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93
4,6 von 5 Sternen
Die Herren des Nordens. Historischer Roman (Die Uhtred-Serie, Band 3)
Format: TaschenbuchÄndern
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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Das Land nördlich des Flusses Humber erstreckt sich bis in die Länder der Barbaren....."
(Uhred Uthredson)

Am 6. Mai 878 gelingt es Alfred von Wessex in der Schlacht von Ethandun (Edington/Wiltshire) dem dänischen Invasoren eine schwere Niederlage zuzufügen. Die Reste des geschlagenen Heeres ziehen sich in eine nahegelegene Befestigung zurück, wo sie nach zweiwöchiger Belagerung schließlich kapitulieren. Nach einen weiteren dreiwöchigen Bedenkzeit lässt sich Guthrum der Alte schließlich taufen. Æthelstan (Edelstein), wie der Proselyt fortan genannt wird, verspricht, künftig den Frieden zu wahren und erhält im Gegenzug von seinem Paten Alfred die Anerkennung als König von East-Anglia. Der dänische Rückzug aus Wessex und Teile Mercias sollten schließlich die Etablierung des "Danelag", östlich der alten Römerstrasse (Watling-Street), folgen...

...an diese, von der Angelsachsenchronik überlieferten Ereignisse knüpft Bernard Cornwell mit dem sechsten Band seiner "Warlord Chronicles" und dritten Teil des Romanzyklus um König Alfred den Großen an. Nach zehn Seiten verlässt der Autor jedoch diese relativ sichere Basis und begibt sich in einen Raum und eine Zeit, die nur über spärliche historische Quellen verfügt. In seinem Nachwort am Ende des Buches führt er hierzu treffend aus, dass der Wechsel von der Geschichte des Königreiches Wessex im späten 9. Jahrhundert zu jener Northumbrias einem Übergang von Helligkeit in verworrene Dunkelheit gleichkommt. Eine solches "dunkles Zeitalter" bietet jedoch Raum für dichterische Freiheiten, von denen Cornwell in seiner ihm einzigartigen Art und Weise Gebrauch macht, um eine weitere emotional packende Story vorzulegen, die erneut beweist, dass das Schicksal unerbittlich ist...

...in der er seinen fiktiven Protagonisten Uhthred Uthredson, in seine von verschiedenen Warlords beherrschte northumbrische Heimat zurückehren lässt, der dort alte Rechnungen begleichen will. Als Gefolgsmann des dänischen Königs von Eoferwic (Jorvik/York) Guthred wird er jedoch von diesem verraten und in die Sklaverei verkauft. Um seine eigenen Interessen in Northumbria zu wahren, bedarf König Alfred weiterer Dienste des exilierten Ealdormans von Bebbanburg und Verehrers der alten Götter. Der christliche Herrscher von Wessex beauftragt daher Steapa Snotor und Ragnar Ragnarson sich mit dem Schiff Dragon-Fire auf die Suche nach ihrem alten Kampfgefährten Uthred zu begeben.... Neben den bereits bekannten Akteuren hat Cornwell weitere beeindruckende Charaktere in die Romanhandlung eingebaut, wie Finan den Wendigen aus Irland, Gisela, die Schwester König Guthreds, Ivar, den Sohn Ivar Ragnarsson usw. Interessant auch die Darstellung eines allmählichen Zusammenwachsens von Nordmännern, Angelsachsen und Briten, Christen und Heiden. Besonders in sprachlicher Hinsicht, wofür linguistische Beispiele angeführt werden. Zwei Skizzen zum Anfang des Buches bieten einen geographischen Überblick über die angelsächsischen Königreiche Britanniens und Lokalitäten Northumbrias bis nach Schottland. Daneben gibt es ein Verzeichnis, das die damaligen angelsächsischen und nordischen Ortsbnamen ihren heutigen Bezeichnungen gegenüberstellt.

"Die Herren des Nordens" ist als faszinierendster Teil der bisher erschienenen Romanreihe um Alfred den Großen mit 5 Amazonsternen zu bewerten und lässt den inzwischen danach süchtig gewordenen Leser mit Ungeduld in Richtung des vierten Bandes blicken, der im englischen Original bereits im September 2007 unter dem Titel "Swordsong" erschienen ist.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2008
Uthred - Sohn des Uthred, dessen Vater Uthred war.

Wie könnte man ihn nicht lieben, den symphatischen Krieger mit dem guten Herzen, der einem im Zweifelsfall erst einmal den Kopf abschlägt, bevor wir über die Sache reden. So ist er eben, der Uthred.

Er kämpft sich durch die englische Geschichte des endenden 9. Jahrhunderts. Wechselt das Lager so oft wie seine Frauen, obwohl er doch nur seine Bebbanburg zurückgewinnen will. Hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu den Dänen, bei denen er aufgewachsen ist und der Verbundenheit mit seinem Land, verhilft er ganz nebenbei dem rechtmäßigen König wieder auf den Thron.

Wie die beiden Vorgänger Romane ist auch der dritte Teil der Uthred-Saga auf jeden Fall sehr, sehr lesenswert und steht den ersten beiden Büchern in nichts nach. Besonders spannend fand ich die Zeit seiner Versklavung.

Die Geschichte ist so lebensnah und spannend erzählt, dass man glaubt neben Uthred mitten im Schildwall zu stehen und Schlangenhauch zu spüren. Aber dieser Band erzählt nicht nur von Krieg und Kämpfen, auch von Freundschaft, Loyalität und der dänischen Besetzung Englands sowie von der schleichenden Christianisierung.

Wie würde Uthred sagen: Wyrd bid ful araed: Das Schicksal ist unausweichlich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Ich brauchte Dunkelheit. In dieser Sommernacht aber schien ein Halbmond immer wieder zwischen den Wolkenlücken hindurch und brachte mich aus der Ruhe. Ich aber wollte Dunkelheit. Ich hatte zwei Ledertaschen auf den kleinen Hügel gebracht, der die nördliche Grenze meines Anwesens bildete. Meines Anwesens. Mit Fifhaden, so hieß es, hatte mich König Alfred für meine Dienste bei Ethandun belohnt, wo wir auf einem langen grünen Bergrücken das dänische Heer aufgerieben hatten. Es war ein Kampf Schildwall gegen Schildwall gewesen, und an seinem Ende war Alfred wieder König, und die Dänen waren geschlagen, und Wessex war wiederauferstanden.
Ich kann sagen, dass ich zu all dem mehr getan habe als die meisten anderen Kämpfer. Meine Frau war umgekommen, mein Freund war umgekommen, ein Speer hatte sich in meinen rechten Oberschenkel gebohrt, und meine Belohnung war Fifhaden. Fünf Felder. Das bedeutete der Name. Fünf Felder! Es war kaum genug Land, um die vier Sklavenfamilien zu ernähren, die den Boden beackerten und im Kenet fischten. Andere Männer hatten weitläufigen Grundbesitz erhalten, und die Kirche war mit großen Waldgebieten und fetten Weidegründen belohnt worden, und mir gaben sie fünf Felder. Ich hasste Alfred."

Etwa einen Monat nach der Schlacht bei Ethandun, in der die Dänen Guthrums vernichtet geschlagen wurden und mit der "Der weiße Reiter" zu Ende gegangen war, beginnt der 3. Teil der Saxon Stories damit, dass Uthred seinen Schatz vergräbt, sich von König Alfred lossagt, sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt und sich gen Norden aufmacht. Er begegnet alten und neuen Freunden, wird von einem bitter verraten und in die Sklaverei verschachert, findet eine neue Liebe und immer wieder neue Schlachten, die geschlagen werden müssen.
Und noch immer ist sein Ziel die Rückeroberung der Bebbanburg, seiner Heimat...

Und mein Fazit:
Chronologisch der Entstehungsgeschichte Englands im ausgehenden 9. und frühen 10. Jahrhundert folgend, ist auch mit diesem dritten Teil Bernard Cornwell interessantes historisches Lesefutter gelungen, allerdings diesmal mit einigen Längen (z.B. während der Sklavereizeit auf Sverris Trader oder während der diversen Tracks zu den unterschiedlichsten Belagerungen oder Schlachtgetümmeln) und mit einem Uthred, der mir mit seinen manchmal doch etwas aufgesetzt wirkenden gockelhaften Überheblichkeitsattacken ziemlich auf den Keks gegangen ist - so sympathisch ich ihn sonst auch finde. Wenn man dann zum gefühlt 20. Mal gelesen hat, wen er alles zu seinen Vorfahren befördert hat, wünscht man sich beinahe wieder einen Steapa, der ihm mal eins auf die Nase gibt.

Vor allem bei dem Kampf mit Ivarr oder bei dem Ende von Dunholm habe ich das so empfunden, beides ging irgendwie zu konstruiert (vor allem die Sache mit Kjartans Hunden) und/oder zu glatt - und deshalb manchmal unglaubwürdig.
Dennoch war "Die Herren des Nordens" spannend zu lesen, die gesamte Reihe hat für mich noch immer Ausnahme-Niveau und ich freue mich auf den nächsten Band "Schwertgesang" - mal sehen...

Eine kurze Übersicht zur Reihe:
Das letzte Königreich
Der weiße Reiter
Die Herren des Nordens
Schwertgesang
Das brennende Land: Historischer Roman
Making of England 6 (erscheint demnächst)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2008
"Die Herren des Nordens" ist nach "Das letzte Königreich" und "Der weiße Reiter" der 3. Teil der Romanreihe um Uthred von Bebbanburg, der in der Zeit Alfred des Großen spielt und wieder einfach nur begeisternd!!!
Aus der sehr gelungenen Ich-Perspektive des in die Jahre gekommenen Uthred führt Bernhard Cornwell uns wieder durch dessen ereignisreiches Leben und nimmt uns auf eine spannende Reise durch das hier in all seiner Härte und damit sehr realistisch dargestellte Mittelalter.
Wer nun, weil es schon der dritte Teil ist, Wiederholungen oder Längen befürchtet, den kann ich beruhigen, denn die gibt es nicht. Vielmehr begeistert der Autor mit unerwarteten Wendungen, Spannung, viel interessanter Geschichte, die das Buch ganz nebenbei auch noch lehrreich macht und vor allem tollen Charakteren.
Hild mochte ich sehr gerne und auch Guthred war ein sehr sympathischer Charakter und das obwohl er tat, was er tat (wer das Buch ließt, wird sicher gleich wissen, was ich meine :-)). Die Tatsache, dass hier Ragner wieder eine größere Rolle übernimmt, hat mich sehr gefreut, denn auch ihn mag ich neben Steapa, Beocca, Clapa, Rypere, Sihtric und Finnan sehr, sehr gerne.
Doch Uthred selbst ist derjenige, der mich am meisten begeistert hat, denn Cornwell zeigt hier auf ganz tolle Weise seine Entwicklung. Während ich ihn im ersten Teil eher lustig und unterhaltsam fand, weil er so draufgängerisch war und dies auch im zweiten Teil überwog, wurde hier seine schon im zweiten Teil langsam einsetzende ernsthafte Seite, die ihn so unerwartet auch als Menschen mit Gefühlen zeigt, noch weiter ausgebaut. Dadurch fühlt man richtig mit ihm und er wächst einem erst so richtig ans Herz.
Ich war von dem dritten Teil jedenfalls total begeistert und dass da noch einige folgen sollen, freut mich sehr, bis dahin empfehle ich jedoch Teil eins bis drei zu lesen, die für jeden Fan des historischen Romans ein Muss sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2009
Ich habe dieses Buch eher zufällig in die Hände bekommen. Über den historischen Gehalt von Cornwells Romanen haben schon andere ausführlich diskutiert - für meine Ansprüche an einen "Roman" ist er ausreichend. Dass das Buch so besonders emotional mitreissend (im Sinne von anrührend, romantisch oder ausserordentlich spannend) ist, würde ich nicht sagen. Wer das möchte, dem empfehle ich "Die Fürsten des Nordens" von Guy Gavriel Kay (auch über die Zeit Alfreds des Grossen). Auch die Sprache ist bei Cornwell eher gewollt einfach.
Trotz der genannten Einschränkungen - oder gerade deshalb - hat mir Cornwells Buch so viel SPASS gemacht wie seit langem kein "historischer Roman" mehr. Der Ich-Erzähler ist ein junger "Haudrauf", der auch schonmal über die eigenen Füsse fällt und im schnodderigsten Tonfall die wunderlichen Ansichten seiner Zeitgenossen kommentiert. (Man könnte sogar sagen, Cornwell hat hier einen postmodernen, d. h. eher zweifelnden bis zynischen Menschen ins abergläubische Mittelalter versetzt). Psychologischen oder philosophischen Tiefgang oder gar eine Entwicklung der Charaktere darf man hier nicht erwarten - dafür aber allerbeste Unterhaltung in Mantel- und Degen-Manier und einiges zu lachen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2008
der Serie um Uthred von Bebbanburgh und dessen schwieriges Verhältnis zu "seinem König" Alfred (der Große) von Wessex.
Erzählt wird die Geschichte eines Kriegers von sächsischem Adel, der von den einfallenden Dänen aufgezogen wurde und obwohl selber Heide für den frömmelnden Sachsenkönig Alfred kämpft.

Die Serie besteht mitlerweile aus fünf Bänden:

- Das letzte Königreich
- Der weiße Reiter
- Die Herren des Nordens
- Schwertgesang
- Das brennende Land

Charakteristisch für die Serie, ist dass es keine schwarz weiss Malerei gibt, also die heidnischen Dänen sind nicht die Bösen, sondern die - manchmal hochgeachteten - Feinde. Weiterhin werden die Kämpfe und Schlachten sehr detailiert beschrieben, was keinem Autor dermaßen mitreißend gelingt wie Bernard Cornwell.

Die Bücher sind das was man früher alls "Jungensromane" bezeichnet hätte vom tapferen Held der den Kampf liebt, dabei sind sie sehr gut in die damalige Zeit eingebettet. Wobei der Autor zugibt sich die ein oder andere schriftstellerische Freiheit genommen zu haben.

Im dritten Teil der Serie wendet sich für Uthred das Schicksal. Von seinem Herrn verraten findet er sich wieder als Rudersklave. Auch in dieser scheinbar hoffnungslosen Lage wendet sich sein Los und mit Hilfe einiger getreuen erlangt er die Freiheit und plant den Mord an seinem Ziehvater Ragnar zu rächen.

Fazit: Eine fantastische und in ihrer Erbarmungslosigkeit auch realistische Serie über das Mittelalter. Cornwell hat einen Epos geschaffen, der sich am ehesten noch mit Frans Bengtssons "Die Abenteuer des Röde Orm" vergleichen läßt. Es ist einfach mitreissend und das Beste ist: es geht weiter!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2012
Während auf der britischen Insel das Christentum als Religion der wundersamen Zauberei langsam an Land gewinnt und auf durchaus bigotte Weise mal heiligen Krieg, mal Nächstenliebe und Vergebung predigt, schlägt sich Uhtred mit dem Schwert durchs Leben. Er ist ein Krieger fürs Grobe. Seine Handlungsweise ist schlüssig, wenn auch zum Teil extrem gewaltsam. Uhtreds Handlungsmotive sind einer sehr ursprünglichen Moral unterworfen, nämlich dem Recht des Stärkeren, und dadurch erfrischend fremd. Er ist ein Anhänger der alten Götter, insbesondere Thors; die Werte und Bräuche der Christenpriester sind ihm suspekt. Dennoch hat er Freunde unter Christen und Nordmännern, Dänen und Sachsen. Er hat ein Herz für die Schwachen, bewundert die Listigen und kennt echte Freundschaft, die sogar einen lebensbedrohlichen Verrat verzeihen kann. Dabei will Uhtred eigentlich nur sein selbstgewähltes Schicksal erfüllen und den Familiensitz, die Bebbanburg, die sein Onkel besetzt hält, zurückerobern. Dieses Fernziel bleibt erfreulicherweise unerfüllt, so dass der Leser mit der Erkenntnis leben muss, dass der Weg das Ziel- und das ultimative Happy End eigentlich gar nicht nötig ist.
Die Geschichte ist unterhaltsam, wenn auch ein wenig zerrissen, mal zu schnell, mal mit Längen erzählt. Sprachlich ist der Roman kein besonderer Hit. Aber anschaulich und leicht lesbar ist er allemal.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hallo liebe Fans der historischen Romane,

macht Euch bereit für eine atemberaubende Zeitreise in die Vergangenheit der britischen Insel. Seit ein paar Jahren lese ich leidenschaftlich gerne historische Romane. Ich möchte Euch mit meiner Rezension eine kleine Hilfestellung geben, in welcher chronologischen Reihenfolge ich Euch das Lesen oder das Hören empfehlen würde.

1 Das letzte Königreich Bernard Cornwell
2 Der weiße Reiter Bernard Cornwell
3 Die Herren des Norden Bernard Cornwell
4 Schwertgesang Bernard Cornwell
5 Das brennende Land Bernard Cornwell
6 Das zweite Königreich Rebecca Gable
7 Hiobs Brüder Rebecca Gable
8 Die Säulen der Erde Ken Follett
9 Die Tore der Welt Ken Follett
10 Der König der purpurnen Stadt Rebecca Gable
11 Das Lächeln der Fortuna Rebecca Gable
12 Der Hüter der Rose Rebecca Gable
13 Das Spiel der Könige Rebecca Gable
14 Der dunkle Thron Rebecca Gable

Die Säulen der Erde und Hiobs Brüder überschneiden sich zeitlich.
Genauso wie Die Tore der Welt und der König der purpurnen Stadt

Viel Spaß beim Lesen oder Hören

Euer Mario Brennemann
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2008
Während Alfred der Große stabile Verhältnisse im Königreich Wessex wieder hergestellt hat, zieht Uhtred in seine Heimat Northumbrien und kämpft dort für einen neuen König, der sich aus dem Chaos des kriegsgeschwängerten kargen Landes hervorhebt.

Während mich der Beginn des dritten Teiles rund um den rüden aber sympathischen Krieger vorerst enttäuscht hat, da die meisten bekannten Protagonisten gänzlich ausbleiben und die Geschichte sich in den Norden der britischen Ländereien verlagert hat, wird schnell ersichtlich, dass dies unumgänglich ist und als dramatisches Stilmittel sehr gut funktioniert. Der Plott wirkt insgesamt noch glaubhafter und spannender als jener der ersten beiden Teile und plötzlich erscheint auch der Ich-Erzähler Uhtred intensiver und emotionaler. Cornwell präsentiert hier sein Talent, welches gleichsam prosaisch als auch historisch glaubhaft zu überzeugen vermag.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2008
Es handelt sich bei diesem Hörbuch nach "Das letzte Königreich" und "Der weiße Reiter" um den dritten Teil der teilweise auf Tatsachen beruhenden Erzählung über den Werdegang des Kriegers Uhtred, der im 9. Jahrhundert zu Zeiten der brutalen Kriege mit den Nordischen Völkern im heutigen England lebte. Das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile leicht verständlich. Der Erzähler Gerd Andresen liest die Geschichte aus Sicht des Kriegers Uhtred mit so viel Einsatz und Hingabe, das man sich sehr gut in dessen aktuellen Gemütszustand hineinversetzen kann.
Fazit: Sehr gutes, für manche vielleicht etwas brutales Buch ohne viel Tiefgang mit einem überragenden Sprecher!
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