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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2011
Mittlerweile konnte ich das Stativ in Verbindung mit dem dazu hervorragend passenden Sirui Kugelkopf G-20 ausgiebig testen. Zur Information: Zur Auswahl standen entweder die Sirui-Kombination oder das Giottos GTMTL9361B Aluminiumstativ mit dreh- und schwenkbarer Mittelsäule sowie der Kugelkopf Giottos GTMH1300-652.
Beide Stative und Köpfe haben ihre Vorzüge, die ich hier insbesondere in Bezug auf die Stative kurz erläutern möchte.

Das Sirui-Stativ N-2004:
Durch die um 180° schwenkbaren Beine und den 3 Auszügen (4 Sektionen) ist es sehr kompakt und kann überall hin bequem mitgenommen werden. Kleiner und/oder leichter geht nur mit kleineren Stativen (also mit geringerer Gesamthöhe) oder sie bestehen aus Carbon. Für die geringe Gewichtsersparnis empfinde ich den Mehrpreis für das Carbonmaterial jedoch als nicht gerechtfertigt. Das Sirui-Aluminiumstativ N-2004 bringt aber ohnehin nur 1,6 Kilogramm auf die Waage (und mit Kopf 2 Kilogramm!).
Obwohl es klein und leicht ist, ist es keineswegs instabil. Die Stativrohre sind auch bei vollem Auszug weit genug ineinander geschoben und durch die Verschraubung fest miteinander verbunden. Das Schulterstück ist sehr massiv (aus Aluminium gefräst). Die Schraubverschlüsse sind sehr leichtgängig und eine kleine Umdrehung genügt, sodass die Beine durch ihr Eigengewicht ausfahren. Kurz zugedreht - fest. Am Ende der Stativbeine befinden sich Spikes, die gut 1cm durch Drehung der Gummifüße ausgefahren werden können. Für die Winkelverstellung der Beine gibt es drei Positionen, die sich sehr einfach einstellen lassen. Den Feststellhebel kurz gedrückt und die Beine verstellen. Kein lästiges und fummeliges Herausziehen der Hebel oder ähnliches. Durch die 180° Drehung der Beine, ist es auch möglich die aufgesetzte Kamera kurzerhand einfach umzudrehen, sodass sie unter dem Stativ hängt.
Alles in allem ein wirklich sehr gut verarbeitetes Stativ, das sein Geld absolut wert ist und in Form, Funktion sowie Preis/Leistung seinesgleichen sucht. Nur die 15 Kilogramm Belastbarkeit halte ich für etwas übertrieben. Sicher hält es das Gewicht aus, aber die Beine biegen sich dann schon ein wenig durch, sodass es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit ist, bis sie hin sind. Eine vollbepackte Spiegelreflex mit schwerem Objektiv und/oder Blitz etc. hält es aber locker (würde die Belastbarkeit vielleicht auf 8kg schätzen, was wesentlich realistischer scheint).

Und als i-Tüpfelchen ist ein Bein des Stativs an der Schulter durch Herausschrauben abnehmbar, sodass man es als Einbeinstativ nutzen kann. Hierfür liefert Sirui auch gleich eine passende Platte und Schraube zur Befestigung eines Kugelkopfes mit.
Ein ähnliches Konzept mit ähnlichen technischen Daten im selben Preisrahmen wird derzeit nur von Giottos mit der Vitruvian-Serie angeboten, bei der man jedoch den Kugelkopf nicht selbst wählen kann und welches insgesamt weniger belastbar ist.

Das Sirui-Stativ wird mit folgendem Zubehör ausgeliefert:
Kurze Mittelsäule in einem extra Nylonsäckchen, Inbus-Werkzeug, Bedienungsanleitungen, eine wirklich hochwertige Stativtasche inkl. Tragegurt, welcher sowohl am Stativ als auch an der Tasche angebracht werden kann, Handschlaufe für das Einbeinstativ, zwei Schrauben für die Befestigung des Kugelkopfes und entsprechende Sockelplatten sowie ein Haken für die Beschwerung.

Technische Daten:
Länge bei eingefahrenen Beinen: 53cm
Packmaß (Beine 180° umgelegt und eingefahren): 46cm
Tiefste Einstellung: 17cm
Schulterhöhe bei Vollauszug der Beine: 139cm
Gesamthöhe bei Vollauszug der Beine und ausgefahrener Mittelsäule: 165cm
Rohrdurchmesser: 28mm bis hin zu 19mm
Einbein bei Vollauszug: 137cm
Einbein eingefahren: 43cm
Gewicht: 1,6 kg
Material: Aluminium

Das Giottos Stativ:
Das Stativ ist sehr massiv gefertigt (es wirkt im Vergleich etwas massiver und stämmiger als das Sirui), verfügt über 2 Auszüge (also 3 Sektionen) und die Schulter scheint aus einem Alu-Gußmaterial zu sein. Macht insgesamt alles einen soliden Eindruck, sieht fein aus und gibt auch unter Belastung nicht so schnell nach, sodass die angegebene Belastbarkeit absolut realistisch ist.
Hinzu kommt die sehr flexibel einstellbare Mittelsäule, bei der ich zunächst Bedenken hinsichtlich der Stabilität hatte. Aber: Völlig unbegründet. Das Stativ ist von hoher Qualität und den Preis absolut wert. Einzig die Beine wollten nach dem Lösen der Verriegelung nicht von allein ausfahren, was aber auch daran gelegen haben kann, dass es noch neu war oder die Schrauben der Verschlüsse einfach zu straff eingeschraubt. Ist also eher zu vernachlässigen. Warum habe ich mich also dagegen entschieden? Es ist im Vergleich zum Sirui mit 2,2 Kilogramm sehr schwer (0,6kg oder ca. 35% schwerer), bietet nur wenig mehr Gesamthöhe (+7cm Schulterhöhe bzw. +5cm Gesamthöhe) und das Packmaß ist als sperrig zu bezeichnen (+22cm! OHNE Kopf!). Den Kopf nimmt man für den Transport z.B. im Urlaub besser ab, da man sonst ganz schnell ein Packmaß von 78cm und mehr erreicht (das sind dann sogar +32cm!). Ganz anders beim Sirui, bei dem man die Beine einfach umklappt. Der Kopf verschwindet einfach innerhalb der zusammengeklappten Beine; er kann also permanent installiert bleiben, weil er in der länge keinen zusätzlichen Platz benötigt und sich das Packmaß nicht verändert.
Das Giottos Stativ ist ganz bestimmt nicht schlecht - eher im Gegenteil, ich kann es sogar jedem empfehlen, dem die Größe und das Gewicht nichts ausmachen und der auf der Suche nach einem soliden und variablen Stativ ist. Ich jedoch war auf der Suche nach einem sehr universellen Stativ, welches sehr konträre Ziele in sich vereint, da es insbesondere Kompaktheit und Größe sowie Stabilität und Variabilität und eine gute Verarbeitung miteinander verbinden sollte. Ich möchte nicht für jedwede Situation ein separates Stativ vorhalten oder wie ein Packesel mit meiner Fotoausrüstung umher rennen. Deshalb ist meine Wahl schlussendlich auch auf das absolut überzeugende Sirui N-2004 gefallen.

Ich hoffe, dass die Rezension für all diejenigen hilfreich ist, bei denen das Sirui N-2004 in die engere Auswahl gekommen ist, bisher aber noch das letzte Quäntchen gefehlt hat, zu der Überzeugung zu kommen, dass es genau das richtige ist. Ich kann es nur jedem empfehlen, der genau das sucht, was ich gesucht habe (und ich habe laaaaaaange gesucht). Es ist meiner Meinung nach die eierlegende Wollmilchsau, die vor allem in diesem Preissegment und bei der sehr hohen Verarbeitungsqualität seinesgleichen sucht.
Wer sich selbst noch ein Bild von den Sirui-Produkten machen möchte, kann sich auch auf Traumflieger oder dem entsprechenden You-tube-Channel eine Reihe von Stative und Kugelköpfe von dem Hersteller ansehen.
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am 13. Mai 2014
Meine persönliche SIRUI-Erfahrung begann mit dem Kauf des Stativkopfs K-20X, der die Nutzungsmöglichkeiten meines Relikts aus den 1980er Jahren (VELBON Tripod VE-3) verbessern sollte. Schon da war ich begeistert von dem Gesamtpaket aus Preis, Verpackung, Design und schließlich der Qualität des SIRUI-Produkts.

Auf meinem Wunschzettel befand sich danach geraume Zeit das Carbon-Stativ SIRUI M-3204X. Tatsächlich hat Carbon als Material und „Reizwort“ das Aluminium abgelöst (man denke beispielsweise an Autokarosserien oder Fahrradrahmen). Bei genauem Vergleich zum Alu-Pendant SIRUI M-3004X stellte ich allerdings fest, dass beide Stative (abgesehen von etwa 400 Gramm Gewichtsunterschied und der Materialbeschaffenheit) quasi identisch sind.

Meine rationalen Überlegungen ließen mich also zur Alu-Variante greifen. Zum einen (selbstverständlich) wegen des nur halb so hohen Preises. Aber auch deshalb, weil ich mir bewusst gemacht habe, dass meine Stativeinsätze doch eher seltener sind und oft dann stattfinden, wenn ich zu Hause oder nicht weit entfernt vom Auto arbeite. So ist der Gewichtsfaktor für mich eher zu vernachlässigen. (Ich würde mich nicht als Reisefotografen einstufen, der im Urlaub regelmäßig mit vollständiger Ausrüstung unterwegs ist.)

Und da kommt das höhere Eigengewicht des Alu-Stativs doch eher positiv zum Tragen. Ich kenne das Gefühl von billigen Kunststoffstativen (wobei ich hier nicht Äpfel und Birnen vergleichen möchte): wenn ein Stativ zu leicht ist, hat man irgendwie die Befürchtung, es könnte leicht umkippen oder gar zusammenbrechen ;-) ... Sicherlich gibt es da noch den „Sandsack-Haken“, aber wer hat ein dafür (wirklich) geeignetes Objekt zum Einhängen ständig zur Hand?

Zum Bedienkonzept des Stativs und zur Qualitätsanmutung kann ich eigentlich nur Positives sagen. Zusammen mit meinem bereits vorhandenen Stativkopf SIRUI K-20X bildet das Stativ eine perfekte Kombination, die m. E. keine Wünsche hinsichtlich der Nutzbarkeit offen lässt.
Das Herausziehen der Stativbeine mit der Unlock-Funktion der sehr griffigen Drehverschlüsse klappt problemlos. Sinnvoll und je nach Situation hilfreich sind hierbei die Markierungen an den unteren Segmenten. Die teilbare Mittelsäule hakt ganz leicht am Übergang vom kürzeren zum längeren Teil (ist halt noch neu ;-)). Man muss den Arretierungsring zudem recht weit aufdrehen, um die Mittelsäule ganz ohne Widerstand in der Höhe verschieben zu können – das ist aber gut so, denn dies verhindert ein plötzliches „Absacken“ des gesamten montierten Equipments.

Das Stativ ist wirklich sehr groß und erlaubt das Arbeiten in einer komfortablen Höhe; man kann in vielen Fällen sogar auf das Herausziehen der unteren Beinsegmente verzichten, meine ich.

In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass man sich für den Preisunterschied zur Carbon-Variante bereits ein weiteres, dann sehr leichtes und kompaktes Reisestativ kaufen kann. Dieser Einschätzung/Strategie würde ich mich uneingeschränkt anschließen und stehe hundertprozentig zum Kauf des SIRUI M-3004X. Man sollte sich klar machen, dass man ein zweites, kleineres Stativ unter anderem gut als Blitzgerätträger nutzen und so zusätzlich an Flexibilität gewinnen kann!

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die dem Stativ mitgelieferte Tasche, die einen sehr wertigen Eindruck hinterlässt, voll ausgestattet mit einem stabilen Tragegurt und einem sinnvollen Innentäschchen zur Aufnahme der (doppelt!) mitgelieferten Inbusschlüssel. Diese werden unter Umständen unterwegs benötigt, um die Konfiguration des Stativs zu verändern. Das SIRUI M-3004X lässt sich mit montiertem Stativkopf K-20X (und etwas Feingefühl) mit umgeklappten Beinen in der Tasche verstauen. Dabei sollte man den Drehteller und auch die Kugel des Stativkopfs leicht lösen, um beides während des Zusammenklappens in eine günstige Position bewegen zu können ... (Damit die Beine ganz angelegt werden können.)

Das SIRUI M-3004X wird ganz bestimmt nicht das letzte Produkt dieses Herstellers gewesen sein, das ich mir angeschafft habe. Man findet hier eine hohe Qualität, durchdachtes Design und ein m. E. sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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am 13. Juni 2013
Ich habe mich vorher schlau gemacht was ich kaufen muss, und mich dann für das SIRUI M-3204 entschieden.

Alle Erwartungen wurden erfüllt. Ich bin hoch zufrieden!!!!

Ich bin froh, dass ich mich für das größte aus der Serie entschieden habe. Im Gebirge oder an schwierigen Stellen braucht man gelegentlich die voll ausgefahrenen Beine. Dann ist es auch angenehm dass sich die Beine nach oben abwinkeln lassen. Irgendwie fand ich immer eine Lösung egal wie unzugänglich das Gelände war. Nebenbei: es stand dann perfekt stabile auch bei Langzeit Belichtung in einem Bachlauf. Das Wasser hinterließ auch keine Spuren obwohl es zeitweise bis zum Hals im Wasser stand.
Ich benutze es zusammen mit dem SIRUI K-40X Stativkopf. Der Kopf ist verhältnismäßig schwer, was das Gesamtgewicht deutlich erhöht.
Die Kombination kann mich voll überzeugen. Ich habe mich dafür entschieden um oben auf dem Berg auch ein vernünftiges Werkzeug zur Hand zu haben. Möglich das es besseres gibt. Bei dem Preis und dem Gewicht wage ich das zu bezweifeln. Meine Lösung ist so leicht, das ich sie gerne mit mir rumtrage, und bietet dann immer noch sehr viel Stabilität!!!!
Ich benutze die teuren 2,8ter Linsen von Nikon mit Vollformat und Batteriegriff. Oft muss das Stativ etliche kg tragen. (Bis 6kg)
Das Sirui ist sehr stabile und dämpft sehr gut alle Schwingungen ab. Viel besser als mein altes 055XPROB Alu - Manfrotto. Was auch eines der besseren von dem Hersteller ist.

Das Zubehör ist ebenfalls umfangreich.

Leichte Kritik: Die Wasserwagen sind bestenfalls als Notlösung zu bezeichnen. Wenn ich darauf achten muss benutze ich bessere in oder auf der Kamera.

Von mir eine klare Kauf-Empfehlung!!!!!!!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 2. November 2011
Als professioneller Fotograf ist ein Fotoshooting ohne Stativ undenkbar. Schön, wenn man sich im Studio um Gewicht und Packmaße keine Gedanken machen muss. Wenn man/frau jedoch viel unterwegs und auch im Outdoorbereich tätig ist, der weiß, wie schnell die (unnötigen) Kilos der Ausrüstung ihren Tribut fordern und im wahrsten Sinne der Worte zur Last werden können. Zusätzlich verweigern seit letztem Jahr die Bestimmungen einiger Länder das Mitführen von Stativen im Handgepäck (z.B. Republik of China) und verbannen dieses Equipment zwangsläufig in den Koffer. Somit waren für mich die maßgeblichen Faktoren bei der Wahl des neuen Stativs festgelegt:

- maximale Tragfähigkeit >15 kg
- minimales Gewicht
- kleinstmögliches Packmaß
- Langlebigkeit

Einige Nachforschungen im Internet haben mich dann schnell zu SIRUI geführt, einer in Deutschland bisher noch recht unbekannten Marke und in Vergleichstest noch eher vernachlässigt. Durch meine guten Kontakte nach Asien konnte ich dann jedoch auf so einige Erfahrungen mit der Marke zurückgreifen und entschloss mich schließlich zum Kauf.

Das Stativ kommt in einem handlichen Karton. Enthalten sind die kompakte und qualitativ sehr hochwertige Packtasche (Manfrotto, Gitzo, Benro & Co. können sich da eine dicke Scheibe abschneiden). Mit einer Größe von ca. 55 x 13 x 13 cm passt sie somit für den Flug auch durchaus in einen Koffer. Die Tasche beinhaltet das Stativ, Werkzeug in einer Zipplock-Tüte, den Tragegurt, die Handschlaufe, sowie die kurze Mittelsäule in einem separaten Textilbeutel vor Beschädigungen geschützt. Da die Stativbeine über Kopf geklappt und somit direkt an die Mittelsäule angelegt werden können, ist das Package wirklich minimal.

Die Twist Lock Beinverstellungen sind sehr leichtgängig aber genau und klemmen tadellos, die Verstellung der Beinlängen erfolgt leichtgängig und gleichmäßig. Auch die Mittelsäule lässt sich nach dem Lösen der entsprechenden Verschraubung ohne merkliches Spiel leicht in der Höhe verstellen. Eines der Beine lässt sich abnehmen und mit der beiliegenden Kopfplatte in ein Einbeistativ verwandelt. Gut zu gebrauchen in Gebäuden oder Veranstaltungen, in welchen ein Dreibeinstativ nicht erlaubt ist. Was mich aber sehr angenehm überrascht ist ist die Tatsache, dass dieses Stativ trotz 8-lagigem Carbon NICHT riecht! Stative mit Karbonfasern anderer Hersteller verbreiten anfänglich schon mal einen unangenehmen, penetranten und üblen Geruch durch Ausdünstigen des verwendeten Harzes doch bei diesem Stativ ist absolut nichts davon feststellbar!

Das erste Probeshooting mit 200-400mm Glas und professioneller DSLR sowie 2-fach Telekonverter zeigt auch bei maximaler Vergrößerung trotz herbstlicher Winde keine Vibrationen oder Unschärfen in der Abbildung. Wenn nötig, kann an dem Haken der Mittelsäule zusätzlich noch ein Gegengewicht angehängt werden, das für weitere Stabilisierung des Stativs sorgen kann.

Alles perfekt? JA!!!.... fast. Das Stativ ist zweifelsohne derzeit das beste, was der Markt für meine Bedürfnisse zu bieten hat und das auch noch zu einem sensationellen Preis. Vergleichbares Material, z.B. bei Really Right Stuff sprengt da schon den 4-stelligen Bereich an Euros bei gleicher Performance und Qualität. Hier verdient das M-3204 mindestens 6 Sterne. Das einzige Manko in meinen Augen ist, dass die serienmäßige Transporttasche dann doch recht eng bemessen ist. Ich verwende mit dem M-3204 einen KIRK BH-1 Kugelkopf und in montiertem Zustand passt das Gespann nur gerade so mich Hängen und Würgen in die Tasche hinein. Im Interesse des Reißverschlusses ist es daher dann vielleicht doch ratsam, auf längeren und ruppigen Transporten den Kugelkopf vom Stativ abzunehmen oder auf eine entsprechende Transportverpackung von Drittanbietern auszuweichen. Doch damit lässt sich leben.

Mein Fazit also: Absolut TOP-Stativ!
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am 6. Januar 2013
Also bevor ich mich über die zu enge Packtasche auslasse, sollte ich als "Professioneller Fotograf" doch darauf hinweisen, dass dieses Stativ, seiner Leichtigkeit und geringem Packmaß geschuldet, doch eine, wenn auch geringe, aber doch vorhandene Torsion, sowie, insbesondere bei voll ausgefahrenen Stativbeinen, leichtes Durchbiegen aufweist (nicht vergessen, das Stativ bietet voll ausgefahren, ohne Mittelsäule, mit Kopf eine Kamerasucherhöhe von ca 1,65m, gut für 1,90er!).
Dazu ist jedoch schon ein wenig Kraftaufwand nötig, der im alltäglichen Gebrauch jedoch nicht notwendigerweise auftritt (schnell hat man hier seinen Stativkopf im Verdacht!). Erfreulicherweise kehrt das Stativ nach jeder "Misshandlung" wieder exakt in den Ursprungszustand zurück, so dass sich der gewählte Bildausschnitt nicht verändert (TOP, so soll es sein). Beim alltäglichen Einstellen der Brennweite, Fokussieren und Kameraeinstellen hingegen, treten die beschriebenen Mankos nicht in den Vordergrund (Manuelles Scharfstellen bei 300mm und zig 100m Entfernung kein Problem, kein Zittern! Insbesondere sei hier die Verwendung des LiveViews empfohlen!).
Von daher ist die Top-Bewertung, trotz angesprochener Mankos, gerechtfertigt.
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am 25. September 2012
Ich bin über einen der Tests bei "Fototest" auf den Hersteller aufmerksam geworden und wurde nicht Enttäuscht . Ich denke naamari hat in seiner Rezension alles gesagt.
Da es in der allgemeinen Beschreibung leicht untergeht noch mal ein Hinweis an dieser Stelle: Das N-1xxx Model hat KEINE Spikes dran.
review image
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am 9. März 2016
Vorab: Ich habe das Stativ im Laden gekauft, weil ich vergleichen wollte und mir weitere Hin- und Herschickerei ersparen wollte. Zudem war es ein wenig günstiger als hier.

Da das Sirui mit 200 EUR exklusive Stativkopf nicht gerade günstig ist, habe ich zuerst ein bauähnliches China - Stativ inkl Kopf für 120 EUR hier bei Amazon gekauft. Das Stativ war zwar vom Stand her sehr stabil, aber es gab aus meiner Sicht einige Gründe, weswegen ich dieses Stativ zurückgeschickt habe. Dies waren u.a. eine minderwertige Verarbeitung des Klappmechanismus am oberen Beinende und ein extrem widerlicher, Kopfschmerzen auslösender Gestand nach Färbemitteln am Moosgummi des Stativbeins sowie an der Tragetasche (Geruch war nach einer Woche Balkonlüften immer noch da). Meine ausführliche Bewertung hierzu finden Sie unter der Artikelbeschreibung:

"K&F Concept® Professionell Stativ Tripod Tragbare Magnesium-Aluminiumlegierung Stativ Monopod mit Abnehmbarem Kugelkopf + Schnell Wechselplatte + Stativtasche für SLR-Kamera SLR Camera Canon Nikon Petax Sony Tripod Leicht Gewicht"

Nun standen für mich zwei Stative zur Auswahl: Das Manfrotto MT190XPRO4 und das gute Sirui. Beide Stative sind von der Arbeitshöhe und vom Klappmaß sehr ähnlich. Beim Manfrotto fand ich ich die umlegbare Mittelsäule sehr interessant und beim Sirui die Ringlocks und die Einbeinfunktion. Also, ab in den Laden, beide Stative angeschaut, die Entscheidung für das Sirui war sofort gefallen. Warum: Es ist einfach unfassbar stabil und die gesamte Haptik hat mir persönlich deutlich besser gefallen als beim Manfrotto. Die Stativbeine sind sehr dick und die vom Manfrotto wirken dagegen wie Spinnenbeinchen. Das Manfrotto ist daher auch "nur" bis 7kg belastbar und das Sirui bis stolze 15 kg. Es gibt zwar noch das Manfrotto MT190XPRO3 mit nur 3 Segmenten, bei dem sind die Beine dicker, aber auch das Packmaß wächst direkt um 10cm auf knapp 60 cm. Da ist dann die Kompaktheit dahin. Trotzdem kann auch dieses i.S. Belastbarkeit und Stabilität dem Sirui nicht das Wasser reichen - zudem bin ich auch einfach absolut kein Fan vom Klappmechanismus (solange dieser nicht vollständig aus Alu ist, was hier nicht der Fall ist). Für mich mich daher kein Thema. Ich habe im übrigen schon das kleine Sirui T005, mit dem ich bestens zufrieden bin. Allerdings hat dessen Kompaktheit seinen Preis: Dieses Stativ mag nur absolute Windstille und ist kein Freund von unwegsamem Gelände. Bei meiner letzten Tour waren somit fast alle Bilder verwackelt. Also musste nun etwas standfestes, stabiles her, was auch noch einigermaßen kompakt ist. Und das habe ich mit dem N-2004X gefunden!

Zusammenfassend die Vorteile vom N-2004X aus meiner Sicht:

- Ringlocks (die sind übrigens genau so schnell wie Klappverschlüsse, aber aus meiner Sicht langlebiger, da Klappverschlüsse mit der Zeit ausleiern und eher brechen können. Zudem kann man die Stativbeine auseinander schrauben, reinigen und ölen.) Ansonsten gibt es das baugleiche Stativ auch mit Klappverschlüssen
- Stabilität (bis 15kg belastbar)
- erstklassige Verarbeitung
- heraustrennbare Mittelsäule für bodennahes Arbeiten
- Einbeifunktion
- Kompaktes Packmaß von 46cm
- hochwertige, gut gepolsterte Stativtasche inklusive (kostet bei Manfrotto und manch anderem namhaften 50 EUR zusätzlich!)
- Zubehör: Trageschlaufe, Handschlaufe + diverses Werkzeug. Den Tragegurt der Stativtasche kann man zudem auch am Stativ befestigen und sich so das Stativ ohne Tasche über die Schulter hängen.
- 6 Jahre Garantie
- Summa Summarum: Ein absolut ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis

Nachteile:

- Mir fällt momentan nichts ein.

Meine Rezension liest sich wahrscheinlich fast wie eine Werbung für Sirui, aber ich bin mit dem Produkt nunmal zu 100% zufrieden. Für mich gibts in der Preisklasse i.S. Stabilität, Verarbeitung und Funktionalität nichts vergleichbares.
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am 3. Dezember 2012
Ich kann mich dem allgemein positiven Feedback nur anschließen. Für den Preis ist das Stativ wirklich exzellent.

Positiv:

+ Optimale Höhe! Bei einer Körpergröße von 180 cm liegt der Sucher meiner Kamera genau auf Augenhöhe, ohne mich bücken zu müssen. Ich nutze eine Nikon D300 mit Batteriegriff und einen Kugelkopf. Mit dieser Konstellation muss ich die Mittelsäule nie ausziehen um aufrecht durch den Sucher blicken zu können.

+ Stabil! Die Angabe der maximalen Belastbarkeit von 15 kg ist vielleicht etwas hoch gegriffen (ich kann das aber auch schlecht einschätzen). Dennoch 10 kg würde ich dem Stativ ohne Bedenken anvertrauen. Meine Nikon D300 + 70-200mm f/2.8 trägt es ohne auch nur einen Ansatz von Schwäche zu zeigen.

+ relativ leicht! Mit 1,6 kg Eigengewicht kann man es auch schon mal auf längere Wandertouren mitnehmen.

+ geringes Packmaß! Die Stativbeine lassen sich um 180° umlegen. So wird ein wirklich geringes Packmaß erzielt. Ich bekomme das Stativ sogar in meinen Fotorucksack! Außerdem kann man so das Stativ verkehrt herum aufstellen (Kamera nach unten), um in extremer Bodennähe zu fotografieren. Praktisch!

+ sehr viel Zubehör! Manch renommierte Stativhersteller verzichten oft schon auf das nötigste Zubehör (ich will keine Namen nennen aber ich hatte schon Stative in einem wesentlich höheren Preissegment, die nicht einmal mit einer Tragetasche geliefert wurden! Hier bekommt man eine Tasche mit Gurt (den man auch direkt am Stativ befestigen kann, was ebenfalls hervorragend für längere Wanderungen ist), eine kurze Mittelsäule und mehrere Imbus-Schlüssel.

+ Ein Stativbein ist abschraubbar und somit als Einbein-Stativ zu benutzen. Eine klasse Idee, die ich so noch von keinem anderen Hersteller gesehen habe. Das nötige Zubehör dafür ist im Lieferumfang enthalten.

Negativ:

Ein halbes Minus gibt es nur noch für die Drehverschlüsse der Stativbeine. Ich bin eben die Klipp-Verschlüsse gewohnt welche etwas komfortabler sind. Das ist und bleibt aber Geschmackssache. Die Drehverschlüsse lassen sich auch mit einer halben bis dreiviertel Umdrehung öffnen und sicher verschließen. Also entsteht dieser halbe Minuspunkt eher aus meinem persönlichen Empfinden heraus.

Fazit:

Ein Stativ bleibt IMMER ein Kompromiss. Manch Professioneller Fotograf würde sich vielleicht über die Schwingungsdämpfung von Alu-Stativen auslassen (obwohl auch diese bei dem Stativ nicht negativ auffällt), anderen ist es vielleicht schon zu groß weil er nur eine kleinere Systemkamera besitzt. Das muss jeder für sich entscheiden. Für mich, als ambitionierten Hobbyfotografen, mit schon relativ schwerer Ausrüstung, ist es die gern genannte "Eierlegende-Wollmilchsau". Es trägt mein Equipment sicher, hat ein geringes Packmaß, ist groß genug und trotzdem für bodennahe Aufnahmen geeignet und ich kann es auf eine Wandertour von 20km Länge mitnehmen, ohne das ich denke darunter zusammenbrechen zu müssen ;)
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am 11. Februar 2014
Nun besitze ich dieses Schmuckstück mehr als 2 Monate.

Beim auspacken und erstmaligen verwenden schauten mich meine Kollegen in mehrerlei Hinsicht mit großen Augen an.

- Braucht man ein so hoch ausziehbares Stativ?
- JA! Die Möglichkeit es auf eine recht stabile Weise so hoch auszufahren lässt die Kreativität noch einmal steigern.
- Braucht man Metallspikes (hier wunderbar verarbeitet im Fuss eingelassen!)
- JA! Letztens im Bachbett war es ein wenig rutschig :-) Mehr für mich als für das Metallfusserl meines Sirui
- Braucht man eine gut verarbeitete mitgelieferte Tasche?
- JA! Es ist im Preis inbegriffen. Und wenn auch nicht so hübsch aber praktischer (kompakter) als meine Manfrotto Tasche.
- Braucht man Carbon?
- JEIN! Ich möchte die Stabilität nicht missen. Ich möchte die "Leichtigkeit" nicht missen. Aufgrund der Größe und Stabilität
spielt hier aber nur die Carbon Variante diese Stückerl. Ein Holz/Metall Stativ bietet wohl mehr Stabilität.
- Gibt es bessere Anbieter?
- Ganz sicher, aber nicht einmal in der Nähe dieses Preises! Gitzo und Feisol, etc. bieten ähnliche, teilweise schlechtere oder
weniger ausgestattete Stative für weit mehr Kapital.
- Sollten Verschlüsse zu Beginn abfärben? NEIN! Hier eigentlich mein einziger ECHTER NEGATIV Punkt. Die Verschlüsse (Gummierung) färbt zu Beginn ein wenig ab.
Zum Glück waren nach ein/zwei Tagen intensiv damit beschäftigen die Färberei fast weg.
- Noch schnell was positives! Lässt sich simpel auseinander und zusammen bauen. Wenns mal Nass oder schmutzig wird gehts simpel zu reinigen.

Ich besitze eine 5d MarkIII mit KIT 24-105 und ein 70-200 f4 - In Verbindung mit dem K30 Kopf kann ich mir nichts besseres für mein Geld vorstellen.
Würde ich auf die Kosten nicht schauen müssen und es wirklich für die tägliche Arbeit und nicht das tägliche Hobby benötigen, wäre es ein Gitzo geworden.
So wurde es ein um 50% billigeres Stativ das ohne es perfekt zu wissen eigentlich dem teureren nicht wirklich viel nachsteht.
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am 15. Dezember 2013
Ich habe das Stativ zusammen mit dem SIRU K-30X Stativkopf gekauft; freitags bestellt und mit Premiumlieferung samstags erhalten. Es ist sehr stabil im Vergleich zu meinem (zugegebenermaßen sehr alten) Cullmann Video 3200 Kunststoffstativ.

Bei längeren Belichtungszeiten brauche ich beim Auslösen eigentlich keinen Selbstauslöservorlauf mehr um Erschütterungen zu vermeiden (liegt sicher auch mit am Stativkopf).

Die Stativhöhe ist für mich (183cm Größe) mehr als ausreichend und man hat eine große
Reserve (ich kann auf den Auszug des untersten Elementes ganz oder doch zumindest teilweise verzichten – was der Standfestigkeit noch mal zugutekommt).

Leicht ist das Stativ im Vergleich zu „extremen“ Reisestativen sicher nicht, aber für den Reiseeinsatz habe ich es mir auch nicht gekauft. Für den Mehrpreis (von ca. 180 € - 200 €) zum Carbon-Modell könnte man sich schon ein gutes Reisestativ erlauben.

In einem Testvideo wurde gesagt, daß man den Kraftaufwand für das Ein- bzw. Ausklappen
der Beine am Beingelenk (Inbusschraube) einstellen könnte; in der Bedienungsanleitung (kann man sich auch in Deutsch herunterladen) steht diesbezüglich aber nichts. Ich habe mal vorsichtig versucht, die Inbusschraube zu lösen; sie sitzt aber „bombenfest“ und ich möchte möglichst nicht den Schlüssel bzw. den Innensechskant „abrunden“. Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrung damit.

Als Einbein reicht mir die Höhe des abgeschraubten Beines vollkommen aus (insbesondere mit aufgesetztem Stativkopf); man braucht nicht noch zusätzlich die Mittelsäule.

Die Flexibilität (Umstecken der Mittelsäule usw.) ist gut, haben aber auch andere, preiswertere Hersteller.

In Summe: Die Qualität von Stativ (und Kopf) ist hervorragend!
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