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Kundenrezensionen

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am 13. Juli 2014
Wie hat Carina Bartsch das nur geschafft? Ich habe mich zu den Figuren eines Buches noch nie so hingezogen gefühlt, wie es hier der Fall war. So authentisch und glaubwürdig kommen sie daher. Und das nicht nur Emely und Elyas, auch die Freunde, die Familie, einfach alle. Ich musste so oft herzhaft lachen, eben weil Emely so schlagfertig ist. Ihre Gedankengänge entlocken dem Leser Reaktionen wie: Ja, genau! Gib's ihm! Oh, was hat sie gerade gedacht oder gesagt? Ich kann nicht mehr! So ging es mir jedenfalls - jede Seite purer Lesegenuss. Und dabei kann man Elyas einfach nur liebhaben. Langsam hat er sich in mein Herz geschlichen, mit seiner unvergleichlichen Art und seinem Charme, der so unwiderstehlich ist. Wie Emely ihm so lange die Stirn bieten kann, ohne schwach zu werden, ist eigentlich unbegreiflich. Mit der Zeit versteht man, warum dies so ist.

Und gerade dieses entzückende Katz- und Mausspiel macht die Geschichte um die beiden zu so etwas Besonderem. Herrliche spritzige Dialoge, eine Erotik, die unter der Oberfläche brodelt, Gefühlschaos im Rausch und zwei wahnsinnig sympathische Menschen, die nur eines wollen: Endlich zueinander finden, ist der Weg auch noch so steinig. Das Buch habe ich innerhalb eines Tages ausgelesen gehabt und schlug es glücklich und nachdenklich zu. So eine Liebe will man doch selbst einmal erfahren. Der Cliffhanger verursachte ein Kribbeln und ich blieb mit den Nerven am Ende zurück.
Genial, es so (erst einmal) enden zu lassen. Dass die Geschichte in Berlin spielt, ist etwas erfrischend Neues und beweist, dass auch hier ein spannender Schauplatz, auf dem ein Liebesroman handelt, gegeben ist. Ich freue mich sehr für Carina Bartsch, sie hat die Autorenwelt mit frischem Wind bereichert und wünsche ihr genau so viele tolle Ideen, mit denen sie die Leserwelt schon jetzt beglückt hat.

Ein Erzähl- und Schreibstil, der Seinesgleichen sucht. Danke für die wunderbaren Lesestunden!
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am 1. Mai 2012
Inhalt:

Emely freut sich riesig: ihre beste Freundin Alex zieht zu ihr nach Berlin! Doch die Freude wärt nicht lange, denn Alex zieht bei ihrem Bruder Elyas ein. Elyas war Emelys grosse Teenagerliebe. Doch warum hasst sie ihn so? Und warum fragt sie sich ob das wirklich Hass ist was sie da in ihrem Bauch schwirren fühlt? Eigendlich ist Luca, ihr anonymer E-Mail-Schreiber, der Mann der sie wirklich versteht. Somit ist das Gefühlschaos mehr als perfekt.

Meine Meinung (Vorsicht enthält SPOILER):

Es war unheimlich schwer für mich dieses Buch zu bewerten. Der Schreibstil und der Humor sind soooooo Klasse. Ich habe die Leseprobe gelesen und Tränen gelacht, das ich noch bevor ich die Probe zu Ende gelesen hatte, mir Kirschroter Sommer auf meinen kindle geladen habe und das Buch sofort bis 12Uhr nachts durchlas. So etwas mache ich sonst nur sehr selten. Also warum dann nur 3 Sterne? Ich las und las und las und habe gelacht und gelacht und mich irgendwann (etwa ab der Mitte des Buches) gefragt: So, was ist denn nun? Jetzt können die Beiden sich doch so langsam mal näher kommen!!
Aber auf jede Miniannäherung (die unheimlich süß waren) folgte ein zickiges Getue von Emely. Elyas legt sich sowas von ins Zeug. Aber wie ein pubertärer Teenager lehnt Emely ihn immer wieder ab. Es wunderte mich warum Elyas nicht einfach irgendwann zickig: Dann eben nicht! zurückgab. Auf der Homepage der Autorin habe ich gelesen, dass sie es nicht mag, wenn sich in Liebesromanen Held und Heldin zu schnell zu nah kommen und man das eigendliche Prozedere des Verliebens gar nicht richtig mitbekommt. Das sehe ich genauso, aber leider finde ich , dass die Autorin das hier bis zum Letzten hinauszögert. Irgenwann wurde ich echt ungeduldig und wollte nur noch schnell zum Ende kommen. Leider wusste ich nicht, dass das Liebeschaos (alla: Ich mag dich nicht! Oder doch? Nee,doch nicht! Oder? Nein,nein,nein! Ach ich weiß auch nicht....) in einem zweiten Band weitergehen soll. Als die Beiden sich am Ende noch nicht einmal richtig geküsst hatten und dann dort der Satz stand: "Willst du wissen wie es mit Emely und Elyas weitergeht? Der zweite Band erscheint irgendwann demnächst!" war ich sowas von frustriert, dass kann man sich nicht vorstellen. Dann kommt dazu, dass das Ende auf eine neue Schwierigkeit (oder wie soll ich dass ausdrücken) zwischen den Beiden hindeutet! AHHHHH, soll ich jetzt nochmal über 400 Seiten Liebes-hin-und-her lesen bis die Beiden sich kriegen? (*Kopf auf den Tisch schlag*)

Leider muss ich auch sagen, dass Emely mich manchmal echt genervt hat. Wie sie ab und zu über ihre Freundin Alex denkt, ließ mich fragen warum die Beiden überhaupt befreundet sind. Genauso genervt war ich (aber nur teilweise) von der Luca-E-mail-Gechichte. Als Leser wird man ja praktisch mit der Nase reingedrückt wer Luca wirklich ist, nur Emely schnallt nichts. Warum nicht? Spätestens beim 2ten "Hinweis" ( und es folgen noch mehr) müsste sie doch wenigstens mal stutzen.

Fazit:

Trotz meiner Kritik zulange auf die Folter gespannt zu werden bis man ungeduldig wird, möchte ich das Buch aber empfehlen zu lesen. Der Schreibstil ist einmalig lustig , die Story an sich toll und wenn man keine Probleme mit pubertären Reaktionen der Protagonisten hat ( obwohl alle über Zwanzig Jahre sind) ist das Buch Top.
Ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht. Einerseits will ich unbedingt wissen wie die Beiden sich endlich kriegen (ich bin sicher das die Autorin das unheimlich schööön beschreiben wird), andererseits habe ich keine Lust auf ewiges: Ja, ich will! Nein, ich will doch nicht!
Deswegen war es unheimlich schwer das Buch zu bewerten ( die goldene Mitte mit 3 Sternen für: nicht schlecht! sind fair denke ich). Ich bin selber hin- und hergerissen. Gutes Buch? Oder doch nicht so ganz? Doch, eigendlich schon! Aber.... Genau wie Emely;)
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am 30. Dezember 2011
Ich habe die E-Book Variante von Kirschroter Sommer gelesen, weil das Taschenbuch zu der Zeit noch nicht erhältlich war. Inzwischen kann man es wohl schon direkt beim Verlag bestellen, vermutlich wird es dann auch bald von Amazon zu beziehen sein.
Ich sage das deswegen, weil ich nach dem Lesen eindeutig zu der Meinung gekommen bin, dass Kirschroter Sommer ein Buch ist, das in jedem Bücherregal zuhause stehen sollte.

Aber jetzt zum Inhalt:
Kirschroter Sommer ist eine lustige, erfrischende und gleichzeitig so gefühlvolle Geschichte, dass sie mein Herz vollends berührt hat. Ich konnte lachen, weinen oder einfach nur glücklich Seufzen, wenn diese wunderbare Dynamik der beiden Hauptprotagonisten (Elyas und Emely) wieder so herrlich zum Vorschein kam.
Emelys Charakter strotzt vor Ironie, wodurch sie aber trotzdem kein bisschen ihrer Liebenswürdigkeit einbüßt. Die Momente, in denen sie auf ihre erste große Liebe ' den äußerst vorwitzigen aber sehr charmanten Elyas, ihr Erzfeind sozusagen ' trifft, sind einfach nur köstlich und spätestens nach ein paar Kapiteln möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man will unbedingt erfahren, wie es zwischen den beiden weitergeht.

Interessante Wendungen bringt auch stets der rege E-Mail Verkehr zwischen Emely und Luca zu Tage und zeigt dem Leser eine ganz andere Seite von der schlagfertigen jungen Frau.
Auch wenn zwei Männer in dieser Geschichte eine Rolle spielen, ist Kirschroter Sommer weit entfernt von dem typischen Dreiecks Szenario. Vielmehr geht es um tiefergehende Ängste und den inneren Kampf der Protagonisten, Vertrauen zu fassen. Es gab so viele Stellen, wo ich mich selbst in Emely wiederfinden konnte, und ich bin mir sicher, dass es noch vielen anderen Frauen genauso gehen wird. Ihr Charakter ist wirklich sehr gut eingefangen und sie muss lernen, dass man im Leben auch einfach mal was riskieren muss, auch wenn es vielleicht eine Enttäuschung bedeutet.

Ich habe das Buch förmlich verschlungen, was mir wahrlich nicht bei jedem Buch passiert. Man wird einfach in dieses Geschehen gezogen und muss, muss, muss weiterlesen! Die Schreibe der Autorin tut dabei ihr Übriges, weil darin die gleiche Dynamik wie auch bei der Geschichte zu finden ist. Viel zu schnell war das Ende des Buches erreicht und ich brenne darauf zu wissen, wie es mit Elyas und Emely weitergehen wird.
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am 20. Oktober 2012
Carina Bartsch schreibt witzig, spritzig und dynamisch. Die (Liebes)Geschichte zwischen Emely und Elyas entwickelt sich langsam und romantisch und man hofft, dass es dem geduldigen Elyas gelingt, die misstrauische und verletzte Emely zu knacken. Dabei ist nichts schnulzig, sondern die Rededuelle, die sich die beiden liefern sind kurzweilig und machen viel Spaß. Ein bisschen erinnert die Story an "E-MAil für dich" und hat auch was von der "Widerspenstigen Zähmung", aber trotzdem befindet man sich in einem anderen Kontext und ist gespannt auf die Auflösung. Die kommt dann leider nicht...Einmal angefangen mit Lesen, kann man nicht mehr aufhören und man sehnt sich nach einem Happy End. Wann kommt Band 2 und das Finale?
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am 26. Januar 2016
Bereits zum zweiten Mal haben ich die beiden Bücher der Elyas&Emely-Reihe gelesen. Ich bin ein Riesen-Elyas-Fan.
Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?

Die Geschichte wird aus Sicht der vierundzwanzig-jährigen Studentin Emely erzählt. Sie hat kein großes Selbstbewusstsein und kann nur schlecht ihre Gefühle zeigen. Das hängt auch mit der Enttäuschung vor sieben Jahren zusammen. Als Elyas nun seine Annäherungsversuche startet, ist sie absolut überfordert. Sie hat sich geschworen, nie wieder so verletzt zu werden. Und seine Avancen können doch gar nicht ernst gemeint sein, oder?

Elyas ist meine absolute Lieblingsfigur. Er ist ein sensibler Mann, der sich hinter seinem Aussehen und seinen Anmachsprüchen versteckt. Meistens ist aber einfach nur Zucker. Man muss sich einfach in ihn verlieben. Emely dagegen nervt mich ein bisschen im ersten Teil. Zum einem weil sie so extrem schüchtern ist und sich hinter ihrem Schutzpanzer versteckt. Sie ist so ein passiver Mensch, der ständig von anderen mitgezogen werden muss. Ohne Alex würde sie doch in ihren Vier-Wänden versauern! Zum anderen merkt sie gar nicht, wie gemein und abweisend sie eigentlich ist. Ihr Sarkasmus mag zwar witzig sein und teilweise habe ich mich auch wieder in ihr erkannt, aber letztlich treibt sie es damit zu weit. Psychologisch betrachtet ist natürlich klar, dass sie sich hinter diesen Sarkasmus versteckt!

Der Schreibstil von Carina Bartsch ist herrlich erfrischend und authentisch. Man fliegt nur so durch die Seiten, wobei man immer wieder etwas zum Schmunzeln findet.
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am 13. Dezember 2013
"... Dabei waren doch gerade Bücher eins der kostbarsten Geschenke auf Erden. Kunstvoll aneinander gereihte Wörter, die zu einer Melodie wurden und sich in Bilder verwandelten. Weiße, leere Blätter, auf denen Welten größer als das Universum entstanden. Welten, die die Menschen in ihren Bann zogen und alles um sich herum vergessen ließen.
Literatur war mit einem magischen Zauber belegt, der mich mit all seiner Kraft gefangen hielt. ..." (Kirschroter Sommer, Carina Bartsch)

Zumindest von diesem Buch kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es mich magisch immer wieder in seinen Bann zieht! Und die Welt, die darin entsteht, mag zwar jetzt nur die kleine Welt von Elyas und Emily sein, jedoch schafft Carina Bartsch es, mich auch nach dem gefühlt hundertsten Lesen zu fesseln. Sie lässt mich mit den Charakteren bei jedem Lesen lachen (Oh Mann, wurde ich angeschaut letztens im Wartezimmer beim Arzt, als ich immer wieder in Kichern ausbrach!!!), leiden, fluchen, weinen und immer wieder mitfühlen.

Der Schreibstil kommt am Anfang etwas ungewohnt daher, doch irgendwann gewöhnt man sich daran, denn es trifft Emilys (Ich-Erzählerin) Art voll auf den Kopf. Kirschroter Sommer ist spritzig, witzig, locker-flockig geschrieben und wirkt daher nie langweilig.

Zum Inhalt muss an dieser Stelle nicht mehr viel gesagt werden, das haben andere vor mir längst getan.

Zu Emily selbst kann man nur sagen: Ja, ich mag sie, doch manchmal würde ich am liebsten weit ausholen und ihr einen gewaltigen Tritt in ihren Allerwertesten geben!!! Elyas.... ja, was kann man zu ihm sagen? Da die gesamte Geschichte aus Emilys Sicht geschrieben ist, wirkt er beim Lesen zwar an vielen Stellen sehr sehr süß, jedoch fällt es mir schwer, das Misstrauen, das Emily die ganze Zeit über hegt und pflegt, zu überwinden.

Aber ehe ich hier zuviel verrate: Von mir eine klare Kaufempfehlung für dieses Buch!!! Und wenn man schonmal dabei ist, den Türkisgrünen Winter nicht vergessen in den Warenkorb zu legen, man kann nach Teil 1 einfach nicht aufhören und muss sofort weiterlesen!

Ach und nochwas: Danke an Carina Bartsch für diese wundervolle Geschichte!!! :)
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am 7. Januar 2013
Inhalt:
Emily ist Literaturstudentin in Berlin und freut sich riesig, dass ihre beste Freundin Alex von München nach Berlin zieht, um Modedesign zu studieren. Was sie aber mit Verspätung bemerkt, ist dass Alex bei ihrem Bruder Elyas einzieht. Sehr zum Leidwesen von Emily. Denn vor sieben Jahren gab es eine unschöne Meinungsverschiedenheit zwischen Elyas und ihr, sodass Emily noch bis heute ein wenig davon „traumatisiert“ ist. Kurz, die beiden können sich nicht ausstehen. Besser gesagt, bei jedem Treffen mit Elyas, löst es in Emily den Wunsch aus, Elyas ab zustechen!

Trotzdem muss sich Emily selbst eingestehen, dass sie immer noch Gefühle für ihn hegt, und ist sehr überrascht, als Elyas versucht sie rumzukriegen! Nichts da denkt sich Emily! Zweimal wird sie denselben Fehler nicht machen und lässt Elyas eiskalt abblitzen. Ein bisschen gekränkt fühlt sich Elyas schon, weil ihn eine Frau widerstanden hat. Was Emily herzlich wenig interessiert ...

Eines Abends bekommt Emily, plötzlich E-Mails von einem „Lucas“, der sie unbedingt gerne kennenlernen möchte. Zunächst etwas misstrauisch ignoriert sie die Mail. Denn es könnte ja sein das Er irgendein Psychopath ist, der sie versucht zu töten! Doch komplett kann sie die Mail nicht vergessen und letztendlich siegt die Neugier ... Merkwürdigerweise taucht auch ständig Elyas überall auf, wenn sie mit ihm nicht gerechnet hat. Entweder Elyas entwickelt sich zu einem Stalker oder es sind doch alles „Zufälle“?! Und warum ist Elyas plötzlich nett zu ihr?! Emily versucht sich einzureden, dass sie Elyas endgültig vergessen muss und jetzt „Lucas“ für sie da ist, aber der Blödmann spukt ständig in ihrem Gedanken herum! Eine Lawine der Gefühle bricht aus ...
(Quelle: Eigene Zusammenfassung)

Meine Meinung:
Ich könnte mir in den Allerwertesten treten, dass ich die Story so lang liegen gelassen hab! Warum?
Die ist echt der Wahnsinn!!!! *______* Die gesamte Handlung wird aus Emilys Perspektive erzählt. Eine Icherzählung, die nur so von Selbstironie und Sarkasmus voll gespickt ist. Einfach klasse XD Ich habe mich herrlich amüsiert und tränen gelacht, während ich das Buch gelesen habe. Ich lief die ganze Zeit mit einem Dauergrinsen durch die Gegend, das ich nach einer Zeit Backenschmerzen bekommen habe XD Meine Eltern waren der Meinung, dass ich jetzt komplett durchgedreht bin :'D aber egal … Es ist einfach nur herrlich zu lesen, wie Emily und Elyas sich gegenseitig an Zicken und Sticheln XD Besonders wenn Emily durch ihre unvermeidbare Tollpatschigkeit, wieder einmal in eine peinliche Situation gerät und nicht als geringer Elyas es „zufälligerweise“ mitbekommt. Der Kerl lässt dann keine Gelegenheit aus, um sich darüber lustig zu machen. Man kann gut behaupten, dass die beiden wie Katz und Maus sind.
Eigentlich weiß man schon von Anfang an, wer der mysteriöse E-Mail-Bewunderer „Lucas“ ist! Trotzdem ist es interessant zu lesen, wie Emily darauf reagiert =D und wie die Person, die sich als „Lucas“ ausgibt, sich jedes Mal wieder aus diesen brenzlige Situationen heraus rettet, sodass Emily weiterhin keinen Verdacht schöpft, XD Ansätze und Bemerkungen aus „Lucas“ Mails gab es zu genügend, sodass Emily schon selbst darauf hätte kommen können, aber da ist ihre eigene „Gutmütigkeit“ im Weg XD Meine liebste Stelle ist immer noch, die mit dem „Regenwurm“ :'D Das ist eine Szene, die man nicht mehr so schnell vergisst! Ich kann euch sagen, da droht euch ein Lachflash XD Ich lag am Boden und hab mich vor Lachen gekugelt! Deswegen war ich auch total traurig, als das Buch plötzlich zu Ende war Q__Q … Gottseidank, gab es den zweiten Band schon als E-Book, den ich mir schwuppdiwupp auf meinem Kindle geladen habe *_____* sonst wäre ich vor Neugier geplatzt!
Mein Fazit: Durch den recht lockeren und sarkastischen Schreibstil kommt man relativ schnell in die Story rein, so das man die Geschichte ratzfatz durch gelesen hat =) Ich weiß nicht, ob das Buch etwas für Männer ist, aber man kann es ja probieren ;D ...Jedenfalls, meine absolute Leseempfehlung ♥

PS: Guckt euch mal das Verlagslogo an *______* das ist sooooo putzig ♥
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am 2. April 2014
Wer nach der Kurzbeschreibung hinter Kirschroter Sommer eine typische Liebesgeschichte vermutet der liegt leider total falsch und trotzdem ist es schwer in Worte zu fassen wie wunderbar dieser Roman doch wirklich ist, was alles in ihm steckt und wie fesselnd die Charaktere – gerade Emely und Elyas – wirklich sind.

Die ersten Seiten starten Sprachlich gesehen etwas wackelig, was sich aber sehr schnell wieder legt. Man bemerkt es vor allem an den anfänglichen Dialogen, aber es ist nichts worüber der verzauberte Leser nicht schnell hinweg sehen würde. Und so beginnt ein außergewöhnliches Leseerlebnis, in denen der Leser aus der Sicht von Emely geschildert bekommen wie sie die Welt um sich herum wahrnimmt und vor allem was sie vom Bruder ihrer besten Freundin hält. Besagte Freundin – Alex – ist noch einmal so ein Abenteuer für sich: Sie redet verdammt viel, verdammt gerne und verdammt detailreich, dagegen ist Emely eher das Gegenteil: Sie macht sich weniger aus Klamotten, geht nicht gerne auf Partys, hasst Elyas und steht auch sonst nicht so gerne im Mittelpunkt. Das interessante ist, dass ihre eigene körperliche Wahrnehmung wohl absolut verzerrt zu sein scheint und so kann sie es auch gar nicht nachvollziehen, dass Alex’ Bruder Elyas ihr so viel Aufmerksamkeit schenkt. Da kann es doch nur eine mögliche Schlussfolgerung geben: Er will sie so schnell wie möglich in’s Bett bekommen. Ende der Möglichkeiten. Also hält sie sich an ihre neue E-Mail-Bekanntschaft Lucas, der so viel intelligenter, wortgewandter und humorvoller zu sein scheint als jeder andere Mann den sie kennt, doch hat sie diesen leider noch nie – bewusst – getroffen.

Elyas selbst schwankt – gerade zu Beginn der Geschichte – sehr stark in den Sympathien des Lesers, denn er ist einfach undurchschaubar. Absolut gut aussehend, natürlich, aber auch rätselhaft in seinen Absichten. Ehrlich gesagt wäre die Möglichkeit in seinem Kopf einmal Mäuschen zu spielen durchaus reizbar, einfach um herauszufinden ob das was er denn nun wieder gesagt hat ernst gemeint ist, gewollt provokant formuliert wurde, er einfach nur ein Arschloch ist oder er bewusst das provokante Arschloch gibt. Das ist gar nicht so einfach, aber genau das macht ihn mitunter so interessant. Nicht nur für Emely, sondern auch für den Leser selbst. Somit ist eine Wortreiche Auseinandersetzung der beiden Protagonisten unausweichlich, womit Emelys herrlich erfrischender Sarkasmus zum tragen kommt.

"Hi", sagte ich gezwungenermaßen.
"Hey - Emely war der Name, oder?" Er grinste und dachte wohl, er wäre witzig. Falsch gedacht.
"Scherzkeks", murmelte ich. "Lässt du mich jetzt rein? Oder hast du noch mehr Gags vorbereitet?"
Er lächelte, legte den Kopf leicht schräg und schien ernsthaft abzuwägen, ob er mich rein lassen sollte oder nicht.
Blöder, arroganter Fatzke!

Mit einer wundervollen Mischung aus Wortwitz und Gefühlen schafft die Autorin, Carina Bartsch, den Leser rasend schnell in den Bann des Buches zu ziehen, so dass Emelys und Elyas Geschichte (gefühlt) schlicht dahin rast. Besonders lobenswert ist auch, das die Geschichte ein sehr annehmbares Tempo vorgibt und es ein Prozess des kennen lernen gibt – wie im echten Leben auch. Keine „Liebe auf den ersten Blick“ oder der gleichen! Obwohl man auf die Idee kommen könnte, das Emely ihr Leben selbst sabotiert und ihr Gehirn mit Hilfe von Sarkasmus zu überlisten versucht muss auch sie irgendwann einige Fehleinschätzungen korrigieren.

Ein unbeschreiblich schöner, erster Band. Das suchtpotential ist zu zweihundert Prozent gegeben, liebe LeserInnen und ich möchte Kirschroter Sommer jedem an’s Herz legen, der ihn noch nicht gelesen hat. Es entgeht euch einfach eine so vielschichtige und gnadenlos echte Liebesgeschichte!
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am 7. Februar 2014
....die einem noch lange in Erinnerung bleibt.

Inhalt:

Die 23 jährige Literaturstudentin Emely Winter kann es immer noch nicht fassen dass ihre beste Freundin Alexandra aus Kindertagen auch endlich nach Berlin zum studieren zieht. Alles könnte so schön sein würde Alex nicht zu ihrem Bruder Elyas ziehen den Emely aus tiefsten Herzen hasst. Kaum bei ihrer Freundin angekommen muss sie ihm natürlich auch noch über den Weg laufen und plötzlich ist alles wieder so wie es 7 Jahren zuvor geendet hat, nur dass sie Elyas 7 Jahre zuvor nicht gehasst hat sondern ihn über alles geliebt hat und er sie eiskalt abblitzen lies. In den folgenden Wochen versucht Emely Elyas aus dem Weg zu gehen, was leichter gesagt als getan war, zumal Elyas keinen hell daraus macht wie gern er sie in der Kiste hätte. Emely lässt Elyas daraufhin immer wieder abblitzen, erstens weil sie ihr Herz beschützen möchte und zweitens weil es da noch Lucas ihre Internetbekanntschaft gibt, den sie mit der Zeit richtig zu mögen beginnt. Nur wie soll sie Elyas aus dem Weg gehen, denn er scheint immer da zu sein wo sie ist und wie soll sie ihn auf Abstand halten wenn sie sich in seiner Gegenwart nicht mal zu atmen traut.....

Mein Eindruck:

Die Geschichte geht einem beim lesen richtig unter die Haut und je weiter die Geschichte voranschreitet um so emotionaler wird sie. Die Erzählung ist weder kitschig noch wird auf die Tränendrüse gedruckt, sie ist einfach nur ehrlich.

Emely ist eine tolle junge Frau mit Ecken und Kanten, die sich selbst nicht so ernst nimmt. Ihre Schüchternheit und ihre Komplexe versteckt sie in einer gehörigen Portion Sarkasmus. Mir hat dieser Charakter sehr gut gefallen da er für mich sehr authentisch war.

Elyas ist ein interessanter Charakter, das liegt vor allem daran weil er so gut wie nicht zu durchschauen ist und da das Buch aus der Sicht von Emely geschrieben ist versteht man ihn noch weniger als eh schon. Er scheint ein sehr selbstbewusster und zielstrebiger Typ Mensch zu sein, der auch mal gerne über das Ziel hinausschießt.

Auch alle restlichen Charaktere wie Elyas bester Freund Sebastian oder seine Schwester Alex sowie Emelys Zimmerkameradin Eva mit ihrem Freund Nicolas sind gut gelungen, selbst Nick das herzlose "Monster" hatte seine Daseinsberechtigung, natürlich noch ihre Eltern und was da sonst noch alles herum gerannt ist.

Für mich hat hier Carina Bartsch eine wirklich gelungene Geschichte erzählt die ich nur jedem ans Herz legen kann der mal gerne abtauchen möchte und deswegen bekommt diese Geschichte von mir 4,4/5 Sternen.
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am 10. November 2013
Normalerweise lese ich keine Liebesromane, und das betone ich auch immer wieder gern. Nach wiederholten Empfehlungen und den sehr guten Bewertungen auf Amazon habe ich trotzdem in „Kirschroter Sommer“ reingelesen. Es ist der erste von zwei Teilen und komplett aus der Sicht der Protagonistin Emely geschrieben.

Elyas will, Emely nicht, oder doch? Im Grunde genommen kann man die Handlung des Buches auf diesen Satz herunterbrechen. Alles, was keine direkte Konfrontation/Konversation von Emely und Elyas ist, dient dazu, deren Beziehung oder Emelys Meinung von Elyas voranzubringen und zu beeinflussen, sodass die Handlung wirklich sehr auf die beiden fokussiert ist. Bedenkt man die Länge des Buches (bzw. der Bücher), ist das vielleicht auch ganz gut, obwohl es auch den eindeutigen Nachteil mit sich bringt, dass außer den zwei Hauptcharakteren die meisten restlichen Figuren fast wie Karikaturen wirken, die auf ein bis zwei Eigenschaften heruntergebrochen sind und damit „flach“ wirken. Dagegen haben Emely und Elyas „Fleisch“, sind lebendig und wenn nicht schon viel-, dann doch wenigstens mehrseitig.
Und doch ist es irgendwo auch mehr als die typische „Er will, sie nicht, irgendwann kriegen sie sich dann doch“-Geschichte.
Die Dialoge überzeugen mit Witz und Schlagfertigkeit. Besonders gelungen fand ich, dass gerade die Wortwechsel zwischen Emely und Elyas sowie Emely und ihrer besten Freundin Alex selten gestellt, sondern ziemlich natürlich und „aus dem Leben gegriffen“ wirkten. Die Handlung wird auch sehr häufig von Dialogen getragen, liest sich dadurch entsprechend sehr leicht und flüssig. Viel literarischen Schnick-Schnack wird man hier nicht finden, aber wenn man das sucht, befindet man sich auch im falschen Genre. Frau Bartschs Schreibe ist, äh, modern, direkt und ist passend zu der Handlung relativ einfach. Hin und wieder eingeworfene Anglizismen, etwa „what the [f-bomb]“, mussten da jetzt nicht unbedingt sein (die deutsche Sprache ist doch so schön) und wenn es um Musik geht, werden auch immer direkt Titel und Interpret genannt. Mich hat es gestört, da es auch häufig unbekannte Titel waren, mit denen ich einfach nichts anfangen konnte und die dann wie große Unbekannte mitten im Text standen, da ich nie Lust hatte, jetzt extra ins Internet zu gehen und sie mir anzuhören, aber das ist absolut Geschmackssache und für manche wird es wohl noch das „Feeling“ der Szene unterstreichen, deswegen mag ich das der Autorin auch nicht ankreiden.
Trotzdem zieht sich die erste Hälfte unheimlich. Ja, es ist witzig, und ja, es ist irgendwo auch unterhaltsam, aber nach einer Weile habe ich das Buch nach immer kürzeren Abständen zur Seite gelegt, nach dem Handy gegriffen, etc. Die Handlung hangelt sich von einer Emely/Elyas-Begegnung zur nächsten, ob im realen Leben oder in Emelys Gedanken. So gut wie keine Szene vergeht, ohne dass die ganze Situation irgendwie auf Elyas hinausläuft. Nebenplots werden angeschnitten, aber nicht ausgeführt, weil dazu entweder der Platz fehlt oder zwischendurch bereits eine Verbindung zu Elyas gezogen werden kann, sodass der Rest irrelevant wird.
Irgendwann nimmt das Buch aber doch an Fahrt auf, die Szenen gehen ineinander über wie eine gut geölte Maschine. Es wird wieder spannender und die vielen Dialoge beginnen sich auszuzahlen, die Szenen werden länger und es gibt endlich ein wenig Fortschritt. Die zweite Hälfte habe ich mit deutlich weniger Lesepausen gelesen.
Das Ende ist ... geschickt eingefädelt. Das Tempo wird nicht gedrosselt, ganz im Gegenteil, das Geschehen bleibt absolut offen und der Leser wird irgendwo auf offener Straße stehen gelassen. In diesem „Wahn“, den offene Enden gerne hinterlassen, wird man auch direkt dazu verleitet, sich das zweite Buch anzuschaffen, und zwar so schnell wie möglich. Ich habe mir Zeit zum Überlegen gelassen, es dann aber doch mit einem gedanklichen „Ach komm“ gekauft. An dieser Stelle also ein Kompliment an die Autorin. ;)

Wieso vergebe ich also drei Sterne?
Fünf wären herausragend, vier gut. „Kirschroter Sommer“ ist – nun – sehr ordentlich. Man kann argumentieren, dass es für einen „Frauenroman“ vielleicht durchaus ziemlich gut ist, aber für die vier Sterne hat es bei mir trotzdem nicht gereicht. Einen Stern Abzug gibt es für die z.T. unnötige „Überlänge“, einen weiteren für die vielen anderen Kleinigkeiten, die für sich genommen keine Kritikpunkte sind, für die ich einen eigenen Stern abziehen würde, aber in ihrer Masse doch nicht ignoriert werden können.

Wer "Frauenromane" und sehr ausführliche Liebesgeschichten mag und sich nicht daran stört, sich direkt auf zwei Bücher einzulassen (denn wer das erste Buch mag, wird wissen wollen, wie es weitergeht), wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen.
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