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Kundenrezensionen

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am 9. April 2012
Ich kannte die Bücher von Richelle Mead ja schon durch die Serie Vampire Academy, die als Basis für diese neue Buchreihe von ihr dient, daher war ich zu Anfang auch skeptisch ob es sich wirklich lohnt diese Serie zu beginnen, da die Geschichte für mich eigentlich beendet war.

Vorab, um die ganze Geschichte richtig zu verstehen, rate ich jedem "Vampire Academy" zu lesen, es ist zwar auch möglich ohne Vorkenntnisse dieses Buch zu lesen, aber einige Dinge wird man nur richtig verstehen, wen man die Vorgeschichte kennt.

In dieser Geschichte geht es um die Alchemistin Sydney, dem Dhampir Eddie und den Morois Adrian und Jill, alle sind bereits bekannte Charaktere aus den vergangen Büchern der "Vampire Academy" um so bedenklicher fand ich zu Anfang die Idee als Hauptperson die Alchemistin Sydney zu nehmen.

Sydney war mir in den vergangen Büchern durchaus als guter Charakter bekannt, allerdings habe ich so meine Zweifel gehabt, ob sie eine ganze Serie tragen kann, Mead hat mich eines besseren belehrt.

Die Sichtweise der Alchemisten aus den Augen von Sydney darzustellen, war ein wirklich interessanter Aspekt an dieser Geschichte. Mit Sydney erlebt man die ganze Welt aus einer neuen Sicht, der menschlichen Sicht, sieht die Probleme und die Ängste der jungen Frau und der Widerstand der ihr entgegen tritt.

Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, ein sehr interessantes Buch, das mich überrascht hat, wer allerdings erwartet das es wie Vampire Academy ist, der irrt sich, in diesem Buch geht es nicht um eine Romance, sondern um die Probleme verschiedener Völker die bei einem Problem zusammenarbeiten müssen und dies ohne Vorurteile und mit dem Widerstand der eigenen Leute.
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"Falsche Versprechen" ist der Auftakt zu Richelle Meads neuer Serie "Bloodlines", einem Spinn- Off zur beliebten, leider bereits beendeten Serie "Vampire Academy". "Bloodlines" spielt in derselben Welt wie "Vampire Academy" und handelt von Charakteren, die bereits aus VA bekannt sind. Im Mittelpunkt stehen allerdings nicht Rose Hathaway, Dimitri Belikov und Lissa Dragomir. Protagonisten sind Sydney, die Alchemistin, Adrian Ivashkow, Eddie Castile und Lissas Schwester Jill, die alle bereits kleine Rollen in "Vampire Academy" gespielt haben. In "Bloodlines" bekommen sie nun ihren großen Auftritt.

Seit dem vierten VA- Band "Blutschwur" ist Sydney ein Teil der Geschichte, blieb jedoch immer sehr im Hintergrund, obwohl sie eigentlich eine wichtige Rolle spielte. Nun lernt man sie ganz genau kennen und mit ihr auch ihren Beruf als Alchemistin. Nicht das Wächteramt, das Beschützen von Moroi und das Kämpfen stehen im Mittelpunkt, sondern das, was die Menschen tun, die ihresgleichen vor den Vampiren schützen und die Vampire vor den Menschen verbergen. Allerdings arbeiten die Alchemisten nicht wirklich mit den Vampiren zusammen, sondern verachten sie und alles, was sie tun. Dass Moroi und Dhampire Sydney nicht ganz geheuer sind, wurde schon in den VA- Büchern recht deutlich, doch wie sehr sie sie wirklich verabscheut, erfährt man erst jetzt. Leider wirkt sich das negativ auf das Bild, das man bislang von Sydney hatte, aus. Ich mochte sie eigentlich immer recht gerne und fand sie sehr interessant. In "Falsche Versprechen" wirkt sie jedoch wie ein altbackenes, biederes und unsicheres Mäuschen, dessen Schubladendenken ziemlich nerven kann. Sie hat ihre Meinung über Moroi und Dhampire, wofür sie eigentlich gar nichts kann, denn es wurde ihr von ihrem strengen Vater so beigebracht. Aber selbst als es offensichtlich wird, dass die vampirischen Kreaturen nicht so sind, wie die Alchemistin immer dachte, weicht sie nicht von ihrer starren, festgefahrenen Meinung ab. Erst ganz zum Schluss des Buches konnte ich einen Hauch der Sydney, die ich aus der "Vampire Academy" zu kennen glaubte, wieder entdecken.

Dass Adrian Ivashkow, der bislang immer irgendwie das fünfte Rad am Wagen war, in "Bloodlines" nun eine der großen und tragenden Rollen bekommt, freut mich sehr. Obwohl er eine Reizfigur ist, die stark polarisiert, gehörte er immer zu meinen Lieblingscharakteren und hat mich auch in "Falsche Versprechen" nicht enttäuscht.

Eine von Richelle Meads schriftstellerischen Eigenarten scheint es zu sein, den ersten Band so zu gestalten, dass sehr viel erklärt und in die Wege geleitet wird, aber weniger passiert. Actionreiche Szenen gibt es sehr wenige, es baut sich jedoch eine Handlung auf, die sehr darauf hindeutet, dass es im zweiten Band deutlich mehr zur Sache gehen wird. An einigen Stellen zieht sich die Geschichte ein wenig, auch wenn sie nie wirklich langweilig wird. An die "Vampire Academy" kommt sie somit nicht ganz ran, das Ende von "Falsche Versprechen" lässt jedoch die Vermutung zu, dass sich das im nächsten Band sehr ändern wird.

Allein schon dafür, dass es ein Wiedersehen mit den vielen liebgewonnenen und bereits verloren geglaubte Charakteren aus "Vampire Academy" gibt, ist "Bloodlines" für Fans von Rose, Dimitri und Co. ein Muss. Aber obwohl "Falsche Versprechen" nicht 100%ig überzeugen kann, darf doch davon ausgegangen werden, dass Richelle Mead mit ihrem Spinn- Off einen neuen Knaller auf den Markt geworfen hat. Der zweite Teil, "The golden Lily" steht auf Englisch bereits in den Startlöchern und ist hoffentlich auch schnell auf Deutsch erhältlich.
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Eine kleine Warnung vorab: Diese Rezension bezieht sich zwar auf den 1. Band der Bloodlines-Reihe von Richelle Mead, die jedoch auf ihrer "Vampire Academy"-Reihe aufbaut. Wer VA nicht gelesen hat und es noch vor hat (was ich jedem rate, der Interesse an Bloodlines hat), sollte sich nicht mit dieser Rezension spoilern (das Fazit ganz am Ende ist übrigens Vampire-Academy-spoilerfrei und kann somit von allen gelesen werden).

Und noch eine weitere kleine Anmerkung: Ich habe das Buch im Original gelesen, deshalb findet Ihr hier zwei Zitate auf Englisch ;) So, und jetzt geht's aber los:

"Yeah. Rose." Jill sighed and stared vacantly ahead. "She's all he sees when he closes his eyes. Flashing dark eyes and a body full of fire and energy. No matter how much he tries to forget her, no matter how much he drinks ... she's always there. He can't escape her."

"Bloodlines" knüpft an die Ereignisse an mit denen "Vampire Academy" geendet hat: Lissa ist nun die Moroi-Königin, doch ihre Herrschaft hängt von ihrer Halbschwester Jill ab. Gegner von Lissas Regiment sehen ihre Chance und so gab es auch schon einen Anschlag auf Jills Leben. Deshalb muß Jill nun untertauchen: Es geht an eine High-School in Palm Springs. Begleitet wird Jill von der Alchimistin Sydney, dem Dhampir Eddie und dem Moroi Adrian.

Erzählt wird die Geschichte aus Sydneys Ich-Perspektive. Dies ist Richelle Mead ist wirklich gut gelungen. Ich gebe zu, dass ich meine Bedenken hatte. Denn obwohl ich Sydney in VA mit der Zeit zwar etwas sympathischer fand, so ist der Funke jedoch nie ganz übergesprungen. Doch direkt zu Beginn lernt man Sydneys Welt und die Ansichten der Alchimisten besser kennen. Und sie hat es nicht leicht, denn sie kämpft immer noch gegen die Schatten der Vergangenheit an: Dadurch, dass Sydney Rose zur Flucht verholfen hat, steht sie bei den Alchimisten nun unter strenger Beobachtung - sie hat den Ruf "Vampir-Liebhaberin" weg und dieser Job ist ihre letzte Chance sich und ihre Loyalität zu beweisen.

Adrian muß ebenfalls versuchen die Vergangenheit zu überwinden, denn er trauert immer noch Rose hinterher, die ihm mit ihrer Entscheidung für Dimitri das Herz gebrochen hat. Ich muß zugeben, dass ich in VA zwar klar die Entwicklung gesehen habe, dass Rose und Dimitri zusammen gehören und ich habe Dimitri auch immer geliebt - dennoch war ich "Team Adrian". Er hat einfach mein Herz im Sturm erobert. Und Ihr müsst doch zugeben: Dieser sympathische Moroi hat einfach ein Happy-End verdient, oder?

Jill ist einfach noch relativ jung und das merkt man ihren teilweise naiven Ansichten, Verhaltensweisen und Entscheidungen. Ich denke sie ist ein ausbaufähiger Charakter mit viel Potenzial ... und sie erinnert mich ein bißchen an Lissa, die ich zu Beginn der VA-Reihe auch nicht so sehr mochte, aber mit der Zeit immer mehr lieb gewonnen habe, weil sie immer eigenständiger wurde. Sie wird auf ihrem Weg von dem Dhampir Eddie begleitet, der von jeder Menge Selbstzweifel aufgrund seiner Vergangenheit geplagt wird.

Die Charaktere werden wunderbar von Richelle Mead vertieft und so ist "Bloodlines" auch noch nicht wirklich eine Geschichte voller Liebe und romantischer Entwicklungen sondern die Charaktere werden vorgestellt, knüpfen erste Bande zueinander. Und das liest sich alles wirklich sehr vielversprechend.

Hach, und dann noch dieser miese letzte Satz... Ich dachte ja schon das Buch endet relativ unspektakulär - und dann das! Aber das müsst Ihr selbst lesen ... ich verrate nichts ;)

Trotz meiner Lobeshymnen muß ich zugeben, dass mir einige Ereignisse und Entscheidungen zu durchschaubar und vorhersehbar waren. Dennoch tat dies keinen Abbruch zu meiner Liebe zu diesem Buch und der neuen Serie. Ich bin einfach hin und weg und will am liebsten sofort weiter lesen! Allerdings erscheint der zweite Band "The Golden Lily" erst am 12.06.2012 - ich weiß gar nicht wie ich es so lange ohne die Moroi und Dhampire aushalten soll! Wann eine deutsche Übersetzung des 2. Band erscheint und welchen Titel diese tragen soll, ist noch unklar.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, sollte sich darüber im klaren sein, dass "Bloodlines" kein neues Vampire Academy ist. Sydney ist keine neue Rose. Das muß einfach gesagt werden. Diese Reihe beschäftigt sich mehr mit der Sichtweise der Alchimisten (zumindest im 1. Band) und Sydney ist vom Charakter absolut liebenswert, aber eben keine Rose, die im Sturm das Herz vieler erobert hat. Dennoch sage ich ganz klar: Lasst Euch darauf ein - es lohnt sich absolut!

Bevor ich mein Fazit ziehe, möchte ich an dieser Stelle noch mal ein Zitat von meinem Lieblingscharakter Adrian posten, das einfach typisch Adrian ist:

"Takes a lot of tries before you hit perfection." He (Adrian) paused to reconsider that. "Well, except for my parents. They got it on the first try."

Einfach herrlich - wie kann man ihn nicht lieben?! :)

FAZIT: Es gibt einfach Bücher, die einen begeistern können. Bücher, die mitreissen. Bücher, die man über alles liebt. Bloodlines ist so ein Buch. Es ist der Beginn einer Reihe, die großartig zu werden scheint. Trotz kleiner Makel würde ich gerne viel mehr als 5 Sterne vergeben, da es einfach ein Buch ist, das mich berühren konnte. Ein Buch, das mich absolut begeistert hat und das ich am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Ich liebe es. Lasst Euch auf die neue Welt ein. Es ist kein neues Vampire Academy. Es ist anders. Aber so verdammt gut! Must-Have und Must-Read.
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am 19. November 2014
nur im Hörbuch Fall konnte ich mich einfach mit der Sprecherin nicht anfreunden, was wohl daran liegt, dass Ihre Vorgängerin den Stimmen wirklich auch Dialekt technisch echt den passenden Ton verpasst hat.

Angelina Kamp macht es im Großen und Ganzen recht gut, nur leider spricht sie die Namen der Protas einfach wirklich nicht richtig aus wenn man bedenkt, dass es sich bei den meisten Personen mit slawischem, russischem Hintergrund handelt.
Dafür gibt es von mir 2 Punkte Abzug weil mich das während des Hörens immer richtig rausgebracht und ich immer dachte: " WHAT, wer mit wem und gegen wen "??!!

Hier ein paar Auszüge:
MOROI = MOIRA
STRIGOI = STREIGOI
VASILISA Dragomir = WESSLISSA DRÄGOMIRE

etc..... ach und sie fand dies oder das ziemlich LECHS statt "LACHS" ???

Auch nervig war, dass sich ADRIAN immer so anhörte als wäre er um 60 Jahre gealtert, was ja mal absolut: UNSEXY war.
Wen das alles nicht weiter stört, kann ja getrost REINHÖREN !!
Wen schon, der sollte lieber mit eigenem Kopfkino das Buch lesen, denn die geht Geschichte geht spannend weiter und es fehlt auch nicht an kurzen Zwischenstopps von "alten Bekannten" :D

Buch als Hörbuch 3 ***
Geschichte 5 *****
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am 12. April 2012
- Leichte Spoiler -

Da ich Vampire Academy schon kenne ist es schwer zu sagen wie sich Bloodlines als dessen Spinoff eigenständig lesen würde. Ich denke, dass man der Haupthandlung problemlos folgen könnte, einem aber zwangsläufig eine Menge Nuancen entgehen müssen. Man kann nicht übersehen dass die Figuren eine Vergangenheit haben, die auch ihr Verhältnis zueinander stark beeinflusst. Zudem wird auf ausführlichere Erklärungen der Welt verzichtet (was ein Segen für alte VA-Leser ist).

Die Figurenkonstellation besteht fast ausschließlich aus VA-Randfiguren mit Potential, die in VA einfach nicht mehr genug "Bühnenzeit" bekommen konnten. Das ergibt ein nettes Wiedersehen mit altbekannten Charakteren, ist aber nicht VA. Ich persönlich habe Rose in VA von Anfang an geliebt und bin mit Sydney erst langsam warm geworden. Diese Tendenz ist in Bloodlines gleich geblieben. Ich mag Sydney durchaus gerne, aber ich blieb dankbar für jede Erwähnung von Rose. Ein wesentlicher Unterschied ist dass Rose als Dhampir gerade in den späteren VA-Bänden sehr viel "gehandelt" hat, während Sydneys Feld eher "diplomatische" Kommunikation ist, was die ganze Handlung etwas langweilig macht. Wenn Sydney dann noch in diesem Bereich einige Fehler macht und sich zu selten wehrt verstärkt das den unangenehmen Kontrast noch.

Eddy und Jill haben für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig Präsenz bzw. Entwicklung, wirklich glücklich bin ich eigentlich nur mit Adrian. Er beginnt da, wo wir ihn in VA verlassen haben, und man sieht durchaus einige interessante Entwicklungen, wobei auch durchaus die von Rose in VA angesprochenen Probleme ihre Rolle spielen.

Ich fand den Band durchaus von Anfang an spannend, erst nach Zuschlagen des Buches fällt auf, dass eigentlich recht wenig passiert ist. Die ganze Struktur und das Setting erinnern sehr an den ersten VA-Band, was Hoffnung für die Zukunft gibt. Etwas konstruiert fand ich die Rätsel und deren zeitlich abgestimmte Auflösungen. Einiges war (zumindest für einen erwachsenen Leser) leicht durchschaubar. Die beiden überraschenden Wendungen in der Mitte und zum Showdown fand ich übertrieben. Sie entsprechen zwar der Logik des Weltenaufbaus, wirken aber etwas künstlich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe diese Entwicklungen ähnlich empfunden wie die Auflösung um die Avery-Geschehnisse in VA Band 4.

Romantischen Stoff gibt es nicht wirklich. Was um Jill herum passiert wirkt auf mich etwas seicht, für Sydney gibt es immerhin einige vielversprechende Andeutungen. Das entspricht so gesehen VA, bei dem sich vieles erst langsam entwickelt hat. Trotz Hoffnung für die weiteren Bände fürchte ich aber, dass genau wie Sydney wohl nie eine Rose sein wird, es für mich auch keinen zweiten Dimitri geben wird.

Zum Ende hin wird die nun etablierte Figurenkonstellation noch einmal durcheinandergewürfelt. Von einigen neu hinzugekommenen Charakteren muss man sich wohl verabschieden, einige liebe altvertraute scheinen im nächsten Band einen Part zu bekommen.

Das Cover ist an VA angelehnt, und meiner Meinung nach genauso scheußlich. Ich will gar nicht darüber nachdenken dass es sich bei dem Mann vermutlich um Adrian handeln soll. Den Sinn des deutschen Untertitels habe ich noch nicht entschlüsselt, aber vielleicht will mir ja jemand helfen...

Fazit ist leider: Bloodlines teilt nur teilweise die großartigen Figuren, Elemente, Romantik von VA. Als eigenständiges Buch kann ich Bloodlines also nur bedingt empfehlen. Möglicherweise kommt in den nächsten Bänden noch eine Steigerung zu alter VA-Größe, bis dahin ist der Band eher eine nette Ergänzung.
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am 15. Januar 2016
Dies ist der grandiose Auftakt von Richelle Mead in ihrer Fortsetztung von Vampire Academy.

Sydney Sage und Adrian Ivashkov sehen ihrer wohl größten Herausforderung entgegen. Denn sie müssen sich nicht nur der Welt stellen, sondern vor allem sich selbst..
Grenzen von Richtig und Falsch verschwimmen und werden zu einem trügerischen Grau, indem die Gefahren nicht mehr klar erkennbar bzw. zuzuordnen sind.
Diese Geschichte zweier solch einzigaartigen Menschen erzählt Richelle Mead mit solch einer Fantasie, dass Realität zu Traum und Traum zu Realität werden.. dennoch sind es nicht nur gute Träume..

Lassen sie sich, wie wich mich, von dem Leben der Beiden begeistern und entdecken sie den Ursprung ihrer Vorurteile neu..
Denn auch Sydney Sage hat gewiss viele Vorurteile, doch muss sie erkennen, dass ein Weiß niemals ein reines Weiß und ein schwarz niemals ein reines Schwarz sein kann und man um die Wahrheit zu ergründen gewiss mit einigen grauen Schattierungen rechnen sollte.

Kritik (vor allem positive):
Die Charaktere sind intensiv und detailreich ausgearbeitet. Sydney Sage verzaubert mit ihrer Klugheit, ihrer selbstlosen Führsorge und ihrer Unbedarftheit bei zwischenmenschlichen Beziehungen gewiss nicht wenige.
"So jemanden habe ich noch nie kennen gelernt!" Das war wohl mein erster Gedanke zu Sydney Sage, die eine unerklährliche Liebe zu Oldtimern zu haben pflegt..
So auch kann sich Adrian Ivashkow, der so sarkastisch, und ignorant erscheinende Moroi sich nicht ihrem ungewolltem Charm entziehen..

Dieser grandiose Auftakt ist in meinen Augen der beste Roman dieser Reihe. Denn so hautnah wie im ersten Teil, scheint man die Charaktere nicht wieder zu erleben..

Von mir auch nochmal ein großes Lob an Michaela Link, welche einen mit ihrem Schreibstil mit zureißen pflegt

PS: Dies ist eine persönliche Rezension und ich bitte darum, von mir nicht auf andere zu schließen :)
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am 4. Mai 2012
Endlich gibt es etwas Neues aus der Welt von "Vampire Academy".
"Bloodlines" gegenüber war ich zunächst skeptisch, da ich mir nicht sicher war, ob die Reihe ohne Rose mit "Vampire Academy" mithalten kann.
Meine Sorgen waren jedoch vollkommen unnötig, denn "Bloodlines" reicht definitiv an das Niveau von VA
heran und hat mir einfach richtig, richtig gut gefallen!

Die Cover von "Vampire Academy" habe ich wirklich gehasst. Ich fand sie einfach nur hässlich.
Umso begeisterter bin ich nun vom Cover von "Bloodlines", das mir ausgesprochen gut gefällt. Besonders toll: Auf Sydneys Wange ist das Lilientattoo, das man jedoch nur sieht, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel darauf fällt. Absolut super!

Ich liebe, liebe, liebe die Charaktere!
Sydney könnte sich nicht stärker von Rose unterscheiden, doch trotzdem hat man mit ihr als Protagonistin genauso viel Spaß. Sie ist überaus sympathisch was sehr angenehm ist: Im Vergleich zu Rose weiß sie, wann sie besser den Mund halten sollte. Bei ihr hatte ich nicht ständig das Bedürfnis, sie zu schütteln, was wirklich eine Besserung ist.
Nun zum Besten an dem Buch: ADRIAN! Ich bin schon immer ein riesen Adrian-Fan und umso glücklicher war ich, als ich gemerkt habe, dass er in "Bloodlines" wieder mit dabei ist. '
Sehr, sehr skeptisch war ich anfangs Jill gegenüber. Ich fand sie schon in VA sehr langweilig und nervig. Das hat sich in soweit gebessert, dass ich sie zumindest okay fand und nicht von ihr genervt war.
Wie man es von der Autorin gewohnt ist, sind auch hier die zahlreichen Nebenfiguren super ausgearbeitet und glaubhaft.
Besonders fasziniert haben mich ihre neuen Charaktere Lee und Keith, die wirklich genial sind.

Auch von der Story bin ich absolut begeistert!
Zwar gab es ab und zu einige etwas zähe Stellen, aber sie waren nicht allzu lang.
Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um mich an die neuen Umstände zu gewöhnen: andere Figuren, eine andere Umgebung und dennoch die gleiche Welt.
Sobald man sich aber eingefunden hat, lässt einen die Geschichte nicht mehr los.
Vom Klappentext her, klingt die Story meiner Meinung nach eher etwas langweilig, aber das ist sie definitiv nicht!
Es werden unheimlich viele Fragen aufgeworfen und es ich verspreche euch, es wird richtig, richtig spannend!
Zwar fand ich einen Teil der Geschichte seeehr vorhersehbar für Richelle Meads Verhältnisse, aber es gab noch genug andere Dinge, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe, sodass dies nicht sonderlich gestört hat.
Ich kann euch leider nicht viel mehr zur Story verraten, da ich euch die Spannung nicht nehmen will, aber glaubt mir, wenn euch VA gefällt, werdet ihr bestimmt auch "Bloodlines" lieben!

Richelle Meads Schreibstil finde ich mittlerweile einfach nur noch toll!
Ich brauche immer eine Weile, bis ich mich wieder daran gewöhnt habe, aber nach wenigen Seiten fliegt die Story nur so am Leser vorbei. Ihr Schreibstil ist super flüssig, ihre Beschreibungen top und ihre Ideen sind einfach hammer! (Okay, Lobeshymne aus)
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am 6. April 2012
Zuallererst möchte ich denen raten, die Vampire Academy noch nicht gelesen haben es zu tun, bevor sie Bloodlines lesen. Man könnte es auch verstehen ohne VA gelesen zu haben, aber es wäre sehr schwer und an manchen Stellen sehr verwirrend, außerdem ist die Reihe es wirklich wert gelesen zu werden.

Sydney wir Mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und muss sich für eine Mission bereit machen, eine Mission, die ihr restliches Leben bestimmt, denn wenn sie veragt, muss sie höchstwahrscheinlich in Umerziehungslager gehen und die sind die reinste Hölle und wäre das nicht genug wird Keith Darnell sie begleiten, den Mann, den sie am meisten hasst.
Ihre Mission besteht darin, Jill Dragomir, die Schwester der Königin Lissa irgendwo unter zu bringen, damit sie in Sicherheit vor der Morois sind, die gegen die neue Königin sind.
Es wurde von den Alchemisten beschlossen sie in einer Privatschule in Palm Springs unterzubringen und sie als eine Familie daszustellen. Mit von der Partie sind natürlich Jill, ihr Wächter Eddie und noch Adrian. Bald jedoch merkt Sydney, dass an der Schule etwas ganz und gar nicht stimmt, doch sie weiß nicht was....

Ich weiß gar nicht wo ich mit dem Lob überhaupt anfangen soll!
Also natürlich war der Schreibstil von Richelle Mead wieder einmal fantastisch, leicht und spannend zu lesen, das ist schonmal ein riesiger Pluspunkt für dieses Buch.

Auch sind die einzelnen Charaktere sehr schön dargestellt und mir hat Sydney ja schon in VA sehr gefallen und Adrian sowieso.
Wirklich jedes mal wenn Adrian seinen Mund aufmacht, musste ich lachen und es ist nicht übertrieben, alles was er sagt ist sarkastisch oder einfach lustig, es ist einfach die Art wie er etwas sagt, das ihn so komisch macht. Es wird dem Buch also sicher nicht an Humor fehlen, das kann ich euch versichern.
Sydney ist da ganz anders, sie ist wie alle Alchemisten sehr ... konservativ und macht nie irgendwelche Witze oder ist locker drauf, doch auch sie hat ihre Momente in denen sie aus sich rausgeht und diese sind der Grund warum man sie ins Herz schießen muss. Auch fühlt man sich ihr näher, da das Buch in ihrer Sicht geschrieben wurde und man dadurch weiß, dass Sydney ein herzensguter Mensch ist, der sich einfach nur eine sehr strenge Erziehung durchmachen musste.
Die anderen Charaktere wie Jill und Eddie kennt man auch aus der VA Reihe und es ist einfach toll zu lesen wie sie sich weiterentwickeln und ja, bekannte Gesichter wiederzusehen.

Der Plot war durchgehend spannend und es gab keinen einzigen Satz der überflüssig gewesen wäre.
Von Anfang an wird dem Leser klar, dass es einige Geheimnisse in diesem Buch zu lüften gibt,aber natürlich hat man nicht die geringste Ahnung, obwohl manchmal so kleine Andeutungen gemacht werden, aber diese merkt man erst, wenn man die Auflösung erfährt und diese haben mich immer wieder umgehauen, wirklich. Es gab sogar Geheimnisse wo ich nie welche vermutet hätte, aber dann, plötzlich .....
Ich weiß nicht wie Richelle Mead es immer wieder schafft solche Plots zu schreiben, wie viel Fantasie muss ein Mensch haben um so etwas hinzubekommen? Ich kann es nicht richtig erklären, am besten ihr lest es einfach selbst.

Was ich ein wenig vermisst habe war die Romantik, denn VA hat ja nur davon gesprüht, aber bei Bloodlines spielt wie wenn, dann nur eine sehr kleine Rolle, ich habe eigentlich fast nichts von ihr mitbekommen. man hat zwar immer wieder mal so etwas kleines gespührt, aber das kann man nicht "Liebe" nennen, doch ganz am Ende, hat Adrian etwas ganz ganz süßes über Sydneys Augen gesagt, dass ich es bestimmt drei mal hintereinander gelesen habe. Es besteht also noch Hoffnung und ein zweite Pärchen wird sich sicherlich auch noch entwickeln..

Das Ende war spektakulär und lässt sehr viel Raum für den nächsten Teil, zumal es ein neues Geheimnis mit sich bringt, denn Sydney scheint irgendwie anders zu sein als alle Menschen oder Alchemisten und da einige neue alte Bekannte zu unserer Gruppe dazustoßen und bei dieser Mischung ist Ärger wirklich vorprogrammiert. Ja, es war ein richtig fieser Cliffhanger und mein Herz zieht sich zusammen, wenn ich nur daran denke, dass die englische Fortsetzung "The Golden Lily" erst im Juni erscheint.

Fazit:

Richelle Mead hat es wiedereinmal geschafft ein rundum perfektes Buch zu schreiben.
Die Charaktere sind wie immer facettenreich und sympathisch, der Schreibstil bleibt natürlich auch so perfekt wie ihren vorherigen Büchern und der Plot war einfach alles, spannend, witzig, und unerwartet.
Der Cliffhanger rundet das ganze noch ab, sodass man wirklich darüber nachdenkt, warum solche Autoren nicht der Folter angeklagt werden. Absolute Leseempfehlung, wer es sich entgehen lässt ist selber Schuld.
Richelle Mead sprengt meine Bewertungskala!

Reihe:

Bloodlines (eng. Bloodlines)
??? (eng. The Golden Lily/ 12.Juni 2012)
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am 16. April 2012
Inhalt:
Seit die Alchemistin Sidney Sage bei Roses Gefängnisausbruch mitgeholfen hat, hat sie ihr Ansehen bei den Alchemisten verloren. Außerdem wird sie nun als Vampirliebchen bezeichnet, was ein richtiges Schmipfwort sein kann, wenn man bedenkt, dass die Alchemisten die Vampire fürchten. Die Gelegenheit, ihren Ruf wiederherzustellen, bekommt Sidney, als sie den Auftrag annimmt, die junge Jill Dragomir zu beschützen. Als einziges noch lebendes Familienmitglied der neuen Moroi-Königin Vasilisa Dragomir wurde von deren politischen Gegnern ein Anschlag auf Jill verübt, so dass sie nun untertauchen muss. Zusammen mit dem Dhampir Eddie sollen sich die drei als Schüler an der Amberwood Akademie in Palm Springs einschreiben. Auch der adelige Moroi Adrian kommt mit ins Exil um Jill zu unterstützen. Doch in Palm Springs scheint es nicht so sicher zu sein, wie alle glaubten.

Meine Meinung:
Eine gefühlte Ewigkeit hat es gedauert, doch nun ist es endlich soweit: Mit ihrer neuen Reihe "Bloodlines" entführt uns Richelle Mead wieder in ihre Welt der Moroi, Strigoi und Dhampire, erleben dürfen wir diese aus der Sicht einer Alchemistin. Sidney Sage ist schon in den Büchern der vorhergehenden "Vampire Academy"-Reihe von Richelle Mead aufgetaucht, nun übernimmt sie die Hauptrolle. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sidney, wo ich mich allerdings erst einmal gewöhnen musste. Ich bin es noch von den anderen Büchern gewohnt, die Welt der Moroi mit Roses Sarkasmus geschildert zu bekommen. Die Welt nun aus den Augen eines ganz und gar anderen Charakters zu erleben, war eine gewisse Umstellung, die ich jedoch nach kurzem auch geschafft hatte.

Ehrlich gesagt bin ich in "Vampire Academy" nie wirklich warm mit Sidney geworden, doch da sie nun selbst die Geschichte erzählt und somit ihre ganze Gefühlswelt offenbart, hab ich sie richtig lieb gewonnen. Vorher hat sie ziemlich abweisend gewirkt, doch in Bloodlines erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und ihre Erziehung. Dadurch lernt man Sidneys Angst vor dem Übernatürlichen zu verstehen und erlebt, wie sie sich doch ganz langsam dem öffnet.

Auch andere Charaktere erkennt man aus "Vampire Academy" wieder, darunter Eddie, Jill und Adrian. Eddie ist immer noch geplagt von Selbstzweifeln auf Grund einer Vorfälle in der Vergangenheit. Jill ist so lieb und unschuldig, dass man sie eigentlich nur mögen kann. Und Adrian ist immer noch so ein Fall für sich, aber er ist mir trotzdem wieder total ans Herz gewachsen in diesem Buch. Er leidet immer noch wegen Rose, fängt jedoch auch langsam an wieder Fuß zu fassen im Leben.

Natürlich gibt es auch wieder interessante neue Charaktere, wie Sidneys Mitschüler Trey, den Moroi Lee oder die mysteriöse Lehrerin von Sidney, die in den Nachfolgebänden hoffentlich noch eine Rolle spielen wird. Außerdem ist da noch der in Palm Springs ortsansässige Alchemist Keith, mit dem sich Sidney so gar nicht versteht. Doch warum dies so ist, darüber darf der Leser erstmal rätseln, da nur einige Andeutungen gemacht werden, dass in der Vergangenheit etwas geschehen sei. An anderen Stellen ist die Geschichte dagegen wieder ein bisschen vorhersehbar, was den Lesespaß jedoch nicht mindert. Ganz im Gegenteil fand ich es sogar immer wieder toll, wenn sozusagen die Bestätigung kam, dass ich mit meinen Vermutungen richtig lag.

Fazit:
Wer Richelle Meads Reihe "Vampire Academy" geliebt hat, der wird auch in "Falsche Versprechen", dem Auftakt zu ihrer Spin-Off-Reihe "Bloodlines", ein Buch mit Suchtfaktor finden. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Kaufempfehlung.
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Kurzbeschreibung:
Als Alchemistin ist es Sydneys Aufgabe, die Geheimnisse der Vampire zu bewahren und gleichzeitig die Menschen vor den Blutsaugern zu schützen. Da gerät Jill Dragomir, die Schwester der Vampirkönigin Lissa, in tödliche Gefahr, und die Moroi müssen sie verstecken. Um einen Krieg zwischen den Vampiren zu verhindern, soll Sydney über Jill wachen. Gemeinsam flüchten sich die Mädchen an einen Ort, wo niemand eine Vampirin vermuten würde: ein Internat für menschliche Schüler in Kalifornien. Doch damit fängt der Ärger erst richtig an ...

Meine Meinung:
Nachdem Vampire Academy beendet war hat sich Richelle Mead einer neuen Hauptprotagonistin angenommen: der Alchemistin Sydney. Solltet ihr vorhaben, die Vampire Academy Reihe noch zu lesen, muss ich euch vor Spoilern zu dieser warnen! Das Ende der Reihe ist für die Handlung in diesem Band nämlich mit ausschlaggebend.

Die Autorin arbeitet in Bloodlines mit bereits aus der Vampire Academy Reihe bekannten, in dieser jedoch nicht allzu tief ins Detail gegangenen, Protagonisten. Hierzu zählen die Alchemistin Sydney, Jill, Eddie und auch Abe. Das Hauptaugenmerk liegt zu Beginn auf der Einführung in die Geschichte. Dies wäre auch der einzige Punkt, welchen ich etwas zu bemängeln hätte. Denn bis zur Hälfte des Buches plätscherte für mich die Handlung etwas vor sich hin. Dies lag großteils an einigen Wiederholungen. So war auch mir irgendwann klar, dass z.B. Sydney eine strenge Kindheit, geprägt durch ihren sehr strengen Vater durchleben musste und deshalb so agiert, wie sie es in gewissen Situationen tut.

Das Hauptaugenmerk liegt in "Bloodlines" vorrangig auf Sydney (aus deren Erzählperspektive man der Handlung folgt) und Jill. Jill, welche durch ihren Verwandtschaftsgrad in tödlicher Gefahr schwebt und deshalb versteckt werden muss, soll nun von Sydney und Eddy vor jeglichen Gefahren geschützt werden.

Durch die Ich-Perspektive von Sydney, weiß man zu Beginn nicht, was genau es mit dem Angriff auf Jill auf sich hat, welcher hin und wieder angesprochen, jedoch immer wieder schnell abgetan wird. Der Versuch, hierdurch einen Spannungsbogen zu erzeugen gelang für mich leider nur teilweise. Mit der Zeit wurde es durch stets wiederholende Andeutungen, jedoch nie ausgesprochene Tatsachen, langwierig dem weiterhin gebannt zu folgen. Nachdem das Rätsel um den Angriff auf Jill aufgelöst wurde, folgten weitere kurze Anrisse von Dingen, welche den Spannungsbogen wieder aufbauen konnten.

Adrian, auf dessen Charakter ich mich nach dem für ihn traurigen Ende von Vampire Academy sehr gefreut habe, taucht hier ebenfalls auf. Sein Charakter ist, wie schon in Vampire Academy, zerrissen und chaotisch dargestellt. Die Liebe von Rose, welche ihm nicht in gewünschter Weise entgegengebracht wurde, hat es ihm und damit auch seinem Werdegang nicht gerade einfach gemacht und so versucht er, sich der Vergangenheit zu entziehen, was ihm mäßig gelingt. Mit Sydneys Hilfe versucht er sein Leben ein bisschen zu ordnen. So helfen sich beide in den verschiedensten Situationen, was mich den Beginn einer eventuellen Liebesbeziehung nicht ausschließen lässt.

Wer jedoch hofft, in Bloodlines große Romantik zu lesen, den muss ich leider enttäuschen. Vereinzelte Andeutungen waren zu erkennen, jedoch wäre dieser Handlungstrang zu gewollt im Gesamtbild der Geschichte erschienen. Deshalb bin ich der Autorin nicht böse, diesen (vorerst?!) außen vor gelassen zu haben, denn die Geschichte wirkt dadurch wesentlich schlüssiger.

Dafür ist eine gute Prise Humor mit eingeflossen. Die Dialoge zwischen Adrian und anderen Protagonisten, habe mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern können, denn seine sarkastische Art, ist einfach das, was seinen Charakter ausmacht und weshalb er meinen Lieblingscharakter darstellt. Sydney hingegen wirkt sehr reserviert und lässt sich, aufgrund ihrer Erziehung, viel gefallen. Doch mit der Zeit wird auch sie wagemutiger und gibt an den richtigen Stellen Konter.

Auch Jill möchte ich nicht außen vor lassen. Denn Jill war leider diejenigen, welche mir mit der Zeit ziemlich auf die Nerven gegangen ist. Dass sie das Küken der Gruppe darstellt, lässt sich nicht bestreiten, aber ihre doch leicht naive Art, war mir manchmal zu viel des Guten.
Wie sich unschwer erkennen lässt, sind die Charaktere durchweg sehr facettenreich dargestellt, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

Gekonnt gelang es der Autorin, nach der für mich zähen "Einleitung" das Ruder noch einmal umzureisen wodurch ich die verbleibenden Seiten am Stück verschlingen musste. Die Situation spitzt sich zu und die Andeutungen einiger Dinge bekamen nun Hand und Fuß.

Das Ende bietet keinen allzu fiesen Cliffhanger, macht jedoch sehr neugierig darauf, wie es in Palm Spring, dem Schauplatz der Handlung, weitergehen mag. Durch dieses Ende gelang Richelle Mead ein gelungener Schachzug, denn ein bereits bekannter Charakter aus der Vampire Academy Reihe taucht auf, welcher verspricht, die ganze Handlung sehr interessant werden zu lassen und mich damit umso neugieriger macht!

Mein Fazit:
Der Beginn von "Bloodlines - Falsche Versprechen" hat sich für mich etwas zäh gelesen. Nachdem der einleitende Teil jedoch passé war, wurde ich in den Bann der sehr schönen und bildlichen Schreibweise von Richelle Mead gezogen. Hier nimmt die Handlung noch einmal an Spannung zu, wenn auch einige Dinge leicht vorhersehbar waren. "Bloodlines" hat mir gut gefallen und bietet für den Folgeband eine sehr gute Vorlage, welche neugierig auf mehr macht.
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