MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor muttertagvatertag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket GC FS16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen1
4,0 von 5 Sternen
5 Sterne
0
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. September 2008
Alfred Walter hat in einer Serie von 6 CDs neben weltberühmten Meisterouvertüren von Franz von Suppé auch längst verschollen Geglaubtes wieder ans Licht gebracht und es sind auch einige echte Glanzstücke darunter. Es sind Titel dabei, von denen man kaum jemals gehört hat. Wer kennt schon "Der Krämer und sein Kommis"? Bei dieser Ouvertüre handelt es sich um eine leicht abgewandelte Version von "Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien". Nachdem das letztere Volksstück bereits nach 3 Aufführungen vom Spielplan genommen wurde, hat Suppé die Ouvertüre einfach bei einem anderen Stück nochmals untergebracht. Leider erfährt man solches nicht im nur in englisch gehaltene Booklet-Text, der so gut wie gar nichts aussagt. Nachlesen kann man so etwas in der im vergangenen Jahr erschienenen Biographie von Hans-Dieter Roser (Franz von Suppé/Edition Steinbauer) und in Verbindung mit CDs wie dieser erschließt sich so die eigentümliche Welt des Franz von Suppé, der immer Opern komponieren wollte aber Possen komponierten sollte und aus diesem Zwiespalt schließlich die Wiener Operette schuf.

Auch auf der CD Nr. 2 bringt Walter neben Ouvertüren wieder ein Marsch-Potpourri. Es handelt sich bei dem Titel "Fatinitza-Marsch" aber nicht um die Marschfolge, die üblicherweise gespielt wird, sondern um eine Zusammenstellung von eher wenig bekannten Marschmelodien aus dieser bezaubernden Operette, wobei das berühmt gewordenen "Du bist verrückt mein Kind"-Motiv nur kurz angedeutet wird. Handwerklich gut und fast werktreu gemacht, aber eben unter falscher Flagge segelnd.

An der Interpretation der Meisterouvertüren von Suppé durch Alfred Walter habe ich im Vergleich zur CD 1 nicht so viel auszusetzen. "Die schöne Galathée" dürfte in den feinen Details noch etwas deutlicher ausgearbeitet sein, dagegen gefällt mir die "Boccaccio"-Ouvertüre ausgesprochen gut.

Diese CD ist für alle Suppé-Liebhaber schon wegen der Bereicherung um bisher nie gehörte Werke besonders empfehlenswert.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden