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am 6. August 2014
Das Buch gliedert sich grob in drei Abschnitte: zunächst ein historischer Abriss über die Erkundung und frühe Besteigungsversuche des Everest bis hin zur Erstbesteigung, sowie die darauf folgenden Unternehmen bis 1978. In diesem Abschnitt geht Messner natürlich ausführlicher auf Mallory und die britischen Expeditionen der 20er Jahre ein, sowie auf die Erstbesteigung durch Hillary. Wer schon etwas über die Besteigungsgeschichte gelesen hat wird hier nichts Neues finden, trotzdem ist es noch mal ein schöner und knapper Überblick, der genügend Details enthält um trotz Chronik-Charakter spannend zu lesen zu sein - ein gut erzählter Einstieg!

Den Mittelteil widmet Messner dann ausführlich seinen eigenen ersten Erfahrungen mit dem Berg der Berge. Er berichtet von der österreichischen Expedition 1978, bei der er und Peter Habeler erstmal den Everest "by fair means", also ohne zusätzlichen Sauerstoff besteigen. Hier wechselt er vom Chronisten zum Ich-Erzähler, und der Fokus liegt auf seiner Wahrnehmung und seiner Einstellung zum Berg und nicht auf einem umfassenden Bericht über die Expedition. Dieser Teil gefiel mir am besten, denn hier spricht Messner über Messner. Seine Erinnerungen basieren auch auf Sprachaufnahmen, die er am Berg gemacht hat, von denen ca. 8 Minuten auf der beliegenden CD enthalten sind (neben einem deutlich umfangreicheren Ausschnitt aus einem aktuellen Everest-Vortrag).

Der dritte Teil behandelt dann die Ereignisse nach seiner ersten Besteigung bis in die Gegenwart. Die Erschließung vieler neuer Routen zum Gipfel finden Erwähnung und Anerkennung. Er schließt den historischen Bogen zu Mallory mit der 99er-Expedition, die Mallorys Leiche entdeckte, und stellt seine eigene Sicht der Dinge klar. Ausführlicher geht er auf die Unglücksexpeditionen 1996 ein, die durch Jon Krakauers Buch In eisige Höhen bekannt geworden ist, und spart nicht mit Kritik an allen Beteiligten. Das Ende dieses Abschnittes wird dann auch durch Messners allzu deutlich gemachte Meinung beherrscht, dass dem Everest durch kommerzielle Ausschlachtung seine Rolle als respektabelstem Berg genommen wurde. Ganz zum Schluss folgt noch eine tabellarische Übersicht aller Expeditionen bis zur Gegenwart, aber ohne nähere Erläuterungen.

Da Buch hat mich insgesamt gefesselt, obwohl ich schon einige Everest-Bücher gelesen habe, darunter auch Messners Everest Solo: »Der gläserne Horizont«. Diesem Buch ähnelt der Mittelteil - Messner solo, sozusagen - und ist auch eine gute Ergänzung dazu. Wenn man das mag, dann findet man hier interessante Lektüre und wird auch den Schlußteil nicht als unangehm empfinden. Messner-Kritiker werden sich hingegen in ihrer Meinung bestätigt sehen. Die Mischung aus Chronik und Erzählung ist zwar etwas ungewöhnlich, aber tolle Fotos auf allen Seiten und viele passend eingestreute Zitate von anderen Bergsteigern lockern das Gesamtwerk auf und machen es zu einem Everest-Rundumschlag.
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am 6. November 2013
Buch ist im einwandfreien Zustand, erfüllt meine Erwartungen hinsichtlich der Expeditionen zum Everest.
Gute Fotos und eindrucksvoll geschrieben. Gefällt mir
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