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Kundenrezensionen

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am 10. März 2014
Leider ist den Journalistinnen Greiner und Ott – beide mit abgeschlossenem Hochschulstudium – dieser Jux gründlich danebengegangen. Herausgekommen ist ein Kraut-und-Rüben-Buch, das sich in angestrengt pseudocooler Sprache disparaten Themen widmet, wie verquastem Lehrbuch-Schreibstil, Dissertationen von prominenten Politikern, akademischen Buchwidmungen, stilistischen Bewerbungskatastrophen von Uni-Absolventen sowie Schreibtipps und Orientierungsvokabular im Unibetrieb für Erstsemester. Ein roter Faden ist nicht erkennbar; der Rezensent hat den Eindruck, dass die Autorinnen alles gesammelt haben, was ihnen im Laufe ihres Studiums und ihrer Berichterstattung über den Weg gelaufen ist und mit einiger Anstrengung als „akademisch und skurril“ bezeichnet werden kann.

Schon die Auseinandersetzung mit Wissenschaftssprache ist oberflächlich und reicht bei weitem nicht heran an die ebenso kurzweilige wie präzise Analyse des britischen Soziologen Michael Billig (Learn to Write Badly. How to Succeed in the Social Sciences, Cambridge UP 2012) – welche die Autorinnen offensichtlich nicht kennen. Die vielen Zitate aus willkürlich ausgewählten Büchern diverser Disziplinen mit anschließender „Übersetzung“ durch verschiedene Comedians (wie Eckart von Hirschhausen) steigern die Oberflächlichkeit weiter. Ja, dort wurde die Sprache manchmal arg misshandelt. Doch nein, die „Übersetzungen“ werden dem originalen Inhalt keineswegs immer gerecht.

Dafür wird offensichtlich, worauf das Buch hinauslaufen soll: eine Art komödiantisches Sammelsurium in Schenkelklopfer-Manier, das dem akademischen Betrieb die hochtrabende Maske abreißen und ihn als ziemlich großen, ziemlich lächerlichen Bluff mit vielen schwafelnden Hochstaplern enttarnen will. Eine solche Absicht verträgt sich freilich nicht mit Differenzierungen. Ja, die Autorinnen sprechen an, dass viele Unilehrer über die mangelnden sprachlichen Fähigkeiten von angehenden Studiosi klagen. Ja, sie erwähnen auch, dass akademische Fachsprache nicht nur wissenschaftlicher Unnahbarkeit, sondern auch präziserer Analyse als Alltagssprache dienen kann. Aber die Verfasserinnen lassen diese Tatsachen kommentar- und gedankenlos stehen. Schlüsse ziehen sie keine. Denn es ist doch letztlich so, scheinen sie zu denken: Der akademische Betrieb ist schon ziemlich lächerlich, wenn man ihn sprachlich enttarnt. Viele dieser vorgeblichen Enttarnungen (einschließlich einer „Typologie der Uni-Bluffer“) sind allerdings intellektuelle Emanationen der Verfasserinnen, also geistig auf ihrem Mist gewachsen. Sie fallen deshalb auf Greiner und Ott zurück – und nicht auf den akademischen Betrieb, der damit – haha – bloßgestellt werden soll.

Auch die praktischen Hinweise für Erstsemester sind anderswo besser dargelegt. Um die erste Hausarbeit organisatorisch und sprachlich gelungen zu vollenden, braucht niemand die „Pimp-your-Hausarbeit“-Tipps von Greiner und Ott. Ein Blick in die Bücher von Otto Kruse (Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium, Campus 2007) und Doris Märtin (Erfolgreich Texten, Bramann 2010) ist viel ertragreicher.

„Simulieren geht über Studieren“ ist weder nützliche noch unterhaltsame Lektüre. Vielmehr gehört dieses Buch zu einer Gattung, die hierzulande leider im Überfluss existiert: Es ist eine typisch deutsche Simulation von Humor.
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am 9. März 2014
Nach halbwegs interessantem Beginn werden dann mehr und mehr nur noch Banalitäten ausgebreitet. Offenbar reicht der Stoff nicht für ein ganzes Buch.
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am 6. März 2014
Hinter den meisten der vorgestellten Sätze aus der Wissenschaft steckt leider doch erheblich mehr, als sich die Autorinnen vorstellen können oder wollen. Ihre Übersetzungen in alltägliches Deutsch sind in der Regel extreme Vereinfachungen, bei denen oft das Entscheidende auf der Strecke bleibt.

Viele Inhalte verstehen sie offenbar gar nicht richtig - entweder, weil ihnen der entsprechende Hintergrund fehlt, oder weil es sonst dieses Buch nicht geben könnte. Fazit: Eine gute Idee sehr schlecht umgesetzt.
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am 13. März 2014
der gesamte inhalt hätte Platz auf 3 Seiten gehabt und sprachlich ist das ganze weder ein Genuss noch ein Gewinn.
Mit dem Kauf einfach warten bis die ersten Angebote den Ramsch für wenige ct hergeben. Zum Kaminanzünden taugt es allemal.
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am 18. Mai 2014
Ich habe mir das Buch für meinen letzten Urlaub gekauft. Kurzweilige unterhaltsame Lektüre am Strand kann ja auch etwas sehr Entspannendes sein. Dieses Buch ist bestens für diesen Zweck geeignet. Ich konnte mich köstlich darüber amüsieren, dass ich nicht alles verstehe, aber dass das auch nicht so schlimm ist, weil ich anscheinend nicht die einzige bin. Die Typologien der Akademiker sind natürlich etwas überspitzt und überzogen, aber genau so entsteht der Witz (wie bei jedem guten Komiker auch). Die Autorinnen verstehen es zu vermitteln, dass die Wissenschaft etwas Ernstes ist, aber auch auf eine andere Art lustig sein kann. Da das Thema Doktorarbeiten in den vergangenen Jahren doch sehr ernst und negativ behaftet war, zeigt dieses Werk, dass man das Ganze auch mit Humor sehen kann ;-) Auf den Punkt gebracht: Dieses Buch ist bestens geeignet für alle, die mal wissen wollen was in Doktorarbeiten wirklich so drinsteht...
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am 22. September 2014
Eine Schmunzellektüre für Fortgeschrittene, die leichtfüßig daherkommt. Gut geeignet zum Vorlesen sowohl der akademischen Eltern und Großeltern für den Nachwuchs als auch umgekehrt, insbesondere weil viele Beispiele (Bsp. ‘Unser Statistik Prof. stellt seine Aufgaben immer noch und immer wieder in D-Mark‘ ) dazu verleiten, aus der eignen Erfahrung Beispiele hinzuzufügen. Die schmunzelfreien Kapitel kann die Leserin und der Leser natürlich auch für weitere akademische Studien verwenden, eventuell sogar für das spätere Promotionsvorhaben - sofern denn ordnungsgemäß (akademisch!) zitiert wird.
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am 20. März 2014
Die Autorinnen beschreiben kurzweilig und anschaulich Fachjargon, Fremdwörter und Phrasendrescherei im Studium. Wer sein Abitur in der Tasche hat und nun (trotzdem) das Gefühl hat, dass die Uni doch "eine Nummer zu groß" sein könnte, findet hier erheiternde Unterstützung. Oft genug geben die Beispiele Anlass für befreiendes Gelächter. Empfehlenswert für alle, die Angst haben an der Uni nur Bahnhof zu verstehen und unsicher sind, ob sie selber mithalten können.
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am 13. März 2014
Wer auch nur ein bisschen Zeit an einer Uni verbracht hat, fühlt sich in diesem Buch sofort zu Hause. Die Autorinnen beschreiben die sprachlichen Qualen wissenschaftlicher Texte mit einem Augenzwinkern. Dabei lassen sie zum Beispiel Comedians wie Eckart von Hirschhausen zu Wort kommen, der Krebszellen kurzum Arschlöcher nennt. Eine unterhaltsame Lektüre für alle, die an der Uni sind und Humor haben.
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am 25. März 2014
Das Buch zeigt auf unterhaltsame und kluge Weise, wie sich die Wissenschaftswelt mit Sprache wichtig macht. Macht Spaß, und (fast) jeder Student und Prof findet sich an der ein oder anderen Stelle wieder.
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