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Kundenrezensionen

415
4,6 von 5 Sternen
Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv (52mm Filtergewinde)
Preis:178,80 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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378 von 400 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2010
Ich habe das Objektiv seit ca. 3 Monaten und verwende es vor allem, wenn es dunkler ist und ich trotzdem aus der Hand schießen möchte. Daher habe ich die Blende meist offen bis ganz offen. Es ist meine erste und zur Zeit einzige lichtstarke Linse, deshalb nehme ich sie im Dunklen für "alles" - also alles, was ich damit irgendwie hinbekomme: Portraits, aussen, innen, Dinge... Ich betreibe die Linse an einer Nikon D300s, an der ich üblicherweise RAW schieße, also (leider) keine Kamera-interne Korrekturen bekomme.

Technisch positiv:
- scharf, auch ganz offen. Keine für mich sichtbare Verschlechterung an den Rändern (aber ich habe bislang auch keine dahingehend kritischen Motive fotografiert... werde ich das jemals tun?). Ich bin in Sachen Schärfe tendenziell überempfindlich.
- Vignettierung diskret genug, um mich so gut wie nie zu stören. Ich schaue ab und zu gezielt hin, und selbst _bemerken_ tu ich sie eher selten.
- Verzeichnung schwach genug, um mich bis jetzt gar nicht zu stören.
- sehr günstiger Preis
- praktisch schwerelos
- Verbindung zur Kamera ist aus Metall, und eine Gummidichtung ist auch am Flansch.
- Nichts dreht oder bewegt sich (aussen) beim fokussieren. Die Linse dürfte daher niemals Staub einatmen.

Technisch negativ:
- Das Bokeh ist schlecht, zumindest wenn ganz offen (Glanzlichter stören mit akzentuierten Rändern). Stört mich häufig, hat mir schon das ein oder andere Mal ein Bild verhauen oder wesentlich schwächer gemacht.
- (laterale) CAs bei großen Blendenöffnungen können so stark sein, dass sie ab und zu schon stören (ich korrigiere sie dann und das kostet etwas Zeit und ist generell bäh).
- Der Fokusring fühlt sich nicht gerade toll an, hat was von wenig passgenauem Billig-Plastik.
- Deutliche Geisterbilder möglich, wenn Lichtquelle im Bild.
- ist mir persönlich noch nicht passiert und finde gerade die Quelle nicht: Lichtquellen wie Straßenlaternen können einen Grünschleier (ich glaub es war grün) über das ganze Bild werfen. Ist jemandem passiert, der Nachtaufnahmen in der Stadt macht.
- Keine Entfernungsskala mit Schärfentiefe-Markierungen (hätte die Schärfentiefe-Markierungen ab und zu gerne als Orientierung gehabt...).

Meine Erfahrung:
Mir macht die Linse viel Freude. Bei Tageslicht und draussen (ich bin viel in der Landschaft und Natur unterwegs) verwende ich sie zwar nur, wenn ich sehr wenig Tiefenschärfe will, da sonst mein Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (bildstab.) inkl. HB-39 Objektiv bei der Brennweite eine subjektiv ebenbürtige Bildqualität liefert. Wenn das Licht aber schwächer wird, ist so gut wie immer das 35mm drauf. Das Bild im Sucher ist schön hell (im Vergleich zu dem oben genannten langsamen Zoom), Autofokus an meiner Kamera niemals ein Problem und sehr schnell. Die Linse ist federleicht und kompakt, praktisch schwerelos. Dank der großen Blendenöffnung kann ich innen bei künstlichem Licht ohne Blitz fotografieren; ich hasse Blitz. (Noch mehr, als ich es hasse, mich dann mit dem widerlichen Licht von Energiesparlampen herum zu schlagen... noch...). Wenn ich geringe Schärfentiefe will (ohne ein Tele zu benutzen), verwende ich diese Linse auch. Die Naheinstellgrenze ist nah genug für alles außer Makros, die man mit so einer Brennweite aber eh nicht machen will, weil man dann viel zu nah ran muss. Fotografieren mit dem Objektiv macht mir meistens Freude: das, wozu ich mir die Linse gekauft habe, macht sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten und gemessen am Preis sehr gut. Für Portraits ist sie natürlich etwas zu kurz, aber bei vielen anderen Spielereien ist sie nicht im Weg und verrichtet ihren Dienst meist einfach so, wie ich mir das vorstelle. Sie ist aber auch nicht perfekt, ab und zu nerven CAs und vor allem das Bokeh sowie mögliche Geisterbilder.

Gemessen an dem Preis verkrafte ich, dass die Linse noch viel besser sein könnte. Sie macht sich in den allermeisten für mich relevanten Situationen sehr gut, und mir wenig Probleme. Ich habe viel Spaß damit und kann mit ihr Bilder machen, die ich ohne sie nicht machen könnte. Ich würde sie deshalb wieder kaufen.

Zum Schluss, da ich hier so viel davon lese: bei all meiner Freude über dieses Objektiv stimme ich jetzt nicht mit in den "Nie wieder Zoom!"-Chor ein. Nicht in puncto "Zoom-Objektive machen dumm": klar verleiten Zoom-Objektive zu gedankenloser Komposition, aber nur wenn man faul ist und nie über seine Bilder nachdenkt. Ich kaufe auch nicht das "Festbrennweiten liefern eine ach so viel bessere Bildqualität" Argument. Nicht im Jahre 2010, nicht wenn man sich ein halbwegs gutes Zoom-Objektiv kauft, nicht wenn man beim knipsen halbwegs weiß was man tut. Die Abbildungs-Qualität von meinem Standard-Zoom macht mich happy, und ich behaupte, dass ich schon viel zu überempfindlich bin, was das Gestarre auf Pixel bei 100% Vergrößerung und dergleichen mehr angeht. Der Grund, warum ich diese Festbrennweite sehr schätze, und ich auch mit dem Kauf einer etwas längeren Festbrennweite liebäugele, ist die Lichtstärke für low-light und wenig Schärfentiefe. Also schöne Dinge, die ich damit tun kann, die ich sonst nicht tun kann. Daher meine generelle Empfehlung: kaufen Sie diese Linse nur, wenn Sie Bilder machen möchten, die Sie ohne diese Linse nicht machen können (Stichwort z.B. low-light).
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45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2014
Abgesehen vom Kitobjektiv war dies mein erstes Objektiv.
Seitdem habe ich es fast ohne Unterbrechung an meiner Nikon D5100 und möchte es nicht mehr missen!
Auch will ich hier nicht lauter Daten aufschreiben, mit denen die wenigsten etwas anfangen können...

Es ist für mich eine super Portraitlinse, die ich aber oft für Makroaufnahmen nutze.
Angehängt habe ich 3 verschiedene Bilder, schaut sie euch einfach an.
Auf meiner Seite alexandra-photography.de sind alle Bilder mit diesem Objektiv aufgenommen worden.

Klar, könnte es einen Ticken schärfer sein, aber das könnte jedes Objektiv.
Es ist klein und leicht, beschwert somit die Kamera kaum und die Arme tun nicht weh ;)

Ich würde die Linse jederzeit wieder kaufen! Gerade für jemanden der ein gutes Objektiv für wenig Geld sucht, wie es bei mir der Fall war. Bereut habe ich es bis heute nicht, besitze es nun schon ein Jahr lang.
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85 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2013
Einleitung

Ich habe dieses Objektiv bei Erwerb meiner Nikon D5100 zusätzlich zum Kit-Objektiv im hiesigen Mediamarkt erworben. Als Umsteiger, aus dem Minoltabereich habe ich Festbrennweiten aufgrund ihrer Schärfe und Lichtstärke immer sehr geschätzt und das sollte auch hier nicht anders werde. Mittlerweile nutze ich das Objektiv an der D7100. Bitte beachtet, die folgende Rezension erschließt aus meiner eigenen Meinung, meiner Art zu Fotografieren und meinen Bedürfnissen.

35mm entsprechen durch den Cropfaktor der APC-Sensoren in etwa der 50mm Kleinbildbrennweite und bieten eine natürliche Perspektive. 50mm Kleinbild ist die Brennweite, in dem das menschliche Auge üblicherweise wahrnimmt. Dies verleiht den resultierenden Fotos eine sehr intuitive Ästethik, denn sie lassen den Betrachter die Welt sehen, wie er sie gewöhnt ist. Fotografen wie Henri Cartier-Bresson haben ihr ganzes Leben lang nichts anderes verwendet als ihre 50mm Festbrennweite. Dieses

Objektiv kann ich uneingeschränkt als Immerdrauf empfehlen, mehr braucht man eigentlich erst mal nicht.

Das Objektiv ist klein und handlich, nicht besonders schwer und ausgesprochen gut verarbeitet. Besonders mit der D5100 liegt das die Kombination ausgewogen in der Hand.

Da ich davon ausgehe, dass Du, wenn Du bis hier hin gelesen hast, gerade über die Anschaffung eines weiteren Objektives nach deinem Kitobjektiv (wahrscheinlich zu klapprig und zu lichtschwach), nachdenkst und dich noch an das Nikon-Universum herantasten möchtest. Deswegen möchte ich unbedingt erwähnt haben, dass es sich hier um ein DX-Objektiv handelt, welches nicht uneingeschränkt an Vollformatkameras verwendet werden kann.
Ein tolles und sehr umfangreiches Review findet ihr bei Ken Rockwell: http://www.kenrockwell.com/nikon/35mm-f18.htm

Anwendung

Ich habe das 35mm mit der D5100 als festes Team benutzt. Das Kitobjektiv (18-105mm) lag die meiste Zeit unbenutzt in der Tasche. Das 35mm schlägt sich tagsüber hervorragend und besonders wenn es dunkelt oder bei Kunstlicht lässt sich wirklich einiges aus den Motiven rausholen ohne einen Blitz (meine Empfehlung: Nikon SB400) benutzen zu müssen.

Das Objektiv ist noch, aber nur bedingt für Portraits tauglich. Man muss schon recht nah an die Person ran um den gewünschten Ausschnitt zu bekommen und Tiefenschärfe mit Bokeh zu erzeugen.

Technisches

Das meiste könnt und solltet ihr bei Ken Rockwell nachlesen (link oben).
Die Verarbeitung ist super, besonders in diesem Preissegment über jede Kritik erhaben.
Die Schärfe ist toll, jedoch verglichen mit anderen Festbrennweiten von Nikon (z.B. 50mm 1.8 G oder 85mm 1.8 G) verhältnismäßig lausig. Dies gilt auch für die Farben und das Bokeh.

Der Autofokus arbeitet zügig und findet schnell den Schärfepunkt. Leider empfinde ich den AF-Motor als ein wenig laut.
Wenn man eine Festbrennweite verwendet, dann oft wegen der lichtstarken Optik. Meiner Meinung bildet das 35mm schon bei Blende 1.8f ordentlich ab. Bei Blenden über 2.4f wird es richtig super.
Vergleich 50mm

Das 50mm 1.8G ist exakt genauso teuer und wurde von mir kürzlich ebenfalls im Mediamarkt erworben. Die Schärfe, die Farben und auch das Bokeh ist erstklassig und dem 35mm in jeder Hinsicht überlegen. Vielleicht liegt es daran, dass das 50er ein FX-taugliches Objektiv ist, das 35mm ein DX gerechnetes. Damit liegt beim 50er der kleinere APS-C-Sensor im “Sweetspot”.

Der Autofokus arbeitet ein wenig schneller, “sucht” aber häufiger nach dem Schärfepunkt. Ich rechne das mal der höheren Brennweite zu.
50mm sind in Sachen Brennweite schon Geschmacksache und nicht mehr ganz so universell wie die 35mm, die eigentlich immer irgendwie passen. 50mm schränken die Motivwahl ein wenig ein. Geschmacksache.

Im Gegensatz zum 35er würde ich das 50er für Portraits geeignet empfehlen. Das Bokeh ist toll und lässt sich leicht erzeugen, die Schärfe sitzt und auch bei Offenblende erzeugt das 50er bessere Ergebnisse.
Insgesamt ist es sicher Geschmacksache, ob man mehrere Festbrennweiten oder lieber ein lichtstarkes Universalzoom verwendet. Ich bevorzuge Festbrennweiten und benutze das 50er als auch 35er gleichermaßen.

Fazit

Ich kann diese 35mm Festbrennweite jedem empfehlen, der vielleicht noch nicht genau weiß, was er will und sich an die Thematik herantasten möchte. Eine tolle, universelle und günstige Optik. Besonders an den “kleinen” DSLRs von Nikon macht das Objektiv eine ausgewogene Figur. Mit diesem Objektiv macht ihr wirklich nichts verkehrt!
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182 von 199 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2009
Über dieses Objekt ist ja schon viel diskutiert und geschrieben worden. Es ist richtig, technisch 100%ig perfekt ist das Objektiv nicht:

* Ja, man kann CAs entdecken. An der D90 mit der automatischen CA-Korrektur ist das aber vollkommen vernachlässigbar, und auch an der D60 stören sie nicht wirklich.
* Ja, es hat eine gewisse tonnenförmige Verzerrung. Bei geraden Linien im Bild fällt sie schon auf, aber falls sie aufgrund des Motivs tatsächlich mal stören sollte, kann man sie sehr gut mit einer Bildbearbeitung wie PTLens vollständig entfernen.
* Mancherorts wurde ein unruhiges, unschönes Bokeh beschrieben. Mir ist das auch mal aufgefallen, unter den bisher 1000 Aufnahmen waren aber 1-2, die dieses Phänomen zeigten. Das nächste Bild in fast der selben Aufnahmesituation zeigte es aber wiederum nicht ' merkwürdig. Diesen Ausschuss im Promillebereich kann ich aber noch verkraften.

Daneben muß man aber den ungeheuren Spaß erwähnen, den dieses Objektiv macht:

* Sehr scharfe Bilder, gute Farben und Kontraste
* Sehr lichtstark. Ich konnte selbst in Situationen, in denen mein 16-85er Objektiv mit VR schon längst schlapp gemacht hätte, noch problemlos Freihand-Aufnahmen machen.
* Dank der 1.8er Blende kann man wunderbar mit der Schärfentiefe spielen, wie man es mit einem normalen Zoom unterhalb der Profiliga nie könnte.
* Die Brennweite ist ideal und dieses Objektiv ist mein neues Immerdrauf, von Landschaft über Architektur bis Portrait. Abgesehen von meinem Ultraweitwinkel und meinem Macro-Objektiv für den Nahbereich habe ich es seit dem Kauf nie mehr abgenommen.

Insgesamt also eine klare Kaufempfehlung, es macht einfach schöne Bilder, ist nicht zu teuer, und ich finde, es bringt einem das Sehen und gutes Fotografieren bei ' mehr als jedes Zoom-Objektiv.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2014
Für alle, die im DX neben dem Kit-Objektiv (die meisten haben wohl das 18-105mm) ein lichtstarkes Portrait-Objektiv sich zulegen wollen...

Ich bin kein Blitzfan, obwohl ich einen Aufsteckblitz mir zugelegt habt und den auch einsetze. Wenn irgendwie möglich, bevorzuge ich es Personen/Gruppen auf Events/Feiern ohne großen Trimtram, Ablenkung und Aufmerksamkeit zu fotografieren. Da aber ausreichend Licht notwendig ist um nicht ins unendliche ISO-Rauchen zu dunkler Bilder zu gelangen, ist alternativ zum Blitz ein sehr lichtstarkes Objektiv erforderlich (bzw. eine sehr gute rauscharme Kamera, wo man dann aber eher im Vollformatbereich sich umsehen sollte).
Ich hab mich für meine D90 für das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G entschieden unter Berücksichtigung folgender Punkte:

(+/-) Abbildungsleistung OK
(-) Autofokus ...ist nicht der schnellste
(-) sieht sehr nach Plastik aus
(+) schöne Bokeh-Effekte möglich (geringe Tiefenschärfe)
(+) Lichtstärke ist einfach nur klasse
(+) Preis - supergünstig
(+) sehr kompakt und leicht, ideales Zweitobjektiv zum Mitnehmen (lässt sich einfach verstauen/mitnehmen)

Wenn man die maximal große Blende (1,8) wählt, sollte man sich aber im Klaren sein, dass man beim Fokussieren besser in die Autofokussteuerung eingreifen sollte, da eben die geringe Tiefenschärfe dazu führen kann, dass der Autofokus ggf. vielleicht im Gesicht Haare, aber nicht die Augen scharf stellt. Das Objektiv ist hinsichtlich der Brennweite (35mm) eher nicht für Architekturfotografie oder Gruppen über 4 Leute geeignet (nur so zur Vorstellung, was man mit 35mm noch so drauf kriegt).

Kann das Objektiv aufgrund des unschlagbaren Preises weiterempfehlen. Klasse Objektiv für Portraitfotografie.

Wem Abbildungsleistungen wichtiger sind, vielleicht auch ein gewisser variabler Brennweiten-Spielraum (z. B. auch Eignung für größere Gruppen und Architekturfotografie) und zudem ein größeres Budget zur Vergügung hat, dem empfehle ich eher das Sigma 18-35 1:8 DC HSM (ca. 700EUR) - deutlich teurer, aber auch hier, für das was man bekommt, Top-Preis-Leistungsverhältnis!

Ergänzung:
Wen's interessiert, hier ein Tipp für das Fokussieren, gerade bei großen Blenden...
Menü-> Individualfunktionen -> Autofokus -> Messfeldsteuerung -> Einzelmessfeld
hier habe ich meins eigentlich standardmäßig in der Mitte positioniert. Über die Pfeiltasten kann man das Einzelmessfeld verstellen. Wenn man nun ein Portrait machen möchte... ->fokussiere ich mit dem Messfeld die Augen meins Gegenübers -> drücke+halte dann die Taste "AE-L/AF-L" (=hält den Fokuspunkt), passe dann den Bildbereich an (in der Zwischenzeit kann man Auslösetaste wieder loslassen, da der Fokuspunkt über AE-L/AF-L bereits festgestellt ist) -> und drücke dann erst richtig die Auslösertaste durch.
Hört sich beim ersten Mal vielleicht kompliziert an, ich löse mittlerweile aber schon gar nicht mehr anders aus, ist totaler Automatismus bei mir geworden. Die Technik hat den Vorteil,
(+) das man scharfe Gesichter hat,
(-) aber auch leider den Nachteil, dass man bei Kameraübergabe vergessen kann, dass die Autofokusfunktion noch auf Einzelmessfeld steht und Kamera-Laien (bzw. die Nikon nicht kennen) nur unscharfe Fotos produzieren (mir schon des Öfteren passiert), da der Fokuspunkt irgendwo im Hintergrund liegt
-> Es rät sich daher bei Kameraübergabe a) über das o.g. Menü wieder die "Automatische Messfeldgruppierung" zurückzustellen oder b) eher den Automatikmodus direkt zu wählen (besser ein nicht so ideales Foto, als ein nicht brauchbares Foto).
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140 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2009
Positiv fällt der zunächst Lieferumfang auf: Neben den üblichen Abdeckungen werden die passende Streulichtblende (wichtig) und ein Transportbeutel (ganz nett) mitgeliefert. Die Vearbeitung der Linse ist sehr gut.
Die Brennweite entspricht mit dem üblichen DSLr-Crop-Faktor in etwa der eines 50mm Objektivs am 35mm KB-Film. Somit handelt es um eine klassiche "Normalbrennweite", mit der sich die meisten Situationen abbilden lassen.

Zu Bildqualität:
Die Bilder sind auch bei Offenblende 1.8 im Zentrum sehr scharf, leicht nachlassend in den Randbereichen. Blendet man jedoch auf 2.5 - 2.8 ab, erhält man eine wirklich exzelllente Qualität über den kompletten Bildbereich, die man bei einem "Superzoom" Objektiv vergeblich sucht. Verzerrungen und Vignettierungen sind im praktischen Betrieb nicht zu erkennen.
Durch die phänomenale Auflösung ist es damit möglich, die Auflösung aktueller DSLRs auszureizen. Die Schärfe und Auflösung macht es möglich, aus Bildern gezielte Auschnittsvergrößerungen zu erstellen. Die für diesen Preis enorme Lichtstärke macht das Objetiv zum idealen Begleiter für Available Light Fotografie.
Bei kleinen Blenden lassen sich mit dem Objektiv Objekte sehr schön freistellen. Somit sind auch Portraitaufnahmen ein ideales Einsatzgebiet.
Das Bokeh ist dabei sehr "angenehm" und weichzeichnend.

Der eingebaute Autofokus ist sehr schnell, leise und präzise. Schön ist die Möglichkeit, den Autofokus jederzeit manuell zu übersteuern, um auch in schwierigen Situationen jederzeit die volle Kontrolle über die Bildschärfe zu behalten. Da der Ultraschall-Autofokus im Objektiv verbaut ist, ist im Gegensatz zum Nikkor 50mm / 1.8 auch der Einsatz an den Nikon Einsteiger-DSLRs (D40, D60) problemlos möglich.

Die angesprochenen CAs sind konstruktionsbedingt im Labortest offesichtlich höhere als beim 50mm / 1.8. Im praktischen Einsatz konnte ich dies bisher nicht bestätigen.
Einziger "Nachteil" am Objektiv ist, dass man eigentlich kein anderes Objektiv mehr benutzen möchte und wirklich >90% aller Bilder mit dieser Linse anfertigt. Durch das gute Preis-Leistungsverhältnis ist die Linse ideal für "Festbrennweiten-Einsteiger", man wird damit schnell erkennen, wieso diese Objektive Superzooms überlegen sind. Das Objektiv hat wirklich das Zeug zum "Immer drauf".
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2010
Ich habe lange überlegt ob ich nun das günstige AF 50/1,8D oder das AF-S 35/1,8G für meine Nikon D40 nehmen soll. Das ich das 50/1,8 selber scharfstellen muß war mir bekannt, hat mich aber erst mal nicht abgeschreckt. Dafür ist es schön klein! Also beide bestellt und ausprobiert. Beim Auspacken schon mal die ersten Pluspunkte fürs 35/1,8. Beutel und Gegenlichtblende dabei! Außerdem macht es im Vergleich zum 50/1,8 einen extrem wertigeren Eindruck. Material und Verarbeitung sind für mich (auch im Vergleich zum 18-55 Kit) Spitze! Nun zur Praxis: Man kann mit dem 50er wunderschön scharfe Fotos machen, aber dafür muß man sich Zeit nehmen. Der Focusring ist zwar besser zu bedienen als beim 18-55, doch gut ist was anderes! Da sich nun immer mal zu Hause aufhaltende Kinder als Motiv aufdrängen (nur leider nicht als unbewegliches), hat das 50er leider verloren, denn umhertobenden Nachwuchs von Hand focussieren ist glaub ich fast unmöglich und trotz goßem Wohnzimmer ist 50mm Brennweite an DX doch ein wenig zu viel. 35mm ist in Räumen schon besser (ideal nicht, ideal wär wohl 20mm). Aber der AF-S funktioniert! Und wie! Keine Chance für die Kinder sich durch Flucht der Verewigung des Momentes zu entziehen und das auch noch ohne Blitz! Mit D40 bei ISO 1600 und Blende 1,8 gibt es immer noch Bilder für deren Qualität man sich nicht schämen muß! Also mein Fazit: Wer auf AF-S Objektive angewiesen ist sollte sich diese lichtstarke Festbrennweite unbedingt mal zu Gemüte führen! Mir bereitet diese Linse jede Menge Freude!
Nebenbei noch ein Lob an Amazon! Bestellabwicklung, Lieferzeit und eventuelle Rücknahme sind glaub ich nirgends besser als hier!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2011
Natürlich habe ich viele der Rezensionen gelesen und war entsprechend skeptisch. Ich habe das Objektiv im Fachhandel gekauft und habe nicht mehr bezahlen brauchen als im Internethandel.
Sofort wurde das Objektiv mit einer D90 ausprobiert. Zunächst bei Regenwetter, dann bei Sonnenschein. Vorweg, die Aufnahmen sind durchweg scharf geworden (bei f8 brillant!).

Bei der Betrachtung in Lightroom (ich fotografiere grundsätzlich in RAW und nur in Notfällen mit Blitz) stellte ich an den Randzonen einiger Bilder CAs fest. Kein Problem mehr! Nikon hat am 04.11.2010 ein Update der Verzeichnungskorrekturdaten für D90 und D5000 herausgegeben. Nach Aufspielen des Updates bin ich begeistert über die jetzige Bildqualität.

Meine Erfahrung:
Falls dennoch in den Randbereichen CAs festgestellt werden, kann man z.B. in Lightroom Objektivkorrekturen einstellen. Den Wert bei C. Aberration auf ca. 130 stellen - absolut keine Farbsäume mehr!
Die Linse ist leicht und vielfach einsetzbar (ein wenig Bewegung kann keinem schaden).
Wenn man mit den Blenden richtig umgeht und die nötigen Einstellungen in der Kamera vornimmt, hat man ein vom Preis her gesehen ausgezeichnetes Objektiv.
Ich glaube, ich habe einen neuen Freund gefunden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2015
Nachdem ich nun das Objektiv eine Tage intensiv getestet habe und auch einige mäßige Bewertung darüber gelesen habe, hier nun meine Erfahrung:

- die Schärfe des Objektivs ist einfach berauschend, und ab Blende 2.8 bis in die Randbereiche. Nur bei Offenblende (f1/8) schwächelt es ein wenig (aber für diese Preisklasse absolut im Rahmen).
- der Autofocus ist bei (pi mal Daumen) 95% der Bilder treffsicher - Problematisch wird bei Objekten die auf Kurzer Distanz mit Offenblende aufgenommen werden. Dann neigt es zum "Backfocus" - wenn man das weiß kann man sich darauf einstellen (Dank "M/A-A"-Schalter am Objektiv kann man jederzeit in den Autofocus eingreifen und nachregeln)
- eine leichte Vignettierung ist bei großer Blende feststellbar - diese läßt sich schon mit Kameraeigenen Mitteln nahezu komplett korrigieren (im LR ist sie mit 2 clicks komplett zu beseitigen)
- chromatische Aberration sind dezent vorhanden (aber da bin ich schlimmeres vom Kitobjektiv gewohnt) und auch dagegen helfen die Standardmittel der beliebten Fotobearbeitungssoftware
- Geisterbilder sind bei direktem Gegenlicht keine Seltenheit (Geisterbilder sind Reflektionen vom Bildsensor zurück ins Objektiv auf die letzte Linse - so etwas auszuschließen ist sündhaft teuer und bei einem Objektiv dieser Preisklasse einfach nicht möglich)
- ebenso wie Blendenflecke bei starken Lichtquellen ( Scheinwerfer, Sonne)

Fazit: für weniger als 200 € bekommt man ein Klasse Objektiv, dessen leichte Schwächen, man mit etwas Erfahrung "umgehen" kann.
Wer mehr Perfektion erwartet sollte zum " Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM (Filtergewinde 72mm) für Nikon Objektivbajonett schwarz " greifen und das knapp 4-fache dafür bezahlen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2015
Eigentlich eine gute Sache! Es macht hyper Spaß mit diesem Objektiv zu Fotografieren. Ich Persönlich fokussiere NUR Manuel. Jetzt zum Punkt.. Es ist schwierig bei einer offenen Blende perfekt zu fokussieren, da der Fokus punkt schwer zu treffen ist.
Alles eine Übungssache.. Jetzt habe ich den dreh auch raus nach langem stunden Fotografieren.

Sehr Positiv finde ich das Bokeh.

Ich würde das Objektiv den Fortgeschrittenen empfehlen, da bei den Anfängern die lust am Fotografieren sehr schnell verfliegen wird.

Hier ein Testbild:
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