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Kundenrezensionen

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am 22. April 2014
Mit der neuen Buchreihe „Der Clan der Wölfe“ taucht die amerikanische Erfolgsautorin Kathryn Lasky nach der „Legende der Wächter“ wieder in eine mystisch-mythische Naturwelt ein. Diesmal handelt es sich um die noch unberührte Welt der Hinterlande mit ihren Stürmen, Flüssen, Felsen und Höhlen, bevölkert von Wölfen unterschiedlicher Clans, aber auch von Pumas, Rentieren und Eulen. Hier wird der Welpe Faolan mit einer gespreizten Pfote geboren und aufgrund seiner Missbildung den harten Gesetzen der Wolfclans zufolge ausgesetzt. Doch er überlebt und wird von einer warmherzigen Grizzlybärin aufgefunden und groß gezogen. Sie gibt ihm Milch, macht ihn mit einigen Jagdtechniken vertraut, zeigt ihm, wie er seine fehlgebildete Pfote zu benutzen hat, bringt ihm sogar das Hochspringen bei, was für einen Wolf besonders außergewöhnlich ist. Vor allem gibt sie ihm Wärme und Geborgenheit, denn er fühlt sich von seiner riesigen „Milchgeberin“ mit ihrem laut donnernden Herzschlag (daher ihr schöner Name „Donnerherz“) beschützt und geliebt. Als Donnerherz bei einem Erdbeben stirbt, ist Faolan plötzlich wieder auf sich allein gestellt und muss lernen, nicht nur ums Überleben zu kämpfen, sondern vor allem um seinen Platz in die Welt der Wölfe.

Die Geschichte von Faolan hat uns von der ersten Seite in ihren Bann gezogen: Vor allem im ersten Teil des Buches waren wir fasziniert von den Beschreibungen der Wildnis und von der rührenden Geschichte der Beziehung einer riesigen Bärin mit ihrem kleinen, anfänglich noch schwachen und unbeholfenen Adoptivkind. Nach und nach wuchs die Spannung und spätestens seit dem Tod von Donnerherz wandelte sich die Geschichte zu einem Art „Tierfantasy“, was uns auch nicht enttäuschte. Die Einführung mystischer Elemente und Rätsel erfolgt vielleicht etwas abrupt, doch verleiht sie der Geschichte neuen Schwung und ermöglicht, vom klassischen Tier-Buch zum magischen, mysteriösen Roman zu gleiten, ohne den reizvollen Pfad der Wildnis-Geschichte verlassen zu müssen.

Im Buch ist eine gewisse Brutalität vorhanden, denn die Tiere kämpfen miteinander und fressen sich gegenseitig, was meistens ziemlich ausführlich und detailreich dargestellt wird. Dennoch empfanden wir diese „Brutalität“ nicht als überflüssig bzw. exzessiv, denn sie war immer im Zusammenhang des harten Überlebenskampfes in der Wildnis gerechtfertigt. Mein Sohn (10) behauptete dazu: „Tiere töten, sind aber deshalb nicht böse, sie müssen es tun, um selbst zu überleben.“ Diese Sicht wird in diesem Band auch immer wieder betont: „Du bist ein würdiges Geschöpf. Dein Tod wird mich am Leben erhalten“, S.113; „Faolan konnte nicht anders – er musste den sterbenden Kuh in die Augen blicken, ihr zeigen, dass er ihr Leben wertschätze, es als Geschenk an ihn betrachtete. Nur dann war das Fleisch „morrin“, geheiligt, und das Rentier für einen guten Zweck gestorben.“, S. 158.

Wir haben vor allem einige Figuren in diesem Buch sehr geschätzt, nämlich die Grizzlybärin mit ihrem riesigem Herz, die schlaue und originelle Sumpfhexe, und selbstverständlich Faolan. Sehr schön fanden wir, wie seine Gedanken dargestellt wurden, vor allem was den Spagat zwischen Freiheit und selbstständigem Leben als Einzelgänger und Teamzugehörigkeitsgefühl und Gesellschaft als Clanmitglied betrifft. Darüber hinaus hat uns sehr gut gefallen, dass trotz einer gewissen Härte und Brutalität vor allem positive Werte wie Ehre, Loyalität, Mut in der Erzählung die Oberhand gewinnen.

Einige der mystischen Elemente (Sternenbilder, Urzeithöhle, Mythen usw.) waren mir persönlich teilweise schleierhaft, mein Sohn fand sie jedoch spannend. Nur die überall zerstreuten Hinweise zu der anderen Reihe derselben Autorin („Die Legende der Wächter“) empfanden wir teilweise als störend, aber ich habe gelesen, dass „Der Clan der Wölfe“ als „Spin-Off“ aus dem letzten Band der „Legende der Wächter“ explizit hervorgegangen ist, was die reichlichen Hinweise erklärt.

Fazit: Eine abenteuerliche, spannende Geschichte, die Natur und Fantasy auf eine originelle Weise vereint, und Kinder (wahrscheinlich vorwiegend Jungs) ab 10-11 Jahren fesseln wird.
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am 9. März 2014
ich hab dass buch erstmals im internet gesehen und war sofort begeistert! da ich die autorin kenne und auch sehr mag ( die autorin von die legende der wächter) und schon ewig nach einem solchen wolfsbuch gesucht habe, musste ich es einfach kaufen. und es hat wirklich meine erwartungen übertroffen! es ist so spannend geschrieben dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen, und es schon nach einem tag durchhatte. ich konnte mich richtig gut in die tiere hineinversetzen. da ich ein großer wolfsfan bin( wölfe sind zusammen mit füchsen und fledermäusen meine lieblingstiere) habe ich mir den zweiten teil , der clan der wölfe, schattenkrieger auch gleich bestellt.
DIESES BUCH IST ABSOLUT LESENSWERT! ICH KANN ES NUR WEITEREMPFEHLEN!
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am 9. April 2014
Inhalt:

Mit einer gespreizten Pfote kommt Faolan auf die Welt und das Gesetz der Wölfe besagt, dass er ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen werden muss. Überlebt er, darf er zu seinem Rudel zurückkehren und ein Leben als Knochennager frissten. Das Schicksal meint es gut mit Faolan und er wird von einer Grizzlybärin gefunden die ihn aufzieht. Doch als die Grizzlybärin Donnerherz während ihres Winterschlafes aufwacht und verschwindet, macht sich Faolan auf die Suche nach ihr in den Frostlanden.

Meine Meinung:

Mal wieder konnte mich Stefan Kaminsky mit seiner wandelbaren Stimme in ein Abenteuer eintauchen lassen, dass mich richtig berührt hat. Eigentlich hatte ich eine Geschichte voller Magie und Fantasy erwartet, doch die Magie die ich hier spüren konnte, war die Magie des Herzens. Die Geschichte um Faolan und Donnerherz ist aber nicht nur herzlich, sondern auch sehr spannend und mitreissend erzählt worden, daher finde ich den Schreibstil der Autorin sehr gut.
Dass die ganze Geschichte aus der Sicht der Tiere erzählt wird finde ich sehr gut und es wurde auch richtig gut umgesetzt. Auch Stefan Kaminsky war hier wieder die richtige Wahl für die Besetzung des Sprechers. Seine Umsetzung der einzelnen Tiere war wieder unverwechselbar, so dass man wusste wer gerade sprach. Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von großen Gefühlen in Büchern, aber diese Geschichte drückt ganz besonders am Anfang schon etwas auf die Tränendrüse. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass die Wölfe im Rudel nach strengen Regeln jagen und leben und jeder seinen Platz in der Gemeinschaft hat. Es erzeugt dadurch ein Gemeinschaftsgefühl, das sich auch auf den Leser ausbreitet, zumindest ging es mir so.
Da ich von Kathryn Lasky bisher noch nichts gelesen hatte, obwohl ich "Die Legende der Wächter" schon länger im Auge habe, bin ich froh dieses Hörbuch gehört zu haben. Denn das wird nicht das letzte von der Autorin sein, das ich gelesen bzw. gehört habe.
Faolan und Donnerherz waren mir vo Anfang an sehr sympathisch, ich konnte mir die beiden richtig bildlich vorstellen als sie sich trafen. Er das kleine hilflose Knäuel und sie die Bärin, die gerade ihr Junges verloren hat. Dadurch entstand zwischen den beiden eine Liebe, die größer nicht sein kann.

Mein Fazit:

Ein tolles und sehr gefühlvolles Hörbuch für Kinder und Erwachsene !
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am 26. März 2015
Über die Autorin:

Kathryn Lasky, Autorin der beliebten Eulen-Saga "Die Legende der Wächter", entführt uns mit ihrer neuen

Fantasy-Reihe in die fesselnde Wildnis des Nordens.

Zum Inhalt: (Klapptext)

In einer eisigen Winternacht wird der Wolf Faolan geboren. Doch er hat eine verdrehte Pranke und wird deshalb ausgesetzt. So verlangt es das Gesetz der Wölfe. Aber Faolan hat Glück. Die Grizzlybärin Donnerherz rettet ihn und zieht ihn auf. Als Donnerherz spurlos verschwindet, macht sich Faolan auf, um die Bärin in den Frostlanden zu suchen.

Meine Meinung:

Eine neue mystische Welt, die die Autorin hier geschaffen hat. Der Wolfswelpe Faolan wird mit einer gespreizten Pfote geboren und aufgrund des Gesetzes seines Clan, daraufhin wegen seiner Andersartigkeit verstoßen und ausgesetzt. Doch er hat das Glück von der wundervollen Donnerherz gefunden zu werden.

Eine Geschichte mit sehr viel Herz, gelesen von Stefan Kaminski, der es wunderbar schafft, den Hörer in den Bann der Geschichte zu ziehen und eine unglaubliche Welt eintauchen zu lassen. Die knapp vier Stunden Hörzeit gehen schnell vorbei, weil man so gefangen in der Welt der Wölfe ist. Die Charaktere sind toll dargestellt und sehr sympathisch. Der junge Wolf lernt sehr viel von Donnerherz und die Landschaft wird mit wunderbaren Worten beschrieben. An manchen Stellen wird nicht mit Emotionen gespart, aber das passt gut in die Geschichte rein, die lustige aber auch traurige Stellen hat.

Cover:

Die Farben gefallen mir supergut und das Cover ist mystisch und macht neugierig auf die Geschichte.

Fazit:

Eine schöne und gefühlvolle All-Age-Geschichte, die sehr spannend ist.
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am 8. Juni 2015
Wir haben dieses Buch gemeinsam mit unsere neun Jähre Tochter ausgesucht. Sie liebt Geschichten mit Tieren und spannend noch dazu.
Ich finde obwohl die Altersangabe ab 10 Jahre ist , ist es auch schon früher lesbar für Kinder mit guten Wortschatz.
Sehr gut aubgebaut und es gibt fast keine Seite wo es mal nicht spannend wird. Meine tochter liest dieses Buch mit sehr großer Begeisterung und freut sich auf die anderen Teile.
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am 21. April 2014
Das Buch hat ein wundervolles, stimmungsvolles Cover, das einen sofort in seinen Bann zieht.
Mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Zumal ich Wölfe sowieso liebe!

Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Man bekommt einen guten Einblick in das Leben der Wölfe. Faolans Leben kann man von Beginn an begleiten. Er und Donnerherz wachsen einem richtig ans Herz^^

Die Geschichte ist gut und einfach geschrieben, woran man sehr schön merkt, dass es auch für Kinder gut zu lesen ist. Allerdings weiß ich nicht, wie das mit dem schon recht detailliert beschriebenem Fressen anderer Tiere ist.
Da dachte ich ab und an dann schon, dass spritzende Blutfontänen und bläulich schimmernde, herausquellende Eingeweide auch ein wenig weniger genau beschrieben sein könnten in einem Kinderbuch.
Aber nun ja. Mich persönlich hat es nicht gestört.

Das Buch war spannend aufgebaut, man hat viel über das Leben der Wölfe gelernt. Wobei ich auch denke, dass einige Dinge der Fantasie der Autorin zugrunde liegen.
Sie bringt viele verschiedene Begriffe mit ein, die sie sich ausgedacht hat. Ab und an können diese jedoch ein wenig verwirrend sein, wenn sie nicht häufiger vorkommen.

Abschließend kann ich einfach nur sagen, dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Es ließ sich schnell und flüssig lesen. Hatte eine spannenden und interessanten Aufbau und man hat nebenbei auch noch ein wenig was gelernt.

Nachdem Faolan nun bei den anderen Wölfen gelandet ist, bildet das Buch einen schönen Abschluss, lässt einen aber sozusagen gleich zum zweiten Teil greifen.
Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es ihm dort ergehen wird. Denn ich bezweifle, dass er sich so einfach wird unterordnen können.

Von mir gibt es ganze 5 Sterne, weil ich im Grunde nichts auszusetzen habe und es eine wahre Freude war, das Buch zu lesen.
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am 11. April 2014
Kurze Inhaltsangabe:
Während einer Winternacht, wird ein Wolf geboren mit einer Mißbildung an einer Pfote. Wie es der Brauch der Clanwölfe will, wird das Kleine in der Wildnis ausgesetzt. Doch der junge Wolf ist zäh und wird alsbald von einer Bärenmutter gefunden, die gerade ihr Junges verloren hat. Sie nimmt sich seiner an und gibt ihm den Namen Faolan. Faolan lernt bei der Bärin sehr viel, auch wie er seine mißgebildete Pfote stärker machen kann. Doch nach dem Winterschlaf ist seine Ersatzmutter plötzlich verschwunden und Faolan macht sich auf den Weg in die Frostlanden um sie zu suchen. Nichtwissend welche Gefahren auf ihn warten.
Schreibstil:
Dieses Kinderbuch ist einfach wunderbar geschrieben. Die Sprache ist sehr gut verständlich und schlimmere Szenen werden nicht beschönigt, aber eben auch nicht überdramatisiert. Es gibt viele rührende Stellen und ebenso einige, die zum nachdenken anregen.
Die Story der Wölfe und Eulen ist einfach zauberhaft.
Faolan, die Hauptfigur, ist eine starke und intelligente Persönlichkeit, die zeigt, das sich Durchhaltevermögen und Kampfgeist immer lohnt. Es macht großen Spaß mit Faolan die vielen Abenteuer zu erleben und den Clan der Wölfe kennezulernen.
Das Cover des Buches ist wunderschön und paßt sehr gut zum Buch.
Eigene Meinung:
Dieses Kinderbuch hat mich wirklich begeistert. Die Autorin von "Legenden der Wächter" schafft es eine fantastische Welt um das Leben der Clanwölfe zu erschaffen, die einen fesselt und einfach bezaubert. Ich habe mit Faolan mitgelitten, mitgejagt, mich mitgefreut, mitgetrauert und seine Abenteuer miterlebt. Selbst ich als Erwachsene ließ mich von dieser Geschichte absolut einfangen. Die Autorin beschreibt die Wölfe sehr lebensecht, farbig und detalliert. Dieses Buch war für mich, als großer Wolfsfan, ein großartiges Erlebnis. Denn trotz aller Fantasie, wird die Rudelhierarchie sehr wahrheitsgetreu beschrieben.
Ich würde das Buch für Kinder ab etwa 10 Jahren empfehlen und gebe 5 Sterne.
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am 6. Januar 2015
Wolfswelpe Faolan wird mit einer gespreizten Pfote geboren. Wie es das Gesetz seines Clans verlangt, wird er aufgrund dieser Andersartigkeit verstoßen und ausgesetzt.

Ganz glaubwürdig ist es natürlich nicht, dass er dennoch überlebt, aber sonst wäre das Buch ja schnell zu Ende gewesen. Faolan hat Glück im Unglück und wird von der Grizzlybärin Donnerherz gefunden, die ihre Jungen verloren hat. Sie nimmt sich des kleinen Wolfs an und zieht ihn groß.

Leider stirbt die alte Bärin recht bald und Faolan ist wieder auf sich allein gestellt. Er war bei ihrem Tod nicht dabei und macht sich hoffnungsvoll auf die Suche nach seiner Ziehmutter.

Kathryn Lasky hat bereits die Reihe "Die Legende der Wächter" über Eulen geschrieben, die ich gerne immer wieder lese, obwohl ich dem Zielgruppenalter längst entwachsen bin. Da mich Wölfe noch viel mehr ansprechen als Eulen, war ich entsprechend neugierig auf die neue Serie.

Dass die Tiere hier wieder sehr vermenschlicht dargestellt werden, war zu erwarten und hat mich daher weniger gestört.

Ein bisschen schade fand ich, dass im Verlauf des Buches Bären als "dümmer" als Wölfe dargestellt wurden. Es sind halt einfach zwei völlig verschiedene Tierarten mit unterschiedlichen Lebensweisen.

Manche Szenen waren aber einfach extrem kitschig, wie zum Beispiel der Tod der Wölfin, die auf Faolans Aussetzung bestanden hat, weil das ihre Aufgabe als Hüterin des Clans war, die dann im Himmel von all den kleinen Sternenwölfchen begrüßt wird, für deren Tod sie verantwortlich war, den diese ihr aber natürlich nicht übelgenommen haben. Da habe ich beim Lesen doch etwas gestockt und mit den Augen gerollt, auch wenn die Szene wohl eher versöhnlich gemeint war.

Im weiteren Verlauf von Faolans Suche wurde die Geschichte dann immer mystischer und streckenweise auch ziemlich verwirrend. Ich bin mir nicht sicher, ob das für Kinder alles verständlich ist.

Am Ende überschlugen sich die Ereignisse dann noch geradezu und so ist es sehr praktisch, dass Band 2 und 3 schon erschienen sind und man direkt weiterlesen kann, wenn man so richtig neugierig ist, wie es weitergeht!
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am 21. April 2014
Faolan wird mit einer gespreizten Pfote geboren, da dies ein Makel ist, wird er aus dem Wolfsrudel verstoßen und von einer Obea an einen verlassenen Ort zum Sterben gebracht. Doch Faolan überlebt, eine Bärin, die gerade ihr Junges verloren hat, nimmt ihn auf und zieht ihn als ihr Kind auf. Faolan gedeiht und lernt, mit seiner Pfote zu Leben. Doch dann kommt der Winter, die Bärin, von ihm Donnerherz genannt, muss ihren Winterschlaf halten und der Junge Wolf ist auf sich selbst gestellt...

Die Legende der Wächter kennen wir ( Tochter 9 und ich) bereits von der Autorin und haben diese Reihe wegen der doch recht brutalen und grausamen Handlungen abgebrochen. Wir waren gespannt, ob uns Der Clan der Wölfe nun besser gefällt. Um es vorweg zu nehmen: Ja, es gefällt uns besser.
Zwar wird auch hier das Clanverhalten der Wölfe recht gewalttätig beschrieben, bei der Legende der Wächter Haben wir es aber schlimmer wahrgenommen, da war es auch noch einen Tick blutiger.
Das Verhältnis zwischen Faolan und seiner Bärenmutter wurde sehr anrührend geschrieben, es war sehr schön zu lesen.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Man erfährt viel über das Verhalten der Wölfe und Bären. Aber auch Mystik und Fantasy kommen nicht zu kurz, die Eulen werden hier auch mit erwähnt.

Für ein Kinderbuch ab 10 Jahren finden wir es noch etwas zu grausam und gewalttätig, wir würden es eher ab 12-14 Jahren empfehlen, nur hier könnte der Schreibstil schon etwas zu einfach sein.
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am 19. April 2014
Donnerherz ist der Titel des ersten Bandes der "Clan der Wölfe" Trilogie von Kathryn Lasky.

Ich kannte Kathryn Lasky bisher von den Büchern der Reihe "Legende der Wächter", in dem es um Eulen geht. Auch hier spielen Eulen wieder eine wichtige Rolle, Vorkenntnisse sind aber nicht erforderlich.

Donnerherz - so nennt das ausgesetzte Wolfsjunge Faolan die Bärin, die ihn aufzieht und seine Milchgeberin ist. Von ihr lernt der junge Wolf vieles, was er zum Überleben braucht, aber nicht nur das. Als sie eines Tages nicht mehr da ist, beginnt seine Suche nach ihr, die ihn bis in die Frostlande und an seine eigenen Grenzen führt.

Das Thema Adoption oder Akzeptiert sein zieht sich durch das ganze Buch, ein Thema, mit dem sich Kinder und Jugendliche gut identifizieren können.
Faolan ist ein mutiger, starker, einfallsreicher Wolf, der mit viel weiblicher Hilfe zu dem werden kann, was in ihm steckt.

An manchen Stellen hat Lasky nicht mit - zum Teil kitschigen - Emotionen gespart. Naturmythologie spielt bei den Tieren eine große Rolle. Die Landschaftsbeschreibungen waren wunderbar farbig und liessen einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen.

Wenige Schritte am Ende waren für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich bin neugierig auf den zweiten Band!
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