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Kundenrezensionen

288
4,3 von 5 Sternen
Canon EF 50mm f/1,4 USM Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Preis:299,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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867 von 897 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2008
Das Standardobjektiv (zumindest bei KB Kleinbild/Vollformat, an APS-C Sensoren ein wenig länger), Klein und fein präsentiert es sich. Und mit 1:1,4 der preisgünstigste 'Lichtriese'.

50 mm eigenen sich im Wesentlichen für Quer-Oberkörper- oder Ganzkörperaufnahmen. Für reine Gesichtsportraits ist es eher ungeeignet da es hier zu leichten sichtbaren Verzeichnungen führt. Je größer der Abstand zum Motiv desto weniger fällt dies auf. Doch brauchen sie sich nicht damit einzugrenzen, mit 50mm haben Generationen vor dem Erscheinen von Zoom alles fotografiert; und es ist immer noch der Standard. Mit einer Festbrennweite ist man gezwungen, sich etwas mehr mit dem Motiv auseinander zu setzen. Da man nicht einfach zoomen kann, muss man sich bewegen um das Motiv entsprechend im Sucher zu haben.

Unschlagbar sind Festbrennweiten in Sachen Lichtstärke, doch nicht mit jedem Motiv kann man diese Lichtstärke nutzen. Prinzipiell sind Festbrennweiten bei Ihrer größten Blende schwächer in Bezug auf Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen. Deshalb muss man, wenn absolute Qualität gewünscht wird, abblenden. Und das Objektiv wird Objektiv ab Blende 4 immer besser. In Situationen mit wenig Licht, kann im Gegensatz dazu ruhig die Offenblende von 1:1,4 genutzt werden, da Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen, bei solchem Umgebungslicht nicht so gravierend in Erscheinung treten.

Es hat ein Metallbajonett (im Gegensatz zur 1,8 Version das Plastik benutzt) und acht Blendenlamellen (wichtig für schöne runde Formen im Bokeh). Mikro USM (kein Ring USM der noch schneller wäre) mit FTM (full time manual, sie können jederzeit manuell einstellen), was an sich nicht üblich ist und es somit auch meiner Kenntnis nach das Einzige in dieser Form darstellt. Im Gegensatz zum 85mm Objektiv ist es dadurch minimal lauter und minimal langsamer.

Dennoch mit einer Lichtstärke von f:1,4 ein "Lichtriese". Beim fokussieren fährt die innere "Röhre" bis zu einem Zentimeter heraus. Zum Glück rotiert die Vorderlinse nicht (damit Polfiltereinsatz möglich) und auch die Streulichtblende bleibt an Ihrer Position. Die Streulichtblende ES-71II muss wie üblich, da es kein L-Objektiv ist, hinzu gekauft werden. Ggf. kann ein Köcher LHP-C10, und noch ein ES-C9 Lederbeutel der eher Köcher ist oder ein Lederbeutel neuerer Art LP1014 benutzt werden.

Sie werden für das Canon System in dieser Preisklasse kein qualitativ besseres finden. Das nur ca. 1/3 Blende stärkere 50mm 1,2 ist fast viermal so teuer und nur bedingt besser. Allerdings ist es ein L-Objektiv und somit ganz anders in der Fertigungsqualität.

Ich habe mich bei meiner Rezension darum bemüht sachlich zu bleiben. Sollte ihnen dennoch etwas an der Rezension auffallen, was nicht diesem Ziel entspricht, so kommentieren sie es doch bitte mit dem "Kommentar-Button" und schreiben sie mir. Danke!
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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2014
Vorweg:

Ich bin ambitionierter Hobbyfotograf, ich habe das 50mm f/1.8 II und das f/1.4 sowohl an der Canon EOS 60D als auch der 6D genutzt und möchte im Folgenden meine Erfahrungen mit diesem Objektiv kund tun.

Verarbeitung:

Das Canon EF 50mm f/1.4 ist sehr solide verarbeitet - es besteht zwar zu einem hohen Anteil aus Plastik, fühlt sich aber gerade im Vergleich zum ebenfalls aus Plastik bestehenden 50mm f/1.8 II recht hochwertig an. Der Bajonettanschluss ist aus Metall, und damit im Gegensatz zu seinem günstigen kleinen Bruder sehr widerstandsfähig. Der Fokusring ist im Gegensatz zu anderen Objektiven von Canon nicht gummiert, ist aber trotzdem sehr griffig. Beim Fokussieren fährt der Plastiktubus aus. Um diesen Mechanismus zu schützen, sollte man beim Transport eine Gegenlichblende aufschrauben. Der AF/MF-Schalter wirkt recht solide, aber nicht besonders hochwertig.

Bedienung:

Bei diesem Objektiv kann man eigentlich nicht viel falsch machen - es gibt lediglich den Schalter für AF/MF und den Fokusring. Bei meinem Modell wirkt es fast so, als knirsche der Fokusring beim beim manuellen Fokussieren etwas - fokussiert das Objektiv automatisch, tut es das sehr schnell, präzise, und leise, USM sei dank. Auch wenn der Autofokus aktiv ist, kann man diesen jederzeit manuell überbrücken und manuell fokussieren.

Bildqualität und Autofokus:

Um ganz ehrlich zu sein - wer das Canon EF 50mm f/1.8 II sein Eigen nennt, und bei dem die Abbildungsleistung stimmt, der braucht dieses Objektiv eigentlich nicht. Der Unterschied zwischen den beiden Objektiven lässt sich auf Bildern kaum erkennen. Nur wer genau hinsieht, erkennt Unterschiede im Bokeh. Die zusätzlichen Blendenlamellen beim f/1.4 machen sich dann doch bemerkbar. Bei Offenblende wirken die Bilder tatsächlich etwas soft, hier ist Nachschärfen in Lightroom o.Ä. notwendig. Blendet man ab, verbessert sich die Abbildungsleistung sichtbar. Ich fotografiere meistens mit Blende 2.8 oder 3.2, hier stimmen sowohl Schärfe als auch Tiefenunschärfe.

Der Autofokus sitzt eigentlich (fast) immer richtig. Hier gibt es selten Grund zur Klage. An der 60D war und an der 6D ist dieses Objektiv eigentlich mein "Immer drauf".

Am Crop-Sensor ist dieses Objektiv eine sehr gute Wahl, wenn es um Portraits geht. Durch den Crop-Faktor von 1,6 kommt man auf eine Brennweite von 80mm - bei dieser Brennweite kommt es fast zu keinen Verzeichnungen im Gesicht.

Am Vollformat entsprechen 50mm auch tatsächlich 50mm - für Portraits also eher bedingt geeignet. Dafür eignen sich 50mm für jede andere erdenkliche Alltagssituation. Gerade in Situationen mit wenig Licht spielt dieses Objektiv mit seiner hohen Lichtstärke in Verbindung mit dem Vollformat-Sensor seine volle Stärke aus.

Fazit:

50mm eigenen sich besonders für (auch fortgeschrittene) Anfänger im Bereich Fotografie, so wie mich. Gerade am Vollformat entsprechen 50mm dem, was das menschliche Auge wahrnimmt und zwingen den Fotografen somit, sich intensiv mit dem Motiv auseinander zu setzen - gerade aufgrund des fehlenden Zooms. Am Crop eignen sich 50mm sehr gut für Portraits.

Wer auf seinen Geldbeutel achten muss oder will, bzw. sich noch nicht ganz sicher ist, ob er die Fotografie das richtige Hobby für ihn oder sie ist, der sollte zum Canon EF 50mm f/1.8 greifen. Für den Preis von ca. 100€ stimmen hier Abbildungsleistung und Bokeh.

Wer stattdessen, wie ich auch, etwas mehr Lichtstärke möchte und sich nach besserer Verarbeitung sehnt, dem sei das Canon EF 50mm f/1.4 empfohlen. Es fühlt sich wesentlich höherwertiger an, fokussiert leiser und bietet ein feineres, weicheres Bokeh.

Ich kann das Canon EF 50mm f/1.4 jedenfalls uneingeschränkt empfehlen.
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235 von 246 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2011
Das Objektiv ist bei Stößen oder Druck von vorn gegen den Objektivtubus sehr empfindlich, es kann zum Ausfall des Fokussiertriebs führen! Hier genügt schon, wenn das Objektiv unter leichtem Druck in der Fototasche gelagert wird. Dieses Problem tritt häufig auf, wie die einschlägigen Internetforen zeigen.
Die Reparatur hat mich 120 Euro gekostet!

Die Lösung: Gegenlichtblende Canon ES-71 II Gegenlichtblende für das Canon EF 50mm 1:1,4 USM Objektiv mitbestellen und immer drauf lassen. Da die Streulichtblende bei diesem Objektiv nicht am Tubus, sondern am Gehäuse befestigt wird, hält sie die Stöße vom Tubus ab und verbessert nebenbei erheblich den Kontrast und die Farbbrillanz.
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302 von 320 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das EF 50mm f/1.4 USM ist eine stark verbreitete Standard*-Festbrennweite aus dem Canon Programm und somit in zahlreichen Fotokoffern von Fotografen und ambitionierten Amateuren zu finden.

Festbrennweiten enthalten weniger Linsen und sind deshalb einfacher zu konstruieren und besser zu optimieren als Zoom-Objektive. Daher erhalten sie mit dem EF 50mm f/1.4 USM eine Spitzenoptik zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

An einer Kamera mit Crop-Sensor (EOS 400D, EOS 30D) wird das EF 50mm f/1.4 USM zu einem wunderbaren Portrait-Objektiv adäquat zu 75mm. Die extrem große Offenblende von 1.4 erlaubt Aufnahmen mit minimalstem Licht, wo andere Objektive längst die Flügel strecken. Außerdem können insbesondere bei Portraits traumhaft mit der Tiefenschärfe spielen.

Die Bildqualität des EF 50mm f/1.4 USM ist so gut, dass es oft als Referenz genutzt wird, zum Beispiel, um heraus zu finden, was die neue, zunächst nur mit dem Kit gekaufte dSLR, wirklich kann. Aber auch bei professionellen Tests von Canon dSLRs taucht immer wieder dieses 50mm-Objektiv auf --> Gehen sie zum Beispiel auf die Seite DpReview.com von Phil Askey und überzeugen sie sich selbst. Dort wurden unter anderem die folgenden Kameras mit dem EF 50mm f/1.4 USM getestet: EOS-1Ds Mark II, EOS 5D, EOS 30D, EOS 20D und so weiter.

Über die optische Qualität wurde nun genug geredet. Was bleibt, ist zu erwähnen, dass das EF 50mm f/1.4 über einen relativ schnellen USM-Autofokusmotor verfügt. Das heißt, die Fokussierung geht ziemlich zügig und ein zusätzliches manuelles Scharfstellen ist im AF-Modus grundsätzlich erlaubt - ebenfalls eine Spezialität von USM-Objektiven. Probieren sie das aber nicht mit ihrem Kit! :-)

Das Canon EF 50mm f/1.4 USM hat zwei Brennweiten-Konkurrenten im eigenen Hause, die günstigere 1.8er Variante und das lichtstärkere 1,2er L. Viele Einsteiger greifen nach dem günstigen 1.8er, weil sie glauben, ein Schnäppchen zu machen. Dem ist leider nicht so. Die Optik des 1.8ers ist prinzipiell gut, wenn es den Fokus trifft - das ist aber bei nicht idealem Licht und bei großen Blenden eher selten der Fall. :-(

Das in diesem Jahr neu vorgestellte 1.2er L ist eine wunderschöne Linse, aber x-fach so teuer wie das EF 50mm f/1.4 USM. Ob ein Blendenunterschied von 0.2 diese Investition fotografisch rechtfertigt, ist mehr als fraglich. Erste Tests attestieren dem 1.4er besser Ergebnisse.

*) Die Bezeichnung "Standard" stammt noch aus den Zeiten der analogen Spiegelreflex-Fotografie mit 136er Kleinbild-Filmen. Damals entsprach eine Brennweite von 50mm in etwa dem Bereich, den der Fotograf auch mit dem bloßen Auge sah. Also weder ein Tele, noch ein Weitwinkel, sondern genau in der Mitte, neutral. Bei einer Spiegelreflex-Neuanschaffung erwarb man früher in der Regel erst einmal ein 50mm-Objektiv als Erstlinse, um später auf andere Linsen zu wechseln. Das heißt, es war deshalb "Standard", ein solches Objektiv in seiner Sammlung zu haben.
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121 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2012
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 50mm f/1.4 USM ist die Mittelklasse innerhalb der 50 mm Festbrennweitenobjektiven von Canon und verbindet eine gute Bildqualität mit kleinen Abmaßen und einem geringen Gewicht. Durch seinen Ultraschallmotor kann jederzeit manuell in den Autofokus eingegriffen werden (ohne vorher auf MF schalten zu müssen) aber es handelt sich um eine ältere USM-Generation, die nicht ganz so schnell und lautlos arbeitet, wie modernere Varianten, aber trotzdem sehr präzise ist. Das Objektiv ist solide verarbeitet obwohl äußerlich nur das Bayonett aus Metall gefertigt ist. Durch die hervorragende Offenblende ist das Objektiv gut für Available Light und für Portrait-Aufnahmen geeignet. Aufgrund der hohen Auflösung findet es auch in der Landschaftsfotografie seine Liebhaber (allerdings nicht so sehr an APS-C-Kameras, wo die effektive Brennweite 80 mm beträgt). Schon bei niedrigster Blendenzahl (Offenblende) liefert das EF 50mm f/1.4 USM eine beeindruckende Auflösung, auch wenn Farbsäume ("Chromatische Abberrationen") in scharfen ("Farbquerfehler") und in unscharfen ("Farblängsfehler") Bildbereichen das Ergebnis trüben. An Vollformat-Kameras sind auch Verzerrungen ("Verzeichnung") ein Problem und ein Randschatten ("Vignettierung") ist zumindest bei niedrigen Blendenzahlen (offener Blende) deutlich sichtbar. Die Schärfeebene ist nicht gewölbt (so soll es sein, keine "Bildfeldwölbung") und die kreisrunde Form der Blende sorgt für ein ruhiges Bokeh (Schönheit der Unschärfe).

Auch wenn das EF 50mm f/1.4 USM mehr als dreimal soviel kostet, wie das EF 50mm f/1.8 II, ist es im Gegensatz zur High-End-Variante (dem EF 50mm f/1.2L USM) noch für die Meisten erschwinglich. Den Aufpreis bezahlt man für einen wesentlich besseren Autofokusmotor, eine bessere Verarbeitungsqualität, einen ordentlich dimensionierten Fokusring und natürlich für die etwas bessere Offenblende von f/1.4 statt f/1.8. In Bezug auf die Bildqualität ist das EF 50mm f/1.4 USM dem EF 50mm f/1.8 II allerdings sehr ähnlich (beide Objektive sind für die meisten Anwendungen gut genug). Außerhalb des Testlabors wird das EF 50mm f/1.4 USM aber schon alleine aufgrund seines besseren Autofokus bessere Bilder abliefern. Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, wird auch mit dem EF 50mm f/1.8 II zufrieden sein. Wer aber etwas mehr ausgeben kann, bekommt mit dem EF 50mm f/1.4 USM ein Objektiv, das einfach angenehmer zu benutzen ist.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2010
Hallo, zusammen!

Ich habe das EF50/1.4 nun seit fast zwei Jahren an meiner EOS40D im Einsatz - und es ist zum meistverwendeten Objektiv aus meiner Sammlung geworden. Verwendungszweck ist - naheliegend wegen der 80mm-Entsprechnung an APS-C - meist Portrait, vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Technische Daten sind wohl nicht so interessant, da überall nachlesbar. Einzig das Gewicht finde ich ist eine Erwähnung wert: mit 190g sehr leicht und durch die geringe Baulänge ein prima Objektiv, um es immer dabei zu haben.

Die optische Leistung ist selbst bei Offenblende durchaus akzeptabel, wenn auch nicht - für PixelPeeper - superscharf. Bei Blende 1.4 ist es durchaus etwas weich. Ich verwende es daher meist auf F2 abgeblendet und nur, wenn es die Belichtungszeit wirklich bedingt, bei F1.4-1.6. Das Optimum ist sehr schnell schon bei ca. F3.5-F4 erreicht und fällt erst ab F-Zahlen um die 13 wieder (leicht!) ab.

Die Leistung ist aber auch von der Auflösung des Sensors abhängig bzw. von dessen Pixelpitch. An einer 60D oder 7D wird sich die "Weichheit" bei OB eher bemerkbar machen als an einer 20D, 30D oder 5D(I).

Meine "Pro"s:
-------------
++ Bildqualität
+++ Bokeh
++ geringes Gewicht
++ Verarbeitungsqualität

Meine "Kontra"s:
----------------
- Zoomring könnte etwas weicher und präziser laufen bei MF
- streulichtanfällig, Lens Hood daher Pflicht

Mein Fazit:
-----------
Viel Linse für einen guten Preis. Auch, wenn die Basiskonstruktion dieser Linse seit FD-Zeiten nahezu unverändert ist (wenn man mal vom Mikro-USM statt Mikromotor absieht), handelt es sich um ein Objektiv, dessen Brennweite in keiner Sammlung fehlen sollte.

Alternativen? Klar, da gibt es einige. Bspw. das EF50/1.2L von Canon, das aber mit mehr als 1.200€ zu Buche schlägt. Trotz geringfügig besser Farben und guter OB-Leistung sicher nicht für jeden erschwinglich. Preisgünstiger ist da das EF50/1.8 von Canon, i.d.R. für unter 100€ zu haben und damit extrem günstig, wenn man mit Mikromotor und leichten Abstrichen an der Verarbeitungsqualität leben kann. Das SIgma 50/1.4 - zu dem sage ich nichts... meine Erfahrungen jedenfalls haben nicht zu einem Kauf geführt. Allenfalls Festbrennweiten um die 35mm sind an APS-C noch Alternativen, wenn man einfach etwas mehr auf das Bild bekommen will - hier das 35/2 für den kleinen und das 35/1.4L für den dickeren Geldbeutel.

Meine Empfehlung zum EF50/1.4 USM: Kaufen, wenn man Portraits bei schlechtem Licht machen will. Kaufen auch dann, wenn man - wie ich - irgendwann von APS-C zu KB wechseln will - dann wird das 50er zum "echten" 50er und die Einsatzzwecke noch vielseitiger.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 10. Februar 2014
Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr mit Photographieren angefangen und mir eine Canon 600d gekauft, in dem Starter Kit waren die 2 Standard Objektive 18-55mm und 55-250mm enthalten was ja für den Anfang sehr gut war. Nach einiger Zeit war ich zwar zufrieden mit der Qualität meiner Photos aber gleichzeitig habe ich auch gesehen das da noch mehr geht! Also war für mich klar: Es muss ein neues Objektiv her, Ich habe Stunden lang Youtube Videos angeschaut, Tage lang Reviews auf Amazon und auf anderen Internet Seiten gelesen auf der Suche nach dem Perfekten Objektiv für mich. Nach einiger zeit hat sich herauskristallisiert das ich ein Objektiv mit Festbrennweite möchte.

Warum ein Objektiv mit Festbrennweite
-Hohe (leistbare) Lichtsträke
-Bokeh (also die Unschärfe des Hintergrunds)
-Lernfaktor (ich muss mich selbst bewegen anstelle von am Objektiv zu drehen)

Was für Voraussetzungen habe ich an das Neue Objektiv gestellt:
+ Schneller Autofokus (da meine Hauptmotive meine 2 Töchter sind und die halten nicht still)
+ Solide Qualität (muss notfalls auch ein bisschen was aushalten)
+ der Zoom darf nicht zu lang sein da ich viel zu Hause Photographieren möchte (Kinder beim Spielen usw.)

Anfangs kamen für mich 3 Objektive in frage.
Canon 50mm f1,8
Canon 50mm f1,4
Canon 85mm f1,8

Ich habe in einem Youtube Video über Festbrennweite einen sehr nützlichen Tipp gehört und diesen dann in die Tat umgesetzt, folgende 2 leichte Schritte waren aufgelistet:
1. Überlegen für was er dieses Objektiv einsetzen möchte: für mich waren es in erster Linie Portrait Fotos meinen Töchtern und meiner Frau
2. Die vorhandenen Photos nach Photos durchschauen (zu dem Zeitpunkt hatte ich schon mindestens 6.000 Photos, war ja am Üben) die man schon von dem Wunsch Einsatzgebiet hat und in den Informationen nach sehen in welchem mm Bereich man die Photos gemacht hat.

Ich war anfangs sehr skeptisch ob das was bringen würde und war dann extrem Überrascht als ich festgestellt habe das die meisten Photos meiner Kinder unbewust fast immer mit ca. 50mm aufgenommen wurden (Ich besitze ja derzeit eine Canon 600d also ein "cropped sensor" womit der Bildausschnitt ca. 80mm entspricht.) Um sicher zu gehen habe ich dann noch ein paar Photos mit meinem 55-250mm Objektiv auf 55mm und ~85mm gemacht. Dabei ist mir aufgefallen das aufgrund des APS-C CMOS Sensor 85mm Zoom für mich in meinem Haus oft zu viel ist da dies ja dann einem Bildausschnitt von einem 127mm Zoom entsprechen würde.

Somit ist für mich das 85mm Objektiv ausgeschieden und es sind nur noch die 2 50mm Objektive im rennen gewesen.

Da mein Bruder sich das 50mm 1,8er Objektiv gekauft hat habe ich dieses natürlich gleich unter die Lupe genommen und ohne Frage: Für den Preis ist es unschlagbar! 100Euro für ein gutes Objektiv, daran gibt es nichts auszusetzen. Ausserdem habe ich ein paar Videos angeschaut und auch Tests gelesen wo gezeigt wurde das wohl bei dem f1,8 Objektiv das Bokeh teilweise ein bisschen Stärker ausgeprägt ist. Beide Objektive sind bei rund f2.0/2.2 am besten was die Bildqualität angeht (bei den Extremen werten sind Objektive ja nie am Besten) und f1,4 ist schon sehr sensibel was DoF (Depth of Field) angeht also wären hier weiterhin beide Objektive in frage gekommen.

Was für mich letztendlich Ausschlag geben war die Verarbeitung sowie der Autofokus. Das Gehäuse ist bei dem Canon 50mm f1,4 doch um einiges solider gebaut, außerdem habe ich von vielen Rezessenten gelesen das das Canon 50mm 1,8 zwar super Fotos macht und das Preis/Leistungs verhältniss unschlagbar ist diese Objektive jedoch oft nach 1-2 Jahren defekt sind und man sich quasi alle 2 Jahre ein neues Kaufen muss. Ich hoffe jetzt mal das das nicht unbedingt immer so stimmt, aber da ich irgendwie immer das glück habe und das schlechteste Produkt einer Serie erwische wollte ich dieses Risiko nicht eingehen und lieber gleich in ein Teureres und Hochwertigeres Objektiv investieren.

Der Autofokus war der 2. ausschlaggebende Faktor. Ich habe bemerkt das bei dem Objektiv meines Bruders der Fokus zwar eine Passable Geschwindigkeit hat, dann aber sehr komisch klingt bis man das Photo macht. Ich habe mir danach nocheinmal ein anderes 50mm f1,8 Objektiv im Elektronik Markt angeschaut und getestet und dieses hat das gleiche Geräusch von sich gegeben. Das Canon 50mm 1,4 Objektiv hat die USM Technologie und der ist noch mal um einiges schneller beim Autofokus, außerdem hört man überhaupt nichts von dem Motor wenn man den Auslöser halb drückt. Ein weiterer Vorteil bei USM ist wohl das man Manuell nach adjustieren könnte selbst wenn der Autofocus aktiviert ist. Das sollte man bei den "herkömmlichen" Autofokus nicht machen da man sich sonst die Motoren ruiniert, und da meine Tochter es liebt auch hin und wieder meine Kamera in der Hand zu haben und mit 4 Jahren schon Begeisterte Photographin ist war das sicher eine gute Entscheidung den Sie liebt es an den "Rädern" zu drehen...

Mittlerweile verwende ich das Canon EF 50mm f1,4 Objekiv schon seit über einem halben Jahr und bin 100% zufrieden. Die Qualität die Canon mit diesem Objektiv liefert spricht für sich! Ich könnte jedenfalls nicht mehr ohne diesem Objektiv leben, zu Hause ist es mein Standard Objektiv und quasi Täglich im Einsatz! Dafür hat sich das Objektiv von mir 5 von 5 Punkte verdient!

Ich hoffe euch mit dieser Rezension geholfen zu haben und würde ich mich freuen wenn sie unter dieser Rezension auf "JA" klicken. Wenn es noch Fragen geben sollte, stehe ich natürlich gerne zu Verfügung und werde versuchen diese so schnell wie mir möglich ist zu beantworten.
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76 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2009
Zusammen mit der Canon EOS 450D war das EF 50mm f/1.4 mein erstes Spiegelreflex System.

Nachdem ich mich mit den technischen Finessen von Kamera und Objektiv vertraut gemacht hatte, kamen mir bei meinen Foto Trips schon sehr bald Zweifel, ob eine Fest-Brennweite eine gute Investition war.

Also kaufte ich mir ein 17-50mm Tamron dazu. Dies gab mir nun mehr Spielraum, zeigte aber gleichzeitig auf, welch herausragende Eigenschaften das 50mm f/1.4 bietet.

Dieses ist inzwischen wieder mein "Immerdrauf". Die weite Blende und herausragende Mittel- und Randschärfe suchen ihresgleichen. Auch ohne IS kann man bei mäßigen Lichtverhältnissen mit ISO800 und f/1.4 aus der Hand noch scharfe Fotos schießen. Gerade für Portraits ist das Objektiv ideal, und zaubert tolle Bokeh Effekte im Hintergrund. Das sieht einfach lebendig und professionell aus.

Es ist durchaus bei ganz offener Blende zu gebrauchen, vorausgesetzt man bekommt sein Ziel in den schmalen Fokus. Ab f/2.0 wird es so richtig scharf. Von f/3.5 bis f/5.6 scheint die Schärfe am höchsten zu sein (interessant für Architektur, Sterne usw.) und nimmt darüber hinaus langsam ab.

Bei sehr kontrastreichen Szenen, z.B. mit Objekten im Gegenlicht, zeigen sich deutlich chromatische Abberationen. Meistens sind diese aber beherrschbar.

Der Fokus Ring geht schwerer als bei allen anderen Objektiven, die ich in der Hand hatte. Dies fällt aber nur bei manueller Fein-Justierung auf. Der AF ist schnell und genau.

Ich kann das Objektiv absolut empfehlen, auch für den DSLR Neuling, der vielleicht schon mit einem Zoom Erfahrung gesammelt hat. Der Preis scheint, wenn man die rein optischen Eigenschaften betrachtet, ein Schnäppchen.
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 2. Dezember 2009
Kurzes Update: Habe inzwischen die EOS 7D, mit der dieses Objektiv prima zusammenarbeitet. Ich schätze es besonders bei Videoaufnahmen von Menschen, etwa bei Partys, dafür hat es die richtige Brennweite. Bei Blende 1,4 bis 2,0 kann man richtig schön hollywoodmäßig mit der Schärfentiefe spielen. Der Fokusring ist feinfühlig genug übersetzt, um das manuelle Fokussieren mit etwas Übung ruckelfrei und recht präzise hinzukriegen (Autofokus beim Filmen kann man ja derzeit bei den meisten DSLR praktisch vergessen). Außerdem bleibt die 7D mit diesem Objektiv noch einigermaßen leicht (na ja...), sodass man damit auch längere Schwenks aus der Hand aufnehmen kann. Gut an der Festbrennweite ist auch, dass man gar nicht verlockt werden kann, beim Filmen auch noch zusätzlich am Zoomring zu kurbeln. Das geht meist schief, musste ich mit Zooms feststellen.

Alte Rezension:
Ich habe dieses Objektiv jetzt einige Wochen im dämmrigen Herbstlicht und bei gesellschaftlichen Anlässen in schummrigen Innenräumen eingesetzt. Preisgünstige Festbrennweite mit solider Mechanik für Leute wie mich, die gerne Menschen ohne störendes Blitzlichtgewitter aufnehmen (und blitzfreie, intimere Lichtstimmungen bevorzugen - trotz aller Probleme, die das mit sich bringt). Ich setze es an APS-Kameras ein (EOS 50D/ 450D). Bei ISO 1600 und Blende 1,4 sind in Innenräumen mit gedämpfter Abendbeleuchtung noch unglaubliche Verschlusszeiten um 1/50 s drin.

Die schlechte Nachricht zuerst: Bei der Anfangsblende 1,4 fällt die Bildschärfe selbst beim kleineren Bildausschnitt von APS-Kameras von der Bildmitte (gerade noch akzeptabel) zum Bildrand (verwaschene Details) auffallend stark ab. Bei den größeren Vollformat-Kleinbild-Sensoren muss diese Schwäche noch gravierender zu sehen sein - zumal die bei ISO 1600 weniger rauschen und daher feinere Details abbilden können. Die gute Nachricht: Leichtes Schließen auf Blende 1,8 treibt die Schärfe in der Bildmitte gewaltig hoch, allerdings bleiben die Bildränder sichtlich weichgezeichnet. Bei Blende 5,6 schließlich werden die Bilder (zumindest bei APS) über die gesamte Diagonale so rattenscharf, wie das nur sehr gute Festbrennweiten bringen. Übrigens kann man sich das auch schön als interaktive Labormesskurven auf dpreview.com ansehen - hier deckt sich die Theorie nahtlos zumindest mit meiner praktischen Erfahrung.

Die Farbwiedergabe ist neutral (soweit ich das bislang bei überwiegend Kunstlichtfotos mit manuellem Weißabgleich beurteilen kann). Bei offener Blende produziert es ein sehr angenehmes Bokeh (Hintergrundunschärfe), erreicht aber nicht ganz den Schmelz, den L-Profiobjektive mit ihren schön runden Blendenöffnungen (mehr Lamellen) hinkriegen (ich habe L's von der weißen Sorte in meiner Sammlung und daher den Vergleich). Sonstige Bildfehler wie Farbsäume (chromatische Aberration) oder Verzerrungen gibt's hier nicht. Die Nahgrenze liegt bei akzeptablen 45 cm (Entfernung Objekt-Sensor, grob 35 cm bei Objektivfront-Objekt). Der Ultraschallantrieb arbeitet gewohnt geräuschlos, schnell, präzise und erlaubt jederzeit manuellen Eingriff. Zumindest bei meinem Exemplar war der Autofokus ab Werk sauber justiert (ich hab's mit Testchart nachgeprüft). Die Frontlinse dreht sich nicht beim Scharfstellen, ist also ideal für den Polfilter-Einsatz. Haptik und Verarbeitung sind solide Canon-Mittelklasse (eben Gold- statt Rotring). Schön leicht und kompakt. Nicht vergessen, die Streulichtblende gleich mit zu bestellen! Sie wird nicht mitgeliefert, was man angesichts des Kampfpreises jedoch Canon verzeihen kann.

Allerdings: An APS-Kameras ist das kein klassisches Normalobjektiv, sondern effektiv ein 80-mm-Tele. Der leichte Teleeffekt kommt Portraits (mit Oberkörper) zugute, sonst ist es gut für Partys oder Bühnenaufnahmen, um kleine Gruppen oder Zwiegespräche abzulichten (oder sonstige Details). Für weiter gefasste Wimmelbild-Motive aus dem Festgelage ist der Bildausschnitt zu eng. Wer für so was ein "echtes" Normalobjektiv dieser gewaltigen Lichtstärke will, muss für die APS-Kamera tiefer in die Tasche greifen und das fast vier mal so teure Canon EF 35mm 1:1,4 L USM Objektiv zusammenriestern (zumindest nach meinem Überblick über die lieferbare Canon-Objektivpalette). Dafür gibt's L-Profiqualität. Ich habe der Ver-L-ockung widerstehen können, da ich das 50 mm mit dem ziemlich lichtstarken Canon EF-S 17-55mm/ 2,8/ IS USM Objektiv, bildstabilisiert Zoom für Weitwinkelfotos kombiniere. Den hatte ich schon da. Beide Objektive zusammen kommen allerdings auch auf das Preisniveau des 35 mm 1:1,4 L USM - seufz.

Übrigens habe ich wieder mal festgestellt, dass manche technische Schwäche auch kreatives Potenzial freisetzt. Die zum Rand hin etwas weichgezeichneten Portraits bei Offenblende im intimen Lampenlicht haben was... Man muss halt unbedingt drauf achten, dass z. B. bei Dreiviertelportraits das Auge des Abgelichteten im scharfen Bildzentrum sitzt.

Fazit: Die Schwäche bei der Anfangsblende erzwingt den Abzug eines Sterns für den APS-Einsatz (bei Vollformat vielleicht zwei Sterne?). APS-BesitzerInnen, die damit leben können sind sonst sehr gut bedient. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist topp. Stolze Vollformat-BesitzerInnen sollten sich als Mittelklasse-Alternative unbedingt das rund 100 Euro teurere Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM Objektiv für Canon näher ansehen (oder gleich zu L-Objektiven oberhalb 1000 Euro greifen). Laut Tests soll das Sigma bei der Anfangsblende wesentlich schärfer sein.

Fußnote zum Sigma:
Ich habe schwer geschwankt, ob ich doch das Sigma nehmen soll, mich aber dann aus folgenden Gründen doch für das Canon entschieden. Erstens weisen auffallend viele Käuferkommentare etc. auf dem Internet auf eine typische Fremdobjektivschwäche hin: Fehlfokus ab Werk (siehe z. B. Kommentare auf Amazon.com). Man muss also damit rechnen, dass man mehrmals umtauschen muss oder die Kamera gleich mitsamt Objektiv zur Justage einsendet. Wenn man eine EOS 50/7D oder eine von Canons aktuellen Vollformatkameras hat, kann man allerdings den Fehlfokus selbst nachjustieren und einspeichern. Da ich das Objektiv aber auch an der kleinen und leichten 450D einsetzen wollte, war mir der drohende Aufwand zu heikel. Zudem ist das Sigma groß und wiegt ein Pfund. Zusammen mit dem 17-55 mm hätte ich dann schon wieder 1 kg Objektiv "nur mal so" bei gesellschaftlichen Anlässen dabei. Das war mir für den Zweck echt zu viel Glasbaustein.

Mal schauen, wie sich das Objektiv ab Frühjahr im "Außeneinsatz" macht. Vielleicht gibt's dann noch ein kurzes Update. Viel Spaß mit dem "Nachtsichtgerät"!
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am 21. Februar 2012
Hab mir vor ein paar Wochen dieses qualitativ hochwertige Objektiv gekauft, weil ich endlich meine erste Festbrennweite wollte ;-) Und aufgrund der guten Rezensionen hab ich mich nach langem Hin- und Her für dieses hier entschieden! Wichtig waren mir vor allem die Lichtstärke sowie eine überdurchschnittlich gute Bildqualität - und das am besten noch bezahlbar natürlich!
Nach einigen Testbildern zuhause konnte ich das neue Objektiv bei einer Faschings-Party im Vereinsheim so richtig auf Herz und Nieren prüfen! Und nach anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich Verwackeln bekam ich mit der Zeit immer bessere Ergebnisse hin. Man muss sich schon ein wenig Zeit nehmen und etwas Geduld mitbringen, um diese Scherbe richtig nutzen zu können. Mit nicht ganz offener Blende, ausreichend kurzer Belichtungszeit und einem geeigneten ISO-Wert kamen wirklich beeindruckende Portäts zustande, die Dank wunderbarem, weichen Bokeh äußerst ansehnlich und "professionell" wirken - und das alles OHNE Blitz!!!
Später am Rechner bemerkte ich erst so richtig, wie scharf und detailreich die Fotos waren, dabei blieb die Stimmung erhalten, welche ein Blitz leider zu oft zerstören würde. Außerdem lässt sich mit diesem Objektiv sehr bewusst fotografieren, das heißt, ich kann mir aussuchen, was ich gern durch Schärfe hervorheben möchte und was nicht... das hat mir mit am besten gefallen! Ein wirklich schneller und genauer Autofokus wie bei dem Canon 50mm/1,4 ist da natürlich sehr hilfreich.
Ich will jetzt gar nicht auf technische Einzelheiten eingehen, sondern nur meine bisherigen Erfahrungen schildern - und die sind außerordentlich positiv!!! Es macht einfach Spaß, mit diesem Objektiv zu fotografieren, die richtige Entfernung zum Objekt zu finden, es dann freizustellen und später am Rechner noch mal etwas zu verfeinern, um ein wirklich beeindruckendes Bild zu erhalten!
Meine Bekannten vom Verein waren wirklich beeindruckt von meinen Fotos, die ich in einem Fotobuch verarbeitet und am Stammtisch ausgelegt habe. Normalerweise sind sie nur Digicam-Knipsfotos gewöhnt ;-) Aufgrund dieses positiven Feedbacks werde ich auch in Zukunft meine Kamera (Canon 60D) mit diesem Objektiv zu Vereinsfeiern oder anderen Events mitnehmen!

Fazit: Ich kann dieses Objektiv nur wärmstens empfehlen, denn es bietet unendliche Möglichkeiten, seine Fotos bewusst zu gestalten! :-)
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