentlich das Hauptproblem. Viele Charaktere erfordern viel Zeit, wenn man sie sinnvoll einsetzen will... und daran ist Burton zweifellos gescheitert. Der Film schmückt sich mit großen Namen... aber dies alleine reicht nicht um etwas tolles zu erschaffe. Wie oft bei burtonschen Werken, trifft man auf seinen Ehefrau Helena Bonham Carter (die ich mit zu meinen Lieblingsschauspielern zähle), Michelle Pfeiffer (siehe Bonham Carter ;) )und Johnny Depp. Außerdem ist auch Eva Green mit von der Partie (und sogar der fantastische Christopher Lee wurde für einen Minutenauftritt in Szene gesetzt, was eigentlich eine nette Idee ist, da Lee vor Jahren selber als Vampir Dracula vor der Kamera stand). Bei so vielen bekannten Namen, greift ein altes Sprichwort... "Zu viele Köche verderben den Brei". Man wirft großartige Schauspieler in einen Film, der letztendlich eigentlich zu einer Zwei-Mann/Frau-Show wird... Depp und Green sind die einzigen, die eine ausgearbeitetere Charakterstoryline bekommen haben... der Rest bekommt andeutende Fetzen von Hintergrundgeschichte spendiert. Definitiv einer der schlechteren Burton-Filme

Bild & Ton:
Bild und Ton sind durchgehend überzeugend. Leider gibt es für den deutschen Raum wiedereinmal keine HD-Tonspur. Aber technisch macht Dark Shadows im Gegensatz zum eigentlichen Film eine sehr gute Figur.

Fazit:
Ein durchschnittlicher Film, den man aber nach dem Anschauen auch schnell wieder vergessen hat. Seichte Story und schlecht ausgearbeitete Charaktere, die zwar burton-like skurril sind, jedoch ansonsten wenig zu bieten haben.
________________________________________
Gesamtwertung setzt sich wie folgt zusammen:
Story: **
Bild:****
Ton:****
Extras:***
-------------
Gesamt:***
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47 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2012
Vampir Barnabas (Depp) ist entsetzt als er nach 200 Jahren "Zwangsschlaf" 1972 erwacht und das Zeichen des Teufels - das McDonalds "M" - erblickt. Ein schlechtes Omen für die weiteren Ereignisse, als er an seinem alten Familienanwesen eintrifft, sieht er wie verarmt die altehrwürdige Familie Collins ist. Als dann auch noch Angelique (Green), die Hexe, welche ich ihn damals verfluchte und zum Vampir machte, auf die Bildfläche tritt, reißt Barnabas sich zusammen und beginnt seinen Nachfahren wieder zu altem Ruhm zu verhelfen.

Fange ich erst mit dem Positiven an, ich liebe das Setting des Filmes, der Einstieg in den Film ist wirklich fantastisch gestaltet und auch die Kulisse des Collinwoodanwesens ist einfach märchenhaft. Dort würde ich auch gern auf Erkundungstour gehen.
Für mich lebt der Film aber auch durch seine humoristischen Momente, wie z.Bsp. das bereits erwähnte Teufelszeichen oder die Szenen, in denen gezeigt wird, wie Barnabas sich in den neuen Alltag integriert. Meine Lieblingsszene ist jedoch die, in der Angelique und Barnabas noch einmal miteinander schlafen und dabei ziemlich wild die Fetzen fliegen und Barry White im Hintergrund "You're the First, the Last, my Everything" singt.
Welches mich zum weiteren Pluspunkt von "Dark Shadows" bringt: der Soundtrack. Die Zeitgenössischen Songs unterstreichen das Flair des Filmes sehr gut und als dann auch noch Alice Cooper - oder die hässlichste Frau, die Barnabas jemals sah - ihren äh seinen Auftritt hat, kommen Fans dieser Musik vollends auf ihre kosten.
Johnny Depp spielt gewohnt solide, liefert aber keine Glanzleistung ab, denn diese ist ganz allein Eva Green vorbehalten, der ich die irre Hexe komplett abkaufte und wieder einmal ihrem Charme erlag. Für mich war sie in "Casino Royal" das beste Bondgirl aller Zeiten. Und auch dieser Film ist die Eva Green - Show und für mich allein ein Grund den Film zu sehen.

Und da enden meine Lobeshymnen, denn eine Helena Bonham Carter und Michelle Pfeiffer sind eben nicht immer ein Garant für einen durchweg gelungenen Film, dafür wurde ihnen auch einfach zu wenig Platz gegeben. Ihre Charaktere im Film sind leider schon fast zur Belanglosigkeit verkommen. Von den anderen Charakteren will ich garnicht erst anfangen. Die eingeflochtene Liebesgeschichte zwischen Barnabas und der Reinkarnation seiner großen Liebe bleibt sehr flach und emotionslos. Sie scheint eher pro forma mitzulaufen.
Johnny Depp sieht mit seiner Schmalzfrisur und der Theaterschminke ziemlich lächerlich aus. Das war für mich leider nichts!

Alles in Allem liegt für mich das Problem des Films darin, dass er mich nicht emotional mitreißen konnte, das lag vorallem an den flachen Charakteren (Eva Green als Angelique mal abgesehen) und der ereignislosen und vorhersehbaren Handlung. "Dark Shadows" hat tolle und humoristische Momente, doch nicht das gewisse Etwas, welches mich dazu bewegen würde den Film in naher Zukunft wieder sehen zu wollen.

... Ach ja und wer noch nicht wissen will, wer am Ende des Filmes stirbt, sollte lieber nicht die Kommentare meiner Rezension lesen! ;) ML
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2012
Dark Shadows ist der neue Streifen von Tim Burton und Johnny Depp. Leider ist es auch mit der schlechteste Film dieses Duos, was für geniale Filme wie Edward mit den Scherenhänden, Sleepy Hollow und Co. steht.

Depp spielt den Vampir Barnabas, der einst ein reicher Industrieller war, bis er in Ungade fiel bei der Hexe Bouchard (gespielt von Eva Green). Sie wird abserviert und rächt sich mit dem Fluch der Unsterblichkeit und tötet Barnabas Geliebte. Doch das reicht ihr nicht und Barnabas landet in einer Kiste unter der Erde, bis...... über 200 Jahre später der Zufall dafür sorgt, dass er aus seinem Gefängnis fliehen kann. So bricht er auf zum Familienstammsitz und merkt schnell, dass seine Nachkommen nicht nur finanziell aus dem letzten Loch pfeifen. Auch seine ehemals Angebetete ist immer noch umtriebig und macht ihm weiter das Leben schwer.

Soweit zur Geschichte! Der Film an sich ist nicht schlecht konzipiert und auch eine All-Star Riege aus Johnny Depp, Bonham-Carter, Michelle Pfeiffer und Eva Green erweckt einen grandiosen Eindruck. Problem ist nur, dass so ziemlich alle Witze aufgesetzt wirken und bisweilen nerven. Depps Konfrontation mit moderner Technik und seiner Familie geht schnell die Luft aus und so schleppt sich der Film von einem platten Kalauer bis zum scheppernden Finale.

Dazwischen herrscht viel dialoglastiger Leerlauf und Langeweile. Dabei sind Burtons typische Merkmale auch hier vorhanden: Die Kostüme sind schrill, das alte Anwesen düster und morbide und die Charaktere verschroben. Nur machen Burtons Lieblingsschauspieler Depp und Bonham-Carter einfach einen miesen Job. Die Rollen sind plakativ und völlig "blutleer". Auch Michelle Pfeiffer bleibt als Hausherrin ungewohnt blass. Man vermisst bei vielen Charakteren einfach einen plausiblen Hintergrund, mehr Profil und Spielwitz.

Einzig Eva Green als sadistische Hexe spielt bärenstark auf und rettet den Film vor dem Totalausfall. Aber das ist fatal! Irgendwie hat man trotz allem eine starke Sympathie für sie und wenig für den weinerlichen und bisweilen selbstgerechten Johnny Depp. Das führt den Film ein wenig ad absurdum, denn Burton widmet sich mit viel Zeit seinem Star und versucht seine Familienbande zu entwickeln. Es funktioniert aber nicht!

Auch das Setting hat mir nicht recht gefallen: Die Szenerie schwankt zwischen der Bonbonwelt von Burtons Charlie und die Schokoladenfabrik, dem düsteren Sweeney Todd und einem 08/15 US-Film. Das setzt sich bei der Ausrichtung fort: Dark Shadows will witzig sein, will düster sein und mixt Komödie, Drama, Horror und Action.

Aber alles wirkt sehr brav und aufgesetzt, so als ob Burton neuerdings Angst vor seinen eigenen Abgründen hätte. So schaut man während des Filmverlaufs immer wieder auf die Uhr und hofft, dass es zur finalen Konfrontation kommt. Schade, ich hatte mir mehr von versprochen, zumal ich Burton als hervorragenden Regisseur schätze. Dark Shadows zählt jedoch mit der Neuverfilmung vom Planet der Affen zu seinen miesesten Streifen.

Noch ein Wort zur Blu-Ray: Die Blu-Ray besticht durch ein knackiges Bild, kräftige Farben und einen gut abgemischten Ton. Es ist zwar keine Referenzklasse, aber ein gehobener Durchschnitt. Leider kann man das vom Film nicht behaupten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2014
die idee einen älteren vampir in die heutige zeit zu stecken und zu veranschaulichen wie dieser auf unsere heutige welt reagieren würde ist eine gute aber nicht revolutionäre idee die in einigen wenigen augenblicken im film sehr gut und auch humorvoll vermittelt wird. die handlung des films ist jedoch von beginn an sehr platt und durchschaubar womit spannung leider fast gar nicht auftritt. einzig für mich das interesse am film, da ich ihn noch nicht gesehen habe, sowie die besetzung veranlassten mich den film bis zu ende zu sehen

FAZIT
für wen: wer lust hat und nichts anspruchsvolles erwartet
unterhaltungswert: mittel
wiedersehwert: gering
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2013
...will ich aber nicht. Als Fan von Tim Burton hat mich leider schon Sweeney Todd nicht wirklich überzeugt, u.a. auch wegen der schlechten Songs, die sich musikalisch kaum im Gehörgang festsetzten. Und nun ist ein halbgares Produkt erschienen, das mit dem Geist von Dark Shadows nicht mehr viel zu tun hat.
Ein paar wenige gelungene Momente können nicht darüber hinwegtrösten, dass dieser Film weder besonders witzig noch gruselig noch bizarr ist. Die Hauptschwäche liegt nicht an der etwas lahmen Inszenierung, sondern am Drehbuch. Da hat Meister Burton schlicht und einfach Quark geliefert - Magerquark.
Ein Film, der Burton und auch Depp von der schwachen Seite zeigt und den man sich auch als Fan getrost sparen kann. Nur für absolute Komplettisten und solche, die sich den Film schönreden wollen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2013
Ich habe mir den Film bisher ein mal angesehen und verzichte auch auf eine ausführliche Zusammenfassung der Story, da dies schon einige Kunden vor mir beschrieben haben.
Ich fand den Anfang wie gesagt sehr gut, witzig und auch recht ansprechend, doch als es zum Ende zu ging, konnte ich immer schon kurz vorher sagen, was passieren würde.
Ich würde den Film auch nicht als Fehlkauf einstufen, da ich ein Fan von Johnny Depp bin, doch hätte er ein wenig einfallsreicher enden können.
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31 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2012
Auch wenn ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt hatte wurde ich dennoch nicht enttäuscht.
Tim Burton hat mit diesem Streifen das Vampirgenre vielleicht nicht neu erfunden,aber auf jeden Fall hat er ihm mehr Pfiff verliehen

Als Barnabas,ein Sohn aus gutem Hause,die Liebe zu einer Dienstmagd nicht erwidert, belegt diese Barnabas Familie mit einem Fluch.Während sie seine Eltern umbringt und seine Geliebte dazu bringt sich von den Klippen zu stürzen,wird Barnabas dazu verurteilt nun sein Dasein als Vampir zu fristen.Zusätzlich lässt sie ihn in einem Sarg einschließen und tief vergraben.
200 Jahre später wird durch Zufall Barnabas Sarg ausgegraben und der Blutsauger kann endlich wieder nach Luft schnappen.Leider hat sich in den 200 Jahren seiner Gefangenschaft einiges geändert und er findet sich plötzlich in den 60er Jahren wieder...

Tatsächlich hat die Story zunächst mal nichts Außergewöhnliches,aber Tim Burton schafft es eben gerade diesen Storys eine unverwechselbare Note zu verpassen.
Mit dabei das altbewährte Trio Johnny Depp,Helena Bonham Carter und Christopher Lee.

Gefasst machen sollte man sich allerdings auf einige Neuerungen.
Burton setzt diesmal auf weniger Düsteres,die Musik ist beschwingter,die Bilder moderner,mehr Action.
Doch davon sollte man sich nicht abhalten lassen.Treu geblieben ist sich Tim Burton trotzdem.
Es bleibt skurril,witzig,z.T unerwartet tiefgründig und man hat einfach seinen Spaß mit jedem einzelnen Charakter.

Mir persönlich hat der Film absolut gefallen und er reiht sich für mich auf jeden Fall gleichwertig in die Reihe der Tim Burton-Filme ein.
Wer natürlich einen Sleepy Hollow-Verschnitt erwartet sollte lieber die Finger davon lassen.

Von mir gibts eine ganz klare Kauf-oder Ausleihempfehlung.
Der Film macht einfach Spaß!
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