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Kundenrezensionen

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am 10. September 2012
Manchmal wird man eben doch noch überrascht. Ich bin zufällig auf das Buch gestossen und habe es in einem Zug durchgelsen. Eine tolle Story. Ein guter Spannungsbogen. Eine extrem sympathische Heldin. Man reist in fremde Länder und Kulturen. Gute Charaktere...

Ich kann dieses Buch vorbehaltlos empfehlen.
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TOP 100 REZENSENTam 10. Oktober 2012
Ein gelungener Einstand für Ava Lee, die junge Wirtschaftsprüferin aus Toronto, der das Leben als Buchhalterin zu langweilig war, und die sich daraufhin auf den Bereich der Wirtschaftskriminalität spezialisiert hat. Ursprünglich aus Hongkong stammend, wo die Mutter als Ehefrau Nr. 2 eines reichen Chinesen ein durchaus angenehmes Leben führte. Wie es sich in chinesischen Familien gehört war der Vater selbstverständlich von Ehefrau Nr. 1 nicht geschieden. Warum auch? Jedenfalls war Ehefrau Nr. 2 nicht begeistert als Nr. 3 auf der Bühne erschien, und verzog sich mit den zwei Töchtern nach Kanada. Nach Toronto, wo sie der Papa immer wieder besuchte und seinen väterlichen Pflichten nachkam.

Ava hat nicht nur Abschlüsse von der York University, der University of Toronto und dem Babson College bei Boston, sondern ist auch eine Expertin in Sachen Bak Mei, einer Kampfsportkunst. Nach dem Studium arbeitete sie erst in einer renommierten Kanzlei, wo sie die Bürokratie jedoch als erstickend empfand, so dass sie sich schließlich selbständig machte. Als einer ihrer Klienten von einem chinesischen Importeur über's Ohr gehauen wurde, nahm sie die Schuldeneintreibung in die eigene Hand. Bei der Gelegenheit lernte sie ihren spätern Kompagnon kennen, den der Leser in der Geschichte als 'Onkel' kennenlernt. Kein Blutsverwandter. Eine traditionelle, respektvolle chinesische Anrede. Fortan sollte Onkels Leumund eine bunte Schar von Klienten anziehen, wohingegen Ava mit ihren buchhalterischen Kenntnissen und sanften Methoden der Schuldeneintreibung auftrumpfte. Die Klienten waren in der Regel Asiaten am Rande der Verzweiflung, deren Familien oder Unternehmen der finanzielle Ruin drohte. Wenn alle konventionellen Methoden ausgeschöpft waren, so hatte Ava mit ihrem Einfallsreichtum und ihren Fachkenntnissen die Gabe, die Gelder an Orten zu finden, von denen die Betrüger dachten, dass sie bombensicher waren.

Im vorliegenden Fall hatte eine Finanzierungsgesellschaft ein vermeintlich sicheres Geschäft finanziert: Shrimps für eine renommierte kanadische Supermarktkette. Als diese Supermarktkette den Vertrag jedoch wegen fehlerhafter Lieferungen auflöst, verschwindet nicht nur die Ware, sondern auch einer der Geschäftspartner löst sich in Luft auf. Die Recherchen führen Ava von Kanada über die Vereinigten Staaten, Hongkong, Thailand, Guyana schließlich auf die British Virgin Islands.

Ihre Ermittlungsmethoden bestehen zunächst aus Telefonaten, in welchen sie sich unter anderem als Mitarbeiterin von Steuerfahndung oder anderen Behörden ausgibt. Erst als sie aktiv den Betrügern hinterherjagt, kommt es zu actionhaltigeren Szenen bis hin zum großen Show-down.

Bemerkenswert an der Geschichte sind die Informationen über Land und Leute, die Ian Hamilton einfliessen lässt. Man merkt, er kennt sich aus. Die Wissensvermittlung macht dabei sehr viel Spaß.

Das Privatleben von Ava Lee spielt eine eher untergeordnete Rolle, so erfährt der Leser zB, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt, eine feste Partnerin hat sie jedoch nicht. Hier geht es eindeutig um die Aufklärung und die Ermittlungen. Und das ist überaus spannend und rasant erzählt. Ausserdem kann man so nebenbei noch eine Menge über den asiatischen Raum, die asiatische Lebensart lernen.

Kurz und gut: Eine beeindruckende Hauptdarstellerin. Eine Geschichte, die so ganz anders ist, als alles, was ich sonst gelesen habe. Die nächsten Bände werde ich mir ganz sicher auch kaufen. Klasse!

Und wer sich fragt, wer Annika Bengtzon ist ... eine Figur, welche die schwedische Autorin Liza Marklund ins Leben gerufen hat. Eine Journalistin, deren Recherchen auch immer in einem lebensgefährlichen Show-down enden.

Die bislang erschienen bzw. geplanten Bände der Serie:
Teil 1 Die Wasserratte von Wanchai
Teil 2 Der Jünger von Las Vegas
Teil 3 Die Bestien von Wuhan (soll im Frühjahr 2013 erscheinen)
Teil 4 Der rote Pfahl von Macao (soll im Herbst 2013 erscheinen)
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am 29. August 2012
Ich bin eher zufällig auf den Roman gestoßen und habe ihn trotz des abstoßenden Covers (ich werde hysterisch bei diesen Tieren) gelesen. Eine tolle Heldin mit enormem Potential und Sympathiewert, eine schlüssige, mitreißende Story, ein Spannungsbogen, der bis zum Ende durchgehalten wird. Und eine gute Übersetzung. Was will frau mehr? Den nächsten Hamilton natürlich, den ich mir gestern auch promt gekauft habe. (Übrigens im Buchladen um die Ecke ...)
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TOP 500 REZENSENTam 12. März 2012
Eine Mischung aus James Bond und "Drei Engel für Charlie" - das war das erste, was mir nach der Lektüre dieses Thrillers eingefallen ist, wobei Charlie hier "Onkel" heißt und Avas Auftraggeber ist.

Mir erscheint er reichlich zwielichtig, ist auch mit Sicherheit kein "normaler" Geschäftsmann, sondern steht wahrscheinlich an der Spitze einer Triade. Die Protagonistin ist eine Allround-Könnerin im Agentengeschäft - gebildet, charmant, sprachbegabt, sportlich und tough, eben ein weiblicher James Bond, die sowohl Charme als auch rohe Gewalt einsetzt, um ihren Auftrag zu erfüllen.

Im Zuge ihres Auftrags nimmt Ava Lee die Leser auf eine abenteuerliche Reise mit, die von ihrer Heimatstadt Toronto, über Hongkong, Bangkok und Guayana bis zu den British Virgin Islands führt und nicht nur exotisch, sondern auch äußerst unterhaltsam ist.

Allerdings sollte man als Leser Agentenromane mit fast schon parodistischen Zügen und Superhelden mögen, denn dann liegt man mit der "Wasserratte von Wanchai" absolut richtig.

Ian Hamilton hat seine Figuren, ob Gut oder Böse, sehr klischeehaft angelegt und die Geschichte braucht auch schon einige Seiten, bis sie in Gang kommt. Aber spätestens mit der Ankunft in Guayana nimmt das Buch an Fahrt auf, und spannendes Action-Kino beginnt vor dem Auge des Lesers abzulaufen.

Ein typisches Popcorn-Buch, aber ab und an darf es auch leichte Unterhaltung ohne größeren Anspruch sein. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Band der Reihe um Ava Lee, der hoffentlich bald in der Übersetzung erscheinen wird.
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Das Buch gab es für den Kindle günstig, und aufgrund der guten Bewertungen habe ich zugeschlagen. Die Idee fand ich ganz nett, das Buch ist flüssig geschrieben und eine Frau, die Geld eintreibt, als Grundlage für einen Thriller zu nehmen, ist auch mal was Neues. Die Beschreibung des Lebens in Guyana fand ich sehr interessant, hier wird das Buch sozialkritisch und dieser Anstrich hat mich sehr gefesselt. Die Story selbst nimmt ein paar unglaubwürdige Wendungen zuviel, und die Personen bleiben teilweise etwas blass. Aber wie die Autorin die Städte Hong Kong, Bangkok und eben das Land Guyana nebenbei beschreibt, hat mir sehr viel besser gefallen, als die Story.
So gibt es trotz der manchmal sehr dünnen Geschichte 4 Sterne und eine Kaufempfehlung.
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am 16. April 2014
endlich mal wieder eine erfrischend neue Ermittlerin, die so gar nicht, wie auch schon Lydia chin, nicht ins Konzept passt und das ist auch das gute daran. flüssig geschrieben, kann man kaum aus der Hand legen, hab ich auch in einem rutsch durchgelesen. Bin schon auf das nächste gespannt.
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Ava Lee ist eine hübsche, fast etwas zerbrechlich wirkende Asiatin Anfang 30. Allerdings sieht sie um einiges jünger aus. Wenn sie mit leiser Stimme spricht und lächelt, dann wirkt sie zuweilen wie ein "Püppchen". Ein bisschen scheu und schutzbedürftig.
Allerdings handelt es sich bei Ava Lee um eine mit allen Wassern gewaschene chinesisch-kanadische Agentin, die durchaus als attraktive Kampfmaschine mit Charme und Biss bezeichnet werden darf: Sportlich, durchtrainiert mit hervorragenden Referenzen überzeugt sie nicht nur als Bak Mei-Meisterin, sondern auch mit Köpfchen. Geschäftliches wickelt die Absolventin des renommierten Havergal-College in Toronto am liebsten Englisch ab. Aber sie beherrscht auch Mandarin und Kantonesisch perfekt. Ihre äußerlichen Vorzüge weiß sie stets geschickt einzusetzen: Hinter ihrer gespielt zurückhaltenden Art steckt ein gehöriges Maß Kalkül. Schließlich weiß sie genau, wie man ans Ziel kommt, auch wenn dazu geschickte Manipulation nötig ist. Männer liegen ihr zu Füßen, und sie liebt Frauen.

Ihr Spezialgebiet sind Wirtschaftsverbrechen. Wer Gelder auf die Seite schafft, muss fürchten, irgendwann auf der Liste der so genannten "Wirtschaftsprüferin" zu landen, die eingesetzt wird, um eben diese Summen zurückzuholen. Ihr Auftraggeber nennt sich geheimnisvoll "Onkel" und wirkt mit all seinen Beziehungen ganz und gar nicht wie ein unbeschriebenes Blatt.

Avas Leben ist gefährlich, aber finanziell lohnt es sich durchaus. Jedenfalls, wenn sie Erfolg hat. Dann wandern 15 % der eingetriebenen Summe direkt in die Taschen der zierlichen Asiatin. Und sie ist gut. Verdammt gut sogar. Anders könnte sie sich das luxuriöse Leben in Toronto nicht erlauben.

In "Die Wasserratte von Wanchai" soll sie Jackson Seto auf den Zahn fühlen, der fünf Millionen Dollar beiseite geschafft hat. Ihr Auftrag? Seto finden und ihn zur Rückgabe des Geldes bringen, ganz egal, wie. Ihr erster Fall führt sie von Toronto nach Hongkong, Bangkok, Guyana und auf die Britischen Jungferninseln.

Auch wenn der Anfang des Romans vielleicht noch etwas gemächlich wirkt, die Hauptfigur Ava Lee fasziniert. Natürlich scheint sie insgesamt fast etwas zu perfekt, eine Top-Agentin ohne Schwächen. Andererseits macht genau das auch den Reiz des Ganzen aus. Sie ist eine Art Superheldin, steht mit beiden Beinen im Leben und immer in der Gefahrenzone.

Spätestens im zweiten Teil des Buches klebt man an den Seiten und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Waffen dieser besonderen Frau neben hoher Intelligenz, Kung-Fu Fähigkeiten und einem umwerfenden Aussehen? Erpressung, Kidnapping, Bestechung, Täuschung - und wenn all das nicht reicht: rohe Gewalt. Getan wird, was getan werden muss.

Der kanadische Journalist Ian Hamilton arbeitete für heimische Tageszeitungen und Magazine und veröffentlichte 1968 bereits ein Sachbuch mit dem Titel 'The Children's Crusade'. Außerdem war er im Dienste der kanadischen Regierung, als Diplomat und Geschäftsmann tätig. Dass er dabei viel im asiatischen Raum unterwegs war, merkt man seinen kenntnis- und detailreichen Schilderungen an. Dieser Mann weiß, wovon er schreibt. Er ist fasziniert von der asiatischen Kultur und Lebensart, und genau wie seine Heldin ist er Ortswechsel, das unablässige Reisen und das Leben in Flugzeugen, Hotels und zwischen Zeitzonen gewöhnt. Seine persönlichen Erfahrungen, die immer wieder einfließen, erzeugen das Gefühl, wirklich mit Ava Lee vor Ort zu sein. Die gewählten Schauplätze werden in all ihrer Exotik, Schönheit und Zwielichtigkeit zum Leben erweckt.

Die Agentin erblickte das Licht der Welt, nachdem Ian Hamilton dem Tod gerade noch einmal von der Schippe gesprungen war: Kaum heraus aus dem Krankenhaus, begann er mit der Arbeit. Der Name "Ava Lee" war einfach da und dann schrieb sich ihre Geschichte fast von selbst. Kaum war ein Buch beendet, nahm schon die Idee für das nächste Formen an. Hamilton schreibt und schreibt und hat hoffentlich noch Ideen für viele weitere Bücher mit dieser faszinierend-schönen Heldin.

Heute lebt der Autor zusammen mit seiner Frau Lorraine in Burlington, Ontario, wo er am bereits sechsten Band seiner Krimireihe um Ava Lee arbeitet. Fans dürfen sich auch auf filmische Abenteuer freuen: Die ersten vier Bände wurden bereits von der kanadischen Filmproduktionsgesellschaft Westwood Creative Artists Ltd. eingekauft.

Die deutschen Titel der nächsten drei Bände sind bereits bekannt:

Band 2: Der Jünger von Las Vegas

Band 3: Die Bestien von Wuhan

Band 4: Der rote Pfahl von Macao

Abschließend kann ich mich nur dem Autor selbst anschließen: "Go, discover Ava Lee, you will enjoy it!"
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am 16. April 2014
DieSpannung wird sehr gut aufgebaut, die Handlung ist verwickelt und unglaublich - dafür kommt der Schluss überraschen und ist unbefriedigend. Man denkt, da müßte mehr Erklärung nachkommen.
Spannende Unterhaltung mit leider schwachem Ende!
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am 3. April 2014
ein Buch welches allen Krimifans empfohlen werden kann. Spannende Unterhaltung mit einer sehr sympathisch wirkenden Hauptdarsteller, wobei manche Aktionen etwas stark übertrieben wirken, aber trotzdem, empfehlenswert.
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am 1. Mai 2014
Dieses Buch hab ich mir mal ebenso heruntergeladen und war fasziniert von der Schreibweise.
Es ist unheimlich spannend und gut lesenswert geschrieben. Bin gespannt auf Teil zwei und drei.
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