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Kundenrezensionen

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am 22. November 2003
Road movies sind immer wieder eine feine Sache. Man bekommt ohne dramaturgische Kunstgriffe eine Vielzahl von Schauplätzen und Figuren präsentiert, die einem die ganze Bandbreite des menschlichen Lebens vor Augen führen können.
Diese Eigenschaft des Genres nutzt das kubanische Regisseurduo Tomas Gutierrez Alea und Juan Carlos Tabio, um für den Zuschauer anhand eines Leichentransports quer durch Kuba ein stimmiges Gesellschaftsbild der Verhältnisse auf dieser Insel zu malen. Wie schon der international vielgelobte Vorgänger ERDBEER UND SCHOKOLADE ist GUANTANAMERA eine ausgewogene Mischung aus ernsten und lustigen Szenen, wobei dem kubanischen Betrachter sicher angesichts der absurden Planbesessenheit der Filmbürokraten das Lachen im Halse stecken bleiben dürfte. Wie bereits in DAS LEBEN EIN PFEIFEN wird die als Spaß gut getarnte Gesellschaftskritik unters Volk gebracht, wobei die immer wieder durchschimmernde Liebe zu Kuba und seinen Bewohnern auch für Europäer sehr anrührend ist.
Leider erkrankte Alea schwer während der Dreharbeiten zu seinem letzten Film GUANTANAMERA, so daß der Endschnitt wohl relativ zügig und damit fehlerhaft entstanden sein dürfte. Einige gravierende Anschlußfehler können aber den Filmgenuß dieser Huldigung an das Leben im Hinterhof der USA nicht wirklich mindern.
Eher ist dann die gewohnt schlechte Ausstattung der DVD durch den Verleih MCP ärgerlich, der nur die Originaltonspur als Extra anbietet. Bonusmaterial erwartet man fast gar nicht mehr, aber wenigstens Untertitel sollten auch bei so einer preiswerten DVD drin sein.
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am 20. November 2003
Guantánamera (1995) ist ein gelungenes Beispiel für die Komödie in Castros Kuba, laut dem argentinischen Regisseur Fernando Birri die Verbindung des spanischen Schelmenromans mit der lateinamerikanischen Weltsicht. Eines der herausragenden Charakteristika des Genres ist die ironische Infragestellung der vom System als absolut verkauften Wahrheiten und Werte in Verbindung mit der Leichtigkeit des Seins. In Guantánamera werden die absurden Verwicklungen um die trotz Benzinmangel und bürokratischer Hürden zu einem würdigen Begräbnisort am anderen Ende der Insel gebrachten Leiche zum Beispiel dafür, daß intelligente Komödien mit ihrem scharf- und tiefsinnigen Humor tatsächlich das Ventil für die Unzufriedenheit des Publikums sein können, wie es sich Drehbuchautor Daniel Díaz Torres zum Ziel gesetzt hatte.
Großartig!
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am 11. Mai 2003
Wer einmal auf Kuba war, und sich mal vom Strand weg und aus dem Touristenghetto herausgewagt hat, der wird hier viel wiedererkennen!
Wer sich nicht vom Strand wegbewegt hat, der kann hier lernen wie es im Binnenland abgeht.
Wer mit Kuba gar nichts am Hut hat, der amüsiert sich trotzdem blendend. Er hat nur keine Ahnung wie realistisch der Film eigentlich ist!
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am 7. Oktober 2002
...aber trotzdem sehenswert, beschreibt es doch das "Sozialismus-Irrenhaus" in Kuba auf "etwas" ungewöhnliche Weise. Die Handlung ist zum Teil etwas schleppend und zu abgefahren - aber jenseits von gepanschtem Pina-Colada und gefakten Cohibas am Tropenstand gibts Einblick in die irrwitzige Realität des Castro-Staates.
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am 27. Juli 2007
Irgendwie und irgendwo ein recht komischer Film. Viele Rezenten finden in typisch kubanisch. Ich finde den Film lateinamerikanisch.
Es könnte auch in Peru passieren, dass ein gepflegtes Essen den eigentlichen Pflichten vorgezogen wird, auch wenn dafür der Ehemann warten muss. Auch der Macho als LebensArt ist typisch für ganz Lateinamerika. Von Mexiko bis Feuerland wird man diesen Typus finden. Solange der Schein gewahrt ist, geht das schon in Ordnung. Einzig die sozialistische Komponente findet sich wohl so extrem nur in Kuba.
Was passiert? Georginas Tante stirbt in den Armen ihrer Lebensliebe. Zur Überführung der Leiche brechen Georgina, ihr Ehemann, Tantes Liebe und ein Leichenüberführer mit seinem Leichenwagen von Guantánamo nach Havana auf.
Gleichzeitig fährt der Brummifahrer und Ober-Gigolo Mariano mit seinem Freund und Kollegen auf derselben Strecke.
Die Guantanamera Georgina und der Macho Mariano kennen sich aus Studiumzeiten. Schon damals hatte es zwischen beiden gefunkt.
Es entwickelt sich eine turbulente Tête-an-Tête Fahrt mit einer gehörigen Portion Komik.
Absolut empfehlenswert. Volle Sternzahl.
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am 12. Mai 2013
Alles im grünen Bereich, ging schnell und war qualitativ gut. Mehr möchte ich einfach nicht schreiben, das kostet zu viel Zeit.
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am 17. September 2009
Die DVD war leider in spanischer Sprache. Wir waren bei der Bestellung davon ausgegangen, daß sie in Deutsch ist. Der Lieferant hat die DVD wieder anstandslos
zurückgenommen und uns den bezahlten Betrag erstattet. Der Lieferant hat uns auch
telefonisch informiert, in ausgesprochen höflicher Form.
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