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TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2014
Mit "Dublin Street" hat Samantha Young eines meiner Lieblingsbücher geschrieben. "Jamaica Lane" zählt ab heute auch dazu!!!

Ein wenig erinnert mich die Liebesgeschichte von Nate und Olivia an die Filme "Freunde mit gewissen Vorzügen" und "Freundschaft Plus".
Denn alles beginnt mit einer harmlosen Idee.
Nate und Olivia sind beste Freunde, vielleicht sogar Seelenverwandte. Die starke Anziehungskraft, die zwischen ihnen von Anfang an herrscht, verleugnen sie um ihrer Freundschaft willen. Bis Olivia auf die glorreiche Idee kommt, Nate darum zu bitten, ihr in Sachen Verführung Nachhilfestunden zu geben. Ist es einfach nur eine günstige Gelegenheit, um dem heimlichen Verlangen nachzugeben, oder der Anfang vom Ende?

"Jamaica Lane" gehört zu den "Edinburgh-Love-Stories" und ist eine Spin-off-Geschichte zu "Dublin Street", steht aber komplett für sich alleine.
Da "Dublin Street" zu meinen absoluten Lieblings-Liebesgeschichten zählt, musste ich dieses Buch einfach sofort lesen. Und was soll ich sagen, Protagonist Nate kann dem heißen Braden Carmichael definitiv das Wasser reichen - Typ "Book-Boy-Friend" mit dem Potenzial sich Hals über Kopf in ihn zu verlieben! Er ist die perfekte Mischung aus einer geballten Ladung Sex und Charisma. Doch der kleine unwiderstehliche Mistkerl weiß ganz genau, wie attraktiv er ist und wie er seine Wirkung auf Frauen ausnutzt. Wäre da nicht der allgegenwärtige Geist aus der Vergangenheit, der ihn immer wieder aus der Bahn wirft.

Auch Olivia, ein hübsches, sympathisches Mädchen, mit typischen Komplexen, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Dass beide Hauptcharaktere stereotyp gezeichnet sind und die Story einige Klischees bedient, störte mich beim Lesen nicht im Geringsten. Samantha Youngs Art zu Erzählen hat mich nach nur wenigen Seiten dermaßen mitgerissen, dass ich einfach ewig hätte weiterlesen können.

"Jamaica Lane" ist eines dieser Bücher, die man mit wild klopfendem Herzen liest und mit einem verträumten Seufzer schließt!

Verboten sexy, unwiderstehlich gut - einfach zum Verlieben schön!

Tipp:
Zwar gibt Samantha Young zu Beginn einen kleinen Crash Kurs in Sachen Pärchenkonstellationen. Erklärt welches Schicksal wen ereilt und wer wen zur Liebe seines Lebens auserwählt hat. Dieser umfassende Rückblick IST toll, dennoch kann ich jedem, der die Bücher noch nicht kennt, raten, am besten diese Reihenfolge einzuhalten.
Es lohnt sich.

Band 1: Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories)
eBook Kurzgeschichte: Fountain Bridge - Verbotene Küsse (Deutsche Ausgabe): E-Novella (Edinburgh Love Stories)
Band 2: London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories)
eBook Kurzgeschichte: Castle Hill - Stürmische Überraschung (deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories)
Band 3: Jamaica Lane - Heimliche Liebe (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories)
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am 11. Januar 2015
Cover:

Durch den bordeaux-farbenen Hintergrund und die schwarz gekleideten Personen sowie die Mimik und Gestik dieser, verströmt das Cover schon eine gewisse Spannung und Sinnlichkeit. Die hellblaue Titelüberschrift sticht zwar ein wenig heraus verleiht dem ganzen aber gerade deswegen nochmal ein tolles Gesamtbild.

Meinung:

Obwohl mir von Anfang an bewusst war, dass der Plan von Liv und Nate zum scheitern verurteilt war, habe ich gespannt das Buch gelesen, denn selbst wenn man den Ausgang kennt, das ganze drum herum ist doch das, was ein Buch so spannend und auch hier wieder besonders macht.
Mit einem abgrundtiefen Stöhnen drehte ich mich um und schlug den Kopf gegen die Wand. >>Ähm, Liv - alles klar bei dir?<<, ertönte Angus'Stimme ganz in der Nähe. Meine Wangen brannten, weil er mich ertappt hatte. Ich richtete mich auf und drehte mich zu meinem Boss um. >>Ich prüfe gerade die Statik des Gebäudes. Scheint so weit in Ordnung zu sein.<< Angus schürzte die Lippen. >>Und was ist mir deiner mentalen Statik?<< >>Die ist gleich als Nächstes dran.<<
Liv ist wirklich süß. Sie ist eine so tolle Frau die sich mit ihrer Art schnell in mein Herz geschlichen hat. Schade ist es, dass gerade die Menschen die so besonders sind, ihren eigenen Wert nicht erkennen. In der Umgebung ihrer Familie und Freunde kann sie sie selbst sein und doch verbirgt sie ihre Unsicherheit. Steht sie jedoch einem Fremden gegenüber den sie nett findet, passieren ihre kleine Malheure. Bei wiederum wildfremden, wie z.B. den Studenten in der Bibliothek bewahrt sie ebenfalls Fassung und erscheint vollkommen natürlich. Theoretisch erleben wir in diesem Buch drei verschiedene Olivias die jede auf ihre ganz eigene Art herzlich ist.

Die Familie die im laufe der Jahre (oder Bücher) herum entstanden ist, ist phänomenal. Elodie hat ein großes Herz und macht immer wieder aufs neue Menschen glücklich. Liebe zu schenken ist so einfach, doch dieses Geschenk zu erhalten ist unbezahlbar. Auch Liv schöpft aus dieser Familie jede Menge Energie. So glaube ich auch, dass ihr Hannah auch gezeigt hat wie wichtig es ist mutig zu sien.
Hannah verdrehte die Augen. >>Ich bin sechzehn, fast siebzehn. Ich habe Brüste,jede Menge Hormone, und ich stehe auf Männer. Kommt damit klar.<<
So toll die Großfamilie auch ist, hat es Liv doch oft schwer. Joss und Braden, Jo und Cam, Elodie und Clark, Elli und Adam, alle sind ein traumhaftes Paar und Liv wünscht sich nichts sehnlicher als einen Mann zu finden, der sie bedingungslos liebt.
>>Wir sind in der Küche!<<, kam Jos Antwort. Cole rümpfte die Nase. >>Da kriegen mich keine zehn Pferde rein<<, raunte er mir zu. >>Wenn sie glauben, dass sie allein sind, werden sie manchmal so ... schmusig.<<
Als Liv Nate dann mit ihren Gefühlen konfrontiert, blockt Nate ab und zieht sich vollkommen zurück. Die Streiterei die diesbezüglich zwischen den beiden entstanden ist, hat so manche verletzende Worte zu Tage befördert. Im Streit sagt man oft Dinge, die man gar nicht so meint, einfach um den anderen zu verletzen und so hart Livs Äußerung über die Jugendliebe Nates auch war, war das glaube ich der Moment, indem ihm die Augen geöffnet wurden.

Charaktere:

Olivia ist ein Schatz. Den viele Schätze sehen äußerlich vielleicht nicht nach viel aus, aber das innere ist was zählt. Auch wenn sie ihren Wert selbst nicht erkennt, gibt es Menschen die sie umso mehr zu schätzen wissen.

Nate (wortlaut Olivia) "Hinter seiner Aufreißerfassade steckte ein Mensch, der ungewöhnlich loyal, bescheiden, mitfühlend und - man konnte es nicht anders sagen - großzügig war."

Schreibstil:

In jedem Buch der Autorin lernt man neue Charaktere kennen und obwohl man über die Nebencharaktere nicht so viel erfährt, schließt man sie doch schnell ins Herz. Als Liv im Band "London Road" erscheint, war ich direkt von ihrer Art fasziniert und umso schöner ist es dann, dass sie ihre eigene Geschichte bekommt, in der wir sie noch besser kennen lernen.
Ob Höhen oder Tiefen, die Fürsorge, Geborgenheit und Liebe die die Autorin hier mit der immer größer werdenden Familie schafft, gibt den Charakteren immer den nötigen Halt.
Auch wenn die Geschichte um ein Pärchen abgeschlossen ist, verlieren wir sie nicht, denn sie bleiben immer ein fester Bestandteil eines weiteren Bandes. Gerade deshalb liebe ich diese Bücher der Autorin so sehr und ich hoffe, dass die Familie von Elodie und Clark noch sehr viel größer wird.
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am 6. März 2014
Und wieder einmal ärgere ich mich darüber, dass ich mich beim Lesen nicht zurück halten und es langsam angehen lassen konnte. Das Buch hab ich an einem Tag verschlungen. Aber wie ist es doch immer, wenn das Objekt der Begierde, auf das man so lange warten musste, auf einmal zum Anfassen vor einem liegt, dann kann man einfach nicht langsam und genüsslich genießen, sondern man muss es schnell haben – man ist unersättlich – voller Verlangen.
Und genauso hab ich mich gefühlt, als ich endlich den neuen Roman von Samantha Young aus ihrer Reihe der „Edinburgh Love Stories“ in den Händen hielt. Meine Vorfreude war riesig, meine Erwartungen hoch und sie wurden auch nicht enttäuscht.

Im dritten Teil der Reihe sind dieses Mal Olivia und Nate die Hauptprotagonisten, die man schon im vorangegangenen Roma „London Street“ kennen lernen durfte. Die smarte Amerikanerin hat sich schnell in Edinburgh und in der Clique rund um Joss und Braden eingelebt. Schnell hat sie sich mit Nate angefreundet und zwischen ihnen hat sich eine wahre platonische Freundschaft entwickelt. Doch trotz, dass sich Olivia wohl fühlt in ihrer neuen Umgebung und zum ersten Mal wahre Freundschaft genießt, bleibt ein Wunsch unerfüllt: Der Wunsch nach Liebe, Zuneigung und sexueller Erfahrung. Auf Grund ihrer mangelnden Erfahrung ist sie jedes Mal gehemmt und stammelt nur wildes Zeug, wenn sie auf einen attraktiven Mann trifft – ganz im Gegensatz zu ihren besten Freund Nate.
Nate ist ein absoluter Womanizer. Er strotzt nur so vor sexueller Energie und die Frauenwelt liegt ihm zu Füssen. Und welcher Mann sagt schon nein, wenn sich die schönen Damen darbieten.
Als Olivia bei der Arbeit immer wieder auf einen gut aussehenden Studenten trifft, der ihr Interesse geweckt hat, reift in ihr ein eher ungewöhnlicher Plan. Denn was liegt näher, als ihren besten Freund Nate zu bitten, Olivia ein paar Nachhilfestunden in Sachen Flirten zu geben. Was als super Idee beginnt, wird bald zum absoluten Gefühlschaos für beide. Wird ihre Freundschaft diese harte Prüfung überstehen?

Wieder einmal ist es Samantha Young gelungen einen prickelnd, erotischen Roman mit ganz viel Witz und Esprit zu schreiben. Natürlich ist die Story nicht neu und wer die vorangegangene Bücher oder ähnliche Bücher des Genres gelesen hat, weiß natürlich wie sich die Geschichte entwickelt und vor allem wie es am Ende ausgehen wird. Aber dennoch ist man vom ersten bis zum aller letzten Satz mitgenommen und man fiebert mit den Protagonisten mit.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben, so dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Man erlebt witzige Momente, aber auch traurige und emotionsgeladene. Und natürlich gibt es auch dieses Mal viele prickelnde, erotische Szenen, die einen dazu führen, dass man ganz wie die Protagonisten mit seinem Inneren kämpft.

Olivia ist die Tochter von Mick (Jos Onkel). Auf den ersten Blick ist sie eine lebensfrohe und selbstbewusst junge Frau, die genau weiß was sie will und was sie von anderen erwartet. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und für ihre Freunde und Familie ist sie immer da. Doch tief in ihrem Inneren sieht es anders aus, denn sie findet sich eher unattraktiv und ihre sexuelle Unerfahrenheit hemmt sie, wann immer sie auf einen attraktiven Mann trifft. Der Konflikt, mit dem sie zu kämpfen hat, wird wunderbar dargestellt. Und ich glaube, dass sich so einige in Olivia wieder erkennen, mit ihren diversen Komplexen und den verzerrten Bild, welches man von sich selbst hat. Und das macht Olivia sehr sympathisch, auch wenn nicht all ihre Handlungen immer nachvollziehbar sind.
Nate ist das ganze Gegenteil von Olivia. Nate ist ein absoluter Frauenheld, der sich nimmt, was er begehrt. Doch auch wenn er als jemand wirkt, der Frauen als Spielzeug benutzt und sie nach Gebrauch wegschmeißt, ist er doch ein gefühlvoller Mann und verlässlicher Freund. Was sich insbesondere im Umgang mit Olivia immer wieder zeigt. In Gegenwart ihrer Freunde und Familie tragen beide eine Maske, die ihre wahren Gefühle verdeckt. Doch wenn Olivia und Nate zusammen sind, dann lassen sie diese fallen und man erlebt sie von einer anderen Seite. Dann sind sie sie selbst, denn sie vertrauen sich blind Denn beide verbindet der Verlust eines geliebten Menschen.
Bereits sehr früh ist dem Leser klar, die beiden sind das perfekte Paar, doch bis sie dies erkennen, müssen sie wunderbare, witzig, prickelnde, aber auch schmerzhafte Erfahrungen sammeln. Ganz zur Freude der Leserschaft. Olivia und Nate zusammen geben ein wunderbares Paar ab – egal ob als Freunde, als Sexualpartner oder als Liebespaar. Man schaut den beiden einfach zu gern zu. Eigentlich müsste man die Autorin verklagen, denn beim Lesen wächst in einem stetig der Wunsch einen solchen Freund sein Eigen zu nennen. Ja – ich würde so weit gehen, dass ich während des Lesens schon ein wenig neidisch war, zu gerne hätte ich mit Olivia getauscht.

Wie bereits erwähnt geht es in „Jamaica Lane“ in erster Linie um Olivia und Nate und doch werden, aber auch die alt bekannten Protagonisten aus „Dublin Street“, „London Road“, sowie der Novelle “Fountain Bridge“ nicht vergessen und es gibt das eine oder andere Wiedersehen mit der Clique aus Edinburgh. Auch werden ihre Geschichten weitergesponnen bzw. neue beginnen sich zu entwickeln. So bahnt sich auch dieses Mal schon die nächste Geschichte an und man wird als Leser schon ein wenig neugierig auf das Kommende gemacht. Aber bis dahin wird noch einige Zeit vergehen, ehe wir endlich erfahren dürfen, wieso Marco Hannah die kalte Schulter zeigt.

Alles im Allen bleibt sich auch dieses Mal Samantha Young treu und ich empfand „Jamaica Lane“ als bisher bestes Werk aus der Reihe. Nun heißt es also wieder Geduld beweisen, bis es wieder Neues aus Edinburgh zu berichten gibt.
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am 23. März 2014
Bei Samantha Young muss ich sagen, sie hat mit Dublin Street und London Road zwei wirklich tolle Bücher geschrieben und dann ist es nur mehr bergab gegangen. Into the Deep war schon nur mehr so naja aber mit Jamaice Lane kann ich nicht mehr viel anfangen.
Liv ist so naiv, dass es teilweise schon etwas anstrengend und nervig ist. Sie ist 25 Jahre alt und hat ihre Jungfreulichkeit schon verloren. Das war nicht so prickelnd wie sie sich es erträumt hat. Seitdem ist es mit ihrer Selbstachtung bergab gegangen und sie ist glaub ich wieder zusammen gewachsen. Sie kann ja nicht mal einen geraden Satz vollbringen, ohne tot umfallen zu wollen. Das ist wirklich zu viel Übertreibung. Außer bei Nate. Nathaniel ist ihr bester Freund. Bei ihm wird sie sogar zum Vamp. Ich kann mich mit Olivia nicht anfreunden.
Nate dafür ist klasse. So wie alle Männer die SY erschaffen hat. Aber trotzdem passen die zwei nicht zusammen. Da sprühen einfach keine Funken.
Noch ein für mich nicht unerheblicher Kritikpunkt: Ich finde es ja toll wenn immer wieder Protas aus vorangegangen Romanen auftauchen. Aber in Jamaica Lane ist mir das schon viel zu viel gewesen. Es war teilweise verwirrend viel los. Der Fokus war sehr flatterhaft. Das ist mega anstrengend dem ganzen noch zu folgen. Vor allem alle auseinander zu halten. Joss/Braden, Jo/Cam, Mick/und wie hieß sie noch gleich?, dann noch Ellie/Adam, Cole, Ellies Eltern Elody und Clark? Oh und Peete, seine Frau und noch ein Freund von Nate. Jaaaa, da ist ganz schön was los. Ich hab echt teilweise den Faden verloren. Mühsam und fad die ganze Story. Leider NEIN von mir.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Juni 2015
Vor Jahren habe ich ~Dublin Street~ gelesen, doch irgendwie war mir das damals zuviel Drama. Der Funke wollte nicht so recht überspringen. Als ich jedoch vor kurzen ~Hero-Ein Mann zum Verlieben~ ebenfalls von Samatha Young in einem Rutsch durchlas, wollte ich unbedingt mehr von der Autorin kennenlernen.

~Jamaica Lane~ ist das 3. Buch aus der Edinburgh Reihe. Die Story ist in sich abgeschlossen, allerdings spielen die Protagonisten der vorhergehenden Romane ebenfalls eine gewisse Rolle. Die engen freundschaftlichen Beziehungen innerhalb der Gruppe, werden hier also weitergeführt. Doch der Einstieg fiel nicht allzu schwer, Oliva & Nate's Geschichte ist unglaublich toll geschrieben. Sodass ich den Roman regelrecht verschlungen habe. Beide sind symphatische Normalos, wie du & ich und haben einen gewöhnlichen Job. Doch im Gegensatz zu Womanizer Nate, kann Liv ihre Scheu, dem starken Geschlecht gegenüber nicht ablegen. Sie fühlt sich nicht hübsch genug und hat mit einigen Unsicherheiten zu kämpfen. Gerade bei Männern die ihr besonders gut gefallen, kriegt sie auf einmal den Mund nicht mehr auf, oder läuft knallrot an. Die große Ausnahme ist best Buddy Nate, ein charmanter Womanizer und Mann mit jeder Menge Erfahrung. Beide haben einen Draht zueinader, mögen dieselben Dinge, teilen den gleichen Humor und können sich einfach alles anvertrauen. Als Liv ihrem Kumpel ihm im angeschickerten Zustand von ihren Unzulänglichkeiten beichtet, kann er es kaum glauben. Nicht nur da Schönheit im Auge des Betrachters liegt, sondern weil Nate Olivia glücklich sehen will. So setzt der Frauenversteher, alles dran, durch verschiedene Lektionen an Liv's Selbsbewustsein zu arbeiten. Aber vor allem, das sie bei ihren heimlichen "Übungsstunden" voll auf ihre Kosten kommt.. natürlich er auch. ;) Doch aus dem unverfängliches Arrangement, wird bald mehr als nur ein freundschaftlicher Gefallen. Doch Nate hat nicht vor sich auf eine feste Bindung einzulassen. Bis er sich seinen wahren Gefühlen stellen muss...

Fazit:
Sicherlich bietet ~Jamaica Lane~ keine allzu großen Überraschungen was diese Thematik angeht. Aber das muss es auch nicht, denn die Story ist wirklich süß, lustig und hot. Sie lebt von den wundervoll gezeichneten Protagonisten, die auf voller Linie überzeugen. Man spürt sofort die beiden gehören zusammen, denn die Chemie stimmt von Anfang an. Nate ist nicht nur ein Weiberheld, sondern ein absolut toller und verständnisvoller Mann, dem seine Familie & Freunde alles bedeuten. Liv ist mehr als liebenswert und kann wenn es sein muss richtig den Nerd raushängen lassen. Doch durch etwaige Unsicherheiten & eine traurige Vergangenheit, können sie ihre verflixten Stolpersteine nicht aus dem Weg räumen. Im Gegenteil, sie verletzten sich gegenseitig. Hinzu kommt am Ende die Angst, ihre Freundschaft völlig zu ruinieren und nur noch, einen Scherbenhaufen zurückzulassen. Doch Liv ist mutig genug und packt die Karten auf den Tisch, sie will alles oder nichts. Doch erst als Nate endlich bereit ist, mit dem Verlust seiner ersten großen Liebe abzuschließen, kann es eine gemeinsame Zukunft geben. Die zwei auf dieser spannenden Reise zu begleiten hat wirklich Spass gemacht. Der Humor stimmt und die Liebesszenen sind mehr als heiß. Von der Gefühlsachterbahn ganz zu schweigen.

Was mich allerdings doch etwa störte, waren die anderen Pairings, inklusive Familienanhang, die doch recht häufig herumschwirrten. Teilweise war das an manch einer Stelle bei all den Namen verwirrend und für meinen Geschmack auch etwas too much. Das hat manchmal zu sehr vom Hauptplot abgelenkt. Daher vergebe ich nicht die volle Punktzahl, sondern 4 Sterne. Trotzdem empfehle ich den Roman gerne weiter, es lohnt sich... happy reading! Nun bin ich gespannt, was ~India Place~ zu bieten hat.
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am 21. August 2014
Erster Satz: "Jedes Mal, wenn wir um die Ecke bogen, peitschte uns der bitterkalte Wind ins Gesicht."

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Olivia Holloway ist vor ein paar Monaten mit ihren Vater aus den Staaten noch Schottland ausgewandert. Sie wurde sehr herzlich in den Freundeskreis um Jo, Elli und Joss aufgenommen. Ihr bester Freund ist Nate geworden. Mit dem hängt sie oft rum, schauen zusammen fern usw., aber die Schmetterlinge im Bauch, die am Anfang bei ihr aufgetaucht sind, hat sie verdrängt.

Nate ist ein Aufreißer, der viele Frauen abschleppt und sobald es ernst wird, wegläuft. Meisten schon nach der ersten Nacht. Nach der Hochzeit von Joss und Braden ist Olivia ziemlich betrunken. Nate bringt sie heim und sie gesteht ihm, das sie noch nie wirklich verliebt war und das eine Mal, wo sie Sex hatte war einfach nur schrecklich.

Nate fängt dann an, ihr das flirten beizubringen, ein bisschen rumgeknutscht wird auch. Aber als Olivia ihn bittet mit ihr zu schlafen, verwischen die Grenzen der "Nachhilfe" und die Schmetterlinge tauchen wieder auf...

Meine Meinung

Ich liebe die Bücher von Samantha Young.

Klar, die Geschichten an sich sind nicht neu und das Schema ist immer dasselbe, vor allem weil man ja das Ende kennt, aber sie sind sooooo schön. *seufz* Ich lese ihre auch Bücher immer an einen Tag durch. Ersten: Kann ich sie nicht aus der Hand packen und zweiten: Will ich das auch gar nicht! *gg*

Olivia ist mir sofort ans Herz gewachsen. Und das nicht nur, weil sie Bibliothekarin ist. Ein Berufswunsch den ich auch mal ergreifen wollte, aber ich bin dann doch Buchhändlerin geworden. Ich mochte sie einfach. Und natürlich Nate. Die beiden waren ein süßes Paar. Auch wenn Nate Zeit brauchte, um sich das selber einzugestehen.

Und alle Personen aus den anderen Büchern kommen wieder vor. Das ist so schön, das man auch von diesen Pärchen immer wieder etwas erfährt.

Ich freue mich jetzt schon auf Oktober, wenn der nächste Teil endlich auf Deutsch erscheint. *gg*

Fazit
Ein wunderschöner Liebesroman den man nicht aus der Hand legen kann.

LG Sabrina
[...]
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am 24. Juli 2014
Olivia und Nate sind beste Freunde seit Olivia in Edinburgh lebt. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen den Beiden. Sie hat kaum Selbstvertrauen und dadurch auch kaum Erfahrungen in Liebesdingen und Sex. Er hingegen weiß, dass er gut aussieht und eine unglaubliche Wirkung auf Frauen hat. Aber mit der Liebe will er nichts zu tun haben, das ist aber kein Hindernis um sexuell sehr erfahren zu sein.
Von diesen Unterscheiden einmal abgesehen, verstehen die Beiden sich super und verbringen sehr viel Zeit miteinander.
Da Olivia an ihrer Situation etwas ändern und unbedingt Erfahrungen machen möchte, bittet sie Nate um Nachhilfe… Selbstvertrauen stärken, Flirten üben und Sex
Nate stimmt Olivias Bitte zu… Aber was hat das für Auswirkungen auf ihre Freundschaft?

Nachdem ich von der Autorin schon Into the Deep gelesen hatte, freute ich mich auf diese Geschichte. Es handelt sich hierbei um den dritten Band aus der Edinburgh-Reihe.
Jamaica Lane hat unglaublich tolle Hauptcharaktere. Olivia sowie Nate konnte ich mir beim Lesen vorstellen und habe mit Beiden mit gefiebert, gelitten und gelacht. Durch das Thema Krebs und das man einen geliebten Menschen verloren hat, wurden die Personen nur noch tiefgründiger und realer. Beide sind schwer getroffen worden und sprechen nicht gern über das Thema, aber unter einander geht das. Man merkt von Anfang an, wie nahe sie sich stehen und wie eng die Freundschaft ist.
Durch den tollen Schreibstil werden die Gefühle sehr gut übermittelt und auch die erotischen Stellen sowie der „Dirty Talk“ wirken nie billig.
Samantha Young ist ein Buch gelungen, welches in mir den Wunsch nach mehr geweckt hat.
Die beiden Vorgängerwerke aus der Reihe kenne ich noch nicht, aber in naher Zukunft werden diese auch den Weg in mein Bücherregal finden.
Ich freue mich schon darauf wieder nach Edinburgh zurückzukehren.
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TOP 500 REZENSENTam 19. März 2014
Ich habe bisher aus dieser Reihe nur Dublin Street gelesen, das mir ganz gut gefallen hat. Obwohl ich den zweiten Teil nicht kenne, hatte ich nicht den Eindruck, dass mir die Voraussetzungen für Jamaica Lane fehlen. Das Wichtigste, was bisher in Band 1 und 2 geschah, wird noch einmal am Anfang des Buches wiederholt. Und ganz ehrlich, auf die Handlung im Einzelnen kommt es bei diesem Buch nicht an.

Diesmal erzählt Olivia als Ich-Erzählerin. Sie ist sehr schüchtern und fühlt sich zu dem attraktiven Nate hingezogen. Der sieht sie jedoch nur als „beste“ Freundin, nicht als Frau. Dann gibt es da noch den ebenfalls attraktiven Benjamin, den Liv in der Bibliothek, in der sie arbeitet, immer wieder sieht. Doch sobald er sie anspricht, fällt Liv in sich zusammen und bringt kein vernünftiges Wort mehr heraus. Da kommt sie auf die Idee, „Nachhilfeunterricht“ bei Nate zu nehmen, denn Nate ist ein Meister im Flirten.

Das Buch ist ganz nett zu lesen, aber eine Offenbarung ist es nicht. Der erste Band hat mir da besser gefallen, vor allem auf Grund der Charaktere. Sowohl Liv als auch Nate gingen mir stellenweise dermaßen auf die Nerven. Das sieht doch schon gleich am Anfang jeder, dass diese beiden eigentlich vernarrt ineinander sind, es aber nicht zulassen. Ich hätte sie schütteln können oder besser noch ohrfeigen, damit sie endlich mal zu sich kommen. Das war mir einfach zu viel aufgesetztes Getue.

Die Personen, die in den ersten beiden Bänden die Hauptrollen spielten, fungierten hier leider nur als Nebendarsteller.

Die „Erotikszenen“ fand ich zum Teil ganz okay, zum Teil aber auch etwas plump. Es ging mir an manchen Stellen ziemlich gegen den Strich, was Liv da mit sich machen ließ. Sie kam ziemlich naiv und ohne eigenen Willen rüber. Keine Frau, mit der ich mich identifizieren möchte.
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Ich weiß wirklich nicht warum dieses Buch so lange auf meinem SuB lag... also lange dafür das es von Samantha Young geschrieben wurde. Erst dachte ich, ich kann mich mit Olivia und nath nicht anfreunden, weil sie mir in den vorigen Büchern nicht sonderlich nahe gegangen sind... aber das war ein Irrtum. Liv gewinnt man sehr schnell lieb und Nate auf seine troddelige männliche Weise auch.

Man merkt beim lesen sehr schenll in welche Richtung die Geschichte geht, aber das ist bei solchen Romanen ja meistens so und deshalb liest man sie ja auch...

Olivia ist eine sehr lebenslustige leicht schräge Persönlichkeit. Sie lacht gerne und ihre Empathie ihren Freunden gegenüber ist meist grenzenlos. Sie ist eine sehr angenehme Romanfigur. Man leidet mit ihr aber ganau so konnte ich ihre Schmetterlinge auch in meinem Bauch fühlen. Es berührte mich zu tiefst als wir die tiefgründige Unsicherheit die sie in sich trägt kennen lehrnen durften.

Nate ist ein Hornochse. Er ist der typische Mann der sich jedes Gefühl versagt auch wenn es noch so intensiev ist. Er ist zwar immer für Liv da und man spürt ganz deutlich das nicht nur eine tiefe Freundschaft dem Handeln zu grunde liegt sondern da mehr hinter stecken muss. Wie er sie aufbaut, wie er sie anguckt und diese kleinen Zwischentöne. Einfach alles stimmt, bis auf das Nate es nicht sieht bzw. nicht sehen will und so kommt es wie es kommen muss...

Ich finde dieses Buch ist bis her das beste aus der Edinburgh Reihe. Es ist wirklich hot und hat meines erachtens die besten heißen Szenen. Es ist das realistischte aller Bücher ohne MIllionäre oder ausgefallene Dinge die man vergeblich in seinem Bekanntenkreis sucht. Ich habe bis her jeden Fitzel von Samantha Young gelesen den ich unter die Augen bekommen habe ( ega ob Englisch oder Deutsch) und ich muss sagen, das dies ihr wirklich bestes Buch bisher ist.

I love it !!!
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am 5. März 2014
In der wachsenden Edinburgh Clique bekommt nun auch Olivia Holloway ihre eigene Geschichte. Bereits im voran gegangenen Band wurde sie dem Leser vorgestellt, als sie zusammen mit ihrem Vater - und Jos' Onkel - Mick zurück nach Schottland zieht. Dabei wird nun das bisher freundliche und hilfsbereit Bild von ihr noch verstärkt und es formt sich ein wunderbarer Charakter mit Herz. Auch Nate ist als Cams bester Freund aus dem vorherigen Band bekannt und gilt als notorischer Bad Boy. Wobei das so nicht ganz im Raum stehen bleiben darf, denn der Gute macht den Frauen weder Versprechungen, noch lässt er sich auf diese ein, wenn sie signalisieren, dass ihnen eine einfach Bettgeschichte nicht ausreicht. Er ist ein Charmeur erster Klasse und zugleich Olivias bester Freund. Die beiden sind zusammen einfach unschlagbar, auch wenn die Gründe ihrer Verbindung trauriger Natur ist. Beide verloren einen geliebten Menschen an den Krebs und wer kann einen besser verstehen, als ein Mensch mit ähnlichen Erfahrungen. Alles könnte perfekt sein: die tiefe Freundschaft, das gemeinsame herumalbern, die seelische Stütze die sie einander bieten ... wenn die beiden niemals auf die fragwürdig gute Idee mit der (Flirt-)Nachhilfe gekommen wären. Denn auf einmal verändert sich alles.

Nate und Olivia sind einfach wundervoll humorvoll und meist herrlich locker, lebensfroh. Vor allem miteinander. Sie ergänzen sich einfach wunderbar, doch von Liebe wäre wohl niemals ein Wort gefallen, denn das wäre niemals in Nates Sinne. Dieser überaus attraktive Mann scheint einfach ein Beziehungsphobiker mit dem Hang zu One-Night-Stands zu sein. Doch hinter all dem steckt tatsächlich eine traurige, sowie ernste Geschichte. Und beinahe kann der Leser ihm seine dämlichkeit verzeihen, dass er sich nicht einfach Olivia schnappt und nie wieder loslässt. Olivia hingegen ist sich der Anziehung von Beginn an bewusst, immerhin ist Nate ein sehr attraktiver Mann. Aber der Freundschaft wegen war dies nie ein Thema. Bis die fragwürdige Idee, Olivia ein bisschen Selbstbewusstsein und Praxis im Flirten, beim Küssen - und überhaupt - zu geben alle möglichen Gefühle aufwühlen.

In der Geschichte geht es vorwiegend um Nate und Olivia, aber auch bekannte Paare und Charaktere sind wieder mit dabei. Joss und Braden, Ellie und Adam, Jo und Cam, Cole, Mick. Familie und Freunde sind nämlich besonders wichtig, wenn es darum geht eine Edinburgh Love Storie zu erzählen und für den Leser birgt dies natürlich ein Gefühl von Vertrautheit. Es ist wie alte Freunde wieder treffen und die Erinnerungen an die vergangenen Geschichten werden wach gerufen.

Eine schwierige Beziehung zweiter Menschen, die einander die besten Freunde sind. Eine Verbindung durch prägende Verluste. Ein Zusammenhalt wegen Liebe. Jamaica Lane bietet all dies und noch so vieles mehr. Eine gelungene Geschichte mit spannendem Plot, die im Leser die Hoffnung weckt, dass am Ende bitte alles gut gehen möge.
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