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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2010
Diese DVD muss man nicht unbedingt haben. Nur was für beinharte Fans !

Ich find's jedenfalls (angelehnt an einige Vorgänger-Rezensionen) auch schade, dass von Jethro Tull nicht besseres bzw. anderes DVD-Material auf dem Markt ist.
Die 80er sind ja nun nicht gerade das Aushängeschild der Band.

Wie viele andere Classic-Rock-Bands waren sie in dieser musikalisch grottenschlechten Zeit (kalter 80er Neon-Schepper-Sound in den Charts, grausam !) nicht angesagt.
Bei den Musikproduktionen dieser Zeit verwendeten auch Jethro Tull
viel zu viel Synthesizer und versuchten, wie irgendeine austauschbare Art-Rock-Kapelle
zu wirken oder irgendwie dem Zeitgeist gerecht zu werden.

Genau das ist auf "Jack In The Green" leider sehr ausgeprägt. Musikalisch viel besser ist da z.B. der neue Mitschnitt aus der Schweiz von 2008, obgleich der Rahmen nicht stimmt und das "elitäre" Publikum an den Tischen einfach nur schauderhaft ist.

Es fehlen leider noch immer gute Mitschnitte aus den virtuosen 70ern. Was soll man sich nun von Jethro Tull kaufen ? Es gibt nach wie vor nicht viel....
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2009
Also: 3 Leute geben full hand, 5 Sterne. Das ist 1. nicht nachvollziehbar und kann man 2. nicht so stehen lassen. Über die technische Defizite wurde schon berichtet, weder Sound noch Bild wurde nachbearbeitet. Um nicht falsch verstanden zu werden: ich schätze authentisches Material durchaus, aber ein bißchen dezente Nachhilfe ist gelegentlich schon schön. Keinerlei Kommentare, null zusätzliche Infos. Knappe liner-notes from Mr. Anderson himself (damit darf die DVD dann ja als authorisiert gelten), unnütze und uninformative liner-notes von Fritze Rau und ein paar anderen Nasen, das war's dann. Aber wenn man die cuts selber in die korrekte chronologische Reihenfolge stellt, ist zumindest einmaliges Anschauen nicht uninteressant.

Man beginne also tunlichst mit den takes aus dem Beat-Club 70/71: ein schönes "With you there to help me", welches in ein hörenswertes "By kind permission of" mündet (incl. obligatorischem "Huujah, huujah") am Ende. Nicht ganz so stark wie die auf "Living in the past" veröffentlichte Version, aber eben mit Bild. Also die übliche Beat-Club-Bildaesthetik, die man heute so nicht mehr unbedingt haben möchte. "Nothing is easy" wird dann zweimal gestartet und dann doch in der Mitte abgebrochen. Ob Ian nun unpässlich war oder einfach nicht zufrieden, lässt sich schlecht ausmachen. Immerhin liess Mike Leschebusch den stressigen Terminplan der Band on-screen mitteilen. Aber...das waren schon die originalen Tulls...witzig, spritzig, noch ein bißchen jazzig und improvisationsfreudig.

Dann ein Zeitsprung über 12 Jahre. "Rock-Pop in Concert". Das war eine seltsame Sendung: gute Bands waren selten und selten waren gute Bands in DER Sendung auch wirklich gut. Auch Tull sind hier bestenfalls nur so lala. Die Setlist ist ja oben vermerkt - also mehr so die folkige Tull-Phase und die üblichen Verdächtigen. Die Band spielt routiniert, aber mehr so nebeneinander her. Anderson ist wie üblich hyperaktiv, aber es fehlt die Ironie. Nervig sind das Keyboard-Solo (ganz schlimme Emerson-Kopie) und generell die nervtötenden eighties-plastik-keyboard-Sounds.

"Hunting girl" von 86 kann man abhaken - keine Ahnung, was der Schnipsel da verloren hat. Hat man wohl zufällig im Schneideraum auf dem Fussboden gefunden.

Die 86er cuts sind grausam: "thick as a brick" wird irgendwie durch den Wolf gedreht. "Improvisation II" sind schlimme Fingerübungen von Martin Barre (sowas wagen andere Gitarristen nicht mal zum Warmspielen beim Soundcheck anzubieten), aber wenigstens kurz. Keyboardsounds immer noch grottig. Und Anderson, man kann es nicht anders sagen, ist schlichtweg fertig. Stimme kaputt, er sieht älter aus als heute 2009, seine ganze Körpersprache ist übelste Selbstpersiflage. Sieht aus wie HULK beim Versuch Grazie zu zeigen. So ist der Letzte Songtitel leider Motto: "Too old to rock'n roll, too young to die". Genauso sieht's aus. Aber halt:

"My sunday feeling" und "So much trouble" von 93 sind Klasse. Intime location, die Band hat Spass, es swingt und bluest (Ian on harmonica !), der Schalk und der Witz sind wieder da. Davon hät's gerne mehr geben dürfen auf dieser Scheibe. They're still alive.

Bleibt als Fazit: überzeugendes Bildmaterial von Tullschen Live-Performances in Konzertlänge scheint es ums Verrecken nicht zu geben. Auch "Montreux" und "Madison" überzeugen ja nicht voll und ganz.

Wer die Gelegenheit hat, sich die "Jack in the green" mal auszuleihen, sollte mal 'reingucken. Interessanter Zeitraffer. Vom Kauf ist allerdings abzzuraten.

Tull live gibt's in Top-Qualität bis auf weiteres nur auf Tonträgern: Die Live-Stücke auf "Living in the past", "Live - Bursting out" und das Remake "Aqualung live - XM Radio Then Again Live, USA, 2005". Leider alles ohne Bilder.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2008
Sicherlich ist die Ton- und Bildqualität der jüngeren Konzertaufnahmen von Jethro Tull besser - allen voran natürlich "Live at Montreaux" - dafür glänzt diese DVD unter anderem mit Aufnahmen aus dem Jahr 1982, die Ian Anderson als geradezu unglaubliches Energiebündel auf der Bühne, sowie gesanglich so ziemlich am Höhepunkt seiner Karriere zeigen. Man kann den stimmlichen Einbruch, den Anderson 1984 erlitten hat, anhand der späteren Aufnahmen deutlich erkennen. Meiner Ansicht nach ein Muss für jeden Tull-Fan, aber auch für solche, die es noch werden wollen, eine lohnenswerte Anschaffung.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2008
Ich finde es ist eine super Zusammenstellung mit tollen Raritäten und das ganze noch schön aufbereitet. Man darf wohl nicht vergessen, dass altes Material von vor 30 Jahren und mehr anders ausschaut als eine HD Hochglanzproduktion. Hier glänzen die Archive. Gerade das Beat-Club Material zeigt ein authentischen Einblick in das Bandleben.
Alles in allem Daumen hoch und meine Kaufempfehlung!
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am 27. August 2013
seit über 40 Jahren und daher wahrscheinlich voreingenommen. Ich finde alles sehr gut, was die Band - insbesondere Ian Anderson - machen und rate daher zu jeder LP, CD und DVD, die man erwerben kann.
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am 3. April 2015
Wer Tull Fan ist, kauft fast alles davon. Nicht zuletzt auch als Sammler. Enttäuscht ist man dann auf keinen Fall.
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16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2008
Die DVD zeigt in glasklarer Qualität die Entwicklung der Band über mehr als zwanzig Jahre hinweg. Man kann nicht nur die Veränderungen in der Bandbestzung, sondern auch die Modeänderungen schon mitverfolgen.

Die Aufnahmen sind optisch wie auch akustisch ein absoluter Genuß. So etwas bekommt man leider nicht immer geboten. Aviator Entertainment haben sich hier wirklich ins Zeug gelegt und eine hochwertige DVD produziert. Für alte wie neue Fans von Jethro Tull ist diese DVD ein Pflichtkauf!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2009
Ich möchte es kurz machen: Keine Frage, das Konzert ist gut, die Musiker gewohnt virtuos. Da ich JT noch nie live gesehen habe, war ich sehr gespannt. Leider war ich jedoch von der Darbietung als Ganzes sehr enttäuscht. Der Grund: Ian Anderson, dessen Stimme und Querflötenspiel für mich immer schon sensationell war, schafft es, mit seiner hyperaktiven Art praktisch allen Lieder den Zauber zu nehmen. Ständig ist er am overpacen und zerstört somit die ruhige Kraft, die in den wunderbaren Songs steckt. Dafür muss ich leider 2 Sterne abziehen.
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