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Kundenrezensionen

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am 18. Februar 2014
Mit diesem vierten Band der Anne-Loop-Reihe hat Jörg Steinleitner wieder einen sehr gelungenen Regionalkrimi vorgelegt, meiner Meinung nach sogar den bisher besten der Reihe. Von allem das rechte Maß: Spannung, aber nicht zuviel (wer einen Regionalkrimi wählt, will schließlich keinen Thriller); Humor, aber keine übertriebenen Albernheiten; Gefühl (Anne Loops Privatleben), aber kein Abgleiten in eine Liebesschmonzette. Selbst Anne Loops Chef Nonnenmacher, der bisher nur als völlig irreale, eindimensionale Witzblattfigur dargestellt wurde, bekommt in diesem Buch ein wenig menschlichere Züge. Die Story ist plausibel genug für gute Krimihandwerkskost und Lokalkolorit hat die Geschichte allemal. Nach dem eher misslungenen dritten Band der Reihe ["Räuberdatschi", in dem zwar einige glossenartige Seiten großen Spaß machten, der sich aber insgesamt als abstrus, überzogen (völlig unnötiger Tod eines Beamten) und unausgegoren (viel zu abrupter Schluss, der wie erzwungen wirkte)], ist Hirschkuss wieder ein sehr empfehlenswertes Buch der Reihe. Irgendwie scheint Jörg Steinleitner jetzt im Genre "angekommen" zu sein und seinen Rhythmus gefunden zu haben - gute Nachricht für alle Fans von Anne Loop und ihren Kollegen!
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am 7. April 2014
"Hirschkuss" von Jörg Steinleitner ist ein gelungener Regionalkrimi, genau nach meinem Geschmack. Ein neuer Fall (bereits der 4.) für die charmante Polizeihauptmeisterin Anne Loop. Leiter der kleinen Polzeiinspektion ist der Urbayer Nonnenmacher, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Doch plötzlich verschwindet eine attraktive Bankerin beim Joggen. Die Münchnerin wollte ein Wellnesswochenende am See verbringen. Anne Loop macht sich mit ihren Kollegen auf die Suche nach der attraktiven Griechin Hanna Nikopolidou. Als bei der Verschwundenen ein hoher Geldbetrag gefunden wird, entstehen gleich wilde Spekulationen. War die junge Bankerin etwa in krumme Geschäfte verwickelt? Doch plötzlich die nächsten Todesfälle. Zwei Studendten sterben an einer mysteriösen Infektion. Anne und ihre Kollegen haben alle Hände voll zu tun. Und dann ist da noch Johann Bibertal. Anne ist frisch verliebt in den Strafverteidiger und wollte eigentlich den Sommer so richtig genießen. Aber Anne hat alle Hände voll zu tun. Im nächsten Augenblick wieder ein tragisches Ereignis. Im Wald explodiert eine Buche und begräbt einen Mann unter sich. Anne vermutet zwischen den Todesfällen einen Zusammenhang und gerät selbst in Gefahr.

In der kleinen Polizeiinspektion habe ich mich sofort wohlgefühlt. Ein Regionalkrimi, dem es wirklich an nichts fehlt. Tolle Protagonisten, Anne, eine sympastische Polizistin. Nonnenmacher, ein toller Chef, wenn auch manchmal etwas knorrig. Das Bayerisch hat mir supertoll gefallen, man mußte ab und an schmunzeln. Aber es war auch die nötige Spannung vorhanden, die man von Regionalkrimis erwartet. Die Liebesgeschichte von Anne und Johann war eine tolle Abwechselung. Als Anne des nachts im Wald umherirrte, war die unheimliche Stimmung förmlich zu spüren.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir prima. Das Cover ist ein richtiger Hingucker, könnte nicht passender sein. Durch die Kapiteleinleitungen, die am Ende des Buches nochmals erläutert werden, bekommt man schon die richtige Einstimmung auf das Buch. Das Rezept am Ende des Buches, bei dem einem schon das Wasser im Mund zusammenläuft, wird selbstverständlich ausprobert.

Für mich war es der 1.Fall von Anne Loop, den ich gelesen habe und es wird nicht der letzte gewesen sein. Ein rundum gelunger Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vergeben verdiente 5 Sterne.
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am 22. April 2014
Kurt Nonnenmacher hält gerne Vorträge. Nicht immer kann er Dinge und Menschen richtig zuordnen, was ihn dennoch nicht davon abhalten kann, gelegentlich in sämtliche zur Verfügung stehenden Fettnäpfe zu treten. So ist Anne Loops Vorgesetzter zum Beispiel der Meinung, dass der Türke "eine ganz andere Barfußkultur wie der Bayer" hat. Vor dem Gang in die Kirche würden die Füße gewaschen, um die heilige Stätte barfuß zu betreten. Und Kirche würde das bei ihnen auch nicht heißen sondern "Moschää". Bänke zum hinsetzen gäbe es keine, dafür aber überall Teppiche. Auch dafür gäbe es eine einfache Erklärung, denn "der Türke hat wenig Holz". Zum Herstellen von Möbeln reicht es deshalb nicht. Nur zum Verheizen!

Der Witz daran ist, dass es im vorliegenden Fall gar nicht um eine Türkin geht. Hanna Nikopolidou sei eine Griechin, korrigiert Polizeihauptmeisterin Anne Loop. Nach einem Waldlauf kam sie nicht mehr zu ihrem Hotel zurück und zu Wochenbeginn taucht sie auch an ihrem Arbeitsplatz, einem großen Geldinstitut, nicht auf. Der Kollege Kastner weiß einen guten Rat beizusteuern. "Türke, das ist Kebab. Und Grieche, das ist G wie Gyros." Wie dem auch sei, die Vermisste ist auch keine Griechin, sondern eine in München geborene Deutsche. Ihre Eltern sind Griechen und führen eine entsprechende Lokalität in München.

Weder Eltern, Arbeitgeber und Kollegen sowie Hotelbedienstete können sich das Verschwinden Hannas erklären. Auch eine Befragung einiger in Hotelnähe arbeitender Waldarbeiter ergibt keinerlei Hinweise. Die Fragenberge erhöhen sich eher, zumal bei der Durchsuchung der Wohnung Hannas 100.000 Euro in bar gefunden werden. Die ebenfalls gefundenen Kontoauszüge weisen eine derartige Summe nicht aus, weshalb die Herkunft des Geldes zunächst im Dunkeln bleibt ...

Der Fall ist klar. Nämlich insofern, als zunächst einmal gar nichts klar ist. Den Leser kümmert es wenig, denn die Irrungen und Wirrungen im kleinen Polizeirevier, in jenem idyllischen Tal am See, sind erst einmal wesentlich interessanter und vor allem lustiger. Allen voran das seltsame Gespann der Verantwortlichen, bestehend aus Dienststellenleiter Kurt Nonnenmacher, der aus dem Rheinland stammenden Polizeihauptmeisterin Anne Loop und dem Kollegen Sepp Kastner.

Während Nonnenmacher durch Inkompetenz in fast allen Zuständigkeitsbereichen "glänzt", hat die gewiefte Polizeihauptmeisterin stets das Heft in der Hand, da sie nicht mit dem Vorschlaghammer ermittelt, sondern mit Herz und Verstand. Dennoch hat sie, wie der stets zurückhaltende Kastner, mit privaten Problemen zu kämpfen, welche sie im Gegensatz zu ihrem Kollegen jedoch durchaus anders zu meistern weiß.

Jörg Steinleitner beginnt seinen neuen Kriminalroman mit verhaltenem Tempo. Handlungsgerüst und Ausdruck wirken ein wenig statisch, selbst die ersten Gags wollen nicht zünden, wie zum Beispiel der Vergleich eines bayerischen Fischgerichts mit einem ebenso kimonotragenden wie traktorfahrenden Bauernverbandspräsidenten.

Das ändert sich jedoch, indem der Autor sehr bald mit unfreundlichen Details, die Haupthandlung betreffend, nicht spart, und im Gegensatz dazu die humoristische Komponente ordentlich ausbaut. Doch damit nicht genug, denn die privaten Probleme seines Ermittlerteams spitzen sich ebenfalls nicht unwesentlich zu.

Der Leser sieht sich mit mehreren Spannungsbögen konfrontiert, und möglichst schnell und am besten gleichzeitig möchte er wissen, wie es an der jeweiligen Baustelle weitergeht. Wo sind die nächsten Fettnäpfe für den Dienststellenleiter, wie geht es mit Annes neuem Lover weiter, findet Kastner endlich eine Partnerin ... und welche unerfreulichen Details, schaurig kommentiert von Rechtsmediziner Johnny Fritzenkötter, gibt der schon sehr merkwürdige Fall noch preis?

Dramatisch-originelle Mischung aus provinzieller Gemütlichkeit und weiblicher Intuition. Besser als jeder "Schlumpffilm mit Wurstsalat"!
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am 19. Juli 2014
Eine griechische Bankerin, die sich auf ein Wellnesswochenende freute, wird vom Hotel als vermisst gemeldet. Kurt Nonnenmacher, ein Ur-Bayer und Leiter der kleinen Polizeiinspektion ist davon gar nicht begeistert, aber nichtsdestotrotz starten Polizeihauptmeisterin Anne Loop und ihr Kollege Sepp Kastern natürlich mit den Ermittlungen.

In der Wohnung der Bankerin finden sie eine große Menge Bargeld. Kurze Zeit später wird ein Studentenpaar aufgefunden - gestorben durch eine seltene Infektion. Als dann auch noch ein Baumfäller beim Abholzen durch eine Explosion ums Leben kommt, stellt sich die Frage, ob und wie die Fälle eventuell zusammenhängen....

Fazit
Bereits der vierte Fall für Anne Loop. Obwohl ich die anderen Fälle NOCH nicht kenne, kommt man sehr gut in die Geschichte hinein.

Die Charaktere sind toll gezeichnet und praktisch ganz normale Menschen. Anne hat zwar eine optische Ähnlichkeit mit
Angelina Jolie, aber das war es auch schon. Ansonsten ist sie alleinerziehende Mutter, die nicht die besten Erfahrungen mit
Männern hinter sich hat und entsprechende Probleme wälzt.

Einige sprechen im herrlichsten Dialekt - witzig, aber nicht ins Alberne abschweifend. Der ein oder andere (auch politische)
Kommentar kommt schön verkleidet daher und doch spürt man die leichte Bissigkeit dahinter.

Für mich: ein gut gemachter Krimi, der auch das Schmunzeln erlaubt und bei dem das Lesen richtig Spaß macht - Klasse!

Viele Grüße von der Numi
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am 19. März 2014
Also, bis Tag 4 von 17 ist das Buch recht lahm - bis auf ein paar Frotzeleien der Kommissare, die aber teilweise auch sehr platt daher kommen, passiert da nicht viel. Beim Lesen hatte ich auch grundsätzlich ständig 2 Fragen im Kopf:
1. Kopiert Steinleitner da nicht ein bißchen oft die Muster der "Kluftinger"- Romane?
2. Das Buch ist offensichtlich nur für den schnellen Konsum geschrieben, denn zu viele "Gags" basieren auf Verweisen zu den aktuellen Klatschspalten.

In der zweiten Hälfte nimmt dann zumindest der eigentliche Fall Fahrt auf. Der Fall ist etwas mühsam hinkonstruiert worden - aber das tut dem Spaß keinen Abbruch, wenn man sich erst mal innerlich damit arrangiert hat, daß Buch nicht zu ernst zu nehmen.
Auch die Dialoge werden besser, nachdem der Gerichtsmediziner Fritzenkötter mitmachen darf!
Also für verregnete Frühjahrswochenenden ist das ein feines Buch - aber es ist sicher keines, daß raussticht. Eher eines, daß sich auf der aktuellen Modewelle des Heimatkrimis mittreiben läßt.
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am 20. März 2014
Auch in diesem Fall Anne Loops tragen zunächst die bewährten Protagonisten und Klischees, mit denen der Autor gekonnt spielt, die Story. Aber dann schaltet Steinleitner einen Gang höher: Gerade in der zweiten Hälfte des Buches wird der Leser mit Loop tief in den Bergwald gezogen, durch den sie (in einer der für mich besten Szenen) wie ein Wild verschreckt irrt und teilweise daran zweifelt, ob sie noch bei Sinnen ist. Loop steigert sich in den Fall hinein, verdächtigt und provoziert. Wenn sie nicht den Tatverdächtigen zusetzt, durchlebt sie privat einige Gefühlsschwankungen, nicht wissend, was sie von ihrer neuen Beziehung erwarten und halten soll. Steinleitner gelingt es dabei authentisch zu erzählen, ohne ins Rührselige abzudriften.
Obwohl mir bereits die anderen Bücher aus der Anne-Loop-Reihe sehr gut gefallen haben, ist das meines Erachtens das stärkste.
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Hanna Nikopolidou, griechischstämmig, erfolgreiche Bankerin, macht einen Wellnessurlaub. Als sie nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt, wird dies ein Fall für die Polizei. Wo ist die Bankerin geblieben?
Die schon aus den ersten 3 Bänden bekannte Anne Loop beginnt zu ermitteln. Als es dann auch noch ein totes Pärchen gibt, wird die Sache immer komplizierter....
"Hirschkuh" ist sicher kein Geniestreich. Dieser Krimi läuft für mich eher nach dem Schema "schnell gelesen - schnell vergessen" ab. So manches nervt ganz einfach, zB wie "blöd" die Kollegen von Anne Loop dargestellt werden.
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am 14. November 2014
Eine schöne Geschichte, in der es an allen Ecken und enden "menschelt". Man fühlt mit, man freut und ärgert sich mit, mancher nervt einen. (Ich musste das Buch mal weglegen, weil mir die tollpatschige Liebeswerbung von Sepp Kastner auf den Geist gegangen ist)
Die eigentliche Tat wird häufig zur Nebensache, behält aber ihren Spannungsbogen.
Ein kurzweiliges, lesenswertes Unterhaltungsbuch, ein Buch zum "nebenher lesen"
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am 17. April 2014
Das ist mein erstes Buch aus der Loop Serie,
ich finde das Buch ist sehr leicht lesbar mit Scharm und Witz , etwas für zwischendurch.
Für das, das ich nicht wirklich die Leseratte bin, hat es mir sehr gut gefallen, und ich konnte es auch relativ
gut durchlesen.
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am 9. November 2015
Wie schon beim ersten Buch fand ich die "Darsteller" mehr oder weniger gelungen und gerade bei diesem Buch hier habe ich mich über die Rezepte am Ende des Buches gefreut. Den eigentlichen Hirschkuss habe ich aber lieber nicht genossen!!
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