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am 31. Oktober 2008
Pandemie ist ein taktisches Brettspiel für 2-4 Personen, das sich zu anderen Brettspielen in mehrfacher Hinsicht unterscheidet. Die wesentlichen Unterschiede:
- Die Spieler spielen zusammen, nicht gegeneinander
- Der Schwierigkeitsgrad ist variabel einstellbar (leicht, normal oder schwer)

Zum Spiel:
Vier tödliche Seuchen bedrohen die Menschheit. Die Startaufstellung ist zufällig, dadurch beginnt jede Partie bereits unterschiedlich. Die Spieler bekleiden die Rollen eines Spezialteams, das versucht, die Seuchen auszurotten. Die Spieler gewinnen nur dann, wenn sie rechtzeitig zu jeder Seuche das passende Gegenmittel finden. In allen anderen Fällen verlieren alle Spieler zusammen.

Jeder Spieler bekommt eine von fünf Rollen zugewiesen, die ihm jeweils besondere Fähigkeiten im Spiel ermöglicht:
Dispatcher - Kann Spielfiguren schnell auf dem Spielplan bewegen
Arzt - Kann Seuchen optimal behandeln
Wissenschaftler - Kann schneller Gegenmittel finden
Forscher - Kann seine Erkenntnisse schneller mit den Spielern teilen
Betriebsexperte - Kann schnell Forschungslaboratorien errichten

Die Spieler müssen an verschiedenen Fronten gleichzeitig kämpfen. Während sie versuchen, die Bedingungen zur Findung eines Gegenmittels zu erfüllen (was für sich schon knifflig ist), kommt es weltweit immer wieder zu neuen Infektionsfällen. Infektionsherde müssen schnell eingedämmt werden, ansonsten droht eine explosionsartige Ausbreitung der jeweiligen Seuche, die im schlimmsten Fall sogar den Charakter einer Kettenreaktion annehmen und einen ganzen Kontinent verseuchen kann. Solche sog. "Ausbrüche" werden mitgezählt; der achte Ausbruch beendet das Spiel mit Verlust.

In fast regelmäßigen Abständen kommt es (abhängig vom Schwierigkeitsgrad) zu einer sog. Epidemie. Dabei bricht ein neuer Infektionsherd aus, die Infektionsrate steigt (was schnellere Ausbreitung aller Seuchen bewirkt) und durch einen cleveren Spielmechanismus wirkt dann dafür gesorgt, dass in den bisher infizierten Städte der Welt die Infektionen verstärkt werden.

Dadurch kommt Spannung und Tempo ins Spiel. Es gilt dabei, gemeinsam eine optimale Strategie aufzubauen und nach jeder Runde zu beten, dass nicht bereits die nächste Epidemiekarte vom Stapel aufgedeckt wird.
Nur wenn die Spieler wirklich zusammenarbeiten, haben sie eine Chance. Schlüsselelemente für eine erfolgreiche Strategie sind zweifelsohne die im Spiel befindlichen Rollen mit ihren Sonderfertigkeiten.

Die Spielrunde ist einfach und übersichtlich gestaltet: Der Spieler bekommt vier Aktionen, die er nach eigenem Gusto ausführen kann, dazu zählen Reisen, Errichten von Forschungslabors, Austausch von Karten usw.
Anschließend zieht er zwei neue Karten vom Spielstapel. Befindet sich eine der gefürchteten "Epidemie"-Karten dabei, wird diese erst abgewickelt. Zum Abschluss zieht der aktive Spieler Karten vom Infektionsstapel, auf denen die Städte benannt sind, bei denen sich die Seuchen weiter ausbreiten. Die aktuelle Infektionsrate bestimmt dabei, wieviele dieser Karten gezogen werden müssen (2, 3 oder 4).

Klingt kompliziert?
Nein, die Regeln sind schnell erklärt und gut verständlich. Das Spielmaterial ist optisch ansprechend gestaltet, die Spielanleitung übersichtlich und leicht verständlich, so dass auch Einsteiger sich schnell in das Spiel einfinden können.
Die Spieldauer liegt bei ca. einer Stunde (ohne Erklären der Regeln).

Zusammenfassung:
"Pandemie" ist erfrischend anders. Strategisch fordernd, aber durch die kooperative Spielweise muss niemand Angst haben, "zu doof" für das Spiel zu sein. Jede Partie ist anders, jede Partie ist eine neue Herausforderung und spannend bis zum Schluss, denn die Erfahrung zeigt: Alles ist möglich. Eine sicher eingedämmt geglaubte Seuche breitet sich schlagartig doch wieder aus und ein verloren geglaubtes Spiel bekommt plötzlich wieder Hoffnung, weil das nächste Gegenmittel durch einen glücklichen Kartenzug wieder in greifbare Nähe rückt.
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Hier wurde schon viel zu dem Spiel und den Mechanismen geschrieben, also hier nur kurz was an dem Spiel wirklich besonders ist:

Zum einen handelt es sich um ein Kooperationsspiel. D.h. die Spieler spielen alle zusammen gegen das Spiel. UNd das ist oftmals schwieriger als gegen eine KI am Computer anzutreten, denn da gewinnt man so gut wie immer =)
Allein dieser Faktor, das zusammenspielen ist in allen meinen Gruppen bisher überaus positiv angekommen und als über aus willkommene Abwechslung zu den anderen Spielen wo man mehr oder weniger direkt gegeneinander spielt. Manchmal baut ja auch jeder vor sich irgendwas auf und am Ende gewinnt einfach der mit den meisten Siegpunkten ohne dass man je wirklich gegeneinander gespielt hätte.

Bei Pandemie kann man ganz offen seine Karten zeigen, diskutieren was am besten ist und wie man welche Strategie wohl am sinnvollsten umsetzen kann. Das ist auch bitter nötig, denn leicht zu gewinnen ist das Spiel nicht, obwohl es sehr leicht zugänglich ist.

Pandemie ist einem neuen Spieler in fünf Minuten erklärt, und wenn man es (was nicht oft vorkommen wird) wochenlang im Schrank liegen hatte, braucht man auch nur fünf Minuten in die Anleitung gucken und weiß wieder, wie es ging. Ein sehr großer Pluspunkt, denn andere Koopspiele wie Schatten über Camelot oder Arkham Horrom benötigen einiges an Erklärungs- und Einspielzeit.

Außerdem ist Pandemie sehr flott gespielt, ~45 Minuten dauert eine Partie, was den "Nochmal" Faktor natürlich im vergleich zu anderen Spielen des Genres drastisch erhöht. Wir spielen öfter drei - vier Partien am Abend und Spannung ist meistens bis zur letzten Runde gegeben.

Das Feeling und die Umsetzung des Themas sind hervorragend gelungen. Die Bedrohung des Spiels entwickelt sich nicht erst allmählich im Laufe des Spiels. Von Anfang an brennts an allen Ecken und Enden und die Spieler sind ständig vor die Entscheidung gestellt ob sie Zeit haben nach Gegenmitteln zu forschen oder ob sie die Krankheitsherde bekämpfen oder wie man diese beiden Dinge kombinieren kann.
Ausbrüche und Epidemien sind für die Spieler zwar ne schlimme Sache, aber für das Feeling des Spiels auf jeden Fall ein großer Pluspunkt.

Vor allem die Tatsache dass nach einer Epidemie alle bisher gezogenen "bösen" Karten wieder ins Spiel kommen und zwar direkt oben auf den Nachziehstapel und somit sicher als nächstes wieder gezogen werden ist schon ziemlich cool und sorgt für ziemliche Schweißperlen auf der Stirn der Spieler.

Sehr schön ist auch, dass das Spiel zu zweit herovrragend funktioniert, genau wie mit drei oder vier Spieler.
All diese Faktoren, vor allem der sehr leichte Zugang, die kurze Spieldauer und der Koop-Faktor machen dieses Spiel auf jeden Fall Familientauglichund auch einen "echten Gamer" wie mich hat dieses Spiel voll begeistert.

Klare Kaufempfehlung und ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk =)
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am 8. Januar 2009
"Pandemie" ist, anders als das populäre "Schatten über Camelot", ein vollkooperatives Spiel, in dem kein Teilnehmer heimlich gegen die anderen agiert, sondern alle zusammenarbeiten müssen, wenn sie die vier tödlichen Seuchen bekämpfen wollen, die hier den gesamten Globus überzogen haben und drohen, die komplette Menschheit auszurotten.
Dafür übernehmen die Spieler die Rollen von bis zu vier Spezialisten, deren Ziel es ist, eine Heilung für alle vier der leider namenlosen Krankheiten zu finden. Der Spielplan zeigt dabei viele Metropolen der Welt, von denen einige bereits zu Beginn mit den kleinen, bunten Würfelviren infiziert sind. Generell ist der Globus dabei in vier Seuchenzonen aufgeteilt. So wird sich die blaue Seuche vor allem in Nordamerika und Europa ausbreiten, während rote Würfel Ostasien und Australien heimsuchen, sich das gelbe Fieber in Südamerika und Afrika breitmacht und schwarze Kuben über Eurasien herfallen. Die Spieler halten derweil Karten auf der Hand, die die verschiedenen Städte und deren Seuchenfarbe zeigen. Um das Spiel zu gewinnen, müssen sie um die Welt reisen, akute Brandherde bekämpfen und Karten tauschen. Denn erst, wenn jemand fünf Karten derselben Farbe auf der Hand hat, kann er ein Gegenmittel für die entsprechende Seuche erfinden. Wurde das vierte Gegenmittel entwickelt, ist die Partie gewonnen.

Ist ein Spieler am Zug, hat er vier Aktionen, mit denen er von Stadt zu Stadt reisen, Gegenmittel entdecken, Forschungsstationen errichten, Karten tauschen und Seuchen bekämpfen kann. Diese vier Aktionen wollen jedoch höllisch gut durchdacht sein, denn Verschwendung darf man sich hier nicht erlauben. Schließlich beendet jeder Spieler seinen Zug damit, dass er mindestens zwei Infektionskarten zieht, die sogleich weitere Städte mit Seuchenwürfeln belasten. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, gibt es im Stapel für die Handkarten der Spieler, von denen jede Runde nachgezogen wird, auch noch fiese Epidemie-Karten, die die Infektionsrate erhöhen, eine neue Stadt bis ans Limit verseuchen und alle bisher gezogenen Infektionskarten wieder oben auf den Stapel schicken. Das führt dazu, dass sich die Lage in den Städten, die bereits infiziert sind, nur noch weiter verschlimmert. Sobald eine Stadt mehr als drei Würfel derselben Farbe erhält, gibt es einen Ausbruch, der alle benachbarten Städte infiziert, was zu üblen Kettenreaktionen führen kann - und bei acht Ausbrüchen verlieren die Spieler sofort ...

Doch jeder der Virenbekämpfer hat auch noch eine Sonderrolle, die bei dieser hoffnungslos erscheinenden Aufgabe hilft. Der Arzt beispielsweise darf mit einer Aktion eine Stadt komplett heilen anstatt nur Würfel für Würfel einzeln zu entfernen, der Wissenschaftler braucht nur vier Karten derselben Farbe, um ein Gegenmittel zu erfinden, der Dispatcher darf andere Figuren während seines Zuges bewegen, der Betriebsexperte kann einfacher Forschungsstationen errichten, die unter anderem den Transport beschleunigen und der Forscher kann anderen Spielern viel einfacher Karten zukommen lassen. Denn normalerweise müssen sich zwei Spielfiguren für einen Tausch in derselben Stadt befinden und dürfen dann auch nur genau die Karte dieser Stadt übergeben. Genau das macht engste Koordination unter den Spielern nötig. Man muss sich exakt abstimmen, wer die Karten für welches Gegenmittel sammelt, wer wem wann welche Karten übergibt, wer sich um den durch die jüngste Epidemie aufgetanen Brandherd kümmert und so weiter. Auf das Glück beim Kartenziehen kann man sich kaum verlassen, und wenn jeder auf eigene Faust loslegt, ist eine Partie kaum zu gewinnen. Andererseits kommt es häufig vor, dass ein erfahrener Spieler das Ruder an sich reißt und die Aktionen aller anderen Spieler dirigiert - ein Problem, das viele kooperative Spiele haben.

Wenn es gut läuft, zieht die Spannungsschraube jedoch in genau dem richtigen Maße an. Da die Spieler nicht überall auf der Welt sein können, lassen sich Ausbrüche auf lange Sicht nicht vermeiden und irgendwann trudelt der Zähler immer schneller der vernichtenden Acht entgegen. Nicht selten hängen Sieg oder Niederlage davon ab, was kurz vor dem Finden der letzten, rettenden Heilung an Infektionskarten gezogen wird - da wird der Atem am Tisch spürbar angehalten. Das bedeutet natürlich auch, dass "Pandemie" zu großen Teilen zufallsgesteuert ist. Für kooperative Spiele ist das natürlich eine zwingende Voraussetzung, ansonsten werden sie sehr schnell öde. Doch leider kann dies auch dazu führen, dass sich Partien ergeben, die durch die Spieler unmöglich zu gewinnen sind. Auf der anderen Seite gibt es auch Spiele, die mehr Kindergeburtstag als schweißtreibende Weltenrettung sind. Netterweise lässt sich der Schwierigkeitsgrad des Spiels durch eine sehr einfache Methode variieren, so spielt man als Neuling mit nur vier Epidemie-Karten im Stapel, normalerweise mit fünf, als Profi jedoch mit sechs Karten.

Auch der höchste Schwierigkeitsgrad ist dabei noch absolut machbar, im Spiel zu zweit interessanterweise ein wenig einfacher als im Spiel zu viert. Doch spätestens dann, wenn man die Welt unter diesen schweren Bedingungen gerettet hat, ist die Luft aus "Pandemie" auch schon raus. Auf lange Sicht gibt das sehr kurzweilige Prinzip der Seuchenbekämpfung nicht mehr viel her, unterscheiden sich Partien kaum mehr voneinander. Angesichts aktueller Konkurrenztitel wie "Ghost Stories" oder "Space Alert" kann "Pandemie" in Sachen Herausforderung oder Originalität nicht mithalten. Dennoch ist dieses Spiel äußerst elegant designt, da es seine doch brauchbare Spieltiefe mit nur vergleichsweise wenigen, einfachen und überschaubaren Regeln erreicht. Daher eignet sich "Pandemie" in erster Linie für Spielrunden, in denen ohnehin eher leichtere Kost erwünscht ist oder als Absacker nach längeren Abenden, schließlich dauert eine Partie meist nur 45 Minuten. Die Aufmachung durch Pegasus ist gut gelungen und deutlich besser als die des Originals, das Thema sieht sich innerhalb des Spiels mit seiner klinischen Grafik ebenfalls gut umgesetzt.

Für Vielspieler gibt es auf dem aktuellen Markt bessere kooperative Titel. Alle anderen, die das ewige Gegeneinander am Spieltisch satt haben, werden jedoch viel Freude haben, sich gemeinsam an "Pandemie" die Zähne auszubeißen.
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am 31. Oktober 2008
Pandemie ist ein kooperatives Brettspiel (alle Spieler spielen gemeinsam gegen das Spiel - entweder alle gewinnen, oder keiner)

Packungsangaben:
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-2-4 Spieler
-ab 12 Jahren
-Spielzeit 45-60 Minuten

Packungsinhalt:
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-Spielplan
-116 Spielkarten
-96 Holzwürfel in vier Farben
-5 Spielerfiguren
-Spielanleitung

Spielidee:
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Der Spielplan zeigt eine Weltkarte. Es geht darum 4 gleichzeitig ausbrechende und sich schnell verbreitende Krankheiten einzudämmen und ein Heilmittel dafür zu finden. Jeder Spieler übernimmt eine bestimmte Spielerrolle, die er bis zum Ende behält. Z.B. Forscher, Wissenschaftler, Dispatcher etc. Jeder dieser Rollen hat einen kleinen Vorteil, den die anderen Spieler nicht haben.

Runde für Runde werden neue Städtekarten aufgedeckt - diese Städte werden "infiziert" - oder eine vorhandene "Infektion" wird verstärkt. Dies wird in Form von Holzwürfeln dargestellt (die verschiedenen Farben für die verschiedenen Krankheiten). Wenn 4 Holzwürfel auf eine Stadt kommen - dann wird es gefährlich, den in diesem Moment werden alle Nachbarstädte ebenfalls mit 1 Holzwürfel "infiziert". Irgendwann werden aber auch Epidemiekarten gezogen - und das heißt, das 1 oder mehrere Städte (je nach Spieleranzahl + Spielfortschritt) sogar jeweils mit 3 Holzwürfeln infiziert werden.

Nun liegt es an den Spielern, die infizierten Städte vor dem Ausbruch zu beschützen.

Dazu haben die Spieler verschiedene Aktionsmöglichkeiten - und jede Runde stehen ihm 4 Aktionen zur Verfügung - zusätzlich zieht der Spieler 1 neue Städtekarte:

-eine Stadtinfektion heilen (1 Holzwürfel entfernen)
-in eine Nachbarstadt reisen
-ein Epidemiezentrum bauen (zwischen Epidemiezentren, dürfen die Spieler hin- und herreisen für nur einen Aktionspunkt)
-in eine Stadt einer eigenen Karte reisen
-in eine beliebe Stadt der Welt reisen, wenn man eine Stadtkarte von der aktuellen Stadt hat
-Stadtkarte der aktuellen Stadt an einen anderen Spieler weitergeben

Wenn man 4-5 Stadtkarten einer Farbe gesammelt hat (auch durch Schenkungen der anderen Spieler) kann man ein Heilmittel entwickeln, hierfür muss man sich nur zu einem Epidemiezentrum begeben.

Ziel des Spieles
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Ziel des Spiels ist es alle 4 Heilmittel zu entwickeln, bevor der Kartenstapel mit den Infektionskarten aufgebraucht ist und bevor es eine bestimmte Anzahl an Ausbrüchen gegeben hat.

Also muss man auch darauf achten, dass es zu keinen oder wenigen Ausbrüchen kommt.

Fazit
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Pandemie ist ein einfaches und schnell zu verstehendes Spiel. Es herrscht rege Kommunikation zwischen den Spielern, da man sich gemeinsam beratschlägt, wie man die Krankheiten am Besten aufhalten kann. Die zufällig ausbrechenden Krankheiten, sorgen für einen abwechslungsreichen Spielablauf - sorgen für kurzfristige Paniken und das sorgt für einen 4-Sterne Spielspass. Für Taktiker und Strategen ist das Spiel nicht geeignet. Leute die Kooperationsspiele mögen, werden wahrscheinlich Gefallen an dem Spiel finden.
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am 9. Januar 2015
In diesem Spiel geht es darum in Zusammenarbeit mit den Mitspielern die Welt vor 4 ausgebrochenen Seuchen zu retten. Alle spielen gemeinsam gegen das Spiel, das in 3 Schwierigkeitsgraden gespielt werden kann. Jedem wird eine Aufgabe im Seuchenbekämpfungsteam zugewiesen, ob als Arzt oder Betriebsexperte, jeder hat besondere Fähigkeiten, mit deren geschickten Einsatz man näher ans Ziel der Ausrottung der Seuchen kommt. Ziel ist es Heilmittel gegen alle 4 Seuchen zu finden.

Das Spiel ist durch aus nicht so angelegt, dass man ständig gewinnt, wenn man sich nicht gut genug abspricht, kann man gut und gerne mal von plötzlichen Ausbrüchen überrascht werden und die Partie geht verloren. Ein sehr spannendes und gut nachempfundenes Thema nimmt auf dem Spieltisch Gestalt an. Viel Spaß!
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am 7. Januar 2012
Zur inhaltlichen Seite des Spiels haben meine Vorredner sicherlich schon ausreichend beigetragen.
Daher möchte ich kurz auf den "Inhalt" des Spiels, kurz gesagt auf das Spielmaterial und den steinigen Weg des Spiels in das heimische Wohnzimmer eingehen.

Ich habe das Spiel zu Weihnachten für meine Freundin bestellt. Alles ist - wie von Amazon gewohnt - reibungslos abgelaufen. Nach der "Geschenkübergabe" ereignete sich folgende Situation:

Meine Freundin öffnete das Spiel, ich nahm mir die Spielanleitung vor. Sie packte das Spielmaterial aus, wir checkten es gemeinsam durch. Dann der erste Dämpfer: Statt der angegebenen "24 Spielsteine" für die 4 Farben: rot, blau, schwarz, gelb; befanden sich nur zwölf gelbe Spielsteine im Spielekarton. Der Spielekarton war rechtmäßig eingeschweißt, das gelieferte Paket war verschlossen, also musste es ein Herstellerfehler sein. Zum Glück bin ich im Besitz des Spiels "El Grande", in dem sich ähnliche - allerdings kleinere Spielsteine befinden. So konnten wir das Spiel zumindestens erstmal austesten und die Weihnachtsfeiertage bis zum Anruf bei sowie zur Rücksendung an Amazon überdauern. Das Spiel ist klasse, da kann man nichts sagen.
Nun der Anruf bei Amazon, Spiel reklamiert und zurückgeschickt, anstandslose die neue kostenlose Lieferung (originalverpackt und eingeschweißt) erhalten.
Was soll ich sagen? Natürlich war das Spielmaterial zum wiederholten Male unvollständig bzw. fehlerhaft. Statt der großen Anzahl fehlender Spielsteine gab es diesmal bei der in der Spielbeschreibung aufgerufenen Anzahl von "24 Spielsteinen" je Farbe folgende zahlenmäßige Verteilung:

schwarz: 23 Spielsteine
gelb: 26 Spielsteine
blau: 25 Spielsteine
rot: 24 Spielsteine.

Diesmal habe ich das Spiel natürlich nicht wieder zurückgesendet. Meine Freundin nahm einen schwarzen Permanentmarker, griff sich einen gelben Stein, malte 5 Seiten schwarz an und auf die sechste Seite einen "Zwinkersmiley". Jetzt haben wir noch Ersatzsteine und werden durch die kreative künstlerische Darbietung - jedes Mal, wenn "Pandemie" spielbereit auf dem Küchentisch landet - an das Weihnachtsfest 2011 und die damit verbundene kuriose Geschichte - wie das Spiel den Weg in unser "heimisches Wohnzimmer" fand, erinnert.

Zusammenfassend gilt also: Absolute Kaufempfehlung für das Spiel, wenn man Leute/Spielebegeisterte hat, mit denen man kooperativ zusammenarbeiten kann. Aber trotzdem Vorsicht: Spielmaterial prüfen! Beim Hersteller gibt es scheinbar Probleme bei der Befüllung der Spielekartons.
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am 4. Mai 2013
Wir finden das Spiel zu stressig für einen Familienabend mit Kindern, vor allem, weil man regelmässig verliert.
Aufgrund des doch recht hohen Beratungsanteil unter den Spielern, fühlen sich Kinder manchmal überfordert, was nicht Sinn sein soll.

Für Erwachsene ein tolles Spiel, für Kinder gibt es einige bessere Spiele

Zum Spiel selbst ist ja in den vorigen Rezensionen schon alle gesagt,
hochwertig
einsteigerfreundlich
spannend
sehr kooperativ
Spieldauer überschaubar.

4 / 5
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am 6. Juni 2016
Wer die Möglichkeit dieses Spiel in der Holzvariante zu bekommen sollte diese Wählen. Aus meiner Sicht ein anderes Flair als die neue Plastikvariante, ähnlich wie bei Siedler.
Das Spiel an sich ist sehr schwer und man muss sich im klaren sein, dass es meisten einen Spieler gibt der alles koordiniert.
Das Spiel beschert uns immernoch Stunden voller Spass.
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am 7. Februar 2015
Ichhabe das Spiel schon vor längerer Zeit gekauft und festgestellt, dass ich noch gar keine Bewertung abgegeben habe. Das Spielt war 2009 als Spiel des Jahres nominiert. Meiner Meinung nach, hätte es diesen Titel voll und ganz verdient. Ich spiele es bis heute immer mal wieder und jedesmal ist es etwas anders. Wer also gerne spielt und das Prinzip von "Alle spielen gemeinsam gegen das Spiel" gutfinden, für den ist Pandemie ein MUSS! Es ist auch nicht allzu kompliziert. Besonders empfehlenswert ist es mit der Erweiterung auf Messers Schneide. Die würde ich immer gleich mitbestellen. Mitlerweile wird das Spiel nicht mehr von Pagasus aufgelegt. Zu dem Spiel vom anderen Verlag kann ich nichts leider sagen.
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am 9. Juni 2013
Wir haben dieses Spiel bisher schon an die 10 mal gespielt, mit jeweils 4 Spielern. Selten hatten wir so viel Spaß, der insbesondere daher kommt, dass man endlich einmal gemeinsam gewinnt oder verliert, statt gegeneinander anzutreten.
Durch die zufälligen Ausbrüche von Seuchen in verschiedenen Städten ist koordiniertes Vorgehen Pflicht, da man ansonsten innerhalb kürzester Zeit in eine Situation kommt, die nicht mehr zu beherrschen ist.

Das hat dann auf unserer Seite teilweise auch zu sehr ausgefeilten Plänen geführt, die wir aber nach 1-2 Runden wieder völlig über den Haufen schmeißen mussten, da wir vor einer völlig neuen Situation standen. Das hat uns aber nicht demotiviert oder gar frustriert sondern löste bei uns eher ein Gefühl von "jetzt erst recht" aus.

Aus meiner Sicht ein sehr unterhaltsames Spiel, mit dem man viele unterhaltsame Abende verbringen kann. Ich würde dazu raten, dass man auch tatsächlich mit 4 Spielern spielt, da man dem Spiel anmerkt, dass es für diese Spielerzahl konzipiert wurde.
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