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am 12. April 2011
Bevor ich mit den Berichten/Erfahrungen beginne, ein paar Angaben zu meinem Haushalt:

* 5 Personen
* 2 Hunde
--> 1 stark haarender Golden Retriever
--> 1 kleiner Dackel
* ca. 70m² Arbeitsbereich
* alle mögliche Bodenarten in diesem Bereich (Fliesen, PVC, Stein-, Holz- und Teppichboden)

Ich habe diesen Saug-Roboter gekauft, da unser Golden Retriever sehr viele Haare verliert; obwohl täglich geputzt wird, liegen spätestens am Nachmittag wieder jede Menge Haare am Gang. Nachdem ich die Rezension von "k0m4" gelesen habe, war ich ein wenig skeptisch, da die Haare eines Golden Retrievers ja NOCH länger als die von Schäferhunden sind (in meinem Fall zumindest...). Allerdings hat mich das Gerät positiv überrascht.
Der Aufbau war extrem einfach: Ladestation irgendwo hinstellen, Roomba in die Nähe stellen, einschalten und auf "Dock" drücken; danach fährt der Roomba ganz allein in die Ladestation und lädt sich auf. Den Ladestatus kann man aufgrund der beleuchteten Mitteltaste "CLEAN" leicht & sofort erkennen.
Nachdem diese Taste endlich grün leuchtete, hab ich den Roomba sofort eingeschalten und für einen Testlauf durch alle Räume laufen lassen. Und das Ergebnis war beeindruckend: auf allen Bodenarten wurden die Haare (und anderer Schmutz) problemlos aufgesaugt. Die besten Ergebnisse hat man bei glatten Böden (PVC, Fliesen, Parkett, ...); da ist wiklich alles komplett sauber. Beim Teppichboden wurde auch alles weggesaugt, allerdings blieb Schmutz, der "tiefer" im Teppich ist, drin. Da ich den Roomba aber im Grunde eh nur für die Hundehaare gekauft habe, kann ich damit gut leben (... schließlich muss man mit einem richtigen Staubsauger ja auch öfter über den Teppich drüber, bis er komplett sauber ist).
Die Reinigung ist auch ganz leicht: einfach hinten den Behälter rausnehmen, entleeren, fertig. In meinem Fall muss auch die Bürste öfter gereinigt werden, da sich einige lange Haare darin verwickeln (da das auch bei normalen Staubsaugern der Fall ist, kann ich das auch nicht als Kritikpunkt sehen). Aber die Bürstenreinigung find ich extrem einfach/genial: es wird zum Säubern ein "roter Ring mit Zacken" mitgeliefert, der genau zur Bürste passt. Einmal (!) die Bürste durch diesen Ring ziehen, und ALLE Haare sind weg. Noch nie hab ich so schnell und einfach eine Bürste gereinigt.

Der Roomba hat mich absolut überzeugt. Ich hab ihn auch schon allen Verwandten/Bekannten empfohlen und ich spiele mit dem Gedanken, noch einen zweiten Roomba für das Obergeschoß anzuschaffen.
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am 1. März 2011
Das Gerät ansich ist wirklich eine lustige und auch funktionierende Sache. Ausgepackt, aufgestellt, geladen und los gings. Geräuschentwicklung ist ok und in einem erträglichen Maß. Die Reinigungseffizienz ist für so ein kleines Teil auch erstaunlich. Er begann wild los zu saugen ohne ein erkennbares Muster. Der Raum war nach getaner Arbeit aber putzbereit. Mein Raum hat ca. 70qm Fläche und obwohl in der Beschreibung was von 60 qm steht hat der Roboter den Raum komplett und ohne zwischenladen gereinigt. Er erkennt Wände, Schränke und andere Gegenstände als Hinderniss und umfährt sie. Auch meinen Hochfloorteppich (ca.2,5cm hoch) erkannte das Gerät und fuhr nicht darauf. Lediglich bei Möbeln mit geringer höhe gab es Probleme und zwar waren diese genau in dieser Höhe in der sich auch der höchstliegende Sensor des Gerätes befand. D.h. der Roboter keilte sich sozusagen zwischen Boden und Möbelstück fest, merkte dieses allerdings recht flott und legte den Rückwertsgang ein. Nur fuhr er trotzdem die ganze Kante des Möbelstücks ab und keilte sich dadurch öfter fest was man jedesmal am Motorengeräusch hörte. Auch Ecken reinigte der Roboter erstaunlich gut, vermutlich durch diese rotierende Einzelbürste am vorderen Rand des Gerätes.
Jetzt kommt allerdings das große Manko warum ich den Roboter auch zurück geschickt habe:
Leider war das Teil bei meiner Hundehaarsituation überfordert. Ich habe diesen Roboter gekauft, mit dem Hintergedanken ihn Nachmittags seine 2 Stunden laufen zu lassen und dann anschließend zu putzen. Leider konnte ich Ihn bei meinem Hundehaarvorkommen nicht autark arbeiten lassen, weil er nach ca. der Hälfte des Raums anhielt und eine Fehlermeldung ansagte (ja,.... er spricht sogar). Er meinte das die Bürsten gereinigt werden sollen, was sie auch mussten da sie komplett zu waren mit Hundehaaren.Ich glaube die Bürsten selber wären weniger das Problem als die Lager links und rechts davon und die kleine Laufrolle vorne. Ich hatte extra das Modell "Pet" bestellt,da finde ich müssten solche Dinge besser vor eindringenden Haaren geschützt sein. Für alle Hundebesitzer, ich habe einen weißen Schäferhund. Nur zum Vergleich der Haarintensität.

Ich gebe dem Gerät trotzdem 4 Sterne, weil ich es jedem empfehlen kann, der einen "normal haarenden" Hund hat oder den üblichen Hausstaub. Die Reinigung ist natürlich nicht so gründlich wie bei einem normalen Staubsauger, dafür brauch man aber auch nichts machen und zum anschließenden Putzen reicht es auch.
Erfahrungen auf Teppich habe ich keine, da kein Teppich außer dem o.g. vorhanden.
Achso.....Die Betriebsanleitung ist relativ dürftig. Könnte etwas ausführlicher sein.Aber mit ein wenig technischem Verständniss und ausprobieren kommt man schon klar.
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am 16. Dezember 2010
Bislang haben wir die Böden immer gesaugt, bevor wir aufzogen. Das können wir uns künftig sparen. Obwohl wir 3 Hunde haben.

Allerdings haben wir auch recht wenig Teppichboden. Denn das ist die einzige Schwachstelle, die wir beim iRobot ausmachen konnten. Dort kann er den üblichen Staubsauger keinesfalls ersetzen. Laut Herstellerbeschreibung "gräbt sich iRotot richtig in den Floor ein". Nun ja, iRobot wiegt gerade mal 3,5 kg. Da können die Erwartungen, die diese Beschreibung wahrscheinlich weckt, nicht erfüllt werden. Und auch mit dem Rand um Teppiche herum hat er leichte Probleme. Dort liegen nach dem Saugen immer noch recht viel Hundehaare. Aber ansonsten gibt es wirklich keinen Grund zu meckern. Überall, wo er eine Bodenfreiheit von knapp 9 cm vorfindet, saugt er. Auch die Ecken sind erstaunlich sauber.

Wir haben 2 Eckbänke, eine davon recht verwinkelt und recht schwer zugänglich. Als er da darunter kroch hatten wir zunächst Zweifel, ob er allein wieder hervor findet. Das hat er aber sehr zuverlässig getan. War überhaupt kein Problem. Festgefahren hat er sich bei den ersten 3 Saugrunden bislang nie.

Als leise würde ich iRobot nicht bezeichnen. Allerdings veranstaltet er auch nicht den gleichen Lärm wie ein üblicher Staubsauger. Man kann z. B. gut Fernsehen während iRobot arbeitet.

Ebenfalls positiv: die einfache Handhabung. Die Inbetriebnahme ist kinderleicht. Die Reinigung und Wartung dto. Die Betriebsanleitung ist zwar recht dick, aber auch nur, weil sie in viele Sprachen übersetzt wurde.

Mit den im Haus üblichen Schwellen von rd. 1 cm hat iRobot überhaupt keine Probleme. Er klettert recht gut. Auch etwas höhere Teppiche sind kein Problem (siehe aber oben). Was nicht herumliegen sollte sind Kabel. Die sollte man zuvor in Sicherheit bringen. Ansonsten besteht das Risiko, dass man iRobot befreien muss. Das teilt er einem dann allerdings gut verständlich mit.

Insgesamt sind wir mit dem Kauf sehr zufrieden. Dieser iRobot ist sein Geld wert und wirklich alles andere als ein teures Spielzeug.
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am 18. September 2011
Den Roomba hatte ich im April meiner Mutter zum Geburtstag geschenkt, die ihn sofort ins Herz schloss und nicht mehr hergeben wollte. Er saugt schließlich prima und umkurvt Hindernisse sicher.

Leider ging er schon nach ca 6 Wochen kaputt, d.h. erst lief die seitliche, dreibeinige Bürste nicht mehr und schließlich lud er nicht mehr. Der klare Garantiefall wurde absolut reibungslos abgearbeitet, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass irgendein Hinweiszettel darauf aufmerksam macht, dass eine Kunststofflasche für den Rücktransport des reparierten iRobot den Kontakt zum Akku unterbricht. OK, diese Lasche war knallrot und nicht übersehbar, wenn man danach sucht, aber wenn man darauf nicht achtet, wundert man sich erst einmal, warum der als repariert zurückgesandte Roomba ersteinmal einen Ladefehler ausgibt.

Kaum 4 Wochen später meldete meine Mutter, dass der Roomba nur noch 2 Minuten saugt, ständig ein klopfendes Geräusch (alle ca 2 Sekunden) ausgibt und dann mit dem Hinweis stehen bleibt, dass die Bürsten verschmutzt seien.
Die Bürsten waren aber sauber und ich war erst einmal ratlos. Habe sie nochmals gesäubert, wobei mir auffiel, dass die Bürsten für die Aufnahme scheinbar zu lang waren und nur mit Kraftaufwand einrasteten.
Daher zerlegte ich das Ding.

In diesem Zusammenhang muss ich ein DICKES Lob an die Roomba-Konstrukteure aussprechen, die das Gerät so konstruiert haben, dass wirklich jeder, der einen Schraubenzieher halten kann, das Gerät zerlegen und zusammenbauen kann. Kleinigkeiten, wie die Tatsache, dass eine gelöste Schraube im Gehäuse verbleibt und so nicht verloren gehen kann, erleichtern die Schrauberei wirklich sehr. Hier war wirklich jemand am Werk, der weiß, welche Mühe so mancher Monteur haben kann. Ich wünschte, von solchen Konstrukteuren gäbe es im Automobilbau mehr. Was da teilweise verbrochen wird, das geht auf keine Kuhhaut...

Zunächst fiel mir auf, dass im Getriebe der beiden Bodenbürsten auch Hundehaare waren und zwar nicht zu knapp. Ich entfernte sie, fettete neu mit Vaseline ab und baute die Kiste wieder zusammen. Selbes Bild, er klappert im 2-Sekunden-Abstand und bleibt mit Verweis auf verschmutzte Bürsten stehen. Erst jetzt fiel mir auf, dass es nicht am Getriebe, sondern an den Lagern auf der dem Getriebe gegenüberliegenden Seite lag. Diese sind als Gleitlager ausgeführt und das Lager der Gummiwalze hatte so viel Hundehaare aufgenommen, dass es quasi fest gegangen war. Ich zog die Messing-Buchse ab, popelte die Hundehaare aus dem Lager, fettete auch dort mit Vaseline, baute es wieder zusammen und sie an, der Roomba läuft wieder.

Bei dieser Aktion habe ich auch etwas über die Funktion des Roomba gelernt. Wenn die Bürsten schwer gehen, geht die Elektronik aufgrund des damit verbundenen erhöhten Stromverbrauchs der Antriebsmotore davon aus, dass etwas in den Bürsten hängt, was sie durch Ansteuerung des "Klapper-Motors" versucht, abzuschütteln. Das Klappern kommt dadurch zustande, dass ein Motor, der speziell dafür da ist, die Reinigungseinheit hochhebt und wieder fallen lässt und so versucht, die Ursache für die "Verstopfung" abzuschütteln. Da in meinem Fall die Ursache in einem Lager zu finden war, konnte das nicht klappen. Aber die Idee ist natürlich prima.

3 Sterne vergebe ich letztlich dafür, dass dieses Roomba-Modell speziell für den Einsatz in Haushalten mit vielen Tierhaaren gedacht sein soll, damit aber ein Problem hat. Otto-Normalverbraucher hätte den Fehler wahrscheinlich nicht gefunden und die komplette, erst ca. 30 mal eingesetzte Reinigungseinheit getauscht.

Summa summarum tut die Kiste was sie soll, sie ist HERVORRAGEND reparaturfreundlich gebaut, muss aber öfter zerlegt werden, als sich das die meisten Nutzer wünschen werden. Daher nur 3 Sterne.
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am 1. März 2012
Start und Wahl des Reinigungsmodus:
Gestartet und ausgeschalten wird der Roboter per Knopfdruck auf die mittige Taste mit der Aufschrift Clean (abseits der möglichen Zeitprogrammierung), danach habe ich die Wahl zwischen einer weiteren Betätigung des Hauptschalters Clean oder des etwas kleineren Spot, je nach gewünschten Reinigungsmodus. Rudi ist ein freundlicher Geselle und meldet sich mit einer kleinen Melodie arbeitsbereit.
Möchte ich nur punktuell ein kleines Unglück ungeschehen machen, so drücke ich den Knopf: Spot und Rudi beginnt relativ kreisförmig einen Bereich bis ca. 1 Meter Durchmesser gründlich zu reinigen. Er beginnt mit ganz kleinen Kreisen, die dann immer großzügiger werden, um dann schließlich wieder zu ganz kleinen Kreisen zurückzukehren. Ist ein Hindernis im Weg, so umfährt es er so gut es geht, vollführt eben Halb- oder Viertelkreise. Je nach Intensität des Unglücks ist er so ca. 5 Minuten beschäftigt - da hätte ich gerade mal meinen Dyson zusammengesteckt und an den Ort des Geschehens manövriert. Mit Hilfe des kleinen Roboters ist der Dreck schon wieder Geschichte.
In den vergangenen Tagen durfte Rudi aktuell so den rein getragenen Splitt im Flur einsaugen oder aber auch unter dem Weihnachtsbaum für eine Nadelfreie Zone sorgen. Schnell, praktisch, effizient, wirksam!

Beglücke ich Rudi mit der äußerst vertrauensvollen Aufgabe der kompletten Raumreinigung, so trage ich ihn mittels Muskelkraft in den betreffenden Raum, setzte ihn liebevoll in der Mitte ab und betätige den Schalter Clean. Als folgsamer Roboter beginnt Rudi, begleitet von seiner Startmusik, sich sofort in Bewegung zu setzen und damit natürlich auch sofort gründlich zu saugen. Nebenbei berechnet er dank intelligenter Software die Raumgröße und stimmt die Reinigungsdauer und den Reinigungsmodus optimal darauf ab.
Navigation:
Mittels Sensoren erobert er sich förmlich Zentimeter für Zentimeter das Zimmer, lokalisiert Hindernisse, Schwachstellen und Dreckecken. Er navigiert vollautomatisch und nach Plan - auch wenn es manchmal schon etwas planlos aussieht - und saugt jede Stelle dabei mehrfach, übrigens dank extrem flacher Bauweise (8 Zentimeter) auch unter der Couch, Buffet oder Bett. Er durchquert den Raum quer und längs, spiralförmig, kreuzweise, in Kreisen und schließlich fährt er systematisch die Kanten ab, berechnet laut Hersteller 64-mal pro Sekunde seinen Weg durch den Raum. Faszinierend wie er mit Hilfe der Sensoren den Linien und Flächen folgt und so zum Beispiel ein Stuhlbein umkreist. Fliesen oder Teppich, der intelligente Roboter passt sich den verschiedenen Untergründen sofort an.
Rudi ist sehr willig und legt ein ganz schönes Tempo vor. Erkennt er ein Hindernis, so bremst er leicht ab und verursacht so trotz leichter Kollision keinerlei Schäden. Probleme gibt es hier nur mit sehr dunklen Oberflächen oder sehr schmalen Gegenständen.
Besonders freut er sich über Dreckinseln, die erkennt mit speziellen Schmutzsensoren, dann leuchtet fröhlich seine blaue Lampe und er überfährt den verdreckten Bereich gleich mehrfach! Rudi verfügt über einen formschönen, runden Körperbau und saugt trotzdem verhältnismäßig gründlich Ecken und Kanten. Wie das geht? Ein rotierende Bürste schaut unter dem Roboter vor und arbeitet so seitlich über den normalen Bereich hinaus. Damit kommt Rudi ganz gut in die Ecken und kehrt sich förmlich den Dreck heran. Hier ist von Vorteil, dass Rudi jede Stelle mehrfach überfährt und dabei auch mal die Richtung ändert, so erwischt der auch Staub, der beim ersten Mal vielleicht weggewedelt wurde. Nur zu enge Stellen, da hilft dann nur der Handbetrieb. Möchte ich sensible Bereiche, wie Kabel, gemieden wissen, nutze ich die mitgelieferten virtuellen Wände. Einfach den Schalter auf Auto stellen und an der entsprechenden Stelle aufstellen. Mittels Infrarotstrahl wird dem Rudi hier ein unsichtbares Hindernis aufgebaut, dass er zuverlässig meidet.

Zeit:
Für unser Wohnzimmer mit über 40 Quadratmetern benötigt er so ca. 60 Minuten und schenkt mir damit Zeit zum Lesen, Surfen, Fernsehen oder einfach Ausspannen. Klar wäre ich schneller gewesen, aber was stört es mich, wenn Rudi 1 Stunde freudig arbeitet und ich nicht!
Gerne räume ich mal die Pflanzen ein wenig beiseite und verschaffe ihm so etwas mehr Bewegungsfreiheit. Ist er mit dem Raum fertig, so meldet er fröhlich mit einer kleinen Melodie Vollzug. Fix greife ich ihn mir dank des kleinen Henkels und transportiere ihn so in den nächsten Raum, bis zu 4 Räume hat er schon ohne Pause gesaugt. Insgesamt kann der Roboter 2 Stunden am Stück durch die Bude flitzen und Dreck einsammeln, erst dann muss er wieder auf die Ladestation. Die grüne Lampe verfärbt sich mit zunehmender Entladung immer mehr in Richtung Orange und irgendwann blinkt dann die Taste Dock. Nun weiß Frauchen, Rudi ist so gut wie erschöpft. Biete ich ihm freien Zugang zu seiner Home-Basis, so fährt er selbstständig in Selbige zum Auftanken. Hier verweilt er ca. 2 Stunden (laut Hersteller Ladezeit 3 Stunden), der Akku lädt und zeigt das durch ein Blinken an. Leuchtet die Lampe wieder dauerhaft grün, kann er dann erneut gestartet werden. Allerdings sollte man vorher den Staubbehälter mal kontrollieren und gegebenenfalls leeren.

Hindernisse:
Rudi erkennt Treppen - stoppt sofort ohne Gefahr des Absturzes, Rudi erklimmt Absätze bis 2 cm und Teppichkanten, Rudi besteigt auch Vorleger und Abtreter und verheddert sich nicht in Teppichfransen oder Kabeln. Einzig die scheinbar zu leichten Badvorleger schiebt oder zieht er durch den Raum. Ansonsten war ihm bisher keine Hürde zu hoch, kein Hindernis zu groß. Manövriert er sich auch gelegentlich in schier ausweglose Situationen, so befreit er sich dank bemerkenswerter Ausdauer, notfalls auch dem Rückwärtsgang, auch wieder selbst. Ein einziges Mal blieb er bisher wirklich zwischen 2 Schränken stecken und rief mittels akustischer Fehlermeldung nach Frauchen: bitte setzen sie den Roomba an eine andere Stelle. Tatsächlich: der Roboter spricht mit mir und sagt deutlich, was er möchte!
Der Lütte hat noch nichts umgeworfen, kein Kabel gefressen oder sonst irgendeinen Schaden verursacht: er ist und bleibt ein echter Sonnenschein!

Häufigkeit:
Gelegentlich greife ich natürlich zur konventionellen Saug-Methode; anfangs musste ich es zur Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens zwanghaft wöchentlich tun, mittlerweile fröne ich deutlich größeren Abständen. Rudi verrichtet seine Arbeit ordentlich und je regelmäßiger man ihn zur Arbeit schickt, je sauberer das eigene zu Hause. Ich kann mich also damit begnügen, "MAL" gründlich die Ecken auszusaugen und unter zu tiefen Schränken, unter die Rudi nun wirklich nicht kommt, nachzuarbeiten. Den Rest erledigt Rudi. Ich lasse ihn fast täglich "von der Leine", mal den Raum und mal den. Dabei genieße ich es, wie schnell und vor allem leicht, ich seine Arbeitsposition verändern kann. Einmal am Henkel lässt er sich bequem auch in die obere Etage verlagern, während selbige Aktion mit dem Dyson dank Gewicht und Umfang mit Sauger, Schlauch, Rohr und Bürste schnell zum schwierigen Unterfangen wird.
Per Zeitprogrammierung kann ich Rudis Arbeits-Aufgaben vorprogrammieren. Das geht leicht, mit nur wenigen Tastenkombinationen plane ich die ganz Woche im Voraus (7 Arbeitszeiten pro Woche sind möglich). Rudi startet pflichtbewusst und pünktlich den Reinigungsparcours, ob ich nun im Hause bin oder nicht.

Saugleistung:
Die Saugleistung übertraf bei weitem meine Erwartungen. Er saugt tatsächlich recht gründlich dank gegenläufig rotierenden Bürsten und kraftvollem Saugmotor. Flusen, Fussel, Staub, Haare, Blätter, Krümel, Sand, Waschmittel, Splitt - egal welche Konsistenz - Hauptsache trocken ... verschwindet spätestens beim 2. Überfahren restlos. Als schwierig identifizierte Rudi nur Mehl und halt schmierende, weil zum Beispiel feuchte Lebensmittel.

Auffangbehälter:
Zum Lieferumfang gehören 2 verschiedene beutellose Staubbehälter, die mir die Wahl zwischen alltäglicher Reinigung und Hochleistungsreinigung lassen. Der Wechsel erfolgt ganz leicht, 2 Handgriffe - erledigt. Normalerweise nutze ich lieber den einfachen Behälter und setze den innovativen AeroVac-Behälter eher fürs Bad (Haare) oder sehr groben Schmutz (Splitt) ein. So optimiere ich auf einfachste Art und Weise das Saugergebnis. Beim Einsatz des AeroVac-Behälters erscheint mir Rudi etwas leiser, er benötigt aber mehr Akkuleistung, heißt: er saugt keine 2 Stunden, sondern fährt schon weit aus früher in die Station zurück. Dafür bleiben aber dann weniger Haare an den Bürsten hängen, weil sie durch die zusätzliche Saugkraft besser eingezogen werden und herab gefallene Blätter von Zimmerpflanzen (Ficus) finden leichter den Weg in den Müll. Über Notwendigkeit und Preis kann man mit Sicherheit geteilter Meinung sein, nicht aber über seine Nützlichkeit. Gerade in einem Haushalt mit Haustieren und/oder kleinen Kindern ist der Roomba eine echte Bereicherung und trägt letztlich zur Sauberkeit und sogar zum Familienfrieden bei. Bei uns saugt niemand wirklich gerne, dafür tut es jetzt der Rudi!
Im Bad ärgere ich mich tagtäglich über gelbe Fußbodenfliesen, die jedes Haar deutlich sichtbar erscheinen lassen. Hier rächen sich die langen Haare der Tochter und der fortschreitende wohl altersbedingte Haarsausfall meines Mannes und mir. Fix und völlig unspektakulär beseitigt Rudi das Problem. Jetzt darf Schwiegermutter auch mal ohne Vorankündigung klingeln!
Das neue Modell scheint ausgereifter zu sein als seine Vorgänger und darf nach meiner Erfahrung auch gerne in einem Haushalt ohne Haustiere eingesetzt werden. Durch unglückliche Umstände hat sich unser Haustierbestand verringert, aber auch in einem ganz normalen Haushalt fallen Unmengen von Haaren auf dem Boden an.
Dank gleichzeitiger Bürst- und Saugleistung reinigt der kleine Roboter effektiv, saugt und kehrt. Grober Schmutz wird über die Bürsten aufgenommen, der Feinstaub wird aufgesaugt. Staub, Pollen, Haare verschwinden im beutellosen Auffangbehälter und bleiben dort - täglich! Reinigung und Wartung des Gerätes fallen kaum ins Gewicht, genauso wenig wie die Lautstärke. Die Bedienung ist kinderleicht und die Möglichkeit der Zeitprogrammierung luxuriös.
Meine eigenen Vorurteile habe ich über Bord geworfen, der Roboter saugt teilweise gründlicher, als ich selbst (Beispiel unter den Möbeln). Trotz runder Bauart bleibt auch Dreck in den Ecken nur minimal dort liegen. Meine große Sorge, dass er dafür aber beim Stromverbrauch für zusätzliche Kosten sorgt, konnte ich dank eigener Messung völlig ausräumen. Der Roomba bietet maximalen Komfort bei geringem Stromverbrauch, energiesparender als wenn ich meinen normalen Staubsauger nutze! Nachfolgekosten entstehen nur durch den Ersatz diverser Filter. Schließlich erzieht das Saugwunder auch noch zur Ordnung, man achtet mehr auf herumliegende Gegenstände! (Meine Tochter räumt lieber den Fußboden auf, als selber zu saugen!)

Das ist sicher viel Geld, aber für einen ordentlichen Staubsauger muss ich auch tief in die Tasche greifen, innovative und moderne Technik hat nun mal ihren Preis und schließlich spare ich zumindest leicht an den Stromkosten, aber vor allem spare ich Zeit.
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am 5. Mai 2011
Wir haben den Roomba jetzt seit ca. 2 Monaten - super! Ich habe die Investition nicht bereut. Unser Roomba heißt übrigens Paul und ist ein schlaues Kerlchen, das wir nicht mehr hergeben.

Das Gerät ist tatsächlich vergleichsweise leise. Man kann sich unterhalten während er arbeitet, kein Vergleich mit dem Krach handelsüblicher Staubsauger. Aber die Katzen mögen das Geräusch trotzdem nicht. Klar, er kommt nicht in die engen Ecken, aber da muss man halt seine Möbel umstellen :-). Unsere Eckbank oder herumstehende Stühle schafft er spielend, auch an den Treppenabsätzen macht er rechtzeitig halt und ändert die Richtung.

Wir haben zwei BKH-Katzen. Mit deren Haaren wird Paul spielend fertig. Die beiden Katzen stehen ihm zwar skeptisch gegenüber :-) - aber es gab auch noch keinen "Körperkontakt". Um seine Haustiere muss man sich keine Sorgen machen. Allerdings um herumliegende Kleinteile. Die sollte man vorher aufheben - sonst muss man sie hinterher aus dem Staubbehälter "befreien".

Bei regelmäßiger Anwendung (bei uns zurzeit jede Etage 2x-wöchentlich) verkürzt sich die jeweilige tägliche Betriebsdauer und auch die Notwendigkeit, die Bürsten zu reinigen. Das Leeren des Schmutzcontainers ist ebenfalls kein Problem, das geht schnell und unproblematisch.

Seitdem Paul sich um uns kümmert, glänzen unsere Fliesen auch wieder richtig - nicht nur, wenn sie gerade frisch gewischt sind. Keine Ahnung, wie er das macht.

Wir können das Gerät wirklich nur empfehlen.
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am 2. März 2012
Wir haben unseren Pet-Romba seit Weihnachten 2011 TÄGLICH in unserer 60 m²-Wohnung mit Laminat und Fliesen (keine Teppiche) im Einsatz. Unsere 6 Halblanghaar-Katzen (Maine Coons) haben sich sehr schnell an ihn gewöhnt und lassen sich von ihm nicht mehr beeindrucken - sie gehen ihm kaum noch aus dem Weg, so daß eher der Romba einen Bogen um sie macht, um seiner Arbeit nachzugehen. Nachdem wir bei jedem Einsatz einige auf dem Boden stehende bzw. liegende Gegenstände wie Futternäpfe, Spielzeug und Bastkörbe Romba-gerecht "parken", erledigt er seine Aufgabe, die Wohnung von Katzenhaaren, Trockerfutterkrümeln und Streu-Körnern zu befreien, zu unserer vollen Zufriedenheit. Vor allem liebt er es, unter unserem Sofa zu saugen, es war dort noch nie so staubfrei. Einen winzig kleinen Mangel haben wir im Laufe der Zeit festgestellt: Auch wenn der Pet-Romba für Tierhaare geeignet ist, ist der tägliche Reinigungsaufwand doch etwas höher als gedacht. Bis er wieder einsatzbereit ist, d. h. von allen Haaren, die sich um den "Feger" und die Bürste gewickelt haben, dauert es ca. 15 Min. Aber beim Leeren des Auffangbehälters sind wir immer wieder begeistert, wieviel für uns unsichtbaren Schmutz er eingesammelt hat. Dies hat er eindeutig seiner Gründlichkeit (mehrmals die gleichen Flächen abfahren und reinigen)zu verdanken. Der Akku hält problemlos mind. 2 Std. Dann möchte er wieder andocken, aber diese Zeit ist mehr als ausreichend für unsere Wohnungsgröße. Obwohl die Wieder-Aufladezeit nur knapp 3 Std. dauert, bleibt er bei uns - wie in der Anleitung empfohlen - an der Dockstation angeschlossen.
Wir können den Pet-Romba uneingeschränkt weiterempfehlen, denn bequemer kann man eine Wohnung mit Tieren nicht vom täglichen Schmutz und Staub befreien.
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am 2. Februar 2011
Im Gegensatz zum Konkurrenzmodell (Navibot von Samsung) ist der Roomba ein echter Held! Wir haben 3 Katzen und 2 Hunde (einer mit längerem Fell) und bisher musste ich mindestens einmal täglich saugen/fegen.

Dank unserem neuen Roomba ist es bei uns "dauersauber" und ich spare viel Zeit.
Der kleine Putzteufel fährt 1-2 Mal täglich bei uns durch Wohn- und Esszimmer(Marmor), sowie die Küche (PVC).

Dabei erledigt er seine Putzdienste vorbildlich, saugt wie ein kleiner Held alle Haare auf und jedesmal wenn ich den Saugbehälter leere bin ich erstaunt, wieviel Staub und Dreck doch täglich bei uns im Haus landet.

Der Roomba lässt sich super reinigen - mit wenigen Handgriffen kann man die Bürste und die Gummiwalze entnehmen und bequem absaugen.
Er arbeitet flott und gründlich, fährt dabei scheinbar planlos durch die Räume, erwischt aber wirklich jeden Winkel.

Einfach ein Traumtyp, den ich nie wieder hergebe. :-)
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am 26. Januar 2013
Unseren Eddy (Roomba 564 PET, nach Edgar, dem Butler, der bei Aristocats den Katzen hinterherputzt) haben wir jetzt seit 1,5 Jahren. Wir sind mit seinen Reinigungsleistungen mehr als zufrieden. Nachdem er die Wohnung abgefahren ist, ist der Boden wieder schön sauber und Katzenhaarfrei (unsere 4 kleinen, haarigen Mitbewohner sorgen trotzdem für immer genug Nachschub).

Die Katzen kommen sehr gut mit dem Saugetier aus – als Eddy gerade bei uns eingezogen ist wurde er zuerst skeptisch, dann neugierig beobachtet – und dann im Schichtbetrieb bewacht, damit ihm während des Ladezyklus auch nichts zustoßen konnte. Für unseren Kater freuen wir uns besonders – mit dem alten großen Staubsauger konnte er sich nicht so anfreunden. Vor dem ist er immer geflohen und hat sich für ein paar Stunden unter der Bettdecke versteckt – von so nem kleinen Roomba lässt er sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen.

Mit den anderen Dingen in der Wohnung kommt der Robosauger auch ganz gut zurecht. Den Ventilator zum Beispiel hält er sich als Haustier, indem er ihn an der Leine (OK, dem Stromkabel) durch die Wohnung zieht. Einzig die Fransenteppiche mag er nicht besonders, dort bleibt er gerne mal hängen. Auch die Esstischstühle sind eine Falle für den Kleinen – sobald er auf die Schwingstühle zufährt ist er so gebannt von den Bodenstangen, dass er alles liegen und stehen lässt und vier, fünf mal versucht drüberzufahren, nur um dann hängen zu bleiben und laut nach Hilfe zu rufen.

Die regelmäßige Wartung (Behälter leeren, Bürsten säubern) geht leicht von Statten und ist schnell erledigt. Zum Reinigen des Behälters (was hin und wieder nicht schadet) eignet sich der alte laute Staubsauger oder alternativ noch viel besser Druckluft.

Die regelmäßige Wartung ist das eine – was ist aber, wenn dem Roomba mal ein Missgeschick passiert? Auch das durften wir jetzt mehrfach erleben.
Vorsicht bei Futternäpfen! Hier hat er sich im Eifer des Gefechts (oder vielleicht hatte er Hunger?) schon über einen niedrigen Napf mit Nassfutter hergemacht. Auch das Frischfleisch für die kleinen Raubtiere blieb nicht unverschont. Meistens jedoch lässt er die Näpfe in Ruhe und schiebt sie lediglich ein bisschen durch die Gegend.

Wenn der Kleine aber so richtig tief in der Sch…. (gerne hier wörtlich nehmen, das hat er jetzt heute das zweite Mal geschafft) steckt, dann heisst es: Ran ans Werk! Dafür kann ich empfehlen: Gummihandschuhe, Schraubenzieher und Zahnstocher.

Dabei kommt mein Fazit: Der Roomba ist robust konstruiert und trotzdem leicht zu zerlegen und zu reinigen. Je nach Schwierigkeitsgrad sind die Plastikteile farblich markiert (Grün, Gelb kann man auseinanderstecken, blau als Bauteilblock herauslösen und die grauen Teile sollte man lieber als Ganzes betrachten). Das Gerät lässt sich in mehrere große Blöcke zerlegen: Staubbehälter, Bürstenkäfig, zwei Radeinheiten, das Seitenrad, das vordere Rad, Akku, Bodenplatte.

Die gesteckten Teile lassen sich relativ gut unter Wasser reinigen (das sind auch in der Regel die Teile für die man einfach Ersatz kaufen kann). Auch die Bodenplatte lässt sich als großes Plastikteil sehr gut reinigen.

Der Staubbehälter lässt sich zerlegen und die meisten Teile davon können problemlos gebadet werden (den Filter als Verschleißteil auswechseln, da lohnts sich nicht!). Aufpassen sollte man nur, dass man den Block mit dem Motor der dort eingebaut ist nicht unter Wasser bringt – der sieht nicht so aus als ob er das sonderlich gut überstehen würde.

Den Bürstenkäfig kann man teilweise zerlegen (die Klappe und die Bürsten können gebadet werden, wobei die Bürsten evtl. auch einfach ausgetauscht werden können, das spart ne Menge Arbeit!), der Unterbau ist am besten an der Oberfläche zu reinigen. Sollte sich der Schmutz allerdings unter das Plastik befördert haben, so ist etwas Fingerspitzengefühl und Bastelei nötig. Genauso wie für die Reinigung der Zahnräder (hier haben sich in unserem Roomba so viele Haare im an sich abgeschlossenen Zahnradraum gesammelt, dass man diese regelrecht ausgraben musste).

Das Seitenrad hat sich bisher immer als relativ irreparabel herausgestellt, einfach austauschen, die gibt’s im Set!

Der Punkt an dem die Ingenieure leider geschlafen haben (Man bedenke, das Gerät wurde für den Einsatz mit Tieren konstruiert, hier kommt sowas halt mal vor) sind die Räder. Diese lassen sich nur unter äußerst hohem Aufwand zerlegen. Für die Reinigung kann ich hier die Gummihandschuhe und den Zahnstocher empfehlen. Mit dem Stocher zwischen Rad und Radkäfig fahren, den Rest durch Drehen des Rades reinigen.

Auch jetzt nach mehrmaligem Zerlegen, Reinigen und wieder Zusammenbauen verrichtet das Gerät weiterhin brav seinen Dienst. Robustes kleines Kerlchen!
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am 9. Juli 2011
So, nach nunmehr fast einem Jahr Robby (ja, nun hat er einen Namen!) kann ich ein begeistertes Fazit ziehen. Ich bin immernoch (fast) restlos überzeugt.
Zunächst das wichtigste: Er saugt. Und zwar wirklich gut. Dieses Gerät ist definitiv KEIN Spielzeug für frustrierte und/oder gelangweilte Hausfrauen, sondern ein ersthaftes Haushaltsgerät, was ich sicherlich nicht mehr missen möchte.
Er navigiert an Hindernisse mit der nötigen Vorsicht heran, einzig Möbel, die eine hohe Kante haben weil sie auf Füßen stehen, sieht er manchmal zu spät und dotzt dann unsanft an die Kante. Angesichts der Tatsache dass vorne ein recht weiches Gummi den Stoß abfängt, mehr ein akustisches ProblemCHEN. In die Ecken kommt er dank der erst ein wenig windig anmutenden rotierenden Bürste erstaunlich gut. Inzwischen wurde nach einem dreiviertel Jahr ein zweites Bürstenset gekauft.
Der Lieferumfang ist groß! Ein ganzes Zusatzset von Bürsten und ein wirklich schlaues Instrument zum reinigen derselben sowie zwei virtual Walls (ohne Batterien - no comment) und ein weiterer Dreckbehälter samt Filter werden mitgeliefert.
Nach einem dreiviertel Jahr Benutzung kann ich diesen Sauger jedem empfehlen, der Haustiere hat. Drei Katzen und ein Hund verlieren eine beeindruckende Menge Fusselfell, die vor Robby von mir selbst beseitigt wurden, und die ich nun alle drei Tage aus dem Sauger fummeln muss. Und das ist schon eine kleine Einschränkung: Die Reinigung und Wartung fordert Robby ein, sonst bleibt er stehen und motzt oder macht seinen Job, das aber dann schlecht.
Ich habe heute mal die Zeit genommen: Ziemlich genau acht Minuten muss man aufwenden um den Behälter zu leeren und alle Bürsten zu reinigen..... im Vergleich zum Saugen von Hand ein Klacks.

Anstellen, staunen - das galt seinerzeit sowohl für mich als auch für die vier pelzig-vierbenigen Mitbewohner, die mir die Entscheidung zum PET-Modell erleichert haben. Mein Hund verzog sich in Sicherheit. So eine über den Boden schubbernde Untertasse die komische Geräusche von sich gibt ist aber auch brandgefährlich. Meine Katzen guckten sich das eine Weile aus sicherer Entfernung an und zogen dann von dannen. Langweilig. Treppenerkennung funktioniert einwandfrei, da muss ich keine Sorgen haben dass ich das gute Stück irgendwann mal ein Stockwerk weiter unten finde. Inzwischen sind alle Tiere völlig unbeeindruckt wenn Robby nach einprogrammierten Zeiten los eiert. Leider konnte ich bislang keine lustigen Videos drehen die man zuhauf bei youtube und co findet - auf dem Roomba fahrende Katzen. Zum totlachen :)))

Unter dem Bett und anderen hohen Möbeln war es noch nie so sauber! Ein eindeutiges Plus.

Was ist negativ?
Erstens: Er ist laut und das nervt mit der Zeit. Aber dafür gibt es ja die Programmierfunktion, die ich eigentlich immer so eingestellt habe, dass ich nicht da bin wenn er arbeiten muss.
Zweitens: Auf dunken (anthrazit) Fliesen im Bad, wo ein Katzenklo steht, kommt er nur klar, wenn er zuvor gründlich gereinigt wurde, ansonsten haben die Bürsten da wohl keinen Grip.
Drittens, was aber jeder Staubsauger als Problem mitbringt: Die Luft die rein geht, muss ja nun auch wieder raus. In den Moment, wo Robby sich dreht, pustet er wunderschön alle restlichen Haarbüschel die am Boden liegen durch die Gegend, und eventuell liegen dann genau da Dreck, wo er eben gesaugt hat. Das ist blöd aber in meinen Augen nicht zu ändern. Trotzdem bin ich mit den Ergebnissen zuper zufrieden und kann dieses Gerät uneingeschränkt empfehlen!
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