Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Prime Photos UHD TVs Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen25
4,1 von 5 Sternen
Format: Videokassette|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Februar 2011
"Catch 22" erzählt von Soldaten der US-Armee, die im zweiten Weltkrieg das faschistisch regierte Italien besetzen sollen. Die Soldaten versuchen einerseits, militärisch die Oberhand zu gewinnen, haben aber natürlich auch Kontakt zur Zivilbevölkerung, insbesondere den italienischen Frauen. Schnell entsteht ein verwirrendes Geflecht von Liebeleien, Prostitution und Ausbeutung, ein Schwarzmarkt wächst. Gewiefte Soldaten bereichern sich an den Produkten und den Kulturschätzen Italiens.

Dieser Film zählt zu den Meilensteinen der Kriegs- oder vielmehr Antikriegsfilme, und das obwohl oder gerade weil er das Thema völlig anders behandelt als die meisten seines Genres: "Catch 22" schert sich wenig um die Grausamkeit des Krieges im Sinne einer menschelnden Anklage oder sensiblen Darstellung von Leid und Entfremdung im Kampfeinsatz; vielmehr behandelt der Film die Absurdität, die Auflösung von Logik und Verstand im Krieg, die unwirklichen, schrägen Aspekte einer Armee in fremdem Land. Die Soldaten in diesem Film ringen erfolglos mit der Bürokratie der (US)- Armee, und der Titel "Catch 22" spielt auf ein mysteriöses Formular an, das einem Soldaten ermöglichen soll, aus der Armee entlassen zu werden. Wahnsinn gerät für diese Soldaten zum erstrebenswerten Zustand, der einem Schlimmeres erspart.

Auch von den filmischen Mitteln zählt "Catch 22" zu den originellsten Filmen der (ohnehin experimentierfreudigen) 70er Jahre. Das macht einfach Spaß.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2005
Über den Film braucht man nichts Gutes mehr zu schreiben, da ist schon alles gesagt worden.
Der Haken dieser DVD liegt in den Tonspuren: Die Englische ist am Anfang kaum verständlich, was aber eher an der amerikanischen Tradition liegen wird, den Hintergrundgeräuschen einen höheren Stellenwert beizumessen als es bei uns der Fall ist.
Die spanische Tonspur ist schlichtweg grauenhaft: Alle Sprecher scheinen mal eben auf nen Sprung vorbeigekommen zu sein, ohne den Film vorher gesehen zu haben.
Wir hingegen können von Glück reden, da die deutsche Tonspur exzellent ist: Die Übersetzung ist klasse und die Sprecher sind teilweise besser als die im amerikanischen Original. So etwas ist selten (z.B. bei "Der dritte Mann" oder "Dr. Seltsam").
Wer nur den Film sehen möchte, der wird mit dieser DVD sehr gut bedient sein. Wer allerdings gerne die anderen Sprachen nutzt, um Sprachen zu lernen, wird (zumindest mit der spanischen Tonspur) weniger Spaß haben.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2006
Wer verrückt ist, wird vom Flugdienst befreit und muss nicht in den Bombenkrieg ziehen. Wer aber vom Flugdienst befreit werden will, muss dies erst beantragen. Wer aber in der Lage ist, den Antrag zu stellen, also zu erkennen, dass er dem Wahnsinn verfallen ist, kann unmöglich verrückt sein… Diese simple Formel - Catch 22 - wird immer dann herangezogen, wenn kriegsmüde Bomberpiloten nach der letzten Möglichkeit suchen, lebend nach Hause zu kommen. Einen anderen Ausweg gibt es kaum noch, die für die Heimkehr erforderliche Zahl geflogener Einsätze wird immer wieder erhöht und die Verluste steigen täglich an.
Der Film beruht auf dem großartigen Roman von Joseph Heller, einer bissigen und in Gänze kaum verfilmbaren Kriegssatire. Wer das Buch gelesen hat, wird vor Mike Nichols den Hut ziehen, wer aber „Catch 22“ nur auf den Film reduziert, wird wohl öfter die Stirn in Falten legen…
Meine Empfehlung lautet daher: Unbedingt zuerst das Buch lesen, es lohnt sich! Der Film ist dann eine ideale Ergänzung.
Ein Film, der den gelebten Wahnssinn des Krieges anklagt, muss nicht als bombastisches Klangerlebnis daher kommen. Wenn aber schon eine englische Tonfassung in Dolby Digital 5.1 vorliegt, sollte man diese Qualität auch dem deutschen Publikum bieten.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2003
Wer hat nicht von Joseph Heller's Bestseller "Catch-22" gehört? In der angelsächsischen Welt ist die Satire aus dem Jahr 1961 mit KULT Status versehen. Der Titel "Catch-22" ist auch heute noch vor allem in Amerika eine immer wieder verwendete Floskel, die auf Heller's Werk zurückgeht.
Dem Buch folgte im Jahre 1970 die Verfilmung durch Mike Nichols, der dem Zuseher durch diverse Werke wie "Die Reifeprüfung" (mit Dustin Hoffman), "Die Waffen der Frau" (mit Harrison Ford) oder "Wolf - Das Tier im Manne" (mit Jack Nickolsen und Michelle Pfeiffer) in Erinnerung sein dürfte.
Die Story:
Der Handlungsablauf spielt während des zweiten Weltkrieges im noch teilweise besetzten Italien. Eine amerikanische Fliegereinheit ist pausenlos im Einsatz, in einem endlos scheinenden Krieg. Die Soldaten sind frustriert und desillusioniert. Auch Captain Yossarian (Alan Arkin) sieht den Sinn des Krieges nicht mehr. Nach und nach verliert er Freund um Freund und sucht nach dem Ausweg, wie er der Todesmission entkommen kann. Dabei zieht er alle Register um für fluguntauglich erklärt zu werden.
Die Umsetzung:
Der Film wurde im Jahr 1969 in Mexiko gedreht. Technisch aufwendig brilliert der Film mit vielen spektakulären Aufnahmen und diversen skurrile Situationen, die die Absurdität des Krieges dem Zuschauer verdeutlichen. Diverse Rückblenden werden als Stilmittel eingesetzt und zeigen das Leid und die Verzweiflung der Soldaten. Oftmals sind sie nicht mehr in der Lage, eine menschliche bzw. gesellschaftlich-akzeptable Reaktion zu zeigen. Der Tod und das töten ist allgegenwärtig.
Wer einen Actionfilm a la Saving Private Ryan oder Thin Red Line erwartet wird enttäuscht. Der Film ist kein klasischer Kriegsfilm und kommt fast ganz ohne Kampfszenen aus.
Zur DVD:
Die DVD bietet eine durchaus ordentliche technische Umsetzung (für einen Film aus dem Jahr 1970), d.h. interaktives Menü und englischer Originalton sind gegeben sowie Untertitel in diversen Sprachen. Diese sind auch notwendig, den oftmals sind die Akteure dank Flugzeuglärm nur sehr schwer zu verstehen. Ebenfalls bietet die DVD eine Regiebeschreibung durch Mike Nichols in Diskussion mit Steven Soderbergh, welche eine brillante Ergänzung zum Film ist. Im Regiekommentare wird die Umsetzung des Buches beschrieben und Nichols gib interessant Details zum Film preis, welche dem Betrachter auf den ersten Blick verborgen bleiben.
Fazit:
Catch-22 ist ein sarkastischer Antikriegsfilm, der durch desillusionierte Soldaten die Absurdität des Krieges aufzeigt. Der Film ist nicht nur für Kenner des Buches interessant sondern auch für jeden den es interessiert, was eine Catch-22 Situation ausmacht....
Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass sowohl beim Buch - wie auch beim Film die Geschmäcker weit auseinander gehen, oder wie ein Amerikaner mir mal sagte "you either love it, or hate is - there is no in between!"
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2007
The story is mostly flashback on flashback. The basic story is of Capt. John Yossarian (Alan Arkin), World War II bombardier, who wants to get out of the war. However it gets real complicated with many characters that are players by a bevy of character actors. There is plenty of subtle comedy mixed with some scenes that can make you sick.

A lot of what looks like disjointed and irrelevant scenes with becomes one cohesive story by the end. Even the frontal nudity scene fits. If you like this sort of film you should watch "Jacob's Latter."

With all the effort and great filming this film still has no exceptional or socially meaningful message. Luckily the film is complete and we can understand what is being cut out of TV versions.

My favorite part was the part where when Yossarian first sees Luciana (Olimpia Carlisi) in white walking by and they play "Also sprach Zarathustra" Written by Richard Strauss
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2016
Habe leider die falsche version gekauft und lässt sich nicht abspielen. Nur wegen des bescheuerten Region 1. Doch das habe ich nicht.
Selbst allein für den Preis und Qualität erwarte ich mehr. Leider nicht zu empfehlen. 1 Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2001
Wer einen Actionfilm oder eine Kriegskomödie sehen möchte, braucht sich diesen Film gar nicht erst anzusehen. Sieht man ihn zum ersten Mal, verwirren einen die vielen Rückblenden und Einschübe - sie machen aber den Charme dieses Filmes aus. Warum nun aber fünf Sterne? Weil einen dieser Film nicht mehr losläßt! Er beschreibt nicht in erster Linie einen Krieg, sondern den alltäglichen Wahnsinn. Im ganzen Film kommt kein einziger völlig normaler Mensch vor, und menschlich sind nur eine Handvoll Personen.
Catch 22 ist ein äußerst vielschichtiger Film, so unterschiedlich wie die parallelen Handlungen sind auch die Charaktere der Darsteller.
Diesen Film sollte man sehen, wenn man skurile Dialoge mag, ein wenig Herz hat und Filme mit rosarotem Happy-End nicht ertragen kann.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2013
Heller's Sicht auf Krieg und Kriegsführung würden viele Amerikaner sicher als
"unamerikanisch" bezeichnen. All die Leute, die fanden daß George W. Bush
ein guter Präsident war. Alle die immer noch denken, man hätte in Vietnam
nur richtig zuschlagen müssen - notfalls das ganze Land entlauben und dann
jeden jeden einzelnen Vietkong... naja, ich will das gar nicht weiter ausführen.

In den Endsechzigern und frühen Siebzigern jedenfalls gab es auch andere
Sichtweisen (die mir dort heute oft fehlen), und es wurden Filme gemacht, die
sich kritisch mit der Eroberung des Westens, mit dem Rassismus, oder mit
Amerikas Kriegsführung befassten.

"Catch 22" ist einer dieser Filme. Er ist so irre wie der Krieg selbst.
Und diese Riege großartiger Schauspieler allein ist schon unbedingt sehenswert:
Alan Arkin, Martin Balsam, Richard Benjamin, Art Garfunkel (ja, der), Anthony Perkins,
Martin Sheen, Jon Voight und Orson Welles als Brigadier General Dreedl.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Januar 2014
Der Film ist ein Klassiker der zu den All-Time-100 gehört, und wird auch immer wieder als Top-Antikriegsfilm zu Recht zitiert und erwähnt. LEIDER haben die Herausgeber hier einen grausamen Fehler gemacht: der Film ist von Breitband in ein 3 zu 4 Fernsehformat gequetscht worden - indem eine "Kamera" den Film in der Breite beschneidet oder aber, wenn das nicht möglich ist, von links nach rechts (etc.) schwenkt um alle Protagonisten einzufangen. Nur damit ja kein schwarzer Rand oben und unten zu sehen ist. Was soll das? Für einen Cineasten bedeutet das: der Film ist nicht nur geschändet sondern zerstört. Das gilt wohl nur für die VHS-Variante, diese Krankheit hat es in den Achtzigern/ Neunzigern halt gegeben. Sehr schade. Dennoch ist der Film (ich muss in mir jetzt als DVD besorgen) fantastisch. Und wer ihn nicht versteht soll mal kurz bei Wikipedia o.ä. nachlesen und seinen Horizont erweitern.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2015
Den Roman "Catch 22" - in der DDR im Verlag "Volk und Welt" erschienen unter dem Titel "Der IKS-Haken" - des amerikanischen Autors Joseph Heller filmisch umzusetzen erfordert einiges Geschick.
Das Buch hatte ich, als ich es das erste Mal las, im Jahr 1976, vielen Freunden weiter empfohlen.
Interessanterweise konnte diejenigen den tiefen Sinn dieses Anti-Kriegs-Romans am besten nachvollziehen, die selbst in der sog. Nationalen Volksarmee dienen mussten. Andere Leser konnten eher weinger damit anfangen, ihnen schien manches nicht glaubwürdig oder zu sehr überspitzt.
Bevor man sich den Film ansieht, das meine Empfehlung, sollte man das Buch gelesen haben.
Natürlich: der Film ist in die Jahre gekommen und es gibt keine restaurierte Fassung. Aber die schauspielerischen und die Regieleistung sind bemerkenswert. Großes Kino.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen