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am 13. Mai 2014
Michael Maier, Jurist und Journalist, gelingt eine sehr originelle Kombination verschiedener Denkansätze. Er erkennt das Problem der Geldschöpfung aus dem Nichts und kommt zu einer nüchternen, schonungslosen Kritik an dem Geldsystem. Maier zeigt mit dem Verweis auf moderne Netzwerkanalysen den Zusammenhang zwischen Schuldenflut, Technologie und Globalisierung. Doch anders als Rolf Gocht in seinem Buch "Kritische Betrachtungen zur nationalen und internationalen Geldordnung" warnt Maier vor den Zentralbankern als Währungshüter. Er misstraut anonymen und intransparenten Apparaten und nennt viele (teilweise dramatische) Beispiele, wie die Institutionen, Politiker und Banker ihre Macht missbrauchen (IWF, Weltbank, BIZ). Er erklärt, warum die Flutung der Welt mit Geld zwangsläufig kriminelle Energien auf allen Ebenen freisetzt und warum sich Machenschaften und Manipulationen gegen die kleinen Sparer richten. Maier schreibt erfrischend verständlich, ohne zu simplifizieren. Das Buch packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.
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Dieses Zitat stammt aus dem 10. Kapitel dieses Buches. Dort untersucht der Autor, was passieren würde, wenn jeder in seinem Keller eine legale Gelddruckmaschine hätte. Und dabei kommt er mit der gnadenlosen Logik menschlichen Verhaltens zu dem eindeutigen Schluss, dass die Gesellschaft in kurzer Zeit zerfallen und ein fürchterliches Chaos ausbrechen würde. In den bedeutenden Industriestaaten wird derzeit aber Geld in Massen in Umlauf gebracht, zwar nicht illegal von den Bewohnern, sondern völlig legal von den Zentralbanken. Leider spricht einiges dafür, dass dieser Irrsinn zu ähnlichen Resultaten führen wird. Nun könnte man glauben, dass dies im Buch ebenso plastisch erklärt wird, wie das am Beispiel privater Geldherstellung geschehen ist. Aber das passiert leider nicht.

Mein Eindruck von diesem Text ist recht zwiespältig. Auf der einen Seite spricht der Autor viel Wahres aus. Aber andererseits bleibt er dabei fast immer merkwürdig unpräzise, obwohl er doch eigentlich über die theoretischen Hintergründe bestens Bescheid weiß. Unpräzise ist leider auch seine Sprache. So nennt Maier das durch die Zentralbanken neu erzeugte Geld "Falschgeld". Doch dieser Begriff ist eindeutig besetzt und trifft hier nicht zu. Er erzählt seinen Lesern auch, dass die Staaten Geld drucken. Das stimmt so nicht, wie er später selbst erklärt. Dann wieder wird der Inhalt wenigstens eines Buches so wiedergegeben, dass man einen völlig falschen Eindruck von seinem Inhalt bekommen muss ("Des Bankers neue Kleider"). Es gibt noch zahlreiche andere Stellen, an denen man sich fragen kann, ob hier die Sachlage wirklich adäquat beschrieben wurde.

Wie soll man einen Text rezensieren, dessen Inhalt man weitestgehend für richtig hält, von dem man aber den Eindruck hat, dass der rote Faden oft fehlt, die Gedankenführung sprunghaft und diffus ist und dass ökonomisches Argumentieren zu oft durch Beispiele und Polemik verdrängt wird, man aber dennoch Sympathie für den Autor und sein Buch empfindet, weil er in seiner Grundaussage völlig recht hat?

Der ökonomische Inhalt dieses Werkes lässt sich ganz kurz beschreiben. Wenn ohne Warendeckung die Papiergeldmenge erhöht wird, haben immer diejenigen den größten Vorteil, die dieses Geld zuerst in die Hände bekommen. Denn sie können mit neuem Geld noch zu alten Preisen kaufen. Je weiter dieses Geld in die Gesellschaft vordringt, desto nachteiliger wird seine Wirkung für die Empfänger. Am Ende kann bei exzessiver Geldmengenerweiterung eine Hyperinflation der Preise stehen, die die Letzten in der Kette völlig verarmen lässt. Da das neue Geld im Augenblick im Finanzsektor kreiselt, wird der extrem geringe Anteil der Superreichen an der Weltbevölkerung noch reicher, während der Rest immer ärmer wird. Da Geld in diesem System immer aus Schuld entsteht, werden am Ende die Schulden eingelöst werden müssen, wenn das Schneeballsystem zusammenbricht. Das Geld wird von den Konten derjenigen verschwinden, die es haben und sich nicht wehren können. Das war schon immer in der Vergangenheit so. Und das wird auch diesmal nicht anders sein. Zypern lieferte bereits die Blaupause.

Der Autor versucht nun dieses ökonomische Gerüst mit den verschiedensten Geschichten, Sachverhalten und mit reichlich Emotionen aufzufüllen. Wer sich gerne aufregt, wird seine helle Freude an diesem Buch haben. Bereits die Sprache gibt darauf Hinweise. Maier liebt es, einen ganzen Absatz mit nur einem Satz zu füllen. Dann folgt ein weiterer solcher Absatz. Das bringt Theatralik, giert nach Aufmerksamkeit und heizt die Stimmung auf.

Ein Physiker soll in seiner Doktorarbeit an der ETH Zürich ausgerechnet haben, dass 0,123 Prozent der Weltbevölkerung 80 Prozent vom Reichtum dieser Welt besitzen, berichtet Maier. Wie genau das nun gemeint ist, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz deutlich geworden. Ich vermute auch mal, dass die ETH keine Doktortitel für Rechenaufgaben vergibt. Vielmehr wird der Doktorand wohl eine Methode entwickelt haben, wie man so etwas aus Netzwerkverbindungen der verschiedensten Arten schätzen (!) kann. Aber Genaues teilt Maier leider nicht mit. Das hält ihn jedoch auch nicht davon ab, eine für Kenner triviale mathematische Formel aus dieser Dissertation riesig vergrößert und ohne Erklärungen in sein Buch aufzunehmen. Seht her wie genial! Das ist genau so albern wie seine gelegentlichen Kurzabsätze.

Jedenfalls reitet Maier anschließend auf diesen 0,123 und den 80 Prozent herum, um uns immer wieder zu zeigen, wie ungerecht es in der Welt zu geht. Dabei hat er ohne Zweifel recht, und er wird sicher ein Publikum finden, dass sich mit ihm aufregt. Ändern wird das alles jedoch nichts. Da er Baader gelesen hat und auch offenbar die Grundlagen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie kennt und mit deren Sichtweise ständig arbeitet, verwundert dann am Ende seine seltsame Inkonsequenz. Er hätte doch wissen müssen, dass jedes staatliche Zwangsgeldsystem immer wieder zu diesen Exzessen, die er so anprangert, führen wird. Er selbst bringt auch historische Vergleiche, etwa denn von Griechenland jetzt und Deutschland nach 1918.

Nur wenn man dem Staat das Monopol über unser Geld wegnimmt, besteht eine Hoffnung, aus dem ewigen Blasen- und Crash-Kreislauf auszubrechen. Doch so weit vermag Maier dann doch nicht zu gehen.

Alles in allem ist dieses Buch ein echter Aufreger, wenn man dazu Lust hat. Sein eigentlicher Inhalt ist allerdings recht schmal, auch wenn es äußerlich ganz anders aussieht. Mit der Bewertung tue ich mich schwer. Ein Stern davon ist ein Sympathie-Bonus.
99 Kommentare| 100 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2014
In dem Buch steht das geschrieben, was viele in Bezug auf Politik und Wirtschaft schon längst vermuten oder befürchten. Es dürfte denjenigen die Augen öffnen und die Phantasie bezüglich unserer aller Zukunft anregen, die sich vorher nicht (gerne) mit Politik und den aktuellen Ereignissen beschäftigt haben. Mich wundert, dass diese Literatur in unserem Unrechtsstaat noch nicht verboten wurde. Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf: Vor 70 Jahren hätte man hierzulande ein solch regierungskritisches Buch auf einem großen Scheiterhaufen verbrannt und den Autor ins Exil geschickt oder gleich ins Konzentrationslager deportiert. Ich kann diese Lektüre uneingeschränkt empfehlen, wenngleich einem die Wahrheit Angst und Bange macht.
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Michael Maier, der Herausgeber der Deutschen Wirtschaftsnachrichten, hat in diesem Buch den Versuch unternommen die Ursachen und Hintergründe der polit-ökonomischen Krise aufzuzeigen, die seit 2007 [zunächst in Form der "Subprime Krise", die überging in die sog. "Weltfinanzkrise" und schließlich mündet in die "EURO-/Staatsschuldenkrise"] eine Fete nach der anderen zu feiern scheint.
Der theoretische Kern seiner Analyse ruht m. E. auf den "Cantillon-Effekt" und auf der "Konjunkturtheorie der österreichischen Schule der Ökonomie".
Der "Cantillon-Effekt" in Kurzform:
-> Eine Geldmengenerhöhung zeitigt nicht nur quantitative Effekte im Preisgefüge zwischen Geldmenge und den Güter-/Faktormärkten; sondern der gesamte Prozess einer Geldmengenerhöhung und ihrer Wirkung auf die Endpreise der unterschiedlichsten Güter ist ein ziemlich differenzierter Ablauf.
-> Eine Geldmengenerhöhung führt bei einzelnen Bevölkerungsgruppen zu einem Mehr an Geld in der Kasse.
Zwei einfache Beispiele:
Übernehmen die Banken bspw. neue Staatsanleihen von der Regierung, dann erhält die Regierung Gutschriften aufs Girokonto und ist als erster Akteur im Besitz von neuem Geld.
Geben die Banken die Staatsanleihen an die Zentralbank ab, so erhalten die Banken Gutschriften auf ihre Konten bei der Zentralbank; hier sind also die Banken diejenigen, die als erste über das neue Geld verfügen können.
-> Jene Akteure und diesen nahestehenden Gruppen verfügen zuerst über das "Neue Geld" und werden auf verschiedenen Güter-/Faktormärkten ihre Aktivitäten verstärken.
-> Auf jenen Märkten wirkten jene zusätzlichen Aktivitäten preistreibend auf das vorhandene Angebot. Und von diesen Märkten her sickert das "Neue Geld" langsam, aber stetig durch das Wirtschaftsgeschehen.

Stufenartig lässt sich der Prozessablauf des "Neuen Geldes" wie folgt darstellen:
=> Durch eine Geldmengenerhöhung ist mehr Geld in die Wirtschaft gelangt.
Einige Bevölkerungsteile sind die Nutznießer der Geldmengenerhöhung, weil jene zuerst über das "Neue Geld" verfügen können.
=> Diese Nutznießer erhöhen ihre Nachfrage auf verschiedenen Güter-/Faktormärkten - und zum Teil werden jene noch zu den alten Preisen einkaufen können.
=> Die Angebotsseite auf jenen Güter-/Faktormärkten kann nicht so schnell auf die gestiegene Nachfrage reagieren, folglich steigen - bei zunächst unveränderter Gütermenge - bei den zusätzlich nachgefragten Gütern die Preise. Das Preisgefüge muss sich zunächst ändern.
=> Verschiedenste Marktakteure werden, wegen der gestiegenen Preise, höhere Gewinnmöglichkeiten auf jenen Güter-/Faktormärkten sehen und dort das Angebot so flott wie nur möglich auszuweiten versuchen.
=> Handelt es sich bei jenen Märkten um Gütermärkte, dann werden Unternehmer in diesen Produktionsbereichen investieren und dadurch selber zu zusätzlichen Nachfragern von Investitionsgütern.
=> Langfristig wird sich das gesamte Preisniveau erhöht haben.
=> Dabei wird sich das Preisgefüge dauerhaft geändert haben, da die Menschen normalerweise keine einheitliche Nachfragestruktur haben, auch nicht bei für alle Menschen gleichmäßig gestiegenem Einkommen.

-----> Entscheidend ist dabei, dass diejenigen, die zuerst bzw. im Zeitablauf relativ schnell über "Neues Geld" verfügen können, regelmäßig noch zu niedrigeren Preisen einkaufen können, als diejenigen, die feste Einkommen (wie Lohnempfänger und Rentner) beziehen. Die Bezieher von diesen Festeinkommen werden i. d. R. längst die "neuen, höheren Preise" zu zahlen haben, bevor das "Neue Geld" bei ihnen (z. B. als Folge von Lohnerhöhungen) angekommen ist - diese sind demnach die Geschädigten.
Daraus folgt, dass aus der - von staatlichen Stellen verursachten und gewollten - ständigen Inflationierung der Geldmenge eine Umverteilung des Volksvermögens zu Lasten der Bezieher von festen Einkommen resultiert.

Dieser "Cantillon-Effekt" ist sozusagen die Basis, auf welcher m. E. Michael Maier seine Ausführungen, Argumente und die vielfachen Beschreibungen einzelner Details bzw. Geschehnisse ausrichtet: Seit 2007/08 wird die Krise ganz offen dazu genutzt, um zum Vorteil der Partikularinteressen der Politik-Agierer und ihrer Verbündeten aus den Finanzbranchen den "kleinen Leuten" ihre Arbeits- und Lebensleistungen zu entreißen, also "Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller" zu schröpfen.

Dies ist eine mir persönlich sehr sympathische Basis. Wobei es mir jedoch so scheint, als ob diese theoretische Basis im Buch leider nicht konsequent durchgehalten wird. Michael Maier bringt, um seine Sicht zu untermauern, etliche Beispiele. Beispiele, die mitunter plakative sind und mitunter in epischer Breite angelegt sind. Einer Breite, bei welcher ich manchmal meinte den Faden verloren zu haben; außerdem widersprechen sich m. E. einige Dinge in dieser bunten Beispielpalette auch selbst.

Nun, das Buch hatte mir ein Freund zum Lesen gegeben. Für diesen Freund ist das Buch einfach toll; er kann meine Bedenken gar nicht verstehen - und ich kann seine Begeisterung nicht teilen.
1414 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2014
Das Thema des Buches ist interessant und sehr wichtig, aber das Buch ist einfach schlecht geschrieben. Ich stimme mit dem Autor über die meisten Inhalte und Thesen sogar überein, nur bringt Maier einfach kaum Belege für seine Thesen. Obwohl das sicherlich möglich wäre, erläutert er nicht fundiert wie er zu seinen Behauptungen kommt. Übersichten, Tabellen, Diagramme, all das sucht man in diesem Buch über Makroökonomie vergeblich. Dabei ist der Autor ständig voller Zorn, und wird ständig unsachlich, was das lesen auf Dauer anstrengend macht.

Fazit: Wichtiges, äusserst relevantes Thema, aber mehr eine zornige Brandschrift als ein vernünftiges Buch das einem bei der Meinungsbildung in der Sache wirklich helfen würde. Auf Englisch würde man das hier wohl einen 'Rant' nennen.

Falls der Autor oder sein Verlag das hier zufällig lesen sollte: Bitte eine Neuauflage schreiben, mit deutlich mehr nachvollziehbaren Fakten zu den Behauptungen. Weniger Zorn, dafür mehr fundierte Information. Danke.
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am 6. Oktober 2014
Lesenswert und aufschlussreich.Aber von wem sollen die vom Autor als nötig erkannten Maßnahmen durchgezogen werden?
Die Politik ist längst zu einer Marionette der Konzerne,insbesondere der Banken,verkommen.und hat weder die Kraft noch ir-
gendein Interresse zum Nutzen der Bürger tätig zu werden.
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am 19. Mai 2015
Das Anliegen des Autors ist ehrenwert: Er schreibt, dass die Geldschwemme der Notenbanken zum Problemen führen muss. Im Titel schreit er, dass eine Elite die Welt ausplündert. Alles richtig: Wenn es dann allerdings darum geht, wie das passiert, was als nächstes auf dem Plan steht und wie man das verhindern kann und sollte wird das Buch etwas diffus.
Ich fange mal mit dem WIE und den Diagnosen an - und verweise dort auf ein in meiner Sicht noch mal deutlich kenntnisreichere Buch:
The Price of Inequality: How Today's Divided Society Endangers Our Future von Joseph Stiglitz, einem Nobelpreisträger. Der beschreibt klein klein, genau mit welchen Mitteln die 1% (ökonomische Eliten) sich immer größere Teile des Vermögenskuchens abschneiden und das auch weiter tun. Dort findet man die komplette Sündenliste der Finanzjongleure und anderer sauberst aufbereitet und dokumentiert. Die Prözision und die "excellent scholarship" von Stiglitz wird man hier vergeblich suchen.
Dass die Finanzjongleure, 1%, Bankster etc. noch nicht am Ziel Ihrer Träume sind beschreibt Herr Maier wieder (wie ich finde) richtig. Man könnte ja noch zum Beispiel ein paar EU-Staaten ausplündern, die noch relativ solide finanziert sind - zum Beispiel Deutschland mit einem Schuldenstand von 80% des BIP - und da greift Herr Maier das zweite Mal ein bisschen zu kurz für mein Gefühl: Die Schulden zum Beispiel Deutschlands sind per se kein Problem. Zum Problem werden zwei Dinge - wenn man die Ungleichheit nicht bekämpft und ein 99% Proletariat generiert, das auf Subsistenzniveau vegetieren muss, dann würgt man das BIP und das Wachstum ab und die Schulden werden relativ zum BIP höher und dann hat man ein Problem: Das allerdings von der Elite vermutlich eher unwissentlich herbeigeführt wird - wenn man durch Verelendung Rezessionen und Wachstumsschwäche generiert. Und wenn man Dinge wie eine europ. Schuldenunion zulässt, haben die Gläubiger der unsoliden Südländer den Vorteil, dass man plötzlich die solideren Nordländer vor sich hat, die man "abzocken" kann. Die Deutschen Geldbunker müssen also Begehrlichkeiten an der Wall Street wecken.
Dann noch zu den Gegenstrategien: Prinzipiell OK - also sich einbringen in die Demokratie, Politik machen - Zustände anprangern und mehr. Dafür kann ich uns allen nur viel Erfolg wünschen. Vor daher: Ehrenvolles Buch - aber von der Argumentation und Faktenbasis gesehen gibt es noch Raum nach oben für zum Beispiel die zweite Auflage.
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am 11. Mai 2014
Absolut legendäres Buch des Herausgebers und Chefredakteurs Michael Maier von den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Das Buch zeigt WER die Profiteure der beständigen Plünderung in Europa, der EURO-Zone und EU sind, und zeigt welche fatalen Folgen diese schier grenzenlose Ausbeutung hat und vor allem noch haben wird.

Er zeigt - ohne in Verschwörungstheorien zu versinken - welche Kräfte hier am Werk sind und WIE sie jeden einzelnen treffen werden.

An alle die bisher brav arbeiten, sparen, (möglichst) keine Schulden machen und glauben sie kämen irgendwie davon, wenn Sie nicht auffallen: Wacht endlich auf!
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am 1. März 2015
Sehr interressantes Buch, habe es fast fertig verschlungen.
Leute ich kann nur sagen lasst euch nicht von der Regierung für dumm verkaufen. Eine änderung kann mann nur erreichen wenn man etwas anderst macht wie bisher. Bitte wählt nicht die CDU oder die SPD. Ich weiß nicht ob die anderen besser sind aber aufjedenfall wirken die linken autentich . Also Die Linken oder die Afd wählen und im internett einen appel unterschreiben gegen ttip, tisa und ceta. Evt.auch mal protestieren gehen z.b in Frankfurt bei EZB neu eröffnung.

Wenn man nichts unternimmt ist für mich wie unterlassene Hilfeleistung.
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am 12. Mai 2014
Das Buch ist verständlich geschrieben und erschlägt mich nicht mit einer Fülle zusammengetragener Fakten, bringt aber trotzdem das wesentliche genau auf den Punkt.
Eröffnet für mich neue Sichtweisen auf die Internas der jetzigen Finanzkrise und ihre möglichen Folgen.
Kurzweilig und spannend.
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