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Kundenrezensionen

333
4,8 von 5 Sternen
Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Preis:185,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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308 von 321 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2011
Ich mache es kurz. Ich habe eine DX Kamera und nutze daran gerne das AF-S 35/1.8. Nur ist dieses etwas kurz wenn man Personen aufnehmen möchte. Ein günstiges 85/1.8 mit AF Motor existiert nicht für DX und außerdem schränken einen 85mm wieder mächtig ein. 50mm sind weder Fleisch noch Fisch und deshalb besonders gut geeignet für universellen Gebrauch. Man kann damit gerade noch Innenaufnahmen machen und trotzdem ist schon lang genug für Porträts. (50mm an DX entsprechen 75mm Kleinbild)
Meine Exemplar fokussiert exakt (kein Front oder Backfokus) und ist sehr scharf, auch bis an den Rand, selbst bei Offenblende.
Das Bokeh ist schön weich, bei f1.8 sind die Glanzlichter etwas katzenaugenförmig, bei f2.2 schön rund und ab f4 werden sie leicht 7-eckig. Aber alles im Rahmen, und besser als andere Objektive.
Von der Qualität her wirkt das AF-S 50/1.8 etwas besser als das AF-S 35/1.8.
Der manuelle Fokusring hat etwas Spiel bevor er greift, aber das stört mich nicht.
Der AF ist kein Rennpferd, wirkt aber vergleichbar mit der AF-S 35 oder dem AF-S 16-85, also absolut ausreichend für so ein Objektiv.
Die Verzeichnung an DX ist vernachlässigbar.
Die Glanzlichter erscheinen gefüllt, was im "out-of-focus-blur" für Ruhe sorgt.
(siehe auch die Bilder)
Dadurch dass die Frontlinse tief im Gehäuse liegt, kommt man auch ohne die mitgelieferte Gegenlichtblende aus. Das macht die Kombination mit einer kleinen DX Kamera noch handlicher.
Ideal für Stimmungsbilder bei wenig Licht ohne Blitz mit schöner Freistellung.
Gemessen am Preis und was man dafür bekommt ist es mir klar 5 Sterne wert.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2015
Diese Frage kann ich getrost mit: " Sieht ganz so aus" beantworten, ich habe Alle.

Dieses aktuelle 1,8G ist mein jüngstes Exemplar, hier ein grober Vergleich der Modelle der letzten 30 Jahre, die heute noch im regulären Handel sind ( also außer dem 1,2 Ais):

1,8G: In der Tat der "Overall"- Sieger, bis in die Ecken scharf an der d800 - je nach Entfernung zum Objekt - schon ab f2,8, an DX für mich perfekt ab Offenblende ( d7000/d7100 ), leicht, preiswert, schneller/leiser/genauer AF, Bokeh im Vergleich mit den f1,4 Versionen aber nicht ganz so schön, Lichter gefallen mir auch etwas weniger.

1,8D: "KGH"-Sieger, Kosten, Gewicht, Hosentasche. An DX kann ich optisch zum 1,8G keinen nennenswerten Unterschied feststellen, an FX schon, das G ist am Rand bis etwa f4 etwas schärfer und neigt dort deutlich weniger zu CAs, AF laut aber ähnlich schnell, nur minimal ungenauer.

1,4G: "Schönheits"- Sieger, je nach Szene Bokeh und Lichter viel angenehmer, für Porträts an DX das Beste, wenn der Hintergrund eine Rolle spielt. Bokeh ist aber auch Ansichtssache, mir persönlich gefällt es in diesem Punkt eindeutig am Besten. Als Allrounder an FX mein Schlusslicht, Ecken gut frühestens ab f4, der langsamste AF ( dafür sehr präzise ).

1,4D: Mein Favorit. An DX Schärfe/Kontrast/CAs gut schon bei f1,4. AF-Geschwindigkeit und Präzison vergleichbar mit dem 1,8G, an FX bis auf etwas Rand-CAs optisch ebenfalls auf Augenhöhe, Bokeh nicht so cremig wie beim 1,4G, aber der beste Kompromiss. Erstaunlich für diesen Eulen-Opa, verliert hier aber ganz klar beim Preis und fehlendem Motor, laut ist es auch, wie alle Ds.

Das 1,8G ist in Summe der Eigenschaften unschlagbar.

Für DX Fotografen, die ein Body der 5000-/3000er Reihe verwenden fast alternativlos, das 1,4G ist doppelt so teuer und kann außer schöner nur schlechter, mit den Ds hat man leider keinen AF.

DX Fotografen mit Motorbody können hier eigentlich frei wählen, selbst mit dem alten 1,8D spielt man ganz vorn in der ersten Liga und kann Geld sparen. Für universelle Anwendung an DX/FX ist das 1,8G in meinen Augen aber der mit Abstand beste Deal.
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132 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2011
Schneller als erwartet, hatte ich das Nikon-Objektiv bei mir zu Hause. Es grenzt schon fast an Zauberei, wie schnell Amazon die Artikel liefert. Dickes Lob an dieser Stelle.

Nun zum Objektiv - Zu meinen beiden Nikon-Objektiven 18-105 VR und 55-300 VR, die beide eine Eingangslichtstärke von F 3.5 aufweisen, habe ich eine lichtstarke Ergänzung gesucht. Ferner wollte ich ein Objektiv haben, dass mehr kreativen Spielraum mit der Tiefen(un)schärfe bietet, als mein 18-105er Zoom. Denn dieses bietet da aufgrund der Eingangsblende von 3.5 (bzw. bei 50mm ist es schon bei F 5) nicht sehr viel kreativen Freiraum.

Das Nikkor 50 mm 1.8G ist ein Leichtgewicht. Obwohl es überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist, aber ein Metall-Bajonett hat, macht es einen durchaus wertigen Qualitätseindruck. Der Entfernungsring ist schön straff und zeigt beim Drehen einen angenehmen Widerstand, der ein sehr genaues manuelles Fokussieren ermöglicht - wenn man das denn mal will. Da es ein AF-S Objektiv ist, verfügt es über einen A/M - M Schalter. Dies bedeutet, dass man auch im AF-Betrieb manuell in die Fokussierung eingreifen kann. Dies ist eine tolle Sache, die auch dann sehr zweckdienlich ist, wenn man die Kamera mal zum Filmen "missbraucht". Ich betreibe es an der D90, und die hat im Videobetrieb noch keine automatische Schärfenachführung. Bei diesem Objektiv kann ich daher die Schärfe dann manuell korrigieren, auch wenn ich mal wieder vergessen habe, das Objektiv vorher auf M umzustellen.

Das Objektiv wird mit Sonnenblende geliefert. Neben dem eigentlichen Zweck, damit das Streulicht zu vermeiden, verleiht die Sonnenblende dem eigentlich recht kleinen Objektiv auch eine kleine optische Aufwertung.

Das Wichtigste ist natürlich die BQ. Ich hatte früher schon mal das Nikkor 1.8 D und habe auch noch die beiden o.g. Objektive, die ja ebenfalls den 50mm/55mm Bereich abdecken. Also konnte ich drei Objektive miteinander vergleichen. Hinsichtlich der Lichtstärke ist das 1.8 G schon klasse. Die Blende 1.8 ist bei Abendlicht und/oder Zimmerbeleuchtung eine feine Sache für Available-Light Aufnahmen - andererseits natürlich aufgrund der extrem geringen Tiefenschärfe auch nur bedingt einsetzbar. Aber auch der Blendenbereich von 2-2.8 ist für Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen noch hervorragend geeignet. Und bei Blende 2.8 hat man auch schon einen sehr brauchbaren Tiefenschärfenbereich. Scharf ist das Objektiv ab Eingangsblende - wobei der Fotograf im Blendenbereich 1.8, 2 und 2.2 schon genau wissen muss, was er tut und mit dem Autofokus oder ggf. auch manuellen Fokus gut wissen muss damit umzugehen. Es erfordert in diesen Blendenbereichen ein bisschen Übung um die Aufnahmen auf den Punkt scharf zu bekommen, wie man es sich vorstellt. Aber das ist völlig normal für diesen Blendenbereiche und mit Übung auch recht schnell hinzubekommen. Ich jedenfalls spiele sehr gerne mit diesen Blendenbereichen, da man die Motive so wunderbar freigestellt bekommt und der Hintergrund so wunderschön verschwimmt.

Im Vergleich mit meinen beiden anderen Objektiven ist das 1.8 G im 50mm Bereich dem 18-105er VR in der BQ bei allen Blenden weit überlegen (obwohl auch das 18-105er ein durchaus ordentliches Zoom ist, und mit Sicherheit kein schlechten Bilder abliefert). Selbst bei Blende 8, 11 und 16 ist eindeutig ein Qualitätsunterschied zugunsten des 1.8G festzustellen. Erstaunlicherweise ist die BQ bei dem 55-300 VR ab Blendenstufe 5 fast ebenbürtig zum 1.8 G. Auch das 55-300 macht im Unschärfebereich ein recht schönes Bokeh, welches aber an das Bokeh des 1.8G nicht ganz herankommt. Das Bokeh bei meinem früheren 1.8 D fand ich persönlich nicht so toll - es wirkte ein wenig kantig und unruhig. Das Bokeh des 1.8 G hingegen ist wunderbar weich und bringt Ruhe in den Hintergrund. Aber mit dem Bokeh ist das ja auch so eine Geschmacksfrage.

Kurzum - ich bin hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und vor allem von der Bildqualität des Objektivs hellauf begeistert und habe viel Spaß daran, neue kreative Fotoexperimente damit zu machen. Wer nicht unbedingt eine 1.4er (doppelt so teuer) oder gar 1.2er (dreimal so teuer) Lichtstärke benötigt und wer mit der festen Brennweite (Turnschuhzoom) klarkommt, erhält mit dem Nikkor 50mm 1.8 G ein Objektiv, welches ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat.

Da ich trotz intensiver Suche überhaupt nichts Nachteiliges an dem Objektiv finden kann, gibt es von mir die vollen 5 Sterne. Und - Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Firma Nikon.
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108 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin kein Profi, fotografiere allerdings seit mehr als 40 Jahren. Das Nikon 50 mm/1,8 sollte zur Ergänzung meiner Nikon-Ausrüstung dienen.
Die Kamera ist eine Nikon D51000.

Erster Eindruck nach dem Auspacken: Sehr leicht, viel Kunststoff, ordentliche Verarbeitung, vollständiger Lieferumfang mit Objektivdeckeln, Sonnenblende und Schutztasche.

Die Lichtstärke von 1,8 ist geeignet für "available light"-Fotografie sowie gezielten Einsatz von Unschärfen (sog. "Bokeh").

Das funktioniert auch sehr gut, man kann Objekte oder Menschen sehr schön "freistellen" und mit der Unschärfe gezielt spielen.
Die Abbildungsleistung ist sehr gut, von "durchaus scharf" bei Offenblende 1,8 über "scharf" bei Blende 2,0 bis "super-knackscharf" bei Blende 5,6 oder 8.

Das Bokeh ist aus meiner Sicht sehr schön und nicht vergleichbar mit dem einer Makro-Optik; dieser Eindruck ist natürlich sehr subjektiv und jeder mögliche Nutzer muss sich da seinen eigenen Eindruck verschaffen.

Allerdings gibt es technische Grenzen, deren man sich bewusst sein sollte.
Zumindest bei meiner Kamera gibt es bei der Offenblende Fokussierungsproblemem, wenn ich nicht den AF-Mittensensor, sondern einen der am Rand befindlichen AF-Sensoren benutze.
Die Offenblende erzeugt bei Langzeitaufnahmen chromatische Aberrationen (CA), also lila Farbsäume an Hell-Dunkel-Kontrasten. Langzeitaufnahmen also besser abblenden, dann verschwinden dei CA's.
Eine andere Form von CA's (laterale oder transverse CA) kann bei der Offenblende bei extremen Hell-Dunkel-Kontrasten auftreten in Bereichen, die hinter dem Fokuspunkt liegen; diese CA's treten in Form grünlicher Farbsäume an den Kontrastkanten auf.

Alle drei Probleme betreffen nur die Offenblende und verschwinden, sobald man abblendet.

Diese Optik ist also keinesfalls ein "Immerdrauf" für den Urlaub, sondern ein Gestaltungswerkzeug für den ambitionierten Fotografen (ob nun "Amateur" oder "Profi" lasse ich mal offen), mit dem sich einzigartige Fotos erzeugen lassen, wenn man sich der technischen Einschränkungen (s.o.) bewusst ist.

Diese Einschränkungen treten nach meiner Erfahrung bei praktisch allen lichtstarken Festbrennweiten in mehr oder weniger starker Form auf, so dass ich deshalb keinen Punktabzug vorgenommen habe.

Das Preis-Leistungsverhältnis dieser erst im Jahre 2011 auf den Markt gekommenen Optik ist hervorragend, zumal die optischen Eigenschaften denen der fast doppelt so teuren Optik 50mmm / f 1,4 aus dem selben Hause sehr ähnlich sind.

Von daher eine Empfehlung für alle, die Spaß an der Gestaltung ihrer Fotos haben, sich der technischen Grenzen bewusst sind und das Ganze zu einem Preis erwerben möchten, der durchaus als günstig angesehen werden kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2014
....wenn man sich erst daran gewöhnt hat, dass dies kein Zoomobjektiv ist und man die Klarheit und die Freistellung des fotografierten Objektes auf den Fotos gesehen hat. Beeindruckend ist vor allem die Bildschärfe, auch bei Landschaftsaufnahmen. Die meisten meiner Fotos benötigen keine Nachbearbeitung am PC.

Habe lange mit mir gerungen, ob ich mir dieses Objektiv zu lege. Doch bereits nach den ersten Fotos war klar: Das ist meins.
Erstaunlich ist die Lichtstärke, Fotos gelingen auch bei nicht so guter Beleuchtung, oder bei trübem Wetter. An meiner D90 liefert das Objektiv rattenscharfe Fotos, die besonders klar in den Farben sind.
Der superschnelle Autofokus und das herrliche Bokeh sprechen für sich.

Ich möchte mich hier nur auf die eigene Begeisterung beschränken, denn ich habe mich beim Kauf von den positiven Rezessionen bei Amazon leiten lassen. Von mir eine klare 5-Sterne Kaufempfehlung für dieses recht günstige Objektiv!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2014
Die fünf Sterne gibt es, da von Bestellung über Zahlung und Versand alles funktioniert hat, sowie das Objektiv selbst genial ist.

Zum Versand brauche ich nicht viel sagen, Amazon Prime eben, da läuft alles rund!

Das Objektiv kann man immer drauf lassen, besonders für Porträts und Makroaufnahmen geeignet. Wer Festbrennweiten einmal für sich entdeckt hat, der wird nicht mehr zurück zum Zoomobjektiv gehen. Durch die Festbrennweite muss man sich zwar mehr bewegen, allerdings gleicht die geniale Lichtstärke und die makellose Bildqualität die Mühen aus.

Das Objektiv empfehle ich allen, die sich auf dem Weg gemacht haben, die Fotografie für sich zu entdecken, da dieses Objektiv den Weg zur FX mitmacht. Neben diesem Objektiv kann ich noch die Nikkor 85mm 1.8G für Porträts empfehlen.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2011
Ich fotografiere seit ca. 10 Jahren analog und seit 2 Jahren digital mit einer Nikon D90. An der D90 habe ich verschieden Zoom-Objektive im Einsatz. Um meine Möglichkeiten zu erweitern, war ich auf der Suche nach einer Festbrennweite. Zur Auswahl standen dann das 35mm 1:1,8 und das 50mm 1:1,8. Nach einigen Testbildern habe ich mich dann für das 50mm Objektiv entschieden.

Auschlaggebend war am Ende die Vielseitigkeit des 50mm Objektives. Vorrangig setze ich es als Porträtlinse ein. So habe ich zu verschiedenen Anlässen wirklich tolle Bilder machen können. Mit der 35mm Linse musste ich zu diesem Zweck einfach zu nah ans Objekt. Gerade Kinder reagieren dann eher verschreckt und die Natürlichkeit geht verloren. Desweiteren benutze die Linse auch für Natur- und Architekturaufnahmen. Durch die Brennweite ist man gezwungen, sich intensiv damit zu beschäftigen, was aufs Bild soll und wie es wirken soll. Und das Spiel mit der Tiefenschärfe macht einfach nur Spass!

Zu der Schärfeleitung wurde in den vorangegangen Bewertungen bereits viel gesagt. Ich war mit der Schäfeleistung auf allen Bildern sehr zufrieden. Wenn ein Bild nichts geworden ist, so lag es in der Regel an mir.

Verarbeitung meines Objektives ist einwandfrei. Für den Preis kann man nicht mehr erwarten. Lieferung erfolgte innerhalb 24 Stunden.

Für mich ein absoluter Kauftipp. Preis-Leistunsgverhältnis könnte nicht besser sein.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Mai 2013
Nachdem ich von diesem Objektiv Nur positives gehört habe, es laut einigen Test mit dem teureren 1:1,4G trotz (meiner Meinung nach - deutlichem) Preisunterschied erstaunlich gut mithalten soll oder sogar teilweise im direkten Schärfevergleich minimal besser sein soll, war es nur die Überlegung ob ich die 1.4 benötige.
Ich habe mich dann aber schnell für das 1.8 entschieden. Einfach, weil es sehr güntig ist, anscheinend minimal schärfer (zum Rand hin) ist und ich denke, dass ich die 1.4 zu selten nutzen würde, sodass sich der Aufpreis rechtfertigen würde.

Ein paar Tage nutzte ich es noch an einer D70 bevor dann die D7100 diese endlich ersetzte.
Aber selbst an der D70 war es einfach schon Traumhaft und ich habe es erst wieder abgenommen als ich die D7100 ausgepackt hatte. Nun ist es eben die Kombination D7100 + 50 1.8G, die ich immer dabei habe.
Scharf, präzise, schnell, leise, handlich ... was will man mehr?

Zur Bildqualität gibts nicht viel zu sagen. Einfach Klasse.
Bei 1.8 erzielt man schon super Ergebnisse. Welche durch etwas Abblenden nochmals verbessert werden, was schärfe angeht.
Tagsüber blendet man meist sowieso ab und nutzt nicht andauernd die Offenblende, aber zu wissen, dass man die 1.8 auch wirklich nutzen kann für die eine oder andere Situation , sollte mal nicht genügend Licht da sein oder man möchte ein bestimmtes Ergebnis erzielen, ist einfach super.
Das Bokeh ist sehr angenehm und schön.
Alles genau so wie man es sich wünscht.

Der Autofokus funktioniert einwandfrei. Wie schon erwähnt: schnell, präzise, leise.
Wie auch bei anderen Nikonobjektiven ist auch hier ein Schalter um zwischen M/A und M auszuwählen.
M/A : Autofokus mit der Möglichkeit Manuell auszubesseren.
M : Manuell.
Auch hier gibt es nichts auszusetzen.

Vielleicht ist der eine oder andere nicht der Meinung, dass 50mm an einer DX-Kamera als ''Immerdrauf'' geeignet sind.
Ich persönlich bin bisher nur DX gewohnt und kann nicht beurteilen ob es an FX noch 'besser' wäre.
Aber ich würde dieses Objektiv ohne schlechtes Gewissen jedem empfehlen.
Ich finde es einfach eine klasse Festbrenntweite, die durch Größe und Gewicht an der Kamera schön und einfach zu nutzen ist und wenn man eine Weile damit fotografiert weiß man auch, wie der Bildausschnit an seiner Kamera ist und kann damit umgehen.
Egal ob Portraits oder um einfach zu knipsen. Die 50 mm passen.

Von mir gibts 5 Sterne, weil ich nichts auszusetzen habe und es einfach für eine super Linse halte.
Wer die 1.4 unbedingt braucht muss wohl zur teureren Variante greifen und kommt um den Aufpreis nicht herum.
Aber am Nikon 50mm 1:1,8G gibt es nichts was dagegen spricht und vorallem für den Preis (!) ist es einfach ein Super Objektiv, dass sich fast jedermann leisten kann.
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2012
Ich möchte hier das Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv bewerten. Als Vergleichsobjektiv nutze ich meine altes Nikkor 50mm 1.8 AF (non-D), welches optisch dem Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,8D Objektiv (52mm Filtergewinde) entspricht, nur keine Entfernungsdaten an die Kamera weitergibt.
Zur Anwendung kommen beide Objektive bei mir an der Nikon D7000 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, 39 AF-Punkte, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse, die zwar nur den Sweetspot der Objektive nutzt, jedoch aufgrund ihrer relativ hohen Pixeldichte keine Kompromisse in Sachen Auflösungsschwächen zulässt.

1. Haptik

Das Gehäuse des neuen 50mm 1.8G ist zwar aus Kunststoff gefertigt, jedoch aus sehr wertigem und dazu noch excellent verarbeitet. Es klappert und wackelt nichts. Es ist etwas voluminöser, als das alte 50er, jedoch ungefähr gleich schwer. Im Gegensatz zum Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,8D Objektiv (52mm Filtergewinde) gehört zum Lieferumfang noch eine Streulichtblende, die satt einschnappt und ebenfalls aus wertigem Kunststoff besteht. Weiterhin gibt es noch einen Objektivbeutel dazu und zwei vollwertige Objektivkappen. In Sachen inkludiertes Zubehör liegt das 1.8G klar vor dem 1.8D.

2. Bildqualität

2.1 Schärfe
Wenn der Fokus auf den Punbkt sitzt, ist das 1.8G knackscharf. Ich musste jedoch an meiner D7000 eine AF-Feinjustage durchführen, da ich einen Backfokus feststellen musste. Den laste ich aber eher dem etwas zickigen AF der D7000 an, als dem Objektiv. Verglichen mit dem 1.8D ist das 1.8G nur minimal schärfer. Der Unterschied ist aber nur in 100%-Ansichten und beim Pixel-Peeping feststellbar. In der Praxis sind beide Objektive, was die Schärfe betrifft gleichwertig.

2.2 Auflösung
Das 1.8G ist offenblendig etwas weich und verbesserungswürdig, was die Auflösung betrifft. Blendet man jedoch nur leicht ab, steigt die Auflösung stark an. Schon bei f/2.2 ist die Auflösung auf hohem Niveau und zwischen f/4 und f/8 lässt die Auflösung nichts zu wünschen übrig. Das 1.8D verhält sich da im Prinzip gleich, liegt jedoch gegenüber dem 1.8G immer leicht zurück.

2.3 Verzeichnung
In der Praxis ist keine Verzeichnung bemerkbar; bei beiden Objektiven nicht. So sollte es bei einer Festbrennweite auch sein.

2.3 CAs
Chromatische Aberrationen treten hin und wieder auf, sind jedoch mittels Bearbeitungssoftware, z.B. Adobe Photoshop Lightroom 4 WIN & MAC, leicht korrigierbar. Sie treten jedoch weniger auf, als noch beim 1.8D; hier ist ein klarer Fortschritt erkennbar.

2.4 Bokeh
Das Bokeh des 1.8G ist dem des 1.8D sehr ähnlich, jedoch nur bis ca. f/4. Während das 1.8D bei weiterem Abblenden anfängt unruhig zu werden und polygonale Unschärfekreise bekommt, bleibt das 1.8G länger sanft und behält die Rundheit der Unscharfekreise. Selbst bei f/8 ist das Bokeh noch ansehnlich. In Sachen Bokeh gewinnt das 1.8G ganz klar.

2.5 Kontrast/Farben
Die Farben werden mit dem 1.8G lebendiger widergegeben, als mit dem 1.8D, welches teilweise etwas flau ist. Dieser Kritikpunkt spielt jedoch beim Fotografieren mit RAW kaum ein Rolle, da man die Sättigung, als auch den Kontrast im Nachhinein verbessern kann. Daher will ich diesen Fakt nur nennen, jedoch unbewertet lassen.

3. Autofokus

Die Autofokusgeschwindigkeit beider Objektive ist so gut wie gleich an meiner D7000. Jedoch ist der Autofokus des 1.8G aufgrund seines Ultraschallmotors leiser, als der des stangenetriebenen 1.8D (dieser funktioniert nur, wenn der Kamera einen eingebauten Autofokusmotor besitzt; an der D5100 zum Beispiel nicht). Zudem ist die Möglichkeit des manuellen Eingreifens in den Autofokus sehr praktisch und besser, als die entweder-oder-Lösung beim 1.8D. Beide Objektive lassen sich auch manuell gut fokussieren, gerade mit dem hellen 100%-Sucher der D7000. Auch hier gewinnt das 1.8G, aufgrund seines leiseren und an allen (!) Nikon-DSLR einsetzbaren Autofokusses.

FAZIT

Das Nikon AF-S NIKKOR 50mm 1:1,8G ist in meinen Augen auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, da man sehr viel fürs Geld bekommt. Für zur Zeit reichlich 170€ gibt es ein sehr gutes 50mm Objektiv, das sich keine wirklichen Schwächen erlaubt. Sind die (z.Z.) ca. 50€ Aufpreis gegenüber dem 50mm 1.8D gerechtfertigt? Ja, sind sie! Man bekommt nicht nur ein besseres, moderneres Objektiv, sondern auch mehr Inklusiv-Zubehör.
Jeder, der sich eine 50mm Festbrennweite zulegen möchte, sollte sich dieses Objektiv anschauen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist extrem gut und auch vom 1.8D nicht zu übertreffen!
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am 15. April 2014
Neben Landschafts- und Street-Fotografie interessieren mich vor allem Portraits. Letztere sind mit meinem "immer-drauf"-Objektiv (Sigma DC 17-70mm, 1:2.8-4 Macro HSM), mit dem ich ansonsten an meiner Nikon d5100 rundum zufrieden bin, nicht so wahnsinnig gut zu realisieren (eher etwas mäßige Freistellung).Also suchte ich ein günstiges, aber gutes Portrait-Objektiv - und voila, das Nikkor 50mm 1.8 G erfüllt alle meine Erwartungen besser als gedacht.

An meiner DX-Kamera ergibt sich mit diesem Objektiv eine für Portraits schon ganz angenehme leichte Tele-Brennweite von 75mm, mit der sich sehr gut arbeiten lässt. Freistellen ist jetzt total einfach geworden, das Bokeh mag vielleicht nicht ganz so ruhig/schön wie beim Nikkor 85mm 1.8 oder 1.4G ausfallen, gelingt aber trotzdem gut und überzeugend. ich bin damit jedenfalls happy und vor allem - die fotografierten Personen sind es auch.

Es gelingen wirklich "knackscharfe" Fotos in sehr guter, fast herausragender Bildqualität. Hervorzuheben ist auch die erstaunlich hohe Dämmerungsleistung des Objektivs - ich muss seither selbst in lichtschwachen Situationen (z.B. am Abend) fast überhaupt keinen Blitz mehr benutzen. Dieses Objektiv hat außerdem ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und macht mir immer wieder große Freude.
Unbedingter Kauftipp!

Ein praktischer Tipp zum Schluss: An meiner DX-Kamera Nikon d5100 tendiert das Objektiv zu allzu "hellen" Bildern. Die schönsten Fotos mit den sattesten Farben ergeben sich meiner Erfahrung nach mit -0,7 bis -1 EV.
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