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am 24. März 2012
Kid Icarus Uprising ist ein Spiel von Sakurai Masahiro, welcher durch diverse Smash Bros. und Kirby-Spiele zu einer der ganz großen Entwickler in Japan gehört. Das Spiel ist eine direkte Fortsetzung des 1986 NES-Klassikers "Kid Icarus", welches für damalige Zeiten eine Mischung aus Super Mario (Springen), Metroid (Gegner abschießen und erkunden) und Castlevania (verschiedene Waffen) war. Das Spiel ist vielen Fans und älteren Semestern durch den Anfangs unglaublich hohen Schwierigkeitsgrad in Erinnerung geblieben.

HANDLUNG
Das dritte Spiel in der Reihe ist eine direkte Fortführung der Handlung und ignoriert gekonnt den zweiten Teil, weil dieser niemals in Japan erschienen ist (bzw. erst vor kurzem) und sozusagen nun zu einen Spinoff degradiert wurde. Man steuert einen Engel namens Pit, welcher der persönliche Leibwächter seiner Göttin Palutena ist. Palutenas Erzfeindin Medusa hat es geschafft ihrem eigenen Tode zu entkommen und es liegt am Spieler ihre Streitmacht zu besiegen, bevor sie die Macht übernimmt.

STEUERUNG
Kid Icarus Uprising besteht zu 1/3 aus Flugmissionen und zu 2/3 aus Bodenmissionen. Die Flugpassagen lassen sich ähnlich steuern wie Nintendos bekannte Star Fox-Reihe, wohin die Bodenmissionen - dank der Steuerung - doch etwas komplizierter sind. Standardmässig wird mit dem Analogstick Pit gesteuert, der Schussknopf befindet sich links oben bei der L-Taste. Der Stylus hingegen wird zum bewegen und anvisieren der Bildschirmgegner genutzt.

Eine Problematik bei Kid Icarus Uprising ist es, dass die Haltung des 3DS in der Hand mit zunehmender Zeit unbequem und anstrengend wird. Nintendo hat zwar einen schwarzen Plastikständer beigefügt, jedoch ist dieser nur suboptional nutzbar. Größere Hände werden mit dieser Art von Steuerung ein Problem haben, bedingt durch das Feuern mit der L-Taste. Keine Sorgen braucht man sich als Linkshänder bei der Originalsteuerung zu machen, ein Circle Pad Pro ist nicht zwingend notwendig und wenn man bei dem gewohnten "linke Hand steuert, rechte Taste macht die Action"-Verhalten bleiben möchte, wie man es schon seit Jahrzehnten tut. Generell gilt: Die Steuerung verlangt eine Eingewöhnungszeit von 1-5 Stunden, jedoch ist sie nicht sonderlich kompliziert oder ungenau. Mit der Zeit (und auch der Übung) fällt einem das Steuern nicht mehr schwer. Zudem kann auch während den Stages jederzeit die Steuerung komplett geändert und angepasst werden.

Empfehlenswert wäre in meinen Augen das Mario Kart 7 Wheel, welches derweil zwischen 10-15 Euro kostet. Damit wird nicht nur eine größere Greiffläche geschaffen, nein, es kommt auch ohne Batterien aus und macht das Drücken der vergrößerten L und R Tasten weitaus angenehmer und einfacher. Zwar erhöht sich das Gewicht des Handhelds ein wenig, aber in meinen Fall kam es zu keinen Verspannungen im Handgelenk.

Mario Kart 7 Wheel - Nintendo 3DS Lenkrad

KAMPFSYSTEM
Ähnlich, wie in Blizzards Diablo-Reihe, liegt hier die Motivation großteils auf dem Erstellen und Sammeln von Waffen. Es gibt acht Waffentypen, die sich alle unterschiedlich spielen und auch innerhalb der gleichen Waffengattungen untereinander teilweise sehr unterscheiden. Jede Waffe kommt mit speziellen Werten und Fähigkeiten, die man mit anderen Waffen kombinieren und zu neuen Waffen schmieden kann. Dabei können alle möglichen Attribute steigen/senken, je nachdem was im Vorschaufenster rauskommen würde. Das Spiel ist quasi eine endliche Motivationssuche nach den perfekten Waffen, was sehr motivierend ist. Natürlich gibt es auch versteckte und geheime Waffen zum freispielen und finden.

MULTIPLAYER
Es gibt zwei simple Mehrspieler-Modis. Jeder gegen Jeden oder 3 gegen 3 Spieler. Im letzten Modus gibt es die Besonderheit, dass der letzte besiegte Spieler eines Teams zu einem Engel wird, welcher das entgültige Ziel der Gegner ist. Das eigene Team hat nun die Aufgabe den Engel zu beschützen, denn wenn dieser besiegt wird, ist die Partie entgültig aus. Die Spiele sind taktisch, hektisch und vor allem sehr teamplay-orientiert. Lags oder Verbindungsabbrüche sucht man derweil vergebens - aber ich muss auch dazu sagen, dass ich das Spiel schon vier Tage vor Release in den Händen hatte und großteils mit Japanern über den Server gespielt habe.

GRAFIK/SOUND
Grafisch gibt es nichts auszusetzen. Es ist ein solides Spiel und alles wirkt aus einem Guß. Musikalisch wäre anzumerken, dass viele Größen bei der Produktion des Soundtracks mitgearbeitet haben, welche älteren Spielern durch legendäre Spieleklassiker in Erinnerung geblieben sind. Chrono Trigger, Grandia-Serie, Phoenix Wright 3, Ace Attorney Investigations Reihe, Streets of Rage 1-3, No More Heroes Reihe, Killer 7, etc.. Man darf deshalb von einen Spitzensoundtrack mit Ohrwurmqualitäten ausgehen. Die Komponisten sind Motoi Sakuraba, Yuzo Koshiro, Yasunori Mitsuda, Noriyuki Iwadare und Masafumi Takada.

3D-EFFEKT
Kurz gesagt: Gehört derweil zu den besten 3D-Spielen auf dem Nintendo 3DS.

UMFANG
Ähnlich wie bei Sakurais Smash Bros.-Reihe, ist auch Kid Icarus mit vielen freischaltbaren Extracontent ausgestattet. Von Lexikoneinträgen bis hin Erfolgen - das Spiel ist voll mit versteckten Extras! Was noch erwähnenswert wäre, ist der Schwierigkeitsgrad. Durch einen Regler lässt sich das Spiel entweder leichter oder auch schwerer einstellen und bleibt somit für alle Altersgruppen gleichermaßen schaffbar. Auf höheren Schwierigkeitsgraden agieren die Gegner schneller, halten mehr aus und die Bossgegner besitzen auch neue Taktiken. Zudem ist das generelle Spielgefühl deutlich aggressiver und hektischer.

QUALITÄTSKONTROLLE
Das Spiel bietet durchgehend englische Sprachausgabe zu den deutschen Texten. Fans der Originalsprache Japanisch müssen hier jedoch auf eine alternative Sprachauswahl verzichten. Zudem lässt sich auch einstellen, ob die Texte am oberen oder unteren Bildschirm erscheinen sollen. Puristen können auch die Texte komplett deaktivieren. Die Sprachausgabe lässt sich ebenfalls deaktivieren, bzw. abdrehen.

IST ES DAS GELD WERT?
Kid Icarus ist eine Reihe, welche über 20 Jahre kein neues Spiel mehr hatte, weshalb man davon ausgehen kann, dass Nintendo diese Wiederbelebung einer legendären NES-Franchise sehr wichtig ist. Hier ist nicht nur das Geld in Merchandising und Werbung geflossen, man möchte wirklich den alten Fans zeigen, dass es sich hier um Topprodukt handelt, welches zugleich Anfänger, als auch erfahrene Videospieler ansprechen soll. Und ja, das tut es in der Tat.

Wenn man sich an die etwas überladene Steuerung gewöhnt hat, bekommt man wirklich ein Qualitätsspiel geliefert, welches wirklich das Prädikat "wertvoll" verdient hat.

Spieldauer: Zwischen 10-100 Stunden, je nachdem auf welchen Schwierigkeitsgrad man spielt und auch den Multiplayer nutzt. Selbst wenn das Spiel durch ist, gibt es noch immer viel zu tun, damit sich ein öfteres einschalten lohnt.
55 Kommentare|59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2012
Kid Icarus: Uprising ist der Titel, welchen sich viele Fans seit der Veröffentlichung von Super Smash Bros. Brawl auf Wii gewünscht haben.
Der Charakter Pit genoss einen sehr hohen Beliebtheitsgrad und es gab häufig Gerüchte über die Veröffentlichung eines neuen Kid Icarus auf Wii.
Auf der E3 2010 ließ Nintendo dann die Katze aus dem Sack: Gemeinsam mit dem 3DS kündigte man Kid Icarus: Uprising (KIU) für den neuen Handheld an und hatte somit bereits potentielle Hardware-Käufer.
Dass dieser Ableger mit seinen Vorgängern nicht mehr viel gemeinsam hat, verriet bereits der erste Trailer.
Ob der Titel dennoch überzeugen kann und sich das lange Warten gelohnt hat, wird in dieser Rezension deutlich.

Grafik: 14/15 Pkt.
Project Sora hat eine ganze Weile an diesem Spiel gewerkelt. Das macht sich auch an der Grafik bemerkbar, welche vor allem in den Flugabschnitten am Anfang jeden Levels einfach fantastisch aussieht. Schöne Landschaften, viele Effekte, dynamische Kamerafahrten und ein angenehmer Tiefeneffekt sorgen in diesen Spielabschnitten für die beste 3DS-Erfahrung bis jetzt. Immer wieder gibt es Augenblicke, in denen die Grafik in den Flugabschnitten beinahe wie gerendert aussieht - wäre da nicht das Aliasing, welches leider immer wieder stark bemerkbar ist. Sobald Pit auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist, sieht alles ein Tick grober aus. Aufgrund der geringeren Spielgeschwindigkeit fallen nun auch grobe Texturen auf. Dies ändert aber nichts am Gesamteindruck, welcher auch in den Boden- und Bossabschnitten nach wie vor hervorragend ist. Die Charaktermodelle der Hauptfiguren sind sehr gut und die Gestaltung der Level unglaublich kreativ und vor allem wahnsinnig abwechslungsreich. Obwohl oft sehr viel auf dem Bildschirm los ist, geht die Framerate niemals in die Knie.
Eine grafische Höchstwertung gibt es aufgrund des Aliasing und der doch sehr groben Texturen und Charaktermodelle im Mehrspielermodus nicht. Hier kann man allerdings ein Auge zudrücken, da aufgrund der geringeren Grafikqualität ein flüssiges Onlinespiel ermöglicht wird.

Sound: 14/15 Pkt.
Der Soundtrack von KIU ist ein Meisterwerk. Selten zuvor hat ein Handheldspiel mich dermaßen mit seinem Soundtrack beeindruckt wie KIU. Die Themes sind abwechslungsreich, schön komponiert und häufig der Situation bestens angepasst. Darüber hinaus gibt es eine Fülle an Tracks, die sehr beachtlich ist und jedem Level ihren einzigartigen Charme beisteuert. Die Soundeffekte sind ebenfalls sehr gut und wissen zu gefallen. Das Spiel kommt mit einer englischen Sprachausgabe daher, welche sehr unterhaltsam und gelungen ist. Aufgrund des doch sehr hohen Textanteils und der Tatsache, dass die Geschichte des Spiels während des aktiven Gameplays erzählt wird, wäre eine Deutsche Sprachausgabe angebracht gewesen - wäre sie denn von ähnlich hoher Qualität gewesen. Deswegen keine Höchstwertung in Sachen Sound.

Steuerung: 11/15 Pkt.
Der wohl größte Kritikpunkt ist die Steuerung. Aufmerksamen Käufern fällt direkt auf, dass dem Spiel der "3DS - Ständer" beiliegt. Dieses kleine Stück Plastik dient dazu, den 3DS auf dieses zu legen und somit freihändig spielen zu können. Spielt man zuhause, so ist dieser Ständer ein wirklich nettes Feature. Unterwegs hingegen bringt einem der Ständer quasi nichts und die Steuerung entpuppt sich schnell als anstrengend. Der 3DS wird mit der linken Hand gehalten, während man in der rechten den Touchpen hält - ohne diesen klappt gar nichts, es sei denn, man entscheidet sich dazu, dass Fadenkreuz via A-, B-, X- und Y-Taste zu steuern, wovon ich aber abraten möchte. Das Resultat ist, dass einem die linke Hand vor allem anfangs häufig sehr Weh tut, da man 1. durchgehend den 3DS halten muss, 2. mit dem Circle-Pad Pit steuert und mit der L-Taste Schüsse abgibt.
Spielt man mit dem 3DS-Ständer, spielen sich die Flugsequenzen jedoch tadellos. Spielt man häufiger ohne Ständer, so sind auch dann die Flugsequenzen tadellos zu steuern.
Was sich jedoch nie tadellos steuern lässt, ob nun mit oder ohne 3DS-Ständer, sind die Boden- und Bossabschnitte. Hier ist die Kamera einfach zu zickig und eigenwillig und die Tatsache, dass zu häufig aus versehen ein Sprint durch zu starkes Neigen des Circle-Pads aktiviert wird, stark zu kritisieren. Zu oft stürzt man in Geschicklichkeitspassagen ab, da Pit sprintet, obwohl man dies gar nicht wollte. Optimal ist dies nicht!
Positiv zu erwähnen seien jedoch die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten bei der Steuerung, wodurch die Reaktion des Touchscreens und die Tastenbelegungen nach belieben angepasst werden können. So sollte es jedem möglich sein, die Steuerung so einzurichten, dass sie unterm Strich noch als gut durchgehen kann - inwiefern man sich auf sie einlässt und sie erlernt. Ein fader Beigeschmack ist jedoch nicht zu vermeiden und als sehr gut kann man die Steuerung nun wirklich nicht bezeichnen.

Gameplay: 13/15 Pkt.
KIU weist einen enormen Umfang auf. Neben den Rubriken "Einzelspieler" und "Multiplayer" gibt es noch die Rubrik "StreetPass" und "Extras". Während man im Einzelspieler-Modus die in 25 Kapitel eingeteilte Story spielt, gibt es im Multiplayer-Modus die Möglichkeit entweder lokal oder online jeweils eine Partie "Hell gegen Finster" (3 vs. 3) oder "Jeder gegen jeden" zu spielen. Bei den "Extras" gibt es sehr vieles freizuspielen und Unmengen an Erfolge, welche man erhalten kann.
Mit den 25 Kapiteln des Einzelspieler-Modus wird man 15 - 20 Stunden unterhalten. Überwiegend bauen alle Kapitel nach dem selben Schema "Flug - Boden - Boss" auf, was vielleicht abwechslungsarm klingen mag, aber aufgrund der völlig unterschiedlichen Level nicht der Fall ist. Die wenigen Kapitel, welche andere Schemata aufweisen, fallen positiv auf und bereichern das Spielerlebnis.
Ein interessantes Feature ist der sogenannte "Höllenkessel". Dies ist das Schwierigkeitsgrad-System in KIU, mit welchem man jedes Kapitel in einer bestimmten Intensität spielen kann. Je höher der Schwierigkeitsgrad gelegt ist, desto mehr Herzen muss man setzen, erhält bei erfolgreichem Durchspielen aber auch mehr Herzen und bessere Waffen zurück. Schafft man hingegen den Schwierigkeitsgrad nicht, so verliert man Herzen. Insgesamt motiviert der Höllenkessel ungemein und sorgt dafür, dass man die Kapitel mehrmals zockt.
Zentrales Element sind auch die Waffen. Hiervon gibt es mehrere Klassen und anscheinend unendlich viele an der Stückzahl. Keine Waffe ist wie die andere und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Das Spiel fühlt sich je nach Waffe komplett anders an. Dies ist den Entwicklern sehr gut gelungen.
In den Boden- und Bossabschnitten gibt es außerdem die sogenannten Effekte, welche kleine "Zaubereien" sind, welche Pit einen Vorteil verschaffen. Diese Effekte runden das Gameplay auf erfreuliche Weise ab und bringen ein klein bisschen Taktik ins Spiel.
Insgesamt hat Project Sora vieles richtig gemacht. Negativ erwähnt werden muss jedoch die Tatsache, dass man der Geschichte während des spielens kaum richtig folgen kann. Man muss schon die englische Sprache gut beherrschen, um die Dialoge mit hören zu können - denn zum lesen der Untertitel kommt man kaum.
Auch muss einem klar sein, dass es sich bei Uprising um kein Jump'n'Run handelt. Fans der Serie werden sich dennoch wie zuhause fühlen, da unglaublich viel Wert auf den Ursprung der Serie gelegt wurde: Gegner von früher kommen wieder vor, alte Soundeffekte und Jingles werden original wiederverwendet, mit viel Witz und Humor wird häufig die 8-Bit Ära der alten Ableger durch den Kakao gezogen und vieles mehr.

Sonstiges:
+ Nutzung der AR-Funktion des 3DS
+ Sehr viele Anlehnungen an die alten Serienableger
+ Viele Überraschungen und gut durchdachte Story
+ Keine Ladezeiten in den Levelabschnitten
+ Keine Lags im Onlinemodus
+ Viele Belohnungen durch das Spielen des Onlinemodus
- Multiplayer Modus wirkt erstmal sehr chaotisch
- Keine deutsche Sprachausgabe
- Keine Jump'n'Run Einlagen

Gesamt: 13 Punkte / Sehr Gut Minus / 5 Sterne

Kid Icarus: Uprising ist ein sehr gutes Spiel geworden. Zwar hat das reine Gameplay nichts mehr mit dem Original zu tun. Jedoch weiß das Spiel zu motivieren und zu faszinieren. Die Steuerung hätte besser sein sollen. Der Rest jedoch ist ein sehr liebevolles und eindrucksvolles Gesamtpaket, welches in den Flugabschnitten die beste 3DS-Erfahrung darstellt - bis jetzt. Ich kann den Titel wärmstens empfehlen und hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird.
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am 28. Juni 2012
(basierend auf der US-Version)
Masahiro Sakura, Erfinder von Smash Bros. als auch Kirby, meldet sich mit einem Nintendo-Helden zurück, der seit Jahren nur auf ein Revival gewartet hat. Und - sofern ich es so sagen darf - SCHEIß DIE WAND AN, was für ein Revival!

Kid Icarus Uprising setzt ohne große Umwege da an, wo die Vorgänger aufgehört haben. Naja, eher DER Vorgänger vom NES, weil Teil 2 für den GameBoy so nie in Japan veröffentlich wurde, erst als Download (korrigiert mich hier ggf.). Eine kurze Einleitung im Sinne von "Entschuldige dass ich dich habe warten lassen" von unserem geflügelten Luftikus an die Göttin Palutena und schon geht's los. Die Story entwickelt sich während dem Spiel in vertonten Texten, die neben typischen "Samstagmorgen Cartoon"-Szenen die Zeit nehmen alte Bekannte, sowie die Vorgeschichte auch Neueinsteigern der Serie vorzustellen.

KidIcarus Uprising unterscheidet sich ziemlich vom Vorgänger. Die ganze Aufmachung ist moderner, jünger geworden, das Gameplay quirliger (man merkt Smash Bros. und Kirby an jeder Ecke) und es gibt massig Bonusmaterial in Form von Spielmodi. Hier sehe ich aber durchaus ein Problem.

So herzig und rund alles auch umgesetzt ist, so anders ist unser Engel Pit hier. Immer einen - mal mehr, mal weniger - dummen Spruch auf Lager, permanent auf Aufputschmitteln... und die Göttin Palutena scheint auch was von den bunten Pillen genascht zu haben. Zugegeben ist das alte Spiel vom Gameplay nicht sehr gut gealtert. Story war kaum vorhanden, nur Mittel zum Zweck, es spielt sich sehr träge... All diese Sachen hätten heute nicht mehr wirklich unter dem Teppich hervorgeholt, aber mir persönlich bleibt da immer wieder ein kleines, dennoch stets präsentes "sie versuchen es zu stark" im Kopf. Der Umfang der Boni kann auch als negativ angesehen werden. Wie bei Smash Bros. gibt es hier unzählige Dinge zum Freischalten. Eigentlich bezieht es sich hier nur eher auf Gegenstände und Fähigkeiten, nicht auf Level für das Hauptspiel, aber in einer schier grenzenlosen Unsumme dass die Frage sich auftut "Muss ich das wirklich alles sammeln?". Nein muss man nicht. Ich sehe die gigantischen Möglichkeiten und gehe weiter zum Spiel. Für Sammler und Perfektionisten die 100% wollen dürfte das aber der Himmel auf Erden sein. Ich persönlich beschäftige mich aber nur kurz damit und bleibe dann bei den Basics, weil es mir keinen großen Mehrwert gibt.

Optik und Sound sind für das kleine System gigantisch. Die Welten sehen stimmungsvoll aus, die Modelle von Hauptfiguren und Bossgegnern grandios und neben astreiner Sprachausgabe (englisch - mit einigen grandios-dämlichen Wortspielen, die so in Deutsch z.B. nicht funktionieren) und guten Soundeffekten sticht gerade die orchestrale Musik extrem hervor. Hier wurden alte Themen wirklich großartig mit neuen Melodien verbunden und der klang ist echt nicht zu verachten. Auch der Mix aus "Highland"- oder spanischen Klängen mag erst seltsam klingen, aber es passt, wie man so schön sagt, wie "Hintern auf Kochutensil". Es ist einfach schön an so vielen Ecken zu sehen dass die Produktionskosten gut genutzt wurden!

Eigentlich könnte ich, auch wenn ich persönlich an der hyperaktiven Aufmachung und der mich erschlagenden Menge an Sachen etwas kriteln muss, dem Spiel jetzt schon den Platz im Spieleolymp neidlos anerkennen. Aber da gibt es zwei Sachen, die man durchaus objektiver kritisieren kann. Da wäre zum Beispiel die Steuerung. Ich persönlich komme gut mit der Variante ohne Stylus klar - heißt also: Ich bediene das ganze nur mit Circlepad und Knöpfen. War mir wichtig, weil ich bei dem Einsatz vom Stylus den Bildschirm hier schnell über den Jordan gehen sehe. Ich hab's probiert, fand es gut, aber nicht als die Steuerung meiner Wahl. Nur wie sieht es bei anderen Spielern aus? Es kann sehr schwer sein sich in die Steuerung zu finden, dafür ist sie einfach doch recht eigen, obwohl sie sich nicht zwingend von einer Steuerung eines normalen DS-Shooters unterscheidet. Dafür hat man dann wohl auch mehrere Optionen angeboten das Spiel zu steuern, wo man sich einfach reinarbeiten muss. Richtig, man hat eine Lernkurve die man nehmen MUSS. Spiele wie Metal Gear: Peace Walker oder Metroid Prime Hunters haben aber gezeigt dass man sehr wohl ohne zweites Pad gut spielen kann, es ist also eine Sache des Wollens. Könnte die Steuerung besser sein? Ja, aber eher wegen manch einer etwas fragwürdigen Doppelbelegung (Boost beim Laufen/Rennen, Kamera drehen/Cursor bewegen) als am eigentlichen Layout. Ist es deshalb unspielbar? NEIN! Der 3D-Effekt ging mir bei den Gefechten auch nie verloren, selbst auf der höchsten 3D-Stufe und das ganz ohne beiliegenden 3DS-Standfuß.
Zweiter Punkt wäre die Tatsache dass man während dem Spiel sehr viel vom Geschehen auf dem unteren Bildschirm verpasst. Alte Bekannte werden hier durch eine Einblendung aus NES Zeiten vorgestellt, was man nicht sieht, weil alles während dem Kämpfen abläuft. Auch in Gesprächen werden auf dem unteren Bildschirm die jeweiligen Figuren nochmal durch dynamische Artworks, die sich je nach Situation ändern, und die Untertitel begleitet. Das sieht man alles nicht, wenn man auf dem oberen Bildschirm während Kämpfen fixiert ist, oder die eigentliche Filmsequenz verfolgen will. Schade, denn hier verstecken sich einige nette Dinge.

Bevor das wieder in einen Epos ausartet kommen wir lieber zum Ende. Man könnte noch über die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad in mehreren Stufen anzupassen, das ganze Feature der beiliegenden (und extra erhältlichen) AR-Karten schreiben, sogar über die Möglichkeit das ganze Spielmenü im Stil vom Smash.Bros zu kippen. Multiplayer habe ich gleich überhaupt nicht erwähnt (aber auch nicht gespielt) und, und, und...
Kid Icarus Uprising ist wirklich empfehlenswert, selbst wenn man, wie ich, etwas kritisch der "hippen Aufmachung" entgegensieht. Es spannt den Bogen schon sehr arg zwischen "oh nein, warum nur?" und "Wow, da steckt viel Herz drinnen" - überspannt diesen Bogen aber nie und man kann sich bei einigen der wirklich imposanten Flugmanöver - gerade in 3D - durchaus auch dabei erwischen ganz leise im Kopf mit Pit ein "WOHOOOOO" auszurufen. Es hat viel Charme, steht zu der überdrehten Action mit mehr als nur einem Augenzwinkern, es ist super produziert (Grafik, Sound ...) und ist wirklich ein würdiger Nachfolger für den Klassiker. Auch wenn die Steuerung eine steile Lernkurve hat, so sollte man sich nicht davon abschrecken lassen und dem Wolkenflitzer einfach eine Chance geben. Gerne würde ich sofort einen zweiten Ableger dieser Art gutheißen, aber ich lobe mir dir Konsequenz von Sakura, der die Marke nicht melken und vorerst keinen neuen Teil produzieren will.
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am 29. März 2012
So, nach beendeter Story und den ersten Online-Partien, kann ich mir nun ein Urteil über das Spiel erlauben, glaube ich :)
Bei seiner Ankündigung sorgte Kid Icarus: Uprising für Furore. Eindrucksvoll bewies der Titel die Fähigkeiten von Nintendos neuem Handheld, sollte als Launch-Titel die Kunden zum Kauf anregen. Doch aus dem Release zum Konsolen-Start wurde nichts und immer wieder wurde das Spiel nach hinten verschoben, bis es nun schließlich erschienen ist, knapp ein Jahr nach dem Release des 3DS. Doch hat sich das Warten gelohnt?

Pluspunkte:
1. Ganz klar die Grafik. Was Nintendo hier auf den Bildschirm zaubert, ist schlichtweg hervorragend, kein anderes 3DS-Spiel sieht so gut aus. Vor allem bei den Flugpassagen ist mir die Kinnlade mehrmals heruntergeklappt: Blitze, Vulkane, enge Tunnel, Wolken, Tornados; dann wieder der Blick auf heißumkämpfte Städte, Festungen und Paläste. Das Spiel ist im wahrsten Sinne des Wortes ein grafisches Feuerwerk. Am Boden sieht das Spiel immer noch sehr gut aus, allerdings habe ich persönlich die Flüge lieber.
2. Die Story. Nach nicht einmal zehn Kapiteln stand ich vor Medusa, der Obermotzin aus NES und Gameboy-Zeiten, und ich hatte schon die Befürchtung, nach meinem Sieg "The End" über den Bildschirm flimmern zu sehen. Doch weit gefehlt. Ich war noch nicht einmal bei der Hälfte des Spiels angekommen; die Story hat mehrere überraschende Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Ich will nichts spoilern, hier hilft nur selber erleben. Das Finale ist dann wie erwartet lange und furios.
3. Möglichkeiten über Möglichkeiten erwarten den Spieler. Angefangen bei den Kapiteln: Hier kann bis auf die Dezimalstelle der Schwierigkeitsgrad angepasst werden. Nicht nur, um erfahrenen Gamern eine größere Herausforderung zu bieten, nein: höherer Schwierigkeitsgrad bedeutet mehr Herzen (das Geld in Uprising) und Schätze. Schätze? Damit sind z B. neue Waffen gemeint, die man nach und nach sammeln, oder auch kaufen und auch noch miteinander kombinieren kann, um noch mächtigere Wummen zu bekommen. Da bekommt man als Sammler feuchte Augen und das Kombinieren kann schon eine Wissenschaft für sich sein. Daneben kann man in einer Art Tetris-Minigame seine geliebte Waffe mit Effekten und Sonderattacken ausstatten (z. B. Laser, Statusveränderungen, oder auch Medizin). Diese Effekte findet man wiederum auch in den einzelnen Leveln, bzw. Kapiteln. Auch hiermit kann man theoretisch Stunden zubringen, die idealen Kombinationen herauszufinden.
4. Multiplayer. Der Mehrspielermodus macht mir einfach Spaß. Ich habe bisher ein paar Onlinepartien im Modus "Hell gegen Dunkel" (ein klassisches Team-Deathmatch) gespielt, daneben gibt es auch einen Jeder-gegen-Jeden-Modus. Man spielt in diesen mit seinen (am besten hochkombinierten) Waffen aus dem Einzelspielermodus. Mehr Abwechslung á la CTF, brauche ich ehrlich gesagt nicht, die Duelle machen mir Laune genug.
5. Steuerung. Ja, die ist eigentlich für viele ein Knackpunkt, ich hatte allerdings keinerlei Probleme. Der mitgelieferte Ständer eignet sich hervorragend, doch auch im Sitzen habe ich keinen Unterscheid bemerkt. Auch nach Stunden habe ich weder verkrampfte Finger, oder Schmerzen gehabt. Eigentlich ist die Steuerung sehr, sehr einfach gehalten: Steuern mit dem Slidepad, schießen mit der Schultertaste und Zielen mit dem Stylus, das war's. Die Steuerung aber von vornherein zu verteufeln, oder über den grünen Klee zu loben, ist in beiden Fällen falsch, man muss es für sich selber herausfinden.

Minuspunkte:
1. Es wird sehr viel gesprochen. Sehr viel. Das ist solange kein Problem, bis man im heißesten Kampf steckt und sich bis zu fünf Charaktere den Mund fusselig reden. Positiv ist, dass alle Dialoge komplett in Englisch vertont sind, allerdings ist es dadurch auch für Jüngere, oder Leute, die des Englischen nicht so mächtig sind, ungeeignet. Die Dialoge stehen im unteren Bildschirm zwar auf Deutsch, aber wer liest mit, wenn im oberen Bildschirm Horden von Gegner versuchen, einen umzubringen?
2. Die Bosskämpfe. Sie sind hervorragend inszeniert, alle Bosse sehen wirklich gut aus, aber das Schema ist bei beinahe allen das gleiche: ausweichen und feuern, bis das Rohr glüht und der Gegner kleinbei gibt. Hier wäre ein wenig mehr Taktik schön gewesen. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau.

Fazit: Schon rein beim Vergleichen der Plus- und Minuspunkte sollte klar sein, dass das Spiel rundherum positiv zu bewerten ist. Für mich ist es, trotz der langen Wartezeit, ein Referenztitel für den 3DS. Wer jemand anderem die Konsole schmackhaft machen will, sollte Kid Icarus: Uprising in den Schacht stecken und seinen Gegegnüber spielen lassen. Bessere Werbung gibt es nicht. Sollte man sich das Spiel nicht holen, z. B. wegen Berichten über die angeblich verkorkste Steuerung, entgeht einem ein wirklich gutes Spiel und das sollte nicht so sein. Damit das klar ist, auch ich habe Bedenken gehabt und bin grundsätzlich eher skeptisch, auch wenn ich seit Jahren Nintendo-Fan bin. Aber bei diesem Spiel kann man wirklich nur eine Kaufempfehlung aussprechen.
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am 14. Juni 2014
(Diese Rezension habe ich eigentlich für spieletipps.de geschrieben, will sie aber auch hier veröffentlichen)
Ich gehe hier nur auf die schlechten Aspeke ein, der Rest ist eigentlich gut.

Zuerst: Die Steuerung. Ich komme zwar schon viel besser zurecht als anfangs, Handkrämpfe oder (ab und zu, nicht mehr dauerhaft) nicht Zurechtkommen stehen aber immer noch an. Es will bei mir einfach manchmal nicht.

Dann ist das Spiel häufig unübersichtlich, das ist mir spätestens beim ersten Boss aufgefallen. Der hat extrem schnell agiert, ich bin immer ausgewichen und trotzdem wurde ich durch seine Größe immer wieder getroffen, und wenn mal 4 Gegner einen umkreisen, kommt man garnicht mehr zurecht, was die Steuerung dann noch zusätzlich erschwert. Im Multiplayer wird es auch extrem unübersichtlich, wenn mal 2 oder mehr Gegner direkt an einem stehen (Explosionen, Schüsse und Schläge überall, zusätzlich gehen hier durch Lags die Gegner einfach mal kurz in die Wände)

Jetzt noch ein kleiner Aspekt: das komische und unverständliche Waffensystem. Ich hatte mal eine Klaue mit 5* Nahkampf und Nahkampf-Sprint +2. Diese habe ich dann zu einem Arm mit 5,5* und Nahkampf-Sprint +2 kombiniert, doch der Arm machte mit der Nahkampf-Sprintattacke nur ca. halb so viel Schaden. Dabei habe ich denselben Arm schonmal sehr gut für Nahkampf benutzt. Das regt mich sehr auf und deshalb kombiniere ich auch gar keine Waffen mehr, es sei denn ich bin mir sicher, dass etwas gutes herauskommt.

Warum ich bei diesen wenigen Negativpunkten nur 79% vergebe, liegt darin, dass es noch einige andere Aspekte gibt, die ich allerdings nicht mehr aufzählen kann. Eigentlich würde ich dem Spiel 82% geben, aber 82% gilt als "Empfehlenwert", und das ist es für nicht einfach nicht, sondern eher "Für Fans einen Blick wert". Versteht mich nicht falsch: Das Spiel ist gut, und ich spiele es auch gerne, aber ich zweifle daran ob der 3DS die richtige Plattform hierfür war (WiiU wäre besser). Ich spiele auch andere hektische/schnelle Spiele, zB Quake/Unreal Tournament, diese gefallen mir aber besser, da ich mit Steuerung und Übersichtlichkeit besser zurechtkomme.
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am 23. März 2012
Da ich das Spiel gestern schon bekam, konnte ich es ausgiebig testen und möchte meinen Senf, insbesondere zur Steuerung, hinzugeben.

Was die Grafik und Spiel-Modi angeht, sprechen die Produktbeschreibung, diverse Reviews und Unmengen an Videos für sich, weshalb ich dazu nur kurz anmerke, dass das Spiel wirklich wunderschön aussieht und die vielen freischaltbaren Items die Langzeitmotivation aufrecht erhalten sollten.

Wichtiger ist jedoch das Gameplay, welches anscheinend für viele Kontroversen sorgt. Es wird oft erwähnt, dass die Steuerung sehr schlecht sei, es sogar zu Krämpfen in den Händen kam. Dies kann ich nicht bestätigen. Es gibt natürlich eine Eingewöhungsphase, aber dafür stellt das Spiel auch einen Trainingsmodus sowohl für die Luft- als auch die Bodenkämpfe bereit. In diesem kann jede freigespielte Waffe, sowie die verschiedenen Angriffe verbunden mit Sprints, Ausweichmanövern etc. getestet werden. Es ist also auch möglich, sich an die Steuerung zu gewöhnen, ohne sich die Spielstatistik zu verhunzen. Wem das zu langweilig ist, stellt den Schwierigkeitsgrad der ersten Levels runter und arbeitet sich langsam hoch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schnell besser wird, vor allem nach meherem Wiederholen eines Levels.

Ich habe inzwischen keine Probleme mehr mit der Steuerung und auch nie Handschmerzen oder ähnliches gehabt. Ich kann sowohl mit, als auch ohne 3DS-Ständer spielen, benutze aber meistens letzteres, um den 3D-Effekt besser wahrnehmen zu können. Wenn gerade kein Tisch parat ist, funktioniert es auch super, ein Bein über das andere zu schlagen und den 3DS auf das Knie zu legen.

Kurzum: Man sollte sich dieses Spiel auf keinen Fall nur wegen den Bedenken bezüglich der Steuerung entgehen lassen. Es wird sie wohl kaum jemand auf Anhieb perfekt beherrschen, aber das "Einarbeiten" lohnt sich in meinen Augen sehr (deswegen ziehe ich dafür auch keinen Stern ab). Das Spiel macht irre Spaß, ist wunderschön und für mich schon jetzt ein 3DS-Highlight.
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am 10. Juli 2014
Ein Spiel mit super 3D-Effekt, einzigartiger Steuerung und schönem Design. Schwierigkeitsgrad passt sich in jedem Level automatisch dem Niveau des Spielers an, d.h. Level ohne jegliche Probleme abgeschlossen -> nächstes Level mehr Gegner etc.
Der Schwierigkeitsgrad kann aber auch manuell geändert werden.
Da die Steuerung das Halten des 3DS mit nur einer Hand empfiehtl und dies auf Dauer für Kinder zu schwer ist, enthält das Spiel noch einen Ständer auf den man den 3DS stellen kann. Hilfreich, aber nicht so praktisch, wurde aber von meinem kleinen Bruder verwendet
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am 4. März 2014
Also vorweg sei gesagt: Ich bin ein absoluter Neueinsteiger wenn um Games wie das hier geht.
Kid Icarus war mein zweites 3DS Spiel und ich habe es auf Empfehlung einiger Freunde gekauft...und wurde nicht enttäuscht!
Das Spiel sollte man nicht allzuernst nehmen, denn es nimmt sich selber anscheinend auch nicht gerade ernst XD
Und was sich Pit, Palutena und Co. da für Sachen einwerfen möchte ich ja zu gerne mal wissen, denn davon hätte ich auch gerne etwas ab XD.

Aber Spaß beiseite.

Wer jetzt auf die Story schlechthin wartet, wird allerdings enttäuscht, denn die Story ist recht simpel gehalten: Das Böse bedroht die Welt und ihr müsst als Engel Pit die Welt vor dem Untergang bewahren, dass Übliche eben :).

Anfangs hat mich der Kauf des Spiele doch etwas abgeschreckt, da viele immer und immer wieder gesagt haben, wie schlimm doch die Steuerung sei. Das kann ich gar nicht nachvollziehen, denn mit der Steuerung habe ich absolut keine Probleme gehabt und nach 10 Minuten hatte ich sie drin. Und wer meckert, dass Linkshändler Probleme damit haben: Ähm, haben Linkshändler nicht auch bei anderen Spielen Probleme? Die Konsolen sind doch eh auf Rechtshändler eingestellt? Aber lassen wir das.

Ich muss allerdings sagen, dass mir nach gut einem Stündchen doch ganz schön der linke Zeigefinger wehgetan hat, da man den fast ununterbrochen auf dem L Knopf hat um zu kämpfen. Aber das ist bei manch anderem Spiel auch der Fall gewesen, deswegen gehe ich da nicht weiter drauf ein. Den dazugehörigen Ständer habe ich nicht gebraucht, da es auch so sehr gut geht :).

Zum Spiel selber kann ich nur sagen: Jeder einzelne Charakter hinterlässt wahrlich einen bleibenden Eindruck und das meine ich positiv. Die Grafik ist toll, der 3D Effekt einfach genial und all die liebevollen Details die man im Spiel findet sind Beweis genug, wie viel Mühe man sich hier gegeben hat.

Ich kann dieses Spiel guten Gewissens weiterempfehlen und lasst euch um Himmsels Willen nicht von der Steuerung abschrecken, denn ich finde es ist einfach nur übertrieben zu sagen, dass dieses Spiel nur wegen der Steuerung unspielbar ist. Kauft es euch und dann findet ihr es selber heraus ;)

EDIT: Was ich noch vergessen hatte zu schreiben:
Es gibt doch etwas, was mich an diesem Spiel massiv stört und das sind die endlos langen Gespräche zwischen den Protagonisten.
Ich habe nichts dagegen, wenn viel geredet wird, allerdings habe ich nur die Hälfte des Spieles verstanden, da ich nur eines kann: Entweder bekämpfe ich Gegner oder aber ich lese Untertitel, denn die Sprachausgabe ist hier leider nur in Englisch vertreten. Allerdings finde ich die Synchronisation sehr gelungen und man merkt richtig, wie viel Spaß die Sprecher bei ihrer Arbeit hatten. Dennoch hätte ich mir wirklich eine deutsche Sprachausgabe gewünscht, dass hätte so manches leichter gemacht...
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am 29. Mai 2012
Der ständige Wechsel zwischen Luftkampf- und Bodenkampfpassagen lässt bei Kid Icarus keine Langeweile aufkommen. Dabei geht es nicht nur ums Überleben der Spielfigur, sondern auch um den Highscore. Zusätzlich kann man viele verschiede Waffen und Items verschiedenen Typs finden, die in einem Spieler den natürlichen Sammeltrieb auslösen ;) Diese können kombiniert und somit verstärkt werden.
Auch die Grafik lässt keine Wünsche offen. Sie ist sehr liebevoll gestaltet und auch der 3D- Effekt wirkt sehr überzeugend und eindrucksvoll.
Die Level sind abwechslungsreich, die Charaktere gut gemodelt und es macht Spaß sich das Spektakel anzuschauen.
Besonders erwähnenswert ist auch die wunderschöne Musik. Diese ist abwechslungsreich und unterstützt die Stimmung des jeweiligen Levels perfekt.

Der größte Kritikpunkt ist die Steuerung des Spiels. Natürlich muss man sich an diese erst einmal gewöhnen. Man spielt sich schnell ein, jedoch werde ich sie persönlich wohl immer als unangenehm empfinden - zwar weniger von der Koordination her, sondern eher von der Handhaltung. Der mitgelieferte Aufsteller hilft hierbei eindeutig. Allerdings ist dieser für unterwegs auch eher unpraktisch.
Ein zweiter Kritikpunkt für mich ist, dass man bei den actionreichen Kämpfen die Story, die zu einem Großteil nebenbei erzählt wird, nicht vollständig mitbekommt. Sie wird zwar zusätzlich auf Englisch mitgesprochen, wer aber den deutschen Text vollständig mitlesen möchte, wird es kaum schaffen, alle Gegner zu besiegen und den Highscore hoch zu halten.
Jedoch sorgt das auch für einen gewissen Wiederspielwert, um sich zu verbessern und um neue Items zu erhalten.
Besonders einsteigerfreundlich: Wer einfach nur üben möchte, ohne sich seine Punktestände zu zerstören, kann die Tutorials spielen.

Fazit: Selbst wenn es einen nicht pausenlos an den 3DS fesselt, lohnt es sich, immer wieder kleinere Abschnitte zu spielen (z. B. während einer Zugfahrt). Allein die wunderschöne Grafik, der Sound und die Story machen Kid Icarus zu einem spielenswerten 3DS- Titel. Alles in allem ist es ein gelungenes Spiel mit viel Spaß und Action!
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am 29. April 2012
Nun habe auch ich den neusten Ableger aus dem Hause Nintendo gespielt und werde hier mal meine Meinung kundtun.

Generell kann ich nur mit Lob um mich werfen, denn das Spiel hat mich sofort gefesselt!
Die Story ist zwar nichts Besonderes und an manchen Stellen etwas wirr, aber das Spiel strotzt vor schrulligen Charakteren, herrlich blöden Dialogen und Anspielungen auf allerlei Spiele, dass einem dahingehend nie langweilig wird. Schön sind auch die 8bit-Musikeinlagen und Grafiken, die hier und da eingestreut werden und Nostalgie wecken. Die Grafik ist wunderschön und in sich stimmig.

Zu den Dialogen ist zu sagen, dass gute Englischkenntnisse von Vorteil sind. Zwar kann man den deutsch übersetzten Text auch auf den oberen Bildschirm verlagern, wo er während des Spiels besser sichtbar ist, allerdings kommt man dann doch nicht oft dazu mitzulesen und muss sich darauf verlassen mitzuhören. Außerdem gehen in der deutschen Übersetzung hin und wieder kleine Wortspiele verloren, was normal aber dennoch schade ist. Pit und Palutena sind ein herrliches Duo, die Sprecher sind klasse und die Dialogtexte zum schießen komisch. Nur in den seltensten Fällen wirken ihre Witze etwas gewollt und platt.

Der Steuerung stand ich erst sehr skeptisch gegenüber, da sich im Vorfeld viele darüber beschwert haben. Sich per Touchpen umzusehen und so die Laufrichtung zu steuern ist anfangs sehr ungewohnt und erstmal verwirrend, aber man gewöhnt sich wirklich schnell daran. Dem Spiel beigefügt ist der Aufsteller, der als Hilfe fungieren soll, ich hab ihn jedoch nie genutzt und kam wirklich bestens zurecht.

Was mich ebenfalls positiv überrascht hat ist das System des Höllenkessels, bei dem man selbst entscheiden kann, mit welcher Schwierigkeitsstufe man den Level starten möchte. Zum einen wird sofort der Ehrgeiz geweckt, die Kapitel auf immer höheren Stufen durchzuspielen, um somit auch bessere Belohnungen zu erhalten, zum anderen wird das Versagen noch ärgerlicher, da man Herzen verschwendet und teilweise seine Beute verliert. Dadurch kämpft man noch verbissener und fängt an, sich vorher wirklich Gedanken über den Level und die eigene Ausrüstung zu machen. Und wenn ein Level dann doch einfach nicht klappen will, kann man wieder auf einer niedrigeren Stufe anfangen.

Die Bossgegner sind auf den normalen Stufen nicht sonderlich schwer, erst ab ca. Level 7 werden auch diese echt gefährlich. Ich persönlich habe das aber als passend empfunden, da viele Level doch etwas knackig sind und dann nicht auch noch ein Boss am Ende wartet, der den Spieler frustriert.

Die Zusatzfunktionen, wie einsetzbare Effekte, zig verschiedene Waffen, freischaltbare Erfolge, Items, und Geheimgänge sind vielfältig und machen Spaß. Grade bei den Waffen muss man rumprobieren, was einem selbst am besten liegt (ich kämpfe z.B. am liebsten mit Bögen), denn die richtige Waffe kann den Ausschlag geben, ob man ein Level schafft oder nicht.

Den Multiplayer-Modus habe ich bisher nur mit NPCs getestet. Er macht Spaß und ist fordernd, das einzige Manko ist, dass es ab einer Spielerzahl von 4 Personen sehr unübersichtlich wird. Grade bei der Spielart 'Hell gegen Dunkel' kommt man in Situationen, bei denen um einen herum 5 Items gleichzeitig eingesetzt werden, überall blitzt und rummst es und man bekommt auch noch eins auf die Fresse. ;) Etwas viel des Guten.
Generell ist es aber eine gelungene Ergänzung zum Einzelspieler-Modus.

Aber es wird Zeit für ein wenig Kritik, denn trotz allem gab es auch Dinge, die mich gestört haben.

Die Effekte, die man in jedem Level finden und dann der eigenen Ausrüstung beifügen kann, sind zwar teilweise nützlich, allerdings kann man sie nur benutzen, indem man sie auf dem Touchscreen antippt. Nicht genug, dass sie sehr isoliert in der unteren Ecke des Screens liegen, sie sind außerdem nicht alle auf einmal sichtbar, sodass man auch noch scrollen muss, um den gewünschten Effekt zu finden. Bei dem hektischen Gameplay des Spiels überlegt man sich da zweimal, ob man erst rumsucht und riskiert einen Treffer zu kassieren, nur um 'Verbrennen' auf Stufe 2 zu aktivieren oder ob man einfach lieber einmal mehr auf den Gegner eindrischt und den gleichen Effekt hat: Gegner tot.

Was mir ebenfalls nicht gefallen hat sind die Waffeneffekte, denn die werden nirgends erklärt. Teilweise kann man sich zusammenreimen, was sie verbessern oder für Effekte haben, aber wenn dort '+2 R.-Schuss (V.-Sprint)' steht, dann finde ich das etwas unglücklich. Das muss doch nicht sein... Eine digital oder meinetwegen auch als Papier beigefügte Liste wäre kein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

Was mich im Spiel mit den Zähnen hat knirschen lassen, sind Passagen, von denen man runterfallen kann. Das an sich wäre nicht schlimm, aber dort sind oft Gegner positioniert und sobald man aus Reflex der Attacke ausweicht, landet man im Nirwana. Hat man auch noch eine Waffe mit +3 Lauftempo dabei, kann das schon mal chaotisch werden und einem die Laune verderben, zumal das herunterfallen ordentlich Lebenspunkte frisst.

Das alles ist allerdings Meckern auf hohem Niveau. Fakt ist, dass ich von Anfang bis Ende einen Riesenspaß hatte und auch noch habe. Auf der Amazon-Skala gibt es 5/5 Sternen, auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich wohl 9/10 geben.
Ich kann das Spiel nur wärmstens empfehlen. Im Gegensatz zu all den Spielen, die zur Zeit auf den Markt kommen und sich anfühlen, als hätte man sie schon 3 mal durchgekaut, spielt sich Kid Icarus: Uprising wie etwas wirklich Neues, von dem ich gerne mehr sehen würde.
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