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TOP 500 REZENSENTam 6. Oktober 2004
Andrei Chikatilo, das "Monster von Rostow" gilt als der berüchtigste Serienkiller der russichen Kriminalgeschichte. Was seinen Fall so besonders macht, ist die Tatsache, dass eine effektive Fahndung in der damaligen UdSSR lange durch politische Instanzen verhindert wurde. Da Serienmörder als "kapitalistisches Phänomen" angesehen wurden, verhinderten Partei und KGB eine effektive öffentliche Fahndung und eine Kooperation mit Profilern des FBI.
Stattdessen konzentrierte man sich auf die Verfolgung Homosexueller, obwohl sich unter Chikatilos Opfern sowohl Jungen wie Mädchen fanden.
Selbst als Chikatilo einmal festgenommen wurde, als er sich ein Mädchen näherte, wurde er auf Druck der örtlichen Parteiführung wieder freigelassen, da er doch ein "gutes Parteimitglied" war.
Man kann nur schätzen, wieviele Opfer dieser staatlichen Vertuschung zum Opfer fielen, bis Chikatilo nach der politischen Wende in der UdSSR endlich gefasst und hingerichtet wurde.
Citizen X ist ein sehr intelligent und spannend gemachter Film, welcher aus Sicht der Fahnder die Jagd auf den Serienmörder sehr wirklichkeitsgetreu konstruiert.
Held des Filmes ist der Ermittlungsbeamte Buchanow, der gegen alle Widerstände über Jahre hinweg den Fall vorantreibt und Chikatilo schließlich verhaftet.
Ihm zur Seite stehen nur sein unmittelbarer Vorgesetzter und ein Psychologe, der aufgrund der Tatumstände ein Täterprofil über den unbekannten Mörder "Bürger X" verfasst.
Was mir vor allem gefallen hat ist die sachliche und wenig sensationsheischende Regie von Stephen Frea. Auf blutige Gewaltszenen wird weitgehend verzichtet, stattdessen bezieht der Film seine Intensität aus dem stillen Schrecken, der die Ermittler angesichts immer neuer Leichen befällt.
Auch der Täter wird nicht als Bestie dargestellt, sondern als gestörter und getriebener Mensch.
Herausragend natürlich die Schaupieler (bei uns bekannt vor allem Donald Sutherland und Max von Sydow).
Fazit : Unbedingt sehenswert. Der Film schafft es wirklich, die beklemmende Angst zu vermitteln, die zu dieser Zeit in Rostow geherrscht haben muss.
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am 13. Oktober 2001
Ich finde diesen Film super, ich habe ihn das erste Mal in der Schule gesehen. (Der erste Schulfilm der interessant war)Ich finde es interressant zu beobachen, wie ein Kommissar über Jahre ermilltelt, Metoden wie das FBI erwickelt, vor Mauern (Vorgesetzte) lauft, und dabei einen Fördergefunden und dabei manchmal dem Zusammenbruch naher ist als dem erfolg.
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am 13. März 2011
Hervorragende TV-Produktion, die einem -gottlob- DAS erspart, was die Opfer in ihren letzten Lebensminuten "mit-
machen" mussten. Gerade was Serienkiller-Filme anbelangt bin ich sehr dankbar, wenn ich von allzu plakativen
Schlächtereien verschont bleibe. - Es gibt nicht viele Filme, in denen sich Donald Sutherland("Wenn die Gondeln
Trauer tragen",1973) die Schau stehlen lässt, aber Stephen Rea als unerbittlicher Ermittler in einem, auch durch
Parteiklüngel, schier unlösbaren Fall ist unschlagbbar. Allein sein Auftritt, als er, am Ende seiner Kräfte,erfährt,
daß seine Beharrlichkeit die Überführung dieser Bestie letztendlich bewirkt hat und er einen Weinkrampf bekommt,
als ihm Sutherland die Laudatio eines führenden FBI-Agenten vorliest, der sich selber nicht wünscht, daß ein solch
hartnäckiger Verfolger an seine Fersen heftet, ist ganz grosse Schauspielkunst!!!
Daneben noch Max von Sydow als Psychologe und Joss Ackland("Totentanz der Vampire",1970)als pharisäerhafter KPDSU-
Führer, der das PG-Mitglied des Täters schützt um von seinen eigenen homosexuellen Gelüsten abzulenken und durch
die Verhaftungen der "üblichen Verdächtigungen" an neue "Kontakte" heranzukommen.
Unverständlich, warum dieser vorbildliche Film in Deutschland nicht auf DVD erhältlich ist!!!
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am 3. September 2014
Dieser atmosphärisch dichte und spannende Film nach wahren Begebenheiten gibt einen authentischen Einblick in die (rückständige) Arbeit von Justiz und Polizei des sowjetischen Systems. In der SU durfte es quasi keine Kapitalverbrechen geben, sie wurden vertuscht, verharmlost und von den Medien ignoriert, denn Mord, Erpressung, Bankraub oder Sexualdelikte wurden von der KP als typisch dekadente Erscheinungen des verhaßten westlich-kapitalistischen Systems deklariert. Der vom Gerichtsmediziner zum Kommissar beförderte Burakov hat nicht nur mit der schlecht ausgerüsteten Polizei zu kämpfen, sondern mit ihm ständig auf die Finger guckenden Generälen und Parteibonzen. Diese wollen den Serienmörder genau dort sehen wie sie sich die Abartigkeiten des Westens vorstellen: bei Zuhältern, Homosexuellen und sozial Schwachen. Burakov versucht ständig Arbeitsmaterial, Ausrüstung und Ermittlungsmethoden der Amerikaner bei seinen Vorgesetzten durchzusetzen, er möchte sogar eine Zusammenarbeit mit dem FBI. Nur von seinem direkten Vorgesetzten Fetisow, einem verständnisvollen Oberst (Donald Sutherland) erhält Burakov Unterstützung. Als dieser einem hohen Parteifunktionär, der die Ermittlungen ständig behindert, eine private Verfehlung nachweisen und ihn dadurch aus dem Amt drängen kann, ist der Weg frei für endlich effektivere und freie Polizeiarbeit. Fast zehn Jahre erstrecken sich die langwierigen und schwierigen Ermittlungen, und erst nach der Wende und dem Zusammenbruch der Sowjetunion können Burakow und Fetisow den Sexualmörder endlich fassen.Der Psychiater Alexander Buchanowski (Max von Sydow) hat über die Jahre ein Täter-Profil des Gesuchten erstellt und konfrontiert den Mörder Tschikatilo damit. Buchanowskis Analyse ist so treffsicher, daß sich Tschikatilo zu einem umfassenden Geständnis bewegen läßt und die Polizei sogar zu Leichen führt, die noch gar nicht gefunden worden waren. Stephen Rea gibt ein eindrucksvolles Porträt des beharrlichen und zähen Polizeikommissars, der trotz vieler Behinderungen und Rückschläge nicht aufgibt. Treffend ist dann auch das Statement eines Hilfe leistenden Polizeikollegen aus den USA, der über seinen russischen Kollegen sagt: "Wenn ich ein Verbrecher wäre, würde ich von einem Polizisten wie Burakov nicht gejagt werden wollen". So funktioniert dieser Thriller auf zwei Ebenen: als durchaus realistische und aufschlußreiche Studie über die letzte Phase der Sowjetunion und als Psychoanalyse des krankhaft mordenden Serientäters Tschikatilo, hervorragend gespielt von Jeffrey DeMunn.Dabei wird die Spannung in diesem Ausnahme-Krimi nie vernachlässigt. Als Ergänzung findet man im Internet unter dem Stichwort "Andre Tschikatilo" eine sehr gute Doku über den Serienmörder, der seine Taten selbst u.a. mit seiner Impotenz begründete.
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am 3. Mai 2015
Im Kleingedruckten findet sich der ganz knappe Hinweis "Region: Region 1". Dies bedeutet: Abspielen ist nur mit in den USA gekauften Geräten möglich.
Eigentlich weiß ich, dass USA Region 1 und Europa Region 2 sind, aber ich hab's halt überlesen. Die Regionssperre der Geräte zu knacken - wie vom Anbieter in seiner Mail an mich empfohlen - ist technisch möglich, aber illegal.
Wer also nicht gerade 2 Geräte zu Hause stehen hat, kann den Film nicht ansehen

Ein deutlicherer Hinweis in der Produktbeschreibung wäre angebracht

Rücksendung wird zwar angeboten, aber nur wenn der Film noch verpackt wäre. Was er natürlich nicht ist
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TOP 500 REZENSENTam 3. Januar 2015
Sowjetunion, Mitte der 80er Jahre: In der Nähe von Rostov wird eine Mädchen-Leiche gefunden.
Der neue Gerichtsmediziner Burlakov wird mit der Klärung beauftragt.
Was der penible Analytiker nicht ahnt: In der selben Nacht werden noch 5 Frauen und Mädchen in dem Waldstück gefunden.
Es handelt sich also um einen Serienkiller, aber den darf es laut Politbüro nicht geben, im kommunistischen Staat.
Also wird er zum Leutnant befördert um sich der Sache still und leise anzunehmen.
So beginnt die jahrelange Jagd nach einem wahnsinnigen Serienkiller der unvermindert weiter tötet....erschwert durch Bürokratie und alte Polit-Kader denen Burlakovs moderne Sicht der Dinge nicht behagt.

Citizen X aus dem Jahr 1995 ist ein absoluter Referenz-Titel des Genre.
Basierend auf Wahren Begebenheiten rund um den "Fall Andrei Romanowitsch Tschikatilo" baut der Film von Anfang an eine fast schon hypnotische Atmosphäre auf die bis zur letzten Minute nicht nachlässt.
Stimmige Dialoge, hervorragende Settings und tolle Darsteller runden das Ganze ab.
So könnte es wirklich gewesen sein...aber herausfinden wird man es wohl nie.
Zudem ist der Film auch für Zartbesaitete geeignet da er zwar psychisch etwas Härter ausfällt, wegen dem realen Hintergrund, aber es kaum Blut zu sehen gibt.
Mit dabei sind u.a.: Stephen Rea, Donald Sutherland, Max von Sydow, Joss Ackland und Jeffrey DeMunn.
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am 11. Februar 2016
Das ist wirklich ein erstklassiger Film. Zum Inhalt würde schon genug geschrieben, will aber kurz was zum Abspielproblem der DVD hier in Deutschland/Europa sagen.
Normalerweise kann an jedem Player (auch älteren Modellen) der Ländercode geändert werden. Und zwar legal. Informationen wie es geht gibt es online; sogar von PC-Welt!!!
Ggf. kann man es nur einige Male (bei manchen Geräten ca. 5x) und wenn man am Player selbst manipuliert ist vielleicht ist die Garantie weg.
Alles in allem habe ich z.B. an meinem Player einmal den Code umgestellt (auf 0) und seitdem kann ich alle DVD's abspielen.
Viel Erfolg.
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am 27. Juli 2015
Bin leider auch auf die falsche Region reingefallen, einen Hinweis, dass die DVD nur auf US Geräten zu spielen ist, habe ich auch nach nochmaligem Suchen nicht gefunden. Habe die DVD verpackt zurück geschickt, denke aber, dass ich das GEld abschreiben kann.
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am 3. August 2014
Leider hat der Film ein Format das in Deutschland nicht abgespielt werden kann. Habe bei der Bestellung nicht darauf geachtet das der Film in Englisch angeboten wird.
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am 1. April 2001
der film basiert auf einer wahren begebenheit. das ist allerdings auch das einzige was ihn sehenswert macht. kamera und regie sind wenig überzeugend, sollen wohl auch ein wenig ärmlich und nach 80er-jahre-stil aussehen. aber die farben sind nur schlecht, ebenso die schauspielerische besetzung und die dialoge. der film ist absolut amerikanisch entworfen, der gesamte zentralstaatliche block wird mit klischees überhäuft, die amerikaner immer als die mit den besseren methoden hingestellt. sicherlich ist das irgendwie auch richtig, bloß stört es, wenn die amerikaner sich immer selbst als die freiheitlichen vorkämpfer für recht und gerechtigheit hinstellen. vorwiegend schlimm ist auch die besetzung des russischen sonstwas-wie-wichtigem-zentralkommitees mit absolut auffällig amerikanischen schauspielern (d.sutherland ist der oberst ???). das passt absolut nicht und lässt die ganze geschichte so dermaßen unrealistisch erscheinen, dass man den film wohl kaum zuende schauen würde, würde nicht andauernd "dieser film beruht auf einer wahren begebenheit" erscheinen. durch diese tatsache lassen sich zwar einige klischees verifizieren, aber dennoch ist ihre amerikanische darstellung in diesem film, wie die gesamte ausarbeitung dieses werks, äußerst dilletantisch.
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