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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen169
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Oktober 2012
Als Emma von ihrem Vater einen Computer geschenkt bekommt, öffnet sich gleich nach dem Einrichten des Internets eine Seite namens „Facebook“. Davon hat sie noch nie gehört, doch beim Stöbern auf der Seite muss sie feststellen, dass sie auf dieser Seite ihr eigenes Leben im Jahr 2012 sieht – doch das liegt noch 15 Jahre entfernt! Auch die Zukunft ihres Freundes Josh steht auf dieser Seite, und im Gegensatz zu ihr scheint dieser ein glückliches Leben zu führen. Emma beginnt zu versuchen, ihre Zukunft zu ändern. Doch mit jeder Entscheidung von ihr und Josh, die beide mit dem Wissen um ihre Zukunft treffen, verändern sie die Zukunft selbst…

Das Buch ist in einer einfachen, jugendlichen Sprache geschrieben, die sich schnell lesen ließ. Sehr amüsant fand ich Emmas anfängliche Verwirrung, als sie auf die Facebook-Seite stößt – wie selbstverständlich der Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken doch heute geworden ist! Auch sonst kam beim Lesen ein bisschen Nostalgie auf. Ich war vor 15 Jahren zwar erst sechs, erinnere mich aber noch gut an die Zeit, in denen man mit Discman joggen ging, Skateboarden DER Trendsport war und jeder mit einem Handy, geschweige denn einem Computer, beneidet wurde.

Die spannende Frage, der in diesem Buch nachgegangen wurde, ist die, inwiefern man mit dem Wissen um seine eigene Zukunft diese selbst verändert. Jede noch so kleinste Entscheidung zieht ihre Kreise und beeinflusst auch die Umwelt, sodass sie zu weitreichenden Veränderungen führen kann. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, wenn auch ich von der Umsetzung noch etwas mehr erwartet hätte. Emma, die ihre Zukunft unbedingt verbessern möchte, und Josh, der nicht möchte, dass sich an seiner Zukunft irgendetwas ändert, bilden sympathische Gegenpositionen in diesem Gedankenspiel.

„Wir beide, irgendwann“ hat mich mit einer starken Idee unterhalten können, auch wenn ich von der Umsetzung mehr erwartet hätte. Bisher habe ich um Facebook-Romane einen großen Bogen gemacht, doch hier wurde das Thema als Blick in die Zukunft völlig anders angegangen. Ich kann das Buch daher an jeden weiterempfehlen, der Interesse an der Frage „Was wäre, wenn du heute deine Zukunft sehen könntest?“ hat und hierzu einen unterhaltsamen Jugendroman lesen möchte!
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Kurzbeschreibung:(Verlag)

Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?

Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, hatte ich gerade eine kleine Leseflaute. Fast eine ganze Woche habe ich an einem anderen Buch gehangen und es gerade mal bis Seite 100 geschafft. -Wir beide, irgendwann.- hatte ich dann wieder in zwei Tagen gelesen.

Die Geschichte war aber auch wirklich schön.
Obwohl eigentlich niemand wissen sollte, was in seiner Zukunft geschehen wird, fürchte ich, wenn ich die Möglichkeit hätte das zu tun was Emma tat, würde ich es auch machen. Menschen sind nunmal neugierig.
Könnte oder würde man was ändern? Die Frage wird wohl nie zu beantworten sein, aber man kann sich eine Menge Gedanken darüber machen.

Dieser kleine Rückblick in die Vergangenheit (1996) hat mir sehr viel Spaß bereitet.
I Love Memories.
Die Zeiten mit AOL, die Geräusche, wenn das Modem sich ins Netz einwählt und das nervige -Willkommen- Sie haben Post- von der AOL Tante, habe ich noch im Ohr. Früher war das toll, heute ist es immerhin noch amüsant und es kommen einem Dinge in den Sinn, die hier im Buch natürlich nicht alle angesprochen werden können. Zumal dieses Buch ja für Leser im Alter von 12 - 15 Jahren empfohlen wird. Die waren 1996 ja noch nicht mal geboren. Zu viele Details aus dieser Zeit hätten dann wohl eher einen langweilenden Effekt.
Schön finde ich aber, dass gerade diese Leser aufgrund der Geschichte vielleicht das Gespräch mit ihren Eltern suchen werden und fragen, wie genau es damals wirklich war. Allein dieser Aspekt ist es schon wert das Buch zu lesen. Wäre eventuell auch ein Tipp für Eltern, ihren Kindern das Buch zu schenken.

Fazit:
Eine tolle, außergewöhnliche Geschichte, die junge Leser neugierig macht und ältere Leser in Erinnerungen schwelgen lässt.
Der angenehme Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen und zum Schluss verabschiedet man sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Eine Geschichte die sowohl für jüngere als auch für ältere Leser ihre Reize hat.
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am 29. Mai 2016
Im Jahr 1996 bekommt Emma ihren ersten Computer geschenkt und freut sich darauf, sich endlich eine Emailadresse einzurichten. Doch da entdeckt sie im Internet etwas, das es gar nicht geben kann. Ihre eigene Facebookseite. Eine Seite von ihr selbst, als 31jährige!

Von der ersten Seite an wird man zurück in die 90er-Jahre katapultiert. Da stöpselt Emma ihren Computer an und wartet einige Stunden bis die AOL-CD-Rom mit den Gratisstunden Internet installiert ist. Ja, das hat damals seine Zeit gedauert. Als sie dann zum ersten Mal ins World Wide Web abtaucht, ist sie mehr als erstaunt, denn sie entdeckt eine Seite namens Facebook, von der aus ihr, ihr zukünftiges Ich entgegen lacht.

Aber leider lacht die Emma in 15 Jahren nicht wirklich, sondern sie ist unzufrieden, schon fast am Boden zerstört, weil die zukünftige Emma alles, nur nicht glücklich ist. Und so reift in der Teenie-Emma der 90er der Plan, ihrem künftigen Ich ein schönes Leben zu beschaffen.

Besonders gut hat mir das Abtauchen in die 90er gefallen. Auch wenn man denkt, dass sich gar nicht so viel verändert hat, merkt man beim Lesen deutlich, wie unser Leben nach und nach von Internet und Social Media geprägt wurde. Sehr schön sind auch die damaligen Trends eingebaut und ich musste öfter schmunzeln, wenn Emma den Macarena tanzt oder sich ihren Discman zum Joggen umschnallt.

Zudem hat der Ausgangspunkt der Geschichte seinen Reiz. Wenn man sich vorstellt, dass man in den 90er-Jahren die eigene Facebookseite findet und damit weiß, wo man 15 Jahre später im Leben steht, ist für mich ein interessantes Gedankenspiel. Man fragt sich dabei schon, wie man als Jugendlicher darauf reagiert hätte. Wäre es Freude, Unglauben oder Frustration gewesen? Natürlich wäre es schade, wenn man schon damals von den schönen Überraschungen des eigenen Lebens erfährt, bevor man überhaupt erst zeitlich in ihre Nähe kommt.

Und so mancher Seitenhieb auf unser Social-Media-Verhalten hat mich ebenso zum Grinsen gebracht, denn meine Teenie-Version hätte wohl ebenso reagiert:

„‚Ich verstehe zwar noch nicht, wie das funktioniert, doch scheinen es miteinander verbundene Webseiten zu sein, auf denen Leute ihre Fotos zeigen und darüber schreiben, was in ihrem Leben so passiert, ob sie eine Parklücke gefunden oder was sie gefrühstückt haben und solche Sachen‘ -
‚Warum sollten sie das tun?‘“ (S. 57)

Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist jedenfalls die Technik dahinter. Ein brandneuer Computer der 90er hätte einen Livestream wie Facebook wahrscheinlich gar nicht verarbeiten können, schon allein, wenn man an die vielen Bilder im Social Web denkt, muss man den verpixelten Tatsachen ins Auge sehen.

Die Protagonistin Emma ist ein nettes Mädchen, allerdings kam sie mir stellenweise etwas egoistisch und herrisch vor, weil alles immer nach ihrem Kopf gehen musste. Gerade in Bezug auf ihren besten Freund Josh handelt sie manchmal nicht so, wie man es von Freunden erwartet, was nicht nur ihn vor den Kopf gestoßen hat.

Die Handlung an sich ist nicht besonders, sondern eine eher vorhersehbare Teenie-Liebesgeschichte von Jugendlichen, die um eine glückliche Zukunft bangen.

Ansonsten ist es eine süße Geschichte für Zwischendurch, die sich mit dem Erwachsenwerden, den Träumen und einer Vision von der Zukunft auseinandersetzt. Die Kernbotschaft lautet wohl, dass man sich besser auf die Gegenwart konzentriert, als in Träumen vom Irgendwann zu schwelgen, weil man ohnehin keinen Einfluss darauf hat, wie sich das eigene Leben entwickeln wird.

© NiWa
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am 3. Oktober 2012
Eigentlich ist "Wir beide, irgendwann" ja ein Jugendbuch, doch ehrlich gesagt finde ich, dass es wohl Leuten, die etwa in meinem Alter sind und die 1996 "richtig" miterlebt haben, noch mehr Spass macht. Denn wir wissen, wie es ist, wenn sich ein altes, analoges Modem ins Internet einwählt. Wir wissen, wie es ist, wenn man entweder surfen oder telefonieren kann. Wir wissen, wie es ohne Facebook ist. Und so denke ich, dass Erwachsene, die so zwischen 30 und 40 Jahre alt sind, dieses Buch ganz anders lesen als die heutigen Jugendlichen.

Emma erkennt also in Facebook, dass ihre Zukunft nicht gerade rosig aussieht. Erst ist sie arbeitslos, dann entdeckt sie, dass ihre Ehe unglücklich ist und ihr Ehemann sie wohl betrügt. Josh hingegen ist mit seiner Zukunftsvision sehr zufrieden, denn er ist mir dem schönsten Mädchen der Schule verheiratet, hat süsse Kinder und ein tolles Haus. Beide müssen jedoch feststellen, dass jede Bemerkung, ja jeder Gedanke ihre Zukunft verändert. Und genau das hat mich an diesem Buch so fasziniert. Ständig habe ich daraufhin gefiebert, die neuen Statusmeldungen in Facebook zu sehen. Wenn die beiden dieses oder jenes tun, wie verändert sich dann ihre Zukunft? Und vor allem, wie verändern sie dadurch auch die Zukunft von anderen? So hat sich "Wir beide, irgendwann" für mich zu einem richtigen Pageturner entwickelt und ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen.

Jay Asher und Carolyn Mackler lassen in ihrem Werk Emma und Josh zu Wort kommen. So sind die Kapitel immer abwechselnd aus der Perspektive der beiden erzählt. Dadurch und durch den angenehmen, leichten Schreibstil hat mir das Buch kurzweilige und unterhaltsame Stunden geboten.

Die beiden Protagonisten sind sehr glaubwürdig und sympathisch. Während Emma sehr offen und aufgeweckt ist und ab und zu etwas vorschnell handelt, wirkt Josh sehr ruhig und bedächtig. Er möchte sich seiner Sache sicher sein und überlegt lieber erst zweimal bevor er dann handelt. So treffen die beiden alten Freunde durch die Facebook-Sache wieder aufeinander und wachsen dem Leser schnell ans Herz.

Klar ist das Buch vorhersehbar und ich habe nie daran gezweifelt, wie die Geschichte ausgeht, doch das setzt dem Lesegenuss keine Grenzen. Denn die Frage ist mehr, wie kommt es zu diesem Ende? Was muss sich in der Gegenwart ändern, dass diese Zukunftsvision entsteht?
Und die Quintessenz, dass man nicht nur für die Zukunft leben, sondern auch das hier und jetzt geniessen soll, finde ich eine sehr schöne Botschaft, die das Buch schön rüberbringt.

"Wir beide, irgendwann" war für mich nicht nur gute Unterhaltung und ein Pageturner sondern auch eine Zeitreise zurück in meine eigenen Computeranfänge. Oft musste ich schmunzeln als ich auf mir bekannte Szenen traf und mich so um 15 Jahre zurückversetzt fühlte.

Fazit:
Eine wirklich tolle, neue Idee verpackt in eine schöne, ruhige Liebesgeschichte. "Wir beide, irgendwann" begeistert bestimmt beide: die Facebook-Generation und die Ü30.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. November 2013
Nachdem ich vor einiger Zeit Jay Ashers "Tote Mädchen lügen nicht" mit großer Begeisterung las, freute ich mich festzustellen, dass er ein neues Jugendbuch geschrieben hat. Bestellt, geliefert, knapp einen Tag nach Beginn ausgelesen.
Wie es mir gefallen hat, möchte ich im Folgenden darstellen.

Inhalt
Emma und Josh sind Freunde seit Kindertagen. Sie leben nebeneinander im Jahr 1996.
Als Emma einen Computer geschenkt bekommt, entdeckt sie das bis dahin nicht erfundene Facebook. Sie sieht ihr Leben in 15 Jahren vor sich und muss entsetzt feststellen, dass sie unglücklich verheiratet ist. Sie teilt die Seite mit Josh, der ihr vor sechs Monaten seine Liebe gestanden hat.
Er ist erfreut, da er mit Sydney Mills, dem hübschesten Mädchen der Schule, verheiratet sein wird.
Innerhalb einer Woche stellt Emma alles auf den Kopf, um ihre Zukunft zu verändern und stellt fest, dass jede noch so kleine Tat heute ihr Leben in der Zukunft drastisch verändern wird.

Meine Meinung
Jay Asher, an ihn hatte ich wirklich hohe Erwartungen. Von Carolyn Mackler hatte ich nie etwas gelesen, ließ mich aber gerne überraschen.
Den deutschen Titel "Wir beide, irgendwann" finde ich passend, da hat sich jemand etwas gedacht. Auch die Covergestaltung ist gut gelungen, ein großes Plus!

Das Buch mit knapp 390 Seiten ist in 65 kurze Kapitel eingeteilt, welche abwechselnd aus Joshs und Emmas Perspektive erzählt werden. Da man so beide Perspektiven aus der Innensicht kennen lernt, finde ich diese Aufteilung recht gut.
Nichts revolutionäres, da schon hundertmal gesehen, aber dennoch eine gute Entscheidung!

Die Geschichte an sich hat mich von Anfang an nicht wirklich gepackt. Junge und Mädchen wohnen nebeneinander, verbringen ihre Kindertage zusammen, einer verliebt sich, der andere ist überfordert, Funkstille.
Gescheiterte Beziehungen auf beiden Seiten und doch der Traum vom Zusammenleben.
Ein gemeinsames Abenteuer, welches beide zusammenschweißt.
Diese Zusammenfassung träfe wohl auf ziemlich viele Jugendbücher der letzten Zeit zu und auch "Wir beide, irgendwann" reiht sich in diese Gruppe ein.
Eine recht platte Story, bei der die Spannung nicht so recht aufkommen will, plätschert etwa 400 Seiten vor sich hin, ohne dass ich wirklich mitfieberte. Der Ausgang der Geschichte wird schon auf dem Buchrücken deutlich. Gähn!

Auch sprachlich sind hier (leider) keine Meisterwerke zu erwarten. Dröge und durchschnittlich vergehen die Kapitel, Spannung oder Humor waren für mich kaum erkennbar.
Das Lesen war angenehm, jedoch hätte ich absolut nichts verpasst, hätte ich dieses Buch nicht gelesen.

Die Charaktere haben mir ebenfalls zu wenig Tiefgang. Ein bisschen Hintergrundgeschichte für Emma und Josh, der Rest ihrer Familien oder Freunde hat weder Geschichte noch irgendwelche auffallenden oder interessanten Charakterzüge. Kurze Liebes-Eskapaden auf Emmas Seite konnten mein Interesse auch nicht richtig wecken.

Was mir ebenfalls gefehlt hat, waren Gefühle. Liebe lässt sich in Worten so toll umschreiben, die Innensicht schreit geradezu nach interessanten Gefühlsregungen der Personen. Doch einzig lose Gedankenfetzen gibt der Erzähler wieder. Über "ein mulmiges Gefühl" geht die Spannweite da leider nicht heraus. Schade!

FAZIT
"Wir beide, irgendwann" hat mich nach dem fantastischen Werk "Töte Mädchen lügen nicht" von Jay Asher wirklich enttäuscht. Ich hatte mich Spannung, Humor und großen Gefühlen gerechnet, bekam jedoch 400 Seiten voller langweiliger Geschichte und wenig Gefühlen. Wer das Buch ließt, hat nichts verpasst. Wer es ließt wird sich jedoch nicht quälen müssen, es ist lediglich absolut durchschnittlich.
Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Dezember 2012
In einer Zeit, in der PCs gerade erst beginnen, sich auszubreiten und man über ein Modem in Kriechgeschwindigkeit ins Internet kommt, einen Blick in die eigene Zukunft und das facebook-Zeitalter werfen.
Von der Idee war und bin ich begeistert. Vor allem, weil ich diese Zeit ohne Internet, mit den langen pfeifenden und quietschenden Einwahltönen und mit Handys als Exoten noch miterlebt habe. Reizvoll, mittels Technik sich in die Zukunft zu beamen und toller Stoff für einen Roman. Dabei schwingt auch immer wieder die Frage mit, wie die Handlungen und Entschlüsse im Jetzt die eigene Zukunft beeinflussen können und es tun.
Erzählt wird die Geschichte rund um Emma und ihren Freund, Josh, den sie schon aus Kindertagen kennt, mit dem es im Moment aber nicht so gut läuft. Emma bekommt einen Computer geschenkt und Josh hilft ihr beim Einrichten des Internetzugangs. Und plötzlich taucht da dieser Link zum ihr unbekannten facebook auf und die beiden tauchen in ihre Zukunft ein. Nach den jeweiligen Tageserlebnissen, die durch die bekannte Zukunft nicht ganz unbeeinflusst sind, überprüfen sie, wie sich die Geschehnisse auf die Zeit in 15 Jahren, die bei facebook einsehbar ist, auswirken. - So weit die spannende Grundidee.

Die Umsetzung fand ich leider nicht so gut. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Emma und Josh geschrieben, das fand ich noch ganz gut. Dann aber kamen mir vor allem in der Geschichte ein paar Kritikpunkte: Zum einen war ich erstaunt, wie sicher die Protagonistin Emma sich im web 2.0 bewegt, obwohl damals das Internet an sich schon etwas total Neues war. Ebenso wenig glaubwürdig erschien mir, wie überzeugt sie gleich war und dies auch vertreten hat, dass sie da die Zukunft sieht. Für eine Einsteigerin in die digitale Welt ohne 2.0 geht sie erstaunlich sicher mit dem vollkommen neuen Medium um.
Der Spannungsbogen ist auch nicht ganz gelungen, vom absehbaren Ende könnte ich da noch absehen, aber ich hatte schon in der Hälfte des Buches das Gefühl, hier könnte die Geschichte doch eigentlich schon zu Ende sein - nicht unbedingt das beste Zeichen...
Außerdem hatte ich anfangs Schwierigkeiten, die Protagonisten richtig zuzuordnen. Es sind zwar nicht übermäßig viele, aber dennoch musste ich da manchmal grübeln, wer nun wo genau hingehört.
Der Stil ist Jugendlichen angemessen, doch leider bleibt er auch auf diesem Niveau, sodass ich nicht wie bei vielen anderen Jugendromanen auch eine unbedingte Leseempfehlung für Erwachsene aussprechen würde.

"Wir beide, irgendwann" ist so ganz nett zu lesen, aber ich hatte mir mehr erhofft. Für Teenies aber vielleicht ganz okay.
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Einfach nur toll!
Ich gestehe, schon beim Durchblättern des Verlagsprogrammes ist mir dieses Buch sofort ins Auge gesprungen. Von "Tote Mädchen lügen nicht" aus der Feder von Jay Asher war ich bereits restlos begeistert, weshalb dieses Buch schon zu einer Art "Pflichtlektüre" für mich zählt. Da ich mir bei der Idealo Sommerchallenge ein Buch aussuchen durfte, habe ich mich für dieses entschieden - und nicht bereut.

Sobald ich es in den Händen hatte, habe ich mit dem Lesen angefangen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte von Josh und Emma wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Einmal folgt man dem Erzählstrang aus Emma's, einmal aus Josh's Sicht. Beide haben eine ziemlich komplizierte Zeit hinter sich, weshalb die Entdeckung der Facebook-Seite sie zunächst wieder etwas zusammenbringt. Doch lange hält der zarte Annäherungsversuch der beiden nicht. Denn die Seite "Facebook" hat ihre Tücken. Emma wird in 15 Jahren unglücklich verheiratet sein und versucht deshalb ihre Zukunft so weit zu beeinflussen, dass sie glücklich wird. Was Josh nicht gerne sieht, denn seine Zukunft macht ihn sehr glücklich und jede von Emmas Änderungen, könnte auch seine Zukunft verändern..

Die Charaktere von Josh und Emma sowie deren Gefühle sind einem ab der ersten Seite bekannt. Spannend gestaltet sich hierbei die wechselnde Erzählperspektive zwischen den Protagonisten. Aufgrund mancher doch abrupt endeten Kapitel sowie den Versuchen etwas an der Zukunft zu ändern hält sich die Spannung kontinuierlich, was ein Beiseitelegen sehr schwer macht. Während Emma zunächst stellenweise selbstsüchtig erscheint, ist Josh der nette Junge von nebenan. Seine Gefühle sind durch Emmas Korb sehr verletzt, weshalb die freundschaftliche Beziehung welche die beiden von Kindesbeinen an hatten, einen ziemlichen Knick erhalten hat. Die Anspannung zwischen ihnen ist sofort greifbar, sodass selbst ich mich zu Beginn etwas unbehaglich gefühlt habe, als Josh Emmas Zimmer seit Langem wieder betreten hat. Dass Josh eine glückliche Zukunft führen wird, kann er zunächst nicht glauben. Und doch lässt auch er sich durch dieses Wissen, wenn auch unbewusst, beeinflussen.

Die Idee, eine Facebook-Seite in der Zukunft zu erschaffen, welche sich durch die kleinsten Ereignisse sowie Entscheidungen der Gegenwart ändert, fand ich sehr spannend und gelungen umgesetzt. Die Möglichkeit, die Zukunft zu beeinflussen ist eine wirklich verführerische Aussicht, weshalb Emmas Handeln zwar zunächst egoistisch erscheint, aber durchaus nachvollziehbar ist. Wer würde nicht gerne einmal am Rad der Zeit drehen oder stellte sich noch nie die Frage: Was wäre wenn?. Dennoch vermittelt das Buch die Botschaft, dass man nicht ins Schicksal eingreifen, sondern den Dingen seinen Lauf lassen sollte. Denn nicht immer verläuft auf den ersten Blick alles so, wie es zunächst scheint.

Dass Emma aufgrund der Beeinflussung an ihrer Zukunft die Gegenwart fast vollkommen aus den Augen lässt und alles daran setzt sich diese so schön wie möglich zu gestalten, ist ihr nicht bewusst. Sie vernachlässigt ihre Freunde, lässt sich von Josh nicht ins Gewissen reden und versucht mit ihrem Wissen an ihren großen Schwarm heranzukommen. Doch es kommt doch meist anders, als man denkt... Und so auch für Emma.

Die Anspielungen auf Facebook sowie für die jetzige Zeit "alltägliche" Dinge fand ich gelungen und auch amüsant umgesetzt. So wundert sich Emma, im Jahr 1996, weshalb sie 15 Jahre später im Internet für andere öffentlich bekannt geben sollte, dass sie sich Strähnchen hat machen lassen oder was sie sich zu Essen machen wird. Auf den ersten Blick wirkt es amüsant, lässt mich im Nachhinein aber doch auch nachdenklich zurück. Denn diese "Postings" sind mittlerweile Alltag und kein Mensch wundert sich darüber. Der Großteil des Lebens vieler spielt sich vor dem Computer und in sozialen Netzwerken ab, was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber oftmals überhandnimmt und hierdurch das Leben "außerhalb" der vernetzten Welt vernachlässigt wird.

Mein Fazit:
"Wir beide, irgendwann" ist ein leicht zu lesend sowie fesselndes Jugendbuch mit einer Botschaft dahinter. Obwohl ich der empfohlenen Altersgruppe schon leicht entwachsen bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es auch nach Beenden zum Nachdenken anregt.
Die Botschaft ist leicht verständlich und in der heutigen sozial sehr vernetzten Zeit sehr treffend dargestellt.
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am 31. August 2012
Meinung:
Schon hier muss ich sagen, dass der Schreibstil, das einzige war, was mich nicht überzeugt hat. Natürlich war er nicht all zu schlimm, aber er war halt sehr einfach gehalten. Er war sehr zwar leicht zu lesen und sehr modern, aber oft fehlte mir was. Das Buch kam mir durch dieses ganz leichte unvollständig vor und das hat mich leider enttäuscht, was aber nicht das Lesevergnügen dimmte.
Nein ganz im Gegenteil, ich war vom ersten Kapitel an total gefesselt, da es etwas ganz neues war. Dazu kommt, dass es fürs uns unvorstellbar ist, ohne Facebook zu leben.
Aber auch die Idee bzw. die Vorstellung seine Zukunft zu sehen, ist zumindest für mich sehr verlockend und auch dies ist ein Grund wieso ich nicht aufhören konnte zu lesen.
Auch die Charaktere waren mit leider oft unsympatisch, obwohl sie am Anfang so sympatisch wirkten, aber ich denke auch, dass es nur so zur Geschichte passte. Emma verursachte sich oft selber Probleme oder stand sich im Weg. Aber im letzten Teil des Buches hat man doch gemerkt, dass sie eine gute Freundin und keinesfalls ein schlechter Mensch ist, vielleicht naiv und hyperaktiv, aber kein schlechter Mensch. Zudem steht sie definitiv auf die falschen Typen. Aber wenigstens sah sie ihre Fehler ein.
Dagegen war Josh sympatischer und auch sehr ruhig im Gegenseits zu Emma, aber auch er hatte manchmal doofe Sprüche z.B. als er sich darüber aufgeregt hat, dass Emma mit ihrer Zukunft spielt, aber selber Sidney erst angesprochen hat, als er wusste, dass er sie heiraten wird. Natürlich ist es verständlich, dass er nicht will, dass seine Zukunft sich ändert, aber er sollte ein wenig Mitgefühl für seine Freundin aufbringen.
Vielleicht kam es auch daher, dass ich unbedingt wollte, dass sie sich wieder näher kommen.
Von den anderen Charakter erfährt man leider nicht all zu viel, was ich eigentlich überhaupt nicht schlimm finde.
Wie schon gesagt, ist das Buch wirklich toll, aber es gab auch Momente, in denen ich nicht glauben konnte, was ich da lese, ..
SPOILER: Denn als Emma Josh küsste um zu sehen, wie sich das auf die Zukunft auswirkt, hätte ich sie umbringen können. Es war wirklich verachtenswert, und ich verstand wieso Josh deshalb sauer war. An seiner Stelle hätte ich auch nicht mehr mit ihr geredet.
Aber das tollste am Buch war wahrscheinlich die Idee, die hinter dem Roman steckt. Ich meine, Facebook gehört zu unserem Leben, genauso wie das Internet, deshalb ist es auch mal interessant zu lesen, wie es Leute empfunden hätten, vor 20 Jahren. Dabei ist auch die Nebenhandlung sehr interessant und unterstützt die Idee.
Und auch das Ende hat mir sehr gefallen, denn da haben die Autoren noch einmal richtig Gas gegeben und die Geschichte perfekt enden lassen.
Im allgemeinen war der Freitag (das letzte Kapitel) das beste und interessanteste von allen.
Fazit:
Der Titel ist wirklich toll, aber wenn man ihn ließt, denkt man eher an einen Liebesroman, als an einen Roman über Facebook, oder was meint ihr?
Vielleicht wisst ihr, dass das Buch von Anfang an auf meiner Wunschliste stand, aber in erster Linie deshalb, weil Jay Asher der Autor ist. Schon von "Tote Mädchen lügen nicht" war ich begeistert und hoffte auch hier auf Bestätigung, die auch fand, zwar hat es am Schreibstil gehapert, aber irgendwie passte der Schreibstil zum Buch und war dann im Endeffekt doch nicht so ausschlaggebend und das Buch lies sich trotzdem sehr flüssig und schnell lesen. Auch ich lass es fast am Stück.
Aber nun wieder zur Geschichte.
Beim Lesen wird man gleich von Anfang an mit Emmas Problemen konfrontiert, und dieses gewisse Problem, namens Graham, hat man leider das halbe Buch über am Hals. Aber schon da merkt man, dass Emma auch ohne Facebook genug Probleme hat.
Trotzdem ist es interessant, wie Emma mit ihrer Zukunft umgeht, oder sagen wie spielt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie ihre Zukunft am Ende aussieht. Leider war das nicht so einfach, wenn ihr das Buch lest, wisst ihr wieso.
Aber die Autoren, haben das Ende gut ausgefädelt, denn es wäre komisch, wenn Emma plötzlich keinen Zugang zu der Seite mehr hätte. Ich war ganz begeistert von der Lösung des Problems und kann mich garnicht beklagen.
Doch immernoch ist die Idee das, was mich am meisten begeistert hat, nicht etwa nur das Ende.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne über die Zukunft von Menschen liest, auch wenn es keine Dystopie ist. Zudem ist es ein tolles Buch für jeden, der gerne etwas über Facebook liest und sich dafür interessiert. Aber im groben und ganzen ist es ein super Buch für alle Liebhaber von Liebesgeschichten ab dem Teenageralter.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. August 2012
Die Geschichte fasse ich hier nicht noch einmal neu zusammen. Das haben andere schon gemacht. Ich starte direkt durch mit meiner eigenen Meinung:

Mit meinen 43 Jahren gehöre ich nicht wirklich zur Zielgruppe des Buches. Und trotzdem hat es mir Spaß gemacht - zumindest die ersten 100 Seiten fand ich großartig. Ich kann mich noch gut an meinen ersten Computer erinnern und auch an AOL. Die Modemgeräusche habe ich heute noch im Ohr und die Problematik, dass man entweder ins Internet gehen oder telefonieren konnte. Zwei Telefonanschlüsse in einem Haushalt waren damals nicht normal. Als beschrieben wird, wie Emma Windows 95 installiert konnte ich mir ein Grinsen auch nicht verkneifen. Und die Reaktion von Emma und Josh auf Facebook war wirklich witzig: "295 Freunde? Wer hat denn 295 Freunde?" oder "Wieso ist das denn alles so unstrukturiert? Die ganzen bunten Bildchen überall." Herrlich. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Richtig gut gefallen hat mir auch die Idee die Gegenwart zu ändern und damit die Zukunft zu verändern. Vor allem Emma ist daran natürlich interessiert, nachdem sie erfahren hat, dass ihre Zukunft alles andere als rosa aussehen wird. Josh hingegen braucht Tage um zu verdauen, dass er - ausgerechnet er, der nun alles andere als ein Frauenheld ist - mal mit dem begehrtesten Mädchen der ganzen Schule seine Zukunft verbringen wird. Die Frage, wie groß die Änderungen in der Gegenwart sein müssen, um damit die Zukunft leicht zu verändern ist interessant. Manche Taten verändern nichts - andere wiederum setzen Veränderungen in Gang, die so keiner erwartet hat und auch keiner will. Diese Idee ist sicher nicht neu - aber die Facebook-Variante ist es. Und die ist wirklich gut umgesetzt.

Ansonsten geht es natürlich um die Liebe. Josh ist in Emma verknallt, Emma in Cody und ihre Freunde sind auch alle mit ihren Beziehungen oder Möchtegern-Beziehungen beschäftigt. Aber - und das ist für mich ein ganz großes Plus dieses Buches - obwohl es um Liebe geht wird es nicht schmalzig.

Josh ist ein unglaub sympatischer Charakter; genau wie Emma. Hier hat es wirklich gut funktioniert, dass zwei Autoren diese Geschichte geschrieben haben. Sie bleiben wunderbar bei ihren Charakteren.
Irgendwie gibt es auch ein Happy End. Und das ist ein wenig anders, als ich es erwartet hätte. Was auch wieder für das Buch spricht.

Schade fand ich persönlich, dass der Scharm der vergangenen Computerzeit irgendwann ausgelutscht war. Nun muss ich aber ehrlich sagen, dass ich gar nicht weiß, ob die Zielgruppe (12 - 15 Jahre) den überhaupt versteht. Sie kennen das ja höchstens noch vom Hörensagen. In der Computerwelt sind fünfzehn Jahre ja Äonen.

Alles in allem war das ein wirklich vergnügliches Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich vergebe gerne vier Sterne und kann es auch weiterempfehlen. Für die Älteren unter uns, um über die Vergangenheit zu schmunzeln und für die Zielgruppe, weil das wirklich ein fein geschriebenes Buch mit einer schönen Liebesgeschichte ist, die nicht schmalzig wird.
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am 24. August 2012
Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

"Wir beide, irgendwann" ist eine ausdrucksstarke und nachdenklich machende Geschichte. Sie zeigt, wie jede einzelne Handlung, ja sogar jeder einzelner Gedanke, den wir jetzt haben, die Zukunft nachhaltig verändern kann.
Diese Idee zu diesem Buch ist so einfach wie genial und einmal etwas komplett anderes auf dem Buchmarkt und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Schon das erste Buch des Autors Jay Asher ("Tote Mädchen lügen nicht") war ein echter Pageturner, aber mit "Wir beide, irgendwann" wurde noch eine ordentliche Schippe oben drauf gelegt.
Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Emma und Josh erzählt, außerdem ist sie in einzelne aufeinanderfolgende Wochentage eingeteilt.
"Wir beide, irgendwann" besitzt viel Tempo und eine ordentliche Portion Spannung. In diesem Buch gibt es so gut wie keine Länge, die störend wirkend würden, sondern alles folgt einem roten Faden, der auf ein gezieltes Ende hinaus läuft.
Weiterhin zeigt das Autorenduo auf, dass es einfach besser sein kann, nicht zu wissen, was einen in der Zukunft erwartet, denn man schafft es nie, sich genau die Zukunft zu schaffen, die man sich für sich selber wünscht.
Das Ende hätte meiner Ansicht nach noch ein wenig ausgearbeitet werden können, da es mir ein wenig zu kurz und abrupt abgehandelt wurde.

Da "Wir beide, irgendwann" aus der Sichtweise zweier unterschiedlicher Protagonisten erzählt wird, kommt man als Leser ihren Gedanken und Gefühlen viel näher. Emma, die unbedingt ihre Zukunft verändern will, da sie dort stets unzufrieden und alleine ist. Sowie Josh, der mit dieser eigentlich sehr zufrieden ist, bis er merkt, dass es eigentlich nicht das ist, was er sich wünscht.
Beide Protagonisten wurden in ihrer Gesamtheit authentisch skizziert, aber auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz, da auch ihnen Zeit gewidmet wird.

Der Sprachstil der beiden Autorin ist sehr authentisch und den jeweiligen Protagonisten angemessen. Die Sätze sind einfach gestrickt und dadurch flüssig und flott zu lesen. Der Zusammenhang ist stets klar erkennbar, wodurch man als Leser der Handlung uneingeschränkt folgen kann.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und ist ein optischer Hingucker. Es zeigt kleine Szenen der Handlung auf einfachere Weise und auch das Farbmuster wirkt verspielt und wie ein Mix aus 90er und 10er Jahre.
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