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TOP 1000 REZENSENTam 3. September 2011
"Fesseln der Erinnerung" ist der achte Band von Nalini-Singhs Psy/changeling-Serie. Wie der Vorgänger sind auch diesmal eine Mediale und ein Mensch die Protoagonisten dieser fesselnden und sehr ergreifenden Liebesgeschichte. Die Gestaltwandler spielen "nur" eine wichtige Nebenrolle.

Die schöne Mediale Sophia Russo verfügt über eine seltene und gefährliche mediale Fähigkeit. Sie ist eine "Justiz-Mediale" (J für Justice), die in Köpfe von brutalen Verbrechern wie Mördern, Kinderschändern und Vergewaltigern eindringt, um deren Schuld zweifelsfrei zu beweisen und den Familien zumindest die Leichen der ermordeten wiederzugeben. Die Bilder der grausigen Taten kann sie an Dritte weitergeben. Da die Js sehr unter diesen irrationalen emotionalen Gedanken leiden, müssen sie sich regelmäßig Rehabilitationen unterziehen, bei denen ihr Gedächtinis praktisch gelöscht wird. Dabei zerbricht ihr Verstand jedesmal ein bischen mehr, so dass "Js" nur über eine relativ kurze Lebensspanne verfügen, bevor sie letztlich in einem debilen Zustand enden. Dieser Gedanke ist für Sophia unerträglich, sie will in der kurzen Zeit die ihr noch bleibt, möglichst viele der grausamen Täter, in deren Köpfe sie eindringen muss, daran hindern, weitere Verbrechen zu begehen und veranlaßt sie mittels ihrer Fähigkeit zu teiweise bizzaren Selbstmorden. Das bleibt nicht unbemerkt.

Bevor Sophia sich zu ihrer vermutlich letzten Rehabilitation einfinden muss, wird sie persönlich von der Rätin NiKita Duncan persönlich angefordert, die in der letzten Zeit mehrere wichtige Mitarbeiter durch verdächtige Todesfälle verloren hat und von Sabotage ausgeht. Sophia soll erneut mit dem menschlichen Ermittler Max Shannon zusammenarbeiten, der die seltene Begabung eines natürlichen Abwehrschild gegen mediale Beeinflussung hat. Max ist bei der New Yorker Polizei tätig. Obwohl er seinem letzten Fall, den psychopathischen Mörder Bonner, noch nicht vollständig abgeschlossen hat, übernimmt er die auf Wunsch seiner Vorgesetzten Nikitas Fall in San Francisco, wo er selbst Freunde hat, die mit Nikita verbunden sind (Im Feuer der Nacht).

Sein natürlicher Schild macht ihn für die starke, aber aufgrund ihres mentalen Zustands verletztliche Sophia erst zu einem sehr angenehmen Kollegen, dann, als die gegenseitige Wertschätzung in Liebe umschlägt, zu einem perfekten Lebensgefährten. Sophia will vor ihrem absehbaren Ende die Liebe erfahren und der verliebte Max läßt sich auf diese verzweifelte Beziehung ein. Das Paar wird nicht nur Sophias mentalem Verfall bedroht, sie kommen auch dem Saboteur immer näher. Letztlich gelingt es auch dem Psychopaten Bonner, der Haft zu entfliehen und Sophia, die er als sein nächstes Opfer auserkoren hat, in seine Gewalt zu bringen. Sophias Rettung ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn allein der Kontakt mit Bonner könnte ihren Verstand zerstören.

Für mich war die scheinbar aussichtlose, verzweifelte Liebesgeschichte zwischen dem liebevollen und sensiblen Max und der dem Tode geweihten Sophia eine der ergreifensten und romantischten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe und die mich zu Tränen gerührt hat. Mit hat auch der Vorband sehr gut gefallen (auch ohne Gestaltwandler), aber diesen fand ich sogar noch bewegender. Die prickelnde Erotik passt sich wie immer bei Nalini Singh perfekt in die Handlung ein. Die wie immer perfekte Übersetzung von Nora Lachmann trägt wesentlich zur Lesefreude bei. Nicht nur für Fans der Serie ein wunderbares lesenswertes Buch. Wer noch kein Fan von Nalini Singh ist, sollte es einfach werden.

Zwar sind die (mittlerweile acht) Bücher alle mehr oder weniger in sich abgeschlossen, aber sie lesen sich natürlich in der richtigen Reihenfolge deutlich besser: Leopardenblut,Jäger der Nacht,Eisige Umarmung,Im Feuer der Nacht,Gefangener der Sinne,Sengende Nähe,Ruf der Vergangenheit: Roman. Der Leser wird einfach mehr in die Geschichte "hineingesogen" und kann sich als Teil der Welt fühlen, die Nalini Singh geschaffen hat. Mit dem nächsten angekündigten Band wendet sich die Geschichte wieder den Gestaltwandlern zu (den SnowDancer-Wölfen) Wilde Glut. Für Fans sehr lohnenswert dürfte auch der demnächst erscheinende "Anfang" der Serie mit den Protagonisten Tamsyn und Nate sein, die uns in eine Zeit zurückführen, in der Lucas noch nicht der Alpha der DarkRiver-Leoparden war Magische Verführung.
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am 5. September 2011
Sind wir einmal ehrlich:
Eine Zusammenfassung des Inhaltes wäre schade, dann bräuchte man das Buch ja nicht mehr lesen.
Jemand, der diese Serie nicht kennt, sollte auf keinen Fall (!) mit diesem Teil anfangen (Nr. 8), den er wäre rettungslos verloren in der Welt der Wandler und Medialen.
Für alle, die wissen, um was es geht: ein sehr schönes Buch, meiner Ansicht nach ein sog. 'Zwischenband', wie auch schon der Vorgänger.
Diesmal steht Max Shannon im Rampenlich, Polizist und Freund von Talin und Clay, der sich m.M. nach ein klein wenig zu schnell in 'seine' Mediale Sophia verliebt. Aber - wenn es so sein soll. Auch gut.
Der Leser bekommt durch diesen Teil wieder mehr Einblick in die Welt der Medialen und langsam scheint sich auch bei den unbeliebten Ratsmitgliedern etwas zu tun. Eine der Hauptprotas ist diesmal Nikita Duncan, die eigentlich immer sehr kühl, unnahbar und unsympatisch gezeichnet wurde. Mir ist sie in diesem Teil fast ans Herz gewachsen.
Mir persönlich hat ein bißchen das spielerische Detail gefehlt, was durch die Wandler immer gegeben ist. Diese stehen diesmal nicht so im Rampenlicht, sind eher Nebenfiguren.

Fazit: Etwas ernster als die anderen Bände, aber superspannend. Unbedingt lesen!
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TOP 1000 REZENSENTam 4. September 2011
Max Shannon ist Cop aus Überzeugung. Er fühlt sich den Opfern von Gewaltverbrechen gegenüber verpflichtet, die Täter zur Strecke zu bringen. Trotz seiner Ermittlungserfolge ist er den Psy/Medialen, die das Justizsystem beherrschen, eher unbequem, da er durch eine angeborene natürliche Abschirmung vor telepathischen Manipulationen geschützt wird. Umso überraschender kommt sein neuester Auftrag, eine Reihe verdächtiger Todesfälle aufzuklären, die im Umfeld eines hochrangigen Psy-Ratsmitgliedes aufgetreten sind. Ebenso unerwartet wird ihm als Partnerin Sophia Russo zugewiesen, die zu den seltenen Justiz-Medialen/J-Psy gehört. Diese werden nur bei schlimmsten Kapitalverbrechen eingesetzt, da sie in den Erinnerungen der Täter telepathisch wichtige Hinweise aufspüren und diese direkt telepathisch an die Ermittler weiterleiten können. Sophia hat den Umgang mit den Gedanken der soziopathischsten und perversesten Täter, der wie Säure die Schilde der Medialen auffrisst, länger überstanden als ihre Kollegen. Nach 12 Jahren im Dienst sind ihre Schilde allerdings so dünn und brüchig, daß eine Rehabilitation - und Auflösung ihrer Persönlichkeit - nur noch eine Frage der Zeit scheint...

In dieser Folge der Serie spielen die Changelings nur durch ihre Verbindung zu Max, der mit einigen Mitgliedern von Dark River befreundet ist und der bereits in einer früheren Folge einen kurzen Auftritt hatte, eine Rolle. Die beiden Hauptfiguren sind der menschliche Cop, der bis auf seine Abschirmung über keine außergewöhnlichen Fähigkeiten verfügt, und die durch ihre Konditionierung tief traumatisierte und von der bevorstehenden Rehabilitation bedrohte Mediale Sophia. Sie kämpft nicht nur mit ihrer Konditionierung und ihren zunehmenden Emotionen für Max, sondern auch gegen ihre weitaus dunkleren Impulse der J-Psy, die durch die fast unerträglichen Kontakte mit den übelsten Gewaltverbrechern leidenschaftlich nach Rache und einer Selbstjustiz verlangen. Diese kann fast biblische Ausmaße annehmen, wenn die Täter telepathisch gewzungen werden, sich selber das zuzufügen, was ihre Opfer erleiden mußten.

Die Grundstimmung der Handlung ist dunkler als in den bisherigen Folgen und liest sich oft mehr wie ein Justizthriller mit Anklängen an "Das Schweigen der Lämmer" bis "Criminal Intent". Die Spannung zwischen Max und Sophia, durch ihre gegenseitige Anziehung wie ihre unterschiedliche Auffassung von Gerechtigkeit, unterlegt den ganzen Plot und ist gut gezeichnet. Sophia ist eine überaus interessante Heldin, die ihre eigene Stärke aufweist und selbst um Lösungen sucht, anstatt sich nur auf einen Retter in der Person von Max zu verlassen. Sie hat ihre dunklen Seiten und Abgründe, die zusammen mit dem Plot für viel Spannung sorgen. Auch die Rahmenhandlung um den Rat und seine Mitglieder wird entscheidend vorangebracht. Es gibt also viel Neues und Interessantes, vorwiegend auf Seite der Medialen/Psy.

Wer eine Folge mit der klassischen Psy-Changeling-Paarung erwartet hat, wird vielleicht anfangs überrascht sein; der Schwenk vom bisherigen Muster ist aber so gut gelungen, daß sich das Lesen lohnt. Einziges Manko ist die zu einfache Lösung des Handlungsstranges um die Vergangenheit von Max und die aufgesetzt wirkenden Zitate aus Aufzeichnungen der beiden Hauptfiguren am Anfang jeden Kapitels, die die Handlung nicht wirklich voranbringen. Sonst hätte es glatte 5 Sterne gegeben.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Februar 2014
Nachdem sich in letzter Zeit der engste Mitarbeiterkreis um Ratsfrau Nikita Duncan durch 'Selbstmord' und 'Unfälle' stark reduziert hat und auch ihr Leben in Gefahr zu sein scheint, beauftragt diese den menschlichen New Yorker Polizisten Max Shannon (ein Freund von Talin und Clay und den Lesern seit Im Feuer der Nacht bekannt) mit der Klärung dieser Vorfälle. Da Max - ein Polizist mit Leib und Seele - über einen natürlichen Schutzschild gegenüber Medialen verfügt, ist er immun gegen eventuelle Manipulationsversuche von Medialen.

Zur Unterstützung wird ihm die junge J-Mediale Sophia Russo an die Seite gestellt. Diese besitzt die Fähigkeit, an die Erinnerung von Gewaltverbrechern zu kommen. Doch diese Fähigkeit hat auch ihren Preis: Da J-Mediale diesem Druck nur eine geringe Zeit standhalten, werden sie nach diversen Rekonditionierungen endgültig rehabilitiert – sprich, ausgelöscht. Sophia, die bereits weiß, dass sie nach diesem Fall endgültig rehalbilitiert werden soll, fühlt sich schon bald zu Max hingezogen und hat - außer der Klärung ihres parallel laufenden Falles - nur noch einen Wunsch: die Gefühle, die sie für Max entwickelt, vor ihrer Rehabilitation ausleben zu können ...

So sehr wie ich diese Reihe von Nalini Singh auch liebe und eigentlich am liebsten inzwischen jedem Teil ungelesen ohne zu zögern 5 * geben würde, so muss ich zugeben, dass ich dieses Mal hinsichtlich der Bewertung etwas in der Zwickmühle gesteckt und schon etwas zwischen 4 und 5 * geschwankt habe. Einerseits ist auch dieser, inzwischen 8., Teil wieder wunderschön und vor allem durch Sophia's bisherigem und drohendem Schicksal äußert berührend. Allerdings gestaltet sich das 1. Drittel (in meinen Augen) doch leider etwas zäh. Zudem konnte ich Max' sehr schnell aufkommende Gefühle für Sophia nicht so ganz nachvollziehen. Auch wenn diese später in der weiteren Entwicklung der Beziehung zwischen Max und Sophia wunderschön und sinnlich beschrieben wurden.

Die Handlung selber ist wie immer spannend und umfasst mehrere Stränge. Zum einen wird selbstverständlich die Hauptgeschichte weitergeführt. Der Leser erfährt mehr über Nikita Duncan, die einem sogar langsam richtig sympathisch wird. Und auch die Gestaltwandler und ihre Partner, allen voran natürlich wieder Lucas und sein "Sascha-Schätzchen" sowie Tammy's Zwillinge ;-), sind - wenn auch dieses Mal mehr am Rande - wieder mit von der Partie. Der zweite Strang umfasst die aktuellen Fälle von Sophia und Max. Zum einen die Aufklärung, wer hinter den Morden an Nikita Duncan's Mitarbeitern steckt, zum anderen die Suche nach den Opfern des Psychopathen Bonner, der für Sophia zusätzlich noch zu einer ziemlichen Gefahr wird.

Zum dritten dann natürlich noch die wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Max und Sophia, die einen beim Lesen garantiert nicht kalt lässt und mich im Endeffekt dann doch 4,5 * vergeben lässt. Zum Schluss noch der Hinweis, dass man bei dieser Reihe die Reihenfolge unbedingt einhalten sollte, da die Handlung stetig weitergeführt wird und man als Quereinsteiger hoffnungslos den Durch- und Überblick bezüglich der Welt der Medialen und Gestaltwandler verlieren würde.

Aufgrund seines Umfanges habe ich den Überblick über die "Psy/Changeling"-Reihe als Kommentar eingestellt.
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am 23. November 2011
Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß das Ich auf diese Romantic-Fantasy Reihe nicht nur stehe ...Ich bin regelrecht süchtig danach.

Die Romanreihe: ­Nalini Singhs Romanreihe ist für alle Romantic-Fantasy Liebhaber ein Absolutes "Must ­Have" im Bücherregal. Sie spielt in einer fiktiven Welt, die von Menschen, Gestaltwandlern (Menschen die tierische Gestalt annehmen können) und Medialen (Menschen mit außergewöhnlich starken geistigen Fähigkeiten) bevölkert ist.
In dieser Parallelwelt halten sich die Medialen für die überlegene Art von Mensch. Gesegnet mit geistigen Kräften, beanspruchen sie die Weltherrschaft für sich. Um dabei ihre Fähigkeiten besser einsetzen und unter Kontrolle halten zu können, wurde vom Rat der Medialen Silentium eingeführt.
Ein Programm, das medialen Kindern von frühster Kindheit an jedes Gefühl abtrainieren soll. Unter Schmerzen lernen, die medialen Kinder keine Gefühle zu zulassen. Sie empfinden keine Liebe, keine Trauer, kein Mitgefühl, keine Reue oder Angst ... einfach nichts. Es ist alles nur auf eiskalte Perfektion ausgerichtet. Diese Konditionierung ist so tief verwurzelt, dass es kaum möglich ist, sie zu durchbrechen.
Jeder, der Silentium nicht verinnerlicht oder unter dem Druck einknickt, wird als defekt bezeichnet und durch eine Gehirnwäsche in ein nichtssagendes willenloses Etwas verwandelt. Die Stärksten und skrupellosesten der Medialen überwachen Ihr Volk im Medialnetz. Da die Gehirne von Medialen zum Überleben ein Biofeedback brauchen, sind sie im Medialnetz (ähnlich unserem Internet) miteinander verbunden. Der Ausschluss oder das Verlassen des Netzes bedeutet den sicheren Tod.
Rebellion scheint so gut wie ausgeschlossen. Doch einigen ­wenigen Medialen gelingt die Flucht aus ihrer kalten Welt. Mithilfe der Gestaltwandler und einiger mutiger Menschen versuchen sie das Unmögliche. Silentium zu brechen und eine neue Welt für sich zu erschaffen.Eine Welt in der sie in Sicherheit sein können.

Die Reihe umfasst mittlerweile 8 Bände und auf Band 9 Müssen wir nicht mehr allzu lange warten. Wilde Glut erscheint voraussichtlich im März 2012.

Fesseln der Erinnerung die Story: Wenn du nichts mehr zu verlieren hast, wenn deine Stunden gezählt sind, wie weit würdest du gehen, um zu leben?
Sophia Russo ist eine Mediale. Durch ihre besondere Gabe der Telepathie kann man nicht die kleinste Erinnerung vor ihr verbergen. Sie ist die Waffe, die die Justiz gegen die schlimmsten Verbrecher einsetzt. Doch gerade ihre Gabe macht es ihr unmöglich Nichts zu empfinden.
Sie sieht, fühlt und erlebt jede noch so abartige Handlung des Täters im Geiste mit. Durch Silentium gezwungen eine Fassade der Gleichgültigkeit und absoluter Gefühlslosigkeit zur Schau zu stellen, steht Sophia kurz vor dem geistigen Zusammenbruch.
Als Sophia, bei einem ihrer Fälle, den charismatischen Detektive Max Shannon kennenlernt, ist sie sofort fasziniert von ihm. Seine offene und ehrliche Art entwaffnet Sophia sofort.
Als mysteriöse Todesfälle die Reihen um Ratsfrau Nikita Duncan lichten, wird ihre Fassade auf eine harte Probe gestellt. Denn unter der ständigen Beobachtung durch die Ratsfrau wird es für Sophia zunehmend schwerer ihren Defekt zu verbergen.
Doch nicht nur Nikita Duncan macht Sophia nervös. Die Ratsfrau stellt Sophia niemand anderen als Max Shannon zur Seite. Mit Max Hilfe begibt sich Sophia auf die Jagd nach dem Killer.
Dabei kommt sie dem sexy Polizisten gefährlich nahe und Sophia muss sich bald selbst fragen, wie weit sie bereit ist zu gehen....

Mein Fazit: Ich liebe Nalini Singhs Gestaltwandlerreihe. Muss aber ehrlich sagen, dass ich die vorherigen Bände mehr mochte. Ich finde, dass gerade die Fantasy diesmal etwas zu kurz kommt. Die Geschichte ist zwar absolut lesenswert, spannend geschrieben und mit Sophia Russo und Max Shannon haben wir zwei herausragende Hauptfiguren. Doch gerade die Gestaltwandler,die diese Reihe so faszinierend und lebendig machen, waren in Fesseln der Erinnerung leider nur Randfiguren.

Nalini Singh schreibt so fesselnd und flüssig wie immer und doch wollte der Funke bei mir nicht so richtig überspringen.
Mir fehlten einfach die Gestaltwandler ...Trotzdem möchte ich das Buch nicht missen. Denn obwohl ich jammer ...jammer ich auf sehr hohem Niveau. :-)
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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2011
Inhalt

Die Mediale Sophia Russo ist eine J-Mediale, die die Fähigkeit hat, in Köpfe von Verbrechern einzudringen, um deren Schuld zu beweisen oder die Leichen der Opfer zu finden. Da Mediale ja eigentlich keine Gefühle haben, leiden diese speziellen Medialen sehr unter ihrer Gabe und müssen sich regelmäßig neu rehabilitieren lassen, was zu einem frühen Zerfall führt. Bei einer Ermittlung lernt Sophia Max Shannon kennen und als Nikita Duncan sie höchstpersönlich anfordert, um mit Max an einem Fall von Morden in ihrem Unternehmen zu arbeiten, kommen sich die beiden näher und verlieben sich ineinander. Doch während Sophie nur noch Tage von ihrem endgültigen Zusammenbruch entfernt ist, scheint ihnen der Mörder ' der sich durch sie bedroht fühlt ' nun auch noch diese kurze Zeit nehmen zu wollen '

(Anmerkung: Wie schon in Band 7 sind auch hier eine Mediale und ein Mensch die Protagonisten. Die Gestaltwandler spielen nur eine Nebenrolle.)

Einschätzung

Ich kann nur sagen: Wow!

Mit dieser wundervollen, ergreifenden Liebesgeschichte hat Frau Singh mal wieder ein Meisterwerk geschaffen! Die Liebe zwischen Max und Sophia erscheint hoffnungslos und ohne Aussicht auf ein glückliches Ende, dadurch, dass Sophia so kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Liebesgeschichte ist von Anfang an von dem verzweifelten Versuch Sophia's geprägt, vor ihrem Tod Max noch einmal lieben zu dürfen.

Ich musste an manchen Stellen wirklich die Tränen zurück halten, weil es einfach so so traurig war, dass ich fast nicht weiterlesen konnte. Aber das Buch war zu fesselnd, um es weglegen zu wollen! Die Geschichte ist einfach wundervoll erzählt und die Annäherung zwischen Sophie und Max sehr liebevoll und zärtlich beschrieben. Gleichzeitig fügen sich die erotischen Stellen perfekt in den Rest der Geschichte ein.

Sophia ist ein sehr starker und mutiger Charakter. Sie glaubt an das, was sie tut, auch wenn es sie langsam zerstört. Max passt perfekt dazu. Er ist ein starker Beschützer, geprägt durch seine schlimme Kindheit und das Leid der Familien, die er in seinem Job kennen lernt.

Fazit

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und ein 'Amazing' weil ich völlig gefesselt war von dieser ergreifenden Liebesgeschichte, die nicht nur etwas für Fans der Serie ist, sondern für alle, die Lust auf einen herzergreifende Liebesroman haben. Der Leser wird einfach in die Geschichte hineingezogen und kann sich in der Welt der Gestaltwandler, Medialen und Menschen verlieren, mit den beiden Hauptpersonen mitfühlen und nach Ende des Buches wie aus einem Traum erwachen.

Obwohl man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen könnte, möchte ich jedem ans Herz legen, die ganze Reihe von Nalini Singh zu lesen, die mit 'Wilde Glut' im Frühjahr 2012 weitergehen wird.
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am 9. Oktober 2011
Es ist schön, sich auf Nalini Singh dermaßen verlassen zu können.
Auch dieser Teil hat mir wieder sehr sehr gut gefallen, war fesselnd, berührend, spannend, erotisch und vieles mehr. All das, was ich von Nalini Singh gewohnt bin und auf das ich mich stets wieder freue.

Die Geschichte zwischen Max Shannon und Sophia Russo spielt wieder etwas abseits der Gestaltwandler, aber ich fand das sehr erfrischend. Ihre Geschichte ist schön ausgearbeitet, hat mich ausgesprochen berührt und ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Sie sind wunderbar in die verschiedenen Geschichtsstränge eingebunden. So bekommt man über Max einige Einblicke in die aktuellen Geschehnisse bei den Gestaltwandlern, so dass schnell meine Vorfreude auf den nächsten Teil geweckt wurde, in dem es wieder vermehrt um sie gehen wird. Über Sophia wiederum bekommt man neue Aspekte der Medialenwelt präsentiert um die es sich hier vordergründig dreht. Die ganze Situation spitzt sich bei ihnen immer mehr zu und nimmt bereits Züge an, mit denen ich so nie gerechnet hätte. Gerade auch Sophias Rolle in den zukünftigen Entwicklungen gibt vielem eine neue Wendung. Nikita - Saschas Mediala Mutter - wird näher beleuchtet und offenbart völlig neue Seiten ihrer Persönlichkeit, die mich teils wirklich total überrascht, aber auch gefreut haben, weil sie irgendwie "Hoffnung" geben. Mehr möchte ich hier nicht verraten - ist in den Beschreibungen zum Teil eh schon viel gesagt worden. Eines ist sicher: Spätestens in 1-2 Bänden gehts richtig zur Sache.

Fazit:
Erneut Daumen hoch von mir. Wirklich lesenswerte, interessante und spannende Fortsetzung, in der das Herz natürlich auch nicht zu kurz kommt :)
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am 13. Juli 2013
Bevor ich anfing, das Buch zu lesen, war ich erneut skeptisch. Denn auch diesmal standen meine geliebten Gestaltwandler nicht im Vordergrund. Ich wusste nicht, ob es mich emotional ergreifen kann, und das konnte es beiweiten nicht so, wie die anderen 7 Bücher davor.

Das Buch beginnt gleich mit einem Fall, an dem Max und Sophia, mehr oder weniger, zusammen arbeiten, und der auch nicht so einfach zu verarbeiten ist. Auch ist er für die künftige Handlung relevant, und nimmt noch einige Seiten ein.
Mir war am Anfang des Buches alles erst einmal zu viel. Ich musste ungelogen manche Sätze mehrmals lesen, um wirklich alles zu verarbeiten. Ich weiß nicht, woran es lag, aber das Buch verwirrte mich zu Beginn sehr. Es war sehr undurchsichtig, so wie kein Buch der Reihe zuvor.
Sobald Max nach San Francisco kommt, wo er mit Nikitas Fall betreut werden soll, und auch meine heißgeliebten Gestaltwandler ins Spiel kommen, bessert sich alles. Die Verwirrung lässt nach, hat sich glücklicherweise gelegt, und Spaß beim Lesen kam auf.
Denn eigentlich sind es interessante Begebenheiten, um die sich das Buch so dreht. Nikitas Fall ist keinesfalls leicht. Als eine der mächtigsten Medialen auf der Welt ist alles sehr präsent und dadurch, dass ihre Tochter Sascha auch ins Visier der Täter gerät, bringt auch die Leoparden rund um Lucas und Co. wieder ins Spiel. Doch trotzdem kommt für mich bis über 100 Seiten keine Spannung auf. Es gibt nichts, was mich so richtig fesselt.
Zeitweise fand ich die Machtspielchen der Medialen, zum Beispiel von Ratsherrn Kaleb viel interessanter. Und jede Szene, die beiden Gestaltwandlern ablief, genoss ich und sog ich auf wie ein Schwamm.
Dann kam ich allmählich in die Geschichte rein, beide Hauptcharaktere wurden für mich interessanter und die Handlung konnte mich schlussendlich doch noch etwas gefangen nehmen.
Die Lösung, wie Sophia und Max schließlich zusammen bleiben können fand ich sehr gut überlegt und auch wie sich alles am Ende entwickelt hat war zufriedenstellend. Jedoch war ich gleichzeitig etwas froh, als das Buch geendet hatte.

Sophia ist eine J-Mediale und kann als solche in die Köpfe von Schwerverbrechern und Geisteskranken reinschauen, um wichtige Informationen zu Fällen herauszufinden. Das hilft dem Justizsystem ungemein, jedoch haben die J-Medialen keine hohen Lebenserwartungen. Sie brauchen irgendwann eine vollständige Rehabilitation, dass heißt ihre Persönlichkeit und ihr Handeln wird ausgelöscht und sie sind nur noch seelenlose Maschinen. Bei Sophia soll dies schon sehr bald geschehen.
Sophia hat zwei verschiedene Seiten. Neben der Justizseite, gibt es eine Seite von ihr, die blutrünstig ist. Sie will Gerechtigkeit für die zahlreichen Opfer der Täter, und manchmal bringt sie diese auf brutalste Weise um. Sie steht selbst vor einem mörderischen und geisteskranken Abgrund.
Mit Sophia selbst bin ich nach einiger Zeit erst warm geworden. Anfangs verstand ich ihre Handlungen einfach nicht, und war oft einfach mit ihrer Persönlichkeit überfragt. Mit der Zeit wurde sie mir sympathischer. Man bemerkt, wie sie über sich hinauswächst, verbotene Dinge wagt, mutig und stark wird. Und das gefiel mir dann an ihr.

Max ist ein normaler Mensch, noch dazu ein Polizist, der für die Gerechtigkeit kämpft. Aber so normal scheint er dann doch nicht zu sein, denn sein Geist wird durch sehr starke, eigene Schilde geschützt, die ihn vor medialen Angriffen bewahren. Mit dieser Fähigkeit steht er auf der Hassliste der Medialen ganz weit oben, sie sehen ihn als Gefahr an, da sie ihn zur Not nicht kontrollieren können. Aus diesem Grund wird er auch niemals befördert werden in seinem Job.
Er hatte eine schwere Kindheit, denn aus ihm unerklärlichen Gründen hat seine Mutter ihn nie geliebt; seinen jüngeren Bruder dafür umso mehr. Das setzt ihm immer noch zu, und er wünscht sich nichts lieber auf der Welt als eine glückliche Familie.
Mit Max erging es mir anfangs genauso wie mit Sophia. Ich wurde mit ihm einfach nicht warm. Er wirkte auf mich so unnahbar. Erst als er offensivere Angriffe auf Sophia beging und sie sich näherkamen, kam er auch mir geistig gesehen näher und wurde sympathischer.

Da ich anfangs mit beiden Personen so gar nicht klar kam, fand ich auch sehr lange, dass sie einfach nicht zusammen passen als Paar. Sie sind viel zu unterschiedlich dazu und für mich war es unvorstellbar, dass sie glücklich werden. Ich würde einfach nicht warm mit ihnen, weder als einzelne Person, noch als Paar zusammen.
Mit voranschreitender Handlung entwickelte sich ihre Liebesgeschichte – und die hat mich dann doch wirklich positiv überrascht! Sie waren so süß zusammen. Sophia, die alles erst erkunden musste, mit ihrem sturen Willen, dass dann zu machen, wenn sie will. Und dann Max, der versucht, vernünftig zu bleiben, der nicht will, dass sie Schmerzen hat und immer wieder bremsen muss, damit es ihr nicht zu viel wird.
Auch an ihren offensiven Neckereien fand ich schließlich gefallen – und dann hatte mich die Geschichte komplett wieder gefangen. Das ist Nalini Singh, wie ich sie kenne und liebe. Mit viel Gefühl, doch bis diese endlich raus gekommen waren, hat es mir zu lange gedauert.

Fazit:
Zu den absolut genialen Vorgänger eher mehr als enttäuschend. Genau das hatte ich bei der Zusammenstellung Mensch & Mediale gefürchtet. Im mittleren Teil würde die Handlung dann besser, aber trotzdem hatte ich insgesamt mehr erwartet. Die Nebenhandlungen haben mir zum Teil viel besser gefallen, die Hauptcharaktere gingen mehr als 100 Seiten gar nicht.
Trotzdem nur ein Buch, was mir die Reihe niemals verderben kann – und im nächsten Band geht es dann wieder zu den Gestaltwandlern. ♥ Ich glaube, da fliegen wieder ordentlich die Fetzen, bei dem explosiven Paar ;) Ich freu mich schon sehr darauf!
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am 27. Januar 2013
.:Empfehlung:.

Es ist der achte Band der Reihe und ich bin nach wie vor fasziniert was für eine komplexe Welt Frau Singh da erschaffen hat. Ich schüttel immer wieder verwundert den Kopf, denn das ist einfach eine Leistung der ich meinen Respekt zolle.

Die Geschichte um Max und Sophia ist sowohl spannend, zum brüllen und so romantisch wie wir unsere Bände gerne haben. Endlich erfahren wir mehr über Max den wir ja schon in einigen Teilen vor allem den mit Tallin und Clay kennen lernen durften.

Ein weiterer Band den ihr euch zulegen solltet um nichts zu verpassen.

.:Fazit:.

[Vorsicht Spoiler!] Max arbeitet an einem Fall des Serienmörders Bonner, bei der Auflösung begegnet er der J-Medialen Sophia und ist von ihr fasziniert. Sophia ist gut in ihrem Job, sie haben die Fähigkeit die Wahrheit aus den Köpfen der Lebewesen zu holen und somit viele Verbrechen auf zu decken. Doch bei Bonner ist das gar nicht so einfach, er ist zwar nur ein Mensch dennoch sehr gerissen.

Als es im Fall Bonner nicht voran kommt werden sie unerwartet von Nikita Duncan, Saschas Mutter, zu einem persönlichen Fall gerufen. In Nikitas näherer Umgebung werden plötzlich Menschen getötet und sie benötigt die Denkweise eines Menschen, noch dazu eines sehr klugen Kopfes der für Mediale nicht erreichbar ist.

Die Beiden kommen sich so also recht schnell sehr nahe und wir erfahren viel über die J-Medialen, diese sind in der Regel nicht lange im Dienst bekommen immer wieder Re-Konditionierungen aber keine komplette Rehabilitation denn das würde ihre Arbeit dann unmöglich machen. Wenn es an der Zeit ist geschieht jedoch auch das, viele der J-Mediale entscheiden sich dann lieber für einen Selbstmord.

Somit laufen zwei Fälle gleichzeitig, zum einen der Bonner Fall der den Beiden keine Ruhe lässt und zum anderen der Fall von Nikita. Doch auch über die anderen Ratsmitglieder erfahren wir wieder eine Menge interessanter Aspekte so das man selbst schon heiß am raten ist wer von den Ratsmitgliedern nun wieder dahinter steckt, denn das dem so ist, daran besteht kein Zweifel.

Sophias Schilde indes bröckeln immer weiter, wohingegen sich die Schilde die sie vor dem Medialnetz schützen sollen immer noch kräftig sind, eigentlich zu sehr. Nur der Kontakt mit Max ist für sie ertragbar denn sie empfängt keine Schwingungen von ihm da er selber starke Schutzschilde besitzt. Das Miteinander der beiden ist wirklich sehr rührend und vor allem die Sorgen die sich nun mal all unsere lieben Männer machen.

In einer sehr heiklen Situation in der sogar Nikita eine Waffe an den Kopf gehalten wird erfahren wir endlich Nikitas wahre Gefühle, aber auch neue Geheimnisse die einen nachdenklich stimmen. Natürlich versucht sie jedem anderen gegenüber als sich selbst die Gefühle für ihre Tochter und ihr Enkelkind zu verbergen doch Sophia kann hinter diese Mauer schauen. Zu unser aller Überraschung stellt Nikita Sophia Russo nach der ganzen Sache in ihrem Unternehmen ein, sie weiß von der Beziehung zu Max und möchte nur das diese mit Geheimhaltung gewahrt wird. Auch Max bekommt ein Anstellungsangebot und nimmt dieses an, er ist nun der neue Sicherheitschef des Duncan Unternehmens.

Natürlich gibt es dann noch den Bonner Fall, hier war ich am meisten überrascht, denn als Bonner es schafft Sophia zu entführen weil sie vom Ratsherrn Henry Scott zu einer vollkommenen Rehabilitation geschafft werden soll, ruft Max Nikita an um Hilfe zu erhalten. Diese bekommt er in der Tat, in unglaublicher Form vom Ratsherrn Kaleb Krychek, dieser ist einer der wenigen Teleporter und hilft Max zum Ort der Entführung zu gelangen.

Das hat mich wirklich umgehauen, denn bei Kaleb bin ich mir einfach nicht sicher was ihn für Ziele leiten und ob diese wirklich so grausam sind wie wir glauben. Ich halte ihn auch durchaus für einen Kandidaten als Gespenst.

In diesem Band kommen wir wieder einen erheblichen Schritt vorwärts und doch ist es nicht schnell genug wie mir scheint, denn es kommen ja wieder neue Ungereimtheiten dazu. Nehmen wir unsere liebe Sophia Russo, die mit Silentium gebrochen hat und dennoch im Medialnetz verweilen kann, möglich machen es ihr die beiden Net Köpfe die in ihrem Geist wieder zu einem Ganzen werden und sie schützen. Nikitas Gefühle die sie durchaus besitzt, ist sie evt. wie ihre Tochter wie die Gerüchte vermuten lassen eine E-Mediale? Das und vieles mehr macht mich sehr neugierig auf mehr.
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am 28. März 2012
Sophia Russo ist eine J-Mediale. Sie ist im Dienst der Justiz tätig und wird immer dann eingesetzt, wenn der Fall sehr schwierig ist. J-Mediale sind eher selten und Sophia hat eine besondere Gabe: Sie kann in den Erinnerungen der Menschen lesen und ihnen diese entziehen, sodass sie als Beweismittel vor Gericht verwendet werden können. Als sie an einem besonders harten Fall, dem Schlächter der Park Avenue, arbeitet, trifft sie auf den (menschlichen) Polizisten Max Shannon.
Die beiden fühlen sich sofort voneinander angezogen und wie es das Schicksal will, werden beide von Ratsfrau Nikita Duncan angefordert, um ihr bei einem Problem in ihrem Sicherheitsnetz zu helfen. Die beiden ermitteln in San Francisco rätselhafte Todesfälle von Nikitas Angestellten, die kurz hintereinander entweder Selbstmord begangen haben oder in tödliche Unfälle verwickelt wurden. Wer mag dahinter stecken? Wie groß ist die Gefahr wirklich? Und kann Sophia die kühle Fassade einer Medialen aufrecht erhalten?

Der mittlerweile achte Band der Gestaltwandler / Psy-Changeling Serie.
Ich habe mir wirklich Zeit gelassen bis ich den Band wirklich gelesen habe. Zum einen lag es daran, dass ich nicht so lange auf die Fortsetzung warten wollte. Zum anderen, dass ich ein bisschen... demotiviert vom Pairing war. "Max" sagte mir nicht wirklich etwas und 'schon wieder' ein Medialen-Mensch-Pärchen? Aber die Bedenken waren schon nach wenigen Seiten vergessen und ausgeräumt - die Ungeduld wieder da.
Denn Max und Sophia als Pärchen sind einfach lieb und auch anders als die bisherigen - jedenfalls meiner Erinnerung nach. Denn Max und Sophia werden zwar von Beginn an wie ein Magnet voneinander angezogen, aber keiner der beiden hat (allzu große) Bedenken ihrer Beziehung wegen. Sie entwickelt sich Stück für Stück, aber ohne Rückzieher. Die Gefühle zwischen den beiden sind so rein und echt und... zum Anfassen.
Dazu kommt die spannende Geschichte mit den Anschlägen auf Nikitas Personal, bzw. ihr Unternehmen.Singh führt den Leser hier lange an der Nase herum, bis die Motive klarer werden und der Verdacht sich langsam verdichtet. Aber auch Sophia wartet noch mit einigen Geheimnissen und Überraschungen auf. Auch Max' Vergangenheit wird näher beleuchet, ebenso wie Sophias und ich kann so viel sagen, dass es beide echt nicht leicht hatten und trotzdem sehr faszinierende Charaktere geworden sind.
Dahinter spinnt sich weiter der Plot um Silentium, die Medialen, die Rebellen und die Krämereien im Rat. Es gibt wieder ein paar Hinweise, die einfach nur neugierig auf mehr machen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in Fesseln der Erinnerung den Leser noch viel tiefer in die eigentliche Geschichte einführen. Es wird wieder einiges über die Medialen aufgedeckt und weiter gesponnen. Es bleibt im "Hintergrundplot" auf jeden Fall spannend.
Vielmehr kann ich auch gar nicht sagen, sonst würde ich zu viel von der Story an sich verraten. Wer die vorherigen Bände mochte, wird den hier auch wieder genauso gerne lesen.

Kurz: Ein spannender Band, der wieder ganz tief in die Geschichte der Medialen eindringt. Mit Max und Sophia hat man auch ein dynamisches und überaus harmonisches Pärchen an der Seite, das weiß, was es will. Mit einer guten Portion Kampfgeist, ein bisschen Intrigen und einem Schuss Erotik genau das Richtige für einen öden Nachmittag.
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