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Kundenrezensionen

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am 18. Dezember 2011
Die FAZ lese ich auf dem Kindle nun seit vier Monaten. Die FAZ (bzw. Zeitunglesen) war der Grund, warum ich den Kindle gekauft habe, da in einer vollen S-Bahn der Kindle auch mit einer Hand gelesen werden kann. Dies klappt auch gut. Auf die nähere Handhabung gehe ich nicht ein, das haben andere vor mir besser getan.

Im Großen und Ganzen wäre ich auch zufrieden, wenn man nicht den Eindruck hätte, dass die Artikel jeden Tag von einer anderen Person in das Kindle Format übertragen werden. Hierzu muss ich kurz ausholen:

Die Papierausgabe besteht aus mehreren Rubriken. Wie z.B. der Ersten Seite, Politik, Wirtschaft, Finanzmarkt, Sport, etc. Die erste Seite zeichnet sich dadurch aus, dass die wichtigsten Themen (aus Sicht der Redaktion) kurz angerissen sind. Aus vielen Bereichen, sind meist ein paar Zeilen kurz geschrieben, die weiter auf den Hauptartikel in der jeweiligen Rubrik verweisen. Dieses System erleichtert dem Leser sich schnell zurecht zu finden und zu orientieren.

Wie ist dies beim Kindle gelöst? Es gibt in der Regel auch die verschiedenen Rubriken. Auf der Ersten Seite sind aber meist nur vier Artikel genannt. Die "Kurzartikel", die nur ein Thema anreißen fehlen - ein großes Manko aus meiner Sicht. Gut gelöst ist hingegen, dass die Artikel, die auf den nächsten Seiten fortgesetzt werden, meist komplett "abgedruckt" sind, wobei der Satz "Artikel wird auf S. 2 fortgesetzt" auch da steht, was ich jedoch nicht als störend empfinde. Die Artikel sind - soweit ersichtlich - alle vorhanden. Außer die umfangreichen Tabellen.

Was mich jedoch richtig ärgert ist die uneinheitliche Gestaltung der einzelnen Ausgaben:

Die Zeitung sieht nicht jeden Tag gleich aus. Es gab Ausgaben, bei denen war das Foto auf der Ersten Seite vorhanden. An anderen Tagen fehlt es. Es gibt Tage (wie heute) an denen fehlt die Erste Seite komplett. Gleichfalls fehlen viele Rubriken. Statt Wirtschaft, Finanzmarkt, Geldanlage, etc. gibt es heute (17.12.2011) nur "Wirtschaft". Ich frage mich, was das soll und wo die technische Schwierigkeit liegen soll, dies ordentlich und vor allem an allen Tagen gleich umzusetzen. An manchen Tagen sind auch die Überschriften der Rubriken klein geschrieben, an anderen Tagen groß. Ich muss feststellen, die Ausgaben sind (teilweise) lieblos zusammengeschustert.

Während ich dafür Verständnis habe, das eine Zeitung am Anfang ausprobieren muss, wie sie ein neues Medium nutzen will - fehlt es mir daran langsam. Nach mittlerweile über einem halben Jahr (ich meine die FAZ auf dem Kindle gibt es seit April 2011) ist keine einheitliche Linie erkennbar. Auch das nach wie vor manche Teile gänzlich fehlen, wie z.B. das Wetter oder Sporttabellen erschließt sich mir nicht. Diese könnten als Bilder dargestellt werden.

Ich weiß nicht, wer diese Zeitung in den Kindle umsetzt, aber es gibt auf keinen Fall einheitliche "Layoutvorschriften". Während bei der FAZ ansonsten jede kleinste Änderung des Layouts den Lesern angekündigt und erklärt wird, scheint es bei der Kindle Ausgabe kein Interesse daran zugeben, irgendwas einheitlich zu machen. Man ist "Abonnent zweiter Klasse" zahlt aber soviel wie für die Digital Ausgabe.

Dies ist sehr schade. Denn es könnte viel rausgeholt werden. So könnten z.B. auf der ersten Seite alle Artikel, die in der Papierausgabe nur angerissen werden, komplett dargestellt werden. Die Schwierigkeit, dass man auf der ersten Seite zu wenig Platz hat, gibt es ja nicht.

Drei Sterne gibt es dennoch. Zum einen ist die Zeitung lesbar und die Artikel sind nach wie vor gut. Auch findet man sich meist zurecht.

Mittlerweile gibt es mehrere deutsche Tageszeitungen auf dem Kindle. Ich werde mir anschauen, wie andere Zeitungen die Probleme gelöst haben. Sollten eine überzeugende Alternative dabei sein, werde ich wohl wechseln, bis sich die FAZ ein Herz gefasst hat und es irgendwann mal einen Kindle Verantwortlichen gibt, der sich um eine einheitliche Umsetzung kümmert.
33 Kommentare| 111 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2011
Hallo liebe Leser,

ich möchte euch hier mal die FAZ in der Digital Ausgabe des Kindle vorstellen.

Wer die Frankfurter kennt, der wird sofort an das Vollformat denken. Wer die Zeitung abonniert kennt auch
den Papierberg. Ich mag die Frankfurter wegen der Berichterstattung, Reporter und freie Mitarbeiter auf der ganzen Welt sorgen täglich mit sauberen Berichten für eine gut recherchierte Zeitung. Man verzichtet
auf Sensationsjournalismus. Ich selbst schätze sehr die verschiedenen Kolumnen. Man hat Lesestoff für den ganzen Tag, man widmet sich sorgfältig allen möglichen Themen. Zeitgeschehen, Wirtschaft, Sport, Kunst und alle anderen Dingen die es wert sind näher betrachtet zu werden.

Die letzten Jahre hat sich die FAZ zu meiner Lieblingszeitung gemausert.

Nun in meiner Rezension geht es primär um die Kindle Edition, obwohl ich das Kindle schon länger habe bin ich erst jetzt dazu gekommen es mal Digital zu versuchen. Es hat sich gelohnt. Obwohl Anfangs ungewohnt. Da es verschiedene Möglichkeiten gibt die Zeitung zu lesen. Wenn man zum ersten mal die Zeitung öffnet landet man direkt auf der ersten Seite ab hier kann man weiterlesen wie man es von einem
Kindlebuch gewohnt ist. Was mir anfänglich etwas umständlich erschien, beim kauf einer digitalen Ausgabe einer Zeitung bekommt man ja kein Howto mit.

Aber beim lesen hat sich dann schnell herausgestellt das alles viel übersichtlicher geht. Beim drück auf die O.K. Taste kommt man auf ein Inhaltsverzeichnis mit 2 Frames. Im ersten Frame sind die Themen, links in der Tabelle hat man dann die verschiedenen Artikel. Eine weitere Möglichkeit gibt es wenn wir unten auf "View Articles" gehen.

Was meiner Meinung am ehesten an das klassische lesen einer Zeitung rankommt. Da kann man schnell mal die Themen überfliegen wenn man nur kurz Zeit hat. Überrascht war ich das es auch Bilder und Tabellen z.b. Aktiencharts und Indices gibt.

Der große vorteil der digitalen Ausgabe ist, das man diese immer wieder auf sein Kindle laden kann.
Es soll ja Menschen geben die Zeitungen Archivieren, was mir Kopfzerbrechen über die Papierlagerung geben würde.

Mir fehlt nur das Feeling morgens am Frühstückstisch, hinter der Papierausgabe konnte ich mich immer ein wenig von Frau und Kindern flüchten. Das klappt mit dem kleinen Kindle nicht. Das tolle ist die Ausgabe bekommt man immer schon einen Tag früher kurz vor Mitternacht.

Mit dem Kindle lässt sich die Zeitung in verschiedenen Variationen und Positionen lesen. Ich habe noch ein kleines Video gemacht damit man sich mal ein Bild machen kann wie sich so eine Zeitung auf dem Kindle verhält.

Pro:
+Man hat die Zeitung früher als die Nachbarschaft
+Kein Papierberg
+Bilder und Fotos sind auch enthalten

Negativ:
-Man kann die Zeitung nicht aufteilen
-Das Feeling ist anders, wenn man früher hinter den Seiten versteckt war, galt man als nicht ansprechbar.

Mir macht das lesen am Kindle Spaß, ich hoffe das noch andere Zeitungen im Amazon Store erscheinen.
Amazon bietet die Möglichkeit 2 Wochen lang kostenfrei das Abo zu testen.

PS: Schaut euch das Video an, ich habe die kleinste Schrift eingestellt, natürlich geht es auch größer.
1212 Kommentare| 162 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2014
Ich habe bisher oft die FAZ über die App auf mein IPad geladen. Leider werden seit Mitte September 2014 keine Bilder, Tabellen und Grafiken mehr angezeigt. Das ist besonders ärgerlich, da gerade im Wirtschaftsteil der Zeitung Tabellen und Grafiken einen hohen Informationswert haben. Warum die FAZ ihr Angebot derart verschlechtert hat, konnte mir von der Kundenbetreuung der Zeitung niemand sagen. Es wird auf die allgemeinen Geschäftsbeziehungen verwiesen. Danach kann das Angebot lediglich den Text enthalten. Da die Technik bei Amazon immer eine reibungslose Übertragung des Inhalts gewährleistet hat (im Gegensatz zu Erfahrungen mit der Übertragung bei einem anderen Anbieter) überlege ich mir doppelt, ob ich das Risiko eingehen möchte, mich von der FAZ direkt beliefern zu lassen. Einfach schade und ärgerlich !
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2014
Leider sind der FAZ Kindle-Ausgabe seit längerem keine Bilder, Diagramme und Skizzen mehr beigefügt. Ich kenne bisher keine Gründe zu dieser Verschlechterung. Bei anderen Kindle Zeitungsausgaben sind nach wie vor Bilddokumente beigefügt! Zukünftig werde ich für die FAZ wieder auf das Printexemplar zurückgreifen müssen - schade!
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am 11. September 2011
Die FAZ war mit ein Grund dafür, dass ich den Kindle gekauft habe. Aber nach kurzem Test habe ich das Abo wieder beendet. Darstellung, Navigation - alles prima. Aber bei der Papierausgabe habe ich meist einen Subtitel der mich über das Thema des Artikels aufklärt. Bei der Kindle-Version muss ich erst in den Artikel gehen um festzustellen dass es sich bei dem Titel 'Honigsüss' nicht um das Problem des Sterbens der Bienenvölker handelt - was mich interessieren würde - sondern um die Neustrukturierung des Wanne-Eickeler Züchterverbands - was mich nicht so interessiert. Dass sind mir einfach zu viele Klicks bei dem großen Artikelangebot.
Dabei kann man dieses Problem ganz einfach mit einem kurzen Subtitel oder Stichwort lösen, wie die Ausgabe der Wirtschaftswoche - leider auch nur ansatzweise - zeigt. Dann wird zwar die Titelliste länger aber das würde mich nicht stören und ich wäre sofort wieder dabei.
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am 30. Januar 2015
Ich hatte die FAZ Kindle-Ausgabe längere Zeit abonniert. Dass im Gegensatz zur Printausgabe bzw. zum FAZ-ePaper Teile fehlen (Beilagen, Kursteil, Anzeigen etc.) war für mich kein Problem. Irgendwann verschwanden dann die Bilder - auch damit konnte ich leben.
Seit Mitte Dezember 2014 hat sich aber auch die Gliederung, also die Zuordnung der Artikel zu Bereichen, geändert. Gab es früher analog der Printausgabe die Bereiche Erste Seite, Politik, Deutschland und die Welt sowie Zeitgeschehen, stehen nun alle Artikel gemischt unter "Politik". Man kann nicht einmal die Artikel der Titelseite vernünftig identifizieren.
Ähnliches gilt für andere Bereiche, auch Wirtschaft und Feuilleton haben keine Unterteilung mehr. So ist die Zeitung kaum noch lesbar. Ich habe das Abonnement beendet und bin auf das FAZ-ePaper umgestiegen.
Ärgerlich fand ich außerdem, dass die letzten Versionen der Android-Kindle-App das Lesen der Zeitung eher erschwert haben (bei jedem Zurückspringen aus einem Artikel ein Extra-Tipp, um die Bedienelemente wieder anzuzeigen; außerdem wird zunächst immer zum zuerst geöffneten Artikel zurückgesprungen).
Alles in allem schade, wenn man sich den Stand von vor zwei Jahren zurückwünschen muss. Seitens Amazon gab es leider auch keine konkreten Aussagen dazu.
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am 28. April 2015
Ich gehe hier nicht auf den Inhalt der FAZ ein - ich würde die Zeitung wohl nicht abonnieren, wenn ich sie inhaltlich nicht schätzen würde.
Die technische Umsetzung ist seit Herbst 2014 allerdings eine Katastrophe, weil keine Bilder und Tabellen mehr dargestellt werden, weder auf dem Kindle Paperwhite noch in der Kindle App auf dem Ipad. Des Weiteren wird als Datum immer der 1. Januar 1970 angezeigt, was sich verschmerzen lässt, aber optisch nicht schön ist. Richtig lachhaft ist die Umsetzung von Verweisen: in der Papierform werden auf der Titelseite Artikel in der Zeitung angepriesen und der geneigte Leser blättert dann vor bis zu dem ihn interessierenden Artikel. Anstatt nun in der App direkt zu dem angepriesenen Artikel zu verlinken, muss auch der geneigte Kindle-Nutzer durch wildes Wischen den Artikel suchen - technisch unterirdisch! Richtig ärgerlich ist es, wenn plötzlich angepriesene Artikel schlicht fehlen, wie z.B. am 21.04.2015 geschehen: am Anfang wird ein Artikel über Guardiola versprochen, der aber im späteren Verlauf schlicht und einfach fehlt. Leider insgesamt eine deutliche Minderung des Lesespaßes...
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am 6. Juni 2011
Ein Abo, das man einfach mitnehmen kann - die Grundidee überzeugt natürlich. Kostenlos die aktuelle Zeitung dabei haben, wenn man im Ausland unterwegs ist, das gefällt.

Aber: Es gibt einige Punkte, die einfach auf dem Lesegerät nicht funktionieren und nur bei der Papierversion wirklich überzeugend gelöst sind. Typografisch ist das teilweise derart grässlich, dass man einfach nur Augenkrebs kriegen kann. Schusterjungen und Hurenkinder (Nicht-Typografen mögen die Ausdrücke verzeihen) haufenweise. Warum kann keine weiche Trennung möglich gemacht werden? Damit ließen sich viele dieser grässlichen Lücken vermeiden, die auch durch Änderung der Schriftgröße nicht zu beheben sind.

Das ist aber nur der stilistische Nachteil. Schwerer wiegt einfach (mag banal sein) die fehlende Haptik. Zeitung lesen ist für mich ein Wandern über Überschriften, Untertitel und Legenden, die mir verraten, ob sich der Aufwand des Lesens für mich lohnt. Und das klappt beim Kindle einfach nicht. Dieses Gerät ist für das sequentielle Lesen gedacht - nicht für das "Stöbern". Und damit zum Lesen einer Zeitung schlicht ungeeignet. Sorry.
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am 24. April 2015
Die Umsetzung der FAZ-Inhalte auf den kindle-Reader ist ungenügend.

Das wird vor allem im Vergleich mit dem Guardian und der NYT deutlich. Es fehlen einige Artikel. Es fehlen aber auch sämtliche Bilder und Grafiken.

Aus diesem Grund kaufe ich die kindle-Ausgabe nur im Notfall (Auslandsaufenthalt).
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am 13. April 2014
Die FAZ ist eine sehr gute Zeitung. Die Artikel und die Kommentare sind in der Regel hervorragend. Und ich finde es praktisch sie über die Kindle App auf meinem Smartphone lesen zu können. Das genutzte Gerät ist ein Samsung Smartphone S4 Mini mit der aktuellen Kindle App.

ABER den FAZ-Kindle-Ausgaben fehlt einiges, u. a.:

- Fotos und Grafiken sowie die Cartoons von Gresser und Lenz. Was ist z.B. die Rubrik "Technik und Motor" ohne die Fotos der Autos und der besprochenen Geräte Wert?

- Die Kindle-Ausgabe erscheint erst nach 22:30 Uhr, die FAZ App bietet die Ausgabe bereits um 20 Uhr an.

- In der Android Kindle App erscheint oft beim Öffnen des Artikels ein anderer Artikel, offenbar sind die Verknüpfungen manchmal defekt, sehr lästig.

- Bei Interviews fehlt die Angabe der interviewten Person (in der Papierausgabe natürlich enthalten).

- Es ist sind KEIN Ausdruck und KEINE Weiterleitung von Artikeln möglich.

Man ist mithin Leser allerletzter Klasse, trotz Ausgabe von rd. 30 Euro/Monat. Leider ist original FAZ App (noch?) nicht für Smartphones optimiert bzw. ergonomisch eine Katastrophe, so bleibe ich trotz der vielen Nachteile bislang bei der Kindle-Ausgabe.

Vielleicht verbessert Amazon die FAZ-Ausgabe für Kindle ja demnächst?
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