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Kundenrezensionen

252
4,7 von 5 Sternen
Sigh No More
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:9,99 €
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138 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2010
ich glaube es war vorgestern, als ich bei amazon nach sachen von band-of-horses gestöbert habe. was mir bei amazon wirklich sehr gut gefällt sind die musikvorschläge, die zum angezeigten album gleichzeitig erscheinen. beim durchzappen stand da auf einmal mumford & sons - eine bis dato mir unbekannte band mit ziemlich vielen rezensionen. tja, dann habe ich mich entschlossen, mir die band genauer anzuschauen. meistens lese ich mir die produktbeschreibungen durch, um mir ein bild von dem künstler machen zu können. naja, da stand sowas wie: banjo, 60'er jahre, eine gute alternative zum brit-pop und das die jungs mittezwanziger sind. skepsis machte sich breit. und banjo ist überhaupt nicht mein ding. aber da waren noch die vielen rezensionen zu einem album von gerademal letztem jahr. ich habe mir die objektivsten durchgelesen und mich dann spontan entschieden es zu kaufen. wie gesagt - das war vorgestern. mittlerweile läuft das album, bis auf die 5 stunden schlaf die ich mir gönne, auf rotation.
um es kurz zu machen: ich möcht mir nicht anmaßen für eine solch talentierte band eine "schublade" zu finden oder jedes lied einzeln zu analysieren. für mich eine musikalische offenbarung und eine neue perle in meinem schrank. unglaublich!

ach noch was, seit vorgestern liebe ich banjo...
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2010
~
Solche Musik wächst nicht in einem Studio. Ganz im Gegenteil, klingt diese Scheibe viel mehr so, als hätte man die vier Jungs nur mit allergrößter Mühe einfangen können und in ein Studio sperren müssen.
Aber es war nötig, diese herrliche erdige, immer Mal besinnliche, aber viel öfter stolz und temperamentvoll ausbrechende Musik irgendwie festzuhalten.
Markus Dravs der vorher beispielsweise mit Arcade Fire und Björk zusammengearbeitet hatte, war vom sprühenden Temperament und Talent der vier überzeugt und hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Er organisierte ihren Tagesablauf und steckte sie vier Wochen lang mit neuen ordentlichen Instrumenten in das legendäre Eastcote Studio, wo auch schon Brian Eno, die Arctic Monkeys oder die Tindersticks aufgenommen hatten. Jedoch sollten sie nicht geformt werden, sondern ihre eigene Identität nur noch stärker entwickeln. Sie sagten später selbst darüber, dass er sie so zu noch bewegenderen Momenten brachte.
Und so hört sich die Musik auch an. Jederzeit ist pure Begeisterung zu spüren. In den ruhigen Momenten, die häufiger in der ersten Hälfte der Songs zu finden sind und ebenso in den Momenten, in denen die Leidenschaft nur so aus ihnen herausbricht. Marcus Mumfords rauhe aber ursympathische Stimme, kommt aus vollem Hals, authentisch ohne Schnörkel und mitreißend. Dass er dazu noch souverän Gitarre Schlagzeug und Percussion bedient, konnte er schon eindrucksvoll als Begleiter von Laura Marling beweisen. Schon dort war offensichtlich, dass diese sehenswerte One Man Show, der jedoch irgendwie noch ein Rohdiamant war, aus dem Hintergrund hervortreten muss. Mit seinen Freunden Country Winston (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard) und Ted Dwane (Bass) ist ihm dies mit zwölf schönen, oft sehr melodischen, teilweise fast hymnischen Stücken sehr gut gelungen.

Mumford & Sons sind also keine Familie auf dem Papier, aber Verbrüderte im Herzen und so ist dieser altmodische Name Programm. Ihre Musik klingt gleichzeitig altmodisch nach Country, Bluegrass und Folk sowie frisch und unverbraucht nach ... ja wonach. Jetzt wird es schwierig, das genauer zu beschreiben ... ja sie schaffen es, dass diese scheinbar wertkonservative Melange luftig, leicht und irgendwie modern klingt.
Auch der Geist wird so klassisch romantisch wie zeitlos bedient. Das Auftaktlied um ein Zitat aus Shakespeares "Viel Lärm um nichts" legt die inhaltliche Marschrichtung der vier feurigen Romantiker bereits anschaulich dar:
"Love it will not betray, dismay or enslave you / It will set you free / Be more like the man, you were made to be."

Die Aufnahme ist sehr direkt und klanglich neutral, könnte aber die einzelnen Instrumente transparenter zur Geltung bringen. Wenn alle zusammen ihr bestes geben, dann klingt das manchmal schon etwas massiv.
Schöne Scheibe, die aus dem Massenmarkt sehr deutlich und erfreulich heraussticht und vier absolute Enthusiasten bei ihrer Lieblingsbeschäftigung präsentiert. Songwriterisch mag noch Entwicklungspotential vorhanden sein, musikalisch ist "Sigh No More" bereits über alle Zweifel erhaben.
Als Vinylschallplatte ist das ganze nochmal so schön, eine saubere Pressung auf schwerer Scheibe und die Texte sind auf die Innenhülle gedruckt. Ich meine sie klingt besser als die CD, aber die habe ich nur im Laden mit immerhin guten Kopfhörern gehört, so dass der Vergleich täuschen mag.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2009
Sigh no more? Also es dauerte nur ein paar Minuten um dieser Musik zu lauschen, dann war klar dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Diese britische Band um Marcus Mumford ist eine der besten ,amerikanischen' Folkplatten der letzten Jahre. Schon im ersten Stück, dem Titelsong, wird mehrstimmig in bester Crosby, Stills und Nash Manier ein Fest von hymnischen Melodien eingeläutet. Besonders prägend in den Songs der Band ist das Banjo. Da wird geschrammelt bis zum Abwinken. Lieder wie das wunderbare ,the cave' beginnen immer sehr langsam und enden in immer wiederholten Refrains die man voll Begeisterung mitsingt. Auch Lieder wie ,winter winds' oder ,white blank page' sind geniale Folksongs die einem sofort im Ohr hängen bleiben. Trotzdem hört man sich nicht satt. Die Lieder sind neben der Stimme vom Marcus Mumford und dem fast immer in der Liedmitte, von Winston Marshall, gespielten Banjo durch Akustikgitarren und einen perfekt gezupften Kontrabass gekennzeichnet. Bei den fantastischen Balladen ,timshel' und ,after the storm' darf der Bassist dann mal in die Pause gehen. Es gibt durchweg nur musikalische Höhepunkte auf dieser CD, die Krönung dieser Höhepunkte ist dann allerdings ,little lion man'. Wenn der Refrain immer und immer wieder gesungen wird kann man einfach nicht mehr still sitzen. Dies könnte einer der Songs werden, der jede eingeschlafene Party wieder zum Leben erwecken könnte. Unmöglich diesen Song nicht zu lieben.
Bleibt festzuhalten, dass ,Sigh no more' das beste Folk-Album 2009 ist!

Sigh no more? Doch sicher, seufz, ach kann das Leben schön sein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2010
Den Tag, an dem ich um 2 Uhr nachts nochmal den Fernseher eingeschaltet und zufällig auf MTV "Mumford & Sons - The Cave" gehört habe, sollte ich eigentlich als persönlichen Feiertag einführen - denn sonst hätte ich dieses Album wohl nie gekauft bzw. hätte die Band nicht mal gekannt.
Doch glücklicherweise kam es so und ich wurde sofort von der Musik vereinnahmt! :-)

CD-Review:
Ich bin zwar noch kein großer Folk-Insider, doch die Musik hat es mir schon lange angetan. Eine CD, wie es "Sigh No More" eine ist, ist mir noch nie in die Finger geraten.
Bereits der erste Titel "Sigh No More" nimmt nach anfänglichem melodischem Teil, hinten raus nochmal richtig Fahrt auf. "The Cave" ist DER SONG zum mitträllern - jedesmal singe/gröhle ich lautstark im Auto mit, denn hier bleibt einem gar nichts anderes übrig. Im nächsten Song "Winter winds" kommt verstärkt das Banjo zum Zug - passt spitze zu der Trompete (hoffe es ist eine :-). "Roll Away Your Stone" gibt richtig Gas und das Zusammenspiel zwischen Gitarre und Piano ist eine perfekte Mischung. So nun mein Geheimtipp: "White Blank Page" - besonders der Text hat sehr viel Sentimales in sich. Ein toller Song !!! "I Gave You All" schließt sich nahtlos an und erzeugt mit dem sanften Gitarren-Sound eine sehr schöne Stimmung, hat aber auch etwas trauriges an sich. Tja, der "kleine Löwen-Man" bzw. "Little Lion Man" bringt wieder Schwung auf die Disc, Vorsicht - Ohrwurm-Gefahr !! :-) "Timshel" - wunderbar melodisch und mit geringem Tempo, aber trotzdem sehr kraft- und ausdrucksstark - Anspieltipp ! "Thistle & Weeds" hebt sich etwas ab von den anderen Songs, was für mich Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig war, aber mit der Zeit gefällt mir das Lieder immer besser. Ähnlich wie "Sign No More" beginnt der zehnte Titel "Awake My Soul" ruhig, ehe er ab der Mitte Temp aufnimmt. "Dust Bowl Dance" bringt den Drummer in den Vordergrund, toller Schlagzeuger kann ich da nur sagen. Den Abschluss der CD bildet "After the storm". Ein wirklich absolut würdiger Song für den letzten Titel der Scheibe. Sentimental von der ersten bis zur letzten Sekunde, aber er geht unter die Haut und hat textlich auch sehr schöne Passagen (Auszug: "And there will come a time, you'll see, with no more tears. And love will not break your heart, but dismiss your fears. Get over your hill and see what you find there, With grace in your heart and flowers in your hair.")

FAZIT:
KAUFEN - KAUFEN - KAUFEN !!!
Ich hör die CD jetzt seit 4 Wochen jedesmal, wenn ich in die Arbeite bzw. nach Hause fahre (30 Minuten) und ich kann mich nicht satt hören. Ich hoffe, wir werden noch viel von Mumford & Sons hören, denn diese Band ist ein absolut aufgehender Stern in der Folk-Szene.
Ich kann nur jedem Folk-Liebhaber raten - kauft diese CD und unterstützt diese Art von handgemachter Musik !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2009
Als ich vor einigen Wochen zufällig abends im Radio "Little Lion Man" hörte, war für mich klar: Davon muss ich mehr haben. Nachdem ich mir dann die Songs auf myspace angehört hatte, bestellte ich "Sigh No More". Seitdem bin ich vollauf begeistert von diesem Album und kann von den 4 Jungs nicht genug bekommen.
Vor allem "Little Lion Man" läuft bei mir rauf und runter, und auch "Roll Away Your Stone" und "The Cave" haben einfach genau die Power, die ein flotter Folk-Song haben muss. Aber auch die ruhigeren Stücke (allen voran "Timshel") entwickeln durch den Gesang eine unglaubliche Größe. Selten klang mehrstimmiger Gesang so gut wie bei Mumford & Sons. Die Stimmen dieser Vier passen perfekt zueinander, es klingt niemals überladen und zu keinem Moment schräg oder unpassend.
Zur Besetzung gibt's auch nicht viel zu sagen, die Instrumentierung ist zu beinahe jedem Zeitpunkt perfekt ausgewogen. Das Banjo hat in den meisten Songs genau die richtige Präsenz, damit die Musik nicht zu poppig wird. Der Bass klingt wunderbar klar und gibt - zusammen mit den Drums - mächtig Zunder untendrunter. Dazu die großartige Stimme von Marcus Mumford, die bei dieser Musik einfach passt wie die Faust aufs Auge...fertig ist eine Scheibe, die sich wunderbar von dem abhebt, was sonst in den letzten Jahren erschienen ist. "Sigh No More" ist einfach so herrlich anders und erfrischend und damit für mich das beste Album des Jahres 2009.

Ich hoffe einfach, dass die vier Londoner in den nächsten Jahren mindestens genauso viel Spaß haben wie offensichtlich in den ersten beiden Jahren ihrer Bandgeschichte. Wenn sie sich dann auch noch vom großen Medienrummel und den 08/15-Produzenten fernhalten, dann kann aus Mumford & Sons eine ganz große Band werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2011
Aufmerksam wurde ich auf Mumford & Sons durch das wunderschöne "After the Storm", welches gegen Ende der 1. Folge der 2. Staffel von "Stargate Universe" erklang, die vor kurzem zum ersten Mal im deutschen Free TV ausgestrahlt wurde. Für mich war sofort klar, dass ich wissen muss, wer das singt. Beim Probehören des Albums dann - ach ja "The Cave" kennt man ja bereits aus einem Musikvideo. Die anderen klangen auch vielversprechend - also her mit dem Album und ich habe es definitiv nicht bereut!

Los geht es mit einer wunderschönen Harmonie an Männerstimmen in "Sigh No More", danach kommt gleich besagtes "The Cave" und ein gutes Stück nach dem anderen. Wobei die ersten Songs noch die deutlich fröhlicheren sind. Das Album legt vor allem im letzten Drittel deutlich an Intensität und Dramatik zu (z.B. "Thistle & Weeds"), was in einem Wahnsinns-Crescendo beim vorletzten Stück "Dust Bowl Dance" gipfelt. Und am Schluss schließlich das ruhigere "After the Storm" - nach dem Sturm, irgendwie passend im wahrsten Sinne des Wortes.

P. S. Jetzt noch ein Tipp an alle, die wie ich auf etwas raue und trotzdem gefühlvolle Männerstimmen stehen, welche eindringlich, gerne leicht dramatisch, manchmal etwas "leidend" singen: Von Mumford & Sons gibt es ja leider erst ein reguläres Album (ich hoffe, es folgen noch viele weitere gute) - schaut euch auch mal um beim bestehenden Repertoire von Damien Rice, Ryan Adams (aber bitte ja nicht das letzte III/IV, das nur aus Outtakes besteht, sondern die Vorgängeralben), Two Gallants sowie Bright Eyes (Conor Oberst), wobei letzterer zwar keine so raue Stimme hat, dafür aber an Dramatik sicher auch mithalten kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2010
Nach vierzig Jahren wieder etwas von Crosby, Stills, Nash & Young zu hören hat mich schwer überrascht - Sie dieser Satz auch? War auch nicht CSNY, sondern Mumford & Sons, wie ich feststellte, als ich auf diese Scheibe stieß.
Der Einsatz von überwiegend natürlichen Instrumenten (Zupfbass, Banjo, Bläsersätze, klassische Gitarre, Schlagzeug finden ihren Einsatz) und die Aufnahme in einem offensichtlich guten Studio, verbunden mit einem ausgereiften Chorgesang und Kompositionen, die dem Folk britischer und amerikanischer Prägung huldigen, machen "Sigh no more" zu einem spannenden Werk dieser Band.
Vor allem in der ersten Hälfte wirkt die Band spritzig, sehr dynamisch und klanggewaltig (Anspieltipps besonders die ersten beiden Titel "Sigh no more" und "Cave", aber auch "Roll away your stone"), während die zweite Hälfte so langsam ins Gehabte abgeleitet und nett, aber nicht mehr aufregend ist.
Insgesamt bleibt nach dem Hören ein leicht melancholischer Nachgeschmack, aber auch die Freude, mal wieder eine Band gefunden zu haben, die nicht nur Knöpfchen drücken, sondern richtig gute Handmade Musik auf die Beine stellen kann. Mich fasziniert einfach die geglückte Verbindung aus Folk-Elementen von der Insel und US-amerikanischen Klängen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Alle Welt lobte "Sigh No More" im Herbst vergangenen Jahres. Na gut, nicht alle Welt, pitchforkmedia.com gab zum Beispiel 2.1 von 10 Punkten. Aber die mögen ja auch nur abgefahrene Musik, so was handgemachtes ist denen ja zuwider. Aber die, die handgemachte Musik mögen, die fanden "Sigh No More" richtig gut. Also hätte das ja auch was für mich sein müssen. Aber beim Reinhören habe ich da gar keinen Zugang bekommen. Nichts. Nada. Niente.
Und dann? Platte des Jahres bei irgendeiner Internet-Musik-Seite (plattentests.de? helga-rockt.de? ich weiß nicht mehr). Blindkauf. Und stürmisch verliebt in die Platte. Ich bezweifle zwar ganz stark, dass die Band um Marcus Mumford die Lieder exakt so geschrieben hat oder ob diese Arrangements nicht doch eher auf das Konto von Produzent Markus Dravs gehen. Denn all die eingestreuten Celli, Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Geigen und Bratschen und was da sonst noch so zu hören ist, das kann man unmöglich auf einem Debütalbum erwarten und dann auch noch glauben, das stamme tatsächlich nur aus den Köpfen eines Quartetts.
Aber wie dem auch sei: Die Arrangements, von wem auch immer erdacht, sind einfach großartig und machen aus guten sehr gute Songs. Die Dynamik ist einmalig und so auf "modernen" Produktionen, wo alles einfach nur laut sein muss, kaum noch zu finden. Aber die können auch leise. Man nehme nur "The Cave": Ruhiger Song, nur im Refrain wird's deftig. Der Song steigert sich immer weiter. Und wenn da kurz vor Schluss aus dem ganzen Orchester plötzlich diese eine Trompeten-Melodie heraussticht, dann ist das so majestätisch, wie eine Trompete nur klingen kann. Und wenn in "Roll Away Your Stone" und besonders in "Little Lion Man" ein Banjo bis zur Ekstase gespielt wird, dann ist das ganz groß.
Gut, "Thistle & Weeds" ist dann vielleicht etwas beliebig und bei "Dust Bowl Dance" wollte die Band unbedingt rocken, was dann musikalisch eher geht so ist und das der Gesangspart von Michael Mumford sich auf mindestens drei Liedern beinahe gleich anhört: geschenkt. Mumford & Sons machen auf diesem perfekt produzierten Stück Folk-Pop so gut wie alles richtig, reißen richtig mit - und haben mindestens drei Songs für die Ewigkeit geschrieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2011
"Sigh No More" by Mumford & Sons contains musical tracks that blend elements of indie rock and folk. I was intrigued to obtain this collection because of the musical tracks and videos of "The Cave" and "Little Lion Man." I have frequently heard both of them on the radio and at first was very neutral about "Little Lion Man". However, "Little Lion Man" eventually grew on me the more that I heard it. This collection contains songs that are soul stirring, and these are among some of the ones that resonated with me:
"I Gave You ALL": A great song about how the singer poured out his heart with intensity.
"Awake My Soul": This seems to be about being exposed to situations that ignite the spirit, and increase the fire in a soul.
"Winterwinds": "Winterwinds" appears to be a message about what happens when following the heart.
"Sigh No More" by Mumford & Sons is great to get for the many who like to listen to folk rock and/or indie rock music.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2009
Wer das Haldern Pop Festival kennt und wertschätzt, weiß das besondere Booking zu schätzen. Unteranderem durfte ich dieses Jahr die noch unbekannte Band aus England "Mumford & Sons" erleben. Ihre Livequalitäten sollten in dieser Rezension nicht wirklich großen Einfluss nehmen, doch wussten die vier Männer aus London zu gefallen. Nun, da das Album in den Startlöchern steht, werde ich zu jeder Sekunde hippeliger. Bei 3voor12.vpro.nl kann man seit einiger Zeit das komplette Album sich "probe" anhören. Durch verschiedene EP's sind die Songs: "The Cave, Little Lion Man, White Blank Page & Awake my Soul" bekannt gewesen.
Jeder dieser Titel ist für sich gesehen ein absoluter Ohrenschmaus. Little Lion Man überzeugt durch seine Eigendynamik. Die erste Albumhälfte wird geprägt durch das sensationelle The Cave. Die zweite Albumhälfte verliert ein wenig an Energie, wobei mit Dust Bowl Dance wieder alles aufgefangen wurde.
Mumford & Sons lassen sich nur schwer beschreiben, eventuell eine Folk oder gar Bluegrass Band aus London? Die Bezeichnung kann in diesem Falle egal sein. Ein tolles Erstlingswerk ist es dennoch und Parallelen zur aufsteigenden Band Fleet Foxes machen die Runde.
Ich würde mich nicht wundern wenn sie nicht von Mumford & Sons gar überrundet werden.
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