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Kundenrezensionen

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am 30. Juli 2014
Es war mein erstes Buch von Klaus-Peter Wolf und ich fand die auf diesem Hörbuch eingespielten 6 Erzählungen sehr interessant und gut gemacht, so dass ich nun neugierig auf diesen Autor geworden bin und sicherlich bald einen seiner Ostfriesenkrimis lesen werde.
Und dabei bin ich mit völlig anderen Erwartungen an dieses Hörbuch herangetreten: bei Kurz-Krimis dachte ich an einen Mörder, einen Kommissar und Ermittlungsarbeit – dies hat es in dieser Art aber nur in einer Geschichte gegeben. Alle anderen Erzählungen handeln eher von durchtriebenen Personen, es sind Charakterdarstellungen von Menschen mit wirklich sehr skurrilen Gedanken und verstörenden Mordabsichten. Wenn man sich also von dem Gedanken trennen kann, dass es sich bei diesen Erzählungen nur um Ermittlungsarbeit handelt, dann ist das Hörbuch wirklich eine tolle Sammlung von ansprechenden Geschichten.
Die 6 Geschichten sind unterschiedlich lang, die kürzeste dauert grade mal 10 Minuten, die längste dafür gut 2 Stunden. Aber bei allen ist es wirklich – egal wie lang sie ist – sehr gut gelungen, den jeweiligen Charakter auszufeilen, ihm Tiefe zu geben und Einblicke in seine (zum Teil doch sehr kranke) Psyche zu gewähren. Das hat mich schon sehr beeindruckt – was mancher Autor in einem ganzen dicken Buch nicht schafft, vermag Klaus-Peter Wolf wirklich beeindruckend in seinen Kurzgeschichten.
„Das mörderische Krimidinner“ ist der Kurzkrimi, der mir am besten gefallen hat. Fünf illustre Menschen, die alle irgendwie mit Mord und Totschlag zu tun haben, sei es als Autor, Regisseur oder Kommissar treffen sich täglich und lassen sich von jeweils einem der Runde bekochen. Das ganze wird von einem Filmteam begleitet. Es treten Spannungen auf, die Stimmung ist bald aufgeladen und sehr gereizt und schließlich geschieht auch noch ein Mord. Dieser Kurzkrimi hat mich wirklich überzeugt: spannend, subtil und fesselnd!
Die anderen Geschichten konnten mich zwar nicht ganz so fesseln, dennoch war es interessant, mal in die Köpfe von Tätern schauen zu dürfen, ihre Gedanken und Gefühle verfolgen zu können.
Schade fand ich bei zwei Geschichten, dass sie einfach abrupt geendet sind – genau da, wo es spannend wurde, war es auch schon wieder vorbei und die Erzählung kam mir eher wie ein Prolog als wie eine abgeschlossene Geschichte vor.
Man kann dem Hörbuch sehr gut folgen – zum einen sicherlich des angenehmen und flüssigen Schreibstils wegen, bei dem man immer auch den Schalk im Nacken und manches Mal eine Gänsehaut verspürt, zum anderen aber auch wegen der wirklich toll ausgewählten Sprecher. Keiner hat mich hier enttäuscht, alle fand ich grandios, jeder hat mit seiner Stimme den Charakter der gesprochenen Figur noch verstärkt!

Mein Fazit
Weiß man, dass es sich bei den hier eingespielten Geschichten nicht nur um klassische Krimis geht, sondern eher um Charakterdarstellungen und Einblicke in die Gedankenwelt von durchtriebenen Menschen, dann ist man sicherlich nicht enttäuscht und wird von den sechs verschiedenen Erzählungen rasch in seinen Bann gezogen. Mir hat das Hörbuch gefallen, die Geschichten haben mit unterhalten und ich bin nun neugierig auf einen Roman von Klaus-Peter Wolf.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Dezember 2014
>>Mordwaffen landen normalerweise in der Asservatenkammer der Kriminalpolizei. In meinem Fall geht das nicht.
Die Nordsee passt in keine Plastiktüte!>>

Mein erster "Wolf" und er hat mich begeistert.

17 Kurzkrimis in einer richtig guten Mischung. Angefangen mit einem etwas längerem Krimidinner (70 S.) angelehnt an die Sendung "Promi-Dinner", folgen Schlag auf Schlag 16 weitere Krimihappen (von durchschnittlich 20 S.). Und bis auf 1-2, die jetzt nicht wirklich schlecht waren, aber halt nicht so ganz mein Geschmack, waren sie durchweg spannend und vor allem sehr interessant und so mancher Twist am Ende (wenn auch nicht immer ganz unerwartet - aber dafür dann so manches Mal umso mehr), lies mich schon sehr schmunzelnd zurück.

Überrascht hat mich auch die geniale Bandbreite des Autors, von bitterböse und sarkastisch, über eiskalt, raffiniert bis hin zu naiv. Jede Geschichte und ihre Erzählweise war anders. Herausgekommen ist eine rundum gelungene Mischung, mit der es nie langweilig wurde.

Die Sprache von Klaus-Peter Wolf ist knackig, flüssig und auf den Punkt. Er erzeugt Spannung und Neugier schon mit ganz einfachen, unschuldigen Sätzen. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Fazit: Angepriesen als Sommerlektüre, fand ich Sie grade jetzt zur Weihnachtszeit eingekuschelt im Schaukelstuhl, genau passend. Die Geschichten hatten eine schöne Länge für eine kurze Auszeit und haben mich großartig unterhalten.
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am 18. August 2014
Das Hörbuch besteht aus 3 CDs und darauf befinden sich einige Kurzgeschichten mit kriminalistischem Hintergrund. Besonders gut gefallen hat mir zum Beispiel ziemlich zu Beginn der Storys die Geschichte "Internethexe". Die Geschichte bekommt durch die angenehme Stimme der Sprecherin und der richtigen Betonungen in den unterschiedlichen Passagen einen noch tieferen und packenderen Aspekt. Flüssig gelesen, ohne größere Pausen oder störende Effekte oder einfach falschen "schnick schnack" begeistern mich als Zuhörer und fesseln mich wirklich. Es war für mich wirklich unmöglich auf "Pause" zu schalten. Viel zu spannend war die Geschichte!
Die Kurzgeschichten kommen verständlich rüber, dem Zuhörer wird ein bildlicher Eindruck vermittelt. Man fühlt sich unglaublich schnell in die Charaktere hinein versetzt und die Geschichte spielt sich fast vor den eigenen Augen ab. Die angenehmen Tonlagen der Unterschiedlichen stimmen machen die Geschichten greifbar. Spannung wird aufgebaut und der Zuhörer wird förmlich in die Geschichte hineingezogen.
Fazit:
Packende Geschichten, sehr gut wiedergegeben und spannend erzählt. Angenehme stimmen führen den Hörer mitten rein in die Storys und lassen ihn nicht mehr los. Unmöglich die Geschichten mittendrin zu unterbrechen oder gar zu pausieren.
Der Inhalt der Geschichten mal so völlig anders als so mancher Krimi und darum noch spannender als eh schon vermutet.
Dadurch, dass es kürzere und längere Geschichten gibt, findet man immer die richtige Geschichte für "zwischendrin" egal ob zu Hause neben der Hausarbeit, im Auto während der Fahrt oder beim Gassi gehen mit dem Hund - dieses Hörbuch ist der ideale Begleiter.
Wer auf spannende Geschichten steht, die nicht unbedingt vor Blutigkeit triefen, aber dennoch auf eine nachvollziehbare Handlung aufbauen, dem kann ich dieses Hörbuch nur wärmstens empfehlen.
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Autor Klaus-Peter Wolf ist bekannt durch seine Ostfriesen-Krimi-Reihe rund um die Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen. Ich habe auch schon mal eins dieser Bücher gelesen, musste aber feststellen das ich nicht ganz überzeugt werden konnte.
Nun habe ich es mit "Mord am Leuchtturm" einmal mit einem Hörbuch von Klaus-Peter Wolf versucht und ich bin wirklich sehr positiv überrascht. Es handelt sich hier um eine Reihe von Kurz-Krimis, was eigentlich auch nicht wirklich mein Fall ist und bisher konnte ich Kurzgeschichten generell wenig abgewinnen. Aber als Hörbuch fand ich es richtig kurzweilig und unterhaltsam.
Jede der Geschichten wird von einem anderen Sprecher gelesen, so dass hier auch eine ganz klare Unterscheidung möglich ist und man den Geschichtenwechsel nicht durch Unachtsamkeit verpassen kann.
Die Kurz-Krimis selber sind dabei sehr unterschiedlich, sowohl was die Länge als auch den Inhalt betrifft. Dazu komme ich nun im Detail:
1. Tod am Leuchtturm - gelesen von Stefan Kaminski - Dauer: 10:23 Minuten
Wer einmal ein Hörbuch mit Stefan Kaminski gehört hat, der wird festgestellt haben, dass man von seiner Stimme einfach nur fasziniert sein kann. Er versteht es einfach vortrefflich die Inhalte und Stimmungen zu transportieren und das kann ein Hörbuch auch ganz deutlich aufwerten. Inhaltlich ist diese Kurzgeschichte ansonsten eher unauffällig, aber ein guter Einstieg in das Gesamtwerk "Mord am Leuchtturm".
2. Die Internethexe - gelesen von Julia Nachtmann - Dauer: 41:43 Minuten
Wenn ich es nicht genau wüsste, dann wäre ich niemals darauf gekommen, dass hier Klaus-Peter Wolf der Autor ist. Die Geschichte ist kein richtiger Krimi, sondern macht eher den Eindruck einer Jugendfantasygeschichte mit Thriller-Elementen, was mir gerade in der Verbindung mit der jugendlichen Stimme der Sprecherin sehr gut gefallen hat.
3. Mamis Held - gelesen von Jacob Weigert - Dauer: 14:27 Minuten
Gesprochen wird diese Geschichte ganz ausgezeichnet von Jacob Weigert. Inhaltlich bin ich ein wenig gemischter Meinung, da die Hauptfigur und die problematische Geschichte es nicht ganz einfach machen diese Geschichte zu mögen.
4. Das mörderische Krimidinner - gelesen von Claudia Michelsen - Dauer: 89:06 Minuten
Dies ist meine Lieblingsgeschichte unter den verschiedenen Kurz-Krimis. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich auch das ganz normale "Perfekte Dinner" gerne mag und diese Adaption für einen Krimi ist wirklich sehr gelungen. Das fängt bei der ausgewogen Teilnehmermischung am Krimi-Dinner (die Kriminalkommissarin Ann-Kathrin Klaassen, ein Krimi-Autor, ein Krimi-TV-Regisseur, ein ehemaliger Häftling und eine Schauspielerin die auf Leichen spezialisiert ist) an und wird durch viele Kleinigkeiten die man aus dem TV Programm kennt fortgeführt. Auch der Kriminalfall an sich ist nachvollziehbar und glaubwürdig aufgebaut und es hat einfach Spaß gemacht dieser Geschichte zu lauschen.
5. Sandra und Anna - gelesen von Bernd Stephan - Dauer: 35:28 Minuten
Diese Geschichte hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich es erwartet hatte und konnte dadurch überraschen. Obwohl der Titel zwei Frauennamen beinhaltet, ist der Erzähler ein Mann und seine Perspektive gibt hier auch einen ganz anderen Blickwinkel auf das Gesamtgeschehen. Der Sprecher hat mir ebenfalls gut gefallen.
6. Der Nylonstrumpfmörder - gelesen von Dietmar Wunder - Dauer: 17:55 Minuten
Mit diesem Kurz-Krimi hatte ich insofern Probleme, dass ich es nicht so mag, wenn Mörder die Erzähler sind und aus ihrer Perspektive die Morde erzählt werden. Genau dies geschieht hier jedoch und das ist etwas dem ich einfach nicht gerne zuhöre. Dennoch hat der Sprecher hier eine sehr gute Leistung abgeliefert.

Insgesamt gesehen ist es ganz besonders die bunte Mischung an unterschiedlichen Kurz-Krimis die hier überraschen kann und kaum glauben lässt, dass hinter allen der gleiche Autor steckt.
Davon würde ich gerne noch mehr hören und kann "Mord am Leuchtturm" ausdrücklich an alle Hörer empfehlen, die kurzweilige Geschichten mögen und auch etwas für regionale Krimis übrig haben.
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Das Buch umfasst 17 Geschichten, für die drei CDs wurden sechs davon ausgewählt und von unterschiedlichen Sprechern vorgetragen. Sätze wie "bei den Sprechern muss man eh nicht mehr sagen, wie toll sie sind" gefallen mir in Rezensionen gar nicht, aber gerade auf dieser CD fällt mir wirklich kaum etwas anderes ein: Stefan Kaminski, das Stimmwunder. Julia Nachtmann, die ich für ihre Vorträge vor allem in Jugendromanen schätze. Jacob Weigert mit seiner angenehmen Stimme. Dietmar Wunder und Bernd Stephan, fast schon "Klassiker", deren Stimmen nahezu jedem Deutschen bekannt sind. Und Claudia Michelsen, über sie kann ich offen gesagt nichts erzählen, da ich nicht fernsehe und die von ihr eingesprochenen Hörbücher nicht in mein Beuteschema fallen, doch sie fügt sich nahtlos zu den anderen.

Kurz ein paar Gedanken zu den einzelnen Geschichten:

INTERVIEW MIT EINEM KILLER
Eine sehr kurze Geschichte, die zeigt, wie gut der Autor sich in seine Charaktere hineinversetzen kann. Fast schon beängstigend klar schildert der Protagonist seine Taten als Leuchtturmmörder. Und dann, zum Abschluss, ein unerwarteter Twist, zack Ende, der Hörer steht und staunt, bleibt nachdenklich, es schwingt sehr viel Gesellschaftskritik mit und wirft Fragen auf, denen man sich nicht stellen möchte. Sehr schöne Einleitung in das Hörbuch.

INTERNETHEXEN
Ich liebe den trockenen Humor des Autors: "Hexe Hedwig Janischewski", das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Was anfängt wie ein Spiel, was einfach nur nach Horoskop und Zufall klingt, wird plötzlich grausamer Ernst. Hier verlässt der Autor ausnahmsweise seinen Realitätsbezug und lässt den Leser darüber philosophieren, dass Glück und Leid zwei Seiten einer Medaille sind. Dennoch sehe ich die Geschichte weniger kritisch als einfach unterhaltsam, erinnerte mich beinahe ein wenig an Kings "Thinner".

MAMIS HELD
Kurz und böse. Ich liebe es, wenn Kinder böse sind, grausamer und erschreckender kann eine Geschichte kaum sein. So unschuldig nach außen, und doch so durchtrieben, herrlich was der Autor hier darstellt. Und auch hier die Gedanken so nachvollziehbar, der Protagonist so realistisch, dass man sich fast schon vor sich selbst fürchtet und dem, was womöglich in einem selbst stecken könnte ...

DAS MÖRDERISCHE KRIMIDINNER
Mit 24 Tracks auf 1 1/2 CDs ist dies die längste Geschichte der Sammlung. Und ich bin sicher, es dürfte die Lieblingsgeschichte aller Leser und Hörer sein! Der Autor verarbeitet hier seine Erfahrungen, die er real als Teilnehmer beim Promi-Dinner machen durfte. Was davon in seiner Geschichte nun Realität und was Fiktion ist, vermag man als Außenstehender nicht immer zu sagen. Auf jeden Fall ist diese Story ein Leckerbissen für alle Wolf-Fans. Ann-Kathrin Klaasen und Weller treten auf, aber auch sonst finden sich viele Bezüge. Regelmässige Leser werden unzählige Referenzen finden und sich über all die kleinen Häppchen freuen. Dazu kommt der typische Humor, mit dem er die Absurdität des Filmdrehs schildert, ich habe viel gelacht.

SANDRA UND ANNA
Eine kurze Episode um das Thema häusliche Gewalt mit unerwartetem Twist am Ende. Besonders die Perspektive aus Sicht des gewalttätigen Ehemannes war beängstigend real. Ich selbst konnte wenig mit der Geschichte anfangen, in ihrer Art der Erzählweise und des Inhalts steht sie den anderen allerdings in nichts nach, es sind in diesem Fall einfach die persönlichen Vorlieben, die über "mag ich" oder "mag ich nicht" entscheiden.

DER NYLONSTRUMPFMÖRDER
Der Nylonstrumpfmörder rundet die CD ab, wie schon in der ersten Geschichte tritt ein Täter als Ich-Erzähler auf. Geschickt gewählt und mitreißend erzählt.

Der Autor wechselt wie es für ihn üblich ist sehr oft die Perspektive, auch innerhalb der teils sowieso schon sehr kurzen Geschichten. Jedoch geht er dabei nicht so sprunghaft vor wie in den Romanen (für die muss ich mir sonst immer eine Liste mit allen beteiligten Personen anfertigen), aufgrund der Kürze bleiben die Charaktere also überschaubar. Und auch der Lokalkolorit darf nicht fehlen, findet sich ja bereits im Titel des Werkes. Wolf versteht es, seiner Heimat Charme und Persönlichkeit zu verleihen, am liebsten würde ich sofort den nächsten Urlaub buchen, trotz all der blutigen Morde, die dort geschehen ;-)

Eine sehr schön zusammengestellte Sammlung, gekonnt vorgetragen und genau richtig für den kurzen Krimi zwischendurch, mit Hirn, Herz, Humor und einigen Leichen ...
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am 25. Juli 2014
Der Ruhm von Klaus-Peter Wolf verbreitet sich wie eine Virus Infektion, immer mehr meiner Freundinnen sind angesteckt, nur dass diese Infektion anders als eine Grippe wie ein Geschenk weitergegeben wird. Meine Freundin Petra hat mir gerade stolz erzählt, sie habe ihren Mann „gewolft“ der sei jetzt auch süchtig. Die faszinierende Welt seiner Kriminalromane zieht Leser in Ihren Bann, macht sie süchtig und lässt sie nicht mehr los. Ein Glück, dass der Lesestoff noch legal ist.
Für alle die es bin zum nächsten Roman „Ostfriesenwut“ im Februar nächsten Jahres nicht mehr aushalten, hat er jetzt eine Zwischendurch Mahlzeit veröffentlicht. Endlich gibt es seine verstreut veröffentlichten Erzählungen als Sammlung.
Es beginnt mit der lang erwarteten Verarbeitung seiner Teilnahme am „Perfekten Dinner“. Die Geschichte heißt „Das Krimidinner“ sie ist 60 Seiten lang und bietet tiefen Einblick hinter die Kulissen. Wie bei ihm üblich mehr eine Röntgenaufnahme als ein Landschafts-Foto. Ann Kathrin Klaasen nimmt an der Fernsehsendung teil und auch ein Schriftsteller. Natürlich geschieht ein Mord.
Ganz nebenbei erfährt man viel übers Filmemachen. Ein Muss für alle Ann Kathrin Klaasen Fans.
Bei der Geschichte „Die rote Taste“ habe ich ein paar Tränchen verquetscht. Nicht alles ist nur Krimi, Wolf lotet in diesem Band auch die Grenzen zum Phantastischen aus, als wolle er die Möglichkeiten des Krimis austesten und erweitern.
Hinten Im Buch ist ein ausführliches Interview, das Holger Bloem, der Chef vom Ostfrieslandmagazin mit Klaus-Peter Wolf geführt hat. Es ist das beste Interview mit dem Meister, das ich kenne und ich habe einige im Fernsehen gesehen oder gelesen. Hier erfährt man viel über das Schreiben und Leben und über seine Figuren und die Anfänge in Gelsenkirchen. Ich bin begeistert und werde garantiert noch ein paar andere Leser anstecken.
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Eigentlich bin ich garnicht der Kurzkrimi-Fan – aber diese 17 Krimis von Klaus-Peter Wolf haben mich extrem gefesselt – sind spannend geschrieben von der ersten bis zur letzten Zeile. Der Autor baut gleich zu Beginn absolute Spannung auf und hält sie über die Seiten.

Die ostfriesische Küste und das Ruhrgebiet sind Handlungsorte.

Leseprobe aus „Der Nylonstrumpfmörder“
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Ich bin nach Gelsenkirchen zurückgekommen, um hier den nächsten Mord zu begehen. Ja, das muss sein. Und du, Süße, du wirst mein nächstes Opfer.
Ja, zappel nicht so rum. Ich habe dich auserkoren.
Hör mir zu, du sollst wissen, warum du stirbst.
Die Stadt hat sich sehr verändert, seit meine Schulkarriere hier am Grillo-Gymnasium kläglich scheiterte. Ein Meisterschüler von Beuys unterrichtete dort Kunst. …

Es sind ganz unterschiedliche Charaktere, die der Autor erschaffen hat, um zu morden und Schuld auf sich zu laden. Da ist ein raffinierter Mörder und da sind noch viel mehr durchtriebene Gestalten, die der Autor lebendig werden lässt in ihren Mordgelüsten – man kann hier bald sagen, das es Charakteranalysen, die er schreibt, tiefsinnige Beschreibungen – neben der eigentlichen Krimihandlung – die den Leser veranlassen, sich mit dem bösen Charakter – so möchte ich sagen – gründlich auseinanderzusetzen.

Kranke Gelüste und skurrile Ideen – liest sich echt gut !!!
Mal was anderes als „normaler“ Krimnalfall – allemal abwechslungsreich diese 17 Geschichten mit ihren so gänzlich unterschiedlichen Charakteren.

Absolut lesenswert – wenn man Freund des Genres ist.
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am 5. September 2014
Wer schon einmal einen Ostfriesen-Krimi von Klaus-Peter Wolf gelesen hat, fühlt sich in seinen Bann gezogen.
In diesem Buch "Mord am Leuchtturm" gibt es nun Kurzkrimis aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.
In den Kurzkrimis findet man die gewohnte Spannung ebenso wie die Protagonisten (Ann-Kathrin Claasen, Frank Weller usw.) aus den Ostfriesen-Krimis wieder. Als kleine Lektüre für Zwischendurch oder im Urlaub, wenn man nicht soviel Zeit mit Lesen verbringen will, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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am 15. August 2014
„Mord am Leuchtturm“ das sind 17 Kurzkrimis von Klaus-Peter Wolf. Sie lassen sich gut zwischendurch lesen und sind unterhaltsam. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass in einigen Kurzkrimis das Schema sich ähnelte: Alkohol, naive Frauen und Gewalt.
Ich fand es nicht so gut, dass die Frauen oft so naiv dargestellt wurden, die Väter oder Männer zu viel Alkohol tranken und gewalttätig waren und die Kinder eine verkorkste Kindheit hatten. Das kam in einigen Geschichten des Buches vor, so dass man das Gefühl hatte es wiederholt sich.
Trotzdem sind die Geschichten abwechslungsreich. Überrascht hat mich die Geschichte „Der Nylonstrumpfmörder“, weil ich die ganze Zeit dachte, ich hätte es durchschaut und dann kam das Ende.... Ja, da war ich doch baff!
Manche Geschichten hatte ein offenes Ende, so dass zu viele Fragen offen bleiben, z. B. „der Leuchtturmmörder“. Manchmal regt ein offenes Ende an sich selber Gedanken zu machen, aber dieses Ende kam abrupt. Ich hatte das Gefühl es fehlt was.
„Sandra und Anna“ war eine recht ernste Geschichte, die mir gut gefallen hat. Es spiegelte mir als Leser wieder, wie verrückt man sich durch eigene Gedanken machen kann. Aber eine Auflösung hätte ich mir schon zum Schluss gewünscht.
Eine kindliche Geschichte war „die rote Taste“. Fantasievoll wird erzählt, wie ein Kind seinem gewalttätigem Vater Einhalt gebietet.
Natürlich kommt auch Ann Kathrin Klaasen, die Kommissarin aus den Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolf vor, z. B. in „Krimidinner“. Hier erhielt der Leser auch ein paar Einblicke hinter die Kulissen beim Dreh zum „Krimidinner“.
Mehr Geschichten will ich gar nicht vorstellen, denn ihr sollt das Buch ja auch noch lesen!
Eine schöne Lektüre für Zwischendurch!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. August 2014
Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenserie hat mich bisher immer gut unterhalten und so freute ich mich auch auf dieses Hörbuch. Kurzgeschichten zum Hören. Gesprochen werden sie von verschiedenen Sprechern, was zusätzlich noch einmal für Abwechslung sorgt.

Ich gebe es zu, dass die längste Kurzgeschichte, in der wieder Ann Kathrin Klaasen mitspielt, mir auch am besten gefallen hat. Ich mochte die Geschichte an sich und die Figur von Ann Kathrin ist wie eine alte Bekannte, die man wieder trifft. Diesmal kocht Ann Kathrin, was nicht zu ihren großen Leidenschaften zählt. Die Kochgruppe erinnert stark an das Promi-Dinner und so hat der Zuhörer schon sein erstes Bild im Kopf und kann der Geschichte noch einfacher folgen. Die Abläufe sind ähnlich wie beim Fernsehformat, jedoch die Teilnehmer sind speziell. Und am Ende werden es nicht alle Teilnehmer überleben. Wird dies dann der neue Fall für Ann Kathrin?

Auch die anderen Geschichten waren gut. Die letzte Geschichte fand ich sehr gut gesprochen/vorgetragen. Der Sprecher Dietmar Wunder hat eine tolle und eindrucksvolle Stimme, die mich sofort festgehalten hat. Teilweise waren die Geschichten nicht so leicht zu durchschauen und das Ende überraschte. Meistens jedoch waren sie interessant und spannend. Einzig die Hexengeschichte hat mich weniger gefesselt, was vielleicht daran lag, dass hier Klaus-Peter Wolf eine Jugendkrimigeschichte geschrieben hatte.

Die verschiedenen Geschichten von einem Autor und von verschiedenen Sprechern vorgetragen, haben mich überzeugt und gut unterhalten. Die kurzen Geschichten lohnen sich auch bei kurzen Autofahrten oder für zwischendurch, da man sie dann am Stück anhören kann. Das "Wiederhören" mit Ann Kathrin hat mir gut gefallen, da es eine schöne Episode am Rande ihrer eigentlichen Serie ist.
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