Kundenrezensionen

310
4,7 von 5 Sternen
Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion) Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR Objektiv schwarz
Farbe: schwarzStil: Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR Objektiv (bildstab.)Ändern
Preis:386,86 €+Versandkostenfrei
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160 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2012
Ein Grund für meine Entscheidung zur Nikon statt zu günstigeren Kameras wie von Panasonic oder Olympus war der Fakt, dass man bei einer eventuellen späteren Aufrüstung mit weiteren Objektiven eine größere Auswahl hat. Ausschlaggebend war für mich als Einsteigerin etwas anderes, nämlich ein kleines Helferlein, das in die Nikon integriert ist und DSLR-Memmen wie mir die Versagensängste nimmt: der sogenannte GUIDE. Oben am Gehäuse befindet sich ein Wahlrad für verschiedene Programme und dort findet man auch dieses beruhigende Wort. Dreht man das Rad darauf, erscheinen auf dem LCD-Display, das die Nikon zusätzlich zum optischen Sucher hat drei Felder, die man anwählen kann: Fotografieren, Anzeigen/Löschen und System.

Wählt man nun zum Beispiel "Fotografieren", kann man sich aussuchen, ob man sich Informationen für Einsteiger oder Fortgeschrittene anzeigen lassen will. Ich schaute mir zunächst "Einsteiger" an, um festzustellen, dass hier so simple Dinge wie "Automatisch fotografieren", "Ohne Blitz" oder diverse Szenenprogramme erklärt werden. Für mich mit den Erfahrungen von meinen anderen Kameras her uninteressant. Ich finde dieses Feature aber trotzdem nicht überflüssig: wenn jemand bisher wirklich nur mit einer ganz einfachen Kamera geknipst hat und sich direkt an DSLR heran trauen möchte, findet hier sehr gute Erklärungen.

Und genauso gut sind die Erklärungen für fortgeschrittene Hobbyfotografen, die aber bisher keine manuellen Einstellungen vorgenommen haben. Mit diesen Tipps habe ich viel dazu gelernt, ohne Sachbücher wälzen oder DSLR-Foren durchforsten zu müssen. Ein Beispiel?
Ich möchte eine Blume fotografieren, der Hintergrund soll unscharf sein. Ich wähle im Guide "Fortgeschrittene" -> "Unscharfer Hintergrund" und bekomme die Info "Betriebsart Zeitautomatik. Auswahl der Blende mit dem Einstellrad. Kleine Blendenwerte bewirken unscharfe Hintergründe (beste Wirkung bei Brennweiten ab 80mm)" Mit dieser Info kann ich nun zurückkehren und die Anweisungen befolgen oder ich drücke OK und kann direkt mit dieser Einstellung das Foto machen. Weil bei mir eigenhändig getätigte Dinge besser im Kopf bleiben als das reine Lesen, wählte ich immer die erstgenannte Option.
Weitere Infos erhält man wie gesagt auch zum Löschen, Speichern und zum System. Natürlich ist mit dem Guide nicht jede Möglichkeit abgedeckt, die man mit der Nikon hat, er ersetzt nicht komplett das Handbuch. Aber zum Einstieg ist es ungemein hilfreich, wenn man direkt an der Kamera nachschauen kann und nicht ständig das Handbuch wälzen muss.

Die Nikon D3100 besteht komplett aus Kunststoff, ist sehr stabil und liegt gut in der Hand. Erstaunt war ich, wie leicht diese Kamera ist, ich dachte immer eine DSLR sei recht schwer. Natürlich ist sie schwerer als meine Kompakten und es kommt auch immer auf das verwendete Objektiv an. Aber meine Befürchtung, ich würde eine DSLR zu wenig nutzen, weil sie mir auf Wanderungen zum Beispiel zu schwer zu tragen sei haben sich nicht bewahrheitet. Die Kamera liegt äußerst gut in der Hand und hat Gummierungen, die den Halt wunderbar griffig machen. Der Handgriff rechts ist nicht zu groß, aber groß genug, um sehr guten Halt zu geben.
Das Display für Live-View ist mit 3 Zoll schön groß und bietet eine sehr gute Darstellungsqualität. Obwohl ich seither gewohnt war, per Live View zu fotografieren, nutze ich nun auch hin und wieder gerne den Sucher. Dieser liefert zwar ein etwas kleines Bild, dafür ist es aber schön hell und klar und man kann vor allem bei manueller Schärfeneinstellung genauer arbeiten. Hier arbeitet auch der Autofokus, so man ihn lieber nutzt, schneller.
Die Bedienelemente sind alle bequem zu erreichen. Links hinten findet man von oben nach unten angeordnet die Wiedergabetaste, Menu, Zoomtasten, die "i"-Taste für die Einstellungsübersicht und eine Taste mit einem Fragezeichen: noch mehr Infos?

Genau: drücke ich diese Taste, wird mir im Display erklärt, welches Programm ich gerade eingestellt habe und für was dieses gut ist. Außerdem kann es passieren, dass beim Fotografieren per Sucher unten links im Display ein Fragezeichen blinkt. Drückt man nun auf die "?"-Taste, bekommt man mitgeteilt, was nicht stimmt, wie zum Beispiel, dass das Licht zu schlecht ist und Blitz empfohlen wird. Da müsste es doch mit dem Teufel zu gehen, wenn man mit dieser Kamera keine guten Bilder schießen könnte?!
Live-View-Schalter, Einstellrad für die Blende, Taste für die Filmaufzeichnung (ja, eine Filmfunktion mit Full HD 1920 x 1080 für Clips im MOV-Format bis zu 10 Minuten Länge gibt es auch)... ich möchte nicht alle Tasten einzeln aufzählen und im Detail beschreiben, wichtig ist hier meiner Meinung nach, dass sich alle leicht und schnell bedienen lassen.

Der wohl interessanteste Aspekt bei einem Kamerabericht ist für mich immer die Bildqualität. Während man bei einer Kompaktkamera ganz einfach sagen kann, ob die gut ist oder nicht, ist das bei einer DSLR etwas komplizierter zu beurteilen, da es hier ja nicht nur auf die Kamera selber, sondern auch auf das individuell verwendete Objektiv an kommt. Meine Einschätzung beruht also auf der Nikon D3100 in Verbindung mit dem oben erwähnten Objektiv und die ist äußerst positiv. Der CMSO-Chip der Kamera löst 14 Megapixel auf, Bildrauschen fällt mir keines auf, wobei die zuschaltbare Rauschunterdrückung zusätzlich von Vorteil ist.
Ebenfalls optional kann man eine Dynamik-Optimierung verwenden, die die Bilder sowohl in Farbe als auch im Kontrast lebendiger wirken lassen. Dieses Feature gefällt mir sehr gut und ich verwende es fast immer. Die Farbdarstellung hat mich ebenfalls überzeugt, der automatische Weißabgleich funktioniert bestens. Dass es leider keine Möglichkeit zu automatischen Belichtungsreihen gibt, finde ich dagegen etwas schade, aber verschmerzbar.

Vergleiche ich Fotos, die ich mit der Nikon geschossen habe mit solchen, die mit der Lumix entstanden muss ich ganz klar feststellen, dass die Nikon die realen Farben um einiges besser und naturgetreu wiedergibt. Bei Lumix-Fotos muss ich oft nachbearbeiten und eine Tonwertkorrektur vornehmen, um die Brillianz der Wirklichkeit auf dem Bild zu haben. Bei der Nikon ist das praktisch nie nötig. Allerdings ist das bei dem Preisunterschied kein Wunder und es wäre mehr wie ärgerlich, wenn eine Spiegelreflexkamera nicht mehr leisten könnte als eine halb so teure Kompaktkamera.
Wer keine Lust hat, Fotos nachträglich auf dem PC zu bearbeiten, das eine oder andere Foto aber beschneiden, aufpeppen oder verbessern möchte, kann dies direkt mit dem erstaunlich vielfältigem integriertem Bildbearbeitungsprogramm direkt mit der Kamera machen. Für mich kein Thema, aber für euch habe ich mal ein bisschen damit herum gespielt und muss sagen, da bekommt man von Rote-Augen-Entfernen über Bildbeschneidung bis hin zu Spezialeffekten wie Monochrom oder diverse Filtereffekte durchaus was geboten.

Was den Autofokus betrifft: hier muss man aufpassen, der AF-Motor ist nämlich nicht in der Kamera integriert. Kauft man also andere Objektive hinzu, darf man nicht vergessen darauf zu achten, dass diese einen AF-Motor haben, sonst geht's nur noch manuell.

Wie bei solchen Kameras wohl immer könnte man einen halben Roman schreiben, bis mal alles aufgeführt hat. Ich verkneife mir, auf jedes kleinste Detail einzugehen und das komplette Menu zu erläutern. Wissenswert dürfte aber für euch noch sein, welche Programme die Nikon D3100 zu bieten hat. Für alle Automatikfans ist das Angebot vielleicht nicht so groß wie bei einer guten Kompaktkamera wie meiner Lumix, aber das Wichtigste ist vorhanden: Porträt, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme und Nachtporträt - alle bequem mit dem Einstellrad oben anzuwählen, genauso wie das Automatikprogramm, das automatisch die richtigen Einstellungen für das Motiv und im Live-View-Modus das geeignetste Motivprogramm wählt und ein weiteres Automatikprogramm, das den Blitz ausschaltet (für Aufnahmen an Orten, an denen Blitz nicht gestattet ist). Möchte man manche Einstellungen manuell vornehmen, weicht man auf die restlichen Programme aus: P(rogrammautomatik, Belichtungszeit und Blende automatisch), S (Blendenautomatik, Belichtungszeit manuell), A (Zeitautomatik, Blende manuell), M (alles manuell, Langzeitbelichtungen möglich). Auch bei diesen Programmen erhält man über die "?"-Taste Informationen darüber, wofür sie am besten geeignet sind.

Die Nikon D3100 funktioniert mit einem rechteckigen Li-Io-Akku, der im Lieferumfang samt Ladegerät dabei ist. Ich habe die Zeit jetzt nicht gestoppt, aber laut Herstellerangaben reicht eine volle Ladung für 600 bis 1200 Fotos (je nachdem, wie man fotografiert). Nutzt man allerdings ausschließlich Live View, reduziert sich diese Zahl auf 200 bis 400 Fotos. Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, das kommt so hin, es erscheint mir jedenfalls nicht so als wäre ich ständig am Aufladen. Natürlich habe ich mir für alle Eventualitäten einen Ersatzakku besorgt, hier empfiehlt es sich auf das Nikon-Original EN-EL14 zurück zu greifen.

Die Nikon D3100 ist intuitiv und mit vielen Hilfestellungen versehen bedienbar, so dass man loslegen kann ohne sich vorher intensiv in die DSLR-Fotografie einarbeiten zu müssen. Sie ermöglicht Hobby-Fotografie auf hohem Niveau mit einwandfreien Ergebnissen. Ich kann somit mit bestem Gewissen diese DSLR-Kamera mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis jedem Anfänger, aber auch fortgeschrittenen Hobby-Fotografen wärmstens empfehlen.
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155 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 30. November 2010
Ich bin absolut kein Profi, habe aber schon einige DSLR-Kameras (u. a. 5000, 550d, aktuell E620 und D700) im Gebrauch gehabt und muss sagen, dass sich die D3100 ausgesprochen wacker schlägt, selbst im Vergleich zur deutlich größeren und vor allem teureren Nikon D700 Vollformat!

... Das Gute:

- Das Gehäuse ist sehr klein und leicht, ohne dass es sich billig anfühlt. Die wichtigen Stellen sind mit Gummilegierungen versehen und alle Bedienelemente sind gut angeordnet und fühlen sich stabil und wertig an (insbesondere das Navigationspad hat gute Druckpunkte, was bei einigen anderen Nikonmodellen nicht immer der Fall war)
- supersupersuperintuitives Menü - Wer die D700 kennt, wird das zu schätzen wissen. Ähnlich wie bei Olympus erscheinen beim Drücken der Info-Taste alle wichtigen Parameter auf dem Display und lassen sich dort mithilfe des Navigationspads direkt ansteuern und verstellen.
- im Vergleich zu anderen DSLR sehr leise im Betrieb, auch ohne den Leise-Fotografieren-Modus (dieser ist kaum leiser und die Kamerareaktionen verzögern sich; ich würde ihn wirklich nur in Kirchen o. ä. einsetzen)
- Verzerrungskorrektur funktioniert hervorragend
- RAW-Bearbeitung möglich
- Guide-Modus, der die einstellbaren Parameter sehr gut erklärt - für Neueinsteiger, die sich den technischen Finessen des Fotografierens nähern möchten, ist dieser "eingebaute Fotokurs" ausgesprochen sinnvoll

... Das nicht ganz so Gute:

- keine Belichtungs-, Fokus- oder Weißabgleichsreihen
- nicht die allerschnellste (Bewegte Motive bei schlechtem Licht schwer fokussierbar)
- kein kamerainterner AF-Motor - also nur Objektive mit Motor nutzbar, wenn man nicht manuell fokussieren möchte. Schade, denn die wirklich guten und preisgünstigen motorlosen Objektive (50/1.8 D und 85/1.8 D), die ich gern an der D700 verwende, sind damit an der D3100 für schnelle Fotos nicht gut brauchbar. Für Neueinsteiger ohne bereits vorhandene Objektivsammlung dürfte dieses Minus aber keine Rolle spielen, denn die Objektivauswahl für die 3100 ist ganz beachtlich, auch für lichtstarke Festbrennweiten (z. B. AF-S DX 35/1.8, AF-S 50/1.4, AF-S 60/2.8, AF-S VR 105/2.8G)
- keine designierten Bedienelemente für ISO / WB / Metering über Info und das Navigationspad erreichbar). Die Fn-Taste immerhin kann aber für einen der Parameter Bildqualität, ISO-Empfindlichkeit oder Weißabgleich konfiguriert werden - ich selbst würde hierüber ISO regeln, weil ich den AWB hervorragend finde und bei der Bildqualität ohnehin immer die höchste wähle.
- Video begrenzt gut (unruhige Bilder, Audio nicht besonders, nur Mono, Autofokus funktioniert zwar, wird aber teilweise nicht gut gehalten und ist deutlich hörbar.
- LCD-Monitor nicht besonders gut aufgelöst, schwierig zu beurteilen, ob der Fokus richtig gesessen hat, wenn man nicht ins Bild zoomt
- D3100 Raws werden von meinem Bearbeitungsprogramm Bibble leider noch nicht unterstützt :-( Natürlich ist das aber nicht die Schuld der Kamera.

... Alles keine Dealbreaker.

Das Wichtigste: DIE BILDQUALITÄT!!!!!!!!!!!!!!!!

- exzellente realitätstreue Farbwiedergabe, die man sich mit den Picture-Control-Funktionen je nach persönlichem Geschmack noch zurechtfeilen kann
- treffsicherer Autofokus
- gute Dynamik
- ADL funktioniert bestens für Motive mit hohem Kontrast (Ein und Aus völlig ausreichend, wer mehr will, kann im Retouch-Menü oder über NikonView per PC nachjustieren)
- sehr gutes Rauschprofil: Bei schlechtem Licht finde ich die Fotos bis mindestens ISO 800 ausgezeichnet und bis ISO 3200 immer noch sehr akzeptabel. In Sachen Rauschen kann ich als Laie ehrlich gesagt bei den JPGs keinen großen Unterschied zur D700 (Vollformatkamera) feststellen; bloß die Dynamik leidet bei der 3100 ein bisschen mehr bei hohen Empfindlichkeiten.

Im Preis-Leistungsverhältnis ist die D3100 m. E. absolut unschlagbar.
Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen werden exzellent, für Aufnahmen in normal großen Räumen würde ich mir auf jeden Fall noch das AF-S DX 35/1.8 dazu besorgen, um in der dunklen Jahreszeit noch mehr aus der Kamera herauszukitzeln, für ganz fieses Licht eventuell noch den SB 400 externen Blitz, um indirekt beleuchten zu können... Eine prima Grundausrüstung für tolle Fotos!!!
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52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2012
Seit ziemlich genau einem Jahr nenne ich die D3100 mein eigen und sie ist meine erste Nikon! Meine Objektive sind das 18-105mm Kitobjektiv und die 35mm 1.8 Festbrennweite. Als Blitz verwende ich den SB400, das kleine Biest! Tja, was soll ich sagen: als jemand, der traditionell bisher immer nur Canon benutzt hat, hatte ich mein "Coming-Out" als Nikon-Fan! Nicht, dass ich Canon nun den Rücken zugekehrt hätte, ich benutze nach wie vor meine 550D und die ist auch, objektiv betrachtet, in manchen Punkten klar "besser" als die D3100 (z.B. High ISO-Performance, Display-Auflösung, AF-Geschwindigkeit, FPS, ext.Mikrofon-Anschluss) aber mit der Nikon geht alles irgendwie "noch leichter von der Hand"! (weiss nicht, wie ich sonst dazu sagen soll...). Von der unintuitiven Belichtungskorrektur einmal abgesehen (wenn man ins Plus gehen will, muss man nach links regeln, .... häh??) passt einfach alles wunderbar für mich!! Bin jetzt 43 und fotografiere seit dem Kindergarten und das recht gut (wie Manche meinen..) und habe eine lange Karriere an Kompakten und (D)SLRs hinter mir.

Ich möchte allen Lesern Wiederholungen bzgl. technischer Details, die ohnehin an anderer Stelle x-fach nachzulesen sind, ersparen und schreibe hier nur über meine ganz persönliche Sicht, darüber, warum ich mit dieser DSLR einfach gerne fotografiere!

* Liegt gut in der Hand und fühlt sich gut an! Eine rein subjektive Sache, da gibt es nichts zu diskutieren, wenn man das Ding gerne angreift, ist das einfach von Vorteil! Nikon hat da anscheinend den Dreh raus, etwas zu produzieren, das vielen Fotografen gefällt! Ist ein bisschen wie bei einer Frau (Frauen sind natürlich keine "Dinge", schon klar! ;-) - man steht auf sie, ohne vernünftig begründen zu können warum!

* Die Menüs sind weitestgehend intuitiv, man kommt quasi automatisch dorthin, wo man hin möchte, die Finger scheinen den Weg zu kennen. Das ist natürlich auch eine individuelle Typ-Frage und sicherlich ein wichtiger Grund dafür, dass es ein Nikon- und ein Canon-Lager gibt!

* Ich mag die kräftigen Farben und überhaupt den gesamten Bildeindruck! Canon ist da ein bisschen "zurückhaltender" kommt mir vor. Ich hingegen habs gern, wenns "poppt" und "boomt"! Problem ist das aber auch keines, da ich fast nur RAW fotografiere und die Fotos ohnehin in dem Stil nachbearbeite, der mir gefällt. Ich mag den Nikon-Bildeindruck, so wie er direkt aus der Kamera kommt, das ist sicher ein Hauptgrund, warum ich meistens zu dieser Kamera greife! Ich benutze übrigens das kostenlos mitgelieferte Programm ViewNX2 zum Bearbeiten meiner RAW-Files, die ich oft nur etwas nachschärfe (meist um 2 Stufen) und dann zu JPGs konvertiere. Canon bietet hier mit DPP die noch bessere kostenlose Software an. Als bequemer Mensch nutze ich die technischen Raffinessen moderner Kameratechnik und damit auch z.B. die Motivprogramme voll aus und überprüfe dann vor der JPG-Konvertierung, ob alles so ist, wie ichs haben möchte. ViewNX2 zeigt die RAW-files gleich so, wie die Kamera sie als JPG verarbeiten würde, was mir sehr entgegenkommt, da die Kamera selbst meist schon einen recht guten Job macht, ich die Bilder schon in "guter Verfassung" vor mir habe und oft nur mehr wenig bearbeiten muss! (Fleissigere Zeitgenossen arbeiten sich da gerne in Lightroom vom "flachen Bild" hinauf zu ihrer ganz persönlichen Kreation!) Während des Fotografierens interessieren mich vor allem mein Motiv, das richtige Framing, die Tiefenschärfe und dass die Belichtung weitestgehend passt! (Belichtungskorrektur, wenns not tut!) Alles andere wird später angepasst. Meine Lieblings-Modi: Programm, AV und Vollautomatik, letzteres, wenn die oberste Priorität ist, das Motiv richtig "einzufangen" ohne Zeit mit den Belichtungs-Parametern zu vergeuden. JPG-Fotografen empfehle ich, Picture Control kreativ zu benutzen (in Vollautomatik und den Motiv-Programmen leider nicht verfügbar) und die Schärfe dort immer auf Stufe 5 zu stellen. (ausser im Portrait-Modus, da ist weniger oft mehr..) Nikon ist bei der Grundschärfung der D3100 für meinen Geschmack ein bissl zögerlich gewesen - kein Problem, alles einstellbar!

* Der Autofokus ist zuverlässig, auch bei schlechten Lichtverhältnissen! Das trifft jedenfalls auf mein Exemplar zu und unterscheidet damit meine Nikon von meiner Canon 550D, die - bei automatischer AF-Messfeldwahl - leider bei dünklerer Umgebung manchmal total danebenliegt!

* Das Display löst nach aktuellen Massstäben mager auf, ist aber kontrastreich und in der Helligkeit variierbar. Gut genug für mein Gefühl, man bekommt nach kurzer Zeit beim Reinzoomen ein "Feeling" dafür, was scharf ist. Zählen tut ohnehin das Bild-Ergebnis und das ist i.d.R. sehr ok!

* Bei Minus-Graden reagiert der Auslöser manchmal nicht sehr zuverlässig! Tja, das ist nun mal so, jedenfalls bei meinem Modell, konnte mich aber nicht davon abhalten, trotzdem geile Winter-Fotos zu schiessen!

* ISO-Empfindlichkeit: gut bis ISO 800, bis ISO 1600 brauchbar für Betrachtung am Bildschirm und Ausdrucke bis DIN A4, wenn man keine Ausschnitte macht.

* Akku-Leistung: super aus meiner Sicht! Vergleichbar mit der Canon 550D - hunderte Fotos bevor dann einmal ein Balken weggeht. Bei einer Menge Live-View-Shooting und Filmen gehtŽs natürlich schneller.

* Serien-Aufnahmen: für mich gut genug mit ca.3 FPS! Action- und Sport-Fotografen sollten eher zu etwas anderem greifen.

* Full-HD-Video-Funktion: benutze ich selten, ist für meine Begriffe ok! AF während des Filmens ist der bekannte Kompromiss (langsam, unzuverlässig und hörbar) - da müssen sich Canikon noch eine bessere technische Lösung einfallen lassen! Auch die neuesten Modelle haben dieses Problem noch nicht befriedigend gelöst. Am besten vorher fokussieren oder während der Aufnahme manuell.

* Die Kamera ist, wie schon erwähnt, sehr leicht! Ich liebe es, keinen Mühlstein um den Hals zu haben, sondern ein leichtes kleines Stück geniale Technik, die es mir erlaubt, sehr gute Aufnahmen zu produzieren!

Fazit: es werden in der Sprache der Foto-Kommentatoren gerne so Begriffe wie "Einsteiger-DSLR" verwendet. Nun befinde ich mich nach fast 40 begeisterten Jahren Fotografie sicher nicht mehr auf Einsteiger-Niveau! Trotzdem arbeite ich sehr gerne mit dieser kleinen, leichten und technisch ausgereiften Kamera und erziele sehr gute Ergebnisse! Ich benutze neben der bereits erwähnten Canon 550D auch noch die Canon G12 und die Nikon D5100. Die Nikon D3100 wird dem engagierten Hobby-Fotografen in ca. 95% aller Fälle das bieten, was er braucht und ich kann sie nur wärmstens empfehlen! Noch bessere High-ISO-Performance bieten im Nikon DX-Segment die D5100 (hat Schwenkdisplay!) und die D7000 (hat ein Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung und "Weather Sealing" - eine gewisse Dichtheit gegenüber Witterungseinflüssen, einen grösseren Sucher mit 100%-Sichtfeld und eine Serienbildgeschwindingkeit von ca. 6 FPS. Sie ist aber auch bedeutend grösser, schwerer und teurer!)

Ich hoffe, meine Rezension leistet auf konstruktive Weise einen Beitrag zur Kaufentscheidung im Hinblick auf diese DSLR, die ja mittlerweile sehr günstig zu haben ist!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2013
Nach unzähligen Käufen auf Amazon nun meine erste Rezension.

Ich habe 2012 mit einer Fuji Bridgekamera begonnen in die fortgeschrittene Fotografie reinzuschnuppern und bin danach auf eine gebrauchte Olympus e520 umgestiegen die mir Anfang Dezember dann leider gestohlen wurde.

Danach habe ich einige Stunden mit Recherche und Vergleichen diverser Nikon und Canon Einsteigermodelle verbracht. Canon schied aufgrund des oft erwähnten schlechteren Preis-Leistungsverhältnis in dieser Preisklasse bald aus. Schlussendlich war es eine Bauchentscheidung für die D3100 mit dem Double-Zoom Kit und gegen eine gebrauchte D5000.

ANMUTUNG
Nach dem Auspacken haben mich sowohl Größe als auch Gewicht überrascht. Ich habe keine großen Hände, insofern geht die Größe noch ok, kleiner darf sie aber keinesfalls mehr sein. Sie liegt jedenfalls gut in der Hand. Auch die Verarbeitung wirkte sofort sehr gut. Das Gleiche gilt für beide Objektive.

BEDIENUNG
Hier war ich sehr gespannt und hatte die größten Bedenken, da Nikon offenbar für eine eigenwillige Bedienung bekannt ist. Zum Teil stimmt das auch. Allerdings lassen sich die wichtigsten Einstellungen sehr rasch umstellen. Blende und Belichtungszeit sowieso, ISO liegt bei mir am Fn-Knopf und auch der Weißabgleich und weitere Einstellungen sind innerhalb von Sekunden via Menü geändert.

Warum man aber das ohnehin vorhandene Steuerkreuz nicht mit mehr Funktionen belegt hat ist mir unklar. Ein paar Sachen muss man wohl den höheren Modellen vorbehalten um die Preise zu rechtfertigen.

Die Bedienung der Objektive ist eigentlich sehr gut. Wer wie ich aber gerne mal mit dem manuellen Fokus fotografiert oder bei schon schlechteren Lichtverhältnissen diesen ohnehin verwenden muss wird nicht ganz zufrieden sein. Beim 55-200 zwar zu leichtgängig aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase noch gut bedienbar, ist der Fokusring beim 18-55 schlecht platziert und sehr klein. Manuell fokussieren macht mir da nicht viel Spaß.

Der optische Sucher ist für mein Empfinden absolut ausreichend. Gibt sicher größere, aber sicher auch zu anderen Preisen. Zudem hat er auch einen Dioptrienausgleich.

FUNKTION
Um gleich beim Fokus zu bleiben: Vielleicht bin ich von der e520 viel Schlechteres gewöhnt, aber entgegen der immer wieder zu lesenden Kritik am etwas zu langsamen Autofokus halte ich ihn für diese Preisklasse für ausgezeichnet. Merklich langsam wird er erst bei deutlich schlechten Lichtverhältnissen und wenn man von sehr nah auf fern fokussieren will oder umgekehrt. Ich habe ihn dieses WE bei einer Rallye ausgiebig getestet und in den Serienbildern waren fast alle scharf. Selbst ein befreundeter Fotograf mit einer fetten Canon und top 70-200 Obj hat kaum weniger unscharfe Bilder.

Aufgrund des sehr schlechten Wetters (stark bewölkt, ständig Regen) "durfte" ich auch gleich die ISO-Werte testen. Hier bin ich eigentlich am positivsten überrascht, man merkt den verhältnismäßig großen Sensor also ;) Bis ISO800 ist alles im grünen Bereich und selbst bei ISO1600 erhält man noch sehr gute Ergebnisse. Dafür, dass meine e520 schon bei ISO400 deutliches Rauschen produziert hat - einwandfrei. Die Bildgröße habe ich aber praktisch schon nach dem Auspacken sofort auf Medium gestellt -> ein guter Tipp für wohl fast alle Kameras. Je kleiner der Sensor, desto wichtiger!

Apropos Regen: Sie wurde ganz schön nass. Eigentlich wollte ich sie bei Regen nicht auspacken, konnte dann aber doch nicht widerstehen und hab sie bei leichtem bis mittelstarkem Regen immer wieder unter der Jacke hervorgeholt ... Entgegen der Kameras meiner beiden Canon-Kollegen hat meine Nikon tadellos funktioniert. :P

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UPDATE 30. April 2013
Nachdem ich mit ein paar Freunden Anfang Februar auch auf der WRC in Schweden fotografiert habe, kann ich wiederum nur Gutes berichten. Aufgrund der Kälte lieferte die Kamera zwar an einem Tag falsche Ladestände des Akkus oder der Akku selbst hat gestreikt, trotzdem bin ich sehr zufrieden. Wir wurden doch einige Mal richtig "eingeschneit" durch die WRCs, die Kamera lief und läuft absolut top. Meine Freunde hatten das selbe Akku-Problem wie ich - allerdings an fast allen Tagen ab und zu mal - und zudem mit höherklassigen Kameras von Nikon und Canon.
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BILDSCHIRM
Nicht schwenkbar und relativ bescheidene Bildqualität.

BILDQUALITÄT
Ich bin natürlich kein Profi. Ich sehe mir die Bilder nicht bis ins Kleinste Detail an, ob es Verzeichnungen, ungewollte Vignette oder sonst was gibt. Wenn das Bild bei 100% am PC was hermacht, dann passt das ;)

Für mich und meine Erfahrung macht sie schon mit den Standardeinstellungen recht gute Bilder. Verändert man Farbsättigung und Schärfe noch ein wenig, erhält man richtig gute Bilder. Nachbearbeitung nicht notwendig.

Wie schon gesagt ist das Rauschverhalten sehr gut, bis ISO 800 kaum merkbar.

VIDEO
Noch nicht getestet.

GUIDE-Modus
Nicht getestet.

LIVE-VIEW
Nicht getestet.

FAZIT
Für meine Ansprüche als Hobby-Fotograf (sowohl Natur- als auch Sportfotografie, vorwiegend ERC und WRC Rallyes) ist diese Kamera sehr zufriedenstellend. Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig, Einstellungen lassen sich flott ändern und das Endprodukt ist sehr überzeugend.

++ Bildqualität
++ Gewicht
++ Preis
++ Verarbeitung
+ Rauschverhalten
+ Autofokus
+ Kit-Objektive
+ Bedienung
~ Größe
- manueller Fokus beim 18-55
- Bildschirm

= absolute Kaufempfehlung für Einsteiger und DSLR-Hobbyfotografen, aber sicher auch als leichte Zweitkamera oder Reisekamera für Profis geeignet.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2014
Hallo! Ich muss bei dieser Bewertung etwas ausholen! Seit meinem 5. Lebensjahr bin ich mit der Fotografie vertraut und habe alle Stufen mitgemacht: Rollfilm (Pouva Start), Kleinbild (Praktika MTL5 ... eigenes Fotolabor usw.), APS, Digital, Kompakt, Bridge und Spiegelreflex jeweils analog und letztere und auch alle digital .... bis ca. 2006/07 habe ich analog Spiegelreflex fotografiert, nachdem ein erster Ausflug in die Digitalfotografie 2000-2002 mich nicht wirklich befriedigen und überzeugen konnte. Nach nun ca. 7 Jahren mit kompakten Digitalknipsen musste ich mit Erschrecken feststellen, dass die Fotos zwar von der Belichtung und Schärfe zwar meist gelungen sind aber die Bildgestaltung völlig auf der Strecke blieb (Tiefenschärfe, Bildausschnitt, Bildgestaltung usw.), es hatte halt alles die Qualität von diesen unsäglichen Handyschnappschüssen (und dann der Pixelbrei bei schlechten Lichtverhältnissen, furchtbar) ... daher war ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Einsteigerspiegelreflex für den Wiedereinstieg in die "richtige" Fotografie und habe mich im Internet belesen. Nach langem hin- und her (Olympus E450, Canon EOS 1100D, usw.) was es denn nun werden sollte bin ich bei der D3100 hängen geblieben, auch weil hier der Pixelwahn noch nicht so zugeschlagen hat! 14 Megapixel, mehr braucht kein Mensch!!! Die Datenmassen lassen sich ja irgendwann nicht mehr "händeln" und für Fotoleinwand 75 x 50 cm reicht das völlig aus.

Am Wochenende nun der erste Wanderausflug mit der "Neuen" ins Zittauer Gebirge bei herrlichem Fotowetter ... nach knapp 400 Fotos freue ich mich, dass die alten Fotografiertugenden wieder da sind: Freigestellte Blumen und Portraitfotos, gestochen scharfe Landschafts- und Architekturfotos, kein Pixelbrei bei schlechten Lichtverhältnissen (der kleine Blitz leuchtet schon sehr gut aus bis auf ca. 5m), Bildausschnitte die man nicht nachbearbeiten muss usw. Und dabei habe ich erstmal nur mit den Motivprogrammen gearbeitet ... also nur einen Bruchteil der Funktionen ausgereizt. Das mitgelieferte Kit Objektiv reicht auch erstmal völlig aus. Für den ambitionierten Hobbyfotografen genau das richtige Gerät, wertig verarbeitet, nicht zu groß und nicht zu schwer, relativ selbst erklärende Bedienung (habe noch nicht eine Seite in der BA gelesen) ... Akku hat bis jetzt auch durchgehalten. Ich bin voll und ganz zufrieden und freue mich endlich wieder fotografieren zu können ... !!! Klare KAUFEMPFEHLUNG!!! Im Moment im Internet im Angebot für 316,00 € als Kit ... da kann man nichts verkehrt machen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2012
Auch wenn hier kein Profi spricht, ich muss sagen, dass sich die Nikon D3100 im Preisleistungsvergleich sehr gut schlägt.

Positive Aspekte:

-kleines und leichtes Gehäuse.
- übersichtliche Anordnung der Bedienelemente
-einfache sowie leichte Handhabung
-leiser Fotografie-Modus
- Verzerrungskorrektur funktioniert perfekt
- RAW-Bearbeitung funktioniert
- Guide-Modus, für Anfänger und Neueinsteiger perfekt

Negative Aspekte

- keine Belichtungs-, Fokus- oder Weißabgleichsreihen
- manchmal langsames Auslösen
- keine designierten Bedienelemente für ISO / WB / Metering
- Video hat noch Mängel (unscharfe Bilder, nur Mono, Autofokus wird nicht gut gehalten und laut )
- LCD-Monitor nicht besonders gut aufgelöst, schwierig zu beurteilen, ob der Fokus richtig gesessen hat, wenn man nicht ins Bild zoomt

Bildqualität:

- perfekte realitätsnahe Farbwiedergabe
- treffsicherer Autofokus
- gute Dynamik
- ADL funktioniert bestens für Motive mit hohem Kontrast
- sehr gutes Rauschprofil: Bei schlechtem Licht finde ich die Fotos bis mindestens ISO 800 ausgezeichnet und bis ISO 3200 immer noch sehr akzeptabel.

Im Preis-Leistungsverhältnis ist die D3100 unschlagbar.

Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen werden exzellent.... Eine prima Grundausrüstung für tolle Fotos!!!
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am 13. April 2014
ich werde keine große Rezension schreiben, denn viele Vorredner haben das zum Teil ausführlich getan. Fotografiere schon sehr lange und habe so einiges an digitalen, auch semiprofessionellen Kameras ausprobiert. Und ich kann diesen Rezensionen nur zustimmen. Die Kamera ist für mich ideal. Leichte, oft selbst erklärende Bedienung, ein Leichtgewicht unter den SLR-Kameras, alles passt perfekt. Vom roten Design bin ich begeistert. Sieht richtig schnittig und wertig aus. Man merkt nicht, dass das Gehäuse aus Kunststoff ist. Die Haptik ist sehr angenehm und die Kamera liegt sehr gut in der Hand. Alle Bedienknöpfe sind sehr sinnig und gut erreichbar angebracht. Irgendwann findet man alles blind.
Ja, das Bildmaterial nach dem ersten Urlaub hat mich begeistert. Sauber, ohne Rauschen, Entwicklung der RAWs geht schnell und leicht von der Hand, da die Kamera gute Vorarbeit leistet. Ich suchte eine leichte Reisekamera, ohne viel Equipment mitschleppen zu müssen. Und ich habe sie gefunden.
Alles in allem eine sehr gute SLR für begeisterte und anspruchsvolle Hobbyfotografen. Das mit gelieferte Objektiv ist für die Reise bestens geeignet, da es leicht ist und auch einen guten Zoom mitbringt. Die Kamera ist Lichtstark, was gerad bei Dämmerung oder in Räumen absolut ausreichende Ergebnisse erzielt. Auch im Makrobereich sehr gute Bilder entstanden. Ich bin sehr zufrieden. Was will man für den Preis mehr ?
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179 von 210 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2010
Nach Jahren der Kompakt-Digicams und einigen Urlauben und Ausflügen, wo doch eher die Erinnerungen schöner als die Bilder waren, wurde ich irgendwie doch zu oft an die limitierten Möglichkeiten einer "normalen" Digicam erinnert. Dann war ich kurz davor, eine BridgeCam zu kaufen. Doch die Vorteile gegenüber SLRs (Größe, Gewicht, HD-Video, Einfachheit) wurden mir durch Lektüre, Beratung im Fachhandel und durch andere Hobby-Fotographen widerlegt. Also SLR. Ich bin ABSOLUTER Neuling auf dem Gebiet der Fotographie, habe mich also komplett auf Empfehlungen, Ratgeber und Co. verlassen und diese Kamera gekauft. Hauptargument für eine DSLR (für mich): Ich möchte an dem Gerät wachsen und bin grundsätzlich lernbereit. Außerdem reizte mich die Möglichkeit, dass einem dank vieler Objektive dem eigenen Tun keine Grenzen gesetzt sind. Doch zur D3100 endlich:

Haptik:
Ich hatte d5000, eos1000d, d3000, eine Sony Alpha und ein paar Bridge-Cams in der Hand. D90 und aufwärts ließ ich mangels Vergleichbarkeit gleich weg. Auffallend: Subjektiv empfunden kommt mir diese SLR extrem klein vor! Der Body ist wirklich sehr handlich geraten und man kann sie eigentlich nicht falsch nehmen. Natürlich herrscht Kunststoff vor, aber die 500 Gramm liegen sehr gut in der Hand und sie sieht dank der matt-rauen Textur auch sehr wertig aus.

Fotografieren mit Guide-Modus:
Meine größte Angst als Anfänger vor Spiegelreflex-Kameras: Mit diesem teuren Stück Technik mangels Kenntnissen nicht EIN ordentliches Bild zustandebringen. Doch dank Vollautomatik und v.a. dem Guidemodus habe ich bereits Bilder geschossen, die ich mir bis dahin nur erträumen konnte. So stellt man bequem den gewünschten Effekt ein, z.B. "unscharfer Hintergrund", die Kamera nimmt die Einstellungen vor und man muss nur noch durch den Sucher sehen und abdrücken - toll! Besonders als Anfänger interessant: Mit einem Druck auf die "?"-Taste erklärt ein Text, was die Einstellung bewirkt und wie sich z.B. Blende und Verschlusszeit auswirken. Nach ca. 100 Fotos mit dieser Kamera und dem Guide-Modus habe ich nach ca. 2 Wochen mehr über das Fotografieren gelernt als ich mir vorstellen konnte. Mittlerweile traue ich mich auch schon an die Blenden- und Zeitautomatik ran und hab sogar im manuellen Modus schon brauchbare Bilder geschossen.
Und genau das ist das große Plus für mich: Wenn es schnell gehen muss, wird einem mit allen Hilfsmitteln unter die Arme gegriffen. Wenn man sich damit wirklich auseinandersetzen möchte, hat man die Möglichkeit dazu.

Menüs/Bildbearbeitung/Connectivity:
Die Menüs sind recht übersichtlich. Immer wieder kann man per "?"-Taste nachlesen, was gerade Sache ist. Im ">"-Modus kann man die Bilder "onboard" bearbeiten. Ich habe mit dieser Funktion schon den Weichzeichner angewandt, Sepia-Filter drübergelegt oder die Rottöne bei Porträts verstärkt. Mir ist schon klar, dass das kein Photoshop-Ersatz ist, aber für einen Laien ist das eine gute Möglichkeit mit wenigen Klicks ein Bild aufzuhübschen und die Resultate können zumindest mich auch auf dem PC-Monitor überzeugen.
Angeschlossen wird über USB oder direkt über (mini)HMDI auf den Fernseher. Die Cam unterstützt auch EyeFi-SD-Karten, also Karten mit integriertem WLAN-Sender und auch GeoTagging mit entsprechendem Zubehör geht.

LiveView und HD-Filme:
Ursprünglich ein Grund, nicht zur D3000 zu greifen: fehlendes LiveView und Filmen. Während ich die Möglichkeit zu filmen wirklich nicht missen möchte, ist LV eigentlich überflüssig. Das wollte ich als jahrelanger "Display-Fotograf" zwar nicht wahrhaben, aber wenn man den Autofokus beim Sucher-Fotografieren gewohnt ist und dann LV aktiviert, wird schnell klar, warum dies alle für unnötig halten - der AF ist merklich langsamer! Das Filmen klappt ganz gut - allerdings klappt das mit dem Fokus nicht so wirklich toll und die Länge pro Clip ist auf 10min beschränkt - das kann man durch Schnitt zwar umgehen, aber dennoch nervig. Ersetzt wohl nichts einen "richtigen" Camcorder; wirklich ausgereizt habe ich diese Funktion allerdings auch noch nicht...

Lieferumfang: Was (NICHT) dabei ist:
1. Aufreger: Kein USB-Kabel! Da kauft man für mehrere hundert Euro eine Kamera und man bekommt kein USB-Kabel? Was zum T...? Das Ding kostet auch noch unverschämt viel. Das dachte sich Nikon wohl auch und legte Ferrum-Klammern bei, "falls man ein USB-Kabel eines Drittanbieters verwendet". Absolut unverständlich - sowas MUSS doch drin sein...
2. Aufreger: Keine ausführliche Bedienungsanleitung - nur ein "Kompakthandbuch". Dort der Verweis: Das "Referenzhandbuch" sei auf der mitgelieferten CD. Fehlanzeige - da ist nur das Bildübertragungs- und Bearbeitungsprogramm, das man mangels USB-Kabel gar nicht nutzen kann... Kopfschütteln.. Auf der Homepage gibt`s auch noch nichts ausführlicheres als das "Kompakthandbuch". Gott sei Dank ist die Kamera so selbsterklärend...
Ansonsten: Kit-Objektiv, Gurt, Akku, Akkustecker, Objektivdeckel (vorne und hinten), Garantie, Werbung, das Übliche.

Was man noch braucht:
Mir war klar, dass es bei einer digitalen Spiegelreflexkamera nicht mit der Kamera getan ist. Stichwort Objektive und Speicher.
- Speicher: Hier habe ich zu folgendem gegriffen: SanDisk SecureDigital High Capacity (SDHC) Card Extreme Video HD Speicherkarte 8GB (Original Handelsverpackung). Mit 20mb/s bekommt man auch die FullHD-Videos oder die 3 Bilder pro Sekunde im Serienmodus auf die Karte.
- Displayfolie: Da man ständig mit der Backe am Display klebt, verschmiert es schon sehr schnell. Ich hab mir diese passgenaue Folie geholt: Savvies Crystal-Clear DISPLAYSCHUTZFOLIE passend zu Nikon D3100,D 3100, Schutzfolie, Displayschutz kristallklar Angenehm fest und verschmutzt deutlich weniger.
- Lenspen: Schnell hatte ich etwas Staub auf der Linse und irgendwie traut man sich nicht recht, da mit nem "stinknormalen" Tuch drüber zu gehen: Hama Lenspen
- Blasebalg: Leider hab ich`s bereits beim ersten Aufsetzen des Objektivs geschafft, etwas Staub ins Innere zu bekommen. Da ich keine Pressluftdose zur Hand habe und da auch skeptisch bin, habe ich dazu gegriffen: Hama Blasebalg "Dust Ex"
- Tasche: Hier habe ich zu einer sehr günstigen Tasche gegriffen, wo nur die Kamera mit angesetztem Kit-Objektiv reinpasst. Wasserdicht ist sie auch: Lowepro Toploader Zoom 50 AW

FAZIT:
Ich bin sehr glücklich mit meiner ersten "richtigen" Kamera. Sie ist kompakter und einfacher als gedacht und taugt sowohl zum einfach draufhalten und abdrücken" als auch zum ernsthaften fotografieren. Zwar wurde mir schnell klar, dass da recht bald große Folgekosten auf mich zukommen werden, ich sag nur Objektive:
Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 55-200mm 1:4-5,6 G IF-ED VR Objektiv (bildstab.) inkl. HB-37
Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv
Doch erst will ich mal das Kitobjektiv für mich ausreizen, das dank 3fach-Zoom recht alltagstauglich ist. Im Dezember kommen die ersten Bücher zur D3100 auf den Markt - da werde ich wohl auch zuschlagen.
Insgesamt sehe ich das Gerät für mich persönlich als großen Gewinn und tollen Einstieg in das Reich der Fotografie. Schon die ersten Bilder wussten im Freundeskreis stark zu begeistern und ich werde zwar noch extrem viel zu lernen haben, aber eben auch viel Freude daran haben. Das ein oder andere Manko (10min-Videos, Ausstattung unvollständig: BDA, USB-Kabel, vergleichsweise hoher Preis) muss ise sich zwar gefallen lassen, aber ich bereue den Kauf bisher nicht. Einzig das schwenkbare Display der D5000 in Verbindung mit den HD-Videos wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen, aber man kann nicht alles haben. Für Anfänger wie mich sicherlich ein tolles Gerät und da macht es mir auch nichts aus, dass ich wohl der Nikon-PR-Kampagne auf den Leim gegangen bin mit "der am einfachsten zu bedienenden DSLR"...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2011
Nach intensivem Studium im Internet und reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, mir "im hohen Alter" noch eine neue
Kamera zuzulegen. Gekauft habe ich mir eine Nikon 3100 incl. Nikon 18-55 VR / und Nikon 55-200 IF VR Objektiv. Ich bin begeistert! Die Bilder im Automatikmodus sind gestochen scharf, mit beiden Objektiven. Ich habe aber bereits nach 3 Tagen Bilder im manuellen Modus geschossen. Diese hätten vielleicht bei einem Profi keinen Bestand, aber man kann sie überall rumzeigen, ohne sich schämen zu müssen. Nach intensivem Studium der Bedienungsanleitung und den Hinweisen der Kamera,(Einstellung Einsteiger), sollte das eigentlich jedem gelingen. Interessiert wäre ich schon an der Makrofotografie, aber bis dahin sollte ich wohl erst mal das normale fotografieren richtig lernen. Ich hatte bis jetzt eine kleine Olympus Kompaktkamera und eine Sony Mini-DV.
Von mir volle 5 Punkte.
Die Lieferung von Amazon wie immer schnell und perfekt.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2010
So, ich versuche mich auch mal an einer Rezension dieser noch recht neuen Kamera, mit ein paar Vergleichen zu größeren Modellen. Eigentlich ist sie die Kamera der Liebsten, ich selbst habe eine professionelle D700, und als Vergleich haben wir auch noch eine ältere D60, die aber leider im letzten Urlaub (quasi wie bestellt zur Vorstellung der D3100) einer unerwartet großen Meereswelle zum Opfer gefallen ist.

1) Das Gehäuse
Hier erhält man ein sehr leichtes Plastikgehäuse, sogar das leichteste Gehäuse aller Nikon DSLRs bisher. Im direkten Vergleich zu anderen Einsteiger-Nikons (D60, D5000) hört es sich etwas "hohler" an, wenn man dagegen klopft, trotzdem macht es einen ausreichend wertigen und stabilen Eindruck, es wackelt nichts, und unter normalen Umständen wird man es nie kaputt bekommen. Nur ein Bad im Meer wird sie nicht überstehen. ;-)
Das Gehäuse ist zwar klein, aber es liegt auch in meinen großen Händen recht gut in der Hand. Der Griff vorne rechts ist bei der D3100 besser ausgeformt, zur D60 ist das ein merkbarer Fortschritt. Größere Kameras wie die D90 oder D7000 liegen natürlich wesentlich besser in der Hand, manche Leute schätzen aber auch gerade die kleine Bauform und wollen gar nichts größeres haben.

2) Der Sensor
Der Sensor ist eine Neuentwicklung und hat jetzt 14 Megapixel. Ich behaupte mal, dass es für die meisten Anwender relativ egal ist, ob nun 16, 14, 12 oder auch nur 10 MP aus der Kamera rauskommen, aber immerhin. Den größten Unterschied zu den Vorgängerversionen wurde aber im Hoch-ISO-Bereich geschaffen. Das, was bei der D60/D3000 noch bei ca. ISO 800 herauskam, entsprach bei der D90/D5000 ca. ISO 1600, und mit der D3100 kann man durchaus bis ISO 3200 gehen und hat noch Bilder, die nicht im Farbrauschen versinken und noch sehr ansehnlich sind. (Für den Laien: die D3100 also ist ca. viermal "lichtempfindlicher" als eine D3000)
Ganz kostenlos erhält man die hohen ISO-Zahlen aber nicht, die Bilder bei ISO 3200 erhalten deutlich weniger Bilddetails, quasi als hätte man mit einer geringen Auflösung fotografiert. Aber man sie sich - wie gesagt - noch sehr gut anschauen. Bei ISO 12800 (Hi 2) hat man dann aber doch wieder das volle Farbrauschen, die Bilder sind aber immer noch gut benutzbar. Insgesamt also sehr gut im Vergleich zu Vorgängermodellen, aber auch kein technisches Wunder.

3) Handhabung
- Alle für das Fotografieren wichtigen Bedienelemente sind an der richtigen Stelle und gut zu erreichen: Ein/Aus-Schalter, Auslöseknopf, Programmwahlrad, Einstellrad für Blende bzw. Belichtungszeit, Einstellen der ISO-Empfindlichkeit nach Drücken der FN-Taste. Man kann die Kamera gut intuitiv bedienen, ohne groß etwas suchen zu müssen. Neu ist auch ein Schalter für die Aufnahmemodi Einzel-/Serienbild, Selbstauslöser und Quiet-Mode. Unter normalen Umständen muss man also kaum noch in irgendwelchen Menüs nach versteckten Einstellungen "graben". Sehr gut.
- Der Sucher bei dieser Kamera ist natürlich sehr klein. Man kommt damit klar, die Sucher der größeren Kameras sind natürlich insbesondere für Brillenträger viel angenehmer.
- Der Monitor ist groß, aber nicht besonders hochauflösend. Eine höhere Auflösung wäre schön gewesen, aber in der 100%-Ansicht unscharfe oder leicht verwackelte Bilder zu erkennen ist ausreichend gut möglich.
- Live-View: Die D3100 hat als erstes Nikon-Einstiegsmodell Live-View. Für einige Situationen (präzises manuelles Scharfstellen auf dem Stativ, Fotografieren in ungewöhnlichen Positionen wie auf dem Boden oder Überkopf) ist der sehr praktisch, im Normalfall fotografiert man aber sowieso durch den Sucher. Auch hier würde eine höhere Auflösung des Monitors gut tun, um einen Bildausschnitt zu wählen ist der aber natürlich vollkommen okay. Wer großen Wert auf ein Schwenkdisplay legt, sollte zur (der D3100 in vielen Dingen gleichwertigen) D5000 greifen.
- Geschwindigkeit: Die Kamera schafft 3 Bilder/Sekunde. Im Normalfall ist das okay, wer häufig Sport oder ähnliches fotografiert, möchte aber bestimmt auch was schnelleres haben. Die allgemeine Geschwindigkeit beim Fotografieren und in der Bildansicht ist auch okay, aber wenn man das Active-D-Lighting einschaltet, braucht die Kamera schon ein wenig, bis ein Bild nach dem Fotografieren angezeigt wird.
- Für wichtige fotografische Situationen (Landschaft, Portrait, Baby-Fotos, Abendaufnahmen, Blumen etc.) gibt es Automatik-Modi, man kann aber auch einfach die Vollautomatik mit und ohne Blitz anschalten und einfach nur drauflos fotografieren. Das kann jeder und jeder wird mit etwas Übung für sich schöne Bilder hinbekommen. Für Fortgeschrittene gibt es dann noch bspw. die Blenden- und Zeitautomatiken und einen manuellen Modus (P/S/A/M), man hat also alle Möglichkeiten.
- Den Guide-Mode finde ich persönlich etwas überflüssig, die darin enthaltenen Informationen hätte man auch auf einem kleinen Faltblättchen zusammenfassen können. Aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.

4) Video
Ich bin kein DSLR-Filmer, daher erlaube ich mir mal, hierzu keine Meinung dazu zu haben.

5) Welches Objektiv?
Nikon baut insgesamt sehr gute Kit-Objektive, bei allen kann man bedenkenlos zugreifen. Welches für einen das richtige ist, kann man vielleicht besser über die Einzel-Rezensionen der Objektive herausfinden. Ich persönlich würde sogar das kleine, aber gute 18-55 VR vorziehen, weil dadurch die Kamera schön kompakt bleibt, und mir dann als Ergänzung ein Telezoom wie das 55-300 o.ä. anschaffen.
Als Tipp vielleicht: Zu einem Zoom-Objektiv macht sich auch eine lichtstarke Festbrennweite wie das AF-S 35mm/1.8 gut und ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, um auch bei schlechtem Licht tolle Fotos machen und besser mit der Hintergrundunschärfe spielen zu können.

Was fehlt:
- Die Spiegelvorauslösung wird öfters mal bemängelt. Die ist aber vielleicht auch eher eine fortgeschrittene Funktion, und eventuell kann man sie durch den Quiet-Mode, wo der Spiegel leise = langsam bewegt wird, ersetzen? Wäre eine Überlegung.
- Die Abblendtaste, mit der man überprüfen kann, wie ein Bild bei eingestellter Blende wirken würde, ohne ein Bild zu machen. Wird auch erst spannend, wenn man mal ein richtig lichtstarkes Objektiv sein Eigen nennt. Mit einem häufig verwendeten Standard-Zoom und dem kleinen Sucher wäre der Wert eh begrenzt.
- Gitterlinien im Sucher. Größere Modelle können Gitterlinien im Sucher einblenden, die die Bildkomposition bspw. nach der Drittelregel oder das Ausrichten der Kamera am Horizont unterstützen. Wäre als Komfort schön zu haben, ist aber auch nicht zwingend notwendig.

Fazit:
Man erhält hier eine schöne, kleine DSLR-Einsteigerkamera, die den meisten nicht-professionellen Anforderungen voll gerecht wird. Sie beherrscht alle wichtigen Funktionen, die man für den Einstieg braucht, und auch erfahrene Fotografen können fast alles mit ihr machen. Die reine Bild-Qualität steht der größerer Kameras in nichts nach und mit den inzwischen erreichten hohen ISO-Werten muss man sich auch bei schlechten Licht keine zu großen Gedanken mehr um verwackelte Bilder mit zuviel Farbrauschen machen.
Zum Vergleich: Bei den teureren Kameras erhält man in der Regel mehr Bedienkomfort, ein Gehäuse, das noch besser in der Hand liegt, noch mehr Einstellmöglichkeiten, eine höhere Geschwindigkeit, mehr Direktschalter für bestimmte Funktionen, einen größeren Sucher und besseres Display -- um mal die wichtigsten Unterschiede zu nennen.
Wer mit den genannten Einschränkungen leben kann, kann bei der D3100 bedenkenlos zugreifen. Ich mag sie auch sehr als Zweitkamera, wenn ich die Große gerade mal nicht mitnehmen will.
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